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Lachsfilet mit Kartoffel-Käse-Kruste – reloaded

Monday, December 15th, 2014
Salmon filet with potatoes & cheese / Lachsfilet in Kartoffel-Käse-Kruste - reloaded

Da ich aktuell Urlaub habe, griff ich zum Mittagessen auf die Reste von meinem selbst gekochten Lachsfilet mit Kartoffel-Käse-Kruste vom Samstag zurück. Frisch ist natürlich besser, aber auch aufgewärmt in der Mikrowelle erwies es sich noch als überaus lecker. Und selbst der Feldsalat hatte – in einer verschlossenen Dose im Kühlschrank gelagert – bis heute überlebt. Gerade bei ihm hatte ich ja so meine Zweifel gehabt, aber da mir die Erfahrungswerte mit der Aufbewahrung von Salat fehlten, habe ich es einfach mal ausprobiert. Aber zwei Tage sind bei so was glaube ich wirklich das Limit, ich habe schon andere Salate gesehen, die in wesentlich kürzerer Zeit einfach in sich zusammen gefallen sind – aber hier spielt wohl auch das Dressing mit eine Rolle.

Lachsfilet in Kartoffel-Käse-Kruste mit Feldsalat – das Rezept

Saturday, December 13th, 2014

Da ich schon länger nichts mehr mit Fisch zubereitet hatte, entschied ich mich heute dazu mal etwas Lachsfilet in Kartoffel-Käse-Kruste zuzubereiten und das Gericht mit einer passenden Sauce und etwas Feldsalat mit Schmand-Essig-Dressing zu ergänzen. Der Aufwand für die Zubereitung ist zwar insgesamt etwas größer, aber er lohnt sich auf jeden Fall. Aus Erfahrung wußte ich, dass TK-Lachs nach dem Auftauen etwas brüchig werden kann, daher hatte ich mir für dieses Gericht etwas frisches Lachsfilet ohne Haut geholt, das zwar etwas kostspieliger war, aber sich meiner Meinung nach besser für Rezepte dieser Art eignete. Das Ergebnis war schließlich ein überaus leckeres Gericht, das welches das Fischfilet und die Sättigungsbeilage sehr gelungen kombinierte. Das zugehörige Rezept möchte ich mit diesem Beitrag nun einmal in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

Für das Lachsfilet

400-450g Kartoffeln
(Ich wählte eine mehlig kochende Sorte, die ich vorrätig hatte)
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

400g Lachsfilet
02 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

100g Edamer-Käse
(Alternativ wären hier auch Gouda oder ein würziger Greyerzer denkbar)
03 - Zutat Edamer / Ingredient edamer cheese

1 Schalotte
04 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

1 kleine Knoblauchzehe
07 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1/2 Bund Petersilie
05 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

50-60ml trockener Weißwein
06 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

30g Butter
08 - Zutat Butter / Ingredient butter

einige Spritzer Zitronensaft
09 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

60ml Sahne
10 - Zutat Sahne / Ingredient cream

150ml Fischfond
11 - Zutat Fischfond / Ingredient fish stock

1 Esslöffel Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum Fetten der Auflaufform

Für den Feldsalat

150g Feldsalat
12 - Zutat Feldsalat / Ingredient lamb's lettuce

1 Becher Schmand (200g)
13 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

1 kleine Zwiebel
(Alternativ: 1 Schalotte)
14 - Zutat kleine Zwiebel / Ingredient small onion

2 Zehen Knoblauch
15 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

4 Esslöffel Weißweinessig
16 - Zutat Weißweinessig / Ingredient white wine vinegar

ggf. etwas Milch
sowie auch hier etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir mit der Zubereitung des Salatdressings, da dieses etwas Ruhezeit benötigt. Dazu ziehen wir zuerst einmal die kleine Zwiebel ab und würfeln sie fein.
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Dann geben wir den Schmand in eine Schüssel
18 - Schmand in Schüssel geben / Put sour cream in bowl

und geben – falls wir wie hier “stichfesten” Schmand erwischt haben – einen kleinen Schuss Milch hinzu
19 - Schuss Milch addieren / Add some milk

um den Schmand mit ihrer Hilfe cremig zu rühren.
20 - Schmand cremig rühren / Stir until creamy

