Posts Tagged ‘fischgericht’

Kurztest Frosta Tagliatelle Wildlachs

Saturday, October 16th, 2010

Vor kurzem entdeckte ich im hiesigen teGut ein weiteres Frosta Tiefkühlgericht, das es wert schien einmal einem Test unterzogen zu werden. Zum Preis von 3,39 Euro erwarb ich dort einen 500g Beutel Frosta Tagliatelle Wildlachs.

01 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - Packung hinten
Packung hinten

Neben den mit Spinat und Ei gegarten Bandnudeln (29%) finden sich in diesem Gericht etwa 11% Wildlachs, orange und gelbe Karotten, Sahne, Zwiebeln, Creme fraiche, Knoblauch, Speisesalz, Petersilie, Sonnenblumenöl, Dill, Schnittlauch, Vollmilch, Zwiebeln, Reisstärke, Kartoffelstärke und Sahne in diesem Gericht. Laut Herstellerangaben finden sich natürlich – wie bei Frosta-Gerichten üblich – keinerlei Farb- und Aromazusätze, keine Geschmacksverstärker, keine Emulgatoren- und Stabilisatorenzusätze sowie keine chemisch modifizierten Stärken oder gehärtete Fette in dieser Zubereitung.
Für die Zubereitung benötigen wir – anders als bei den anderen bisher getesteten Frosta-Gerichten nicht etwa Fett oder Wasser, sondern 150ml Milch. Ich entschied mich hier für Vollmilch mit 3,8% Fettanteil.

03 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - Zutat Milch
Zutat Milch

Wir geben die Milch also in eine Pfanne

04 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - Milch in Pfanne

und fügen den Beutelinhalt hinzu.

05 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - Beutelinhalt in Pfanne

Anschließend erhitzen wir das ganze auf höchster Stufe.

06 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - in Pfanne

Die Milch beginnt bald zu köcheln und sich mit dem Rest des Beutelinhalts zu verbinden.

07 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - erhitzen

Natürlich verließ ich mich wie üblich auf mein Gefühl und schaltete die Pfanne nach einiger Zeit auf eine mittelere Stufe runter, um das ganze dann noch einmal für weitere vier bis fünf Minuten fertig zu garen. Die Milch verdampft dabei und geht eine Verbindung mit den restlichen Zutaten ein. Hier ist es aber wichtig regelmässig umzurühren, da das ganze dazu neigt etwas am Pfannenboden anzupappen.

08 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - garen

Nun brauchen wir das ganze nur noch auf einen Teller zu bugsieren und fertig ist ein vollwertiges Mittagsmahl.

09 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - Gericht-fertig

Neben den gut durchgekochten Nudeln, fand sich natürlich reichlich zarte Filetstücke vom Wildlachs auch sowie viel Gemüse und schließlich auch Gewürze vor allem in Form von Dill und Petersilie im Gericht. Geschmacklich fand ich das ganze zwar leicht süß geraten, was bestimmt auch mit der verwendeten Milch zusammenhängt, auf der anderen Seite erwies es sich aber auch als stark kräuterlastig. Vor allem das Dill trat meiner Meinung nach geschmacklich deutlich hervor. Insgesamt fand ich das ganze aber auf jeden Fall sehr gelungen und lecker.

Natürlich werfen wir wie immer auch noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 500 kj
119 kcal
2500 kj
595 kcal
Eiweiß: 5,2g 26,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
4,8g
2,5g
24,0g
12,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,7g
2,1g
68,5g
10,5g
Ballaststoffe: 2,1g 10,5g
Natrium: 0,4g 2,0g
BE: 1,1 5,5

Das entspricht 16 WW ProPoints, dazu kommen noch 2,5 WW ProPoints oder 100kcal für die 150ml Vollmilch. Insgesamt kann man das ganze also mit 18,5 WW ProPoints bzw. 695kcal berechnen. Finde ich aber noch absolut im Rahmen und aktzeptabel.

10 - Frosta Tagliatelle Wildlachs - Closeup

Alles in allem mal wieder ein sehr gelungenes und einfach zuzubereitendes Fertiggericht der Firma Frosta – vorrausgesetzt natürlich man hat Milch im Haus. Ich musste diese leider extra kaufen, aber was macht man nicht alles für einen kleinen Testbericht. 😉
Auf jeden Fall kann ich auch diese Fertigmahlzeit mal wieder vorbehaltlos empfehlen. Mal schauen was es bei Frosta noch so alles zu entdecken gibt.

