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gut & günstig Pizza Edelsalami [11.06.2014]

Wednesday, June 11th, 2014

Heute ging es mal ganz simpel zu und ich griff zu einer Edelsalami-Pizza der Edeka-Hausmarke Marke gut & günstig, die man in Märkten dieser Kette in 3er-Pack zum Preis von 2,50 Euro erwerben kann.
Der Boden besteht aus Weizenmehl, Wasser, Sonnenblumenöl, Dextrose, Speisesalz und Hefe, belegt ist das Ganze mit Tomatensauce (50 % Tomatenpulpe, Wasser, Sonnenblumenöl, Zucker, Speisesalz, Oregano, Gewürze), Edelsalami (Schweinefleisch, Speck, Speisesalz, Dextrose, Gewürze, Gewürzextrakte, Antioxidationsmittel (Ascorbinsäure) Konservierungsstoff (Natriumnitrit), Rauch), Mozzarella, Edamer und schließlich Petersilie.
Gemäß Zubereitungsbeschreibung auf der Umverpackung wird die noch tiefgefrorene Pizza für 10 bis 12 Minuten in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen geschoben.

gut&günstig Pizza Edelsalami

Der Belag, speziell Käse und Tomatensauce, reichten leider nicht ganz bis zum Rande, weswegen die äußeren Bereiche des angenehm dünnen Teigbodens beim Backen etwas hart geworden war, sich aber mit gesunden Zähnen noch gut beißen ließ. Gemeinsam dem Belag aus würziger Tomatensauce, dem geschmolzenen Käse und Salami-Scheiben eine einfache, aber gut essbare Variante einer Pizza. Aber der niedrige Preis, immerhin deutlich unter ein Euro pro Pizza, merkt man ihr auf jeden Fall an.

Hochland Toast it! – der Kurztest

Thursday, May 29th, 2014

Vor kurzem entdeckte ich im Kühlregal eines hiesigen Edeka-Supermarktes endlich mal wieder ein Fertiggericht, das es mir wert schien einem kurzen Test unterzogen zu werden: Toast it! der Firma Hochland. Als Fan von überbackenen Toasts aller Art kenne ich natürlich die Mühe, den Sandwichtoaster hinterher sauber zu machen, da schien mir so ein Fertiggericht doch mal eine Alternative, die man zumindest ausprobieren sollte. Zumal es der Hersteller auf der Verpackung auch noch explizit anpreist, dass der Toaster sauber bleibt.
Angeboten werden laut Webseite des Herstellers die Sorten Käse, Tomate & Kräuter, Käse & Salami sowie Käse & Schinken, bekommen habe ich aber im Supermarkt nur die ersten beiden Varianten, jeweils zum Preis von 2,49 Euro.

01 - Hochland Toast it! - Packung vorne / Package front
Packung – Front

02 - Hochland Toast it - Packung hinten / Package back
Packung – Rückseite

Die vegetarische Variante Käse, Tomate & Kräuter besteht laut Hersteller aus Mehl, Wasser, Käse (10%), Butter, Tomaten (4%), Magermilchpulver, Rapsöl, Tomatenmark (2%), Hefe, Speisesalz, Schmelzsalz, Gelatine, Zucker, Aroma, Milcheiweiß, Konservierungsstoffen (Kaliumsorbat, Sorbinsäue), Hefextrakt, Branntweinessig, Stärke, Antioxidationsmittel (Natriumscorbat), Laktose, Kräuter, Zitronensaft und Gewürzen und kann Spuren von Soja enthalten. Beim der Variante Käse & Salami finden wir Mehl, Wasser, Käse (10%), Salami (10%), Magermilchpulver, Butter, Gurken, Rapsöl, Hefe, Speisesalz, Schmelzsalze (Natriumcitrate, Polyphosphate), Gelatine, Zucker, Lauch, Aroma, Konservierungsstoffen (Kaliumsorbat, Sorbinsäue), Hefeextrakt, Branntweinessig, Stärke, als Antioxidationsmittel Natriumscorbat, Oregano, Gewürze, Maltrodextrin, als Farbstoff Beta-Carotin und Rauch auf der Zutatenliste. Auch hier können Spuren von Soja enthalten sein.
In jeder Packung finden sich zwei separat in Folie verpackte Toasts, die bereits vorgebacken zu sein scheinen. Praktischerweise hat der Hersteller sowohl das Ablaufdatum als auch die Bezeichnung des Inhalts noch einmal auf die Folie gedruckt. Und auch der Hinweis, dass die Folie vor dem Backen entfernt werden muss darf natürlich nicht fehlen.