Anschließend fügen wir die gewürfelte Zwiebel hinzu,
21 - Zwiebelwürfel dazu geben / Add onion dices

reiben die beiden Knoblauchzehen hinein,
22 - Knoblauchzehen hinein reiben / Grate garlic

addieren noch die 4 Esslöffel Weißweinessig
23 - Weißweinessig addieren / Add white wine vinegar

und verrühren alles gründlich miteinander
24 - Alles gut verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
25 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Das fertige Dressing decken wir zum Beispiel mit etwas Frischhaltefolie ab und lassen es dann für etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen.
26 - Verschlossen im Kühlschrank durchziehen lassen / Close and put in fridge

Während wir dann die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen
27 - Kartoffeln mit Schale kochen / Cook potatoes unpeeled

halbieren wir das Lachsfilet in zwei gleich große Stücke
28 - Lachsfilet halbieren / Half salmon filet

beträufeln es von beiden Seiten mit etwas Zitronensaft
29 - Lachs mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle salmon with lemon juice

und würzen es mit Salz und Pfeffer. Dann geben wir auch es zurück in den Kühlschrank, damit es etwas durchziehen kann.
30 - Lachs mit Pfeffer & Salz würzen / Season salmon with pepper & salt

Außerdem würfeln wir die Schalotte
31 - Schalotte würfeln / Dice shallot

und zerkleinern die Knoblauchzehe.
32 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Sind die Kartoffeln gar gekocht, gießen wir sie ab und lassen sie etwas abkühlen.
33 - Kartoffeln abgießen & abkühlen lassen / Drain potatoes & let them cool down

In der Zwischenzeit können wir ja schon mal den Feldsalat in kaltem Wasser waschen
34 - Feldsalat waschen / Wash lamb's lettuche

ihn etwas abschütteln und schließlich in einem Sieb abtropfen lassen. Da Feldsalat sehr empfindlich sein soll, verzichtete ich hier auf den Einsatz der Salatschleuder.
35 - Feldsalat abtropfen lassen / Drain lamb's lettuce

Außerdem waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken,
36 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen die Blätter von den Stielen
37 - Blättchen von den Stielen zupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese gründlich – zum Beispiel mit einem Wiegemesser.
38 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Inzwischen müssten auch die Kartoffeln so weit abgekühlt sein, dass wir sie schälen können ohne Gefahr zu laufen uns die Finger zu verbrennen.
39 - Pellkartoffeln schälen / Peel potatoes

Die geschälten Kartoffeln reiben wir auf der groben Seite unserer Küchenreibe in eine Schüssel,
40 - Kartoffeln reiben / Grate potatoes

geben den geriebenen Käse
41 - Edamer hinzufügen / Add edamer cheese

sowie den größten Teil der Petersilie hinzu – ein wenig davon legen wir zum garnieren bei Seite –
42 - Petersilie addieren / Add parsley

und vermischen alles gut miteinander
43 - Gründlich vermengen / Mix well

wobei wir es auch gleich wieder mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
44 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with salt & pepper

Nachdem wir dann eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben
45 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

erhitzen wir den Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne
46 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben die beiden Lachsfilet hinein
47 - Lachsfilets in Pfanne geben / Put salmon filet in casserole

um sie von allen Seiten etwas anzubraten. Anbraten reicht, sie müssen nicht komplett durchgebraten werden.
48 - Lachsfilets rundherum anbraten / Braise salmon filet

Die angebratenen Lachsfilet-Stücke geben wir dann in die gefettete Auflaufform
49 - Lachsfilets in Auflaufform geben / Put salmon in casserole

und ummanteln sie mit den Mischung aus Kartoffeln, Käse und Petersilie. Da die Masse dank der Stärke aus den Kartoffeln schön klebrig ist, erweist sich das als relativ einfach – jedoch sollte man auf jeden Fall die Hände zu Hilfe nehmen.
50 - Mit Kartoffel-Käse-Masse ummanteln / Cover with potato cheese mix

