Posts Tagged ‘fertiggericht’

Kurztest Wagner Unsere Natur Bio-Steinofenpizza Salami

Sunday, September 26th, 2010

Zum Preis von 3,19 Euro erwarb ich vor kurzem im hiesigen teGut Markt eine von mir bisher nicht getestete Wagner Unsere Natur Bio-Pizza Salami – eine Pizzazubereitung nach italienischer Art – also mit flachen Boden – die angeblich nur mit Bio-Zutaten zubereitet wurde. Seit ich Thilo Bodes Die Essensfälscher gelesen habe bin ich bei solchen Aussagen wie “Bio” und “neue Rezeptur” natürlich etwas vorsichtig geworden und traue solchen Aussagen der Hersteller nur bedingt, aber da ich diese Sorte noch nicht probiert hatte landete die Pizza schließlich doch bei mir im Einkaufswagen und wurde gestern einem Kurztest unterzogen.
Hätte es natürlich eine Salami-Schinken-Pilze Version gegeben, hätte ich zu dieser gegriffen – doch wie eine kurze Recherche auf der Wagner-Webseite zeigte scheint es leider bisher nur die Zubereitungen Salami, Margharita, Schinken-Pesto, Käse-Spinat und Vegetaria und zu geben. Auf der Webseite Wagner findet sich die Bezeichnung Unsere Natur im übrigen als Sortiment für den “Naturkostfachhandel”, die Produktlinie für den Supermarkt wird dort mit Naturlust tituliert. Warum man hier zwei Produktlinien mit den selben Eigenschaften – nämlich Bio-Zutaten – aber unterschiedlichem Sortiment (denn bei Naturlust gibt es nur die Sorten Mozzarella, Salami und Vegetaria) unter zwei Titeln für zwei verschiedene Vertriebszweige aufbaut ist mir etwas schleierhaft – mal ganz davon abgesehen dass ich die angebliche Naturkostfachhandel-Version ja in einem Supermarkt gekauft hatte. Aber das nur am Rande erwähnt, kommen wir nun zum eigentlichen Kurztest.
Die 330g schwere Pizza kommt wie üblich im Pappkarton

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

in dem sich – ebenfalls wie üblich – die vorgebackene, in Folie eingeschweißte Tiefkühl-Pizza befindet.

03 - Pizza eingepackt

Pizza in Folie

Die Folie lässt sich ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Hilfsmittel aufreißen und entfernen – leider keine Selbstverständlichkeit, aber bei den großen etablierten Herstellern wie hier Wagner zum Glück in der Regel gegeben.
Nach Entfernung der Folie haben wir schließlich die 24,5 cm durchmessende Tiefkühlpizza vor uns. Wie ich feststellen musste wölbte sie sich mal wieder etwas nach oben – aber in wie ich in ähnlichen Fällen ja bereits festgestellt hatte würde sich der Pizzakörper beim Backen wieder gerade ausrichten – also bestand kein Grund zur Besorgnis.

04 - Pizza gefroren
Pizza ausgepackt

Für die Zubereitung müssen wir nun den Backofen auf 230 Grad vorheizen und die Pizza dann auf mittlerer Schiene auf einen Gitterrost einschieben. Ich habe mir die Verwendung eines Gitterrosts inzwischen zur Angewohnheit werden lassen – denn zum einen wird der Boden meiner Meinung nach dadurch knuspriger und zum anderen muß man kein Backblech mit Backpapier auslegen und spart sich dadurch etwas Arbeit. 😉

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Der Hersteller schlägt eine Backzeit von 8 bis 12 Minuten vor – ich verließ mich dabei aber wie immer eher auf meine Augen und holte die Pizza aus dem Ofen, als sie mir visuell fertig erschien. Das war meiner Meinung nach etwa 11 bis 12 Minuten der Fall – aber die Zubereitungszeit kann natürlich je nach Backofen variieren.

06 - Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Geschmacklich fand ich sie recht gut gelungen – der Boden war tatsächlich angenehm knusprig geworden und der Belag aus Salamischeiben, Käse, Tomatensauce und einigen Gewürzen erwies sich für eine Fertigpizza als wirklich gelungen.

