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Erbsen-Kartoffel-Eintopf

Tuesday, May 5th, 2009

Heute stand ich vor der Auswahl zwischen “Geflügelgulasch mit Spiralnudeln” und “Erbsen-Kartoffel-Eintopf mit Speck und Brötchen“. Irgendwie brachte mich wohl der Gedanke, dass ich heute nicht schon wieder Nudeln wollte dazu, den Eintopf zu wählen.

Erbsen-Kartoffel-Eintopf

Eigentlich sah heute beides mal wieder gut aus, aber gewählt ist nun mal gewählt. Leider ist das Foto heute etwas unscharf geworden – aber ist leider nicht zu ändern.
Das Brötchen war mal wieder etwas härter, wohl vom Morgen übrig, aber in den Eintopf hineingebröselt und etwas aufgeweicht liess es sich gut verzehren. Der Eintopf selber war, dass muss ich ehrlich zugeben, wirklich sehr gut gelungen. Neben den bereits in der Bezeichnung genannten Erbsen und Kartoffeln fanden sich auch Lauch, Schwarzwurzeln, Karottenstreifen, wohl auch etwas Paprika und natürlich Speck darin. Dazu die nicht zu eingedickte und nicht zu dünne “Sauce”, die man wenn ich mich nicht verschmeckt hatte wohl mit etwas Fondor und wohl auch einigen anderen Gewürzen sehr lecker gewürzt hatte.
Wäre ich nicht so satt von der riesigen Portion mitsamt dem Brötchen gewesen, wäre ich wohl dazu geneigt gewesen einen kleinen Nachschlag zu erfragen. Und das kommt beileibe nicht häufig vor. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Erbsen-Kartoffel-Eintopf: +++ (mit Sternchen)
Brötchen: +/-

Keema Matar – Hackfleischpfanne mit Ingwer & Erbsen – das Rezept

Saturday, April 18th, 2009

Heute kochen wir mal wieder selbst. Nachdem ich meine inzwischen stark angewachsene Rezeptsammlung konsultiert hatte, entschied ich mich dazu, ein Keema Matar anzufertigen, eine Hackfleischpfanne mit Erbsen und Ingwer. Was brauchen wir dazu?

Etwas frischen Ingwer (ca. 25g pro Portion)
01 - Zutat frischer Ingwer

Einige ganze Nelken (2-3 pro Portion)
06 - Zutat Nelken

Ein Lorbeerblatt
07 - Zutat Lorbeerblatt

Zum würzen Koriander (1 TL/Portion), Kurkuma (0,5 TL/Portion), Salz (1 TL/Portion) und Garam Masala (0,5 TL/Portion)
02 - Zutat Koriander 03 - Zutat Kurkuma 04 - Zutat Salz 05 - Zutat Garam Masala

Hackfleisch halb & halb (ca. 250g pro Portion)
11 - Zutat Gehacktes halb & halb

Knoblauch (1-2 Zehen pro Portion – je nach Geschmack)
08 - Zutat Knoblauch

Zwiebeln (eine mittlere pro Portion)
09 - Zutat Zwiebel

Etwas Tomatenmark (ca. 100g pro Portion)
10 - Zutat Tomatenmark

TK-Erbsen (ca. 100-150g pro Portion)
12 - Zutat TK-Erbsen

und schließlich etwas Butterschmalz zum braten
13 - Zutat Butterschmalz

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst schneiden wir die Zwiebel klein,
13 - Zwiebeln schneiden

pressen das Knoblauch,
14 - Knoblauch pressen

und hacken den Ingwer klein.
15 - Ingwer hacken

Dann lassen wir etwas Butterschmalz in der Pfanne zergehen und braten die Nelken und das Lorbeerblatt darin für etwa eine halbe Minute an.
14 - Nelken & Lorbeerblatt anbraten

Anschließend dünsten wir die Zwiebeln und das Knoblauch für etwa 3 Minuten glasig an
15 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

und geben schließlich das Hackfleisch hinzu, das wir krümelig anbraten.
16 - Gehacktes krümelig anbraten

Nun würzen wir das ganze mit Salz, Kurkuma und Koriander
17 - Salzen 18 - mit Kurkuma würzen
19 - mit Koriander würzen

und geben das Tomatenmark und die Erbsen in die Pfanne.
20 - Tomatenmark hinzugeben 21 - Erbsen dazu geben

Für ca. 10 Minuten lassen wir das ganze dann auf mittlere Stufe köcheln und rühren es ab und zu um.
22 - Kochen lassen

Inzwischen können wir schon einmal etwas Reis dazu aufsetzen – alternativ kann man aber auch Chutney oder Naan-Brot dazu servieren.
25 - Curryreis

Ca. fünf Minuten vor Garende geben wir dann noch den Ingwer und etwa einen halben bis dreiviertel Teelöffel Garam Masala dazu, was wir beides gut unterrühren.
23 - Ingwer zufügen 24 - mit Garam Masala wüzen

Damit ist unser Hackfleischpfannen-Gericht fertig.
26 - Gericht final

Ich fand es recht lecker und angenehm würzig, ohne dass es aber sonderlich scharf war. Letztlich fand ich die Hackfleischmasse etwas trockener als ich es mir gewünscht hatte. Evtl. hätte man anstatt des Tomatenmarks auch gewürfelte Tomaten hinzugeben können, um es etwas “saftiger” zu machen. War kein wirklicher Erfolg, ich muss das bei Gelegenheit mal in verbesserter Form wieder probieren. Aber aus weniger gelungenen Gerichten kann man ja nur lernen…