Während der Ofen dann auf 250 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizt, zerlassen wir etwa die Hälfte der Butter in einem kleinen Topf,
51 - Hälfte der Butter in Topf zerlassen / Melt butter in pot

dünsten darin die gewürfelte Schalotte und die zerkleinerte Knoblauchzehe an
52 - Schalotte & Knoblauch andünsten / Braise shallot & garlic

und löschen dann alles mit dem Weißwein ab, den wir etwas einkochen lassen
53 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

bevor wir schließlich den Fischfond
54 - Fischfond aufgießen / Add fish stock

sowie die Sahne hinzu geben
55 - Sahne addieren / Add cream

und alles etwa 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, wobei wir es natürlich hin und wieder umrühren.
57 - Sauce köcheln lassen / Let sauce simmer

Sobald der Ofen vorgeheizt ist, schieben wir die Auflaufform mit unseren ummantelten Lachsfilets hinein und lassen alles auch 15 bis 20 Minuten gratinieren.
56 - Lachs im Ofen backen / Bake salmon in ofen

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den abgetropften Feldsalat zu putzen, d.h. wir schneiden Wurzelreste ab und sortieren welke Blätter aus. Außerdem nehmen wir das Dressing aus dem Kühlschrank, damit es sich etwas aufwärmt und dadurch etwas flüssiger wird.
58 - Salat putzen / Clean salad

Kurz vor Garende geben wir noch die restliche Butter in die Sauce, lassen sie schmelzen
59 - Restliche Butter hinzufügen / Add remaining butter

und schmecken sie auch noch mit etwas Salz und Pfeffer ab. Ggf. können wir sie noch mit etwas Mehl oder Saucenbinder eindicken.
60 - Sauce mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with salt & pepper

Nun geben wir das Dressing zum Salat
61 - Schmand-Dressing hinzufügen

und vermischen alles gründlich miteinander.
62 - Dressing und Feldsalat vermengen / Mix dressing & lamb's lettuce

Sobald die Lachsfilets mit ihrer Kartoffel-Käse-Kruste dann fertig gebacken sind, entnehmen wir die aus dem Ofen
63 - Salmon filet gratinated with potatoe cheese - Finished baking / Lachsfilet  mit Kartoffel-Käse-Kruste  - Fertig überbacken

und können sie gemeinsam mit der Sauce sowie dem Feldsalat servieren und genießen.
64 - Salmon filet gratinated with potatoe cheese - Served / Lachsfilet  mit Kartoffel-Käse-Kruste - Serviert

Das saftige Lachsfilet mit seinem knusprigen Mantel aus Kartoffeln und Käse erwies sich wie erwartet als wahrer Genuss. Ich hatte zuerst befürchtet, dass es noch nicht richtig durch war, weil der Mantel noch etwas hell erschien, doch beim Backen werden Kartoffeln eben nicht so braun wie beim Braten in der Pfanne. Nur gut dass ich sie nicht, wie ursprünglich beabsichtigt noch länger im Ofen gelassen hatte. Und obwohl das Lachsfilet selbst noch viel seiner Feuchtigkeit behalten hatte, war es dennoch gut gewesen dass ich die würzige Sauce dazu bereitet hatte, die geschmacklich wunderbar zu Fisch und Kartoffeln passte. Und auch der Feldsalat mit seinem cremigen Dressing aus Schmand, Essig und Zwiebel passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition des Gerichtes. Ich war auch heute mal wieder sehr zufrieden mit meinem Kochexperiment und kann das verwendete Rezept vorbehaltlos weiter empfehlen.

65 - Salmon filet gratinated with potatoe cheese - Side view / Lachsfilet  mit Kartoffel-Käse-Kruste - Seitenansicht

66 - Salmon filet gratinated with potatoe cheese - lateral cut / Lachsfilet  mit Kartoffel-Käse-Kruste - Querschnitt

Im Nachhinein überlegte ich, ob ich mir nicht das vorherige anbraten des Seelachsfilets hätte sparen können. Ich war jedoch nicht sicher, ob 15 bis 20 Minuten ausreichen würden, um die doch recht großen Fischfilets komplett zu garen, wenn man sie direkt aus dem Kühlschrank und kalt in die Auflaufform gibt. Geschadet hat es aber auf jeden Fall nicht, das überaus leckere Ergebnis hat es ja gezeigt. 😉

