Posts Tagged ‘erdbeerjoghurt’

Spinat-Ricotta-Tortellini mit Mozzarella & Tomatensugo [11.08.2014]

Monday, August 11th, 2014

Wie so häufig an Montagen war auch heute das Angebot in unserem Betriebsrestaurant nicht sonderlich überragend. Mein erster Gedanke galt dennoch dem Gebratenen marinierten Tofu mit Ingwer-Currygemüse aus der Sektion Vitality, das ohne Sättigungsbeilagen wie Reis serviert wurde und mit 501kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach. Aber sas Gemüse sah etwas zerkocht aus, daher sah ich mich erst einmal weiter um. Den Schweinegulasch mit Salzkartoffeln bei Tradition der Region fand ich etwas langweilig, aber das Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse, der neben Knusprig gebratenen Frühlingsrollen an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde weckte noch mein Interesse. Letztlich entschied ich mich aber dann doch für die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Mozzarella und Tomatensugo aus dem Bereich Globetrotter. Und obwohl es mit seiner zusätzlichen Garnitur aus Parmesan kein sonderlich leichtes Gericht war, wollte ich dennoch nicht auf den kleinen Erbdeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot verzichten.

Spinat-Ricotta-Tortellini mit Mozzarella & Tomatensugo / Spinach ricotto tortellini with mozzarella & tomato sauce

Die mit Ricotta gefüllten Spinat-Tortellini waren zwar mit ziemlicher Sicherheit Fertigware, aber geschmacklich absolut in Ordnung. Dazu passte geschmacklich wunderbar die fruchtige Tomatensugo aus stückigen Tomaten, Zwiebeln und Kräutern und durch die milden Mozzarella-Kügelchen und dem würzigen Parmesan sehr gut abgerundet. Ein einfaches und leckeres Gericht, so wie ich es mag – da gab es nichts zu meckern. Und auch am kleinen Erdbeerjoghurt gab es keinerlei Grund zur Kritik.
Bei den anderen Gästen lag heute aber der Schweinegulasch mit Salzkartoffeln mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als die somit drittplatzierte Spinat-Ricotta-Tortellini. Das Tofu auf Ingwer-Currygemüse als vegetarisches Angebot belegte wie gewohnt nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Spinat-Ricotta-Tortellini: ++
Tomatensugo: ++
Mozzarella: ++
Parmesan: ++
Erdbeerjoghurt: ++

Sauerbraten mit Blaukraut & Kartoffelknödel [14.11.2013]

Thursday, November 14th, 2013

Eigentlich wäre es ja heute mal wieder an der Zeit gewesen, an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo mit Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße und vor allem Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce überaus verlockende Angebote auf der Speisekarte zu finden waren. Aber auch die reguläre Küche hatte einige nicht zu verachtende Gerichte im Angebot. Dabei waren es weniger das Sonderangebot in Form einer Lasagne Bolognese – wahrscheinlich aus den Resten der Spaghetti Bolognese vom Dienstag – oder die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter, die mich reizten. Aber der Sauerbraten mit Blaukraut und Kartoffelknödel bei Tradition der Region und die Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomaten bei Vitality weckten großes Interesse bei mir. Und nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für den Sauerbraten. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Erbeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Sauerbraten mit Blaukraut & Kartoffelknödel / Marinated pot roast (sauerbraten) with red cabbage & dumpling

Mich würde wirklich mal Interessieren, ob auch ein Betriebsrestaurant wie unseres den Rinderbraten traditionell für ganze drei bis fünf Tage mariniert oder ob es da eine beschleunigte Methode gibt. Geschmacklich konnte ich zumindest keinen Unterschied erkennen, denn das Fleisch war angenehm zart und leicht mürbe so wie ich es von Sauerbraten gewohnt bin. Gemeinsam mit der dunklen, kräftigen Sauce, dem mit angebratenen Semmelbröseln gefüllten Kartoffelknödel und der Portion Blaukraut mit leichter Apfelnote ergab sich so ein Gericht, das sich wirklich schmecken lassen konnte. Da wäre der fruchtige, mit einer Cocktailkirsche und zahlreichen Pistaziensplittern garnierte Erdbeerjoghurt eigentlich gar nicht mehr notwendig gewesen, aber geschadet hat er natürlich auch nicht. 😉
Und wie nicht anders zu erwarten gewesen, erfreute sich der Sauerbraten auch bei den anderen Gästen überaus großer Beliebtheit und landete mit deutlichem Vorsprung den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Platz zwei belegten die Asia-Gerichte und den dritten Platz durften sich heute die Lasagne und die Käsespätzle teilen, während die vegetarischen Zucchinipuffer schließlich einen guten, aber dennoch vierten Platz ergattern konnten.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Sauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Erdbeerjoghurt: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelkloß [25.09.2012]