07 - angeschnitten

Natürlich werfen wir auch noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 330g
(Pizza)
Brennwert: 1089 kj
260 kcal
3594 kj
856 kcal
Eiweiß: 11,0g 36,3g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
11,3g
4,5g
37,3g
14,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,4g
4,1g
90,4g
14,5g
Ballaststoffe: 2,3g 7,6g
Natrium: 0,61g 2,03g
Broteinheiten: 2,3g 7,5g

Das entspricht 23 WW ProPoints – also eine ziemliche Kalorienbombe wie das bei Pizzen allgemein und TK-Pizzen insbesondere nun mal der Fall ist. Aber geschmacklich war sie einwandfrei und ich bereue meine Entscheidung nicht der Pizza eine Chance gegeben zu haben. Ich fand dass sie einer regulären Pizza in nichts nachstand, aber auf der anderen Seite auch keine signifikanten Vorzüge gegenüber der deutlich billigeren Non-Bio Variante aufwies – mal davon abgesehen dass der Verbraucher glaubt dass hier nur Bio-Zutaten verwendet wurden. Aufgrund der ungenauen gesetzlichen Regelungen und des Dschungel verschiedener Bio-Siegel – teilweise von den Herstellern selbst erfunden – sei natürlich mal so dahin gestellt inwieweit Wagner hier wirklich ein “echtes” Bio-Produkt anbietet oder durch geschickte horizontale Produktdiversifikation einfach nur einen Teil vom Bio-Produkte-Kuchen abgreifen möchte. Dabei möchte ich Wagner natürlich nichts unterstellen – aber man muss als aufgeklärter Verbraucher inzwischen leider mit einer gesunden Portion misstrauen ausgestattet sein.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Maggi Topfinito Chili con Carne

Thursday, August 5th, 2010

Beim gestrigen Einkauf entdeckte ich bei teGut ein neues Fertiggericht, das interessant klang und einen Test wert schien: Maggi Topfinito Chili con Carne mit Jalapeno Chilis – ein ungekühlt gelagertes Gericht für die Mikrowelle. In der Reihe Topfinito bietet Maggi auch noch weitere Gerichte an: Asia Reis süß-sauer, Bauerntopf mit Creme fraiche und Linseneintopf mit weißem Balsamico. Aber als großer Fan von Chili con Carne stand meine Entscheidung welches dieser Produkte ich teste eigentlich schnell fest. Außerdem passt es auch gut in meine Testreihe von fertigen Chili con Carnes. Der Preis von 2,35 Euro pro Packung erschien mir dabei auch nicht zu viel.

01-Packung
Packung Maggi Topfinito Chili con Carne

Die Zubereitungsbeschreibung findet sich praktischerweise gleich oben auf dem Deckel – und besteht auch nur aus einigen wenigen Schritten.

02-Deckel
Zubereitungsbeschreibung

Unter dem roten Deckel findet sich wie auch darauf beschrieben ein Aludeckel mit Ring zum Öffnen.

03-Blechdeckel

Nachdem ich die Verpackung wie beschrieben geöffnet hatte

04-Öffnen

hatte ich die wahrscheinlich vorgekochte Zubereitung vor mir.

05-Offen

Nun wurde der rote Plastikdeckel mit seinen vier Löchern als Spritzschutz wieder auf der Dose befestigt und in die Mikrowelle verfrachtet, wo sie für 3 Minuten auf 600 Watt erhitzt wurde.

06-in-Mikrowelle

Danach war das ganze wie nicht anders zu erwarten angenehm heiß, jedoch konnte man die Dose problemlos mit den Händen greifen. Hier hatte der Hersteller Maggi offensichtlich mitgedacht, denn wie ich feststellte bestand nur die Abdeckung aus Alu, der Rest der Dose war aus recht dicken Plastik, was die Wärme des zubereiteten Chili con Carne gut abschirmte.

07-Rühren

Das Gericht erwies sich zum Glück als nicht ganz so dünnflüssig wie es zuerst aussah. Die Masse der Kidneybohnen, kleinen Kartoffelwürfel, Mais, Zwiebeln, grünen Paprika, Jalapenos und auch die kleinen Stückchen des Rindermetts, die allerdings nur 5,2% der Gesamtzubereitung ausmachte, hatten sich natürlich auf dem Boden abgesetzt. Geschmacklich erwies es sich – wohlgemerkt für ein Fertiggericht – als ganz gelungen und die Jalapenos gaben ihm eine deutlich spürbare, wenn auch nicht überragend kräftige Schärfe.

