Piccata vom Schwein auf Tomatensauce & Gabelspaghetti [23.05.2013]
23.05.2013 18:31 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Wie vermutet gab es auch heute wieder ein Spargel-Gericht in der üblichen Form, dieses Mal eine Portion frischer Spargel mit gebratenen Entenbruststreifen und Schnittlauchkartoffeln in der Sektion Tradition der Region. So gern ich Spargel auch mag, heute wollte ich doch dann mal etwas anderes – auch wenn man das kleine Stückchen Fleisch dieses Mal gegen überaus verlockend aussehende Ente getauscht hatte. Zuerst liebäugelte ich mit den vegetarischen Spaghetti mit Balsamicolinsen bei Vitality, die wie üblich mit frischem Ruccola garniert waren. Aber auch die Asia-Thai-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai Curry in Kokosmilchsauce oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse klangen recht verlockend. Dennoch fiel meine Wahl aber schließlich auf das im Bereich Globetrotter angebotene Piccata vom Schwein auf Tomatensauce und Gabelspaghetti, irgendwie war mir danach. Dazu gesellten sich noch eine Mischung aus Pariser Möhren und Erbsen von der Gemüsetheke – auf ein Dessert verzichtete ich aber auch heute.
Unter einem sehr flachen, dafür aber fast den gesamten Teller ausfüllenden Stück zarten und saftigen Schweinefleischs, das man in einer Panada aus Ei, Mehl und einem Hauch Parmesan gebraten hatte – eben dem Piccata – fanden sich mehr als großzügig bemessene Portion Gabelspaghetti und eine fruchtige, mit Tomatenstücken versehene, mild gewürzte Tomatensauce. Beides harmonierte geschmacklich wunderbar mit dem Fleisch und gaben dem Gericht einen angenehm italienischen Touch. Hieran gab es absolut nichts auszusetzen. Die Erbsen und Möhren, die ich als zusätzliche Gemüsebeilage gewählt hatte, waren zwar geschmacklich absolut ok, wirkten aber aufgrund ihres etwas längeren Aufenthalts unter einer Wärmelampe bereits etwas mitgenommen, so dass ich hier leider einen kleinen Abzug geben muss. Dennoch in der Summe ein sehr gelungenes und schmackhaftes Mittagessen, mit dem ich insgesamt sehr zufrieden war – auch wenn es was die Nährwerte anging mit Sicherheit nicht die optimalste Wahl gewesen ist.
Und auch auf prozentual den meisten Tabletts der anderen Gäste konnte ich heute das Piccata vom Schwein entdecken, womit diesem Gericht zweifellos der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Den zweiten Platz teilten sich meines Eindrucks nach die Asia-Gerichte und der Spargel mit Entenbruststreifen und die Spaghetti mit Balsamicolinsen folgten schließlich auf einem sehr guten dritten Platz.
Mein Abschlußurteil:
Piccata vom Schwein: ++
Tomatensauce: ++
Gabelspaghetti: ++
Erbsen & Möhren: +
Tags: betriebsrestaurant, carrots, erbsen, essen, food, gabelspaghetti, kantine, lunch, möhren, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, noodles, peas, piccata, pork, schwein, tomatensauce, tomato sauce
Spargel mit Sauce Hollandaise, Hokifilet & Kartoffeln [22.05.2013]
22.05.2013 19:44 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Was den Spargel anging, schien die Küche unseres Betriebsrestaurants dieses Jahr nicht sehr kreativ zu sein. Denn heute stand in der Sektion Vitality eine Portion frischer Stangenspargel mit gebratenem Hokifilet und Petersilienkartoffeln auf der Speisekarte, abgesehen vom Fisch das gleiche wie bereits gestern. Des weiteren fanden sich dort bei Tradition der Region Ravioli mit Spinat-Frischkäsefüllung an Gorgonzolarahmsauce, ein Hähnchen Corson Bleu mit Pommes Frites und Zitronenecke bei Globetrotter sowie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry auf dem Speiseplan des Tages. Da ich nun mal an einem Mittwoch aus Gewohnheit gerne Fisch esse, entschied ich mich dazu, auch heute wieder beim Spargelgericht zuzugereifen – eine Alternative gab es ja nicht. Dazu gab es wieder wahlweise Buttersauce oder Sauce Hollandaise und ich überlegte kurz, die Buttersauce mal zu probieren, sprang dann aber doch wieder auf die Hollandaise um. Macht der Gewohnheit eben.
Auf einen Nachtisch verzichtete ich aber auch heute wieder. Muss ja nicht sein.