Meine Wertung: 1,0 MG

Jägerpfanne mit Röstis [30.03.2009]

Monday, March 30th, 2009

Im Herkules-Markt in Bebra entdeckte ich vor kurzem fertig zubereitete Päckchen, die mit “Jägerpfanne” bezeichnet waren. Keine Markenware, sondern wohl eine Kreation der hiesigen Fleischerei. Die Zutaten waren wohl Kasslerfleisch mit Weißkraut, Bohnen, Erbsen, Möhren, Rosenkohl und Speck – alles fertig gewürzt und vorbereitet. Musste nur noch in eine Pfanne gegeben und gebraten werden. Dazu erschienen mir ein paar Kartoffel-Röstis – ebenfalls schnell mit etwas Öl in der Pfanne gebraten – genau richtig.

Jägerpfanne mit Röstis

Die Komposition war wirklich gelungen – das ganze war gut gewürzt und deftig im Geschmack. Ein gutes Mittagsmahl, das man sich in recht kurzer Zeit Zubereiten kann. Hat mir auf jeden Fall sehr gut geschmeckt – gerne wieder.

Rigatoni Al Forno [07.04.2008]

Monday, April 7th, 2008

Zum Wochenbeginn entschieden wir uns für einen Besuch im hiesigen Pasta- und Pizza-Ristorante “Lo Studente” an der Johannisstraße. Leider mußten wir gleich zu Beginn feststellen, daß man das Sonderangebot im Vergleich zur nächsten Woche noch nicht geändert hatte und immer noch die Kombination aus Rigatoni- und Tagiatella-Gerichten (für 5,50 bzw. 6,50 €uronen) der Karte beilagen. Wie wir jedoch auf Nachfrage erfuhren, soll es ab morgen wohl ein neues Sonderangebot geben – mal schauen ob wir uns noch einmal dazu hinreißen, bei einem weiterem Besuch dieses neue Angebot einer näheren Betrachtung unterziehen können. So aber entschied ich mich für das Gericht, daß ich bei meinem letzten Besuch zwar in der näheren Auswahl hatte, aber mich dann doch anders entschieden hatte: die Rigatoni Al Forno mit Brokkoli, Erbsen, Tomaten-Sauce und überbacken mit Käse. Nach aktzeptabel-kurzer Wartezeit hatten wir schließlich auch schon unsere Gerichte auf dem Tisch stehen.

War wie nicht anders zu erwarten sehr lecker, auch wenn die Kreation natürlich eher einfach gestrickt war. Geschmeckt hat es aber alle mal und die Portionsgröße reicht mehr als aus, um zu sättigen. Aber hauptsache es schmeckt und der Preis stimmt einigermaßen. Und diese Vorraussetzungen waren mal wieder vollends erfüllt.

Steak “Strindberg” [29.01.2008]

Tuesday, January 29th, 2008

Kleiner (rückdatierter) Nachtrag:
Nach langer Abstinenz ergab es sich gestern mal wieder, daß ich die hiesige Mensa am Ernst-Abbe-Platz besuchen “durfte”. 😉 Ein Blick auf die Tafeln im Foyer gab uns bereits eine Überblick über das heutige Angebot dort – welches unter anderem aus bereits im Titel erwähnten Steak Strindberg mit Erbsen und Pommes, Minifrühlingsrollen mit Reis und Rinderschmorbraten bestand, wobei ich im Foyer noch “Kinderschmorbraten” las und mich wunderte, da jemand den oberen Teil des Rs weggewischt hatten. Witzbolde… 😉
An jener Theke mit dem Steak war der Andrang natürlich am größten, eine längere Schlange hatte sich vor der Ausgabe gebildet und ich überlegte noch kurz ob ich doch eines der andere Angebote wählen sollte, doch schließlich stellte auch ich mich an und nahm mir wenig später mein Steak.

Na ja, was soll man sagen? Ein Wohlgenuß war es diesmal beileibe nicht – das Topping bestand nämlich aus einer Mischung aus Zwiebeln (die ich in Maßen ja mag), Senf (na ja…) und Meerrettich (auch kein Favorit von mir…) – vermengt zu einer sehr gewöhnungsbedürftig schmeckenden Masse. Ich bin ehrlich: Ich habe sie nach mehrmaligen Testen vom Steak entfernt und mit zurückgehen lassen. Nicht mein Ding, sorry. Und von der Präsentation der Speise möchte ich lieber gar nicht reden – wer oben das Bild sieht, erkennt glaube ich sofort was ich meine. Einzig Vorteilhaft war natürlich der Preis, der mit 3,80 €uronen weit unter dem lag, was man sonst hier in der Innenstadt bezahlt. Ich mache natürlich der Mensa-Crew keinen Vorwurf – war primär ein Fehlgriff meinerseits. Sollte ich das nächste Mal irgendwo die Bezeichnung “Strindberg” in Zusammenhang mit Gerichten lesen, weiß ich jetzt daß ich davon besser die Finger lassen sollte… 😉