Schauen natürlich auch noch auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 380g
(Dose)
Brennwert: 422 kj
100 kcal
1604 kj
380 kcal
Eiweiß: 6,2g 23,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,5g
0,1g
9,5g
0,4g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,2g
3,7g
50,2g
14,1g
Ballaststoffe: 5,6g 21,3g
Natrium: 0,43g 1,63g

Das entspricht 11 WW ProPoints – für die kleine Menge nicht gerade wenig. Natürlich ziehe ich ein frisches, am besten selbst gekochtes Chili con Carne jedem Fertiggericht vor – wenn es aber mal schnell gehen soll ist so eine Dose Maggi Topfinito durchaus eine tragbare Alternative.

Meine Wertung: 2 MG

Kurztest Frosta India Tandoori

Monday, August 2nd, 2010

Auf richtiges Kochen hatte ich heute keine Lust, daher erforschte ich kurz den Inhalt meines Gefrierfaches und entdeckte dort einen Beutel Frosta India Tandoori. Das klang aus meiner Sicht sehr schmackhaft und ich hatte lange nichts indisches mehr – daher kam mir dieses Tiefkühl-Fertiggericht natürlich gerade recht.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Die Zutaten zu diesem Gericht waren neben marinierten Hähnchenbrustfilet und vorgegarten Bandnudeln unter anderem Broccoli, Karotten, Blattspinat, Zwiebeln, Sahne, Tomaten, kandierter Ingwer und natürlich eine Curry-Gewürzmischung aus Koriander, Kreuzkümmel, Paprika, Fenchel, Kurkuma und Cayennepfeffer). Das entspricht zwar nicht dem, was Wikipedia als Tandoori oder Tanduri Masala Würzmischung beschreibt, aber es klang dennoch gut.
Für die Zubereitung gab es zwei Wege: Der eine mit Hilfe einer Pfanne und der andere in der Mikrowelle. Da ich finde aber dass es aus der Pfanne einfach besser schmeckt, wählte ich dieser Form der Zubereitung.
Zuerst geben wir ca. 150ml Wasser in eine Pfanne. Wie ich auf der Packung las wäre hier Alternativ auch Milch möglich gewesen. Das wäre eine interessante Alternative gewesen, doch leider hatte ich keine im Haus, daher beließ ich es bei Wasser.

03 - Wasser in Pfanne
Wasser in Pfanne geben

Anschließend geben wir den noch gefrorenen Beutelinhalt in die Pfanne.

04 - Beutelinhalt in Pfanne
Beutelinhalt in Pfanne geben

05 - Beutelinhalt vor Zubereitung
Noch gefrorener Beutelinhalt

Nun erhitzen wir das ganze auf höchster Stufe

06 - auf höchster Stufe erhitzen
Auf höchster Stufe erhitzen

und lassen es anschließend auf mittlerer Stufe für 6-7 Minuten gar werden. Der Blattspinat ist wie ich feststellen durfte in Form von kleinen Pads der Masse beigemengt, die während der Zubereitung zerfallen und sich mit dem Rest der Masse mischen.

07 - auf niedriger Stufe garen

Dabei sollte man natürlich nicht vergessen hin und wieder umzurühren, denn das Wasser verdampft dabei nach und nach und die Nudeln drohen ansonsten etwas anzupappen.
Nach der Garzeit ist das Gericht auch schon fertig.

08 - Frosta India Tandoori - fertiges Gericht
Fertiges Gericht

Ich fand es sehr lecker muss ich sagen – sowohl was Gemüse als auch die Hähnchenbrustfilets anging war die Mischung ausgewogen und ich hatte nicht den Eindruck, dass man hier irgendwo unnötig gespart hätte. Die Würzmischung gab der Zubereitung eine leicht scharf, aber auch süßliche Note. Bei einem indischen Gericht hatte ich zwar nicht unbedingt Bandnudeln sondern eher Reis erwartet, aber sie passten dennoch wie ich fand gut in die Gesamtkomposition.
So ein 500g Beutel reicht gut für den gesunden Appetit eines Erwachsenen aus – wer denkt man könnte zwar Portionen daraus machen, sollte seinen Hunger auf jeden Fall etwas zügeln. 😉

09 - Frosta India Tandoori - fertiges Gericht - Closeup

Werfen wir schließlich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 461 kj
110 kcal
2305 kj
550 kcal
Eiweiß: 6,8g 34,0g
Fett: 3,6g 18,0g
Kohlehydrate: 12,5g 62,5g
BE: 1,1 5,5

Das entspricht 15 WW ProPoints. Was mir hierbei auffiel war die Tatsache, dass Angaben darüber wie viel des Fettgehaltes aus ungesättigten Fettsäuren und wie viel des Inhalts an Kohlehydrate aus Zucker bestehen sowie die Angabe zu Ballaststoffen einfach komplett fehlten. Ich ging immer davon aus, dass Frosta die Auszeichnung einheitlich gestaltet und bei meinen früheren Tests z.B. der Shrimps Pfanne, des Hähnchen CousCous oder auch des Hähnchen Chakalaka waren diese Angaben vorhanden. Nur bei der Fisch-Pfanne Marseille fehlten sie ebenfalls. Hier wäre es meiner Meinung nach sehr wünschenswert, wenn Frosta im Rahmen seiner Produktpflege diese Angaben bei allen Produkten mitliefern würde.

