Rotbarschfilet mit Kräuter-Käse-Sauce & Vollkornreis – Klinikum Bogenhausen Day 2 [24.01.2018]

Leider war es Dienstag noch nicht gelungen, meine Menuauswahl ein wenig anzupassen, daher gab es auch am Mittwoch erst mal wieder “Leichte Vollkost”.

Frühstück

Buns, jam, apple & coffee / Brötchen, Konfitüre, Apfel & Kaffee

Zum Frühstück servierte man zwei frische, knusprige Weibbrotsemmeln. Dazu gab es Butter, Heidelbeerkonfitüre, einen Apfel und eine Tasse schwarzen Kaffee.

Mittagessen

Noodle soup & Steamed redfisch with herb cheese sauce & whole grain rice / Nudelsuppe & Gedünstetes Rotbarschfilet mit Kräuter-Käse-Sauce & Vollkornreis

Das Mittagessen wurde mit einer dünnen, aber dennoch gehaltvollen Nudelsuppe mit Hühnchenaroma als Vorspeise eingeleitet. Die Hauptspeise bildete ein angenehm großes Stück gedünsteten Rotbarschfilets, das in einer würzigen, dickflüssigen Kräuter-Käse-Sauce serviert und mit einer großzügigen Portion Vollkornreis als Sättigungsbeilage ergänzt wurde. Dazu gab es wieder einen Blattsalat, der diesmal mit einem “tomatenfrisch” Joghurtdressing kam. Abgerundet wurde das Ganze durch einen Becher Schokopudding mit Sahne.

Am Nachmittag konnte ich endlich eine der Pflegekräfte dazu bewegen, mir den Menuplan zu bringen, so dass ich nun hoffen konnte aber morgen “a la Carte” essen zu dürfen.

Abendessen

Potato soup, cold chicken leg & bread / Kartoffelsuppe, kalte Hähnchenkeule & Graubrot

Für das Abendessen hatte man sich für eine kleine, kalt servierte Hähnchenkeule entschieden, dazu gab es Graubrot, Kräuterfrischkäse und Tomaten. Außerdem gab es optional eine Kartoffelsuppe, die ich gerne wählte, da ich nicht sicher war ob die Keule so viel Fleisch abgeben würde. Doch ich wurde positiv überrascht, denn sie gab erstaunlich viel zartes und saftiges Hähnchenfleisch ab – auch wenn sich an der Auflagefläche etwas Hühnerfett angesammelt hatte, aber das ist bei erkalteten Geflügelfleisch ja nicht ungewöhnlich. Die dünne, aber dennoch gehaltvolle Kartoffelsuppe war aber dennoch eine gelungene Ergänzung. Das Graubrot, das ich mir mit Butter und Kräuterfrischkäse bestrich, hätte schließlich etwas frischer sein können, aber was will man schon von in Plastiktütchen abgepacktem Brot verlangen…

Hokifilet mit Bohnengemüse, Tomatensauce & Salzkartoffeln [27.12.2017]

Nach den Weihnachtsfeiertagen und allerlei Schlemmereien stand nun am Mittwoch wieder Arbeit auf dem Programm. Aber die Anzahl der Mitarbeiter in der hiesigen Niederlassung in München, die zwischen den Jahren arbeiteten war nur sehr gering und daher hatte sich unser Betriebsrestaurant auch keine große Mühe gemacht, etwas besonderes für das Mittagsmahl aufzufahren. Viel mehr fanden sich viele alte Bekannte unter den Gerichten auf der heutigen Speisekarte und zuerst liebäugelte ich mit den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region, denn der Schaschlikspieß Zigeuner Art mit Reis bei Globetrotter sagte mir ebenso wenig zu wie die Gebratenen Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce an der Asia-Thai-Theke. Dann aber entschied ich mich doch mal wieder, nach länger Abstinenz, für das mittwöchliche Fischgericht bei Vitality, das heute durch ein Hokifilet mit Bohnengemüse, Tomatensauce und Salzkartoffeln repräsentiert wurde.

