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Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis [22.01.2019]

Wednesday, January 23rd, 2019

Natürlich spielte ich zuerst mit dem Gedanken, heute beim Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites zuzugreifen, dass im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war.
Nach dem Krautwickerl vom Montag und der Entenkeule von gestern schon wieder so schwer zu essen bereitete mir aber etwas Bauchschmerzen, wenn auch nur im metaphorischen Sinne. Außerdem hatte sich eine Warteschlange vor der Cordon bleu Theke gebildet, was meine Entscheidung zusätzlich beeinflusste. Das Bohnengulasch mit Schmand bei Vitality sah schon mal nicht schlecht aus, während mich die Gebratene Mienudeln mit Gemüse in süß-sauer Sauce oder das Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke weniger reizten. Am besten gefielen mir unter den Alternativen aber die Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis, die im Abschnitt Globetrotter zu finden waren. Sie waren nicht nur visuell sehr ansprechend, Fisch mit seinen Omega-3-Fettsäuren gilt ja auch als gesund. Außerdem mag ich die Tikka-Masalasauce die man hier macht recht gerne – auch wenn die Qualität manchmal etwas schwankt.

Diced coalfish in tikka masala sauce with basamati rice / Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis

Als ich den Teller ausgehändigt bekam, war der Basmati-Reis noch zu einer formschönen Kugel geformt, doch auf dem Weg über die Kasse zum Tisch zerfiel sie immer mehr, so dass ich auf dem Foto leider nur noch die kläglichen Ruinen präsentieren konnte. Geschmeckt hat der Reis aber natürlich trotzdem, er war eben nur heute sehr locker und wenig klebrig. Als ich die erste Gabel der Tikka-Masala-Seelachswürfel in den Mund steckte, dachte ich noch sei bei mir, dass sie schön fruchtig sei, es aber etwas an Würze fehlte. Doch dann setzte mit kleiner Verzögerung doch eine nicht zu verachtende Schärfe ein, die das Gericht wunderbar geschmacklich abrundete. Und auch am Fisch selbst gab es nichts auszusetzen, die Würfel waren saftig, zart und frei von Gräten, so wie man es sich wünscht. Insgesamt also eine gute Wahl und Alternative zu dem heute recht dunkel aussehenden Cordon bleu mit seinen blassen, wenig knusprig wirkenden Fritten. Ich war auf sehr zufrieden.
Das Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich beim Cordon bleu zugegeriffen und bescherten dem mit Käse und Schinken gefüllten Schweineschnitzel einen unangefochtenen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur eine Haarebreite vor dem ebenfalls relativ häufig gewählten Seelachswürfeln lagen, die somit auf dem dritten Platz landeten. Der vegetarische Bohnengulasch belegte schließlich einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachswürfel in Tikka Masala Sauce: ++
Basmatireis: ++

Tilapiafilet in Ei-Parmesanhülle, dazu Tomatensugo & Butternudeln [18.01.2018]

Friday, January 18th, 2019

Zuerst überlegte ich bei dem Griechischen Bifteki mit Pommes Frites zuzugreifen, das heute als Zusatzangebot auf die Speisekarte aufgenommen worden war und mit Sicherheiten aus Resten von gestern bestand. Aber obwohl ich heute noch vor 12:30 Uhr essen ging, war das Gericht leider zu diesem Zeitpunkt bereits ausverkauft. Blieben also nur die Lasagne al forno bei Vitality und das Tilapiafilet in Ei-Parmesanhülle, dazu Tomatensugo und Butternudelnbei Globetrotter. Auf die Pfannkuchen mit Waldbeerensauce im Abschnitt Tradition der Region oder auf eines der Gerichte von der Asia-Wok-Theke wie Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich keine Lust. Die Wahl bestand also zwischen zwei Sorten Nudeln mit Tomatensauce, entweder mit Fisch oder mit Hackfleisch. Da entschied ich mich dann doch für den Fisch.

Tilapia filet with egg-parmesan-coat, tomato sauce & butter noodles / Tilapiafilet in Ei-Parmesanhülle, dazu Tomatensugo & Butternudeln

