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Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce [05.10.2011]

Wednesday, October 5th, 2011

Am heutigen Mittwoch sollte natürlich wieder Fisch auf meinem Speiseplan stehen. Da fielen der Gebratene Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce von der Asia-Thai-Theke ebenso wie die traditionell-regionalen Raviolli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce (hier waren wohl Ravioli gemeint), das Putensteak Hawaii mit Curryreis bei Globetrotter und das Sonderangebot in Form eines Paprikarahmschnitzel mit Knöpfle aus der heutigen Auswahl raus. Näher interessierten mich aber das Asia-Gericht Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse der Pochierte Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln im Bereich Vitality. Und der pochierte Lachs, ein Gericht dass ich hier, hier, hier, hier, hier und hier bereits so oder in ähnlicher Form probiert hatte, erschien mir davon die beste Wahl. Als Dessert nahm ich mir dazu noch einen heute etwas größeren Becher eines Vanille-Mousse.

Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce

Zu dem großen, in Wasserdampf gar gezogenen und dadurch angenehm zarten Stück Lachsfilet, das auf einer Seite mit einer Würzmischung garniert und auf der anderen Seite noch über die Fischhaut verfügte, gesellte sich eine Portion Blattspinat mit Zwiebeln und Gewürzen sowie einige kleine Salzkartoffeln – alles angerichtet in einer leicht würzigen Sauce mit Estragonaroma. Die Pflanze Estragon mit ihrem ganz zarten Anisaroma passt wie ich immer wieder finde wunderbar zu einem Fischgericht. Ich war sehr zufrieden und brauchte mir bei 407kcal pro Portion auch wegen der Nährwerte keine Gedanken zu machen. Da war das schaumige Vanille-Mousse, dass durch die zahlreichen Schokostreusel fast zum Straciatella-Mousse wurde, durchaus noch drin.
Die Platzierung auf der allgemeinen Beliebtheitsskala für die anderen Kantinengäste gestaltete sich aber heute wieder recht schwierig, da alles sehr gleichmäßig verteilt war. Dennoch würde ich dem Champignonrahmschnitzel mit knappen Vorsprung den ersten Platz zubilligen, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei, dem pochierten Lachs auf Platz drei, dem Putensteak Hawaii auf Platz vier und schließlich den gefüllten Ravioli auf Platz fünf. Freut mich jedenfalls dass es der Fisch heute so hoch in der Platzierung geschafft hat, dieses Gericht ist wie ich finde immer wieder eine gute Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: ++
Estragonsauce: ++
Kartoffeln: ++
Vanille-Mousse: ++

Barschfilet auf karibische Art [28.09.2011]

Wednesday, September 28th, 2011

Nachdem ich ja schon gestern asiatisch gespeist hatte, ließ ich die dortigen Angebote heute mal außen vor. Und das obwohl sowohl das Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce als auch das Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce eigentlich recht verlockend klangen. In der regulären Küche fanden sich neben einem Bunten Gemüsetopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern bei den traditonell-regionalen Wies’n Gerichten, einer Gebratenen Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei Globetrotter sowie als Sonderangebot Münchner Zwiebelfleisch mit Kartoffelpüree auch noch im Bereich Vitality ein Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis, ein Gericht das ich hier, hier, hier und hier so oder in ähnlicher Form schon mal gewählt hatte. Und da ich von meiner Gewohnheit Mittwochs Fischgerichte den Vorzug zu geben nicht abkommen wollte, schlug ich hier zu. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Müsliquark als Dessert.