Zusammengefasst kann ich diese Zubereitung aber auf jeden Fall wieder sehr empfehlen. Die Zubereitung geht schnell von statten, das ganze erwies sich als sehr lecker und selbst die Nährwerte halten sich in akzeptablen Grenzen. Nur ob Bandnudeln so gut zu einem India-Gericht passen – diese Entscheidung sei jedem selbst überlassen…

Meine Wertung: 3 MG

Kurztest Abbelen’s umgedrehter Döner

Sunday, July 18th, 2010

Gestern entdeckte ich im hiesigen teGut ein neues Fertigprodukt der Firma Abbelen, das sich meiner Meinung nach zu testen Wert erschien: Abbelen’s umgedrehter Döner, ein Mikrowellen-Döner aus Geflügelfleisch zum Preis von 1,99 Euro.

01 - Abbelen's umgedrehter Doener

Ich habe ja schon viele Fertiggerichte getestet, aber ein Dönergericht war bisher noch nicht darunter gewesen – das machte mich natürlich Neugierig. Was hat es also damit auf sich.

02 - Packung vorne
Verpackung vorne

03 - Packung hinten
Verpackung hinten

Unter der Papierbanderola findet sich eine Plastikschale, in dem sich von einer Folie bedeckt der eigentliche Döner befindet. Leider war dieser offensichtlich etwas verrutscht.

04 - Doener verrutscht
Döner – verrutscht

Doch das ließ sich nach entfernen der Fole leicht korrigieren.

05 - Doener korrigiert
Döner – korregiert

Für die Zubereitung wird die Schale mit dem Döner für eineinhalb Minuten in die Mikrowelle.

06 - In Mikrowelle
Döner in Mikrowelle

Anschließend ist das ganze aufgewärmt und leider zu heiß um ihn direkt aus der Schale zu nehmen.

07 - Doener fertig in Schale
Döner fertig in Schale

Ich wartet also ein paar Minuten bis ich endlich die Schale wie in der Zubereitungsbeschreibung umdrehen und den Fertigdöner entnehmen konnte.

08 - Doener in Hand

Nun können wir auch anhand der Schale sehen, wie die Zubereitung des Fertigdöners von statten geht. Im inneren der Schale befindet sich ein kleines Fach, in dem Wohl die Fleisch-Saucen-Zubereiung aufbewahrt wurde. Darum gestülpt befand sich das Brot.

09 - Schale
Die Döner-Schale

Leider war das Brot etwas eingerissen, daher war es nicht möglich es nur aus der Hand zu essen. Also nahm ich mir einen Teller als Unterlage.

10 - Doener auf Teller
Abbelen’s umgedrehter Döner – fertig

Natürlich fehlten Salat, Tomaten, Zwiebeln, diese hätten eine längere Aufbewahrung im Kühlschrank wohl auch kaum überstanden. Viel mehr bestand der Döner ausschließlich aus Brot, Fleisch und einer Würzsauce. Geschmacklich waren Fleisch und Sauce durchaus aktzeptabel. Einzig das Brot war etwas schlabberig geraten wie ich fand – aber bei einem Fertiggericht kann man natürlich auch kein frisch gebackenes Fladenbrot erwarten.

Werfen wir noch kurz einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 200g
(Portion)
Brennwert: 851 kj
202 kcal
1702 kj
404 kcal
Eiweiß: 15g 30g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
6g
0,6g
12g
1,2g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
22g
5,5g
44,0g
11,0g
Ballaststoffe: 1,9g 3,8g
Natrium: 0,7g 1,4g

Das entspricht 11 WW ProPoints.
Nichts außergewöhnliches, aber durchaus genießbar wie ich fand und auch am Preis-Leistungsverhältnis gab es nichts zu meckern. Natürlich ist ein frisch zubereiteter Döner vorzuziehen, ist aber keine Dönerbude in der Nähe kann man auch gerne mal zum Fertigdöner greifen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Kurztest Frosta Shrimps Pfanne

