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Kibbeling mit Remoulade & Kartoffelsalat [26.02.2020]

Wednesday, February 26th, 2020

Zwar hätte ich, wie gestern bereits angemerkt, auch heute noch genug von meinem Reuben Nudelauflauf übrig gehabt um mich über Mittag zu versorgen, aber ich wollte endlich mal wieder etwas anderes essen und machte mich daher auf den Weg in unser Betriebsrestaurant. Laut Intranet war das Angebot zwar nicht sonderlich außergewöhnlich, aber ich hatte zum einen die Penne Rigate mit Limonensauce und Lachswürfeln bei Vital und zum anderen das Schweineschnitzel “Wiener Art” + drei Komponenten nach Wahl bei Daily (das natürlich mit Pommes Frites serviert wurde) als mögliche Gerichte für mich ausgemacht. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Austernsauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in grüner Thaisauce waren dahingegen ebenso wenig etwas für mich wie die Gratnierte Aubergine mit Quinoa unt Tomatensauce bei Veggie. Doch als ich die Angebote auf dem großen Bildschirm am Eingang sah, erkannte ich gleich dass man das Angebot um gleich zwei weitere Fischgerichte erweitert hatte, wohl wegen des Aschermittwochs. Davon war eines irgend ein Salzfisch mit Salat, ich glaube Matjesfilet mit gemischtem Salat, aber mit solchen Gerichten hatte ich in der Vergangenheit eher schlechte Erfahrungen gemacht und schloss es daher ebenfalls aus. Sehr interessant hingegen klang der Gebackene Kibbeling mit Remoulade und Kartoffelsalat. Mit Kibbeling hatte ich ja erst vor kurzem wiederum gute Erfahrungen sammeln können, daher wählte ich letztlich dieses Angebot, das mit 4,34 Euro auch angenehm günstig war.

Kibbeling with remoulade & potato salad / Kibbeling mit Remoulade & Kartoffelsalat

Leider hatte ich mich wohl etwas zu früh gefreut, denn beim ersten Bissen in eines der Kibbeling-Stücke musste ich zu meiner Ernüchterung feststellen dass das Fischfilet im inneren irgendwie wässerig schmeckte. So als hätte man ihn eingefroren und beim auftauen wäre zu viel Wasser darin zurückgeblieben – wobei mir bisher nicht klar gewesen war dass sowas bei Wasserlebewesen überhaupt geht. Das Filet besaß zwar ein leichtes Fischaroma und die Teighülle war auch außen schön knusprig, also das Ganze wohl auch frisch zubereitet, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Zum Glück gab es dazu genug würzige Remoulade und auch am einfachen, aber dennoch überaus leckeren Kartoffelsalat gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Wirklich schade dass ausgerechnet die wichtigste Zutat auf so eine leicht bizarre Art misslungen war.
Den meisten anderen Gästen dürfte das aber glaube ich vollkommen egal gewesen sein, denn der Gros von ihnen hatte natürlich beim Schweineschnitzel zugegriffen und diesem Gericht mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Danach kam lange nichts bevor sich dann Asia-Gerichte und Kibbeling ein kleines Rennen um den zweiten Platz lieferten. Hier schien sich der Kibbeling aber durchsetzen zu können, womit die Asia-Gerichte den dritten Platz für sich beanspruchen konnten. Die Penne mit Lachs und Limonensauce folgten auf dem vierten Platz und Platz fünf teilten sich Aubergine und Matjes. Hier konnte ich keine klare Platzierung erkennen.

Mein Abschlußurteil:
Kibbeling: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Kabeljau auf sizilianische Art [21.02.2020]

Friday, February 21st, 2020

Am heutigen Freitag bot sich nun endlich die Gelegenheit nutzen mal wieder ein Fischgericht in unserem Betriebsrestaurant zu essen, denn es stand mal wieder Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfeln auf der Tageskarte. Alternativ gab es zwar auch eine Pizza Hawaii + drei Komponeten
nach Wahl
bei den Daily-Gerichten, aber bei Pizzen hatte man sich in der Vergangenheit hier weniger mit Ruhm bekleckert, man siehe nur hier oder dort, daher hatte ich mich bereits früh auf den Fisch festgelegt. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Veggie oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratenes Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce waren eh keine Alternativen für mich. Leider gab es zum Kabeljau heute kein (nicht so wie es früher üblich gewesen war) Stück Baguette-Brot.Daher sah ich mich nach Alternativen um und entdeckte noch ein paar Rösti-Taler bei den Resten in der Gemüsetheke, die ich mir als Alternative Sättigungsbeilage aufs Tablett lud.