Die genau abgezählten vier großen Stangen Spargel erwiesen sich heute leider durchgehend als ganz leicht faserig, weswegen ich ihnen heute leider keine volle Punktzahl geben kann – auch wen sie geschmacklich sonst absolut in Ordnung waren. Dafür war die Sauce Hollandaise heute aber etwas besser geraten als gestern und in mehr als ausreichender Menge vorhanden, um damit sowohl den Spargel als auch die Salzkartoffeln und das kleine Stück in dünner, leicht knuspriger Panade gebratenen, zarten und grätenfreien kleinen Hoki-Filets zu garnieren. Wieder nichts außergewöhnliches, dafür aber wohlschmeckend und sättigend. Und, abgesehen von vielleicht etwas mehr Abwechslung, verlange ich auch nicht mehr von einem guten Mittagsgericht.
Obwohl der größte Teil der Gäste heute natürlich beim Cordon Bleu mit Pommes zugegriffen hatten, womit diesem Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand, folgte der Spargel mit Hokifilet auf einem ebenfalls sehr guten zweiten Platz. Platz drei teilten sich heute schließlich die Asia-Gerichte und die Ravioli mit Gorgonzolasauce.
Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Stangenspargel: +
Sauce Hollandaise: ++
Salzkartoffeln: ++
Tags: asparagus, betriebsrestaurant, essen, fisch, fish, food, hoki, hoki filet, hokifilet, kantine, kartoffeln, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, potatoes, sauce hollandaise, spargel, weißer spargel
Spargel, Schweineschnitzel & Kartoffeln [21.05.2013]
21.05.2013 22:42 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
In dieser verkürzten Woche nach Pfingsten scheint die Spargelsaison nun auch endlich bei uns im Betriebsrestaurant angekommen zu sein. Daher entschloss ich mich dazu, mal bei der Portion frischer Spargel mit kleinem Schweineschnitzel und Salzkartoffeln zuzugreifen. Die Papardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality wären zwar sowieso nichts für mich gewesen, da ich ja kein allzu großer Fan von Kren, also Meerrettich bin. Das Rindergeschnetzelte mit grünem Pfeffer und Röstinchen bei Globetrotter klang zwar nicht übel, aber sah etwas sehr dünnflüssig aus. Einzig das Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce, das neben Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce hätte mich vielleicht noch von meiner Entscheidung abbringen können, aber irgendwie erschien mir der Spargel letztlich dann doch verlockender. An der Ausgabetheke konnte man zwischen Sauce Hollandaise und einer Buttersauce wählen, wobei ich mich für die Sauce Hollandaise entschied, zu Spargel passt die meiner Meinung nach nun mal am Besten.
Abgesehen von einer stellenweise etwas faserigeren Stange waren die vier großzügig dimensionierten, gekochten Spargel angenehm zart und wohlschmeckend. Gemeinsam mit der würzigen Sauce Hollandaise, den Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage und einem kleinen Schnitzel Wiener Art mit knuspriger Panade und zartem Schweinefleisch ergab sich ein zwar sehr einfach gestricktes, aber dennoch recht schmackhaftes Mittagsgericht – vor allem für einen Fan von Spargel wie ich es bin. Da sah ich auch über den ganz leicht säuerlichen Beigeschmack der Sauce Hollandaise gerne hinweg.
Und auch die anderen Gäste hatte heute am häufigsten beim Spargel zugegriffen, weswegen dieses Gericht zweifellos auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei landete, ganz wie erwartet, das Rindergeschnetzelte, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Die Papardelle mit Spinat und Kren belegten, wie für vegetarische Gerichte üblich, den vierten Platz.
Mein Abschlußurteil:
Spargel: ++
Sauce Hollandaise: +
Schweineschnitzel: ++
Salzkartoffeln: ++
Tags: asparagus, betriebsrestaurant, essen, food, kantine, kartoffeln, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, pork, potatoes, sauce hollandaise, schnitzel, schwein, Schweineschnitzel, spargel
Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept
19.05.2013 22:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich – da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin – für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauch man also für 4-5 Portionen?
900g Kartoffeln – festkochende Sorte

