Barschfilet in Weißweinsauce [19.10.2011]

Heute entschied ich mich natürlich wieder für eines der Fischgerichte die wie jeden Mittwoch in unserem Betriebsrestaurant angeboten wurde. Zwar waren sowohl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Bereich Tradition der Region als auch das Piccate Milanese von der Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter und das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke recht verlockend, doch in alter Tradition zog ich nur das Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce und das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce dazu Bouillionkartoffeln bei Vitality. Und unter Berücksichtigung der Tatsache dass ich letzten Mittwoch ja schon Asiatisch gespeist hatte, entschied ich mich heute mal für das Vitality-Gericht in Form des gedünsteten Barsches. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Rhabarberquark von der Dessert-Theke.

Barschfilet mit Bouillionkartoffeln

Erfreulicherweise hatte man heute zu den wohl in Gemüsebouillon gekochten Salzkartoffeln noch einige Pariser Möhren mit auf den Teller serviert – somit konnte ich auf ein zusätzliches Zugreifen an der Gemüsetheke verzichten. Zu Sättigungsbeilage und Gemüse gab es ein zartes und absolut grätenfreies gedünstetes Barschfilet welches in einer hellen Sauce mit ganz leichtem Weißweinaroma, dafür aber weitaus mehr Dill angemacht war. Fisch und Dill ist ja wie ich finde immer wieder eine gelungene Kombination – was sich heute erneut bewahrheitete. Und bei 417kcal für das Barschgericht konnte ich mir auch der mit einer Aprikose garnierten und mit reichlich weichen, nicht allzu faserigen Rhabarberstücken versehenen Quark noch leisten ohne meine heutige Kalorienbilanz zu sehr ins negative zu verreißen.
Beim Rest des Kantinenpublikum lag heute aber eher das Piccata Milanese am Höchsten in der Gunst und erreichte somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten wie so häufig die Asia-Gerichte und Platz drei belegten die Käsespätzle mit sehr knappen Vorsprung vor dem Barschfilet auf Platz vier. Hätte dem Fischgericht ja eine etwas höhere Platzierung gegönnt, aber die Geschmäcker der übrigen Gäste hatten hier heute mal wieder anders entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Gedünstetes Barschfilet: ++
Weißweinsauce mit Dill: ++
Bouillionkartoffeln: ++
Pariser Möhren: ++
Rhabarberquark: ++

Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce [05.10.2011]

Am heutigen Mittwoch sollte natürlich wieder Fisch auf meinem Speiseplan stehen. Da fielen der Gebratene Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce von der Asia-Thai-Theke ebenso wie die traditionell-regionalen Raviolli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce (hier waren wohl Ravioli gemeint), das Putensteak Hawaii mit Curryreis bei Globetrotter und das Sonderangebot in Form eines Paprikarahmschnitzel mit Knöpfle aus der heutigen Auswahl raus. Näher interessierten mich aber das Asia-Gericht Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse der Pochierte Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln im Bereich Vitality. Und der pochierte Lachs, ein Gericht dass ich hier, hier, hier, hier, hier und hier bereits so oder in ähnlicher Form probiert hatte, erschien mir davon die beste Wahl. Als Dessert nahm ich mir dazu noch einen heute etwas größeren Becher eines Vanille-Mousse.

Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce

Zu dem großen, in Wasserdampf gar gezogenen und dadurch angenehm zarten Stück Lachsfilet, das auf einer Seite mit einer Würzmischung garniert und auf der anderen Seite noch über die Fischhaut verfügte, gesellte sich eine Portion Blattspinat mit Zwiebeln und Gewürzen sowie einige kleine Salzkartoffeln – alles angerichtet in einer leicht würzigen Sauce mit Estragonaroma. Die Pflanze Estragon mit ihrem ganz zarten Anisaroma passt wie ich immer wieder finde wunderbar zu einem Fischgericht. Ich war sehr zufrieden und brauchte mir bei 407kcal pro Portion auch wegen der Nährwerte keine Gedanken zu machen. Da war das schaumige Vanille-Mousse, dass durch die zahlreichen Schokostreusel fast zum Straciatella-Mousse wurde, durchaus noch drin.
Die Platzierung auf der allgemeinen Beliebtheitsskala für die anderen Kantinengäste gestaltete sich aber heute wieder recht schwierig, da alles sehr gleichmäßig verteilt war. Dennoch würde ich dem Champignonrahmschnitzel mit knappen Vorsprung den ersten Platz zubilligen, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei, dem pochierten Lachs auf Platz drei, dem Putensteak Hawaii auf Platz vier und schließlich den gefüllten Ravioli auf Platz fünf. Freut mich jedenfalls dass es der Fisch heute so hoch in der Platzierung geschafft hat, dieses Gericht ist wie ich finde immer wieder eine gute Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: ++
Estragonsauce: ++
Kartoffeln: ++
Vanille-Mousse: ++