Codfish sicily style / Kabeljau auf sizilianische Art

Das offensichtlich gedünstete Kabeljau-Filet mit einer Pesto-Garnitur erwies sich schon einmal als sehr gut gelungen, wunderbar zart, saftig und natürlich frei von jeglichen Gräten. Dazu passte sehr gut die fruchtig-pikante Sauce aus pürierten Tomaten, Kartoffelwürfeln, Zwiebeln, Kirschtomaten und einigen Kräutern, die wohl die sizilianische Art ausmachten. Was dieses Mal fehlte waren die schwarzen Oliven, die sich sonst noch darin fanden, aber ich vermisste sie auch nicht sonderlich da ich ja kein allzu großer Olivenfan bin. Die Garnitur aus frischen Dill passte ebenfalls sehr gut dazu. Ein einfaches, aber immer wieder leckeres Hauptgericht. Bei den Rösti-Talern war ich allerdings nicht so zufrieden, denn sie waren etwas zu dunkel und knusprig geraten und dabei doch nur noch lauwarm. Weichte man sie sie etwas in der Sauce auf, erfüllten sie ihren Zweck als Sättigungsbeilage aber dennoch. Auch wenn ein Stück frisches Baguette natürlich besser gepasst hätte.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Pizza und Kabeljau ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, letztlich konnte sich aber doch ganz knapp der Kabeljau durchsetzen, denn die Pizzen wurden frisch im restauranteigenen Steinofen gebacken und daher deutlich langsamer serviert werden als der Kabeljau, der fertig in großer Menge aus der Küche kam. Dennoch konnte die Pizza die Asia-Gerichte noch klar überrunden, die somit auf dem dritten Platz landeten. Der Milchreis belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianisches Tomatenragout: ++
Röstis: +/-

Gebackener Seelachs mit Remoulade & Röstkartoffeln [14.02.2020]

Friday, February 14th, 2020

Nachdem es Mittwochs ja anscheinend keinen Fisch mehr in der regulären Küche gibt und ich am Dienstag den Fisch an der Asia-Wok-Theke verschmäht hatte, bot sich mit dem Gebackenen Seelachs mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl im Abschnitt Daily auf der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants die einzige Möglichkeit, diese Woche mal Fisch zu essen. Mal davon abgesehn dass es ja sowieso christliche Tradition ist. 😉 Und die Alternativen waren auch nicht so verlockend, als dass ich davon abweichen wollte. Gut, die Truthhahnspitzen mit Chilisgo und Mie-Nudeln bei Vital klangen zwar auf dem Papier bzw. dem Bildschirm gut, aber das was man unter dieser Bezeichnung servierte fand ich dann doch nicht ganz so ansprechend. Das Gefüllte Pfannkuchen mit Waldbeeren und Vanillesauce bei Veggie kam wegen seines Charakters als Süßspeise für mich nicht als Hauptmahlzeit in Frage und auf Gebratenes Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und Austernsauce von der Asia-Wok-Theke hatte ich auch keine große Lust. Also blieb nur noch der Fisch. Dazu gesellten sich (neben der Zitronenecke, die glücklicherweise nicht als eigenständige Komponente galt) dann noch, um die anderen beiden Komponenten neben den Röstkartoffeln voll zu kriegen, ein Krautsalat von der Salattheke sowie ein Becherchen Caramelcreme aus dem heutigen Angebot der Desserttheke.

