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Hokifilet mit Fenchelgemüse [09.12.2009]

Wednesday, December 9th, 2009

Während die Asia-Ecke u.a. mit “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce” oder “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” aufwartete, bot man bei ‘Tradition der Region’ “Gebackenen Camenbert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur” an, was schon mal ganz gut klang, und bei den Globetrotter gab es heute “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce“, wobei ich eher glaubte unter dem Mantel aus Käse ein Schweineschnitzel erkennen zu können, wo man echte Piccata doch mit Kalbsschnitzeln macht. Konnte mir letztlich aber egal sein, denn ich entschied mich heute für das “Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce dazu Wildreismix“, ein Gericht dass es vor einigen Wochen schon einmal gegeben hatte, das ich damals aber zugunsten der Kartoffeltaschen verschmäht hatte. Aber wie damals bereits angekündigt nutzte ich die heutige Gelegenheit diesen Fisch einmal zu probieren. Dazu gab es noch ein Becherchen Kirschquark.

Hokifilet mit Fenchelgemüse

Fenchelgemüse mag ungewöhnlich klingen und ich muss zugeben dass ich mir zu Beginn nicht sicher war ob es mir schmecken würde – aber meine Befürchtungen erwiesen sich als vollkommen unbegründet. Man hatte hier wohl Stücke der Fenchelknolle mit Karotten und Safransauce kombiniert und damit eine Zusammenstellung gezaubert, die wirklich vorzüglich zu dem Rest des Gerichtes passte. Zum einen war da natürlich der Wildreismix aus dunklem wilden und weißen geschälten Reis und dann natürlich das Hokifilet.
Beim Hoki, nicht zu verwechseln übrigens mit der gleichnamigen Provinz im Westen Japans, handelt es sich um eine Tiefsseehecht-Art, die vor allem bei Neuseeland und in der Cook-Straße gefischt wird. Was dabei negativ zu Buche schlägt ist die Tatsache dass gemäß des Fischführer von Greenpeace (PDF) dieser Fisch mit Schleppnetzen gefangen wird und sein Bestand trotz Senkung der Fangquoten inzwischen um fast 80% geschrumpft und somit kritisch ist. Ob die Fischindustrie den Fisch nun verbilligt an die Kantinen abgibt, weil ihn umweltbewusste Verbraucher nicht mehr kaufen? Ist ja schon auffällig dass es den Fisch früher kaum gab und er jetzt sogar in besseren Betriebsrestaurants auftaucht. Nun ja – hätte ich das vorher gewusst hätte ich mir den Verzehr wohl noch mal überlegt, aber nun ist es leider zu spät.
Der Fisch selbst war muss ich sagen ungeachtet der o.g. Tatsache sehr schmackhaft – das Fleisch ist fest im Biss und etwas trockener als bei anderen Fischen, aber letztlich zergeht es angenehm auf der Zunge. Fischig und lecker muss ich sagen.
Der Kirschquark schließlich bot mit seinem fruchtigen Geschmack einen guten Abschluss dieses Mittagsmahles. Abgesehen von der Tatsache dass der Verzehr von Hoki aufgrund der Überfischung der Bestände natürlich nicht gerade empfehlenswert ist muss ich sagen dass mir das heutige Mittagsmahl wirklich vorzüglich gemundet hat.
Der Renner in der Kantine war aber heute eindeutig das Piccata Milanese, aber eng gefolgt vom Hoki und danach Camenbert und Asia-Gerichte etwa gleich auf. Fisch ist halt nicht jedermanns Sache – aber mir hats geschmeckt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse: ++
Wildreismix: ++
Kirschquark: ++

Kaffee, Leberkäse & Clementinen

Wednesday, December 9th, 2009


Kaffee, Leberkäse & Clementinen

Heute war mal wieder der Leberkäse an der Reihe, kombiniert mit einem Becher Kantinenkaffee (was keinesfalls abwertend gemeint ist) und zwei Clementinen. Zwar bot man mir heute an das Endstück vom Leberkäse auf das Brötchen zu bekommen, Ich lehnte aber ab – obwohl im Nachhinein gesehen das vielleicht gar nicht mal so übel gewesen wäre, denn dann wäre schön viel knusprige Kruste dabei gewesen. Na ja, hab ich leider gepennt – das nächste Mal werde ich die Frage aber auf jeden Fall bejahen.

Guten Appetit

Schweinerollbraten mit Biersoße [08.12.2009]

Tuesday, December 8th, 2009

Am heutigen Dienstag bot man uns mal wieder eine interessante Auswahl an Mittagsspeisen an. Die Asia-Ecke hatte u.a. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Currysauce nach Quanton Art” und “MOO Pad Prik Bai Karprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce” im Angebot, bei den Vitality-Speisen gab es “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen,Spinat und feinem Walnußöl“, was schon mal ganz gut klang, die Globetrotter-Theke bot “Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis” an und bei den traditionellen Gerichten erhielt man heute einen “Schweinerollbraten mit Kartoffelknödel und Biersoße“. Ich war einen Moment zwischen Hähnchenbrust und Schweinerollbraten hin und her gerissen, wählte aber schließlich doch den Braten. Leider gab es mal wieder kein Gemüse dazu, daher holte ich mir von der Gemüsetheke schließlich noch ein Schälchen mit Mischgemüse. Im Nachhinein gesehen hätte ich hier wohl besser noch den Rosenkohl genommen, da er wohl noch besser zum Braten mit Knödel gepasst hätte – aber als mir das in den Sinn kam, hatte ich bereits bezahlt.

