Fisch-Paella [09.04.2010]

Meine erste Überlegung ging dahin die “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al tomate” aus dem Vitality-Bereich zu wählen, was ich letztlich auch hätte tun sollen. Der “Topfenstrudel mit Vanillesauce” als traditionell-regionales Gericht erschien mir wiederum mehr etwas für den Nachtisch zu sein. Aber auch das Globetrotter-Angebot in Form von “Gebackenen Calamari mit Kartoffelsalat und Remouladensaauce” erschienen mit sehr verlockend und die Asia-Gerichte in Form von “Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai-Art” oder “Ghung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse” klangen nicht allzu übel. Als Tagesangebot bot man aber auch noch “Spanische Paella mit Fisch und Meeresfrüchten” und ich entschied mich spontan für dieses Gericht.

Fisch-Paella

Natürlich handelte es sich hier um die Interpretation einer Paella nach Art der Kantine. Als ich mir die Fisch- und Meeresfrüchte-Zutaten genauer ansah, wurde mir schnell klar, dass man hier die Reste der Fisch-Kartoffel-Gemüsepfanne vom Dienstag Resteverwertet worden war. Man merkte leider auch, dass diese Zutaten nicht mehr ganz frisch waren. Letztlich erwies sich die Paella-Zusammenstellung aus Fisch, Meeresfrüchten, Curryreis, Erbsen, Karotten und Paprika aber als recht schmackhaft, wenn auch nicht überragend.
Unter den anderen Gästen waren wohl die Calamari am beliebtesten, gefolgt von der Hühnerbrust und den Asia-Gerichten. Aber auch die Paella würde offensichtlich gern genommen, zumindest sah ich sie häufiger als den Topfstrudel. Im Nachhinein gesehen hätte ich wohl meinem ersten Impuls folgen und das Hähnchen wählen sollen. Aber satt geworden bin ich natürlich auch so und schlecht war die Paella ja nicht.

Mein Abschlußurteil:
Fisch-Paella: +

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch [07.04.2010]

Obwohl das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites” als Globetrotter-Gericht verlockend klang und sich großer Beliebtheit erfreute, obwohl auch der traditionell-regionale “Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut” sehr gut aussah, obwohl “Mie Tzau Min – Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Gemüse in Spezial-Sauce“, “Gaeng Gai Mai Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” und “Gebratene Garnelen mit verschiedenen Gemüsen” aus der Asia-Ecke auch nicht von er Hand zu weisen waren entschied ich mich letztlich heute dann doch für das Vitality-Gericht in Form einer “Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art“, welche nach Angabe des Betriebsrestaurants mit 386kcal bei 10g Fett, 38g Eiweiß und 34g Kohlehydrate zu Buche schlagen sollte. Ich hatte heute einfach Lust auf ein solches Fischgericht und ein etwa gleiches Gericht hatte ich ja schon mal hier probiert und es für gut befunden. Auf Nachtisch oder zusätzliches Gemüse verzichtete ich aber.

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten

War zwar nicht mehr ganz heiß wie ich bereits beim ersten Bissen feststellen musste, aber dass ist das einzige was ich an diesem Gericht monieren möchte. Zwischen Kartoffelspalten und einer bunten Mischung aus verschiedensten Gemüsen, darunter Zucchini, Tomaten, Zwiebeln und Paprika, fanden sich eine Mischung aus mindestens zwei, eher drei Sorten Fisch, kleine Garnelen sowie Calamari in Form kleiner Tintenfischarme, an denen zwar noch die Saugnäpfe dran waren, aber die Zeit dass ich dieses Detail nicht mochte ist zum Glück lange vorbei. Eine sehr leckere Zusammenstellung, deren Wahl ich zu keinem Zeitpunkt bereute.
Der große Renner war dann heute auch eindeutig, wie nicht anders zu erwarten, das Cordon bleu mit Pommes, aber dicht auf dem Fersen in der Beliebtheit war der Burgunderbraten mit Klößen. Danach kamen wohl die Asia-Gerichte und schließlich die Kartoffel-Gemüsepfanne. Dabei wissen die anderen Gäste gar nicht, was sie da verpasste haben.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten: ++