03 - Hochland Toast it - in Folie / In foil

Dank vorgefertigten Laschen, die natürlich auch genau bezeichnet sind, lässt sich die Folie ohne Probleme öffnen und sich der Toast entnehmen. Danach kann man sie kaum von einem bereits fertigen Toast unterscheiden, abgesehen davon dass sie natürlich noch kalt sind.

04 - Hochland Toast it! - ausgepackt / unwrapped

Als primäre Zubereitung wird auf der Packung 4 Minuten im Toaster vorgeschlagen, alternativ kann man den Toast aber auch bei 180 Grad für 8 bis 10 Minuten in den Backofen schieben. Ich entschloss mich dazu, mal beide Varianten auszuprobieren um zu sehen ob es einen signifikanten Unterschied des Ergebnisses gibt.

05 - Hochland Toast it! - Im Toaster
Im Toaster

06 - Hochland Toast it! - Im Ofen / In oven
Im Ofen

Visuell gibt es nach dem toasten/backen schon mal keinen Unterschied, beide Toastvarianten sehen noch genau so aus wie vorher, nur die Temperatur hat sich geändert.

07 - Hochland Toast it! - Fertig gebacken / Finished baking
Fertig gebacken

Ich beschloss, sie vor dem servieren noch einmal quer zu halbieren.

08 - Hochland Toast it! - Serviert / Serviert
Serviert

09 - Hochland Toast it! Käse, Tomate & Kräuter / Cheese, tomato & herbs - Seitenansicht / Side view
Toast it! Käse, Tomate & Kräuter – Seitenansicht

10 - Hochland Toast it! Käse & Salami / Cheese & salami - Seitensansicht / Side view
Toast it! Käse & Salami – Seitenansicht

Das Ergebnis war natürlich ein Himmelweiter Unterschied von dem auf der Verpackung angepriesenen und gezeigten Toasts, die noch dampfen und bei denen der Käse locker zwischen den beiden Toastscheiben heraus läuft. Nicht dass ich es anders erwartet hätte, der Vollständigkeit halber will ich es aber erwähnen.

11 - Hochland Toast it! - Vergleich Käse, Tomate & Kräuter 12 - Hochland Toast it! - Vergleich Käse & Salami
Vergleich Realität & Aufdruck

Die im Ofen gebackenen Toasts waren meiner Meinung nach einen kleinen Deut knuspriger als die getoasteten, aber der Unterschied war wirklich nur marginal und rechtfertigt die mehr als doppelte Zubereitungszeit (inkl. des Vorheizens des Ofens) eigentlich nicht.
Kommen wir nun zur geschmacklichen Beurteilung:
Das vorgetoastete Weißbrot war was Konsistenz und Geschmack anging absolut in Ordnung und erwies sich als angenehm knusprig. Aber sowohl die Mischung aus Käse, Tomaten und Kräutern als auch jene mit Käse und Salami erinnerte mich ein wenig an den Ofenbistro Brotaufstrich, den ich Ende letzten Jahres mal getestet hatte. Aber ich fand dass die Tomaten-Kräuter-Variante ein bisschen künstlich schmeckte und auch etwas zu trocken erschien. Der Toast mit Käse und Salami war da schon ein bisschen besser, die zahlreichen Salami-Stücke darin gaben ihm auch etwas mehr biss. Aber einem direkten Vergleich mit einem frisch zubereiteten Sandwich-Toast halten sie natürlich nicht stand. Und was das aber nun genau für ein Käse war, den man darin verarbeitet hatte erschloss sich mir nicht so ganz. Auf der Vapackung stand infach nur “Käse” und auch geschmacklich ließ er sich nicht wirklich einordnen. Ich tippe mal auf irgend einen No-Name-Schmelzkäse.
Was die Nährwerte angeht, geben sich die beiden Varianten schließlich auch nicht viel: Der Toast mit Käse, Tomaten & Kräutern schlägt mit 255kcal pro Toast zu Buche, jener mit Käse & Salami kommt auf 259kcal.
Insgesamt also zwar kein kulinarisches Highlight, aber durchaus essbar – wenn man die Zeit dazu hat, sollte man aber dennoch doch lieber den Sandwichtoaster aus dem Schrank holen und sich mit frischen Zutaten selbst etwas zusammen stellen.

