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Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel [11.12.2018]

Tuesday, December 11th, 2018

Als ich im Morgen im Intranet nachschaute, stand dort noch als Tagestipp ein Cordon bleu mit Bratkartoffeln auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, als wir jedoch etwas verspätet gegen 12:30 Uhr dort eintrafen, schien dies schon aus gewesen zu sein. Waren wahrscheinlich Reste gewesen und sowieso nichts für mich, da ich diese wabbeligen Bratkartoffeln wie hier oder hier ja sowieso verabscheue. Aus gesundheitstechnischer Sicht war der Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse und Fladenbrot bei Vitality eindeutig das vorteilhafteste Angebot gewesen, dem standen mit einer Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel bei Tradition der Region sowie einem Schweinerückensteak “Tessin Art” mit Tomate, Kochschinken, Orangenhollandaise und Kroketten bei Globetrotter entgegen. Außerdem gab es Gebratenes Gemüse in Massamansauce und Gebratenes Rindfleisch mit Gemüse in Hoi Sin Sauce an der Asia-Wok-Theke. Wäre die Entenkeule wieder so verschrumpelt gewesen wie beim letzten Mal, hätte ich mich wahrscheinlich für das Schweinerückensteak entschieden, aber dieses Mal sah sie wirklich mal sehr gut aus, da konnte ich nicht widerstehen und griff bei diesem Gericht zu – auch wenn sie mit fünf Euro etwas teurer war als normale Gerichte.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Als ich in das erste Mal mit der Gabel in die Entenkeule stach, um mir ein Stück davon abzuschneiden, durfte ich mit Begeisterung feststellen dass wie dieses Mal wunderbar knusprig geraten, dabei aber noch vollständig essbar war – aber nicht angekokelt und maximal zum Lutschen, da selbst gesunde Zähne sie nicht beißén könnten (habe ich alles schon bei Entenkeule erlebt). Ich persönlich liebe die Haut von Enten oder anderem Geflügel, das so zubereitet ist sehr gerne. Und darunter verbarg sich eine mehr als ausreichende Menge zarten und saftigen Fleischs, die sich – um das ganze fast perfekt zu machen – auch noch angenehm einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Ich aß aber natürlich zuerst die Haut, bevor die leider mal wieder etwas wässerige und nur mild-würzige Sauce sie noch durchweichte. Den Rest des Fleisches kombinierte ich dann mit Soße, dem leicht ruchtigem Blaukraut und stücken des fast männerfaustgroßen und mit angerösteten Semmelwürfeln gefüllten Kartoffelknödel. Sehr lecker und äußerst reichhaltig. Ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Entenkeule großer Beliebtheit und holte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Schweinesteak folgte erst mit großem Abstand auf Platz zwei und konnte diesen auch nur knapp gegen den heute extrem beliebten Gemüseeintopf auf dem dritten Platz verteidigen. Die Asia-Gerichte folgten knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: +
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelklößen [25.10.2018]

Thursday, October 25th, 2018

Als ob mich unser Betriebsrestaurant für die gestern entgangene Lammhaxe entschädigen wollte, hatte sie heute wieder ein kleines kulinarisches Highlight auf die Speisekarte gesetzt und bot im Bereich Tradition der Region eine Geschmorte Entenkeule mit Apfelblaukraut und Kartoffelklößen an – ein Gericht dass ich sonst eher an Feiertagen zu essen gewohnt bin. Alternativ gab es noch Spaghetti alla puttanesca mit Kapern, Sadellen und schwarzen Oliven bei Vitality – aber mit Sardellen und Kapern kann man mich jagen 😉 -, Schweinegeschnetzeltes in Pfefferrahmsauce, dazu Butternudeln bei Globetrotter und Gebackene Ananas oder Banane oder Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und gelben Thaicurry an der Asia-Thai-Theke – aber das blendete ich aufgrund der Entekeule aus. Aufgrund der Erlebnisse von gestern waren wir auch gleich etwas früher losgegangen und als ich an der Ausgabetheke ankam, sah es zumindest was die Verfügbarkeit anging wirklich gut aus. Ich bekam meine Entenkeule ohne Probleme.

