Posts Tagged ‘fischgericht’

Königskorallenfisch auf Garnelensauce [05.03.2010]

Friday, March 5th, 2010

Zwar zählte das “Hühnchen orientalisch mit Mandeln und Zimt, dazu Weizenrisotto mit Bohnen” aus dem Bereich Vitality heute eindeutig zu meinen Favoriten, aber nach kurzem Überlegen entschied ich mich dann doch für den “Königskorallenfisch auf Krabbensauce mit Gemüsereis“, das heutige Globetrotter-Gericht. Alternativen wären noch als traditionell-regionales Gericht “Kaiserscharm mit Apfelmus und Zimt-Zucker” sowie im Asia-Bereich “Gebackene Ananas und Banane“, “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsen in Erdnußsauce” und ein drittes Gericht mit Fleischbällchen gewesen – aber der Königskorallenfisch klang für mich einfach am verlockensten. Dazu nahm ich mir noch einen Müslijoghurt.

Königskorallenfisch in Garnelensauce / king butterfly fish with shrimp sauce

Schon beim ersten Bissen wußte ich, dass dies eine gute Wahl gewesen war. Das helle Fleisch des Korallenfischs erwies sich als fest im Biss und wirklich sehr würzig und schmackhaft. Ein weiterer Pluspunkt war das völlige Fehlen von Gräten, was ich bei Fischgerichten natürlich immer sehr begrüße. Die Sauce dazu enthielt zwar nur drei Garnelen, aber der Geschmack wies sie eindeutig als Garnelensauce aus. Ich hatte ja etwas gezweifelt ob die Kombination von Fisch mit einem zweiten Meerestier so geeignet sei, aber meine Befürchtungen erwiesen sich glücklicherweise als vollkommen unbegründet. Als Sättigungsbeilage dazu gab es Gemüsereis, wobei sich das Gemüse primär auf einige Karottenstreifen beschränkte, die sich zwischen den Reiskörnern fanden. Geschmacklich war aber auch hier nicht auszusetzen. Das Müsli auf Naturjoghurt schloss das Menu heute schließlich erfolgreich ab.
Auf der Beliebtheitsskala lagen heute meinem Eindruck nach die Asia-Gerichte vorn, bei den regulären Gerichten schienen mir Hühnchen und Korallenfisch sich etwa die Waage zu halten. Kaiserschmarm wurde auch gegessen, aber lag eindeutig hinten.

Mein Abschlußurteil
Königskorallenfisch: ++
Garnelensauce: ++
Gemüsereis: ++
Müslijoghurt: ++

Barschfilet mit Bohnenreis [24.02.2010]

Wednesday, February 24th, 2010

Heute entschied ich mich für das “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis” aus dem Bereich Vitality. Zwar klang auch das “Fleischpflanzerl in Rahmsoße an Sahnepüree” bei den traditionell-regionalen Gerichten ganz gut, erschien mir aber mal zu viel in Sauce ertränkt. Die “Spaghetti mit Spinat- Gorgonzola- Soße” aus der Sektion Globetrotter schließlich sahen zwar gut aus, aber ich bin kein allzu großer Freund des doch sehr geschmacksintensiven Gorgonzola-Käses, daher fiel es für mich aus. Außerdem gab es im Asia-Bereich noch “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse nach Peking Art” und “Niang Hua Gai – Hühnerfleisch gebraten in gelben Thai Curry nach Peking Art“. Zu dem Barschfilet holte ich mir noch einen Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch.

Barschfilet mit Bohnenreis

Ein gleichartiges Gericht hatte ich schon einmal hier probiert und für gut befunden. Dieses Mal war das Barschfilet leider nicht ganz so groß geraten, war aber abermals zart und grätenlos. Getoppt wurde es wieder mit einer Mischung aus geschälten Tomaten, Pepperoni, Paprika und Zwiebeln, das geschmacklich angenehm scharf war. Als Sättigungsbeilage schließlich lag dem Gericht Reis mit roten Bohnen bei -wobei ich mit etwas mehr Bohnen gewünscht hätte, aber geschmeckt hat es auch so ganz gut. Der Nachtisch aus Naturjoghurt und roter Grütze mit Johannisbeeren und Kirschen bot schließlich einen sehr leckeren Abschluß.
In der Beliebtheit lag eindeutig und auch erwartungsgemäß das Fleischpflanzerl deutlich vorn. Dahinter lagen die Asia-Speisen und die hinteren Plätze belegten Spaghetti und Barschfilet, wobei hier eine Reihenfolge nicht deutlich ausmachbar war. Alles natürlich nach eigenem subjektiven Eindruck – aber das weiß er regelmäßige Leser natürlich.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibisches Gemüse: ++
Bohnenreis: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Fischfilet in pikanter Kokosmilch [12.01.2010]