Guten Appetit

Knoblauch-Schweinesteaks im Kartoffelbett mit Feldsalat – das Rezept

Saturday, June 21st, 2014

Nach all den exotischen Rezepten die ich in der letzten Zeit ausprobiert hatte, wollte ich heute mal wieder etwas “bodenständigeres” Zubereiten und entschloss mich dazu ein paar Knoblauch-Schweinesteaks im Kartoffelbett, dazu Feldsalat mit Balsamico-Dressing zuzubereiten. Salat ist ja leider eher selten bei meinen Rezepten zu finden, aber ich dachte einfach, dass es sich dabei gerade bei diesem Gericht um eine passable Alternative zu irgend einer Gemüsebeilage handelte. Und das Ergebnis zeigte mir, dass ich mit meiner Einschätzung hier richtig lag. Doch damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Kochexperiment:

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

Für die Steaks im Kartoffelbett

ca. 750g festkochende Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

2 große Zwiebeln (zusammen ca. 260g)
02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3-4 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

3 Schweinesteaks
04 - Zutat Schweinesteaks / Ingredient pork steaks

300ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Becher Schmand (250g)
06 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

1 Becher Creme legere (oder Creme fraiche) mit Kräutern
07 - Zutat Creme legere mit Kräuter / Ingredient creme legere with herbs

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
etwas Öl oder Butterschmalz zum braten

Für den Salat

125g Feldsalat
08 - Zutat Feldsalat / Ingredient lams's lettuce

2 Schalotten
09 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

1 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie Balsamico-Essig nach eigenem Geschmack
und etwas Pfeffer & Salz zum würzen.

Zuerst beginnen wir einmal damit, den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Dann beginnen wir mit der Zubereitung und schälen erst einmal die Kartoffeln
10 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

um sie anschließend in etwa 1/2 cm dicke Scheiben zu schneiden.
11 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Außerdem schälen wir die Zwiebeln und schneiden sie ebenfalls in dünne Scheiben.
12 - Zwiebeln in Scheiben schneiden / Cut onion in slices

Anschließend fetten wir eine größere Auflaufform z.B. mit etwas Butter aus
13 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

und legen den Boden mit einigen der Kartoffelscheiben aus.
14 - Mit Kartoffelscheiben auslegen / Add potato slices

Diese würzen wir dann mit etwas Salz und Pfeffer,
15 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

legen eine Schicht der dünnen Zwiebelringe ein
16 - Zwiebeln einschichten / Add onions

und schließen mit einer weiteren Schicht Kartoffeln ab, die wir wiederum mit etwas Pfeffer und Salz würzen.
17 - Mit Kartoffel abschließen & würzen / End with potato slices & season

Schließlich gießen wir alles mit der Gemüsebrühe auf, so dass diese fast die oberste Schicht bedeckt
18 - Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

und schieben dann alles in auf der mittleren Stufe in den Ofen, wo wir es 40 Minuten backen lassen.
19 - Im Ofen backen / Bake in oven

In der Zwischenzeit geben wir Schmand und Creme fraiche in eine Schüssel,
20 - Schmand & Creme fraiche in Schüssel geben / Put sour cream & creme fraiche in bowl

pressen die Knoblauchzehen hinzu
21 - Knoblauch dazu pressen / Add squeezed garlic

und verrühren alles gründlich miteinander
22 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken.
23 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Anschließend waschen wir die Schweinesteaks, tupfen sie trocken,
24 - Steaks abspülen / Wash steaks

klopfen sie etwas mit dem Fleischhammer platt
25 - Steaks flach klopfen / Flatten steaks

und würzen sie von beiden Seiten mit etwas Salz und Pfeffer.
26 - Steaks mit Pfeffer & Salz würzen / Season steaks with pepper & salt

In einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Öl oder Butterschmalz auf erhöhter Stufe
27 - Butterschmalz zerlassen / Melt ghee

und geben die Schweinesteaks hinein
28 - Steaks in Pfanne geben / Put steaks in pan

um sie von beiden Seiten scharf anzubraten. Anschließend stellen wir sie bei Seite.
29 - Steaks scharf anbraten / Sear steaks