Meine Wertung:

Toast it! Käse, Tomate & Kräuter: 1,5 MG
Toast it! Käse & Salami 2,0 MG

Frosta Bami Goreng – der Kurztest

Thursday, May 1st, 2014

Es war mal wieder Zeit mein Tiefkühlfach etwas auszudünnen, daher entschloss ich mich heute mal dazu das dort vorrätige Frosta Bami Goreng zuzubereiten, einem indonesisches Nudelgericht mit Fleisch und Gemüse in Sojasauce, das ich in meiner bereits recht umfangreichen Testreihe von Frosta-Zubereitungen bisher noch ausgespart und welche ich vor einiger Zeit zum Preis von 2,89 Euro in einem hiesigen Tengelmann-Markt erworben hatte.

01 - Frosta Bami Goreng - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Bami Goreng - Packung hinten
Packung hinten

Der 500g schwere Beutel ist laut Hersteller aus vorgegarten Bandnudeln, marinierter Hähnchenbrust, roter und grüner Paprika, Champignons, Bambussprossen, Zuckermais, Zwiebeln, Frühliungszwiebeln, Mu-Err-Pilzen, japanischer Sojasauce, Sonnenblumenöl, Speisesalz, Knoblauch, Sambal Olek, Koriander, Paprikapulver, Kreuzkümmel, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zusammengestellt und wie bei Frosta üblich natürlich ohne jegliche Farbstoff- und Aromazusätze, Geschmacksverstärger, Emulgatoren, Stabilisatorenzusätze, chemisch modifizierte Stärken oder gehärtete Fette hergestellt.
Für die Zubereitung kann man wahlweise die Mikrowelle oder eine Pfanne verwenden, wobei ich natürlich die Pfanne bevorzugte. Zuerst geben wir dazu zwei bis drei Esslöffel Öl nach Wahl – ich nahm Olivenöl – in die Pfanne

03 - Öl erhitzen

geben den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu

04 - Packungsinhalt unaufgetaut hinzufügen

und erhitzen dann alles auf höchster Stufe.

05 - Auf höchster Stufe erhitzen

Sobald alle Komponenten dadurch etwas aufgetaut sind und sich am Boden der Pfanne etwas Flüssigkeit angesammelt hat,

06 - Auf mittlerer Stufe weiter kochen

schalten wir die Kochplatte auf mittlere Stufe runter und lassen alles für 10 bis 12 Minuten bei gelegentlichem rühren fertig garen bis die Flüssigkeit größtenteils verdampft bzw. aufgesogen wurde.

07 - Fertig köcheln

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

08 - Frosta Bami Goreng - Serviert

Ich fand die Menge an Hähnchenbrust-Stücken zwar etwas knapp bemessen, die Menge war im Verhältnis zum Gemüse aber noch ausreichend, um hier nicht von einem Mangel sprechen zu müssen. Als wahrscheinlich teuerste Komponente aus der Liste der Zutaten ist es verständlich, dass der Hersteller vor allem hier spart. Gemeinsam mit den Nudeln, die noch einen leichten Biss besaßen so wie es seien sollte, dem teilweise etwas grob geschnittenen Gemüse und der würzigen und leicht scharfen Sojasauce ergab sich aber eine durchaus gelungene Bami Goreng Zubereitung, die mir sehr gut geschmeckt hat. Wenn es mal schnell gehen soll, eine wirklich gute Alternative.

09 - Frosta Bami Goreng - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 469 kj
112 kcal
2345 kj
550 kcal
Eiweiß: 7,1g 35,5g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,2g
0,7g
16,0g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,7g
1,4g
63,5g
7,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Salz: 0,95g 4,75g

Dazu kommen natürlich noch die beiden Esslöffeln Olivenöl, die noch einmal 178kcal zum Gesamtwert dazu addieren und die Summe der Nährwerte auf 728kcal erhöht. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht und eine so große Portion wie hier noch akzeptabel wie ich finde. Und auch die Zuckerwerte, normalerweise ja ein Sorgenkind bei Fertiggerichten aller Art, scheinen hier mit 7g pro Portion, das entspricht etwas mehr als 2 Stücken Würfelzucker á 3g, bewegten sich in erträglichen Bereichen – das hatte ich schon weitaus schlimmer erlebt. Somit kann ich also auch dem Bami Goreng von Frosta meine Empfehlung aussprechen.