Tuesday, September 25th, 2012

Auch wenn heute mit dem Vitality-Gericht Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl ein durchaus was die Nährwerte anging durchaus verlockendes Gericht auf dem Speiseplan der regulären Küche stand, so musste ich mich heute doch anders entscheiden. Doch nicht etwa die Thüringer Bratwurst mit Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter war es, die mich alle Vorsicht vergessen ließ, viel mehr reizte mich die traditionell-regionale Entenkeule mit Blaukraut und Majoranjus mit Kartoffelknödel. Da konnten mich auch die Asia-Gerichte wie Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thai-Curry oder Nua Pad Kratiem Prik Thai – Geratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse, Knoblauch, Schwarzem Pfeffer & Zwiebeln noch wenig dran ändern. Und wen ich schon mal sündigte konnte auch der kleine Becher Erdbeerjoghurt nicht mehr viel verderben wie ich fand.

Gänsekeule mit Rotkohl und Kloß / Duck leg mit red cabbage and dumpling

Alleine schon der große Kartoffelkloß, der mit einigen gerösteten Brotwürfeln gefüllt worden war, erwies sich als sehr gelungen. Aber auch am Rot- bzw. Blaukraut gab es zumindest geschmacklich nichts zu kritisieren – nur dass man die Apfelstücke etwas kleiner hätte schneiden können könnte man den Küchenkräften vorhalten – aber dass lasse ich nicht negativ in die Bewertung einfließen. Ebenso wenig berücksichtige ich die ein winzig klein wenig zu lang gebackenen Entenkeulen, die nicht nur meiner Meinung nach gerne etwas kürzer hätten gebacken werde können. Sie waren etwas, ich möchte sagen al dente geworden, aber mit ihrer knusprigen Haut und dem reichhaltigen Fleisch noch soweit schmackhaft dass ich dies ebenfalls nicht ein der Wertung berücksichtigen möchte. Am nur leicht gesüßten und mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen Erdbeerjoghurt gab es sowieso nichts auszusetzen. Insgesamt war ich aber sehr zufrieden mit der Ausführung dieses nicht alltäglichen Angebots unseres Betriebsresraurants – wenn es nach mir ginge könnte es so etwas gerne öfter geben. 😉
Der Gros des Kantinenpublikums hatte natürlich ebenfalls bei der Entenkeule zugeschlagen, was ihr ohne jeden Zweifel den heutigen ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligte. Auf Platz zwei folgten, welch ein Wunder, zumindest meines Eindrucks nach die vegetarischen Gnocchi, aber eng gefolgt von der Thüringer Bratwurst und schließlich den ebenfalls beliebten, aber dennoch auf Platz vier verdrängten Asia-Gerichten. Gut, wenn es nicht gerade etwas so besonderes wie Entenkeule gegeben hätte, wären die Gnocchi mit Sicherheit auch meine erste Wahl gewesen, aber das die andere Fleischgerichte verdrängten ist eher ungewöhnlich. Mit Sicherheit handelt es sich hier aber nur um einen statistisch normalen Ausbruch aus der Normalverteilung, ich glaube nicht dass vegetarische Gerichte sich über längere Zeit auf den vorderen Plätzen halten können. Wir werden also sehen wie sich die Allgemeine Beliebtheitsskala weiterentwickeln wird.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Apfelblaubkraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Erdbeerjoghurt: ++

Curryreis mit Zucchini-Möhrengemüse [30.07.2012]