Sind die 40 Minuten dann verstrichen, entnehmen wir die Auflaufform kurz aus dem Ofen,
30 - Form aus dem Ofen entnehmen / Take casserole from oven

legen die angebratenen Steaks oben auf
31 - Steaks auflegen / Add steaks

und bestreichen dann alles flächendeckend mit der gewürzten Mischung aus Schmand, Creme legere und Knoblauch.
32 - Knoblauch-Schmand-Mischung auftragen / Add garlic sour cream mix

Dann wandert die Form für weitere fünfzehn bis zwanzig Minuten zurück in den Ofen.
33 - Weiter im Ofen backen / Continue baking

In der Zwischenzeit waschen wir den Feldsalat,
34 - Feldsalat waschen / Wash lamb's lettuce

lassen ihn in einem Sieb abtropfen
35 - Feldsalat abtropfen lassen / Drain salad

und putzen ihn ein wenig, indem wir Wurzelansätze entfernen, dunkle Blätter entfernen sowie größere Stücke zerteilen.
36 - Feldsalat putzen / Clean salad

Nun würfeln wir die beiden Schalotten,
37 - Schalotten würfeln / Dice shallot

geben sie mit einen Esslöffel Olivenöl zum gereinigten Feldsalat, würzen alles mit Balsamico, Salz, Pfeffer und ggf. etwas Maggi
38 - Schalotten & Olivenöl zum Salat geben / Add ingredients to salad

und vermengen alles gründlich miteinander.
39 - Salat vermengen / Mix salad

Sind Steaks und Kartoffeln dann fertig gebacken
40 - Knoblauch-Steaks im Kartoffelbett - Fertig gebacken / Garlic steaks with potatoes - Finished baking

können wir diese gemeinsam mit dem gerade zubereiteten Feldsalat servieren.
41 - Knoblauch-Steaks im Kartoffelbett - Serviert / Garlic steaks with potatoes - Served

Ich hatte zu beginn gefürchtet, das es mit all der Gemüsebrühe, Schmand und Creme legere viel zu viel Sauce geben würde. Doch wie sich nun beim servieren herausstellte hatte sich alles soweit reduziert, das sie sehr gut auf die Menge von Kartoffeln und Fleisch abgestimmt war. Und die Kombination aus Kartoffeln, Zwiebeln und saftigen Steaks mit einem würzig-deftigen Guss mit seiner großzügigen Portion Knoblauch erwies sich auch als überaus lecker. Dabei waren die zahlreichen Zwiebelringe, die ich zwischen beiden Kartoffelschichten gelegt hatte, butterweich geworden und passten sich gut in den geschmacklichen Gesamteindruck ein, ohne zu dominant zu wirken. Und auch der Feldsalat mit seinem Öl-Balsmico-Dressing ließ keine Wünsche offen. Ein einfaches, aber sehr leckeres Gericht, dass ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

42 - Knoblauch-Steaks im Kartoffelbett - Seitenansicht / Garlic steaks with potatoes - Side view

43 - Knoblauch-Steaks im Kartoffelbett - Seitenansicht 2 / Garlic steaks with potatoes - Side view 2

Natürlich darf auch hier am Ende der Blick auf die Nährwerte nicht ganz fehlen. Meiner Kalkulation nach liegt das gesamte Gericht bei 2200kcal, aufgezeilt auf drei Portionen liegen wir also bei etwas 733kcal pro Portion. Keine leichte Kost, soviel steht fest. Dabei fällt vor allem der Schmand mit über 600kcal ins Auge, hier wäre es im Nachhinein gesehen wohl klüger gewesen, den Schmand durch mehr Creme legere zu ersetzen. Alleine dadurch lassen sich schon einmal etwa 400kcal sparen und geschmacklich gesehen dürfte es auch nicht allzu viel ausmachen. Für zukünftige Zubereitungen dieses Rezepts werde ich mir das mal gleich notieren. 😉

Guten Appetit

Weihnachtsfeier-Schlemmereien 2012

Saturday, December 15th, 2012

Nach einem kleinen Weihnachtsfeier-Marathon jeweils am Donnerstag UND Freitag, verzichte ich heute mal auf das Kochen. Statt dessen möchte ich mit diesem Beitrag einmal zeigen, was heutzutage in München und Darmstadt (den Locations der beiden Weihnachtsfeiern) so aufgefahren wird, um die Gäste zu sättigen und für den Abend auch kulinarisch zu einem kleinen Erlebnis zu machen.