Duck leg with red cabbage & dumplings / Entenkeule mit Blaukraut & Klößen

Leider waren meine Erwartungen bezüglich der Keule dann wohl doch etwas überzogen gewesen, denn war dort auf dem Teller lag sah ein wenig verschrumpelt und nicht besonders ansehnlich aus. Die Haut war dann auch entsprechend knusperig, allerdings erwies sich die Ausbeute an Fleisch an der Keule als recht gering, wobei sie aber gerade noch akzeptabel war. Außerdem schien sie etwas zu lange im Ofen gewesen zu sein, denn vor allem an der Rändern war die etwas zu knusprig und konnte nur noch gelutscht, aber nicht mehr gekaut werden. 😉 Außerdem war das Fleisch leicht trocken, die dünne, aber würzige Sauce glich das glücklicherweise aber einigermaßen aus. Am fruchtigen Apfel-Rotkraut gab es aber nichts auszusetzen und auch die beiden kleinen Klöße waren soweit in Ordnung – auch wenn sie bestimmt nicht handgemacht waren. Aber mir hätte klar sein müssen, dass mich hier kein Festtagsmahl erwartet. Für hiesige Verhältnisse dennoch absolut in Ordnung.
Der Entenkeule gelang es trotz ihres eher mickrig wirkenden Aussehens, sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala des Tages zu sichern. Aber warum auch nicht? sie war die beste Alternative! Auf Platz sah ich die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt vom Schweinegeschnetzelten auf dem dritten Platz. Der Rotbarsch folgte eng dahinter auf einem sehr guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Sauce: +
Blaukraut: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [13.02.2018]

Tuesday, February 13th, 2018

Auch wenn der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip aus dem Abschnitt Vitality heute die Ernährungstechnisch bessere Wahl gewesen wäre, konnte ich dem Angebot heute eine Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel aus der Abteilung Tradition der Region verzehren einfach nicht widerstehen. Bei Gerichten mit Knödeln kann ich mich ebenso schwer zurück halten wie beim Chili con Carne. 😉 Den Paprikagulasch mit Penne Rigate bei Globetrotter sowie die heutigen Asia-Thai-Angebote in Form von Gebratenem Thaigemüse in Austernsauce und Pia Pad Prik – gebratener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce erwähne ich daher nur der Vollständigkeit halber.

Braised duck leg with red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Und ich wurde nicht enttäuscht. Auf den ersten Blick sah die Entenkeule zwar recht klein aus, zumindest verglichen mit meinen Bio-Gänsekeulen von letzten Weihnachtsmahl, aber unter der wunderbar knusprigen und würzigen Haut fand sich angenehm viel zartes und saftiges Entenfleisch. Und auch die ebenfalls sehr würzige und vor allem heute schön dickflüssige Sauce ließ nichts zu wünschen übrig. Dazu ein ausgesprochen großer, mit Brotkrumen gefüllter und schön lockerer Kartoffelknödel und eine kleine, aber ausreichende Portion eines leicht fruchtigen Blaukrauts komplettierten das für einen Wochentag eigentlich viel zu gehobene Gericht. Hat natürlich ein paar Cent mehr gekostet als die Standardkost, aber das war es mir allemal wert. Ich war sehr zufrieden.
Und auch der Gros der anderen Gäste nutzte die Möglichkeit heute die Gänsekeule zu verzehren und bescherte diesem Gericht mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich den Paprikagulasch, der aber nur knapp vor den somit drittplatzierten Asia-Gerichten. Und auch der Gemüsestrudel, der auf Platz vier landete, folgte mit nur geringem Abstand.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Bratensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel & Blaukraut [25.10.2017]

