Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Tomatensugo & Butternudeln [23.02.2018]

Zuerst hatte ich heute überlegt, beim Coq au Vin – Geschmorte Hühnerkeule mit Tagliatelle und Rotweinsauce aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen, aber auch das Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder das Zusatzangebot in Form der Reste der Lasagne von gestern weckte mein Interesse. Die Gefüllten Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeerenkompott bei Tradition der Region beziehungsweise die Asia-Thai-Gerichte wie Frisch gebratenes Gemüse in Austernsauce oder Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Kokosmilchsauce und rotem Curry schienen mir weniger das richtige für heute. Als ich schließlich im Restaurant ankam und mich umsah, erschien mir doch das Fischgericht mit dem Seelachs am passendsten für einen Freitag – zumal ich ja bereits am Mittwoch auf das dort übliche Fischgericht verzichtet hatte. Also landete letztlich das Seelachsfilet mit Nudeln auf meinem Tablett.

Coalfish filet "Picatta Milanese" with tomato sauce & butter noodles / Seelachsfilet "Picatta Milanese" mit Tomatensugo & Butternudeln

Die ursprünglich angekündigten Butternudeln, die normalerweise mit Penne zubereitet worden werden, hatte man offensichtlich mit den Tagliatelle ersetzt, die auch zum Coq au Vin serviert wurden – was mir sehr zusprach, da ich Tagliatelle lieber mag als Penne. Dazu gab es eine fruchtige, mit Kräutern versehene Tomatensauce mit Zwiebelwürfeln und Tomatenstückchen und gekrönt wurde das Gericht schließlich durch ein angenehm großes Stück Seelachsfilet, das mit einer dünnen, knusprigen Panade aus Ei, Mehl und Parmesan umgeben war. Die Panade erschien dabei recht dunkel geraten und ich befürchtete schon, dass das Fischfilet im Inneren dadurch etwas trockener geworden war. Doch ich hatte Glück, denn der Seelachs war noch angenehm zart und ausreichend saftig, so dass ich auf einen Punktabzug verzichten kann. Nudeln und Tomatensauce mit irgendwelchen panierten Fisch oder Fleisch, zum Beispiel Pangasius, Tilapia, Pute oder Kalb sind ja eine klassische Kombination hier im Restaurant und auch heute wieder eine gute Wahl gewesen.
Die Vorlieben der Gäste lagen heute primär bei dem Seelachs-Piccata und dem Coq au Vin und es fiel mir schwer, hier einen klaren Favoriten für Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auszumachen. Erst durch einen Blick in die Rückgabewagen konnte ich mich schließlich für das Fischgericht entscheiden, aber die Hähnchenkeule lag folgte eng dahinter auf dem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Lasagne, die Asia-Gerichte folgten auf dem vierten Platz und die Pfannkuchen belegten schließlich einen guten fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs-Piccata: ++
Tomatensugo: ++
Nudeln: ++

Gebackener Rotbarsch mit Remoulade & hausgemachtem Kartoffelsalat [14.02.2018]

Passend zum heutigen Aschermittwoch bot unser Betriebsrestaurant nicht nur eines, sondern gleich zwei Fischgerichte an. Am meisten davon reize mich der Gebratene Zander mit Dijon-Senfkruste, dazu Pastinakenpuree und Dillhollandaise aus dem Abschnitt Vitality, denn der Gebackener Rotbarsch mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat bei Globetrotter erinnerte mich vom Aussehen und der Zusammenstellung stark an das Backhendl mit Kartoffelsalat von letzter Woche. Dass es außerdem noch bei Tradition der Region ein Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites und Zitronenecke gab versuchte ich dabei zu ignorieren, denn mir lag der Appetit heute nach Fisch. Daher kamen auch die Asia-Gerichte wie Taohoo Tad – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce für mich nicht in die nähere Auswahl. Ebenso schloss ich das Zusatzangebot, eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark heute für mich aus.
Soweit der Plan. Doch leider dauerte unser tägliches Statusmeeting, das immer vor dem Mittagessen abgehalten wird, heute etwas länger als sonst, weswegen wir mit etwa einer halben Stunde Verspätung erst ins Betriebsrestaurant kamen. Und zu meinem Erschrecken musste ich feststellen, dass der Zander bereits ausverkauft war. Das habe ich bisher selten erlebt und ich war wirklich enttäuscht – vor allem weil wegen des Faschings und den daher stattfindenden Faschingsferien sowie weniger als sonst los war. Aber ich musst wohl damit leben und griff daher zum Rotbarsch. Die Zitronenecken dazu “klaute” ich mir aus der Schale an der Schnitzeltheke – denn zu Fisch gehört für mich einfach Zitronensaft.