Baked coalfish with remoulade / Gebackener Seelachs mit Remoulade

Bei den Röstkartoffeln hatte ich ja in letzter Zeit immer eher Pech gehabt, denn sie waren häufig matschig oder nicht richtig durchgekocht gewesen – aber heute war es der Küche offensichtlich endlich mal gelungen alle Kartoffeln auf den richtigen Punkt zu garen. Und auch an dem in Panade gebackenen Seelachsfilet gab es nichts auszusetzen: Die dünne Hülle war schön knusprig und der Fisch im Inneren saftig, zart und vor allem grätenfrei. Garniert mit Zitronensaft und würziger Remoulade durchaus lecker. Dazu passte erstaunlich gut der knackige, leicht säuerliche Krautsalat – auch wenn er bestimmt nicht hausgemacht war. Die mit Knuspersstückchen und Caramelcreme garnierte, nicht zu süße Caramelcreme-Dessert schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab. Da konnte man nicht meckern, für die 6,30 Euro hatte man schon einiges bekommen.
Und auch bei den anderen Gästen konnte sich das Seelachs-Gericht großer Beliebtheit erfreuen und somit auch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Truthahnspitzen, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den gefüllten Pfannkuchen, wiederum knapp dahinter, auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++
Krautsalt: ++
Caramelcreme: ++

Gebratenes Zanderfilet mit Salbeignocchis & Tomatenpesto [30.01.2020]

Thursday, January 30th, 2020

Da ich diese Woche – abgesehen von meiner letzten Lachsfrikadelle als Burger – noch keinen Fisch verzehrt hatte, hatte ich mich heute recht schnell darauf festgelegt beim Gebratenen Zanderfilet mit Salbeignocchis und Tomatenpesto zuzugreifen. Es kostete zwar den selben Preis, nämlich 6,30 Euro, wie das Daily-Angebot, einem Ofenfrischer Schweinebraten in Dunkelbiersauce + (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr. ), der mit Kartoffelknödel und kleinem Krautsalat serviert wurde, versprach aber mal etwas Abwechslung vom normalen Essens-Trott. Ich bin aber normalerweise kein großer Pesto-Esser, daher hatte ich einige Bedenken wegen des Tomatenpestos, aber ich ging diese Unsicherheit mal ein – wer nicht wagt der nicht gewinnt. 😉 Außerdem gab es noch eine Italienische Minestrone mit Rindfleisch bei Vital, die mit Bauernbrot serviert wurde sowie den Klassiker Rahmspinat mit Rührei und Salzkartoffeln bei Veggie und Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Rindfleisch mit verschiedenem Gemüse in Massamannsauce an der Asia-Wok-Theke. Aber das alles nur der Vollständigkeit halber, denn ich hatte mich ja auf den Fisch festgelegt.

Fried zander (pikeperch) filet with sage gnocchi & tomato pesto / Gebratenes Zanderfilet mit Salbeignocchis & Tomatenpesto

Der frische und knackige Ruccola wertete das Gericht farblich schon mal sehr gelungen auf, ansonsten hätte man nur gelb und brauntöne auf dem Teller gehabt, was nicht sehr ansehnlich gewesen wäre – und das Auge isst ja bekanntlich mit. Das Tomatenpesto, mein größtes Sorgenkind, erwies sich zwar als ziemlich fettig und sah aus wie bunter Sand im Ölbad, erwies sich geschmacklich aber als überaus gut gelungen. Als die Thekenkraft in den Löffel die Pestoschale getaucht hatte und vom Grund des oben schwimmenden Öls diese Masse hervorholte, hatte ich etwas gezweifelt ob ich die richtige Wahl getroffen hatte, aber das erwies sich als Fehleinschätzung. Gut, was will man von gemahlenen Pinienkernen, getrockneten Tomaten, Parmesankäse und Kräutern in Olivenöl anderes erwarten? Aber ich war eben wie schon erwähnt eh nie so der Pesto-Esser – doch nach diesem positiven Erlebnis revidiere ich meine Haltung vielleicht noch einmal. In Kombination mit dem wunderbar zarten und saftigen Zanderfilet erwies sich dieses Tomatenpesto als überaus lecker. Man musste nur höllisch wegen dem vielen Öl aufpassen, um damit nicht seine Kleidung zu bekleckern. Und auch die mit Salbeiblättern zubereiteten Gnocchi gaben keinen Grund zur Kritik, auch wenn der Salbeigeschmack gerne noch etwas kräftiger hätte sein können. Doch für den gewünschten Salbei-Kick hatte man die Blätter gleich mit serviert, also auch kein Problem. Insgesamt eine wirklich gute Wahl, ich hatte mich eindeutig richtig entschieden als ich diesen Fisch wählte.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala spielte der Zander heute auch im vorderen Feld, konnte sich letztlich aber gegen den noch häufiger gewählten Schweinebraten doch nicht ganz durchsetzen und landete somit nur auf einem guten zweiten Platz. Auf dem dritten Platz folgte das Rührei mit Spinat, die Asia-Gerichte belegten Platz vier und die Minestrone schaffte es schließlich nur auf einen ebenfalls guten fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet: ++
Tomatenpesto: ++
Ruccola: ++
Gnocchi: ++