Wednesday, October 25th, 2017

Heute fanden sich gleich zwei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein unmittelbares Interesse weckten. Zum einen war dies die Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel und Blaukraut bei Tradition der Region, zum anderen die Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln bei Vitality. Die anderen Angebote wie Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Ruccola bei Globetrotter oder Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce sowie Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke kamen nicht in die nähere Auswahl. Eigentlich wäre es ja mal wieder an der Zeit für Fisch gewesen, aber dann erinnerte ich mich an die eher enttäuschenden Lachswürfel in Limonensauce beim letzten Mal, bei denen der Lachs trocken und die Sauce so gut wie kein Limonenaroma besaß. Da half es auch nicht, dass man die Gnocchi noch kurzfristig durch Reis ersetzt hatte, ich griff zur Entekeule – zumal diese heute wirklich mal ausgesprochen gut aussah.

Braised duck leg with potato dumpling & red cabbage / Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel & Blaukraut

Auch wenn die Haut der Entenkeule für meinen Geschmack noch einen kleinen Deut knuspriger hätte sein können, war ich doch mit Qualität und Fleischausbeute heute überaus zufrieden. Zumal sich das Fleisch auch ausgesprochen problemlos mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dabei erwies sich das Fleisch unter der Haut außerdem als angenehm saftig und zart. Die dunkle, würzige und zumindest leicht dickflüssige Sauce hätte es meiner Meinung nach gar nicht benötigt – vor allem nicht in dieser Menge wie sie auf dem Teller zu finden war. Bei Blaukraut bzw. Rotkraut hatte die Thekenkraft leider etwas gegeizt, die Portion hätte gerne noch etwas größer sein können – dafür besaß der leider nicht gefüllte Kartoffelknödel fast die größe einer Männerfaust und erwies sich als angenehm locker und besaß auch ein angenehmes Kartoffelaroma. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit diesem Gericht, für das ich gerade mal 3,80 Euro hatte zahlen müssen – was natürlich ein für Mitarbeiter reduzierter Preis ist, Gäste von außerhalb der Firma, denen das Restaurant ebenfalls offen steht, zahlen den doppelten Preis.
So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Entenkeule heute auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne lag und mit einem knappen, aber klaren Vorsprung den ersten Platz belegte. Aber der Seelachs in Limonensauce war ihr eng auf den Fersen und belegte den zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Spinat-Ricotta-Tortellini, die aber nur hauchdünn vor den viertplatzierten Asia-Gerichten lagen.

Mein Abschlußurteil:
Entenekeule: ++
Blaukraut: ++
Sauce: ++
Kartoffelknödel: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel [12.09.2017]

Tuesday, September 12th, 2017

Zwar klang das Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln, BBQ- Sauce und Country Potatos, das heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde auch recht verlockend, doch ich war mir eigentlich von Anfang an sicher dass ich heute bei der Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region zugreifen würde – Ente bekommt man immerhin nicht alle Tage. Die Papardelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce kamen gar nicht erst in die nähere Erwägung.

Duck leg with red cabbage, orange sauce & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel

Entgegen meiner Befürhtung erwies sich der Kartoffelknödel schon mal als angenehm locker und von guter Qualität, nicht als zäh und gummiartig, wie man es ja leider häufiger bei dieser Sättigungsbeilage in großen Verköstigungsbetrieben erlebt. Und auch das Blaukraut war überaus gut gelungen und besaß ein angenehmes Aroma. Doch die Hauptkomponente in Form der Entenkeule ließ leider dann doch etwas zu wünschen übrig. Die Fleischausbeute war zwar recht akzeptabel, jedoch erschien die Keule doch etwas zu lange geschmort worden, denn an einigen der dünneren Stellen so hart geworden, dass man das Fleisch nicht beißen sondern im besten Fall langwierig hätte lutschen können. Zumindest war die Haut angenehm knusprig geworden, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Zur Keule passte wunderbar die heute mal nicht ganz so dünne und geschmacklich überaus gut gelungene Orangensauce mit deutlichem Orangenaroma. Insgesamt bereute ich meine Entscheidung also nicht, denn Ente geht bei mir eigentlich immer.
Wie nicht anders zu erwarten konkurrierten heute natürlich Entenkeule mir Holzfällersteak in einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und die Ente konnte sich letztlich nur mit hauchdünnem Vorsprung durchsetzen und das Holzfällersteak auf einen sehr guten zweiten Platz verdrängen. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Parpadelle mit Spinat und Kren.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Orangensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [24.01.2017]