Baked redfish with remoulade & homemade potato salad / Gebackener Rotbarsch mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

Wie bereits vermutet handelte es sich bei dem Kartoffelsalat wieder um die lauwarme, verbesserte Variante, die ich bereits mit dem oben erwähnten Brathendl kennen und schätzen gelernt hatte. Doch beim Rotbarsch selbst hatte ich kein so schönes Stück erwischt, denn die Panade war an den schmalen Kanten teilweise etwas zu knusprig gebacken und auch das zarte und saftige Fischfilet im Inneren war nicht zwar in Ordnung, hätte aber noch ein Stück größer sein können. Da halfen auf der Zitronensaft und die mal wieder überaus gut gelungene Remoulade nicht viel. Es war nicht schlecht, ich war gerade noch zufrieden, aber es hat auch schon bessere Fischgerichte hier gegeben. Und mit dem Zander wäre ich bestimmt besser bedient gewesen – aber da war ich ja leider zu spät gekommen.
Natürlich kann ich nicht sagen, wie gut der Zander insgesamt abgeschnitten hat, weswegen ich ihn auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auch nicht einordnen kann, aber für die Zeit meines Aufenthalts war das Schnitzel wohl das beliebteste Gericht und belegte den ersten Platz, enger als gedacht gefolgt vom Rotbarsch aus Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte demnach die Ofenkartoffel.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarsch: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Rotbarschfilet im Backteig mit Remoulade & Röstkartoffeln [02.02.2018]

Eigentlich wollte ich heute, bei meinem ersten Mittagessen seit längerem in unserem Betriebsrestaurant, ja beim Japanischen Ingwersteak mit Pariser Möhren und Kartoffelplätzchen aus dem Bereich Vitality zuschlagen, mit dem ich die letzten Male (z.B. hier oder hier) immer gute Erfahrungen gemacht hatte. Doch als ich sah dass man beim heutigen Fischgericht Röstkartoffeln und Remoulade statt der ursprünglichen Butternudeln mit Tomatensugo servierte, schwenkte ich doch kurzerhand auf das Rotbarschfilet im Backteig mit Remoulade und Röstkartoffeln aus dem Bereich Globetrotter um. Am Gefüllten Germknödel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Feng shi Tzau- Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedenes Fleisch mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich sowieso kein Interesse. Zum Fisch gesellte sich aber noch ein Schälchen Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Breaded redfish filet with remoulade & roast potatoes / Rotbarschfilet im Backteig mit Remoulade & Röstkartoffeln

Das erste war mir auffiel war, dass man die sowieso schon würzige Remoulade heute, entgegen sonstiger Erfahrungen, mit einer kräftigen Portion Knoblauch versehen hatte – was meiner Meinung nach sehr gut passte. Vielleicht dachte man, an einem Freitag ist der Geruch nach Knoblauch im Büro nicht ganz so schlimm. Und natürlich passte die Remoulade wunderbar zu dem zarten und saftigen Rotbarschfilet, das von schön dünnen und knusprigen Backteig ummantelt serviert wurde. Aber auch der Saft der beiligenden Zitronenecke durfte natürlich beim Fisch nicht fehlen. Die Sättigungsbeilage in Form von Röstkartoffeln, die dazu serviert wurde, hatte man heute wieder schön braun und ebenfalls leicht knusprig gebraten bzw. gebacken. Einzig beim Gemüse muss ich ein klein wenig Kritik anbringen, denn es wirkte bereits etwas abgestanden und war nur noch lauwarm – war aber akzeptabel.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass der Rotbarsch heute großen Zuspruch bei gefunden hatte und sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Ingwersteak, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und nur knapp dahinter folgte schließlich der Germknödel auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarsch im Backteig: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen + Möhren: +

Minestrone + Fisch Filet Bordelaise mit Kräutersauce & Reis – Klinikum Bogenhausen – Day 7 [29.01.2018]

Frühstück

Curd, jam & ham with bun & white bread / Quark, Konfitüre & Schinken mit Brötchen & Weißbrot

Ich hatte meine Auswahl für das Essen am Sonntag mal ein wenig angepasst und erhielt diesen Montag-Morgen eine Semmel und ein Weißbrot in Kombination mit Quark und Pfrisich-Maracuja-Konfitüre für das Brötchen und etwas Mortadella für das Weißbrot. Außerdem befand sich ein Vanille-Joghurt auf dem Tablett und ich konnte mir gleich zwei Tassen Kaffee sichern, damit ich richtig in die Gänge kam. Obwohl ich zugeben muss, dass ich lange nicht mehr so viel und gut geschlafen habe wie hier im Krankenhaus – vor allem seit es mir langsam besser geht. Die Kombination von süßem Aufstrich auf Brötchen und Wurst auf Weißbrot scheint im ersten Moment nicht so recht zusammen zu passen, aber wenn man eine kleine Pause zwischendurch macht, ist es echt genial. Und Joghurt, vor allem mit Vanillearoma, geht bei mir immer.