Barschfilet auf karibische Art [28.09.2011]

Nachdem ich ja schon gestern asiatisch gespeist hatte, ließ ich die dortigen Angebote heute mal außen vor. Und das obwohl sowohl das Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce als auch das Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce eigentlich recht verlockend klangen. In der regulären Küche fanden sich neben einem Bunten Gemüsetopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern bei den traditonell-regionalen Wies’n Gerichten, einer Gebratenen Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei Globetrotter sowie als Sonderangebot Münchner Zwiebelfleisch mit Kartoffelpüree auch noch im Bereich Vitality ein Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis, ein Gericht das ich hier, hier, hier und hier so oder in ähnlicher Form schon mal gewählt hatte. Und da ich von meiner Gewohnheit Mittwochs Fischgerichte den Vorzug zu geben nicht abkommen wollte, schlug ich hier zu. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Müsliquark als Dessert.

Barschfilet auf karibische Art

Und auch heute war das Gericht mal wieder eine gute Wahl gewesen. Zu einem zarten, absolut grätenfreien Barschfilet, welches auf der Oberseite mit einer dünnen, pikant-scharfen grünlichen Kruste bedeckt war gab es eine ebenfalls leicht pikante Gemüsemischung in der ich vor allem Stangensellerie, Paprika und stückige Tomaten entdeckte sowie eine Portion Vollkornreis, dem einige (meiner Meinung nach zu wenige) Kidneybohnen beigemengt waren. Ein leckeres und mit gerade mal 504kcal auch angenehm leichtes Mittagsgericht, an dem es bis auf den etwas sparsamen Umgang mit Kidneybohnen im Bohnenreis nichts auszusetzen gab. Und auch das Becherchen gesüßtem Naturquarks mit seiner Garnitur aus Haferflocken, Rosinen und anderen Müslikomponenten weckte keinen Grund zur Kritik bei mir.
Der Gros der anderen Kantinengäste hatte heute aber ihre Gunst der Putenoberkeule in Orangenrahmsauce den Vorzug gegeben, die somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, welche somit das Zwiebelfleisch noch knapp in ihrer Platzierung übertrumpften. Auf Platz vier folgte schließlich das Barschfilet, welches ich meinte noch etwas häufiger als den vegetarische Gemüsetopf mit Maultaschen auf den Tabletts gesehen zu haben. Das stützt mal wieder meine These dass es vegetarische Gerichte nun mal schwer haben – dabei sah er eigentlich recht verlockend aus. Wäre Mittwoch nicht mein Fischtag hätte ich ihm trotzdem heute wohl den Vorzug gegeben.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibischer Gemüsemix: ++
Reis mit Kidneybohnen: ++
Müsliquark: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [21.09.2011]

Auf Asia-Thai-Gerichte hatte ich heute irgendwie keinen Appetit, auch wenn mit Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce und vor allem Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry zwei durchaus interessante Gericht auf der Karte standen. Die Gebackenen Camembert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur bei Tradition der Region sprach mich wiederum nicht sonderlich an. Verlockender klang da schon das Zusatzangebot, eine “Bauernplatte” mit Rinderbraten, Bratwürstchen, Leberknödel und Bauchspeck aus Sauerkraut, und auch die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis in der Abteilung Globetrotter schien recht lecker, doch ich hatte natürlich nicht vergessen dass ich Mittwochs natürlich bevorzugt Fisch und/oder Meeresfrüchte verzehre. Daher entschied ich mich dann doch für das heutige Angebot der Sektion Vitality, ein Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix und ergänzte dies noch mit einem Becherchen Weißes Mousse Chocolate von der Dessert-Theke.