Tuesday, January 24th, 2017

Im Gegensatz zu gestern hatte sich das Angebot in unserem Betriebsrestaurant am heutigen Dienstag deutlich verbessert. Dabei stach mir als erstes ein Klassiker der hiesigen Küche ins Auge, das Griechische Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis, das im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte zu finden war. Aber es sollte noch besser werden, denn außerdem gab es bei Tradition der Region eine Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel. Ich war zuerst etwas hin und her gerissen, da ich beides sehr gerne esse, doch die Entenkeule war eindeutig das Exklusivere der beiden Angebote und würde nicht so schnell wieder auf dem Speiseplan zu finden sein wie das Gyros. Daher wählte ich letztlich dieses Gericht. Den Pikanten Kartoffel-Paprika-Gulasch bei Vitality sowie den Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gung Po Jau Yu – Tingenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce an der der Asia-Thai-Theke nahm ich nicht in die nähere Auswahl. Aber eine kleine Schale Krautsalat von der Salattheke gesellte sich schließlich noch auf mein Tablett – obwohl ich ja bereits Blaukraut auf dem Teller hatte. Aber Kraut geht bei mir immer. 😉

Braised duck leg wit red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Die Entenkeule sah zwar auf den ersten Blick etwas mickerig aus, aber unter der angenehm knusprig geschmorten Haut fand sich mehr als genug einigermaßen zartes und saftiges Fleisch, das sich glücklicherweise auch recht einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte gut die ausreichend große Portion Blaukraut mit leichter Apfelnote und auch der etwa faustgroße Kartoffelknödel passte gut in das geschmackliche Gesamtkonzept, auch wenn er von seiner Struktur her ein klein wenig lockerer hätte sein können. Aber ich mache mir da nichts vor, es handelte sich hier natürlich im Fertigware, und nicht um handgemachte Knödel. Die etwas dünne, aber würzige Sauce rundete alles schließlich gelungen ab. Der knackige, leicht säuerliche Krautsalat dazu wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, aber geschadet hat er auch nicht.
Natürlich hatten auch die anderen Gäste mit einer großen Mehrheit der Entenkeule heute den Vorzug gegeben und ihr somit zum Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verholfen. Aber das Gyros mit Djuvecreis war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei folgten die Asia-Thai-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der Kartoffel-Paprika-Gulasch.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++

Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel [08.03.2016]

Tuesday, March 8th, 2016

Heute machte mir unser Betriebsrestaurant ein Angebot, dass ich leider nicht ablehnen konnte, denn es stand eine Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Hätte es dieses Gericht nicht gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei der Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat zugegriffen, die es im Abschnitt Vitality gab, denn das Rindergeschnetzelte in Pfefferrahmsauce und Kroketten bei Globetrotter sagte mir weniger zu, ebenso wie die Asia-Thai-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. So aber blieb mir nichts anderes als zur Entenkeule zu greifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Waldbeerenquarkcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Braised duck leg with orange thyme sauce, red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel

