Calamari & Kartoffelsalat [18.09.2009]

Heute gelang es mir endlich – unauffällig – mal eine Auffnahme der Gerichtevitrine zu schießen. Damit möchte ich den heutigen Beitrag auch einleiten.

Kantinenvitrine

Die Auswahl war mal wieder ziemlich reichhaltig. Natürlich sahen die drei asiatischen Gerichte auch mal wieder lecker aus – aber ich entschied mich schließlich dann doch für ein anderes Gericht: Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat. Dazu holte ich mir noch ein Glas Bitter Lemon.

Calamari & Kartoffelsalat

Mit Sicherheit nichts besonderes, aber dennoch recht lecker. Die Kalamari waren mit knusprigem Mantel und innen mit reichlich Tintenfischfleich und sehr schmackhaft mit etwas Zitronensaft darauf geträufelt und etwas von der guten Remoulade. Ich muss zugeben das der Koch meines Arbeitgebers mit seiner Apfel-Remoulade das natürlich noch toppt, aber auch dieser war geschmackstechnisch nicht von der Hand zu weisen. Und auch der Kartoffelsalat schließlich war wirklich gut – obwohl ich dachte diesen nicht so zu mögen. Aber bei der Zubereitung die hier angeboten wurde, handelte es sich nicht um die mit Mayonaise überladee Version, sondern um eine eher magere Version, die sehr meinen Geschmack traf. War sehr zufrieden – qualitativ guter Durchschnitt.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Hotelfrühstück

Heute möchte ich mal zeigen was es hier in Aschheim-Dornach so im Hotel zum Frühstück gibt. Das Etap Hotel ist eindeutig ein Etablisment der Low-Budget-Kategorie (detailierter Bericht hier) – dennoch ist das Angebot zum Frühstück ganz annehmbar. Leider gibt es weder gekochte Eier noch frische Wurst, dafür aber zumindest frische Brötchen, Obst und etwas Brotaufstreich in der Dose sowie Joghurt im Becher. Dass es natürlich auch weder Rührei, Baconstreifen noch Würstchen gibt (American Breakfast) gibt, brauche ich da glaube ich nicht mehr zu erwähnen. Aber zum stillen des morgendlichen Appetits reichts schon irgendwie.

Geflügel mit Gemüse & Kokos [17.09.2009]

Auch heute führte uns im Rahmen unserer Schulung unser Weg wieder in die Kantine in Aschheim-Dornach bei München. Das Angebot heute bestand wieder – neben reichhaltigem Salatbuffet, einer Jägerpfanne und wieder irgend einer Fischpfanne – aus drei asiatischen Gerichten. Eines davon war vegetarisch, das nächste mit Schweinefleisch und das dritte schließlich mit Geflügel, Gemüse und Kokos. Für letzteres entschied ich mich. Bedient wird man hier nicht – stattdessen nimmt man sich zwei Schüsseln und füllt die eine mit Reis nach eigenem Hunger und die zweite, kleinere mit der Beilage. Die Beilage wird an der Kasse dann gewogen und die Menge fließt in den Endpreis ein. Auf den Reis tat ich mir etwas “scharf” – ich denke mal dass es sich dabei um eine Art Sambal Olek handelt und als Nachtisch nahm ich mir noch ein kleines Gläschen Fruchtquark.

Geflügel mit Gemüse & Kokos

War sehr lecker – nur beim Reis hatte ich mengenmässig wohl etwas übertrieben. Das Fleisch war außen knusprig und innen zart, das Gemüse war gut durch, aber nicht zu labbrig und die Soße schmeckte tatsächlich etwas nach Kokos. Ich ging dabei so vor, dass ich zuerst etwas Reis aß und mir dann die Beilage in die Reisschale löffelte. Den kleinen Becher Fruchtquark hätte es nicht bedurft – aber ich verzehrte ihn dennoch. Gut dass er so klein war – eine größere Menge hätte ich wohl nicht mehr rein bekommen. Alles in allem ein sehr zufriedenstellendes Mittagessen – eindeutig etwas besser als die Fischpfanne gestern. Werde morgen wohl noch mal asiatisch essen – diesmal aber mit weniger Reis. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Geflügel mit Gemüse & Kokos: ++
Reis: ++
Fruchtquark: ++

Fischpfanne Vitality [16.09.2009]

Wie ja aus meinem vorherigen Bericht hervorgeht, halte ich mich momentan beruflich bedingt in der bayrischen Landeshauptstadt München auf. In Rahmen dieses Aufenthalte begaben wir uns heute in eine Kantine in Aschheim-Dornach bei München, um dort unser Mittagsmahl zu verzehren.
Die Auswahl war recht groß – drei asiatische Gerichte standen auf der Karte, außerdem gab es Salate und Desserts verschiedenster Art, Cevapcici mit Tomatenreis und schließlich die Fischpfanne Vitality für die ich mich entschied. Am Rande erwähnen möchte ich hier noch die Tatsache, dass es in dieser Kantine tatsächlich eine Glasvitrine gibt, in der die angebotenen Speisen in Real ausgestellt sind. Muß mal schauen ob ich mal ein Foto davon machen kann – so etwas habe ich nur mal in den USA mit Nachbildungen der Gerichte gesehen, aber noch nie so.