Meine Wertung: 2,5 MG

apetito Pasta Mamma – Spaghetti Bolognese – der Kurztest

Sunday, March 16th, 2014

Als ich heute nach Hause kam, musste ich bedauernd feststellen dass ich kein Brot mehr vorrätig hatte. Daher entschied ich mich dazu, heute zum Abendbrot mal die apetito Pasta Mamma zu testen, dass ich bereits seit einiger Zeit im Gefrierfach hatte. Dabei handelt es sich um ein weiteres Gericht aus der Lunchbox-Reihe von apetito, aus der ich ja zuvor bereits die Varianten Gyros Genial, China Chicken und Tomate Total einem Test unterzogen hatte. Und da sich diese als überaus akzeptabel erwiesen hatten, interessierte es mich natürlich ob dies bei dieser Variante der Spaghetti Bolognese ebenfalls zutraf. Erworben habe ich dieses 350g schwere Fertiggericht wie auch die anderen zuvor in einer lokalen Filiale der Tengelmann-Kette zum Preis von 2,49 Euro – in anderen Supermärkten habe ich die Lunchbox-Reihe von apetito bisher noch nicht entdecken können.

01-Packung-vorne
Verpackung – Oben

02-Packung-Seite
Verpackung – Seitenansicht

03-Packung-hinten
Verpackung – Unterseite

Als Inhalt gibt der Hersteller neben den vorgegarten Spaghetti aus Hartweizengrieß auch Rindfleisch, Wasser, Tomaten, Tomatenmark, Zwiebel, Sellerie, Karotten, Tomatensaft, Rinderfond, Kräuter wie Basilikum, Oregano, Thymian und Rosmarin, Speisesalz, Zucker Rapsöl und weitere Gewürze wie Knoblauch, Paprika und Pfeffer, Weizenmehl und modifizierte Maisstärke an. Klingt im ersten Moment wie eine einfache, gewöhnliche Bolognese-Zubereitung – einzig die modifizierte Maisstärke weist auf ein Fertiggericht hin.
Die Zubereitung ist wie gewohnt natürlich recht einfach. Zuerst müssen wir aber einmal die umgebende Folie entfernen.

04 - apetito Pasta Mamma - Folie entfernen / remove foil
Folie entfernen

Werfen wir, bevor wir fortfahren, erst einmal einen kurzen Blick auf den Packungsinhalt. Wie man erkennen kann handelt es sich einfach um eine Portion gekochter Spaghetti, die mit einer im ersten Momemnt recht klein anmutenden Bolognese-Sauce übergossen, nicht aber vermengt und anschließend tiefgefroren worden war.

05 - apetito Pasta Mamma - Packungsinhalt gefroren / Content frozen
Packungsinhalt gefroren

Zur weiteren Zubereitung verschließen wir die Packung wieder und stellen sie in die Mikrowelle, wo wir sie für 8 Minuten bei 800 Watt erhitzen.
06 - apetito Pasta Mamma - In Mikrowelle erhitzen / Heat in Microwave
Nach den acht Minuten ist der Inhalt zwar schön heiß, aber ansonsten hatte sich an der Zusammensetzung natürlich nicht viel verändert.

07 - apetito Pasta Mamma - Packungsinhalt erhitzt / Content heated
Packungsinhalt erhitzt

Nun brauchen wir Sauce und Nudeln nur noch gründlich zu vermengen, anschließend kann man die Spaghetti Bolognese sofort aus der Verpackung genießen.

