Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Bratgemüse [11.06.2013]
11.06.2013 21:10 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute war mal wieder einer dieser Tage, an denen ich mich für keines der Angebote der regulären Küche so recht begeistern konnte. Die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality sprachen mich visuell nicht sonderlich an, die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce bei Globetrotter war mir, nachdem ich erst gestern Abend die letzten meiner Conchiglie mit Spinat-Ricotta-Füllung gegessen hatte zu zu Italienisch und etwas zu kalorienreich und auch für Schweinegeschnetzelte in Pilz-Kräutersauce mit Spätzle bei Tradition der Region konnte ich mich aufgrund des Saucen-Fleisch-Verhältnisses nicht so recht begeistern. Aber zum Glück gibt es ja noch die Asia-Thai-Theke, wo man heute neben einem vegetarischen Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry heute auch mal wieder Pla Pad Ped – gebackener Fisch mit Chili-Bratgemüse anbot. Und das schien mir heute sehr passend, denn für Fisch bin ich ja fast immer zu haben. Dazu noch eine Schälchen Reis und fertig war das heutige Mittagsmahl.
Leider muss ich zugeben, dass ich heute nicht so ganz zufrieden war. Der in dünner Panade gebackene, grätenfreie Fisch, den ich ich meinte als Seelachs identifizieren zu können, war zwar in Ordnung und auch die Gemüsezusammenstellung aus Zucchini, Broccoli, Chinakohl, Stangensellerie, Paprika und Lauch erwies sich als gut durchgebraten ohne zu matschig zu sein. Sogar am klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, konnte ich kein Haar lassen. Aber die dunkle, leicht scharfe Sauce hatte für meinen Geschmack viel zu viel Zitronengras abbekommen. Also blieb mir leider nichts anderes übrig, also heute mal ausnahmsweise einen Abzug in der Bewertung geben zu müssen.
Bei den anderen Gästen lag heute ohne jeden Zweifel natürlich die Lasagne Bolognese am höchsten in der Gunst und belegte somit unangefochten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, gefolgt vom Schweinegeschnetzelten auf Platz drei. Die vegetarischen mexikanischen Chili-Linsen landeten schließlich, wie bei fleischlosen Gerichten inzwischen scheinbar wieder üblich, auf Platz vier.
Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: +
Reis: ++
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Gedünsteter Seelachs “Espanol” mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln [05.06.2013]
5.06.2013 19:12 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Das 1/2 halbe Grillhähnchen mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region klang zwar verlockend, war mir aber eindeutig zu kalorienreich. Besser waren da schon die Ravioli mit Spinat-Käsefüllung und Gorgonzolasauce die bei Globetrotter angeboten wurden. Das Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilch Sauce und das Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke klang ebenfalls sehr verlockend und sah nicht übel aus. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch wieder auf das Fischgericht, das heute durch einen Gedünsteten Seelachs nach Art “Espanol” mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln in der Sektion Vitality repräsentiert wurde. Und bei gerade mal 358kcal pro Portion erschien mir heute auch mal wieder ein kleines Dessert in Form eines Pfirsichquarks vertretbar.
Die kleinen Kartoffeln hatte man wohl zuerst gekocht und dann mit Kräutern wie Rosmarin und einem Hauch Knoblauch noch einmal gebraten, was der Sättigungsbeilage ein sehr schmackhaftes Aroma gab. Für meinen Geschmack hätte zwar noch deutlich mehr Knoblauch dran gekonnt, hier hatte man sich wohl am Allgemeingeschmack orientiert und war eher sparsam damit umgegangen. Dazu gab es ein gedünstetes, zartes und angenehm saftiges Stück vollkommen grätenfreies Seelachsfilet und schließlich und schließlich eine in scharf angerichtete, fruchtige Sauce aus pürierten Tomaten, Paprikastückchen in rot, grün und gelb, grünen Oliven und Zwiebeln, die wohl das Art “Espanol” ausmachte. Hier wiederum hatte man an der Schärfe wirklich nicht gespart, was mir persönlich aber sehr zusagte und das Gericht mit zu einem wirklich gelungenen Mittagsmahl machte. Dennoch war ich froh, den mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen Pfirsichquark zu haben, da dieses Milchprodukt hinterher das fast schon brennende Gefühl der Schärfe im auf der Zunge etwas band. ![]()
Zuerst sah es heute so aus, als würden die Ravioli in Gorgonzolasauce das Hähnchen mit Pommes heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala überrunden und den ersten Platz für sich einnehmen. So zumindest der Eindruck, als ich von der Kasse zu meinem Tisch ging. Als ich jedoch später wieder auf dem Rückweg war, hatte sich das Blatt wiederum klar für das Hähnchen gewendet, was ihm mit hauchdünnen Vorsprung dann doch wie erwartet Platz eins bescherte und die Ravioli auf Platz zwei verdrängte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich das Fischgericht in Form des Seelachs “Espanol”. In letzter Zeit überraschen mich die Vorlieben der anderen Gäste immer wieder aufs neue, ich hatte natürlich vermutet dass der Gros zum halben Hähnchen mit Pommes Frites greifen würde – aber aus irgendwelchen Gründen scheinen sich die Geschmäcker aktuell etwas zu verschieben. Mal sehen wie sich das in Zukunft entwickelt. Ich bin da mal sehr gespannt.
