Barschfilet in Weißweinsauce [27.07.2011]

Fischtag! Wie jeden Mittwoch wollte ich natürlich auch heute wie üblich bei Fisch- oder Meeresfrüchten zuschlagen. Dazu standen zum einen Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce zur Auswahl, ein Angebot welches ich hier und hier genutzt hatte und das neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Zum anderen gab es in der Sektion Vitality heute aber auch ein Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Boullionkartoffeln, ein Gericht welches ich übrigens hier auf dem Tablett gehabt hatte. Das Halbe Grillhähnchen mit Pommes Frites und Ketchup aus der Abteilung Globetrotter und die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln kamen für mich nicht in Frage, auch wenn mich die Käsespätzle welche mir hier schon einmal geschmeckt haben durchaus reizten. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Fruchtsalat von der Dessert-Theke auf mein heutiges Tablett.

Barschfilet in Weißweinsauce / Perch filet with white wine sauce

Zwar fanden sich an einen schmalen Seite des zarten und lockeren, gedünsteten Barschfilets zwei winzige Gräten, aber bei Fisch muss man mit so etwas immer rechnen, daher lasse ich das nicht negativ in die Wertung einfließen. Das angenehm große Stück Fisch war in einer Dill-Weißweinsauce angerichtet, die meiner Meinung nach geschmacklich sehr gut dazu passte. Gemeinsam mit den kleinen Boullionkartoffeln und den Pariser Karotten ergab alles ein wirklich leckeres Mittagsgericht, das sich mit 417kcal pro Portion auch noch als angenehm leicht herausstellte. Der kleine Becher aus frisch wirkenden Stücken von Apfel, Birne, Melone, Aprikose sowie blauen Trauben bot schließlich einen ebenfalls leichten und schmackhaften Abschluss.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer aus der Häufigkeit der Gerichte bei den anderen Kantinengäste zusammenstellte, lag heute natürlich das Grillhähnchen mit klarem Vorsprung auf Platz eins. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von den Käsespätzle auf Platz drei, die noch knapp vor dem Barschfilet rangierte. Das entsprach auch meinen Erwartungen – ich kenne ja die Vorlieben des Kantinenpublikums.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bouillionkartoffeln: ++
Pariser Möhren: ++

Seelachs in gelber Kokossauce [22.07.2011]

Ich hatte die ganze Woche mal wieder ausschließlich in der regulär-westlichen Küche zugeschlagen wie ich feststellen musste. Da kam es heute natürlich recht gelegen dass heute mit dem traditionell-regionalen Wildreis mit Waldbeerensauce (das mir aufgrund seiner Süßspeisen-Herkunft nicht zusagte), dem Feinen Putenbraten in Champignonsauce, dazu Wildreis bei Vitality (der mich visuell nicht ansprach – etwas ähnliches hatte ich hier, hier, hier, hier und hier schon mal probiert) und dem Seelachsfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce bei Globetrotter (an dem mir der Kartoffel-Gurkensalat nicht gefiel) nichts bot was ich probieren oder verzehren wollte. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit der Asia-Thai-Theke zu, wo heute Gebackener Ananas und Banane und Moo Bad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce auch Gebackenes Seelachsfilet mit frischem Gemüse in gelber Kokossauce auf dem Menuplan zu finden war. Obwohl ich ja bereits am Mittwoch schon mal Fisch verzehrt hatte, schlug ich dennoch auch heute mal wieder beim Fisch zu, den ich nur mit der üblichen Schale Reis ergänzte. Nachtisch gab es heute mal keinen.