Barschfilet auf karibische Art

Und auch heute war das Gericht mal wieder eine gute Wahl gewesen. Zu einem zarten, absolut grätenfreien Barschfilet, welches auf der Oberseite mit einer dünnen, pikant-scharfen grünlichen Kruste bedeckt war gab es eine ebenfalls leicht pikante Gemüsemischung in der ich vor allem Stangensellerie, Paprika und stückige Tomaten entdeckte sowie eine Portion Vollkornreis, dem einige (meiner Meinung nach zu wenige) Kidneybohnen beigemengt waren. Ein leckeres und mit gerade mal 504kcal auch angenehm leichtes Mittagsgericht, an dem es bis auf den etwas sparsamen Umgang mit Kidneybohnen im Bohnenreis nichts auszusetzen gab. Und auch das Becherchen gesüßtem Naturquarks mit seiner Garnitur aus Haferflocken, Rosinen und anderen Müslikomponenten weckte keinen Grund zur Kritik bei mir.
Der Gros der anderen Kantinengäste hatte heute aber ihre Gunst der Putenoberkeule in Orangenrahmsauce den Vorzug gegeben, die somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, welche somit das Zwiebelfleisch noch knapp in ihrer Platzierung übertrumpften. Auf Platz vier folgte schließlich das Barschfilet, welches ich meinte noch etwas häufiger als den vegetarische Gemüsetopf mit Maultaschen auf den Tabletts gesehen zu haben. Das stützt mal wieder meine These dass es vegetarische Gerichte nun mal schwer haben – dabei sah er eigentlich recht verlockend aus. Wäre Mittwoch nicht mein Fischtag hätte ich ihm trotzdem heute wohl den Vorzug gegeben.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibischer Gemüsemix: ++
Reis mit Kidneybohnen: ++
Müsliquark: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [21.09.2011]

Wednesday, September 21st, 2011

Auf Asia-Thai-Gerichte hatte ich heute irgendwie keinen Appetit, auch wenn mit Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce und vor allem Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry zwei durchaus interessante Gericht auf der Karte standen. Die Gebackenen Camembert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur bei Tradition der Region sprach mich wiederum nicht sonderlich an. Verlockender klang da schon das Zusatzangebot, eine “Bauernplatte” mit Rinderbraten, Bratwürstchen, Leberknödel und Bauchspeck aus Sauerkraut, und auch die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis in der Abteilung Globetrotter schien recht lecker, doch ich hatte natürlich nicht vergessen dass ich Mittwochs natürlich bevorzugt Fisch und/oder Meeresfrüchte verzehre. Daher entschied ich mich dann doch für das heutige Angebot der Sektion Vitality, ein Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix und ergänzte dies noch mit einem Becherchen Weißes Mousse Chocolate von der Dessert-Theke.

Hokifilet auf Fenchelgemüse / Hoki filet on fennel vegetables

Zu einem aktzeptabel großen Stück in knuspriger Panade gebratenes Hokifilet, das sowohl als angenehm zart als auch grätenfrei erwies, fanden sich eine mehr als ausreichende Portion Reis aus dunklerem Wild- und weißen normalen Reis sowie einem Gemüsemix mit Fenchel und Möhrenstiften in gelber, würziger Safransauce. Die Kombination aus Fisch und Fenchel erschien zwar im ersten Moment ungewöhnlich, erwies sich aber als sehr lecker und geschmacklich gut zusammenpassend. Und auch am Mousse aus weißer Schokolade gab es absolut nichts auszusetzen, es erwies sich sogar als cremiger und schaumiger als die Mousses hier sonst normalerweise sind – auch wenn es kalorientechnisch bestimmt nicht sehr vorteilhaft gewesen ist. Aber bei gerade mal 506kcal für das Hauptgericht war es denke ich mal noch vertretbar.
Der Gros des heutigen Kantinenpublikums hatte sich heute unerwarteterweise doch für die Bifteki entschieden, ich hatte ja doch eher erwartet dass man der Bauernplatte mit dem vielen Fleisch den Vorzug geben würde. Doch diese erreichte nicht mal Platz zwei, hier waren die Asia-Gericht angesiedelt. Statt dessen landete sie nur auf Platz drei, knapp vor dem Hokifilet auf Platz vier und dem Camembert auf Platz fünf. Manchmal halten die Vorlieben der Kantinengäste also doch noch kleine Überraschungen für mich bereit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse: ++
Wildreismix: ++
Weißes Mousse Chocolate: ++

Chu Chi Pla – Fisch süß-sauer [14.09.2011]

Wednesday, September 14th, 2011

Mittwoch sollte wie üblich auch diese Woche wieder mein Fisch- und/oder Meeresfrüchte-Tag werden. Daher fielen traditionell-regionalen Broccoli-Nußecken an mediterranem Gemüse mit Basailikumdip und die Penne Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter schon mal raus. Blieben also noch der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln in der Sektion Vitality (so etwas hatte ich hier, hier und hier bereits verzehrt) sowie das Chu Chi Pla – Knusprig gebackener Fisch Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce, welches ich hier auch schon mal auf dem Tablett gehabt hatte. Letztlich war mir dann doch mehr nach dem süß-sauren Fisch, den ich mir mit etwas Nasi Goreng – Gebratenem Gorengreis mit verschiedenem Gemüse kombinierte. Außerdem gab es natürlich noch eine Schale Reis und einen Glückskeks dazu.