Sunday, June 27th, 2010

Nach den Tests der beiden Frosta Fertiggerichte Hähnchen CousCous und Hähnchen Chakalaka wollte ich natürlich auch unbedingt noch das Dritte dieser Fußball-WM 2010 Produkte probieren. Doch das gestaltete sich wie ich feststellen musste schwieriger als gedacht, denn weder bei teGut, noch bei Rewe oder Tengelmann schien es diese Zubereitung zu geben. Per Zufall entdeckte ich es nun aber zum Preis von 3,78 Euro in einem Netto-Discounter und erwarb es natürlich sofort. Somit kann ich endlich auch dieses Produkt einer kritischen Betrachtung unterziehen: Die Frosta Shrimps Pfanne

01 - Packung vorne
Verpackung Vorne

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Ich warf erst einmal einen Blick auf die Zutaten, denn es interessierte mich was in einer Shrimps-Pfanne nach afrikanischer Küche nach der Meinung der Frosta Produkdesigner als Zutaten haben könnte. Neben besagten Shrimps und vorgegartem Reis entdeckte ich Mangostücke, Zucchini, Rosinen, rote Paprika, Cherrytomaten, Blattspinat, frittierte Zwiebeln und Tomaten, außerdem waren zum würzen ein Korianderblatt, Salz, Zucker, Knoblauch, Thymian, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Nelken und Pfeffer zum Einsatz gekommen. Gut, abgesehen von vielleicht der Mango nicht unbedingt Zutaten die ich zwingend der afrikanischen Küche zuordnen würde – aber dass muss ja nichts heißen. Die Garnelen waren lt. Packungsangabe übrigens “glasiert”, ein Begriff mit dem ich erst einmal nichts anfangen konnte. Eine kurze Recherche förderte aber zu Tage, dass es sich bei glasierten Garnelen um nichts anderes als um durch einen dünnen Eispanzer vor Gefrierbrand geschütztes TK-Gut handelt, also nichts weiter beachtenswertes.
Für die Zubereitung geben wir nun ca. zwei Esslöffel Öl – ich nahm wie immer Olivenöl – in eine Pfanne und geben den Beutelinhalt hinein.

03 - In Pfanne geben
Beutelinhalt in Pfanne geben

Dann wird das ganz kurz auf höchster Stufe erhitzt und anschließend ca. 7-8 Minuten auf mittlerer Stufe gegart. Ich verließ mich dabei wie meist aber eher auf auf mein Gefühl und das Aussehen als auf die Uhr. Ein intensiver Geruch nach Nelken lag dabei während des erhitzens in der Luft.

04 - braten
Auf mittlere Stufe garen

Die Blattspinat-Brocken zerfielen dabei schön in kleine Stücke, die sich gut in der Gesamtmasse verteilten. Dass die kleinen Cherrytomaten ebenfalls zerfielen und gegen Ende des Zubereitung kaum noch als solche zu erkennen waren fand ich zwar nicht schön, es war aber auch kein großes Unglück.
Schließlich schien mir das Gericht fertig und ich konnte es servieren.

05 - Frosta Shrimps Pfanne - fertiges Gericht
Fertiges Gericht

Zwar befanden sich nur sechs Garnelen in der Zubereitung, dafür waren diese aber angenehm groß und reichten vollkommen für ein Gericht dieser Größe aus. Ich fand die Würze sehr gelungen, auch wenn ich der Meinung bin dass die zu Beginn so intensiv zu Tage tretenden Nelken im fertig zubereitenten Gericht geschmacklich nur noch eine untergeordnete Rolle spielten. Dafür gaben die Rosinen und vor allem die Mangostücke dem TK-Gericht eine angenehm fruchtigen Beigeschmack. Fand es doch sehr gelungen und vor allem sättigend.

Werfen wir aber noch mal eine Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 378 kj
89 kcal
1889 kj
447 kcal
Eiweiß: 2,9g 14,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
1,8g
0,5g
9,0g
2,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
15,4g
5,0g
77,0g
25,0g
Ballaststoffe: 1,2g 6,0g
Natrium: 0,3g 1,5g
BE: 1,2 6,0

Das entspricht 12 WW ProPoints pro Beutel – die 2 EL Olivenöl nicht eingerechnet. In der Summe ein wirklich sehr leichtes und leckeres Gericht, dass ich wie auch bei den anderen Frosta-Gerichten aus meinen vorherigen Tests vorbehaltlos empfehlen kann – vorrausgesetzt man findet es irgendwo im TK-Regal eines Supermarktes. 😉 Aber vielleicht habe ich ja einfach nur in den falschen Läden gesucht.

