Putenbrust-Baguette

Auch heute war ich noch einmal an der bereits gestern und vorgestern beschriebenen Total-Tankstelle, in der Hoffnung ein Hackbuletten-Baguette wie vor zwei Tagen ergattern zu können. Doch die eindeutig vom Akzent her osteuropäischstämmige Bedienung bedachte mich nur mit einem milden Lächeln und meinte die würde es doch sooooo früh (es war 7:30 Uhr) noch nicht geben. Komisch dass ich bei ihrem männlichen, nahöstlichen Kollegen gestern und vor zwei Tagen problemlos welche bekam, obwohl ich teilweise noch früher dort gewesen bin.Na ja, was solls – ich bin dann auf ein Baguette mit Putenbrust, Salat und einem Paprikastreifen ausgewichen. Das sollte auch reichen um nicht hungrig durch den morgen gehen zu müssen.
Guten Appetit

Katmer mit Dönerfleisch [21.07.2009]

Auch heute begaben wir uns zum Sultan Dönerrestaurant in der Industriestraße. Dort fiel meine Wahl auch ein Gericht, das mir gestern bereits in Auge gefallen war: Katmer – eine türkische Teigtasche die wahlweise mit Spinat und Käse und/oder Dönerfleisch gefüllt war. Es wurde auf der Werbung sogar als eine Art türkische Calzone bezeichnet. Mit 6,50 Euronen zwar nicht billig, aber preislich noch akzeptabel.

Katmer

Als das Gericht serviert wurde, musste ich sofort an den Quesedilla im Cheers in Jena denken – und wie sich herausstellte war das ganze auch sehr ähnlich. In der Füllung vermisste ich in der Variante mit Dönerfleisch leider den Spinat, stattdessen fanden sich aber neben besagtem Fleisch vor allem Käse und Zwiebeln sowie einige Tomatenstücke.

Katmer innen

Der umgebende Teig, es handelte sich wohl um Yufka bzw. Filoteig, war aber schön knusprig und noch warm – aber ich vermute mal dass er eher aufgewärmt als frisch gebacken war. Dazu gab es wir man im obigen Bild sieht noch einen kleinen Salat aus Kraut, Blättern und Tomatenscheiben, der mit einer milden Joghurtsauce garniert war. War ebenfalls ganz ok. In der Summe fand ich es nicht überragend gut, vor allem weil auf den Bildern der Katmer als prall gefüllte Teigrolle dargestellt war, was in der Realität nicht stimmte, aber er erwies sich dennoch als gutes und sättigendes Mittagsmahl.

Mein Abschlußurteil:
Katmer mit Dönerfleisch: +
Salat: ++

Sultan Döner [20.07.2009]

Auch zum Anfang dieser Woche mussten wir uns aufgrund des Urlaub unseres Kantinenkoches mal wieder nach einer Alternative umsehen. Dabei stießen wir auf Sultan – “das kleine Restaurant” in der Industriestraße in Mörfelden – ein kleines, buntes Gebäude mit Außen- und Innenspeisebereich und einer Art besserem Dönerimbiss darin. (Foto folgt) Das Angebot war Dönerbudentechnisch sehr typisch gestaltet: Normal-Döner, Dürüm-Döner, Dönerteller mit Pommes, Pide, Cevapcici mit Pommes, Salate, Pizzen und ähnliches. Das besondere jedoch hier war, dass man das Dönerbrot nicht etwa zwischen zwei heißen Platten presste und aufwärmte – Nein – man backte das Dönerbrot in einem im Restaurant befindlichen Ofen ständig frisch aus Teig selbst. Das klang sehr lecker – also bestellte ich mir einen Standard-Döner im Brot mit Salat, ohne Zwiebeln und Tomaten, aber mit scharf. Nach der Bestellung setzten wir uns raus in die Sonne vors Restaurant und bekamen nach kurzer Wartezeit unsere Gerichte am Tisch serviert.

Sultan Döner

Mit dem frischen, noch warmen Brot war das ganze wirklich sehr lecker. Das “Scharf” schmeckte man leider kaum – aber von einigen Ausnahmen mal abgesehen bin ich das hier in Deutschland ja inzwischen gewöhnt. Die Salatsauce weichte das knusprige Brot leider etwas auf und es tropfte am Ende etwas – aber das tat dem sehr schmackhaften Gesamteindruck keinerlei Abbruch. Für gerade mal 4 Euronen bekamen wir beim Sultan-Dönerrestaurant einen wirklich annehmbar großen und qualitativ auch hochwertigen Döner serviert. Ich denke mal dass das bis zur Rückkehr unseres Koches nicht der letzte Besuch dort war. 🙂
Vor allem weil ich dort auch einige Gerichte auf der Karte entdeckt habe, die ich gerne noch mal probieren möchte…

Mein Abschlußurteil:
Sultan Döner Kebap: ++

Hackbaguette

Auch Anfang dieser Woche hat unser Koch und morgendlicher Brötchendealer noch Urlaub – daher entschloss ich mich heute früh an einer Total-Tankstelle zu halten und mich dort mit etwas belegter Backware zum Frühstück einzudecken. In der Auslage der dortigen Brötchentheke entdeckte ich dann dieses Hackbaguette, belegt mit einer langen Frikadelle, Salat, Maiskölbchen, Paprikastreifen und Salatgurkenscheiben sowie etwas Sauce Hollondaise. Zwar war der Preis von 2,70 Euronen ziemlich happig, aber an der Tankstelle habe ich auch nichts anderes erwartet.
War Geschmacklich aber in Ordnung – das Brötchen war zwar nicht mehr das allerfrischeste, aber das Gemüse war zumindest noch nicht zusammengefallen und die Frikadelle recht würzig. Kann man also nicht wirklich meckern…

Guten Appetit

Zuchini-Hackfleisch-Topf [19.07.2009]

Heute gabs mal einen Zuchini-Hackfleisch-Topf zu Mittag. Man nehme einen Beutel Reis, Hackfleisch, Paprika (rot, gelb und grün), Zwiebeln, geschälte Tomaten und eine Zuchini sowie nach Geschmack ein paar eingelegte Pepperoni. Das Hackfleisch brät man mit den Zwiebeln im Topf an, gebe die Paprika und die Tomaten klein gewürfelt hinzu und kocht sie mit den Pepperonis ca. 15-20 Minuten. Während es köchelt, kocht man auch den Reis. Am Ende beides vermischen und fertig ist das Gericht. Die Pepperoni haben wir am Ende wieder entfernt.
Trotz der Pepperoni war es etwas lasch, was aber auch damit zusammenhing dass ungewürztes Rindergehacktes verwendet wurde. Das nächste Mal würzen wir das Gehacktes vor oder nehmen gewürztes Scheinegehacktes. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Zuchini-Hackfleisch-Topf: ++