Schweinerollbraten

Wie man sehen kann Schwamm das Stückchen Braten regelrecht in der Sauce, was ich eindeutig als kleinen Minuspunkt rechnen muss. Der annehmbar große Stück Fleisch war schließlich zwar prinzipiell ok, jedoch gibt es auch hier Abzüge in der Endbewertung, da sich zum einen ein unansehnlicher Knorpel in der Mitte fand und zum anderen leider recht viele speckig bis fettige Stücke am Bratenstück zu finden war. Der Knödel wäre dann die erste Komponente, an der ich mal nichts auszusetzen habe: Er war heiß und wie ein Knödel eben sein sollte. Auf ihm befand sich noch ein kleine Haube aus – wenn ich mich nicht verschmeckt habe – einer brotartigen Paste. Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, Mais, Bohnen und ein wenig roten Paprikastreifen – die Kantinen-Standarmischung eben. War zwar nicht mehr ganz heiß, aber ansonsten gab es nichts daran auszusetzen.
In der Zusammenfassung also eher ein mittelmäßiges Gericht – ich wäre mit Sicherheit besser mit der Hähnchenbrust bedient gewesen. Dennoch konnte ich beobachten dass der Schweinrollbraten heute eindeutig zu den beliebtesten Gerichten zählte. Ob die Gnocchi, die Hähnchenbrust oder aber eines der asiatischen Gerichte dahinter lag konnte ich gar nicht genau sagen, da es sich in etwa die Waage zu halten schien. Intuitiv würde ich aber der Hähnchenbrust den zweiten Platz zuerkennen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerollbraten: +
Biersoße: +
Kartoffelknödel: ++
Mischgemüse: ++

Fleischpflanzerl, Clementinen & Kaffee

Tuesday, December 8th, 2009


Fleischpflanzerl, Clementinen & Kaffee

Heute bestand das Frühstück mal wieder aus einer Semmel mit Fleischpflanzerl (auch Frikadellenbrötchen genannt), zwei Clementinen aus meinem gestrig erfolgten frischen Einkauf und dem obligatorischen Kantinenkaffee. Irgendwie muss ich mir mal was neues ausdenken – diese ständige Gleichartigkeit des Frühstückes ist auch nicht so das wahre um ehrlich zu sein.

Chili con Carne [07.12.2009]

Monday, December 7th, 2009

Heute war ich eigentlich zuerst geneigt das “Jägerschnitzel mit Spätzle und Waldpilzen” aus der Sektion Tradition der Region zu probieren, aber auch die “Kartoffelgemüsepfanne mit Curry und Dip” aus dem Bereich Vitality klang verlockend und sah auch noch ganz gut aus und die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlinsröllchen” oder das “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” aus dem Asia-Bereich hätte bestimmt ebenfalls gemundet. Aber im Bereich Globetrotter gab es heute “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” und dieses mal sogar nicht in Eintopfform, sondern etwas “dickflüssiger” als beim letzten Mal (vor fast genau einem Monat übrigens). Da konnte ich unmöglich nein sagen – ich liebe Chili nun mal. (Als wollte mir der Koch unbekannterweise heute ein kleines Geburtstagsgeschenk machen.) Das wäre dann übrigens Chili Nr. 36 hier. Und ein kleiner Vanillaquark mit Schokostreuseln sollte das Menu zur Feier des Tages abschließen.
An der Kasse gab es dann heute sogar noch ein Nikolauspräsent: Jeder Besucher erhielt einen kleinen Werbepfannenwender aus Holz geschenkt. Habe zwar bereits einige Pfannenwender, aber man kann ja eigentlich nie genug haben – außerdem sehr nette Geste.

Chili con Carne

War wirklich ganz gut gelungen das Chili. Hätte zwar nach meinem persönlichen Geschmack etwas schärfer sein können, aber ansonsten war es ganz gut gewürzt und mit reichlich Rinderhack. Das man das in der Menubeschreibung versprochene Baguette durch ein Brötchen ersetzt hatte konnte man ebenfalls durchgehen lassen, denn auch wenn es sich eindeutig um ein Aufbackbrötchen zu handeln schien, war es zumindest frisch und knusprig.
Am Vanillequark schließlich gab es – bis auf die geringe Größe – ebenfalls nichts auszusetzen – es handelte ein sehr mild und vanillig schmeckende Dessertbecherchen.
Das Chili con Carne zwar mit Sicherheit wieder kein Top-Ten Chili für mich, aber doch weitaus besser als beim letzten Mal. Vor allem mehr Zutaten als nur Mais und Kidneybohnen würde mich freuen.
Am besten ging heute jedoch meinem Eindruck nach tatsächlich eher das (übrigens unpanierte) Jägerschnitzel mit Spätzle oder besser wieder Knöpfle, aber ganz dicht gefolgt vom Chili und danach asiatischen Speisen und letztlich der Kartoffelgemüsepfanne, die aber nach Aussage eines Kollegen der diese gewählt hatte ebenfalls sehr schmackhaft war. Na ja, nicht alle lieben Chili eben so wie ich… 😉

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Brötchen: ++
Vanillequark: ++