Meine Wertung: 3 MG

Pochierter Lachs mit Estragonsauce [13.10.2010]

Wednesday, October 13th, 2010

Einen Moment überlegte ich heute ob ich bei den asiatischen Gerichten zuschlagen sollte, wo mich vor allem die “Gebratenen Tintenfischringe mit frischem Gemüse in Austernsauce” reizte, aber auch “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” klangen nicht allzu schlecht. Wiederum das “Fleischpflanzerl in Zwiebelrahmsauce mit Sahnepüree” in der Sektion Globetrotter kam nicht unbedingt in Frage, hier schienen mit mit “Rahm” und “Sahne” sowie eine dicke Frikadelle, das war eindeutig zu kalorienreich. In Frage kamen hier nur das Sonderangebot in Form von “Serbischen Reisfleisch” (was ich in ähnlicher Form hier oder hier bereits auf dem Tablett gehabt haben), die traditionell-regionalen “Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenen Parmesan” sowie das Vitality-Gericht in Form von “Pochierten Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln“. Da sich der Mittwoch ja inzwischen fast zu meinem Fisch-Tag entwickelt hat, fiel meine Wahl schließlich auf den Lachs – ein Gericht welches ich übrigens hier, hier und hier schon mal gegessen und für gut befunden hatte.

Pochierter Lachs in Estragonsauce / Poached salmon with tarragon sauce

Auf der Unterseite des angenehm groß geratenen Lachfilets war noch die Fischhaut verblieben, die ich mit verzehrte. Ich fand nichts dabei, beobachtete aber das viele andere die Haut auf dem Teller ließen. Keine Ahnung was hier Standard ist – aber geschadet hat es bestimmt nicht. Die Estragonsauce, die leicht scharf geraten war, passte geschmacklich wie ich fand sehr gut zu dem Fisch sowie dem Blattspinat und die Menge reichte perfekt auch noch aus, um als Garnitur für die zahlreichen kleinen Kartoffeln zu dienen. Ich war mal wieder sehr zufrieden muss ich sagen und brauchte mir bei 407kcal oder 10 WW ProPoints auch keine Gedanken wegen der Nährwerte zu machen.
Bei den anderen Kantinengästen einen klare Favoriten auszumachen fiel mir heute schwer. Aber der Lachs spielte auf jeden Fall ganz vorne mit, aber auch das Fleischpflanzerl sah ich recht häufig. Danach kamen Gemüsebolognese und Asia-Gerichte, aber das Reisfleisch stand diesen in der Beliebtheit kaum nach. Habe selten eine so gleichmäßige Verteilung erlebt – hatte mehr erwartet dass sich das Fleischpflanzerl deutlich auf Platz eins manifestierte. Aber Irrtum ist natürlich menschlich… 😉

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: ++
Estragonsauce: ++
Kartoffeln: ++

Seehecht in Kokosmilchsauce [24.09.2010]

Friday, September 24th, 2010

Auch am heutigen Freitag bestand das Angebot der regulären Küche in unserem Betriebsrestaurant mal wie aus dem Dreiergespann aus Geflügelgericht bei Vitality, bestehend aus einem “Hähnchenbrust aus dem Ofen auf provenzialische Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln“, einer Süßspeise bei den traditionell-regionalen Gerichten in Form von “Marillenknödeln in Vanillesauce in Zimt-Zucker” und schließlich einem Fischgericht bei Globetrotter, das heute aus einem “gebratenen Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln” bestand. Am ehesten wäre da für mich wohl noch die Hähnchenbrust in Frage gekommen, Süßspeisen als Hauptgericht mag ich ja nicht und der Zander, den ich übrigens hier schon mal probiert hatte, fiel wegen der kalorienträchtigen Mandelbutter aus. Aber auch die Asia-Theke hatte heute einige interessante Gerichte im Angebot. Gut, die “Gebackene Ananas und Banane“, zu denen auch noch eine Art Honig serviert wurde, kamen natürlich aufgrund der Süßspeisen-Abneigung nicht in die nähere Auswahl, wohl aber das “Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit Thaigemüse und scharfem Basilikum in Austernsauce” und der “Gebackene Seehecht mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“. Letztlich entschied ich mich schließlich für den Seehecht, dieser erschien mir am verlockensten – und die Tatsache dass der Wok mit diesem Gericht gerade frisch aufgefüllt worden war spielte hier natürlich auch mit in die Entscheidung. Dazu gab es wie üblich eine mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte Schale Reis.

