Jägerschnitzel & Knöpfle [29.03.2010]

Obwohl das heutige Angebot im Asia Bereich mit “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsen in Kokosmilchsauce” durchaus interessant klang, war mir heute doch eher nach etwas regulärem. Zur Auswahl standen hier heute im Vitality-Bereich “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette“, bei den traditionell-regionalen Speisen “Jägerschnitzel vom Schwein mit Pilzsauce und Knöpfle” und als Globetrotter-Menu schließlich “Coq au Vin – geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagiatelle“. Den Coq au Vin hatte ich ja hier und hier schon mal probiert hatte und für gut befunden – und Schnitzel erschien mir heute mal genau das richtige. Und dazu passte meiner Meinung nach das Rahmgemüse aus Erbsen, Pariser Karotten und Schwarzwurzeln auch sehr gut, welches ich mir noch an der Gemüsetheke holte.

Jägerschnitzel & Knöpfle

Auch wenn das unpanierte Schnitzel in seiner dünnen, fettarmen und zarten Form lecker wie immer war, hatte es sich leider bereits etwas abgekühlt als ich es verzehrte. Minderte den Genuss aber nur ein wenig. Gemeinsam mit der Sauce, in der ich neben Champignons auch einige Pfifferlinge entdeckte, sowie den Knöpfle als Sättigungsbeilage zwar nichts besonderes, aber dennoch lecker. Das Gemüse passte dann auch wirklich perfekt dazu und – siehe da – es war sogar noch richtig heiß. In der Summe nichts außergewöhnliches, aber dafür bodenständiges und schmackhaftes Mittagsmenu.
Die höchste Gunst unter den Speisen teilten sich wohl heute der Coq au Vin und das Jägerschnitzel, unter denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Gefolgt wurden sie von den Asia-Speisen und schließlich dem Zucchini-Kartoffel-Auflauf. Aber auch Salatschüssel konnte ich verstärkt entdecken – aber das ist klar, da ja Frühling wird und einige Leute verstärkt gegen den Winterspeck kämpfen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Jägerschnitzel: + (Weil doch bereits etwas abgekühlt)
Pilzsauce: ++
Spätzle: ++
Rahmgemüse: ++

Seelachsfilet mit Jasmin-Duftreis [10.03.2010]

Nachdem ich gestern mit Wiener Schnitzel und Pommes ja kalorientechnisch gesündigt hatte, wollte ich heute doch etwas leichteres zu Mittag bestellen. Das “Putenschnitzel mit Pilzrahmsauce an Eier-Knöpfle“, welches heute bei den Globetrotter-Speisen angeboten wurde erschien mir dazu gerade wegen der Rahmsauce etwas zu gewaltig. Bei den “Ravioli mit Käsefüllung in Ruccula-Kräutersauce” als traditionell-regionales Gericht erschien mir da gerade wegen das Käses auch nicht so optimal, auch wenn es durchaus lecker klang. Gut, ich hätte vielleicht auch die “Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art” oder “Son Sein Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse” aus dem Asia-Bereich probieren können, aber meine entgültige Wahl fiel dann doch auf das heutige Vitality-Gericht in Form eines “Seelachsfilet im Pfirsisch-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis“. Mit 545kcal (11g Fett, 88g Kohlehydrate und 39g Eiweiß) erschien es mir das magerste der heutigen Gerichte, außerdem hatte ich etwas ähnliches mit Seehecht auch schon mal hier probiert und für gut befunden. Und heute dachte ich auch an das Gemüse (Grünzeug) und füllte mir eine kleine Schüssel mit Erbsen und Karottenwürfel dazu. Außerdem konnte ich dem Zitronen-Bananen-Mousse von der Dessert-Theke nicht widerstehen.

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud

Leider erwischte ich eines der kleineren Fischfilet-Stücke erwischt, aber entgegen meiner Erwartung reichte es doch aus, um mich zu sättigen. Das Fleisch war zart und schmackhaft, ganz wie ich es bei Fischgerichten hier gewöhnt bin. Die wenigen Gräten die ich darin fand waren zwar nicht erfreulich, aber da man bei Fischgerichten ja fast immer damit rechnen muss und es auch nicht allzu viele waren, sah ich darüber hinweg. Der Pfirsich-Ingwer-Sud passte geschmacklich sehr gut zu dem Fisch wie ich feststellen durfte, wobei der Geschmack primär auf dem Ingwer lag und der Pfirsich nur am Rande eine Rolle spielte. Es erscheint auf dem Bild zwar als würde man den Fisch im Sud ertrinken, aber der Reis und Fisch sogen ihn fast vollständig auf. Beim Reis schmeckte man die Jasmin-Note aber deutlich heraus und das wertete den Klebereis geschmacklich noch etwas auf. Das Gemüse aus Erbsen und Karotten war ebenfalls in Ordnung, aber auch nicht mehr, da vor allem die Karottenwürfelchen bereits teilweise etwas matschig gewesen sind. An den Erbsen gab es aber nichts auszusetzen. Den krönenden Abschluß bildete das Zitronen-Bananen-Mousse, welches auf einer Schicht frischer Bananenscheiben ruhend und mit einem Choco-Crossie garniert ein wirklich leckeres, wenn auch wie immer zu kleines Dessert bildete.
Leider bildete das Seelachsfilet in der Beliebtheit heute eher ein Schlusslicht, die Ravioli lagen meiner Meinung nach im hinteren Bereich noch etwas vor ihm. Die Asia-Speisen waren jedoch deutlich beliebter als diese beiden Speisen und das Putenschnitzel behauptete deutlich den ersten Platz. Auch an meinem Tisch war ich der einzige, der nicht das Putenschnitzel gewählt hatte, aber man muss ja auch nicht immer dem Herdentrieb folgen. Ich jedenfalls habe heute meine non-konformität nicht bereut. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsisch-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Gemüse: +
Banane-Zitronen-Mousse: ++