Chu Chi Pla - Fisch süß-sauer / Fish sweet sour

Einen einzigen Kritikpunkt habe ich heute leider doch gefunden, denn die Möhren im Gemüse des süß-sauren Fisches waren größtenteils nur unzureichend gekocht und ziemlich hart geraten. An den restlichen Gemüsesorten wie Blumenkohl, Zucchini, Salat, Frühlingszwiebeln und Tomaten sowie dem paniert gebratenen, zarten und grätenfreien Fischfilets gab es nichts auszusetzen. Und auch am Curryreis mit bunter Gemüsemischung (Nasi Goreng) fand ich nichts auszusetzen. Dennoch gebe ich heute aufgrund der massiven Versäumnisse bei den Karotten mal keine volle Punktzahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber eindeutig die Penne Bolognese am höchsten in der Günst und landete so auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach folgten die Asia-Gerichte auf Platz zwei, danach der Fisch im Tomatenbett und schließlich die Broccoli-Nußecken. Hier also keine Überraschungen – ganz wie erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Chu Chi Pla: +
Nasi Goreng: ++
Reis: ++
Glückskeks: ++

Gebratener Zander in Mandelbutter [09.09.2011]

Friday, September 9th, 2011

Die Süßspeisen wie die Gebackene Ananas und Banane bei Asia-Thai-Theke sowie die Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Vanillesauce bei Tradition der Region ließ ich heute wie üblich außen vor. Interessant jedoch erschienen sowohl das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce von der Asia-Thai-Theke als auch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialische Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln aus dem Bereich Vitality und schließlich der Gebratene Zander in Manelbutter mit Petersilienkartoffeln aus dem Bereich Globetrotter. Da ich die Hähnchenbrust aber schon mit hier, hier, hier, hier und hier bereits fünf Mal gewählt hatte, den Zander aber meines Wissens noch nie probiert hatte, fiel meine Wahl schließlich auf das Fischgericht. Dazu nahm ich mir noch ein paar Erbsen aus dem Gemüseangebot sowie einen Becher Pfirsichjoghurt von der Gemüsetheke.

Gebratener Zander in Mandelbutter

Ich hatte mir die Mandelbutter ja als reine Fettbeigabe vorgestellt, doch wie ich heute feststellen durfte steckt da viel mehr darin. Zu den beiden paniert gebratenen Stücken, zarten und grätenfreien Zander gab es reichlich mit feinem Mandelaroma versehene Mandelbutter die mit zahlreichen Mandelstücken versehen war. Und diese Mandelstückchen erwiesen sich als wahrer Leckerbissen, denn sie waren sehr pikant gewürzt und gaben dem Gericht das gewisse etwas. Gemeinsam mit den Erbsen und den Petersilienkartoffeln, an denen es ebenfalls absolut nichts auszusetzen gab, ein sehr sättigendes und sehr schmackhaftes Mittagsgericht. Auf den kleinen Becher Joghurt, der sich als recht dünnflüssig und für meinen Geschmack einen Deut zu süß herausstellte hätte ich da eigentlich verzichten können, aber wo ich ihn mir schon aufgeladen hatte verschwand er schließlich auch noch in meinem Magen.
Auf der Beliebtheitsskala des restlichen Kantinenpublikums lag heute meiner Meinung nach das Zanderfilet mit knappen Vorsprung vor der Hähnchenbrust auf Platz eins. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und schließlich die Pfannkuchen auf dem vierten Platz. Hätte ich geahnt dass die Mandelbutter doch so Pikant ist, hätte ich hier wohl schon öfter zugeschlagen – aber ich bin sicher dass es dieses Gericht hier nicht das letzte Mal gegeben hat.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet: ++
Mandelbutter mit Mandeln: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Erbsen: ++
Pfirsichjoghurt: +