Unter der kräftig-pikant gewürzten und schön knusprigen Haut der Entenkeule fand sich heute angenehm viel zartes und recht saftiges Fleisch, dass sich auch einigermaßen leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte die geschmacksintensive Sauce, die fruchtiges Orangenaroma mit einem Hauch Thymian kombinierte, die jedoch für meinen Geschmack etwas dünn geraten war. Einzig beim Blaukraut muss ich heute ein wenig Kritik anbringen, denn es hatte einen etwas zu säuerlichen Geschmack, so als wäre der Koch beim Zugeben von etwas Speise-Essig zu großzügig vorgegangen. Der große Knödel, der mit angerösteten Brotkrumen gefüllt war, erwies sich aber als in Ordnung, auch wenn er noch einen kleinen Deut lockerer hätte sein können – aber ich will in einer Großküche wie unserem Betriebsrestaurant auch nicht zu viel verlangen. Und auch der kleine Becher Waldbeerenquarkcreme, der mit Sahne, einer Scheibe Kiwi und einem Ornament aus dunkler Schokolade garniert worden war, erwies sich heute endlich mal wieder als gute Wahl, denn dank zahlreicher in die Creme eingerührter Fruchtstücke besaß er ein intensives Beeren-Aroma.
Wie nicht anders zu erwarten, lag die Entenkeule heute auch bei den anderen Gästen besonders hoch in der Günst und konnte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala unangefochten für sich eroberen. Auf Platz zwei schienen mir heute die Asia-Thai-Gerichte zu folgen, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts meiner “Mitesser” gesehen zu haben als das somit drittplatzierte Rindergeschnetzlte mit Kroketten. Die Ofenkartoffel landete folglicherweise auf dem vierten Platz, was für ein vegetarisches Gericht ja nicht ungewöhnlich ist.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Orangen-Thymian-Sauce: ++
Blaukraut: +
Kartoffelknödel: ++
Waldbeerenquarkcreme: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [26.11.2015]

Thursday, November 26th, 2015

Heute fand sich ein Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, das mich die anderen Angebot wie den Knusprigen Kartoffelrösti mit frischem Marktgemüse und Sauce Hollandaise bei Vitality, den Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce links liegen ließ. Ich spreche von einer Frisch gebratenen Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel, die man heute im Abschnitt Tradition der Region anbot. Und obwohl bereits Gemüse in Form des Blaukrauts beim Hauptgericht beilag, ergänzte ich das Gericht noch mit einem bayrischen Krautsalat von der Salattheke, außerdem landete noch ein Becherchen Brombeerquark aus dem heutigen Dessert-Angebot auf meinem Teller.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Auf den ersten Blick sah die Entenkeule ein wenig mickrig aus, aber die Fleischausbeute war doch angenehm ergiebig und das Fleisch ließ sich auch mit Messer und Gabel gut vom Knochen lösen. Da kann man problemlos darüber hinweg sehen, dass die Keule bereits ganz leicht abgekühlt war. Zum Glück hatte man eine dünne, milde Sauce mit serviert, denn das Fleisch alleine wäre sonst wohl etwas trocken gewesen. Dazu der mit einigen gerösteten Brotstückchen gefüllte, mehr als männerfaustgroße Kartoffelknödel und die großzügige Portion würzigen Apfel-Blaukrauts machten das Gericht zu einem wirklichen Genuss. Und auch am mit einigen Speckwürfelchen und etwas Kümmel versetzten Krautsalat auf bayrische Art gab es nichts auszusetzen. Einzig beim Dessert muss ich heute – mal wieder – ein wenig in der Wertung abziehen, denn es fehlte im dieses Mal wieder etwas an fruchtigem Aroma.
Natürlich lag die Entenkeule heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz weit vorne und ich übertreibe wohl nicht wenn ich sage, dass vermutlich 2/3el des Gäste bei diesem Gericht zugegriffen hatten. Auf Platz zwei folgte der Szegediner Gulasch und den dritten Platz teilten sich schließlich Kartoffelrösti mit Marktgemüse und die Asia-Gerichte, bei denen ich auch heute keinen Favoriten ausmachen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Brombeerquark: +