Putensteak “Florida” [04.03.2010]

Auch zum heutigen Donnerstag kann ich das Angebot im Betriebsrestaurant wieder mal als durchaus interessant bezeichnen. An der Asia-Theke bot man u.a. “Chop Suey – gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gaeng Phet Nua – Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” an. Beides klang interessant, aber mir ist das Gemüse wirklich einen Deut zu grob geschnitten. Daher wandte ich meinen Blick auf die anderen Gerichte. Als Vitality-Speise gab es da “Spaghetti mit Auberginenragout“, was ebenfalls interessant klang, aber ich bin nun mal kein großer Freund von Auberginen, daher war das nichts für mich. Da eignete sich der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln” als traditionell-regionales Gericht schon besser. Aber meine entgültige Wahl fiel schließlich auf das Globetrotter-Gericht, einem “Putensteak ‘Florida’ mit Mandelreis und fruchtiger Currysauce” – das erschien meines Vaters Sohn doch genau das richtige für einen Donnerstag zu sein – vor allem wenn man es mit einigen Erbsen von der Gemüsetheke und einem Mandarinenquark noch komplettierte.

Putensteak "Florida"

Überbacken mit Käse, unter dem ein Stück Aprikose ruhte, war ein zartes und annehmbar großes Stück Putenfleisch der Hauptbestandteil des Gerichtes. Ich hatte Glück und erhielt ein Stück von einer frischen Ladung Putensteaks, die gerade bevor ich an der Reihe war aus der Küche angeliefert wurden, daher war es auch wirklich frisch und heiß. Das ganze ruhte auf einem Bett aus hellem Reis, welcher mit einigen Mandelsplittern versetzt war. Ich fand nicht dass man die Mandeln herausschmeckte. Entweder waren es dazu zu wenig oder die gut bemessene Kelle wirklich angenehm fruchtiger und leicht scharfer Currysauce übertünchte den Geschmack der Mandeln. Und selbst an den Erbsen konnte ich heute eigentlich nichts aussetzen – sie waren heiß und schmackhaft. Sättigungstechnisch war der Mandarinenquark – versetzt mit reichlich Dosenmandarinen – zwar nicht mehr notwendig, schadete auf der anderen Seite aber auch nicht.
Von ihrer Beliebtheit her schienen sich der Schweinegulasch und das Putensteak nichts zu geben, gefolgt von den Asia-Gerichten. Aber auch die Spaghetti mit Auberginenragout hatten offensichtlich ihre Freund gefunden – für mich wären die wie gesagt nichts gewesen, der Geschmack von Auberginen sagt mit einfach nicht zu.

Mein Abschlußurteil
Putensteak “Florida”: ++
Mandelreis: ++
Currysauce: ++
Erbsen: ++
Mandarinenquark: ++

Hackfleisch-Kartoffelpfanne – das Rezept

Heute war mir mal wieder nach Kochen, und nach einiger Konsultation meiner Rezeptsammlungen entschied ich mich dazu eine Hackfleisch-Kartoffelpfanne zuzubereiten. Das Rezept klang einfach und lecker – und viele Zutaten brauchte man dazu nicht. Also ging ich kurz einkaufen und besorgte mir die notwendigen Dinge.