Meine Wertung: 3 MG

Kurztest Frosta Hähnchen CousCous

Saturday, June 5th, 2010

Beim gestrigen Einkauf im hiesigen Rewe-Markt (ja, ich gehe nicht nur ins tegut 😉 ) entdeckte ich im Tiefkühlfach ein weiteres neues Produkt der Firma Frosta AG aus Bremerhafen: Frosta Hähnchen CousCous – nach dem Kurztest des Frosta Hähnchen Chakalaka das zweite von drei Frosta Afrika-Gerichten das im Rahmen der anstehenden Fußballweltmeisterschaft dem Verbaucher die afrikanische Küche etwas näher bringen soll. Für knapp 2,86 Euro dachte ich mir kann ich das ruhig mal mitnehmen und wie üblich einem kleinen Test unterziehen.
Schauen wir uns also das Produkt mal an. Wie üblich kommt der Gericht tiefgefroren in einem Beutel aus Polyethylen.

01 - Packung Vorderseite
Verpackung Vorderseite

02 - Packung Rückseite
Verpackung Rückseite

Laut Packungsbeschreibung finden sich darin das zu Talern geformtes CousCous, marinierte, vorgebratene Hähnchenbrustfilets, rote, grüne und gelbe Paprika, Zwiebeln, Rosinen und Sonneblumenöl sowie zum Würzen Speisesalz, Curcuma, Ingwer, Muskat, Zimt und Cayennepfeffer.
Für die Zubereitung stehen zwei Methoden zur Auswahl: Entweder man erhitzt das ganze in der Mikrowelle, 2 mal 7 Minuten bei 600 Watt und 2 mal 5 Minuten bei 800 Watt oder man verwendete für ca 15 Minuten eine Pfanne. Ich ziehe da natürlich die Methode mit der Pfanne vor.
Zuerst geben wir also etwas Öl in die Pfanne. Die Beschreibung spricht von 3-4 Esslöffeln, ich mache so etwas aber eher frei Schnauze und verwende so viel dass der Boden nach etwas hin und her schwenken der Pfanne dünn mit einem Ölfilm bedeckt ist.

03 - Öl
Öl in Pfanne gießen

Die Kochplatte stellen wir auf höchste Stufe und geben dann den Packungsinhalt in die Pfanne.

04 - in Pfanne geben
Packungsinhalt in Pfanne geben

Auf dieser höchsten Stufe erhitzen wir nun die Mischung. Die CousCous Taler sogen sich beim erhitzen zwar mit Flüssigkeit und Öl etwas voll, wollten aber nicht so recht zerfallen.

05 - erhitzen
Erhitzen auf höchster Stufe

Daher half ich etwas mit dem Pfannenwender nach und zerteilte das Couscous manuell. Ich weiß zwar nicht ob das vom Hersteller so vorgesehen ist – in der Anleitung steht nichts davon – aber es erschien mir an dieser Stelle einfach sinnvoll.
Nach dem erhitzen lassen wir das ganze dann noch für 10 – 12 Minuten auf mittleren Stufe fertig garen.

06 - durchbraten
Auf mittlerer Stufe garen

Das war dann auch schon – fertig ist das Hähnchen CousCous mit Paprika und Rosinen.

07 - Frost Hähnchen CousCous - fertiges Gericht

Und ich muss sagen, dass ich es wirklich sehr lecker fand. Zwar erwies sich dies Fertiggericht entgegen meiner Erwartung nicht sonderlich scharf gewürzt, aber dennoch sehr schmackhaft und dank Rosinen leicht fruchtig – auch wenn es eindeutig stark Paprikalastig war. Das CousCous selbst war zwar trotz des Zerteilens an einigen Stellen noch leicht verklumpt, aber das fiel kaum ins Gewicht und ich kann darüber hinweg sehen.
Eine Tüte mit 500g reicht allerdings wie üblich gerade einmal für eine großzügige Portion – also genau richtig für die Singleküche. 😉

Schauen wir uns nun noch die Nährwerte an:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 518 kj
123 kcal
2590 kj
613 kcal
Eiweiß: 6,9g 34,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,1g
0,6g
10,5g
3,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
19,0g
7,0g
95,0g
35,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Natrium: 0,4g 2,0g
BE: 1,7 8,5

Das entspricht 16 WW ProPoints, die 2-3 EL Sonnenblumenöl nicht eingerechnet, was noch einmal ca. 6 WW ProPoints entspricht. In der Summe kann man also 22 WW ProPoints für so einen zubereiten Beutel berechnen. Im Gegensatz zum Hähnchen Chakalaka also nicht gerade kalorienarm. Aber lecker wars und da ich heute nicht gefrühstückt hatte passte es auch noch durchaus in meinen Ernährungsplan. Dennoch ein weiteres sehr gelungenes Fertiggericht von Frosta – kann ich mal wieder vorbehaltlos empfehlen.