Friday, February 12th, 2010

Bereits gestern Abend waren wir in Richtung Norden in die Nähe von Frankfurt zurückgekehrt – und dabei über sechs Stunden auf er A9 und der A3 verbracht, da einen großen Teil der Strecke auf allen Spuren versetzt Streu- und Räumfahrzeuge vor uns her fuhren und somit nur eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde erlaubten.

Räumfahrzeuge A9

Aber auf der Gegenfahrbahn in Richtung München war es auch nicht besser – Autokolonnen krochen hinter den Räumfahrzeugen her, die und entgegen kamen.

Den ganzen Tag über hatte es auch geschneit – mal mehr und mal weniger stark – von daher waren die Maßnahmen denke ich auch durchaus gerechtfertigt. So kamen wir halt erst nach Mitternacht an unserem Ziel an.
Frühstück gabs dann heute mal keins, dafür aber eine Mahlzeit in der Kantine, über die ich bereits von April bis Oktober letzten Jahres intensiv berichtet hatte. Die Auswahl bestand heute aus “Cheeseburger (überbackene Rinderbratlinge im Sesambrötchen) mit Tomate und Gewürzgürkchen, dazu Steakhouse-Fritten” und “Fischfilet in pikanter Kokosmilch mit indischem Currygemüse und Duftreis“. Intuitiv lagen mir natürlich die Cheeseburger nahe, aber mein eigenes Körpergewicht riet mir dann doch dazu, das Fischfilet zu wählen.

Fischfilet in pikanter Kokosmilch

War nicht nur lecker, sondern dank des reichlichen Gemüses, des beiliegenden Salates und der fettarmen Zubereitung wohl sogar gesund. Ursprünglich war der Fisch als Pangasius angekündigt worden, aber man hatte hier kurzfristig umdisponiert und eine andere Fischsorte verwendet – leider hatte ich vergessen zu fragen um was es sich dabei handelt. Es war auf jeden Fall sehr wohlschmeckend, zart und vollkommen Grätenfrei. Darüber fand sich die scharf-pikante Sauce aus Kokosmilch, die geschmacklich sehr gut dazu passte. Außerdem fand sich eine ansehnlich Portion Reis, warmen Gemüse und einem gemischten Salat auf dem Teller. In der Gesamtkomposition absolut gelungen wie ich fand – hat mir sehr gut geschmeckt und ich bereue es keinesfalls, nicht die Cheeseburger gewählt zu haben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet: ++
Pikante Kokosmilch: ++
Gemüse: ++
Reis: ++

Orangepochierter Seelachs [10.02.2010]

Wednesday, February 10th, 2010

Zwar klang das “Griechisches Gyros mit Pommes frites, Zwiebeln und Tzaziki“, das man in der Sektion Globetrotter anbot sehr verlockend, aber ich weiß ja dass die Pommes Frites meistens eher labbrig und salzarm sind, daher wollte ich mich heute anders entscheiden. Der “Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken” bei den traditionell-regionalen Speisen klang zwar ganz gut, sah aber meiner Meinung nach nicht sooo toll aus – und auf “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austersauce” hatte ich auch nicht so große Lust, also wählte ich schließlich den “Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti” aus dem Bereich Vitality. Etwas ähnliches hatte ich auch schon einmal hier gehabt und die Wertung war eigentlich ganz ausgefallen – außerdem ist Fisch ja gesund – warum also nicht. Als Ergänzung und Dessert landete außerdem noch einen Becher Grießpudding.

