Hähnchenbrust süß-sauer [05.08.2009]

Heute war eigentlich wieder Schnitzel-Mittwoch in unserer Kantine angesagt – und das “Schweineschnitzel ‘Jäger Art’ mit Champignons in Rahmsauce, frischen Kräutern und Pommes Frites” klang auch sehr gut. Doch das zweite Angebot “Hähnchenbrust ‘süß-sauer’ mit Ananas, Bambussprossen, asiatischen Gemüse und Reisnudeln” klang noch einen winzig kleinen Deut besser – also entschied ich mich für dieses Gericht.

Hähnchenbrust süß-sauer

Wie fast immer war auch heute die Portion mal wieder wirklich riesig. Auf einem Berg von Nudeln – ich glaube es handelte sich hier wohl eher um sog. Mie-Nudeln aus Weizen anstatt der angekündigten Reisnudeln – die mit Karotten und Erbsen sowie den Hähnchebruststücken vermengt waren, hatte der Koch eine ziemliche Menge der süß-sauren, scharfen Sauce mit Ananas, Bambussprossen und Paprikstreifen aufgetragen.
Aus meiner Sicht waren die Nudeln heute etwas zu “al dente” – d.h. sie waren etwas zu fest im Biss. Sie hätten meiner Meinung nach wohl noch ein paar Minuten länger hätten kochen können. Das machte die wirklich angenehm scharfe Sauce aber wieder etwas wett. Nur die Paprikastücke darin hätten etwas kleiner bzw. kürzer geschnitten sein können. Abgesehen von den Bambussprossen vermisste ich außerdem das “asiatische Gemüse” aus der Menubeschreibung. Ein paar Mungobohnenkeimlinge, ein paar asiatische Pilze oder ähnliches wären hier angebracht gewesen.
Auch wenn es in der Summe wirklich schmackhaft war, war das Gericht heute eindeutig zu sehr europäisch geprägt. Ein Kantinenkoch muss natürlich den Geschmack aller treffen – von daher sei es ihm nachgesehen – aber dann hätte er nicht so großmundige Ankündigungen machen sollen. 😉 Aber was solls – ich bin mehr als satt geworden und musste gegen Ende wirklich mal wieder kämpfen, um alles zu schaffen. Qualitativ und Mengenmässig gabs wirklich nichts auszusetzen – nur die Zusammensetzung entsprach eben nicht der Ankündigung.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust “süß-sauer” mit Nudeln und Gemüse: ++ (mit einigem guten Willen)

Hühnereintopf [03.08.2009]

Für den heutigen Montag bestand die Auswahl in unserer Kantine aus “Marinierten Schweinesteak mit Sommergemüse und Röstkartoffeln” sowie einem “Hühnereintopf“. Da mir nach etwas leichetrem zu Mittag war, wählte ich den Hühnereintopf – auch wenn das Steak auch sehr lecker klang.

Hühnereintopf

Das ganze bestand zwei Komponenten: zum einen wurden bunte Spirelli-Nudeln in die Schüssel getan und dann das ganze dem Hühnerfleisch-Gemüse-Mix aufgefüllt. Was heraus kam war ein riesiger Berg an Nahrungsmitteln, die ein einzelner kaum bewältigen konnte. Soviel zu “leichtem Essen”….
Aber was unser Koch da gezaubert hatte, war wirklich lecker. Zwischen einem bunten Gemüsemix aus Karotten (in Scheiben und Streifen), Schwarzwurzeln, gelben Rübenscheiben, Bohnen, Erbsen und Broccoli tummelten sich reichlich gekochtes Hühnerfleisch und natürlich die entsprechende Brühe. Hat wirklich gut geschmeckt – einziger Kritikpunkt waren die teilweise etwas zu groß´geratenen Broccolirosen, die man kaum in einem Stück verzehren konnte. Aber darüber kann man natürlich hinwegsehen. Auch wenn ich einen Rest aus Brühe und Gemüse übrig lassen musste, war das ganze ein wirklich sehr leckerer Eintopf – nur bei den Portionsgrößen sollte man doch mal ein wenig reduzieren.

Mein Abschlußurteil:
Hühnereintopf: ++

Hackfleisch-Nudeln mit Erbsen & Möhren

Heute gab es Spirellinudeln mit Hackfleisch sowie Erbsen & Möhren – das ganze relativ schnell zubereitet mit etwas frischem, gewürzten Hackfleisch, einigen gekochten Nudeln, Maggi Fix für Hackfleisch-Nudeln und schließlich etas Erbsen- und Möhrengemüse aus dem Glas.