Seehecht in Kokosmilchsauce

Durch den frisch aufgefüllten Wok konnte ich natürlich besonders viel von dem Fisch abgreifen. Von dem Gemüse, zu dem unter anderem Paprika, Karotten, Zucchini, Salat und Keimlinge gehörten, war dadurch natürlich etwas weniger mit in die Schale geraten. Der mit einer Panade versehene Fisch war glücklicherweise vollkommen grätenfrei geraten und angenehm zart so wie ich es am liebsten mag. Die Kokosmilchsauce rundete das ganze schließlich gelungen ab. Bestimmt nicht gerade Kalorienarm, aber dennoch eine Entscheidung die ich nicht bereute.
Bei den anderen Kantinengästen erschien mir in der Beliebtheit heute die Hähnchenbrust ziemlich deutlich auf Platz zu liegen. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gericht, dann folgte das Zanderfilet und schließlich die Marillenknödel. Dazu kamen die üblichen Salatschüsseln und das, was ich persönlich als “gecustomizte Gerichte” bezeichnen möchte und bei dem die Esser sich aus den einzelnen Komponenten der Gerichte und der Gemüsetheke eigene Teller zusammenstellen. Wie das allerdings genau abgerechnet wird ist mir bisher noch etwas schleierhaft. Mir ist das aber zu umständlich – ich werde mich hier auch in Zukunft wohl lieber auf die vorkonzepierten Gerichte halten.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht mit Kokosmilchsauce: ++
Reis mit Sambal Olek: ++

Orangenpochierter Seelachs [22.09.2010]

Wednesday, September 22nd, 2010

Zwar bot die Asia-Ecke mit “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” zwei durchaus interessante Gerichte an, jedoch hatte ich ja bereits gestern Asiatisch gegessen und wandte meinen Hauptaugenmerk der westlichen Küche zu. Das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites” aus der Sektion Globetrotter kam natürlich nicht in Frage – es war eindeutig zu kalorienreich, auch wenn es durchaus schmackhaft aussah. Interessanter erschien mir da der “Vegetarische Gemüsebratling auf Tomatenragout mit Kartoffeln“. Doch dann entsann ich mich dass Mittwoch ja inzwischen zu meinem inoffiziellen Fischtag geworden, und da kam mir der “Orangenpochierte Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti” natürlich gerade recht. Und bei meinen vorherigen Entscheidungen für ähnliche Gerichte hier, hier und hier hatte ich ja auch immer ganz gute Erfahrungen damit gemacht.

Orangenpochierter Seelachs / Orange poached coalfish

Gleich beim ersten Biss in ein Stück des recht großen und ansonsten angenehm zarten Seelachses stieß ich gleich auf Gräten. Zum Glück blieb es letztlich bei vier Stück und diese befanden sich alle am äußeren Rand, so dass ich den Rest einfach ablesen konnte. Die vermutlich mit Orangensaft versetzte Sauce erwies sich zwar als leicht säuerlich wie ungesüßter Orangensaft nun mal schmeckt, aber in Kombination mit dem in winzige Würfelchen geschnittenen Gemüse, dem Fisch und dem Linsenreis muss ich zugeben dass es geschmacklich irgendwie doch ganz gut zusammenpasste – auch wenn ich die Gemüsekonfettisauce von früheren Dareichungen etwas anders in Erinnerung habe. Eine letztlich mal wieder gute Entscheidung – und über die paar Gräten sehe ich da einfach mal hinweg. Mit 546kcal pro Portion (Angaben der Kantine) erwies sich das ganze letztlich auch ein angenehm leichtes Mittagsgericht.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich das Cordon Bleu ungeschlagen auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Den zweiten Platz würde ich heute den Asia-Gerichten zubilligen, auf dem dritten folgte wohl der Seelachs und knapp dahinter schon der Gemüsebratling. Geschmacklich hätte mich der Bratling schon durchaus interessiert, aber aus kalorientechnischer Sicht habe ich mit dem Fisch eindeutig die beste Entscheidung für heute getroffen.