08 - apetito Pasta Mamma - Vermengt / Mixed

Was den Geschmack anging, erwies sich die Sauce als angenehm fruchtig, leicht süß und man schmeckte die Zutaten wie Rinderhack, Möhren, Knollensellerie und Kräuter zwar deutlich heraus – wobei das Gemüse aber deutlich dominierte. Nur der Würzgrad ließ die Zusammenstellung etwas zu wünschen übrig, hier hätte etwas mehr Pepp (z.B. durch mehr Pfeffer oder scharfem Paprika) meiner Meinung nach nicht geschadet. Das Mengenverhältnis von Sauce zu Nudeln war aber gut gegeneinander abgewogen, so dass sich in der Summe zwar kein perfektes, aber doch durchaus akzeptables Gericht ergab. Für den großen Hunger sind die 350g dabei zwar nicht unbedingt geeignet, aber zum satt werden hatte es heute Abend vollkommen ausgereicht.
Werfen wie abschließend wie üblich noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 494 kj
117 kcal
1727 kj
411 kcal
Eiweiß: 5,8g 20,3g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
3,5g
1,2g
12,3g
4,2g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
15,0g
3,0g
52,5g
10,5g
Ballaststoffe: 1,3g 4,6g
Natrium: 0,90g 3,15g

Der angenehm niedrige Kilokalorien-Wert korrespondiert dabei mit Portionsgröße. Das einzige was mir mal wieder etwas negativ auffällt, ist die hohe Menge an Zucker, die dem Gericht zugesetzt worden war und etwa dreieinhalb Stücken Würfelzucker á 3g entsprach – aber das haben die . Davon aber abgesehen ein recht ausgewogenes Fertiggericht, dem ich für einen kleinen bis mittleren Hunger durchaus meine Empfehlung aussprechen kann – auch wenn natürlich frisch gekochte Ware immer vorzuziehen ist.

PS: Eventuell hätte man das Gericht übrigens noch mit etwas Parmesan bestreuen können, doch leider hatte ich aktuell keinen im Haus.

Meine Wertung: 2,0 MG

Mamma Gina Mini Steinofen Pizza – der Kurztest

Thursday, February 13th, 2014

Heute Abend musste ich mal etwas Platz in meinem Gefrierfach schaffen, daher entschloss ich mich dazu endlich mal die Mamma Gina Mini Steinofen Pizza in Geschmacksrichtung Salami-Käse zuzubereiten, die ich vor einiger Zeit für 1,59 Euro in einer hiesigen Filiale der Discounter-Kette Netto erworben hatte. Mamma Gina ist übrigens eine der Hausmarken der Netto-Supermärkte, wobei Hausmarken ja nicht unbedingt schlecht sein müssen.

01 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Verpackung vorne / Boxing front
Verpackung vorne

02 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Verpackung hinten / Boxing back

Die 12 kleinen Pizzen á 30g, insgesamt also 360g, sind laut Herstellerangeben aus Pizzateig (46%), Tomatensauce (23%), Mozzarella (13%), Salami (13%) und Oregano hergestellt, können aber dabei auch Spuren von Senf, Fisch und Sesam enthalten. Nachdem wir die Papp-Verpackung geöffnet haben, finden wir darin drei in durchsichtiger Folie verpackte Sets zu je vier Mini-Pizzen.

03 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - in Folie / in foil

Die Folie lässt sich angenehm leicht öffnen und die Pizzen anschließend auch so entnehmen, dass sich nichts vom Belag löst. Auch in den Folien fand sich erfreulicherweise nichts vom Belag – eine Tatsache die man leider nicht bei allen Mini-Pizzen erlebt.

04 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - ausgepackt / unwrapped

Wirft man einen näheren Blick auf die einzelnen Mini-Pizzen mit ihrem Durchmesser von jeweils 5,5 cm, kann man erkennen, dass der Belag aus Tomatensauce, winzigen Salamistückchen und Mozzarella relativ gleichmäßig verteilt und dabei recht großzügig bemessen ist.

05 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - gefroren / frozen - Nahaufnahme / CloseUp

Die Zubereitung ist relativ einfach: Nachdem man den (Ober-/Unterhitze-)Backofen auf 220 Grad vorgeheizt hat (Umluft: 180 Grad), soll man die Mini-Pizzen für 7 bis 8 Minuten hinein schieben. Leider ist die aufgedruckte Anleitung hier sehr ungenau, sie benennt weder ob man ein Backblech oder einen Rost noch welche Schiene im Ofen man verwenden soll. Ich beschloss aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen, einen mit etwas Backpapier abgedeckten Rost zu nehmen und diesen auf der mittleren Schiene in den Ofen zu schieben. Denn auf dem Rost werden sie von allen Seiten gleichmäßig knusprig.