Gebackene Kibbelinge mit Remoulade & Wildkräutersalat [24.01.2020]

Friday, January 24th, 2020

Leider kam ich heute erst etwas später dazu, in in unser Betriebsrestaurant zu gehen. Ich hatte noch auf einen Kollegen gewartet, der dann aufgrund Termindrucks doch noch absagte, also musste ich letztlich alleine losziehen, da die anderen Kollegen bereits essen gegangen waren. Das wäre nicht so schlimm gewesen, ich bin ja groß genug alleine zu essen 😉 , aber ich befürchtete dass die Gebackenen Kibberlinge mit Remoulade, dazu Baguette und Wildkräutersalat aus dem Abschnitt Vital der heutigen Tageskarte bereits aus waren. Doch ich hatte Glück – oder den Reiz den diese in Teig gebackenen Fischfilets auf die Allgemeinheit ausüben unterschätzt – denn es war noch mehr als genug verfügbar. Gut, dem Stand ein Hackfleischspieß mit Zigeunersauce + drei Komponenten nach Wahl bei Daily gegenüber, der mit Pommes Frites serviert wurde. Da konnte das Fischgericht mit Salat ebenso wenig mithalten wie die Dampfnudeln mit Vanillesauce bei Veggie oder die Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce sowie die Verschiedenen Fleischsorten mit Gemüse und rotem Thaicurry von der Asia-Wok-Theke. Selbst wenn der Spieß jetzt nicht soooo toll aussah, Fritten sind immer ein Totschlagargument. Dennoch blieb ich bei den Kibbelingen, zu denen es aber leider nicht wie angekündigt Baguette, sondern ein Kaiserbrötchen gab. Der Salat kam außerdem ohne Dressing, so dass ich mich damit an der Salattheke selbst versorgen musste. Ich griff mal zum French Dressing, aber auch Balsamico- oder Joghurtdressing hätten hier wohl gut gepasst.

Baked kibbeling with remoulade & wild herb salad  / Gebackene Kibberlinge mit Remoulade & Wildkräutersalat

Meine allerersten Erfahrungen mit Kibbeling in der Maarweg-Mensa in Jena, z.B. hier oder hier, waren zwar nicht der Renner gewesen, aber spätestens seit ich sie in Scheveningen in Holland frisch zubereitet probiert hatte, hatte ich mich in diesen leckeren Fischsnack ein wenig verliebt. Sehr lecker, vor allem mit einer guten Remoulade – und die Remoulade im Betriebsrestaurant war gut, soviel stand fest. Die Kibbelinge wiederum waren leider nur mittelmäßig gut, ein Zwischending zwischen Mensa und Scheveningen würde ich sagen. In dem dünnen und knusprigen Teigmantel fand sich viel saftiges und zartes Fischfilet, doch leider war der Teigmantel selbst teilweise etwas zu knusprig für meinen Geschmack.