Orangenpochierter Seelachs

Ich hatte zwar gesehen dass man auf dem Ausstellungsteller in der Vitrine, in der man die Speisen ja bei uns bewundern kann bevor man sich entscheidet, den Reis zu Kugeln geformt hatte, aber dass man das dann auch für den Endverbraucher tut hatte ich bezweifelt. Doch weit gefehlt – der Mitarbeiter der die Teller belud machte sich tatsächlich die Mühe und portionierte wie man auf dem Bild ja sieht den Reis in drei kleinen Portionen in Kugelform. Dazu kam dann noch das angenehm große Stück Seelachs und schließlich die Sauce. Zwar fand ich in dem Fisch natürlich einige haarfeine Gräten, aber bei nicht weiter verarbeiteten Fischfilet nie ganz zu verhindern und soll die Beurteilung hier nicht negativ beeinflussen. Der Fisch selbst war angenehm zart und wohlschmeckend wie ich fand, wobei die Sauce mit leichtem Orangengeschmack dem ganzen noch eine passende, leicht fruchtige Note gab. Dazu gab es den Reis, den man mit verschiedenen Gemüsesorten in kleinster Form, darunter Karotten, Paprika und Zwiebeln vermischt und aufgewertet hatte. In der Summe ein sehr leckere Gericht und dieses Mal reichte auch der Reis, dessen geringe Menge ich beim letzten Seelachsgericht dieser Art bemängelt hatte. Der Grießpudding schließlich, der einen leicht vanilligen Geschmack hatte, schloß das Mahl schließlich ab.
Als großer Renner heute hatte sich natürlich das Gyros mit Pommes klar an die Spitze gesetzt. In der Beliebtheit weitaus niedriger standen dabei die Asia-Speisen, der Seelachs und schließlich der Gemüserösti. Hatte ich wenn ich ehrlich bin auch nicht anders erwartet. Bei Gyros sagen wohl die wenigsten nein – außer man befürchtet wie ich eine eher schlechte Pommesqualität. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Orangesauce: ++
Reis mit Gemüsekonfetti: ++

Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Gemüse [03.02.2010]

Wednesday, February 3rd, 2010

Die heutige Auswahl bestand im “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” bei Vitality, “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie “Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree” in der Sektion Globetrotter. Außerdem bot man einen “Hühnereintopf mit viel frischem Gemüse” als Sonderangebot an. Der Asia-Bereich wartet u.a. mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse, mittelscharf” auf. Zuerst hatte ich zwar geplant den Seelachs zu wählen, schwenkte dann aber doch auf das Asiatische Fischgericht Pla Pad Ped um. Wie ich nämlich gestern erfahren habe, zählt Bayern zu den sogenannten jodarmen Gegenden Deutschlands, d.h. dass hier weniger bis kein Jod den Speisen zugesetzt wird. Und Fisch ist ja bekanntlich ein wichtiger Jodlieferant, daher hatte ich mir fest vorgenommen wieder mal Fisch zu essen. Das ganze ergänzte ich dann noch mit einem Rhabarber-Erdbeer-Mousse.

Pla Pad Ped - Fisch mit Chiligemüse

Etwas mit gleichem Namen hatte ich ja schon einmal im September 2009 verzehrt, damals sah es aber etwas anders aus, auch wenn es prinzipiell natürlich um das selbe handelte. Die Fischstücke, es handelte sich um einen hellen Fisch, den ich geschmacklich leider keiner Art zuordnen konnte, waren dieses mal nicht in einem Teigmantel, aber sie erwiesen sich als angenehm zart und wieder mal vollkommen Grätenfrei. Von der mittleren Schärfe, die man angekündigt hatte, war nur ganz leicht etwas zu spüren, aber ich schmeckte auch noch etwas, was ich normalerweise nicht so mag: Zitronengras. Zum Glück war es nur ein Hauch, so dass es meinen Genuss nicht negativ beeinflussen konnte. An Gemüse hatte die Köchin, die die Asia-Speisen übrigens “Life” hinter der Theke zubereitet, wieder einmal alles hinein getan was ihr so in die Finger gekommen war. Ich fand neben Zucchini und Bambussprossen auch Kohl, Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Paprika und vieles mehr. Wenn man viel Gemüse will, ist man bei den Asia-Speisen immer gut bedient – während es bei den regulären Gerichten ja eher spärlich verwendet wird und oft extra erworben werden muss. In der Summe habe ich meine heutige Wahl jedenfalls nicht bereut. Das Erdbeer-Mousse hinterher wäre nicht notwendig gewesen, von der Sättigung hatte auch das Fischgericht gereicht, aber wo ich ihn schon mal hatte, aß ich ihn natürlich auch. Von Rhabarber schmeckte ich bis auf das Stückchen, das man zur Verzierung oben auf getan hatte, wenig. War aber dennoch lecker.
Das Lieblingsgericht im Betriebsrestaurant war aber heute – entgegen meiner Erwartung – die Käsespätzle, gefolgt von den Asia-Gerichten und dem Fleischpflanzerl, die etwa gleich auf lagen und dann erst dem Seelachs und dem Eintopf. Ich hatte ja eher auf das Fleischpflanzerl als Favoriten getippt.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++
Mousse: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse [09.12.2009]