Fischpfanne Vitality

War wie in Kantinen leider so oft nicht mehr ganz heiß, aber die Zusammenstellung traf meinen Geschmack ganz gut. Zwischen den drei bis vier Fischsorten man verwendet hatte fanden sich neben Krabben und Lachs leider auch kleine Tintenfischarme mit Saugnäpfen daran – etwas was ich normalerweise nicht so besonders mag – aber es tat dem geschmacklich sonst eher positiven Gesamteindruck keinen Abbruch. Natürlich waren auch einige Gräten dabei – aber bei Fisch muss man damit ja immer rechnen. Des weiteren bestand die Pfanne aus Kartoffelspalten, Zwiebeln und weiterem Gemüse. War ok und reichte aus, um mich nicht hungrig durch den Nachmittag gehen zu lassen. Aber unsere Betriebskantine ist auf jeden Fall besser – dass muß ich hier mal anmerken. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Fischpfanne Vitality: +

Sangeet in München [Qype]

MuenchenEssen & TrinkenRestaurantsIndisch

Gestern bin ich mit zwei Kollegen chinesischer Herkunft in München angekommen und wollte noch etwas essen gehen. Mit Hilfe meiner iPhone App “AroundMe” stieß ich auf das Sangeet und konsultierte darauf hin Qype um die bisherigen Beurteilungen zu begutachten. Nachdem ich die durchgehend positiven Bewertungen gelesen hatte, entschieden wir uns dafür dort zu Abend zu essen. Freundlich wurden wir von einem Kellner mit Turban begrüßt und an unseren Platz geführt – trotz späteren Dienstag Abends waren doch relativ viele Tische besetzt.

Sangeet München

Ein Blick in die Speisekarte zeigte, dass die Preise für die exklusive Lage nahe des Odeonsplatzes angemessen waren: Sie gingen in etwa bei 10 bis 11 Euro los. Das Angebot war reichlich, ohne allzu überladen zu wirken: Einige indische Vorspeisen und viele verschiedene Gerichte nach Art des Fleisches bzw. Vegetarisch sortiert. Wir fanden Fisch, Huhn, Lamm-, Rind- und Schweinefleischgerichte sowie noch ein Angebot an verschiedenen Biryanis.

Speisekarte Sangeet

Neben einigen Gerichten fanden sich zwischen ein und fünf Chilischoten-Symbole, welche die Schärfe der Gerichte anzeigten. Ich entschied mich für das mit zwei Chilischoten markierte “Chicken Nilgiri” – einem Gericht mit Huhn, Rahmspinat, Chili, Safran und Kokos. Als Vorspeise wählten wir für alle überbackenes Naan. Hätten wir gewusst dass es auch ohne diese Bestellung einen Korb hauchdünnes Fladenbrot mit vier Saucen (mild, süß, leicht und sehr scharf) gab, hätten wir wohl darauf verzichtet.

Vorspeise mit 4 Saucen

An dieser Stelle sei noch vermerkt dass der Ober stets freundlich und aufmerksam war, ohne dabei jedoch auch nur einen Moment aufdringlich zu wirken. Er beriet wo es notwendig war und war auch gern zu einem kurzen Smalltalk bereit – ein sehr positives und lobenswertes Verhalten.
Nach recht kurzer Wartezeit wurden schließlich unsere Speisen in kleinen Messingtöpfen serviert – dazu gab es einen großen Teller mit Basmatireis für alle.

Chicken Nilgiri

Obwohl ich ein mit nur zwei Chilischoten markiertes Gericht gewählt hatte, musste ich schnell feststellen dass Schärfe hier wirklich ernst genommen wurde – nicht an europäische Geschmäcker angepasst wie man es so oft in indischen Restaurants erlebt. Und trotz des Tatsache dass ich scharf mag, kam ich bei meinem Chicken Nilgiri wirklich leicht ins Schwitzen. Also Vorsicht: Scharf heißt im Sangeet wirklich scharf – sogar sehr scharf. Ich möchte nicht wissen was das mit fünf Chilischoten markierte Chicken Madras auf meiner Zunge hervorgerufen hätte. 🙂
Alles in allem kann ich das Sangeet nur empfehlen. Die Preise für ein Abendessen sind zwar nichts für den kleinen Geldbeutel, aber für einen Liebhaber der indischer Küche ist dieses Restaurants nach meinem aktuellen Kenntnisstand eindeutig eine der ersten Adressen in München. Beide Daumen hoch!

Mein Beitrag zu Sangeet – Ich bin JaBB – auf Qype