Seelachsfilet mit Jasmin-Duftreis [10.03.2010]

Nachdem ich gestern mit Wiener Schnitzel und Pommes ja kalorientechnisch gesündigt hatte, wollte ich heute doch etwas leichteres zu Mittag bestellen. Das “Putenschnitzel mit Pilzrahmsauce an Eier-Knöpfle“, welches heute bei den Globetrotter-Speisen angeboten wurde erschien mir dazu gerade wegen der Rahmsauce etwas zu gewaltig. Bei den “Ravioli mit Käsefüllung in Ruccula-Kräutersauce” als traditionell-regionales Gericht erschien mir da gerade wegen das Käses auch nicht so optimal, auch wenn es durchaus lecker klang. Gut, ich hätte vielleicht auch die “Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art” oder “Son Sein Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse” aus dem Asia-Bereich probieren können, aber meine entgültige Wahl fiel dann doch auf das heutige Vitality-Gericht in Form eines “Seelachsfilet im Pfirsisch-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis“. Mit 545kcal (11g Fett, 88g Kohlehydrate und 39g Eiweiß) erschien es mir das magerste der heutigen Gerichte, außerdem hatte ich etwas ähnliches mit Seehecht auch schon mal hier probiert und für gut befunden. Und heute dachte ich auch an das Gemüse (Grünzeug) und füllte mir eine kleine Schüssel mit Erbsen und Karottenwürfel dazu. Außerdem konnte ich dem Zitronen-Bananen-Mousse von der Dessert-Theke nicht widerstehen.

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud

Leider erwischte ich eines der kleineren Fischfilet-Stücke erwischt, aber entgegen meiner Erwartung reichte es doch aus, um mich zu sättigen. Das Fleisch war zart und schmackhaft, ganz wie ich es bei Fischgerichten hier gewöhnt bin. Die wenigen Gräten die ich darin fand waren zwar nicht erfreulich, aber da man bei Fischgerichten ja fast immer damit rechnen muss und es auch nicht allzu viele waren, sah ich darüber hinweg. Der Pfirsich-Ingwer-Sud passte geschmacklich sehr gut zu dem Fisch wie ich feststellen durfte, wobei der Geschmack primär auf dem Ingwer lag und der Pfirsich nur am Rande eine Rolle spielte. Es erscheint auf dem Bild zwar als würde man den Fisch im Sud ertrinken, aber der Reis und Fisch sogen ihn fast vollständig auf. Beim Reis schmeckte man die Jasmin-Note aber deutlich heraus und das wertete den Klebereis geschmacklich noch etwas auf. Das Gemüse aus Erbsen und Karotten war ebenfalls in Ordnung, aber auch nicht mehr, da vor allem die Karottenwürfelchen bereits teilweise etwas matschig gewesen sind. An den Erbsen gab es aber nichts auszusetzen. Den krönenden Abschluß bildete das Zitronen-Bananen-Mousse, welches auf einer Schicht frischer Bananenscheiben ruhend und mit einem Choco-Crossie garniert ein wirklich leckeres, wenn auch wie immer zu kleines Dessert bildete.
Leider bildete das Seelachsfilet in der Beliebtheit heute eher ein Schlusslicht, die Ravioli lagen meiner Meinung nach im hinteren Bereich noch etwas vor ihm. Die Asia-Speisen waren jedoch deutlich beliebter als diese beiden Speisen und das Putenschnitzel behauptete deutlich den ersten Platz. Auch an meinem Tisch war ich der einzige, der nicht das Putenschnitzel gewählt hatte, aber man muss ja auch nicht immer dem Herdentrieb folgen. Ich jedenfalls habe heute meine non-konformität nicht bereut. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsisch-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Gemüse: +
Banane-Zitronen-Mousse: ++

Königskorallenfisch auf Garnelensauce [05.03.2010]

Zwar zählte das “Hühnchen orientalisch mit Mandeln und Zimt, dazu Weizenrisotto mit Bohnen” aus dem Bereich Vitality heute eindeutig zu meinen Favoriten, aber nach kurzem Überlegen entschied ich mich dann doch für den “Königskorallenfisch auf Krabbensauce mit Gemüsereis“, das heutige Globetrotter-Gericht. Alternativen wären noch als traditionell-regionales Gericht “Kaiserscharm mit Apfelmus und Zimt-Zucker” sowie im Asia-Bereich “Gebackene Ananas und Banane“, “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsen in Erdnußsauce” und ein drittes Gericht mit Fleischbällchen gewesen – aber der Königskorallenfisch klang für mich einfach am verlockensten. Dazu nahm ich mir noch einen Müslijoghurt.