Wednesday, December 9th, 2009

Während die Asia-Ecke u.a. mit “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce” oder “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” aufwartete, bot man bei ‘Tradition der Region’ “Gebackenen Camenbert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur” an, was schon mal ganz gut klang, und bei den Globetrotter gab es heute “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce“, wobei ich eher glaubte unter dem Mantel aus Käse ein Schweineschnitzel erkennen zu können, wo man echte Piccata doch mit Kalbsschnitzeln macht. Konnte mir letztlich aber egal sein, denn ich entschied mich heute für das “Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce dazu Wildreismix“, ein Gericht dass es vor einigen Wochen schon einmal gegeben hatte, das ich damals aber zugunsten der Kartoffeltaschen verschmäht hatte. Aber wie damals bereits angekündigt nutzte ich die heutige Gelegenheit diesen Fisch einmal zu probieren. Dazu gab es noch ein Becherchen Kirschquark.

Hokifilet mit Fenchelgemüse

Fenchelgemüse mag ungewöhnlich klingen und ich muss zugeben dass ich mir zu Beginn nicht sicher war ob es mir schmecken würde – aber meine Befürchtungen erwiesen sich als vollkommen unbegründet. Man hatte hier wohl Stücke der Fenchelknolle mit Karotten und Safransauce kombiniert und damit eine Zusammenstellung gezaubert, die wirklich vorzüglich zu dem Rest des Gerichtes passte. Zum einen war da natürlich der Wildreismix aus dunklem wilden und weißen geschälten Reis und dann natürlich das Hokifilet.
Beim Hoki, nicht zu verwechseln übrigens mit der gleichnamigen Provinz im Westen Japans, handelt es sich um eine Tiefsseehecht-Art, die vor allem bei Neuseeland und in der Cook-Straße gefischt wird. Was dabei negativ zu Buche schlägt ist die Tatsache dass gemäß des Fischführer von Greenpeace (PDF) dieser Fisch mit Schleppnetzen gefangen wird und sein Bestand trotz Senkung der Fangquoten inzwischen um fast 80% geschrumpft und somit kritisch ist. Ob die Fischindustrie den Fisch nun verbilligt an die Kantinen abgibt, weil ihn umweltbewusste Verbraucher nicht mehr kaufen? Ist ja schon auffällig dass es den Fisch früher kaum gab und er jetzt sogar in besseren Betriebsrestaurants auftaucht. Nun ja – hätte ich das vorher gewusst hätte ich mir den Verzehr wohl noch mal überlegt, aber nun ist es leider zu spät.
Der Fisch selbst war muss ich sagen ungeachtet der o.g. Tatsache sehr schmackhaft – das Fleisch ist fest im Biss und etwas trockener als bei anderen Fischen, aber letztlich zergeht es angenehm auf der Zunge. Fischig und lecker muss ich sagen.
Der Kirschquark schließlich bot mit seinem fruchtigen Geschmack einen guten Abschluss dieses Mittagsmahles. Abgesehen von der Tatsache dass der Verzehr von Hoki aufgrund der Überfischung der Bestände natürlich nicht gerade empfehlenswert ist muss ich sagen dass mir das heutige Mittagsmahl wirklich vorzüglich gemundet hat.
Der Renner in der Kantine war aber heute eindeutig das Piccata Milanese, aber eng gefolgt vom Hoki und danach Camenbert und Asia-Gerichte etwa gleich auf. Fisch ist halt nicht jedermanns Sache – aber mir hats geschmeckt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse: ++
Wildreismix: ++
Kirschquark: ++

Fischgrillteller [04.12.2009]

Friday, December 4th, 2009

Das Angebot zum Freitag war mal wieder sehr durchwachsen. Im Bereich Vitality stand “Mariniertes Hühnerfleisch mit Ingwersauce dazu Vollkornspaghetti” auf dem Plan, die traditionell-regionale Ecke bot “Apfelstrudel mit Vanillesauce, bei den Asia-Gerichten gab es “Gebackene Ananas und Banane” sowie “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” und bei den Globetrotter-Mahlzeiten lockte “Fischgrillteller mit Grilltomate und Röstinchen” für das ich mich letztlich entschied.

