Fischeintopf [08.05.2009]

Zum heutigen Freitag musste ich mich zwischen einem “Fischeintopf mit dreierlei Fischsorten und mediterranen Gemüse, dazu Baguette” und einer “Vegetarischen Ratatoullie-Tapas mit Tomatensauce und Salat” entscheiden. Obwohl mich das vegetarische Gericht auch reizte, so hatte ich heute doch irgendwie noch mehr Lust auf Fisch – also wählte ich den Fischeintopf. Zu erwähnen wäre an dieser Stelle noch, dass unser Koch die Gemüse und Fischkomponenten und die Flüssigkeit getrennt aufbewahrte und erst beim servieren vermischte. Warum erschloss sich mir jedoch nicht – ich vermute jedoch dass man damit verhindert, dass Fisch und Gemüse zu sehr aufweichen.

Fischeintopf

Ich konnte zwei der drei Fischarten identifizieren – nämlich zum einen Lachs und zum anderen Krabben. Die dritte Komponente könnte Muschel gewesen sein, sicher bin ich mir aber nicht. Der Hauptbestandteil dieses noch angenehm heiß servierten Eintopfes war jedoch das Gemüse, dabei orange und gelbe Karotten, Brokkoli, Zuchini und Bohnen – alles sehr schmackhaft und bissfest gekocht. Dabei waren jedoch nicht zu wenig Fischbestandteile darin. Das Baguette – ich hatte mir zwei Scheiben genommen, hätte aber bei Bedarf auch mehr nehmen können – war ebenfalls mehr als nur in Ordnung, denn es war außen schön knusprig und innen noch weich und frisch. Ich bröselte einen Teil in den Rest der Flüssigkeit, um sie etwas zu binden.
Alles in allem war der heutige Fischeintopf wirklich sehr gelungen – nach der kleinen Enttäuschung mit den leider fast kalten Burgern und Pommes gestern ein wirklicher Lichtblick. Bin schon gespannt was es nächste Woche so gibt…

Mein Abschlußurteil:
Fischeintopf: ++
Baguette: ++

Pangasiusfilet mit rotem Reis [17.04.2009]

Am heutigen Freitag fiel mir die Auswahl meines Mittagsmenus mal wieder sehr schwer. Unser Koch hatte uns dieses Mal “Schwedische Köttbullar mit Kartoffelpüree” und “Pangasiusfilet mit rotem Reis und Gemüse” zur Auswahl gestellt. Meine Wahl fiel schließlich auf das Pangasiusfilet – irgendwie war mir heute mal nach Fisch. Obwohl mir durchaus bewußt ist, dass es sich dabei quasi um einen aktuellen ziemlich in Mode gekommene Fischart handelt, die durch die verstärkte Nachfrage auf dem Weltmarkt gefährdet wird. Aber das hätte ich durch meinen heutigen Verzicht auch nicht verhindern können – die Filets waren ja bereits gekauft.

Pangasiusfilet mit rotem Reis

Zuerst dachte ich ja, dass es sich bei dem “roten Reis” um Tomatenreis handelt, aber eine sowohl der Geschmack als auch die spätere Recherche im Internet zeigte mir dass es sich anders verhält. Bei rotem Reis handelt es sich um eine ursprünglich aus Indien stammende mittelkörnige Wildreissorte handelt, die ihre Rotfärbung durch die nicht entfernte Haut unter dem Strohmantel erhält. Stellte sich als sehr wohlschmeckend heraus, zumal es für mich eine verzehrtechnische Premiere handelte. Dazu gab es ein Gemüse, das aus kleinen Maiskölbchen, Zuchinischeiben, Bohnen und Schwarzwurzeln bestand. Wie der Koch allerdings die durchgehende Grünfärbung hinbekommen hat war mir Schleierhaft. Hauptbestandteil war aber natürlich das Filet vom Pangasiusfisch, das unser Koch in einer kräftigen Sahnesauce serviert hatte. Das Fleisch erwies sich dabei als angenehm zart und wohlschmeckend, auch wenn der Geschmack meiner Meinung nach zum größeren Teil von der Sauce kam. Das Abschlußurteil fällt aber durchgehend positiv aus – ein sehr leckeres Gericht, für das ich unseren Koch nur wieder einmal gratulieren kann.