Für zwei Portionen benötigen wir also:

400g kleine, festkochende Kartoffeln
Zutat Kartoffeln

eine mittelgroße Zwiebel
Zutat mittlere Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch
Zutat Knoblauch

Creme Fraiche
Zutat Creme Fraiche

400g Gehacktes halb und halb
Zutat Gehacktes halb&halb

Harissa-Paste
Zutat Harissa

100 – 150g TK-Erbsen
Zutat TK-Erbsen

und zum Würzen Salz, Pfeffer und Thymian
Gewürze

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst schälen wir die Kartoffeln
Kartoffeln schälen

und halbieren sie.
Kartoffeln halbieren

Anschließend kochen wir sie für etwa zehn Minuten in Salzwasser.
Kartoffeln kochen

Während die Kartoffeln kochen, schneiden wir schon mal die Zwiebeln
Zwiebeln schneiden

und würzen das Gehacktes. Ich nahm dazu Salz, Paprikapulver und Pfeffer.
Gehacktes würzen

Mit einer Gabel können wir schließlich testen, ob die Kartoffeln schon durch sind
Kartoffeln testen

und schütten sie in diesem Falle ab.
Kartoffeln abschütten

In einer großen Pfanne erhitzen wir dann etwas Öl
Öl erhitzen

und schwitzen darin die Zwiebeln und das Knoblauch etwas an.
Zwiebeln & Knoblauch andünsten

Dann geben wir die Kartoffeln in die Pfanne – ich habe die Kartoffelhälften hier noch einmal geviertelt –
Kartoffeln dazu

und bröseln das gewürzte Gehacktes hinein.
Gehacktes dazu

Dann ist es an der Zeit alles mit Salz, Pfeffer und Thymian zu würzen.
Würzen

Ist alles gut angebraten geben wir ca. 200ml Wasser in die Pfanne
Wasser dazu

und ergänzen alles mit unseren TK-Erbsen.
Erbsen rein

Für nicht ganz 10 Minuten lassen wir das ganze dann
Zehn Minuten

auf mittlerer Flamme vor sich hin köcheln.
Köcheln

Zwischendurch würzen wir das ganze mit etwas Harissa.
Mit Harissa würzen

Ist das Wasser größtenteils verdampft, löschen wir das Gericht schließlich noch mit ein bis eineinhalb (Ess-)Löffeln Creme Fraiche ab.
Creme Fraiche ablöschen

Und fertig ist eine leckere, schmackhafte Hackfleisch-Kartoffelpfanne.
Fertiges Gericht

Ich hatte etwas gezweifelt ob es eine gute Idee war zuerst die Kartoffeln und dann das Hackfleisch in die Pfanne zu geben – denn ich befürchtete dass das Fleisch nicht richtig durchgebraten wird. Aber das erwies sich als unbegründet und das Ergebnis war wirklich sehr lecker und schmackhaft. Hätte mich regelrecht reinknien können – und für morgen reicht es auch noch mal.

Rinderhacksteak “Mexiko” [22.02.2010]

Das Angebot des Betriebsrestaurants zum Wochenanfang kann man wieder durchaus als Interessant bezeichnen. Bei den Asia-Speisen lockten u.a. “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen” und “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln,Paprika in Chili- Zitronengrassauce“, wobei mich das zweite ausgrund der Zutat Zitronengras weniger gereizt hätte. Außerdem lockte an der Vitality-Theke eine “Gnocchipfanne mit Kohl“, bei den “Tradition der Region”-Menus gab es ein “Jägerschnitzel in Pilzrahmsoße mit Knöpfle” und in der Sektion Globetrotter schließlich bot man “Rinderhacksteak ‘Mexiko’ mit Mais, Bohnen und Paprika dazu Kartoffelecken“. Zwar wäre die Gnocchipfanne wohl am vernünftigsten gewesen, ich entschied mich aber dann doch für das Rinerhacksteak – zu dem ich noch eine Schale mit Erbsen und Möhren als Beilage wählte.

Rinderhacksteak Mexiko

Das zusätzliche Gemüse wäre eigentlich nicht unbedingt notwendig gewesen, denn in der leicht scharfen Sauce befand sich ja bereits Mais, Kidneybohnen sowie rote und grüne Paprikastreifen. Und wie häufig war dies Gemüse auch nicht mehr richtig heiß – aber geschadet hat es mit Sicherheit auch nicht. Unter der Sauce fand sich schließlich eine große Rinderhack-Frikadelle, die sich als pikant gewürzt und angenehm saftig erwies. Außerdem lag eine annehmbar große Menge an Kartoffelspalten oder -ecken, die sowohl heiß als auch knusprig waren. In der Summe ein wirklich schmackhaftes Gericht, das mir sehr gut gemundet hat. Natürlich ist diskutabel, ob alles zu dem man Mais und Kidneybohnen gibt als “Mexiko”-Gericht bezeichnen kann, aber sei’s drum…
Auf der Beliebtheitsskala lagen das Rinderhacksteak und das Jägerschnitzel heute meines Eindrucks nach gleich auf, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich der Gnocchipfanne. Das lag in etwa in meiner Erwartung, wobei ich dem Schnitzel einen deutlicheren Vorsprung zugebilligt hätte, aber dazu hatte das Rinderhacksteak wohl doch zu gut ausgesehen.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Mexiko-Sauce: ++
Kartoffelecken: ++
Erbsen/Karotten: +/-