Meine Wertung: 3 MG

Kurztest Abbelen Weltmeister-Burger

Thursday, June 3rd, 2010

Wie bereits angekündigt teste ich aktuell einige Food-Produkte, die von verschiedenen Herstellern im Rahmen der bevorstehenden Weltmeisterschaft herausgebracht werden. Nach dem Frosta Hähnchen Chakalaka von letzter Woche kommt heute nun der Abbelen Weltmeister-Burger an die Reihe. Von der Firma Abbelen Fleischwaren GmbH & Co. KG aus Tönivorst bei Krefeld hatte ich auch schon mal die Geflügelburger und die Hotdogs probiert. Heute also der Weltmeister-Burger mit südafrikanischer Chakalaka-Sauce und Bacon (lt. Verpackung) – erworben im hiesigen teGut Markt für 1,49 Euro.

01 - Front
Verpackung – Vorderseite

02- Rückseite
Verpackung – Rückseite

Das Kühlschrank-Produkt kommt in einer in Schutzatmosphäre versiegelten Plastik-Tiefschale wie oben gezeigt und umfasst einen Burger von 200g.

03 - Burger ausgepackt
Weltmeister-Burger ausgepackt

Um den Bezug zur Weltmeisterschaft und dem Fußballsport zu verdeutlichen ist das umgebende Brötchen ähnlich dem Muster eines Fußballs geformt. Schauen wir uns einmal die Bestandteile genauer an.

04 - Bestandteile
Weltmeister-Burger – zerlegt

Neben einem dickeren Ober und einem dünneren Unterteil eines burgertypischen Weißmehl-Brötchens besteht der Weltmeister-Burger aus einem großen Schweinefleisch-Patty, einer Scheibe Gouda-Käse und einer kleinen dunkelroten Scheibe, die meiner Erkenntnis nach sowohl die besagte Chakalaka-Sauce als auch den Bacon beinhaltet. Liest man die Auflistung der Inhaltsstoffe auf der Rückseite, so sieht man dass der Bacon-Schinken wohl in gewürfelter Form Bestandteil des Burgers ist. Außerdem finden sich noch verschiedene Emulgatoren (E471, E472e, E481), Säurungsmittel E262 und einige weitere E-Stoffe.
Vor der Zubereitung garnierte ich mir die beiden Brötchenhälften noch mit etwas zusätzlichem Ketchup. Natürlich wären auch noch Tomatenscheiben, Salat oder Gürkchen etwas feines gewesen, aber leider hatte ich nichts davon im Haus.

05 - Ketchup
Garnieren mit Extra Ketchup

Dann kam das ganze für etwas mehr als 2 Minuten (Herstellerangabe waren 2 Minuten, aus Erfahrung mache ich aber meist 15-20 Sekunden mehr) in die Mikrowelle.

06 - Burger in Mikrowelle - vorher
Burger in Mikrowelle – vorher

Das Ergebnis sah um ehrlich zu sein nicht so vielversprechend aus.

07 - Burger in Mikrowelle - hinterher
Burger in Mikrowelle – hinterher

08 - Abbelen Weltmeister-Burger - fertig
Fertiger Weltmeister-Burger

Der Käse war geschmolzen und an den Seiten herab gelaufen. Ebenso hatte sich die Scheibe aus Chakalaka-Sauce und Bacon-Würfeln verflüssigt und auf dem Patty verteilt. Dazwischen befand sich noch der von mir zusätzlich hinzu gefügte Ketchup. Die ersten paar Minuten war der Burger auch noch so heiß, dass ich ihn nicht in die Hand nehmen konnte und als er schließlich abgekühlt war musste ich feststellen, dass die Mitte des unteren Brötchens sich regelrecht zu einem knusprigen Scheibe verfestigt hatte, während die Ränder noch schön weich waren (wie ich es bei einem Burger auch erwarten würde). Ob es im Backofen besser geworden wäre? Beim Reinbeißen musste ich schließlich aufpassen, dass mir die Patty-Scheibe nicht aus den Brötchenhälften flutschte, was ich aber wohl auch aufgrund des Ketchups teilweise selbst mitverschuldet hatte. Nicht gerade das was man beim Betrachten der Abbildung auf der Frontseite erwartete, aber es entsprach auf der anderen Seite meinen Befürchtungen.