War nichts besonderes – aber extrem lecker. 🙂

Pizza Bazza [17.07.2009]

Wie bereits im gestrigen Post erwähnt gönnt sich unser Kantinenkoch aktuell ein paar Tage Urlaub. Daher entschlossen sich einige Kollegen heute etwas bei der Pizzera La Rosa zu bestellen. Die Karte umfasste neben Pizzen und Nudelgerichten auch Salate, Lammgerichte und verschiedene Schnitzelvariationen. Aber ich hatte heute Lust auf Pizza. Beim Studium des recht umfangreichen Angebotes und nachdem ich mich schon fast für die Pizza Speziale mit Salami, Schinken, Paprika und Pepperoni entschieden hatte, stieß ich auf ein anderes interessantes Gericht, das sofort mein Interesse weckte: Die Pizza Bazza zum Preis von 6,50 Euronen bei einem Umfang von 30cm.

Pizza Bazza

Der Belag war mal wirklich etwas anderes und ich kann mich nicht entsinnen bisher etwas ähnliches irgendwo anders gesehen zu haben. Neben Salamischeiben hatte man wie man unschwer erkennen kann auch Scheiben von gekochten Eiern, Erbsen, Käse und natürlich Tomatensauce auf den Teig gegeben. Und die Kombination erwies sich als wirklich sehr lecker. Es hatte zwar ca. eine Stunde gedauert bis die Lieferung bei uns eintraf, aber bei der großen Menge an Pizzen war die Wartezeit verständlich und die Gerichte waren wie es schien durch die Reihe auch noch heiß. Und auch dass man die Pizzen geschnitten hatte ist ja leider bei allen Pizzadiensten selbstverständlich. Der Teig erwies sich als dünn und knusprig, die Ränder waren schmal und nicht allzu hart gebacken – genau wie ich es bevorzuge. Auch von keinem der anderen Kollegen hörte ich ein Wort der Beschwerde. Wie es mir scheint ist die Pizzeria La Rosa mit ihrem Lieferdienst eine wirklich empfehlenswerte Adresse hier im Süden von Frankfurt – und allzu teuer sind sie auch nicht. Ich hoffe wir bestellen ein weiteres Mal in der Urlaubszeit unseres Koches.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Bazza: ++

Entenbrust mit Erbsenpüree [17.06.2009]

Was für ein Tag. Heute mußte ich um 6 aufstehen um kurz vor 7 Uhr in der Firma zu sein – denn es ging wieder nach Karlsruhe. Und heimgekommen bin ich gegen 22:20 Uhr, da ich noch nach der Rückkehr einiges zu tun hatte. Und morgen gehts auch wieder so früh los. Damit mache ich wenigstens meinen Vermietern einen Strich durch die Rechnung, die irgendwelche Handwerker für 8.00 Uhr bestellt haben (früher ging wahrscheinlich seitens der Handwerker nicht) – da bin ich nämlich schon weg. Netter Versuch…
Na ja, ich war heute aus o.g. Grund natürlich auch wieder im Betriebsrestaurant in Karlsruhe zum Mittagessen. Aus der umfangreichen Auswahl entschied ich mich nach einigem Überlegen für eine Entenbrust mit Fenchel-Spinat und Erbsenpüree, für das ich samt einer Cola und einem Brombeerquark 6,45 Euronen löhnen musste.

Entenbrust mit Erbsenpüree

War zwar eine eher kleine Portion (weswegen ich mich auch für das zusätzliche Dessert entschied), aber Qualitativ durchaus hochwertig. Die Entenbrust war angenehm zart und mit einer leckeren Kräutermarinade versehen, das Topping aus Fenchel und Spinat schmeckte würzig und passte gut dazu. Und die Sättigungsbeilage aus pürierten Erbsen mit Zwiebeln und einigen Gewürzen erwies sich als wirklich leckere alternative zu den üblichen Speisen dieser Art wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Alles in allem nicht gerade günstig, aber für so ein gutes Gericht bin ich auch gerne mal bereit ein wenig mehr zu zahlen.

Mein Abschlußurteil:
Entenbrust: ++
Erbsenpüree: ++