Donnerstag – München – Koch-Team von Alfons Schuhbeck

Entrée (Vorspeisen)

Geräucherte Forelle auf Rahmgurken-Ingwersalat / Smoked trout on cream cucumber ginger salad
Geräucherte Forelle auf Rahmgurken-Ingwersalat
Garniert mit einem kleinen Tupfen Kren (also Meerrettich) und etwas Kräutern. Die Ingwer-Note am Gurkensalat war nicht sehr kräftig, aber gab dem Inhalt des kleinen Schälchens doch das gewisse Etwas.

Scheiben von der Surhaxe mit Krautsalat / Slices from knuckle with sauerkraut
Scheiben von der Surhaxe mit Krautsalat
Unter Surhaxe versteht das gepökelte Fleisch vom Oberlauf des Schweins, ähnlich eines Eisbeins. Hier wurde es kalt und in dünne Scheiben geschnitten serviert und mit einem großzügigen Esslöffel würzigen Krautsalats serviert – ein typisch bayrisches Gericht.

Marinierter Knödel-Gemüsesalat mit Zwiebeln / Marinated dumpling vegetable salad with onions
Marinierter Knödel-Gemüsesalat mit Zwiebeln
Hier wurden wohl erkaltete Semmelknödel in einer leicht säuerlichen Marinade eingelegt und dann mit blanchierten Stücken von Broccoli und Karotten sowie sehr fein gewürfelten, milden Zwiebeln serviert. Auf die Idee aus Knödeln Salat zu machen war ich noch gar nicht gekommen, aber die Idee erwies sich als überaus schmackhaft – eignet sich nicht nur zur Resteverwertung wie ich finde.

Saibling in Rieslinggelee mit Krenmousse / Char with riesling jelly on horseradish mousse
Saibling in Rieslinggelee mit Krenmousse
In einem kleinen Gläschen wurde hier unter einer dünnen Schicht frischen Salats ein mit kräftig-fischigen Aroma des Saiblings versehener Gelee mit Riesling-Aroma serviert, der auch einer dünnen Schicht aufgeschäumten und wohl mit etwas Sahne verdünnten Krens, also Meerrettich, serviert. Auch wenn ich normalerweise kein großer Freund von Meerrettich bin, so erwies sich diese kalt servierte Vorspeise doch als sehr gelungen.

Hauptgerichte (Auswahl)

Gebratene Bauernente mit Gewürzblaukraut, Kartoffelknödel & Kartoffelgratin / Baked farmer duck, red cabbage, dumpling & potato gratin
Gebratene Bauernente mit Gewürzblaukraut, Kartoffelknödel & Kartoffelgratin
Zu einem gebratenen Bruststück mageren Entenfleischs mit knuspriger Haut hatte man eine Blaukraut- bzw Rotkraut-Variante serviert, die wohl mit Schuhbeck’s Blaukraut-Gewürzmischung (aus Piment, Schokoladenteewürzmischung, Apfel, Orangenschale, Wacholderbeeren, Zitronenschale, Lorbeer, Zimt und Nelken) zubereitet worden war. Dazu gab es einen kleinen, lockeren Kartoffelknödel und etwas mit einer dünnen Käseschicht glasiertes Kartoffelgratin.

Eigentlich wollte ich danach noch vom Zander vom Grill mit tomatisierten Graupen-Wirsingrisotto probieren, doch leider war ich zu langsam und dieses Gericht war bereits aus als ich wieder bereit war, mir eine neue Portion zu holen. Also musste ich mir eine Alternative suchen, die ich auch schnell fand:

Lende vom Almochsen, Kiperlkartoffeln auf Bergsalz, Schuhbecks Ofengemüse & Kalbsfleischpflanzerl mit Schalottensauce
Lende vom Almochsen, Kiperlkartoffeln auf Bergsalz, Schuhbecks Ofengemüse & Kalbsfleischpflanzerl mit Schalottensauce
Die Rinderlende war dabei am Stück gebraten worden und die beiden Scheiben die ich erhielt wurde frisch von dem großen Fleischstück tranchiert also ich an die Ausgabetheke kam. Und das rosafarbene Fleisch erwies sich als wirklich unglaublich zart und saftig, ein wahrer Genuss. Dazu hatte ich mir einige in Schale gekochte, kleine Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage sowie etwas Ofengemüse mit Möhren, grünen Bohnen, Kohlrabi und Zuckerschoten auf den Teller machen lassen. Außerdem musste ich natürlich noch die Kalbsfleischplanzerl, als kleine Frikadellen aus Kalbshackfleisch probieren, die in einer würzigen dunklen Schalottensauce serviert wurden. Das gut gewürzte Kalbsfleisch harmonierte dabei geschmacklich wunderbar mit der Sauce und in seinem Inneren noch eine kleine Überraschung:
Kalbsfleischpflanzerl - Spinatfüllung
Denn man hatte sie mit etwas Blattspinat gefüllt. Muss bestimmt eine Heidenarbeit gewesen sein, diese Dinger zu fertigen – hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Gerne hätte ich noch von den anderen Angeboten wir Szegediner Gulasch, Wurzelfleisch oder gar den Spinat- und Graukaspressknödeln probiert, aber nach all diesen Schlemmereien ging wirklich nichts mehr rein bei mir. Sogar auf die Angebote von der Dessert-Theke, an der man Dinge wie Marillenstrudel mit Vanillesauce, Bayrische Käsetorte mit Feigensenf, Linzer Tartelette, verschiedene Eissorten oder überbackenen Zwetschgen-Palatschinken anbot musste ich verzichten. Ich glaube das nächste Mal verzichte ich vor der Weihnachtsfeier lieber auf das Mittagessen, dann wird auch hoffentlich Abends mehr rein gehen. 😉

Freitag – Darmstadt – Jagdhofkeller

Und am Freitag ging es dann gleich weiter, denn wir waren am Folgetag gleich zu einer weiteren Weihnachtsfeier eingeladen, die im Jagdhofkeller im hessischen Darmstadt stattfand. Und auch das Angebot hier war wirklich vom feinsten und deutlich der französischen Küche zuzuordnen.

Entrée (Vorspeisen)

Noch während die Gäste eintrafen, wurden auf “fliegenden” Tabletts kleine Croissants serviert, die mit Tomate-Mozzarella, Frischkäse oder Käse-Schinken gefüllt waren – das sogenannte “Amuse Gueule”. Davon habe ich aber leider keine Fotos. Nachdem alle Platz genommen hatten und der üblichen Einleitung, wurden auch bald schon die Vorspeisen an den Platz serviert.

Lachs-Orange-Filet an Feldsalat / Lachs orange fillet on lamb's lettuce
Lachs-Orange-Filet an Feldsalat
Zu einem mit einem leichten Essig-Dressing versehenen Feldsalat wurde eine Mischung aus gedämpften Lachs und Orangenstücken in würziger Creme sowie eine dünne Scheibe frischen Weißbrots mit etwas Fleisch serviert. Leider konnte ich das dunkle, zarte Fleisch geschmacklich nicht genau einordnen, ich vermute aber mal dass es sich um irgend einen geräucherten Fisch handelte. Außerdem hatte man zwei Scheibchen Zitrone mit auf den Teller getan, mit der man alles geschmacklich noch etwas abrunden konnte. Sehr lecker.

Waldpilz-Cremesuppe
Waldpilz-Cremesuppe
Es folgte ein Teller mit Waldpilz-Cremesuppe. Genau ließ sich nicht mehr definieren, was genau für Pilzsorten hier verarbeitet worden waren, aber geschmacklich konnte man an der würzigen, mit einigen kleineren Pilzstückchen versehenen Suppe absolut nichts aussetzen.

Cassis-Sorbet
Cassis-Sorbet
Als letzter Teil der Vorspeisen konnten die Gäste zwischen Melonen-, Zitronen- und Cassis-Sorbet wählen, wobei ich mich für Cassis entschied. Das Ganze stellte sich als kleine Kugel fruchtiger Eiscreme heraus, die man in einem kleinen Becherchen servierte. Eis kenne ich ja eher als Nachtisch und weniger als Vorspeise, aber lecker war es natürlich auch vor dem eigentlichen Hauptgericht. *g*

Hauptgerichte

Als Hauptgerichte standen drei Menus zur Auswahl, die man sich an einem Buffet nach eigenem Gutdünken vom Küchenpersonal ausgeben lassen konnte.