Ich bekam an der Ausgabetheke das letzte Stück der aktuellen Ladung, neue Fischfilets waren bereits aus dem Weg, und dies sah etwas blasser aus als der Durchschnitt, aber was den Geschmack und vor allem die Größe anging stand es den anderen in nichts nach. Das Filetstück dieser Buntbarsch-Gattung erwies sich als angenehm zart, saftig und natürlich vollkommen frei von Gräten. Die dünne Hülle war außerdem einigermaßen knusprig, schmeckte allerdings vor allem nach Ei, von dem Parmesan der laut Beschreibung darin verarbeitet sein sollte schmeckte ich wenig. Dazu gab es eine riesige Portion Pappardelle, die man mit einer fruchtigen Tomatensauce garniert hatte, in der sich neben Kräutern auch zahlreiche Fruchtstücke befanden. Die Menge der Sauce war dabei gut auf die Menge der Nudeln abgewogen. Insgesamt erwies sich die Portion dann aber fast schon als zu groß, ich musste gegen Ende wirklich kämpfen und ließ sogar ein paar Nudeln auf dem Teller zurück, da ich pappsatt war.
Beim Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich ebenfalls die beiden Nudelgerichte ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die leeren Teller in den Rückgabewagen unterschieden sich hier aber so gut wie gar nicht, da beide nur mit Resten von Tomatensauce bedeckt waren, die sowohl beim Fisch als auch bei der Lasagne verwendet worden war. Daher musste ich mich genauer im Speisesaal umsehen und kam letztlich zu der Entscheidung dass der Fisch mit knappen Vorsprung das Rennen machte und die Lasagne auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und auf Platz vier, knapp dahinter, die Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Tilapiafilet: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: ++

Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen [16.01.2019]

Wednesday, January 16th, 2019

Da ich nach meinem Alfredo Nudelauflauf vom Wochenende aktuell keine große Lust auf noch mehr Nudeln hatte, ließ ich die Mac & Cheese – Gebratene Makkaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce aus dem Abschnitt Globetrotter heute mal außen vor. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit der Gebackenen Ente mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce, die heute neben Gebratenem Gemüse mit Pok Choi und Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, dann aber schwenkte ich doch auf die Spanische Paella mit Seelachswürfeln und Hähnchen um, die man bei Vitality anbot. Mir war zwar bewusst dass man hier nicht gerade eine originalgetreue Paella machte, aber sie sah mit ihren Hähnchen-Ananas-Spießen heute gar nicht mal so schlecht aus und ich hatte irgendwie Lust auf Reis. Die Rahmschwammerl mit hausgemachtem Semmelknödel und frischen Kräutern bei Tradition der Region nahm ich daher gar nicht in die nähere Auswahl.

Spanish paella with coalfish dices & chicken / Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen

Ganz wie ich es erwartet hatte, war die Paella was die Würzung anging tatsächlich nicht sonderlich aufregend. Die Mischung aus Reis, Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und etwas Spargel war außerdem mit zahlreichen gewürfelten Fischfilet-Stücken, wahrscheinlich Seelachs, sowie einer einzigen einsamen Garnele versetzt. Ansonsten fand ich keinerlei Meeresfrüchte darin. Und der Reis war wohleher mit Kurkuma gelb gefärbt, denn von Safran schmeckte ich nichts. Hinzu kamen die drei kleinen Spieße, die jeweils mit zwei Hähnchenbrustwürfeln und einem Stück Ananas bestückt und anschließend mit einer Art BBQ-Sauce bestrichen waren. Der Saft aus der beiliegenden Zitronenecke gab der Paella aber zusätzlich noch eine südliche Geschmacksnote. Aber ich hatte, wie bereites erwähnt, auch keine Meisterpaella erwartet, daher war ich trotzdem mit meiner Entscheidung zufrieden.
Der größte Teil der übrigen Besucher hatte heute natürlich bei den Mac & Cheese zugeschlagen, die man übrigens noch mit reichlich Röstzwiebeln garniert hatte, die einen deutlich bemerkbares Aroma ausströmten, somit verdient dieses Gericht us-amerikanischen Ursprungs ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, was sie eindeutig der sehr beliebten Ente zu verdanken hatte. Um Platz drei wiederum lieferten sich Paella und Rahmschwemmerl mit Semmelknödel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und es fiel mir schwer einen klaren Favoriten auszumachen. Letztlich würde ich aber sagen, dass ich ein bis zwei mehr Teller mit Paella gesehen hatte, daher landete der Semmelknödel mit einem hauchdünnen Rückstand auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: +

Kabeljaufilet auf Tomaten-Paprika-Ragout mit Kräutergnocchi [14.12.2018]

Friday, December 14th, 2018

Vor dem Besuch in unserem Betriebsrestaurant – das erste Mal seit langem alleine, da meine Kollegen mit denen ich sonst gehe im Homeoffice oder bereits im Weihnachtsurlaub waren – war heute etwas hin- und hergerissen zwischen dem Gebratenen Kabeljaufilet auf Tomaten-Paprikaragout und Kräutergnocchi im Abschnitt Globetrotter und dem altbewährten Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Maccaire-Kartoffeln aus dem Abschnitt Vitality. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse oder Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry interessierten mich weniger – obwohl ich zumindest für einen ganz kurzen Moment mit dem Eierreis liebäugelte. Aber dann kam mir doch in den Sinn dass ich irgend etwas fleischiges brauche. Und da ich die Woche mal wieder noch gar keinen Fisch hatte, fiel meine Wahl letztlich auf den Kabeljau, der ja dank seiner hohen Jodanteile und Omega-3-Fettsäuren als besonders gesund gilt. Bereits 125g Kabeljau decken hier den Tagesbedarf – und das Fischfilet das diesem Gericht beilag war deutlich größer.

