Nasi Goreng [05.06.2009]

Zum Wochenabschluß stellte man uns heute vor die Wahl zwischen Fischeintopf mit Schmorgurke und Baguette und Nasi Goreng. Obwohl ich Fisch gegenüber ja nicht prinzipiell abgeneigt bin, entschied ich mich nach kurzem Überlegen dann doch für das indonesische Reisgericht.

Nasi Goreng

Das erste was mir auffiel war die Tatsache, dass der Koch den Curryreis aus dem ein solches Gericht normalerweise besteht mit etwas Wildreis verfeinert hatte. Und als Garnitur hatte man er das ganze dann mit einer leicht scharfen Sauce, Paprika- und Putenfleischstreifen sowie einigen Bambussprossen versehen. Im Reis fanden sich außerdem noch Erbsen und Karottenstreifen. Ich glaube ja inzwischen dass man diese Curryreis-Erbsen-Karottenkombination fertig kaufen kann – genau so etwas habe ich schon häufig vor allem in Katinen und Mensen gesehen. Umso angenehmer finde ich es, dass man sich die Mühe gemacht hatte das ganze etwas zu verfeinern. War zwar nichts außergewöhnliches, aber hat dennoch gut geschmeckt. Ich zumindest war mal wieder zufrieden und hinterher gut satt. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Nasi Goreng: +

Champignon-Rahm-Schnitzel [20.05.2009]

Obwohl die Alternative heute aus “Mexikanischen Chili-con-Carne mit Brötchen” bestand, entschied ich mich am traditionellen Schnitzelmittwoch dann doch für das heute angebotene “Schnitzel mit Champignon-Rahm-Sauce, Pommes und Salat” – im Grunde genommen also ein Jägerschnitzel. Dazu ließ ich mir noch ein Schälchen Ketchup geben – Pommes ohne Ketchup geht irgendwie nur im Notfall. 😉

Champignon-Rahm-Schnitzel

Heute war mal wieder alles schön heiß, so wie man es sich auch wünscht. Der Salat, der mit Tomaten, Mais und einem Essigdressing angemacht war, erwies sich schon mal als sehr gelungen. Die Pommes Frites waren auch in Ordnung, hätten aber ein klein wenig knuspriger sein können – was natürlich auch etwas Geschmackssache ist. Das Schnitzel war wie so oft zuvor ebenfall außen schön knusprig und innen angenehm zart. Und letztlich auch an der sahnigen Champignon-Rahm-Sauce, die in mehr als ausreichender Menge vorhanden war, gab es nichts auszusetzen. Alles in allem mal wieder ein sehr gelungenes Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Champignon-Rahm-Sauce: ++
Pommes Frites: +
Salat: ++

Bifteki mit Curry-Gemüse-Reis [15.05.2009]

Natürlich gab es auch heute wie jeden Freitag wieder Fisch in unserer Kantine, dieses Mal in Form eines “panierten Schollenfilet mit Röstgurke und Bratkartoffeln” – aber die Alternative “Bifteki mit Curry-Gemüse-Reis und feuriger Tomatensauce” klang irgendwie in meinen Augen noch besser.

Bifteki mit Curry-Gemüse-Reis

War zwar nicht schlecht, auch wenn ich fand dass die Bifteki von der Konsistenz her ein klein wenig gummiartig geraten waren. Das mag aber auch damit zusammenhängen, dass sie nicht mehr ganz heiß waren. Die Tomatensauce, die mit etwas Paprika gespickt war, schmeckte zwar angenehm fruchtig, aber war leider nicht wirklich feurig wie angekündigt. Nur am Curry-Gemüse-Reis habe ich absolut nichts auszusetzen. In der Summe war ich aber recht zufrieden – auch wenn ich aufgrund der kleinen Patzer natürlich nicht die volle Punktzahl geben kann. 😉

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Tomatensauce: +
Curry-Gemüse-Reis: ++

Kokoshähnchen mit RisiBisi [30.01.2009]

Eigentlich spielte ich heute zuerst dazu, die Original Amerikanische Pizza mit Bacon nach Art des Küchenchefs zu bestellen, aber dann entschied ich mich dann doch für das andere Angebot zu bestellen: Indisches Kokoshähnchen mit RisiBisi.

Indisches Kokoshähnchen

Und die Entscheidung war wirklich weise, denn als ich mit einigen Kollegen speiste, welche die Pizza gewählt hatten, hörte ich von diesen Kommentare wie “Da krieg ich ja ne Staublunge.” und “Der Rand ist ja steinhart.“. Da musste ich mit einem Kokoshähnchen natürlich lächeln, denn dies erwies sich nicht nur als sehr zart sondern auch die leicht scharfe, Kokos-Sahne-Sauce war sehr lecker und wurde durch den mit Erbsen, Mais und Karottenstreifen versetzten Reis vollmundig abgerundet. Nach der Definition handelt es sich bei dem Risi Bisi (eigentlich Risi e Bisi – italienisch für Reis und Erbsen) wohl nicht um das Originalrezept – denn eigentlich besteht dieses ja nur aus Reis mit Erbsen, die mit Speck, Zwiebeln und Gemüsebrühe zubereitet wird – aber auch diese Variante erwies sich wie gesagt als sehr schmackhaft. Gab absolut nichts auszusetzen an der heutigen Mahlzeit.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilets: ++
Kokos-Sahne-Sauce: ++
Risi-Bisi: ++

Tagliatelle mit Lachs-Sahne-Sauce [28.04.2009]

Heute wählte ich Tagliatelle mit Lachs-Sahne-Sauce als Mittagsmenu. Die Alternative, ein Hirtensalat mit Schafskäse, erschien mir persönlich nicht so verlockend. Nicht das er nicht gut gewesen wäre – ich bin halt nur kein Salat-Fan.

Tagliatelle mit Lachs-Sahne-Sauce

Die Nudeln waren wie schon einige Mal zuvor mit einigen Schoten verfeinert und dabei angenehm al-dente gekocht. Wie man oben deutlich erkennen kann war die Sauce auch mit reichlich Lachswürfeln versehen, die angenehm zart und lecker im Geschmack waren. Dazu eine eher milde, aber ebenfalls wohlschmeckende helle Sahne-Sauce. Ich fand die Zusammenstellung mal wieder sehr gelungen – qualitativ mal wieder deutlich über dem was ich normalerweise von einer Kantine erwarte. Ich bin schon gespannt auf morgen – denn morgen ist wie jeden Mittwoch Schnitzeltag.

Mein Abschlußurteil:
Tagliatelle-Nudeln: ++
Lachs-Sahne-Sauce: ++