Mein Abschlußurteil:
Gedünsteter Seelachs: ++
Tomaten-Paprika-Sauce: ++
Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln: ++
Pfirsichquark: ++
Tags: bell pepper, betriebsrestaurant, coalfish, dessert, essen, fisch, fish, food, kantine, kartoffeln, kräuter-knoblauch-kartoffeln, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, oliven, olives, paprika, pfirsichquark, potatoes, quark, seelachs, tomaten, tomatoes
Fischragout mit Spargel & Reis [24.05.2013]
24.05.2013 19:42 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Eigentlich wäre heute ja mal was asiatisches an der Reihe gewesen, aber die Gebackene Ananas und Banane war gar nichts für mich und beim Gaeng Massman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry befürchtete ich etwas, dass das Rindfleisch wieder etwas zäh sein könnte. Daher sollte ich mich anders entscheiden. Der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce bei Tradition der Region war zwar aufgrund seines Charakters als Süßspeise nichts für mich, aber sowohl das Fischragout vom Lachs und Red Snapper mit grünem und weißen Spargel im Reisring bei Globetrotter als auch das Japanische Ingwersteak mit Honigmöhren an Basmatireis bei Vitality erschienen mir überaus verlockend. Warum ich mich letztlich für das Fischragout entschieden habe, kann ich gar nicht so genau sagen, zumal ich ja am Mittwoch ja bereits die Kombination aus Reis und Spargel gehabt hatte. Aber irgendwie war mir heute danach. Dazu gesellte sich noch, ausnahmsweise, ein kleiner Obstsalat von der Dessert-Theke als Nachtisch.
Auf einem Portion von lockerem Rundkornreis, den man zwar leider nicht wie versprochen als Ring geformt hatte, aber das hatte glücklicherweise keinerlei Einfluss auf den Geschmack. Dazu hatte man gewürfeltes Lachsfilet, einige Stücke eines helleren Fisches, wohl der Red Snapper, grünen und weißen Spargel sowie einige Frühlingszwiebeln in einer cremigen, würzigen Sauce zu einem durchaus schmackhaften Ragout kombiniert. Leider hatte ich, im Gegensatz zu Kollegen die ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatten, eine Portion mit relativ wenig Spargelstücken erwischt. Die Menge reichte aber gerade noch aus, nicht zu einem Punktabzug zu führen. Trotz kleiner Mängel ein durchaus gelungenes Gericht, dass bis auf den Mangel an Spargel meine Erwartungshaltung erfüllte. Am Obstsalat, der aus Stücken von Apfel, Melone, Aprikose, Birne sowie Weintrauben zusammengesetzt war, gab es aber absolut nichts zu meckern.
Dennoch schien das Japanische Ingwersteak einen etwas größeren Zuspruch bei den anderen Gästen zu finden, womit ihm heute der ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Aber auf Platz zwei folgte auch schon das das Fischragout, das sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Thai-Gerichte durchsetzen konnte. Der Germknödel mit Vanillesauce landete als Hauptgericht schließlich zwar nur auf Platz vier, aber ich sah ihn in kleineren Portionen auch hier und da als zusätzliche Nachspeise. Eigentlich eine gute Idee, aber für mich wäre das eindeutig etwas zu kalorienreich gewesen.
Mein Abschlußurteil:
Fischragout: ++
Reis: ++
Obstsalat: ++
Tags: asparagus, betriebsrestaurant, dessert, essen, fisch, fish, food, frühlingszwiebeln, fruchtsalat, fruit salad, grüner spargel, kantine, lachs, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, red snapper, salmon, spargel, spring onions, weißer spargel
Spargel mit Sauce Hollandaise, Hokifilet & Kartoffeln [22.05.2013]
22.05.2013 19:44 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Was den Spargel anging, schien die Küche unseres Betriebsrestaurants dieses Jahr nicht sehr kreativ zu sein. Denn heute stand in der Sektion Vitality eine Portion frischer Stangenspargel mit gebratenem Hokifilet und Petersilienkartoffeln auf der Speisekarte, abgesehen vom Fisch das gleiche wie bereits gestern. Des weiteren fanden sich dort bei Tradition der Region Ravioli mit Spinat-Frischkäsefüllung an Gorgonzolarahmsauce, ein Hähnchen Corson Bleu mit Pommes Frites und Zitronenecke bei Globetrotter sowie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry auf dem Speiseplan des Tages. Da ich nun mal an einem Mittwoch aus Gewohnheit gerne Fisch esse, entschied ich mich dazu, auch heute wieder beim Spargelgericht zuzugereifen – eine Alternative gab es ja nicht. Dazu gab es wieder wahlweise Buttersauce oder Sauce Hollandaise und ich überlegte kurz, die Buttersauce mal zu probieren, sprang dann aber doch wieder auf die Hollandaise um. Macht der Gewohnheit eben.