06 - Im Ofen backen / Bake in oven

Die angegebenen sieben bis acht Minuten reichten nicht ganz, aber nach etwa 10 Minuten sahen mir die Mini-Pizzen genau richtig aus, so dass ich sie aus dem Ofen entnehmen und servieren konnte.

07 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Serviert / Served
Mamma Gina Mini Pizza – serviert

08 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Nahaufnahme / CloseUp
Einzelne Mini-Pizza – fertig gebacken – Nahaufnahme

Und auch geschmacklich konnten diese Pizzazubereitung wirklich überzeugen. Die fruchtige Tomatensauce harmonierte wunderbar mit der würzigen Salami und dem aromatischen Mozzarella-Käse, der einigermaßen gleichmäßig auf dem über dem restlichen Belag geschmolzen war. Und auch das Verhältnis von Teig zu Belag war gut ausgewogen – ich war sehr zufrieden.

09 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Querschnitt / Lateral cut
Mamma Gina Mini Pizza – Querschnitt

10 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Fertig-Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 360g
Brennwert: 978 kj
233 kcal
2934 kj
699 kcal
Eiweiß: 10,2g 30,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
8,8g
3,6g
31,8g
12,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,3g
3,0g
81,9g
9,0
Ballaststoffe: 1,8g 6,6g
Natrium: 0,68g 2,04g

Dass so ein Fertiggericht natürlich keine leichte Kost ist, dürfte von Anfang an klar gewesen sein. Vor allem die hohen Zucker- und Fettwerte fallen dabei wie üblich ins Auge. Aber wer zu Fertiggerichten greift, muss nun mal mit so etwas rechnen. Mir hat diese Pizza-Zubereitung der Netto-Hausmarke Mamma Gina auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und ich kann sie auch was ihr Preis-Leistungsverhältnis wirklich weiter empfehlen. Hin und wieder geht so ein TK-Fertiggericht schon mal – man darf es eben nur nicht damit übertreiben. 😉

Meine Wertung: 3 Sterne

Frosta Nasi Goreng – der Kurztest

Wednesday, January 8th, 2014

Wie ich kürzlich entdeckte, fehlte in meiner Testreihe der verschiedenen Frosta-Gerichte noch das Nasi Goreng. Dies hatte ich zwar bereits im November 2005 mal erwähnt, aber nie einem vollständigen Testbericht verfasst. Das will ich nun heute endlich mal nachholen. Wie üblich ist dieses Gericht als 500g Beutel im Tiefkühlbereich der meisten Supermärkte zu finden, ich selber habe das hier vorgestellte Gericht zum Preis von 2,99 Euro in einem Tengelmann-Markt erworben.

01 - Frosta Nasi Goreng - Beutel vorne / Bag front
Beutel – vorne

02 - Frosta Nasi Goreng - Beutel hinten / Bag back
Beutel – hinten

Das Reisgericht nach indonesischer Art besteht laut Herstellerangaben aus 36% Basmatireis, 14% marinierten und vorgegarten Hähnchenbrust-Innenfilet, Erbsen, Möhren, Poree, Mungobohnenkeimlinge, Wirsingkohl, Zwiebeln, Bambussprossen, Sojasauce, Sonnenblumenöl, Speisesalz, einem Curry-Gewürz aus Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Senfsaat, Cayennepfeffer, Fenchel und Bockshornkleesamen sowie Zucker, Kokosflocken und Knoblauch. Wie bei Frosta-Gerichten üblich wurden bei der Zubereitung weder Farb- oder Aromazusätze, Geschmacksverstärker, Emulgatoren- und Stabilisatorenzusätze sowie keine chmisch modifizierten Stärken verwendet.
Für die Zubereitung werden zwei Möglichkeiten angeboten: Entweder in der 12 Minuten in der Pfanne oder, abhängig von der Wattzahl, in 14 bzw. 12 Minuten der Mikrowelle. Ich griff wie aus den vorherigen Tests üblich natürlich zur Pfanne. Für diese Zubereitungsart geben wir zuerst drei Esslöffel Öl – ich griff zu Olivenöl – in die Pfanne

03 - Frosta Nasi Goreng - Öl in Pfanne geben / Pour oil in pan

verteilen es darin etwas und geben anschließend den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu.