Seelachs in gelber Kokossauce / Pollock in yellow coco sauce

Eine gute Wahl muss ich sagen. Neben reichlich Gemüse, unter anderem entdeckte ich Möhren, Zucchini, Paprika in rot und grün, Frühlingszwiebeln und Chinakohl, fanden sich auch reichlich panierte gebratene Fischfilets vom Seelachs, die sich als grätenfrei und angenehm zart erwiesen. Und alles war in einer süßen, leicht scharfen gelblichen Sauce mit Kokosaroma angerichtet. Gemeinsam mit dem Reis ein erneut sehr leckeres Mittagsgericht – auch wenn ich zugeben muss dass meine Augen heute etwas größer als der Magen gewesen waren. Ich musste gegen Ende doch etwas kämpfen um alles zu schaffen. Das nähme ich mir natürlich zur Lehre – denn kleinere Portionen sind natürlich auch optimaler für meine heutige Kalorienbilanz. 😉
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute aber der Seelachs mit Kartoffelsalat recht deutlich auf Platz eins. Um Platz zwei lieferten der Putenbraten und die Asia-Gerichte ein recht enges Rennen, das aber meiner Meinung nach der Putenbraten für sich gewinnen konnte. Nach den Asia-Gerichten auf Platz drei folgte schließlich der Milchreis mit Beerensauce auf Platz vier. Hier also wenig Überraschungen, das entsprach den Beobachtungen und Erfahrungen die ich früher gemacht hatte.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in gelber Kokossauce: ++
Reis: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse [22.06.2011]

Nach der Ente gestern ließ ich dir Angebote an der Asia-Theke in Form von Chop Suey – Gebratenes Gemüse in Kokosmilchsauce und Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünem Curry heute mal außen vor, auch wenn ich zugeben muss dass die Garnelen durchaus verlockend klangen und aussahen – etwas gleichartiges habe ich hier schon mal verzehrt. Der traditionell-regionale Blumenkohl mit Käsesauce überbacken dazu Salzkartoffeln und die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis, ein Gericht dass ich hier, hier, hier und hier schon probiert hatte, klangen zwar auch nicht schlecht, aber ich bevorzuge Mittwochs nun mal Fisch oder andere Meeresfrüchte. Blieb also nur noch das Gebratene Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix in der Sektion Vitality, ein Gericht das ich früher hier, hier und hier schon mal probiert hatte. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Beerenjoghurt von des Dessertheke.

Hokifilet mit Fenchelgemüse / Hoki filet with fennel veg

Eine wirklich sehr gute Wahl wie ich nach den ersten Bissen schnell feststellen durfte. Das gebratene, gefaltete zarte und absolut grätenfreie Hokifilet war in der “Falte” mit einer dünnen Schicht einer hellen Paste, wohl eine Art Sour Cream, bestrichen, die aber geschmacklich nicht definierbar war, sondern wohl eher dem Zusammenhalt diente. Dazu gab es ein Gemüse auch Fenchel und Karottenscheiben in einer cremigen Sauce mit Safranaroma, die eine sehr interessante und schmackhafte Gemüsebeilage zu dem Fischfilet und dem Mix aus geschälten und dunklem Reis bildete. Sehr lecker, eine gute Wahl – und mit 506kcal pro Portion erwies es sich auch als angenehm leicht. Da konnte ich mir den Quark mit Preiselbeeren, Pistaziengarnitur und einem Stückchen Pflaume auch durchaus noch leisten.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen aber heute ganz deutlich die Bifteki mit Tomatenreis am höchsten in der Gunst der anderen Kantinenbesucher. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und sehr knapp dahinter das Hokifilet auf Platz drei. Der überbackene Blumenkohl erreichte schließlich einen guten vierten Platz. Das entsprach auch meinen Erwartungen, aufgrund meiner bisherigen Erfahrung hatte ich auch kaum ein anderes Ergebnis erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Beerenquark: ++

Fischfilet in Chilisauce [15.06.2011]

Natürlich war auch der heutige Mittwoch wieder traditionell mein Fisch- und Meeresfrüchte-Tag. Zwar stand in der regulären Küche neben dem traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln (die ich hier schon probiert habe) und dem Piccata Milanese von der Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter (das ich hier schon mal verzehrt hatte) heute bei Vitality ein recht vielversprechend klingendes Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln auf der Karte, aber ich entschied mich dann doch für das Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Chilisauce aus der Asia-Thai-Abteilung, welches wie üblich mit einer Schale Reis verzehrt wurde.