Kibbeling - Lateral cut / Querschnitt

Ich vermute mal dass es sich um Seelachs handelte, denn wenn es wie traditionell üblich gewesen Kabeljau hätte ich das glaube ich rausgeschmeckt – auch denn die Rmoulade natürlich einiges überdeckte. Etwas Zitrone wäre noch schön gewesen, aber das wäre glaube ich nicht traditionell beim Kibbeling – in den Niederlanden gab es damals zumindest keine dazu. Am aus Blättern verschiedenster Sorten zusammengewürfelten Salat gab es aber nichts zu meckern, er war angenehm frisch und knackig. Gut, er war mit Standardsorten wie Eisbergsalat, Lollo Rosso oder Rucola jetzt nicht gerade Wildkräuter und auch an wirklichen Wildkräutern mangelte es aufgrund des fehlenden Dressings, aber er gab einen bunten Überblick über die aktuell am Markt verfügbaren Salatsorten, garniert mit Gurke, Tomate und einem einzelnen Streifen grüner Paprika. Aber nicht gerade Sättigend, doch zum Glück gab es ja noch das frische und knackige Kaiserbrötchen, das nicht nur eine gelungene Sättigungsbeilage war, sondern auch wunderbar dazu diente die letzten Reste der leckeren Remoulade vom Teller zu wischen. Keine perfekten Kibbelinge, aber ich bereute meine Wahl dennoch nicht und würde mich freuen wenn so etwas öfters auf der Speisekarte zu finden wäre.
Bei den anderen Gästen war, wie bereits einleitend erwähnt, heute aber der Hackfleischspieß mit Pommes klar das am häufigsten gewählte Gericht. Danach kam erst einmal lange nichts bevor sich die Kibberlinge auf dem zweiten Platz etablieren konnten. Die Dampfnudel belegte heute mal Platz drei, denn sie war deutlich häufiger als sonst üblich gewählt worden, bei einigen auch als zusätzlicher Nachtisch zu einem anderen Hauptgericht. Mir wäre das zu viel gewesen, aber wer es mag…. Die Asia-Gerichte landeten somit auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kibbelinge: ++
Remoulade: ++
Salat: ++
Brötchen: ++

Lachsfilet an Blattspinat mit Safransauce & Salzkartoffeln [22.01.2020]

Wednesday, January 22nd, 2020

Heute gab es leider keine Tagesangebote in unserem Betriebsrestaurant, aber auch die reguläre Karte bot einige interessante Gerichte. Allen voran das Gedünstetes Lachsfilet auf Blattspinat, Safransauce und Salzkartoffeln bei Daily, aber auch Spaghetti Bolognese mit Grand Pandano + drei Komponeten nach Wahl bei Daily hatten ihren gewissen Reiz – auch wenn mir eigentlich klar war dass ich für Nudeln mit Hackfleischsauce keine sechs Euro dreißig ausgeben würde. Der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Veggie wäre vielleicht zur Not gegangen, aber zählte eindeutig nicht zu meinen Favoriten. An der Asia-Wok-Theke gab es außerdem Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in Tomatensauce sowie Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse in süß saurer Sauce – wobei mich vor allem die Mienudeln ein wenig gereizt hätten, denn ich habe sie noch nie asiatisch mit Tomatensauce probiert. Aber ich blieb letztlich beim Lachsfilet, das wirklich vorzüglich aussah. Auf weitere Komponenten inklusive eines Desserts verzichtete ich.

Salmon filet with leaf spinach, safron sauce & potatoes / Gedünstetes Lachsfilet auf Blattspinat, Safransauce und Salzkartoffeln

Und mein Eindruck hatte mich nicht getäuscht, das auf eigener Haut gedünstete Lachsfilet erwies sich als wirklich vorzüglich – wunderbar zart und saftig so wie ich ihn mag. Und auch bei der Safransauce hatte man sich heute ins Zeug gelegt, denn sie war dieses Mal nicht wie Wasser wie die üblichen Saucen, sondern wunderbar cremig und etwas dickflüssig. Einzig die Flüssigkeit die aus dem Spinat austrat war ein kleiner Wermutstropfen, denn sie drohte die Sauce ungewollt zu verdünnen. Und auch der mit Zwiebeln versetzte und mit Muskat, Salz und Pfeffer gewürzte Blattspinat gab keinen Grund zur Kritik. Nur an den Kartoffeln muss ich das eine oder andere Haar lassen. Ein Kollege wies, der ebenfalls den Lachs gewählt hatte, mich darauf hin, dass sie wirklich ungewöhnlich bleich wirkten und bestimmt industriell geschält und im Salzwasser gelagert ausgeliefert worden sind – so wie hier, nur im größeren Maßstab. Dadurch gehen natürlich viel Stärke, Farbe und auch Geschmack verloren und außerdem sind die Kartoffeln auch deutlich brüchiger und trockner als regulär geschälte frische Kartoffeln. Daran hatte ich zuvor nicht gedacht, aber alle diese Merkmale trafen tatsächlich zu. Sie waren zwar allgemein in Ordnung, aber mit diesem Zusatzwissen schmeckten sie dann doch nicht mehr ganz so großartig. Es isst halt doch nicht nur das Auge, sondern auch der Geist mit. 😉 In der Summe war ich aber zufrieden mit meiner Wahl.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die von Anfang favorisierten Spaghetti ein ungewöhnlich enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem ebenfalls sehr gern gewählten Lachsfilet. Und als ich meinen Eindruck der Vorlieben der anderen Gäste beim verlassen des Speisesaals finalisiert hatte, blieb mir nichts anderes übrig als dem Lachs diesen Platz heute zuzusprechen. Somit landeten die Spaghetti auf einem guten zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Curryreis schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Safransauce: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: +