Schauen wir aber nun mal auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 200g
(Burger)
Brennwert: 1222 kj
292 kcal
2444 kj
584 kcal
Eiweiß: 13g 26g
Fett: 15g 30g
Kohlehydrate: 25g 50g

Das entspricht 16 WW ProPoints.

Das ganze war zwar essbar, aber von Chakalaka oder Weltmeister schmeckte ich bei diesem Burger leider wenig. Zum Teil mag das mit der gewählten Zubereitungsmethode zusammenhängen, aber dennoch muß ich zugeben dass ich von diesem Produkt eher enttäuscht war. Da waren andere Produkte dieser Firma eindeutig schon besser gewesen.

Mal schauen was ich noch so im Bereich Weltmeisterschaft und Chakalaka finde…

Meine Wertung: 1 MG

Kurztest Frosta Hähnchen Chakalaka

Sunday, May 30th, 2010

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika steht vor der Tür. Da ist es natürlich verständlich dass viele Hersteller von Lebensmitteln – und nicht nur die – mit passenden Produkten aufwarten. Ich habe mich entschlossen in nächster Zeit mal einige dieser Gerichte hier zu testen. Anfang macht heute Hähnchen Chakalaka der Frosta AG aus Hamburg – erworben im hiesigen tegut Supermarkt.

01 - Front
Beutel – Vorderseite

02 - Rückseite
Beutel – Rückseite

Ursprünglich handelt es sich bei Chakalaka um ein würziges Gemüse-Relish aus Tomaten, Karotten, Chilischoten, gebackenen Bohnen und Weißkohl – ein typisches Gericht der namibischen und südafrikanischen Küche. Frosta hat für sein Gericht ebenfalls Weißkohl, Karotten, Zuckererbsenschoten, gelbe Paprika und Zwiebeln mit Basmatireis und marinierten Hähnchenbrust-Filets kombiniert und schließlich mit Salz, Knoblauch, edelsüßem Paprika, Cayennepfeffer und schwarzem Pfeffer gewürzt. Klingt sehr interessant und lecker. Mal schauen ob es meinen Erwartungen entspricht.
Die Zubereitung ist wie bei den meisten Fertiggerichten denkbar einfach. Man gibt etwas Öl (ca. 2 EL) in eine Pfanne,

03 - Öl in Pfanne

und fügt anschließend das noch tiefgefrorene Fertiggericht hinzu.

04 - in Pfanne geben

Nun erhitzt man den Pfanneninhalt auf höchster Stufe für einige Minuten und lässt ihn dann für weitere 9-10 Minuten bei mittelerer Hitze fertig garen.

05 - erhitzen & garen

Das war es dann auch schon – fertig ist die Hähnchenpfanne.

06 - Hähnchen Chakalaka - fertiges Gericht

Das Hähnchen Chakalaka erwies sich als angenehm scharfes und schmackhaftes Gericht. Der Hersteller hat hier eindeutig nicht zu viel versprochen als er die beiden Chilischoten auf die Verpackung drucken ließ. Und wie ich beim studieren der Nährwertangaben erfreut feststellen durfte, war das ganze auch kalorientechnisch sehr niedrig angesetzt.

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 371 kj
88 kcal
1853 kj
439 kcal
Eiweiß: 5,5g 27,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
1,7g
0,7g
8,5g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,6g
2,8g
63,0g
14,0g
Ballaststoffe: 1,6g 8,0g
Natrium: 1,0g 5,0g
BE: 1,1 5,5

Das entspricht 12 WW ProPoints. Allerdings muss man hier natürlich noch das verwendete Olivenöl hinzu rechnen, was den Kalorienwert noch etwas nach oben treibt. Aber selbst mit dem Olivenöl noch ein durchaus als diätisch zu bezeichnendes Lebensmittel.

Nicht nur für die Freunde scharf zubereiteter Gerichte kann ich das Frosta Hähnchen Chakalaka wärmstens empfehlen. Mal wieder ein wirklich gelungenes Fertiggericht.

Meine Wertung: 3 MG