Hoki filet with beans, tomato sauce & potatoes / Hokifilet mit Bohnengemüse, Tomatensauce & Salzkartoffeln

Ganz wie erwartet war das Gericht aber wirklich nichts besonderes. Das paniert gebackene Hokifilet erwies sich zwar als angenehm zart und nicht zu trocken, aber die Bohnensauce hätte etwas fruchtiger sein können und sowohl die grünen Stangenbohnen als auch die Kartoffeln waren leider nur noch lauwarm. Geschmacklich soweit in Ordnung, aber beileibe keine kulinarische Höchstleistung. Aber ich war zufrieden.
Die Anzahl an Besuchern im Betriebsrestaurant war zwar nur gering, dennoch kristallisierte sich klar heraus, dass heute die Allgäuer Käsespätzle mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnten. Auf dem zweiten Platz sah ich die den Schaschlikspieß und Platz drei teilten sich schließlich Asia-Gerichte und Hokifilet. Es gab einfach zu wenig Esser, um hier eine klare Rangfolge bestimmen zu können.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Tomatensauce: +
Grüne Bohnen: ++
Salzkartoffeln: ++

Kabeljau auf sizilianische Art mit Ciabatta [22.11.2017]

Am heutigen Mittwoch stand mit einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites bei Tradition der Region eine überaus verlockende Kalorienbombe auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants, die ich eigentlich eher an einem Donnerstag erwartet hätte- Aber während die Schinkennudeln mit Ei und Tomate bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi- Sin- Sauce bzw. Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce aus meiner Sicht keine akzeptable Alternative zum Schnitzel boten, hatte man bei Vitality mit einem Kabeljau auf sizilanische Art mit Tomaten-Ciabattabrot ein Gericht auf die Speisekarte gesetzt, dass mir genau die leichtere Alternative bot, die ich gesucht hatte. Da brauchte ich also nicht lange nachzudenken und griff ohne zu zögern zum Fisch.

Codfish scilian style with tomato ciabatta / Kabeljau auf sizilanische Art mit Toamten-Ciabattabrot

Das mit Kräutern marinierte Stück Kabeljau-Filet sah zu beginn zwar recht mickrig aus, die Menge an weißen, angenehm saftigen, zarten und natürlich vollkommen grätenfreien Fisch-Fleischs erwies sich aber doch als vollkommen ausreichend. Vor allem wenn man es mit der fruchtig-pikanten Mischung aus Tomaten, Zwiebeln und Kartoffeln kombinierte, die wohl die “sizilisnische Art” repräsentierte. Dazu noch ein frisches, knuspriges Stück Tomaten-Ciabattabrot und fertig war ein mit gerade mal 416 kcal angenehm leichtes aber überaus leckeres und vor allem sättigendes Mittagsmahl. Eine gute Wahl und eindeutig eine tragbare Alternative zum Schnitzel.
Zwar lag das Schnitzel heute natürlich auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, aber nicht ganz so deutlich wie ich es von früher in Erinnerung hatte. Und ihm nah auf den Fersen war gerade der sizilianische Kabeljau, der somit auf einem guten zweiten Platz landete. Tja, das war eben ein Angebot, dass man nicht ablehnen konnte. 😉 Auf Platz drei landeten die Schinkennudeln und mit nur hauchdünnem Abstand folgten schließlich die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianisches Ratatouille: ++
Tomaten-Ciabatta: ++

Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo & Butternudeln [15.11.2017]

Während mich der Hausgemachte Semmelknödel mit Rahmschwammerl und frischen Kräutern bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce bzw. Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce weniger interessierten, konnte ich mich heute sowohl für das Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo und Butternudeln bei Vitality als auch die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert durchaus erwärmen. Im ersten Moment tendierte ich dabei zwar zur Lasagne, entschied mich nach kurzem Abwägen aber dann doch für den Tilapia, eine aus Afrika stammende Buntbarsch-Art und folgte damit meiner alten Gewohnheit am Mittwoch zum wöchentlich angebotenen Fischgericht zu greifen. Obwohl ich die Zubereitung mit Butternudeln und Tomatensauce normalerweise nicht so mag, erschien mir das paniert gebratene Fischfilet heute einfach doch zu angenehm groß und verlockend.