Lachs mit Honig-Knoblauch-Glasur – Resteverbrauch [09.12.2019]

Monday, December 9th, 2019

Eigentlich war das verbliebene Lachsfilet ja für den gestrigen Sonntag vorgesehen gewesen, aber ich hatte lange geschlafen und dann gebruncht, daher entschied ich mich dazu das Lachsfilet mit Honig-Knoblauch-Glasur an Lauch-Linsen-Gemüse am heutigen Montag einfach mit an die Arbeit zu nehmen und dort zu verzehren. Natürlich wollte ich so ein Gericht in einfach in meiner Standard-Box war machen, sondern suchte mir extra einen Teller, auf dem ich alles einigermaßen ordentlich anrichten konnte bevor ich es in die Mikrowelle schob. Eine Abdeckung dazu fand ich leider nicht im Küchenbestand, aber notfalls kann man es auch ohne erhitzen. Notfalls geht ja auch ein weit gewölbter Suppenteller, aber da war leider Fehlanzeige. Die Zitronenscheiben entfernte ich außerdem, weil ich nicht wusste wie sie aufs erhitzen in der Mikrowelle reagieren würden.

Salmon with honey garlic glaze - Leftovers / Lachs mit Honig-Knoblauch-Glasur - Resteverbrauch

Ich hatte natürlich befürchtet dass alles durch das offene erwärmen etwas trocken werden könnte, doch das war glücklicherweise eine Fehleinschätzung denn sowohl das Gemüse als – was auch viel wichtiger war – das Fischfilet waren wunderbar saftig geblieben. Ganz im Kern war der Fisch leider nur etwas mehr als lauwarm obwohl ich ihn über 4 Minuten erhitzt hatte, aber darüber konnte man hinwegsehen. Nur bei der Menge hatte ich mich total verschätzt, denn es war wirklich eine Monsterportion, von der ich auch fast 2 Tage hätte satt werden können. Dabei hatte ich das ja schon nach dem Kochen festgestellt, aber heute morgen beim Bestücken meiner Transportbox leider nicht bedacht. War aber auf jeden Fall wieder sehr lecker.
Einen weiteren Punkt den ich nicht bedacht hatte, war dass die Kombination aus Fisch und Knoblauch natürlich nicht gerade Geruchsneutral ist – vor allem nach dem erhitzen. Daher verströmte mein Gericht einen sehr leckeren aber auch intensives Aroma, während ich es am Schreibtisch verzehrte. Zum Glück war der eine Kollege der nicht im Urlaub oder im Homeoffice war dahingehend sehr tolerant (oder leidensfähig 😉 ).
Was habe ich dadurch im Betriebsrestaurant verpasst? Am interessantesten vom Preis/Leistungsverhältnis wäre für mich wahrscheinlich die Gebratene Hähnchenbrust in Tikka Masalasauce und Basmatireis bei Vital gewesen, aber auch den Pikanten Bohnengulasch mit Schmand bei Veggia hätte ich in Betracht gezogen, während die Spaghetti all Arabiatta + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily nichts für mich gewesen wären. Ich mag Spaghetti, aber nicht mit all Arabiatta Sauce. Mit den Gebackenen Frühlingsrollen oder dem Gebratenen Schweinefleisch mit Thaigemüse und Süß-Saurer-Sauce von der Asia-Wok-Theke hätte ich wahrscheinlich auch leben können. Aber das sind natürlich alles nur theoretische Überlegungen, denn ich hatte ja meine Reste.