Fischgrillteller

Eine wirklich gute Wahl wie sich schnell herausstellte, denn man hatte hier gleich drei Sorten Fisch zu einer sehr schmackhaften Auswahl zusammengestellt. Oben thronte eine Riesengarnele, darunter ein großes Stück Lachsfilet mit Haut und ganz unten schließlich ein noch größeres Stück eines hellen Fisch, den ich leider nicht näher identifizieren konnte. Dazu gab es drei Röstis, eine mit Käse überbackene, halbe Tomate sowie jeweils eine Scheibe Zitrone und ein Stück Kräuterbutter zum garnieren – die Zitrone wohl eher für den Fisch und die Kräuterbutter für die Röstis. Einzig an den Röstis habe ich heute eine Kleinigkeit auszusetzen, denn sie waren nicht ganz so knupsrig wie man es sich gewünscht hätte und auch nicht mehr ganz so heiß – aber darüber kann man auch großzügig hinweg sehen.
In der Summe ein wirklich sehr leckeres Mittagsmenu, das wohl heute meiner Beurteilung nach auch ungeschlagen das am häufigsten genommene war. Auf Platz zwei lagen wahrscheinlich das marinierte Hühnerfleisch, eng gefolgt von einem der Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Fisch: ++
Röstis: +

Barschfilet & kreolischer Bohnenreis [02.12.2009]

Wednesday, December 2nd, 2009

Heute entschied ich mich mal nicht für das meist gegessene Gericht des Betriebsrestaurants, welches eindeutig ungeschlagen das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites” aus der Abteilung der traditionell-regionalen Speisen darstellte. Zwar sah ich auch viele Tabletts mit Asia-Gerichten – dort gab es heute unter anderem “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce” und “Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, und auch die Globetrotter-Mahlzeit “Tortellini in Tomaten- Pilzsauce” wurde durchaus gegessen, ebenso wie meine Wahl, dem “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis“, aber Cordon-Bleu & Pommes lagen eindeutig weit vorne.
Zu dem Fischgericht nahm ich mir noch einen Pudding mit Pumpernickel – eine recht ungewöhnliche Kombination wie ich mir dachte und daher unbedingt probieren wollte.

Karibisches Barschfilet & Bohnenreis

Das angenehm große Stück Barschfilet hatte man mit einer leicht scharfen Mischung aus Tomaten, Pepperoni, Zwiebeln und weiteren Gemüse bedeckt, die geschmacklich sehr gut zu dem glücklicherweise vollkommen grätenfreien Fisch passte. Das ganze ruhte dann auf einem Bett aus wohlschmeckenden Vollkornreis, in das man Kidneybohnen gemischt hatte. Sehr sättigend wie ich feststellen musste. Was es allerdings mit diesem “Cajundunst” auf sich hatte erschloss sich mir nicht ganz. Gemäß Wikipedia sind die Cajun eine frankophone Bevölkerungsgruppe, die hauptsächlich im US-amerikanischen Bundesstaat Lousinana ansässig ist. Wie ich jedoch beim weiteren lesen des Artikels feststellte, verfügt diese Bevölkerungsgruppe über eine eigene Art zu kochen, Cajun-Küche genannt, die eng mit der creolischen Küche verwandt ist, sich an der französischen Küche orientiert und dadurch auszeichnet, rustikal Speisen mit den im Mississippi-Delta verfügbaren Zutaten zu kochen. Kann ich gelten lassen muss ich sagen, passt schon zusammen – aber was nun genau Cajundunst sein sollte habe dennoch ich nicht herausgefunden.
Der Nachtisch schließlich erwies sich, wie erwartet, als wirklich interessante Kombination. Unter einer Vanillecreme, die man mit Erdbeersauce garniert hatte ruhten einige in Kaffee und irgend etwas alkohlisch schmeckendes, ich vermute mal Rum, eingelegte Stückchen Pumpernickel, also Vollkornbrot aus Roggenschrot. Klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich, hat aber wirklich sehr gut geschmeckt.
Ich denke dass das Barschfilet die kulnarisch wirklich interessantere Alternative zum Cordon Bleu waren, und gut geschmeckt hat es auch noch. Hat sich also gelohnt mal gegen den Strom zu schwimmen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Bohnenreis: ++
Pumpernickel-Pudding: ++