Dies war übrigens mein zweites Pangasiusfilet ever – die erste Berührung mit diesem Speisefisch hatte ich vor fast einem Jahr im Jenenser Stilbruch.

Kurztest Frosta Fisch Pfanne Marseille

Entdeckt in der Tiefkühltruhe des hiesigen tegut im Untergeschoß der Goethegallerie – zum Preis 2,49 €uronen: die Frosta Fisch Pfanne Marseille – verfeinert mit Krebsbutter aus feinen galizischen Flußkrebsen und deutscher Markenbutter.

Außerdem besteht das die Frosta Fischer Pfanne Marseille aus vorgegarten Bandnudeln, Sahne, Alaska-Seelachs-Filet, Karotten, Porree, Zwiebeln, grünem Spargel, Vollmilch, Tomatenmark, nativem Olivenöl, Speisesalz, Weizenmehl, Zucker und schwarzem Pfeffer.

Wie immer gestaltete sich die Zubereitung recht einfach und dauerte insgesamt etwa 12 bis 15 Minuten. Alternativ wäre auch die Zubereitung in der Mikrowelle möglich gewesen. Unter Beigabe von 6 Esslöffeln Wasser hätte die Zubereitung bei 800 Watt zwei mal fünf Minuten gedauert.

Wenden wir uns nun den Nährwerten zu:

Nährwerte für 500g (ein Beutel)
Brennwert: 3000 kj
715 kcal
Eiweiß: 29,5g
Kohlehydrate: 67,5g
Fett: 36,5g
Broteinheiten: 5,5BE

Nicht gerade ein Leichtgewicht – selbst für eine Mittagsmahlzeit eine nicht zu verachtende Kalorienbombe. Dabei spielt wohl auch die Krebsbutter auch eine bedeutende Rolle.

Geschmacklich erwies sich das ganze als sehr leckere Wahl – auch wenn es sich “nur” um ein weiteres Tiefkühlgericht handelt – mir schmeckte es mal wieder sehr gut. Die Krebsbutter gab dem ganzen einen wirklich interessante geschmackliche Note. Wird mit Sicherheit nicht das letzte mal gewesen sein, daß ich mir einen solchen Beutel mit nach Hause gebracht habe. 🙂

Fischspieß [26.07.2007]

Wie bereits die Tage zuvor waren wir auch heute wieder in der DVB-Kantine. Mein Magen macht zwar immer noch Probleme, aber eine Mahlzeit am Tag sollte man schon zu sich nahmen. So wählte ich das, was aus meiner Sicht am unbedenklichsten erschien. Zur Auswahl standen u.a. Zigeunersteak mit Kartoffelspalten und ein Fischspieß mit Tomatensoße auf Kartoffelpüree. Ich wählte den Fischsspieß für 3,40 €uronen.

Kantinennahrung, ohne Frage – ich möchte aber erwähnen daß zur “Auflockerung” des ganzen abwechselnd Zwiebeln und Schinken zwischen die Fischstücke gesteckt waren. Böse Zungen stellten die These auf, daß es sich dabei um die Reste vom Lachs von vor zwei Tagen handeln würde – ich glaube jedoch nicht daran, oder besser gesagt hoffe es. 😉 Dazu gab es in Tomatensauce ertränktes Kartoffelpüree und einen Löffel kalten Krautsalat.
Hat auf jeden Fall letztlich ganz gut geschmeckt und meinem Magen nicht schlecht getan. Mal schauen wie er sich dieser nächsten Tage verhält…