Zwiebelfleisch und Serviettenknödel [25.10.2009]

Heute gabs mal Zwiebelfleisch und Serviettenknödel bei mir.

Zwiebelfleisch & Serviettenknödel

Das Zwiebelfleisch, Scheinerollbraten mit einer Füllung aus Gehacktes, Zwiebeln und Speck, war bereits gestern vorbereitet worden und heute nur noch in der Mikrowelle aufgewärmt bevor die frisch in Salzwasser gekochten Serviettenknödel, die in einer wurstähnlichen Form fertig zu kaufen sind, dazu kamen. Die zwieblige Sauce gab dem Fleisch dabei noch etwas mehr Feuchtigkeit. Schmeckte ganz gut soweit, auch wenn es am Schweinefleisch selbst leider einige fettige Stellen gab. Aber das lässt sich wohl nur schwerlich verhindern. Das einzige was ich noch vermisste waren ein wenig Gemüse. Satt geworden bin ich aber alle mal.

Mein Abschlußurteil:
Zwiebelfleisch: ++
Serviettenknödel: ++

Pangasiusfilet mit Curryreis [23.10.2009]

Zum Wochenabschluß war die Auswahl mal wieder eher durchwachsen. Im Bereich der Vitality-Gerichte fand sich ein “Souflakispieß mit Pinienreis an Zucchinifrischkäsedip“, bei den traditionell-regionalen Gerichten fanden wir eine “Dampfnudel mit Vanillesauce” und im Bereich der Globetrotter-Mahlzeiten schließlich ein “Pangasiusfilet mit Limetten-Kokossauce und Curryreis “. Bei den Asia-Gerichten gab es unter anderem “Gebackene Ananas und Banane” und “Massaman Gäng – Gebratene Ente in Kokosmilchsauce mit Massamann Curry“. Ich war zwischen dem Massam Gäng und dem Pangasiusfilet etwas hin- und her gerissen, entschied mich letztlich aber dann doch für den Fisch. Dazu nahm ich mir noch eine Terrine vom heutigen Suppenangebot in Form einer cremigen Kohlrabisuppe.

Pangasiusfilet mit Curryreis

Die Kohlrabisuppe war zwar schön cremig und reich an Gemüse, aber ich fand sie geschmacklich etwas lasch. Im Ansatz gut, aber in der Würzung hätte man noch einiges machen können.
Das Pangasiusfilet wiederum erwies sich als angenehm zart und vollkommen Grätenfrei. Der Curryreis war ebenfalls in Ordnung, aber ohne die Limetten-Kokos-Sauce wäre er wohl etwas trocken gewesen. Etwas Gemüse wäre noch nett gewesen, doch da hatte ich selbst gepennt und mich nicht am reichlich gedeckten Gemüsebufett bedienen können. Ein gutes, wenn auch nicht perfektes Mittagsmahl.

Mein Abschlußurteil:
Kohlrabisuppe: +
Pangasiusfilet: ++
Limetten-Kokos-Sauce: ++
Curryreis: +

Fleischpflanzerl & Obst

Heute morgen entschied ich mich mal wieder für eine Fleischpflanzerl-Semmel, was im Hochdeutschen einem Frikadellenbrötchen entspricht. Dazu natürlich wieder etwas Obst – denn eigentlich esse ich in letzter Zeit viel zu wenig davon. Leider gabs in der Kantine keine Mandarinen, daher entschied ich mich heute mal für eine Banane und eine Birne. Zwar waren auch Orangen verkauft worden, doch die sind mir fürs Büro zu aufwendig im Verzehr. Normalerweise kaufe ich mir ja das Obst ja im Supermarkt und bringe es mit, das ist eindeutig günstiger, aber für den Fall der Fälle hat auch unsere Kantine ein kleines Angebot da.
Bon Appetit

Ente, Blaukraut & Kloß [22.10.2009]

Mein erster Blick fiel heute auf das “Piccata ‘Milanese’ vom Schwein auf Gabelspaghetti und Tomatensauce“, eine Schnitzel mit einer Kruste aus Semmelbröseln und Parmesan und einer Tomatensauce mit Erbsen, welches man im Bereich der internationalen Gerichte anbot. Aber auch die in das Abteilung “leicht und bekömmlich” zu findende “Rührei mit Spinat und Salzkartoffeln” wäre durchaus eine Alternative gewesen. “Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” wiederum sagte mir weniger zu und das “Mo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chilli-Zitronengrassauce” fiel aus weil ich ja bekanntlichermaßen den Geschmack von Zitronengras nicht so mag. Aber am besten gefiel mir schließlich dann doch mal wieder jenes Gericht, was in der Abteilung “Traditionell und Regional” angeboten wurde: “1/4 Ente mit Orangensauce, Blaukraut und Kartoffelknödel“. Die ließ ich mir vom netten Küchenpersonal reichen.

Ente, Blaukraut & Kloß

Im Gegensatz zum Orangenpochierten Seelachsfilet schmeckte man den Orangengeschmack dieses mal kaum raus Daher verzichtete ich auch darauf ihn im Titel zu erwähnen. Außerdem war die Sauce auch ziemlich wässrig – hier hätte wohl noch etwas Soßenbinder gefehlt. Die Ente war soweit ganz ok, wenn auch etwas sehr hart gebraten und mit etwas wenig Fleisch, das man auch noch ziemlich umständlich zwischen den zahlreichen Knochen herauslösen musste. Außerdem fand sich ein riesiger Streifen reinen Fettes innerhalb Entenkörpers. Das habe ich schon besser erlebt. Das Blaukraut entsprach in Qualität und Geschmack jenem von gestern – etwas kräftiger und säuerlicher als ich es gewohnt bin – aber gut. Auch am Kartoffelkloß habe ich nichts auszusetzen gehabt – ein schmackhafter, regulärer Kloß ohne Füllung mit Semmelbrösel. War mal wieder ganz gut, aber ich weiß dass es auch noch besser geht. Vielleicht wäre das Piccata Milanese heute doch eine gute Alternative gewesen – außerdem fiel mir auch auf dass ich in letzter Zeit meistens nur die traditionell-regionalen Gerichte nehme. Das werde ich versuchen ab morgen mal zu ändern.

Mein Abschlußurteil:
Ente: +
Orangesauce: +/-
Rotkraut: ++
Kartoffelkloß: ++

Leberkäs’semmel und Obst

Heute entschied ich mich mal wieder für eine Leberkäs’semmel – natürlich warm – und etwas Obst zum Frühstück. Beim aktuellen kühlen Wetter ist was warmes im Magen am Morgen schon ganz nett. Mehr als lauwarm war der Leberkäse dann auch nicht, aber passte schon.