Codfish filet on tomato bell pepper ragout with herb gnocchi / Kabeljaufilet auf Tomaten-Paprika-Ragout mit Kräutergnocchi

Obwohl das Gericht im großen und ganzen gut aussah, störte mich ein wenig der Fettfilm, der an der Seite der Sauce auf dem Teller schwamm und der scheinbar von den Gnocchi kam. Ich kann nur vermuten, aber ich denke mal dann man sie nach dem Kochen – denn gebraten waren sie definitiv nicht – in Butter oder Öl mit Kräutern geschwenkt hatte, damit die Kräuter besser haften bleiben. Dabei war man wahrscheinlich etwas zu großzügig mit dem Fett umgegangen, dass sich nun eben auf dem Teller verteilte. Dennoch waren die Gnocchi was den Geschmack anging aber sehr gut gelungen und vom Biss her angenehm weich, fast samtig. Und auch die leichte Kräuternote wertete sie eindeutig auf – auch wenn sie kaum zur Geltung kam wenn man sie zusätzlich noch mit dem deutlich geschmacksintensiveren Tomaten-Paprikaragout garnierte. Und bei genau diesem muss ich auch wiederum ein kleines bisschen Kritik anbringen, denn obwohl es angenehm fruchtig und gut mit Kräutern gewürzt war, hatte es eine winzige bittere Note, als wäre eines oder mehrere der Kräuter bei der Zubereitung leicht angebrannt. Es war nicht sonderlich störend, aber es fiel mir eben auf. Am angenehm großen, ganz dünn panierten Kabeljaufilet mit seinem zarten, saftigen und natürlich völlig grätenfreien Fleisch gab es aber absolut gar nichts auszusetzen. Trotz kleiner Mankos, die man keinesfalls überbewerten sollte, ein sehr gelungenes Gericht.
Auch wenn es eng war, gelang es dem Kabeljau auch beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die Nase vorn zu behalten und verwies das ebenfalls sehr beliebte Ingwersteak auf einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljaufilet: ++
Tomaten-Paprika-Ragout: ++
Kräutergnocchi: ++

Kabeljau auf Sizilianische Art mit Ciabatta [28.11.2018]

Wednesday, November 28th, 2018

Auch wenn das Cordon bleu vom Schwein mit Bratkartoffeln bei Tradition der Region durchaus verlockend klang, hatte ich mir fest vorgenommen heute nicht schon wieder ein Schweineschnitzel zu Mittag zu verzehren. Da half es auch nichts, dass man sich das Gericht alterntiv mit Pommes Frites holen konnte. Meine große Favoriten waren zum einen der Kabeljau auf Sizilianische Art mit Ciabattabrot bei Vitality und zum anderen das Putengeschnetzelte in Tikka Masalasauce und Basamtireis bei Globetrotter. Aber auch der Gebratener Eierreis verschiedenem Asiagemüse an der Asia-Wok-Theke sah nicht übel aus, während mich das Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce dort weniger ansprach. Bis zum letzten Moment war ich unentschieden ob ich zu Fisch oder Pute greifen sollte und entschied mich erst in letzter Sekunde entgültig für den Kabeljau.

Codfish sicilian style with ciabatta / Kabeljau auf Sizilianische Art mit Ciabattabrot

Das Highlight bei diesem Gericht war nicht etwa das zarte und einigermaßen saftige, grätenfreie Kabeljaufilet, das natürlich vollkommen grätenfrei daher kam, oder das noch hinreichend frische, große Stück knuspriges Ciabatta, sondern eindeutig die fruchtige und gleichzeitig pikante Gemüsemischung aus Tomaten, Zwiebeln, Oliven, Kartoffelwürfeln und zahlreichen Kräutern, welches wohl die “Sizilianische Art” ausmachte. Da war es gut, dass man ein großes Stück Ciabatta beigelegt hatte, denn damit ließ sich wunderbar der Teller auswischen, so dass auch wirklich nichts von dieser leckeren Zusammenstellung verloren ging. Eine sehr gute Entscheidung und mit gerade mal 416kcal (Angabe des Betriebsrestaurant) auch ein angenehm leichter und dennoch saättigender Genuss.
Es steht natürlich außer Frage, dass es heute natürlich das Cordon bleu war, das sich mit klarem Vorsprung vor allena nderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber der sizilianische Kabeljau landete auf einem guten Platz zwei. Um den dritten Platz lieferten sich schließlich die Asia-Gerichte und das Tikka Masala Putengeschnetzelte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich meiner Meinung nach letztlich die Asia-Gerichte durchsetzen konnte und mit einem winzigen Vorsprung das Geschnetzelte auf Platz vier verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianische Tomatensauce: ++
Ciabatta: ++