Mein Abschlußurteil:
Orangenpochierter Seelachs: ++
Gemüsekonfetti: +
Linsenreis: ++

Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne [01.09.2010]

Wednesday, September 1st, 2010

Auch heute entschied ich mich dazu, die Asia-Gerichte wie “Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” links liegen zu lassen. Nicht das “Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki” aus dem Bereich Globetrotter bewog mich zu dieser Entscheidung – es war eindeutig viel zu kalorienhaltig und auch die traditionell-regionalen “Rahmchampignons mit Semmelknödel“, die ähnlich einer Suppe mit großen Knödel darin serviert wurden brachten mich zu dieser Entscheidung. Viel mehr reizte mich das bei Vitality auf der Karte stehende “Schonen gebratene Hokifilet mit pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne“. Klang einfach lecker, sah gut und erschien angenehm leicht – wodurch ich mich dazu hinreißen ließ heute auch beim Dessert zuzugreifen und mir einen Becherchen Mintcreme auf das Tablett aufzuladen.

Hokifilet auf Bohnenpfanne

Mittwoch tatsächlich zu meinem Fischtag zu entwickeln – das letzte mal habe ich am 30. Juni 2010 am Mittwoch kein Fischgericht gegessen. Liegt aber wohl auch daran dass ich die Mittwochs-Fischgerichte meist deutlich Verlockender finde als jene die hier es am christlich-traditionalen Fischtag am Freitag gibt. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Bohnenpfanne bestand aus kleinen, wohl festkochenden Kartoffeln, die mit grünen Brech- sowie Kidneybohnen und einer ausgewogen pikanten Mischung aus Gewürzten versehen war. Fand ich sehr schmackhaft und passte geschmacklich wunderbar zu dem dünn panierten, grätenfreien Hokifilet. Das helle, fast weiße Fleisch des Hoki finde ich immer wieder ein Genuss – an Zartheit kenne ich keinen Fisch, der ihn wirklich übertrifft. Das einzige was ich vermisste waren einige Zitronenecken – denn leckerer Fisch mit einigen Tropfen Zitronensaft finde ich noch leckerer. Mit 458 kcal oder 12 WW-ProPoints aber auf jeden Fall ein angenehm leichtes Mittagsmahl – da konnte ich die luftige-lockere Mintcreme mit der Cocktailkirsche auch noch verschmerzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher hatte sich natürlich wie nicht anders zu erwarten für das Gyrosgericht entschieden. Auf Platz zwei folgten heute meines Eindruckes nach die Asia-Gerichte, dann die Rahmchampignons mit Semmelknödel und dann erst das Hokifilet. Wobei diese Aussagen natürlich wie immer nur einen zeitlichen Ausschnitt abbildet – aber das kann sich der geneigte Leser ja denken….

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mintcreme: ++

Pangasiusfilet & Gemüsemix [27.08.2010]

Friday, August 27th, 2010

Auch am heutigen Freitag bot die reguläre Küche mal wieder die übliche Kombination aus Geflügel, Süßspeise und Fischgericht. Die Asia-Ecke, welche heute “Moo Pad Brik Bai Krapao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce” und “Gebackene Banane und Ananas” anbot ließ ich mal links liegen – ich hatte ja gestern bereits Asiatisch gegessen. Die Süßspeise bei Tradition der Region in Form eines “Topfpalatschinkens mit Vanillesauce” interessierte mich aber weniger. Viel mehr kamen heute sowohl die “Hähnchenbrust mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al Tomato” bei Vitality und das “Gebratenes Pangasiusfilet auf Gemüsemix, dazu Kräuterreis” bei Globetrotter in die engere Auswahl. Ausschlaggebend dafür dass ich mich für den Fisch entschied war wohl dann auch die Tatsache gewesen, dass ich die ganzen letzten Wochen auf das Geflügel zurückgegriffen hatte. Und Fisch finde ich immer lecker – vorrausgesetzt er ist grätenfrei.