Gebackene Scholle mit Remoulade [29.11.2019]

Friday, November 29th, 2019

Heute morgen überfiel mich ein kleiner Hungeranfall, als ich mir den morgendlichen Kaffe im Bistro holte. Vielleicht lag es leckeren Geruch den die Warmhaltetheke dort verströmte. Daher konnte ich es nicht unterlassen, mir mal wieder eine Fleischpflanzerlsemmel zu holen.

Frikadellensemmel & Kaffee

Wie es sich herausstellte hatte ich einen guten Zeitpunkt dazu gewählt, denn die Fleischpflanzerl waren heute mal wieder etwas größer als Normal, so dass sie die gesamte Fläche zwischen den Brötchenhälfte ausfüllte. Wie immer sehr lecker, aber auch sehr reichhaltig.
Daher wollte ich zum Mittag eigentlich kürzer treten und hatte zuerst daran gedacht beim Gebratenen Eierreis mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce zuzugreifen, der gemeinsam mit dem für Freitag üblichen San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Doch meine Entscheidung begann zu schwanken, als ich den Speisesaal betreten hatte. Schon wieder Reis? Schon wieder Asiatisch? Schon wieder Hoi Sin Sauce? Leider waren die Alternativen nicht sonderlich prickelnd. Zuerst überlegte ich aber, ob ich meine Abneigung gegenüber Kapern überwinden und bei den Königsberger Klopse mit Karpern, Weißweinsauce und Salzkartoffeln zugreifen sollte. Oder vielleicht doch die vegetarische Ofenfrische Pizza mit Paprika, Oliven und Zwiebeln? Auch wenn sie nicht schlecht aussah, hat man sich bei Pizzen hier im Betriebsrestaurant ja bisher nicht mit Ruhm bekleckert – man siehe hier oder hier. Letztlich landete ich dann aber doch bei der Gebackenen Scholle mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl aus dem Abschnitt Daily der Tageskarte, auch wenn ich die Komponentenzahl wohl nicht voll kriegen würde. Chinesische Hühnersuppe oder Kartoffelcremesuppe schienen mir beide nicht sonderlich gut als Vorsuppe zu einem Fischgericht mit Kartoffel geeignet. Und weder an der Salattheke noch an der Gemüse-/Restetheke fand ich eine andere passende Beilage. Doch zumindest den zweiten von drei Slots wollte ich füllen und stellte mir noch ein Becherchen Mangocreme aus dem Dessertangebot auf das Tablett. Der erste Slot war ja durch die Kartoffeln belegt worden.

Baked plaice with remoulade / Gebackene Scholle mit Remoulade

Die Panade des Schollenfilets war zwar leicht beschädigt, aber das beeinflusste glücklicherweise den Geschmack nicht. Und das saftige und grätenfreie Fischfilet erwies sich als wirklich gut gelungen, vor allem wenn man es noch mit Zitronensaft aus der beiliegenden Zitronenecke beträufelte und mit der würzigen Remoulade garnierte. Und auch bei den gerösteten Salzkartoffeln hatte man diesmal alles richtig gemacht, denn sie erwiesen sich alles als komplett durchgekocht, aber noch angenehm fest und nicht so matschig wie ich es in der Vergangenheit häufiger erlebt hatte. Insgesamt also eine gute Wahl, ich konnte zufrieden sein. Und auch an der dem fruchtigen und nicht zu süßen, luftigen und cremigen Mangodessert gab es nichts auszusetzen.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Scholle heute großem Zuspruch und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Beim zweiten Platz lagen die Klopse und die Pizza sehr nah beieinander, ich würde letztlich aber den Klöpsen diesen Platz zubillige, womit die Pizza Platz drei belegte. Die Asia-Gerichte belegten heute nur den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Scholle: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++