Hokifilet auf Fenchelgemüse / Hoki filet on fennel vegetables

Zu einem aktzeptabel großen Stück in knuspriger Panade gebratenes Hokifilet, das sowohl als angenehm zart als auch grätenfrei erwies, fanden sich eine mehr als ausreichende Portion Reis aus dunklerem Wild- und weißen normalen Reis sowie einem Gemüsemix mit Fenchel und Möhrenstiften in gelber, würziger Safransauce. Die Kombination aus Fisch und Fenchel erschien zwar im ersten Moment ungewöhnlich, erwies sich aber als sehr lecker und geschmacklich gut zusammenpassend. Und auch am Mousse aus weißer Schokolade gab es absolut nichts auszusetzen, es erwies sich sogar als cremiger und schaumiger als die Mousses hier sonst normalerweise sind – auch wenn es kalorientechnisch bestimmt nicht sehr vorteilhaft gewesen ist. Aber bei gerade mal 506kcal für das Hauptgericht war es denke ich mal noch vertretbar.
Der Gros des heutigen Kantinenpublikums hatte sich heute unerwarteterweise doch für die Bifteki entschieden, ich hatte ja doch eher erwartet dass man der Bauernplatte mit dem vielen Fleisch den Vorzug geben würde. Doch diese erreichte nicht mal Platz zwei, hier waren die Asia-Gericht angesiedelt. Statt dessen landete sie nur auf Platz drei, knapp vor dem Hokifilet auf Platz vier und dem Camembert auf Platz fünf. Manchmal halten die Vorlieben der Kantinengäste also doch noch kleine Überraschungen für mich bereit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse: ++
Wildreismix: ++
Weißes Mousse Chocolate: ++

Chu Chi Pla – Fisch süß-sauer [14.09.2011]

Mittwoch sollte wie üblich auch diese Woche wieder mein Fisch- und/oder Meeresfrüchte-Tag werden. Daher fielen traditionell-regionalen Broccoli-Nußecken an mediterranem Gemüse mit Basailikumdip und die Penne Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter schon mal raus. Blieben also noch der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln in der Sektion Vitality (so etwas hatte ich hier, hier und hier bereits verzehrt) sowie das Chu Chi Pla – Knusprig gebackener Fisch Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce, welches ich hier auch schon mal auf dem Tablett gehabt hatte. Letztlich war mir dann doch mehr nach dem süß-sauren Fisch, den ich mir mit etwas Nasi Goreng – Gebratenem Gorengreis mit verschiedenem Gemüse kombinierte. Außerdem gab es natürlich noch eine Schale Reis und einen Glückskeks dazu.

Chu Chi Pla - Fisch süß-sauer / Fish sweet sour

Einen einzigen Kritikpunkt habe ich heute leider doch gefunden, denn die Möhren im Gemüse des süß-sauren Fisches waren größtenteils nur unzureichend gekocht und ziemlich hart geraten. An den restlichen Gemüsesorten wie Blumenkohl, Zucchini, Salat, Frühlingszwiebeln und Tomaten sowie dem paniert gebratenen, zarten und grätenfreien Fischfilets gab es nichts auszusetzen. Und auch am Curryreis mit bunter Gemüsemischung (Nasi Goreng) fand ich nichts auszusetzen. Dennoch gebe ich heute aufgrund der massiven Versäumnisse bei den Karotten mal keine volle Punktzahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber eindeutig die Penne Bolognese am höchsten in der Günst und landete so auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach folgten die Asia-Gerichte auf Platz zwei, danach der Fisch im Tomatenbett und schließlich die Broccoli-Nußecken. Hier also keine Überraschungen – ganz wie erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Chu Chi Pla: +
Nasi Goreng: ++
Reis: ++
Glückskeks: ++