Pangasiusfilet & Gemüsemix / shark catfish filet & vegetables mix

Und grätenfrei war dieses extrem zarte und leckere Stückchen Pangasius tatsächlich. Aus der hier gezeigten Perspektive sieht es nicht besonders groß aus, aber gerade der Mittelteil erwies sich als recht dick und die Menge reicht mehr als aus um satt zu werden. Dazu gab es neben dem mit einigen Kräutern gewürzten Reis eine Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten, darunter grüne Bohnen, Blumenkohl, Karotten und Erbsen, das ganze mit einer würzigen Sauce angerichtet. Ich vermute dass es sich hier um eine fertige TK-Mischung handelte, denn wie ich zu meinem bedauern feststellen musste waren vor allem die Karotten ziemlich matschig geraten und daher nicht ganz in der Qualität wie ich sie üblicherweise von unserem Betriebsrestaurant gewohnt bin.
In der Beliebtheit bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen heute das Pangasiusfilet und die Hähnchenbrust eng auf, ich würde basierend auf meinen Beobachtungen aber der Hähnchenbrust einen leichten Vorsprung und somit den ersten Platz zubilligen. Nach dem Fisch kamen dann die Asia-Gerichte und schließlich die Süßspeise. Ich auf jeden Fall war mit meiner Wahl sehr zufrieden – das kleine Missgeschick mit den Karottenstücken sehe ich da nicht ganz so eng. Und was die Nährwerte angeht geben sich glaube ich das Fischgericht und die Hähnchenbrust nicht allzu viel. Ich denke sogar dass ich mit dem Fisch etwas günstiger lag. Aber genaues kann ich leider nicht sagen, da hier wie immer nur die Nährwerte für das Vitality-Gericht von der Kantine angegeben wurden.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Gemüsemix: +
Kräuterreis: ++

Kurztest Frosta Paella

Saturday, August 21st, 2010

Obwohl ich dieses TK-Gericht schon einige Male verzehrt hatte, habe ich noch nie darüber berichtet – das hole ich heute aber mal nach: Frosta Paella, eines der vielen TK-Gerichte dieser Firma und eindeutig eines meiner Favoriten. Der Preis lag bei teGut bei 3,49 Euro. Ich bin zwar kein Experte was Paella angeht, aber ich denke schon dass dieses Gericht einer spanischen Paella de marisco (Paella mit Meeresfrüchten) bzw. Paella mixta recht nah kommt. Aber schauen wir uns einfach mal an was Frosta da so anbietet.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Was ist also in diese Paella drin? Neben mit Curcuma und Safran gelb gefärbten Reis finden sich in diesem Beutel Garnelen, Miesmuscheln, Tintenfisch, Alaska-Seelachs, marinierte Hähnchenbrust, Tomaten, Erbsen, rote Paprika, Zwiebeln, Zuckererbsenschoten sowie zum Würzen u.a. Basilikum, Meeresfrüchte-Fond, Knoblauch und Thymian. Wegen der Hähnchenbrust würde ich diese Form der Paella-Zubereitung mehr als eine Paella mixta bezeichnen – eine Paella de marisco hätte nur aus Meeresfrüchten bestanden.
Doch wenden wir uns nun der Zubereitung zu, die wie üblich recht simpel ist. Auf der Verpackung werden hier zwei Vorgehensweisen beschrieben: Zum einen in der Mikrowelle und zum anderen in der Pfanne. Ich denke dass die Zubereitung in der Pfanne ein besseres Ergebnis liefert, also entschied ich mich für diese Methode.
Zuerst geben wir also 3 Esslöffel Wasser in eine Pfanne.

03 - Wasser in Pfanne

Dazu geben wir dann den noch gefrorenen Beutelinhalt dazu

04 - Paella in Pfanne geben

und erhitzen ihn auf höchster Stufe. Zusätzlich zu den drei hinzugefügten Esslöffeln Wasser bildet sich weitere Flüssigkeit aus dem Eis am Beutelinhalt, was ebenfalls zum Garen genutzt wird.

05 - auf höchster Stufe erhitzen
Auf höchster Stufe erhitzen

Ist alles einigermaßen heiß – ich richtete mich hier nach meinem eigenen Gefühl, da dazu keine Hinweise auf der Verpackung zu finden sind – schaltet man die Platte auf eine mittlere Stufe runter und lässt den Pfanneninhalt weitere 10 bis 12 Minuten köcheln.

06 - auf mittlerer Stufe köcheln
Auf mittlerer Stufe köcheln

Nach etwa zehn bis elf Minuten fängt der Reis auch an, am Pfannenboden etwas anzupappen, da jetzt die Flüssigkeit größtenteils verdampft ist. Das schien mir ein perfekter Zeitpunkt, die Platte auszustellen und das Gericht zu servieren.

07 - Frosta Paella - fertiges-Gericht
Fertiges Gericht

Ein angenehmer, für ein Fischgericht typischer Geruch ging von dem Gericht aus. Geschmacklich dominierte auch eindeutig der Geschmack nach Fisch und Meeresfrüchten. Das marinierte Hähnchen passte zwar meiner Meinung nach gut zu der Gesamtkomposition, trug aber geschmacklich nicht viel zum Gesamteindruck bei. Die Krabben und Miesmuscheln waren unverkennbar und auch die Würfel des Alaska Seelachs, die beim Kochen etwas zerfallen waren waren eindeutig zu identifizieren. Was ich nicht eindeutig finden konnte war der Tintenfisch von dem auf der Verpackung die Rede war. Bekanntlichermaßen ist Tintenfischfleisch ja sehr fest und muskelartig, aber davon war wirklich nichts zu entdecken.