Königskorallenfisch in Garnelensauce / king butterfly fish with shrimp sauce

Schon beim ersten Bissen wußte ich, dass dies eine gute Wahl gewesen war. Das helle Fleisch des Korallenfischs erwies sich als fest im Biss und wirklich sehr würzig und schmackhaft. Ein weiterer Pluspunkt war das völlige Fehlen von Gräten, was ich bei Fischgerichten natürlich immer sehr begrüße. Die Sauce dazu enthielt zwar nur drei Garnelen, aber der Geschmack wies sie eindeutig als Garnelensauce aus. Ich hatte ja etwas gezweifelt ob die Kombination von Fisch mit einem zweiten Meerestier so geeignet sei, aber meine Befürchtungen erwiesen sich glücklicherweise als vollkommen unbegründet. Als Sättigungsbeilage dazu gab es Gemüsereis, wobei sich das Gemüse primär auf einige Karottenstreifen beschränkte, die sich zwischen den Reiskörnern fanden. Geschmacklich war aber auch hier nicht auszusetzen. Das Müsli auf Naturjoghurt schloss das Menu heute schließlich erfolgreich ab.
Auf der Beliebtheitsskala lagen heute meinem Eindruck nach die Asia-Gerichte vorn, bei den regulären Gerichten schienen mir Hühnchen und Korallenfisch sich etwa die Waage zu halten. Kaiserschmarm wurde auch gegessen, aber lag eindeutig hinten.

Mein Abschlußurteil
Königskorallenfisch: ++
Garnelensauce: ++
Gemüsereis: ++
Müslijoghurt: ++

Barschfilet mit Bohnenreis [24.02.2010]

Heute entschied ich mich für das “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis” aus dem Bereich Vitality. Zwar klang auch das “Fleischpflanzerl in Rahmsoße an Sahnepüree” bei den traditionell-regionalen Gerichten ganz gut, erschien mir aber mal zu viel in Sauce ertränkt. Die “Spaghetti mit Spinat- Gorgonzola- Soße” aus der Sektion Globetrotter schließlich sahen zwar gut aus, aber ich bin kein allzu großer Freund des doch sehr geschmacksintensiven Gorgonzola-Käses, daher fiel es für mich aus. Außerdem gab es im Asia-Bereich noch “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse nach Peking Art” und “Niang Hua Gai – Hühnerfleisch gebraten in gelben Thai Curry nach Peking Art“. Zu dem Barschfilet holte ich mir noch einen Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch.

Barschfilet mit Bohnenreis

Ein gleichartiges Gericht hatte ich schon einmal hier probiert und für gut befunden. Dieses Mal war das Barschfilet leider nicht ganz so groß geraten, war aber abermals zart und grätenlos. Getoppt wurde es wieder mit einer Mischung aus geschälten Tomaten, Pepperoni, Paprika und Zwiebeln, das geschmacklich angenehm scharf war. Als Sättigungsbeilage schließlich lag dem Gericht Reis mit roten Bohnen bei -wobei ich mit etwas mehr Bohnen gewünscht hätte, aber geschmeckt hat es auch so ganz gut. Der Nachtisch aus Naturjoghurt und roter Grütze mit Johannisbeeren und Kirschen bot schließlich einen sehr leckeren Abschluß.
In der Beliebtheit lag eindeutig und auch erwartungsgemäß das Fleischpflanzerl deutlich vorn. Dahinter lagen die Asia-Speisen und die hinteren Plätze belegten Spaghetti und Barschfilet, wobei hier eine Reihenfolge nicht deutlich ausmachbar war. Alles natürlich nach eigenem subjektiven Eindruck – aber das weiß er regelmäßige Leser natürlich.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibisches Gemüse: ++
Bohnenreis: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++