Mittagessen

Minestrone + Fish filet Bordelaise with herb sauce & rice / Minestrone + Schlemmerfilet Bordelaise mit Kräutersauce & Reis

Obwohl es erst Wochenanfang war, gab es heute mal etwas Fischiges als Hauptgericht – und zwar in Form eines Fischfilets “Bordelaise”, das mit einer Kräutersauce und Reis serviert wurde. Geschmacklich war das einigermaßen saftige Fischfilet dann auch in Ordnung, auch wenn der “Belag” nicht ganz so genial geschmeckt hat wie beim Allzeit-Original von Iglo – kann aber auch einfach eine Form der Gewöhnung sein, denn immerhin kenne ich Bordelaise seit meiner Kindheit fast nur von diesem Hersteller. 😉 Als Vorsuppe oder Nachsuppe hatte man eine eine Minestrone serviert, aber nur eine recht dünne Variante mit einer Minimalausstattung an Gemüse wie Möhren, Tomaten, Knollen- und Staudensellerie. War aber geschmacklich dennoch sehr gut gelungen, vor allem weil sie sich als leicht pikant erwies. Dazu gab es noch einen kleinen knackigen Blattsalat mit Joghurtdressing “tomatenfrisch” und einen zuckerreduzierten Joghurt in Geschmacksrichtung Erdbeere. Mehr als genug um gut satt zu werden.

Abendessen
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Broccoli soup, cold cuts & bread / Brokkolisuppe, Aufschnitt & Brot

Zum Abendbrot wurden mal wieder die Klassiker serviert: Brot und Aufschnitt. Letzerer setzte sich heute aus Gelbwurst und Leberkäse zusammen, wobei Leberkäse ja ok ist, aber Gelbwurst ist nicht so mein Ding. Schmeckt mir einfach nicht sonderlich – aber der Hunger treibts letztlich rein. Die Broccolisuppe dazu war Optional, aber bei so etwas sage ich natürlich nicht Nein. Den Abschluss bildete ein Naturjoghurt, den ich explizit so zum Abendbrot bestellt hatte. Soll ja gut für die Verdauung sein…

Rotbarschfilet mit Kräuter-Käse-Sauce & Vollkornreis – Klinikum Bogenhausen Day 2 [24.01.2018]

Leider war es Dienstag noch nicht gelungen, meine Menuauswahl ein wenig anzupassen, daher gab es auch am Mittwoch erst mal wieder “Leichte Vollkost”.

Frühstück

Buns, jam, apple & coffee / Brötchen, Konfitüre, Apfel & Kaffee

Zum Frühstück servierte man zwei frische, knusprige Weibbrotsemmeln. Dazu gab es Butter, Heidelbeerkonfitüre, einen Apfel und eine Tasse schwarzen Kaffee.

Mittagessen

Noodle soup & Steamed redfisch with herb cheese sauce & whole grain rice / Nudelsuppe & Gedünstetes Rotbarschfilet mit Kräuter-Käse-Sauce & Vollkornreis

Das Mittagessen wurde mit einer dünnen, aber dennoch gehaltvollen Nudelsuppe mit Hühnchenaroma als Vorspeise eingeleitet. Die Hauptspeise bildete ein angenehm großes Stück gedünsteten Rotbarschfilets, das in einer würzigen, dickflüssigen Kräuter-Käse-Sauce serviert und mit einer großzügigen Portion Vollkornreis als Sättigungsbeilage ergänzt wurde. Dazu gab es wieder einen Blattsalat, der diesmal mit einem “tomatenfrisch” Joghurtdressing kam. Abgerundet wurde das Ganze durch einen Becher Schokopudding mit Sahne.

Am Nachmittag konnte ich endlich eine der Pflegekräfte dazu bewegen, mir den Menuplan zu bringen, so dass ich nun hoffen konnte aber morgen “a la Carte” essen zu dürfen.

Abendessen

Potato soup, cold chicken leg & bread / Kartoffelsuppe, kalte Hähnchenkeule & Graubrot

Für das Abendessen hatte man sich für eine kleine, kalt servierte Hähnchenkeule entschieden, dazu gab es Graubrot, Kräuterfrischkäse und Tomaten. Außerdem gab es optional eine Kartoffelsuppe, die ich gerne wählte, da ich nicht sicher war ob die Keule so viel Fleisch abgeben würde. Doch ich wurde positiv überrascht, denn sie gab erstaunlich viel zartes und saftiges Hähnchenfleisch ab – auch wenn sich an der Auflagefläche etwas Hühnerfett angesammelt hatte, aber das ist bei erkalteten Geflügelfleisch ja nicht ungewöhnlich. Die dünne, aber dennoch gehaltvolle Kartoffelsuppe war aber dennoch eine gelungene Ergänzung. Das Graubrot, das ich mir mit Butter und Kräuterfrischkäse bestrich, hätte schließlich etwas frischer sein können, aber was will man schon von in Plastiktütchen abgepacktem Brot verlangen…