Fischfilet in Chilisauce / Fish filet in chili sauce

Das Fischfilet war zwar angenehm zart und schmackhaft, aber das Gemüse hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Die zahlreichen Zucchini-Stücke waren viel zu groß geschnitten und irgendwie zu matschig, die Staudensellerie-Stückchen waren wiederum etwas zu bissfest geraten und auch einige Stücke der Frühlingszwiebeln hätten gerne etwas länger gebraten werden können. Außerdem fand sich noch Paprika, Salat und kleine Chilischoten-Scheiben in der Zusammenstellung. Prinzipiell in Ordnung, aber beim Gemüse hätte man sich etwas mehr Mühe geben können wie ich fand. Am Reis wiederum gab es wie üblich natürlich nichts auszusetzen. So etwas ist zwar selten, aber hin und wieder scheint das eine oder andere Asia-Gericht nicht so ganz zu gelingen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute recht eindeutig das Piccata Milanese ganz oben und somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Käsespätzle, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich dem Barschfilet. Im Nachhinein gesehen hätte ich wohl doch eher auch bei dem Barschfilet zuschlagen sollen, aber man kann ja nicht immer das Beste aus dem Angebot wählen.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet: ++
Gemüse: +/-
Chilisauce: +
Reis: ++

Pla Pad Ped [01.06.2011]

Mittwoch sollte auch dieses Mal wieder mein wöchentlicher Fisch- oder Meeresfrüchte-Tag werden. Und obwohl mit dem Pochierten Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln bei Vitality ein durchaus interessantes Fischgericht in der regulären Küche auf der Karte stand – etwas ähnliches hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal versucht – sollte ich mich dann doch anders entscheiden. Die Ravioli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce und das Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfleließ ich aber außen vor. Viel mehr interessierte mich das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke, das dort heute neben Gebratenem Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce angeboten wurde. Also griff ich heute mal bei den Asiatischen Gerichten, das wie üblich mit einer Schale Reis serviert wurde. Etwas ähnliches hatte ich hier, hier und hier bereits probiert gehabt. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Obstsalat von der Dessert-Theke.

Pla Pad Ped

Neben reichlich zarten, gebratenem und grätenfreien Fischfilets fand sich wie üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten im Gericht. Ich entdeckte Möhren, Zucchini, Chinakohl, Thai-Basilikum, Frühlingszwiebeln und schließlich ganze Ringe von Chilischoten. Und diese waren es wohl auch gewesen, die der dunklen und sowieso leicht herben Sauce die kräftige Schärfe gaben. Einzig am Chinakohl muss ich hier ein wenig rummeckern, denn dieser war meiner Meinung nach etwas zu bissfest und hätte gerne noch etwas länger werden können. Aber das machte wirklich nur einen minimalen Teil des Gesamteindrucks aus, daher lasse ich es nicht negativ in die Endnote einfließen. Am Reis gab es wie üblich aber nichts auszusetzen. Der Nachtisch in Form von Stückchen aus Äpfeln, Birnen, Melone, Weintrauben und Orangen in leicht gesüßtem Saft erwies sich auch als gute Wahl und ergab einen guten Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Bei den anderen Kantinengästen erwies sich heute aber, ganz wie ich es vermutet hatte, das Schnitzel mit Pilzen und Knöpfle, das deutlich vor den Ravioli in Spinat-Sahnesauce den ersten Platz belegten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und knapp danach schließlich der Lachs mit Estragonsauce. Ich war mit meiner Entscheidung aber auf jeden Fall mehr als Zufrieden – ganz unabhängig davon wie die anderen Gäste entschieden hatten.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis:++
Obstsalat: ++