Tilapia picatta with tomato herb sauce & butter noodles / Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo & Butternudeln

Der Eindruck hatte wirklich nicht getäuscht, denn das Buntbarschfilet in seiner dünnen Panada war tatsächlich angenehm groß geraten und fast schon zu viel. Es war zwar vor allem an den dickeren Stellen in der Mitte nicht durchgehend saftig, afür aber dennoch angenehm zart und grätenfrei. Allerdings musste ich feststellen, dass Tilapia scheinbar über nur wenig Eigengeschmack verfügt. Dazu gab es in Butter geschwenkte Penne Rigata mit einer fruchtigen und einigermaßen würzigen Sauce aus Tomaten, Zwiebeln und Kräutern. Bei der Sauce hätte man etwas großzügiger sein können, aber ging man etwas umsichtlich damit um, reichte sie doch für die Menge der Nudeln aus. Ich bereute meine Wahl nicht.
Bei den anderen Gästen waren die Geschmäcker heute zwar mal wieder recht breit gestreut, dennoch kann ich sagen dass die Lasagne mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf Platz zwei sah ich den Semmelknödel, der aber nur sehr knapp vor dem Tilapia auf dem dritten Platz lag. Auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Piccata vom Tilapia: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: ++

Biryani mit Seelachs [10.09.2017]

Am heutigen Freitag hatte man sich in unserem Betriebsrestaurant dazu entschlossen, die bereits bekannte Biryani-Zubereitung, die wir ja bereits von Gerichten, wie diesem, jenem oder diesem kennen, mal mit Seelachs anstatt mit dem sonst üblichen Hähnchen anzubieten. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und griff beim Biryani vom Seelachs mit Eierreis, Mandeln, Cashewkernen und Kokosraspeln in grünem Thaicurry aus dem Abschnitt Globetrotter zu. Die anderen Gerichte wie Parpadelle con silva mit Salbei und Truthahnschinken bei Vitality, der Dampfnudel mit heißen Kirschen bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Angeboten wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce schenkte ich keine nähere Beachtung.

Biryani with coalfish / Biryani mit Seelachs

Die Biryani-Reiszubereitung, die in der Mitte des Gerichts befand, war wie üblich sehr gut gelungen und mit Mandeln, Cashwekernen und Koksoraspeln sowie einigen exotischen Gewürzen versetzt. Ganz so gut fand ich die Thaicurry-Zubereitung, die um den Reiskern verteilt war, nicht so gut geraten. Sie war pikant und würzig, aber für meinen Geschmack war etwas zu viel Zitronengras darin verarbeitet, das ich persönlich nicht so sehr mag. Auf dem Thaicurry waren kleine, in Panade gebackene Seelachsfilet-Würfel verteilt, die zwar wie bei der Hähnchen-Version auch hier etwas kleinteilig erschienen, aber dennoch eine gute und ausreichende Ausbeute an Fisch bot. Insgesamt also ein sehr gelungenes Biryani mit kleinen, aber erträglichen Mankos.
Bei den anderen Gästen lagen heute aber entgegen meiner Erwartung entgegen die Parpadelle mit Salbei und Truthahnschinken am höchsten in der Gunst und konnte sich mit kleinem, aber deutlich sichtbaren Vorsprung vor dem Biryani den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Nach den somit zweitplatzierten Biryani folgte die Dampfnudeln auf dem dritten Platz und die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Thaicurry-Sauce: +
Biryani: ++