Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [22.03.2018]

Nachdem ich ja bereits die letzten Tage mit Holzfällersteak oder Currywurst recht üppig gespeist hatte, wollte ich heute nicht gleich wieder beim Schweinesteak “Tessin” mit Tomaten und Speck gratiniert, dazu Bratensauce und Kroketten zugreifen, das im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Käse, dazu Quarkdip bei Vitality war aber auch nicht ganz das richtige, vor allem da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin. Blieben also noch die Asia-Thai-Gerichte, wobei hier mehr das Gebratene Schweinefleisch mit Gemüse in Massaman Sauce als die Gebackene Ananas und Banane mit Honig in Frage kam oder aber der Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region. Und wie man dem Titel dieses Beitrags entnehmen kann, fiel meine Wahl letztlich auf den Erbsensuppeneintopf.

Pea stew with vienna sausages & farmhouse bread / Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Fast hätte ich vergessen, mir an der Kasse auch ein Messer mit aufs Tablett zu legen. Normalerweise ist ein solches bei Eintöpfen zwar nicht notwendig, aber wenn ich versucht hätte mit Gabel oder Löffel die leider leicht wässerigen Wiener Würstchen zu zerteilen, wäre die Gefahr dass ich abrutsche und eine Sauerei verursache zu groß gewesen. Ich habe auch andere Gäste gesehen, welche die Würstchen einfach mit der Gabel aufspießen und im Ganzen zum Mund führen um abzubeißen, aber ein wenig Stil wollte ich dann doch noch beibehalten. ­čśë Der Eintopf selber war was den Geschmack anging sehr gut gelungen und kombinierte seinen kräftigen Erbsengeschmack wunderbar mit anderen Gemüsezutaten wie Sellerie, Möhren, Zwiebel oder Kräutern. Ein wenig schade fand ich nur, dass man den ganzen Eintopf scheinbar püriert hatte und nicht ein paar Erbsen darin ganz belassen hatte, so dass der Eintopf noch etwas mehr Biss bekam. Aber das ist wohl eher ein ästhetisches Merkmal und sehr individuell. Zum Glück gab es da ja noch das einigermaßen frische, wenn auch nicht mehr ganz knusprige Bauernbrot, dass für diesen fehlenden Biss sorgte. Ein einfaches, aber sehr gelungenes Gericht, dass auch gut in die aktuell noch kühle Jahreszeit passt. Ich war mit meiner Entscheidung zufrieden.
Zwar schien das Schweinesteak, ganz wie erwartet, heute das am häufigsten gewählte Gericht gewesen zu sein, womit ihm der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt, aber der Erbsensuppeneintopf war dem Steak sehr eng auf den Fersen und belegte eine sehr guten zweiten Platz. Es hatte nur wenig gefehlt, um es zumindest zu einem Patt kommen zu lassen. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich die vegetarische gefüllte Aubergine.

Mein Abschlußurteil:
Erbsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Erbsensuppeneintopf mit Würstchen & Bauernbrot [21.12.2017]

Mit dem Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu hausgemachter Krautsalat und Kartoffelknödel aus dem Abschnitt Tradition der Region hatte ich ja immer mal wieder die Erfahrung gemacht, das insbesondere der Krautsalat meist nur aus rohen Weißkohlstreifen ohne Dressing bestanden hatte. Daher hatte ich heute ursprünglich geplant bei den Kartoffel-Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomatensauce aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen, was mit gerade mal 383 Kalorien ein angenehm leichter vegetarischer Genuss gewesen wäre. Aber als ich anstand, änderte ich dann doch noch kurzentschlossen meine Meinung und wählte letztlich den Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot aus dem Abschnitt Globetrotter. Bei dem aktuell kühlen, regnerischen Wetter erschien es mir genau das richtige zu sein. Die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl.

Pea soup hotpot with sausages & farmhouse bread / Erbsensuppeneintopf mit Würstchen & Bauernbrot

Vor dem Verzehr nahm ich mir natürlich erst einmal Messer und Gabel und zerschnitt die beiden Würstchen in mundgerechte Stücke. Dabei stellte sich heraus, das es sich hier nicht gerade um die qualitativ hochwertigsten Wiener handelte, sondern mit ihrem sehr hellen, leicht wässerigen Fleisch eher um mittlere bis mindere Qualität, aber als zusätzliche Fleischbeilage für einen Eintopf waren sie dennoch ausreichend. Und die eigentliche Suppe aus vielen grünen Erbsen sowie Möhren, Kartoffeln, Knollensellerie und Lauch sowie einigen Suppenkräutern erwies sich mit seinem mild-deftigen Geschmack als überaus gut gelungen. Und der Terminus “Suppeneintopf” traf ganz genau seine Konsistenz, denn für eine reine Suppe war er zu dickflüssig und für einen richtigen Eintopf wiederum zu dünnflüssig. Außerdem lag dem Gericht eine Scheibe Bauern-Graubrot bei, die sich allerdings nicht gerade durch frische auszeichnete, sondern der man anmerkte, dass sie bereits einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte. Aber als zusätzliche Sättigungsbeilage war sie dennoch geeignet.Die Hälfte der Scheibe bröselte ich mir in den Suppeneintopf, den Rest verwendete ich um den geleerten Teller von seinen Resten zu befreien. Einfache, deftige Hausmannskost, so wie ich sie mag, ich war mit meiner Wahl also durchaus zufrieden.
Beim Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala hatte heute eindeutig der Schweinebraten die Nase vorne und konnte sich diese Position unangefochten sichern. Auf dem zweiten Platz folgte der Erbseneintopf und mit geringem Abstand die Kartoffel-Zucchinipuffer auf dem dritten Platz. Einen guten, aber dennoch vierten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Erbsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: +