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)

1 Dose gehackte Tomaten (400g)

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl

und braten die Zucchinischeiben darin scharf an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten

und dabei mit Salz und Pfeffer

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.
Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist.
Guten Appetit

Tags: abendessen, backen, baking, beef ground meat, chives, cinnamon, cooking, dinner, eggs, Eier, essen, feta, flour, food, garlic, ground meat, Hackfleisch, kartoffeln, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, mehl, milch, milk, mittagessen, moussaka, nahrung, nahrungsmittel, onion, oregano, potatoes, recipe, red onion, rezept, rinderhack, rote zwiebel, schnittlauch, tomaten, tomatoes, zimt, zucchini, zwiebel
Hähnchen-Ananas-Curry mit Basmatireis – das Rezept
18.05.2013 18:06 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Inspiriert vom Limettencurry welches ich am Freitag in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte, entschied ich mich heute dazu, mich auch mal an einem Curry zu versuchen. Und bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf dieses Hähnchen-Ananas-Curry, das ich mit etwas Basmatireis als Sättigungsbeilage ergänzte.
Was brauch man also für 2 Portionen?
1 kleine Dose Ananas in Stücken

100g Schmelzkäse-Ecken (28% Fett)

sowie Salz, Pfeffer und Chilipulver nach Belieben zum würzen
Beginnen wir damit die Ananasstücke abtropfen zu lassen, wobei wir den Saft natürlich auffangen.

Außerdem weichen wir den Basmati-Reis für ca. 30 Minuten in kaltem Wasser ein. So stand es zumindest bei mir auf der Packung – im Zweifelsfall einfach noch mal auf dem eigenen Reis nachschauen, was die Zubereitungsbeschreibung vorgibt.

Anschließend waschen wir die Frühlingszwiebeln

und schneiden sie in dünne Ringe.

Außerdem schälen und hacken wir die Knoblauchzehen

und entkernen die Thai-Chilis, um sie dann ebenfalls in Ringe zu schneiden.

Dann waschen wir die Hähnchenbrust gründlich, tupfen sie trochen

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun den Esslöffel Pflanzenöl

und braten die Hähnchenbrust darin rundherum an.

Sobald sie durch sind, geben wir den Esslöffel Honig hinzu und lassen ihn ein wenig karamellisieren.

sowie die Frühlingszwiebeln hinzu

und dünsten alles für ca. drei Minuten an.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit Wasser – die doppelte Menge vom Reis – aufzusetzen und damit zu beginnen, es zum kochen zu bringen.

Nun können wir die abgetropften Ananas-Stücke mit in die Pfanne geben

und braten sie ebenfalls kurz mit an.

Das Ganze bestreuen wir dann mit den drei Teelöffeln Currypulver, das wir kurz anrösten lassen

und dann mit der Kokosmilch aufgießen.

Während alles kurz aufkocht, zerkleinern wir den Schmelzkäse etwas

und geben ihn dann ebenfalls in die Pfanne,

wo wir ihn schmelzen lassen und mit den anderen Zutaten gut verrühren.

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem gestrichenen Teelöffel Salz versehen können

und dann den vorher abgegossenen Reis hinzufügen, den wir auf kleiner Flamme über ca. 10 Minuten gar kochen lassen.

Wenden wir uns nun wieder dem Curry zu, in welches wir zuerst die Instant-Geflügelbrühe einrühren

um es dann mit einer kräftigen Prise Chilipulver

sowie drei bis vier Esslöffeln Ananassaft abschmecken.

Dann lassen wir es, bei gelegentlichem umrühren, auf niedriger Flamme vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist. Anschließend können wir das fertige Gericht servieren und genießen.

Das Gericht erwies sich als eine überaus gelungene Kombination aus der würzigen Schärfe von Curry und Chilis sowie der fruchtigen Süße von Ananas und Kokosmilch. Dazu die Frühlingszwiebeln und die zarten, saftigen Hähnchenbrust-Stücke in der dickflüssigen Kokos-Schmelzkäse-Sauce – ein wahrer Genuss kann ich da nur sagen. Vermengt mit dem Reis überaus sättigend und wohlschmeckend – ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.
Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamt Zubereitung bei etwa 1100kcal, das entspricht 550kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert. Ich hatte ja befürchtet, der Schmelzkäse würde die Werte in die Höhe treiben, aber da ich hier zu einer leichteren Variante gegriffen hatte hielt er sich glücklicherweise mit unter 200kcal in Grenzen. Viel mehr nahm die Hähnchenbrust mit etwas über 400kcal den größten Einzelposten ein.
Auch wenn es sich hier, aufgrund der Verwendung von Schmelzkäse, wohl nicht um ein original asiatisches Rezept handelte, kann ich das Hähnchen-Ananas-Curry dennoch jedem Liebhaber von exotischen Genüssen wirklich ans Herz legen. Mit hat es auf jeden Fall mal wieder vorzüglich gemundet.
Guten Appetit
Tags: abendessen, ananas, basmati, chicken, chicken breast, chili, coconut milk, cooking, curry, dinner, essen, food, frühlingszwiebeln, garlic, geflügelbrühe, Hähnchen, hähnchenbrust, honey, honig, küche, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, kokosnussmilch, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, pinapple, poltry broth, recipe, reis, rezept, rice, schmelzkäse, spread cheese, spring onions

