Monday, July 30th, 2012

Obwohl ich versucht hatte, am Wochenende ja eher kalorienarm zu kochen hatte sich das Essen und die wetterbedingt eingeschränkte Bewegung doch etwas auf mein Gewicht niedergeschlagen. Daher wollte ich heute etwas leichter zu Mittag essen. Daher kam die Geschmorte Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Reis bei Tradition der Region und die Canneloni mit Fleischfüllung und Tomatensauce gratiniert bei Globetrotter nicht in Frage und auch das Gaeng Massaman Noo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry an der Asia-Theke erschien mit zu reichhaltig. Einzig das Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namaing-Art und der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality erschien mir passend. Da ich lesen konnte dass das Vitality-Gericht nur mit 488kcal zu Buche schlagen sollte entschied ich mich für dieses Gericht und gönnte mir – eigentlich unvernünftigerweise – auch noch ein Becherchen Erdbeerjoghurt von der Dessert-Theke dazu.

Curryreis mit Zucchini-Möhrengemüse

Nachdem ich den Curryreis mit der Mischung aus gewürfelten Zucchini und Möhren und die dünne Sour Cream miteinander vermengt hatte, erwies sich die Mischung als gar nicht mal schlecht. Vielleicht hätte man es weniger kräftig würzen sollen, aber davon ansonsten erwies es sich als wirklich akzeptabel. Habe zwar schon bessere vegetarische Gerichte gegessen, aber es erfüllte seinen Zweck und erwies sich als angenehm lang sättigend. Der mit einigen Fruchtstücken versehene Erdbeerjoghurt erwies sich zwar als etwas dünn, aber eignete sich als gute Ergänzung zum heutigen Mittagsgericht.
Bei den anderen Kantinengästen schienen heute, mit knappen Vorsprung, die Asia-Gericht den größten Zuspruch zu finden und landeten so ohne jeden Zweifel auf Platz eins der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meines Eindrucks nach die Cannelloni und knapp dahinter die Hähnchenkeule auf Platz drei. Das Zucchini-Möhrengemüse mit Curryreis kam schließlich auf Platz vier. Hatte eine etwas andere Platzierung erwartet, aber die Gäste hatten heute mal etwas Abweichend von der üblichen Verteilung entschieden. 😉

Mein Abschlußurteil:
Curryreis mit Zucchini-Möhrengemüse: +
Erdbeerjoghurt: ++

Joghurt, Birne & Mandarine

Wednesday, February 24th, 2010

Auch heute früh gab es wieder einen wundervollen Blick auf die Alpen während wir in Richtung Autobahn fuhren. Ich muss mir unbedingt mal die Kamera einpacken und den Anblick ablichten – ist wirklich sehr schön anzusehen. Die Temperaturen bleiben aktuell konstant über Null und das Wetter ist angenehm mild wie ich feststellen muss – es deutet viel darauf hin dass sich der Frühling ankündigt.
Zum heutigen Kaffee, den ich mir wie immer im Kantinenbistro organisierte, kamen heute ein Erdbeerjoghurt, eine Birne und eine Mandarine. Der Joghurt stammt im übrigen aus dem Lidl und wurde mir dort von einem mit mir einkaufenden Kollegen empfohlen. Ob es sich nun wirklich um ein Bioprodukt handelt sei mal so dahin gestellt – es ist ja bekannt dass die Lebensmittelindustrie sich gerne mit falschen Federn schmückt und ihren Produkten Attribute gibt, die deren wahren Eigenschaften nicht entsprechen. Seien es nun Gummibären “ohne Fett”, Pseudo-Krabben auf Fischeiweis oder Pizza mit Käse, der eigentlich keiner ist. Über verminderte Inhalte in Verpackungen möchte ich gar nicht sprechen. Man hat sich aber irgendwie dran gewöhnt dass man von großen Unternehmen überall betrogen, verarscht und über den Tisch gezogen wird – da hilft nur erhöhte Aufmerksamkeit. Aber der Joghurt muss ich sagen war geschmacklich in Ordnung. Auch wenn ich noch immer ein wenig meine morgendliche Fleischportion in Form von Fleischpflanzerl oder Leberkäse vermisse. Vor allem wird es hart, wenn Kollegen im Büro eine Leberkäs’semmel verzehren und der Duft des warmen Leberkäses verlockend in der Luft liegt. Aber da muß ich eben stark sein…

Guten Appetit