Gänsekeule (Confit) mit Rotkohl & Klößen / Goose leg with red cabbage & dumpling
Gänsekeule (Confit) mit Rotkohl & Klößen
Als erstes entschied ich mich für eine klassische Gänsekeule mit Rohkohl und Klößen. Die Gänsekeule war dabei aber nicht nur gewöhnlich gebraten worden, sondern nach südfranzösischer Art als Confit zubereitet, d.h. man hatte die Keule vor wohl mit Salz eingerieben, einen Tag ruhen lassen und dann im eigenen Fett für mehrere Stunden mit Gewürzen wie Pfefferkörnern und Lorbeerblättern gegart und vor der eigentlichen Zubereitung gelagert. Das Ergebnis war eine Gänsekeule, deren zartes, würziges Fleisch fast von selbst vom Knochen abfiel – ein wirklicher Genuss. Hier hatte der Aufwand auf jeden Fall gelohnt. Dazu gab es gut gewürztes Rotkraut sowie einen lockeren Kartoffelknödel.

Zanderfilet an Hummersauce mit Basmati & glasierten Karotten / Pikeperch filet with lobster sauce, rice & glazed carrots
Zanderfilet an Hummersauce mit Basamatireis und glasierten Karotten
Nachdem ich am Vortag ja leider nichts vom Fisch abbekommen hatte, wollte ich es mir dieses Mal nicht nehmen lassen, endlich auch mal etwas vom auch heute angebotenen Zander zu probieren. Dieses Mal hatte man das mit Haut gegarte, zarte Zanderfilet gemeinsam mit etwas lockeren Basmatireis und einer Portion glasierter, also mit etwas geschmolzenen Zucker gegarten Karottenscheiben serviert. Zwar erwies sich das Zanderfilet nicht als vollkommen Grätenfrei, aber davon ließ ich mir den Genuss des unglaublich zarten Fischfilets nicht vermiesen. Wer Fisch ist, muss nun mal mit Gräten rechnen – von Fischstäbchen vielleicht einmal abgesehen. Das ganze war garniert mit einer dünnen, hellen Sauce mit kräftigem Hummeraroma.

Und auch am Freitag verzichtete ich nach drei Vorspeisen und zwei Hauptgerichten auf das Dessert – und das obwohl der Fondant au Chocolate und das Nougat Parfait an exotischem Obstsalat überaus verlockend aussahen. Aber irgendwann geht halt nichts mehr rein.

Nach all dieser Schlemmerei in den letzten beiden Tagen ist es also wohl verständlich, wenn ich heute mal etwas kürzer trete und auf das samstägliche Kochexperiment verzichte.

dinner layers XV

Friday, July 20th, 2012

dinner layers XV

Lange keine Dinner Layers mehr hier im Blog gehabt, da muss ich doch glatt mal wieder einen Beitrag in dieser Kategorie liefern.
Heute (von oben nach unten):

  • Putenbraten mit einer halben Scheibe Älpler Käse und etwas Feldsalat auf Roggen-Knäckebrot
  • Kochschinken mit einer halben Scheibe Tollsteiner Käse und einer dünnen Schicht Ziegenfrischkäse auf Knäckebrot Rustikal
  • Rindersalami mit einer halber Scheibe Tollsteiner Käse und Feldsalat auf Roggen-Knäckebrot
  • Gebackenes Hähnchenbrustfilet auf einer halben Scheibe Älpler Käse und ein wenig Kräuterfrischkäse auf Knäckebrot Rustikal
  • Knäckebrot ist, wie ich finde, eine leichte und sehr leckere Alternative zum normalen Brot. Nach dem doch etwas kalorienreicheren Mittagessen heute erschien mir genau das Richtige für heute Abend.

    Frühere Versionen:
    [Part I] [Part II] [Part III] [Part IV] [Part V] [Part VI] [Part VII]
    [Part VIII] [Part IX] [Part X] [Part XI] [Part XII] [Part XIII] [Part XIV]