08 - Frosta Paella - CloseUp

Von dieser kleinen Ungereimtheit abgesehen fand ich dieses Gericht aber absolut gelungen und lecker. Wie ich einleitend ja schon erwähnte ist dieses Gericht mein Favorit unter den Frosta-Tiefkühlmahlzeiten.

Werfen wir aber natürlich auch noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 465 kj
111 kcal
2325 kj
553 kcal
Eiweiß: 5,6g 28,0g
Fett: 3,7g 18,5g
Kohlehydrate: 13,7g 68,5g
BE: 1,1 5,7

Das entspricht 14 WW ProPoints pro Beutel – und so ein 500g Beutel entspricht nun mal einer guten Portion für einen Erwachsenen.

Auch hier kann ich wieder meine vorbehaltlose Empfehlung für dieses Fertiggericht aussprechen. Mit etwa 15 Minuten Zubereitungszeit lässt sich das ganze schnell Zubereiten und erwies sich wie bei Frosta üblich als sehr gelungen und schmackhaft.

Meine Wertung: 3 MG

Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce [30.07.2010]

Friday, July 30th, 2010

Irgendwie erinnerte mich die heutige Auswahl an die des letzten Freitags. Während im Bereich Vitality ein “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” aus der Karte stand, lockte als traditionell-regionales Angebot wie übliches etwas Süßes in Form eines “Apfelstrudel mit Vanillesauce” und schließlich bei Globetrotter ein “Gebackenes Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip“. Die Bezeichnungen mögen sich leicht unterscheiden, aber die Gerichte waren sie sehr ähnlich. Am ehsten hätte mich hier vielleicht noch die Hähnchenbrust gereizt, doch ich sollte noch etwas besseres entdecken. Im Bereich der Thai-Asia-Gerichte stand nämlich neben “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauch, Sprossen und Erdnüssen” und “Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry” dort auch “Gebackener Lachs mit Gemüse in Chili-Basilikum-Sauce” auf den Plan. Zwar hatte ich am Mittwoch schon Fisch in Form des Pochierten Lachses gehabt, aber irgendwie war mir am heutigen Freitag auch irgendwie schon wieder nach Fisch. Also war meine Entscheidung gefallen. Dazu nahm ich mir wie üblich eine Schale Klebereis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce
Die wirklich riesigen Brocken von zarten und glücklicherweise vollkommen grätenfreiem Lachsfleisch waren wirklich ein Genuss. Wie bei den hier servierten Asia-Gerichten üblich fanden sich außerdem eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte Zucchini, Paprika in rot und gelb, Blumenkohl, Mungobohnenkeimlinge, Schoten, Frühlingszwiebelringe und auch kleine, rote Chilischoten, die offensichtlich in getrockneter Form in das Gericht getan und mitgebraten worden waren und ihm eine angenehme Schärfe gaben. Auch wenn ich diese Woche mit gleich drei Asia-Gerichten mit Sicherheit etwas mehr als sonst in diesem Bereich unterwegs war, bereute ich auch heute meine Entscheidung nicht. So viel verschiedene Gemüse bekommt man außerdem mit kaum einem anderen Typ von Gerichten geliefert – die Angebote der regulären Küche sind ja leider häufig ohne Gemüse und müssen bei Bedarf kostenpflichtig ergänzt werden.
Auf der Beliebtheitsskala unter den anderen Kantinengästen lag heute eindeutig das Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat, gefolgt von den Asia-Gerichten, dann der Hähnchenbrust und schließlich dem Apfelstrudel. Wie üblich wurde dieser aber auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genommen.
Was die Kalorien angeht mag meine heutige Menuwahl sich eher im mittleren bis leicht gehobenen Bereich bewegen – eine nährwerttechnische Bewertung solcher Speisen ist leider immer aufgrund fehlender Angaben der Kantine auch schwer und lässt sich natürlich nur ungefähr durchführen. Aber ich denke und hoffe, dass es meine aktuellen Bemühungen nicht gleich zur Nichte macht. Ich werde es ja morgen auf der Waage auf jeden Fall sehen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce: ++
Reis: ++