04 - Frosta Nasi Goreng - Beutelinhalt hinzufügen / Add content

Dann erhitzen wir alles für drei bis vier Minuten auf höchster Stufe

05 - Frosta Nasi Goreng - Auf höchster Stufe erhitzen / Heat at highest level

und garen es dann für weitere acht bis neun Minuten. Dabei sollten wir natürlich nicht vergessen, das Ganze mehrmals umzurühren, damit es nicht anbrennt.

06 - Frosta Nasi Goreng - Auf mittlerer Stufe garen / Simmer

Anschließend können wir das Gericht auch unmittelbar servieren und genießen.

07 - Frosta Nasi Goreng - Serviert / Served

Das Gericht erwies sich als angenehm würzig, ohne jedoch wirklich scharf zu sein. Und das Verhältnis der Menge des Reises zum Gemüse fand ich sehr gut abgestimmt, ebenso wie die Menge der zarten und saftigen Hähnchenbrust-Stücke, einer Zutat an der ja sonst immer gerne gespart wird. Dabei erwies sich das Gemüse als angenehm knackig und frisch, man konnte kaum glauben dass es sich hier um ein Gericht handelte, das noch vor weniger als einer Viertel Stunde tiefgefroren war. Aber hier spielte wohl auch die Zubereitung in der Pfanne eine wichtige Rolle – ich bezweifle dass ich mit der Mikrowelle das selbe Ergebnis erzielt hätte. Insgesamt ein sehr leckeres und gelungenes Gericht, das mit Sicherheit nicht nur den Freunden der fernöstlichen Küche gut schmeckt.

08 - Frosta Nasi Goreng - Seitenansicht/ Side view

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 409 kj
97 kcal
2045 kj
455 kcal
Eiweiß: 6,2g 31,0g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
1,9g
0,7g
9,5g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,9g
3,2g
64,5g
16,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Natrium: 0,88g 4,40g

Zwar klingen 455kcal angenehm niedrig, allerdings dürfen wir nicht die 3 Esslöffel Öl vergessen, wovon jeder noch einmal mit 89kcal zu Buche schlägt, also insgesamt 267kcal. Somit kommen wir zu einer Gesamtsumme von 722kcal für dieses Gericht. Für eine Hauptmahlzeit und angesichts der überaus großzügigen Portion ein nicht optimaler, aber dennoch akzeptabler Wert wie ich finde. Zusammengefasst kann ich somit auch das Nasi Goreng von Frosta vorbehaltlos weiter empfehlen – mit hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

Meine Wertung: 3 MG

Pizze Tradizionale Speciale – Dr. Oetker [07.01.2014]

Tuesday, January 7th, 2014
Pizza Tradizionale Speciale (Dr. Oetker)

Obwohl die Geschäfte heute, nach dem gestrigen Feiertag, wieder offen hatten, war mir heute nicht so nach Kochen. Daher kramte ich in den Tiefen meines Gefrierfaches und fand dort noch eine Pizza Tradizionale Speciale der Firma Dr. Oetker vorrätig, einer TK-Pizzazubereitung, die ich bereits in diesem Beitrag einem ausführlicheren Test unterzogen hatte. Die mit zwei Sorten Salami, Schinken, Pilzen sowie natürlich Tomatensauce und Käse belegte Fertigpizza wird in knapp 20 Minuten zubereitet, fünf bis sieben davon für das Vorheizen des Ofens auf 220 Grad und die restlichen dreizehn bis fünfzehn Minuten für den eigentlichen Backvorgang. Prinzipiell eine gute Pizza, allerdings war mir der Rand etwas zu dick geraten. Ich mag es eigentlich lieber, wenn der Belag fast bis zum Rand geht, so wie zum Beispiel bei der Pizza Ristorante Speciale des gleichen Herstellers oder auch bei der Die Backfrische” Speciale von Wagner. Muss ich mir für zukünftige Einkäufe unbedingt mal einprägen. 😉 Aber abgesehen von der Sache mit dem breiten Teigrand eine doch sehr empfehlenswerte und lecker belegte Pizza.

apetito Tomate Total – der Kurztest

Thursday, January 2nd, 2014

Nachdem ich in letzter Zeit ja schon das Gyros Genial und das China Chicken aus der Lunchbox-Reihe der Firma apetito probiert und die Beurteilungen bei beiden Fertiggerichten positiv ausgefallen waren, wollte ich heute nun auch mal die Variante Tomate Total ausprobieren – ein vegetarischen Gericht, das vor allem mit seinen vier Sorten Tomaten für sich wirbt. Genauer betrachtet handelt es sich laut Hersteller dabei um Tomatensauce, Tomatenwürfel, halbe Cocktailtomaten und zusätzlich noch getrocknete Tomaten. Ob man in einer guten Tomatensauce natürlichnicht automatisch Tomatenwürfelchen erwarten kann sei dabei mal so dahin gestellt, aber dennoch klang das Ganze nicht schlecht. Auch wenn 2,49 Euro für so ein 350g Päckchen, also eine Portion, wahrlich kein Schnäppchen sind.