Auf einen Nachtisch verzichtete ich aber auch heute wieder. Muss ja nicht sein.
Die genau abgezählten vier großen Stangen Spargel erwiesen sich heute leider durchgehend als ganz leicht faserig, weswegen ich ihnen heute leider keine volle Punktzahl geben kann – auch wen sie geschmacklich sonst absolut in Ordnung waren. Dafür war die Sauce Hollandaise heute aber etwas besser geraten als gestern und in mehr als ausreichender Menge vorhanden, um damit sowohl den Spargel als auch die Salzkartoffeln und das kleine Stück in dünner, leicht knuspriger Panade gebratenen, zarten und grätenfreien kleinen Hoki-Filets zu garnieren. Wieder nichts außergewöhnliches, dafür aber wohlschmeckend und sättigend. Und, abgesehen von vielleicht etwas mehr Abwechslung, verlange ich auch nicht mehr von einem guten Mittagsgericht.
Obwohl der größte Teil der Gäste heute natürlich beim Cordon Bleu mit Pommes zugegriffen hatten, womit diesem Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand, folgte der Spargel mit Hokifilet auf einem ebenfalls sehr guten zweiten Platz. Platz drei teilten sich heute schließlich die Asia-Gerichte und die Ravioli mit Gorgonzolasauce.
Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Stangenspargel: +
Sauce Hollandaise: ++
Salzkartoffeln: ++
Tags: asparagus, betriebsrestaurant, essen, fisch, fish, food, hoki, hoki filet, hokifilet, kantine, kartoffeln, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, potatoes, sauce hollandaise, spargel, weißer spargel
Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [15.05.2013]
15.05.2013 18:35 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Mittwoch sollte natürlich heute wieder mein Fischtag werden. Leider bot die Asia-Thai-Theke mit Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art oder Gong Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – scharf nichts passendes an, aber zum Glück fand sich neben Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und Schweinegeschnetzeltem “Züricher Art” mit Röstinchen bei Globetrotter wie üblich bei Vitality etwas passendes, heute in Form eines Schonend gebratenen Hokifilets auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne. Und nicht nur dass es sehr ansprechend aussah, mit gerade mal 458kcal versprach dieses Gericht einen angenehm leichten Genuss. Dennoch verzichtete ich aber auch heute, wie inzwischen üblich, auf das Dessert.
Auf einer ein wenig an ein Western-Gericht erinnernden Mischung aus kleinen, gebratenen Salzkartoffeln, grünen Brechbohnen, roten Kidneybohnen, Stücken von geschälter Tomate und Zwiebeln in einer würzig-pikanten, wohl auch aus Tomaten sowie einigen Kräutern bestehenden Sauce fand sich bei dieser Zubereitung ein mehr als ausreichend großes Stück in Panade gebratenes, zartes und grätenfreies Hokifilet. An der Kartoffel-Bohnenpfanne gab es absolut nichts auszusetzen, aber der Fisch ließ heute – leider – ein klein wenig zu wünschen übrig. Zum einen erschien er mir in seiner hellbraun-orangen Panade eher wie ein Stück fertig paniert gekaufter Massenware, außerdem war das Fleisch ein wenig trocken geraten und an den schmalen Außenseiten auch ein bisschen sehr fest geworden. Inwieweit das Ganze nun “schonend gebraten” sein sollte, erschloss sich mir hier nicht. Geschmacklich war er zwar größtenteils in Ordnung, aber eine höchste Bewertung war hier heute bei Leibe nicht drin. Dennoch konnte ich in der Summe mit dem Gericht überaus zufrieden sein.
Bei den anderen Gästen lag heute, ganz wie zu vermuten gewesen war, natürlich das Schweinegeschnetzelte mit seinen Röstinchen, kleinen frittierten Reibekartoffel-Talern, am höchsten in der Gunst und belegte ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Allgäuer Käsespätzle und Platz drei teilten sich meiner Meinung nach das Hokifilet und die Asia-Gerichte – denn beide schienen mir heute ausnahmsweise mal gleich beliebt.
Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Tags: beans, betriebsrestaurant, bohnen, essen, fisch, fish, food, grüne bohnen, green beans, hoki, hoki filet, hokifilet, kantine, kartoffeln, kidney beans, kidneybohnen, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, potatoes, tomaten, tomatoes