01 - Apetito Tomate Total - Verpackung vorne / Wrapping front
Verpackung front
02 - Apetito Tomate Total - Verpackung hinten / Wrapping back
Verpackung hinten

Laut Hersteller besteht das Gericht neben vorgegarten Makroni aus Tomatenpüree, Cherrytomaten, getrockneten Tomaten, Tomatenwürfeln, Tomatenmark, Zucker, Pecorinokäse, Rapsöl, Speisesalz, modifizierter Maisstärke, Zwiebeln Kräutern wie Basilikum, Organo, Thymian, und Rosmarin sowie Knoblauch, Liebstöckelwurzel und Pfeffer als Gewürzen.
Vor der Zubereitung müssen wir natürlich erst einmal die umgebende Schutzfolie entfernen.

03 - Apetito Tomate Total - Folie entfernen / Remove foil

Ich nutzte an dieser Stelle die Gelegenheit, einen Blick auf den Inhalt der nur mit einer Lasche lose verschlossenen Box zu werfen. Wie nicht anders zu erwarten, bekam ich gefrorene Nudeln und Tomaten zu sehen.

04 - Apetito Tomate Total - Packungsinhalt gefroren / Content frozen
Packungsinhalt gefroren

Die Packung wird nun für 8 Minuten bei 800 Watt in die Mikrowelle gestellt und erhitzt.

05 - Apetito Tomate Total - In Mikrowelle erhitzen / Heat in microwave

Anschließend können wir die Schale entnehmen – sie ist zwar heiß, lässt sich aber dennoch einigermaßen gut anfassen – und einen Blick auf den Inhalt werfen.

06 - Apetito Tomate Total - Packungsinhalt-erhitzt / Content Heated

Nun müssen wir alles nur noch einmal kurz mit der Gabel vermengen und können unmittelbar mit dem Verzehr beginnen. Und ich muss sagen, dass auch diese vegetarische Variante der apetito Lunchbox sich als überaus schmackhaft erwies. Die kleinen Makaroni-Nudeln waren angenehm al dente gekocht und die angenehm fruchtige und dank der Kräuter und Gewürze auch sehr aromatische Sauce gingen, wie ich fand, eine sehr leckere Verbindung ein und konnten geschmacklich überzeugen. Vom Pecorino-Käse habe ich dabei allerdings nichts bemerkt, was den geschmacklichen Gesamtgenuss aber meiner Meinung nach nicht schmälerte. Einzige zwei kleine Stückchen Nudeln erwiesen sich als noch etwas hart – entweder waren sie nicht richtig gekocht oder durch die Mikrowelle hart geworden – aber die Stückchen waren so klein, dass man darüber hinweg sehen kann. Für den großen Hunger sind die 350g in der Verpackung vielleicht nicht das richtige, aber als kleine Mahlzeit oder Snack finde ich die apetitos Lunchbox Tomate Total doch sehr empfehlenswert.
Werfen wir zum Schluß wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 447 kj
106 kcal
1563 kj
371 kcal
Eiweiß: 3,6g 12,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,3g
0,5g
8,1g
1,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
17,0g
2,2g
59,5g
7,7g
Ballaststoffe: 1,4g 4,9g
Natrium: 1,00g 3,50g

Ein tatsächlich angenehm leichte Zubereitung, bei der aber auch die niedrige Menge an zugegebenen Zucker positiv ins Auge sticht. Gerade bei Fertiggerichten geht man damit nämlich normalerweise etwas zu großzügig um. Wenn man mal nichts selbst kochen möchte oder nur wenig Zeit hat, dem kann ich diese leckere Fertiggericht-Zubereitung durchaus ans Herz legen. Mir hat sie auf jeden Fall sehr gut gemundet. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG