Fischfilet in Erdnussauce [06.05.2011]

Heute fand sich im Bereich der regulären Küche meiner Meinung nach nichts, was mich sonderlich ansprach. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality, den ich hier und hier sprach visuell nicht so an, der traditionell-regionale Milchreis mit Wildbeerensauce fiel aus da ich ja kein großer Freund von Süßspeisen zu Mittag bin und der Gebackene Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip sah mit vom Salat her nicht so toll aus. Also wandte ich mich mal wieder der Asia-Ecke zu, wo ich neben Gebackene Ananas und Banane heute auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce auch noch Gebackenes Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnusssauce auf der Karte stand. Und dieses Fischgericht erschien mir in Kombination mit Reis eine gute Wahl zu sein. Also schlug ich hier zu.

Fischfilet mit Gemüse in Erdnussauce / Fish filet with vegs in peanut sauce

Dank der Tatsache dass der Fisch gerade frisch nachgefüllt worden war, konnte ich ein fast 50:50 zwischen Filet und Gemüse erreichen. Die grätenfreien, paniert gebackenen Fischfilet waren wie üblich angenehm zart, wenn auch von der Portionierung etwas groß geraten wie ich fand. Das schmälerte aber natürlich nicht den guten Geschmack, ich hatte mir ja vorsorglicherweise ein Messer mitgenommen. Zusammen mit dem Gemüse, das heute u.a auch Lauchscheiben, Zucchini, Salat, Kohl, Keimlingen und Frühlingszwiebeln bestand war alles in einer leicht scharfen Erdnuss-Sauce angemacht, in der ich sogar einige kleine Erdnüsse entdeckte. In Kombination mit dem Reis ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht wie ich fand, für mich war dies eine gute Wahl gewesen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengästen lag heute recht eindeutig der Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete so auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei – kurioserweise – der Milchreis, der zumindest meines Eindrucks nach noch leicht vor dem Putenbraten lag. Aber das kann auch eine temporäre Verschiebung gewesen sein – ich kann hier natürlich nur einen Ausschnitt der Gesamtbeliebtheit wiedergeben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++

Seehecht in Hoi-Sin-Sauce [15.04.2011]

Eigentlich hatte ich geplant in der Sektion Vitality zuzuschlagen, wo heute Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren. Denn als ich es hier und hier probiert hatte, war es jedes Mal sehr schmackhaft gewesen. Der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce in der Sektion Globetrotter, etwas ähnliches hatte ich hier schon mal verzehrt, sowie der traditionell-regionale Apfelstrudel in Vanillesauce waren heute nichts für mich. Dann aber entdeckte ich dass an der Asia-Theke neben Gebackener Ananas und Banane und Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry heute auch Gebackener Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce angeboten wurde. Das klang lecker und für Fisch kann ich mich meistens begeistern – also landete dieses Gericht mit einer Schale Reis und einem Glückskeks heute auf meinem Tablett.

Seehecht in Hoi-Sin-Sauce / Hake in hoi sin sauce

Neben reichlich zarten, paniert gebratenem Seehechtfilet, das sich wie erwartet als grätenfrei erwies, fand sich natürlich auch wie bei den Asia-Gerichten üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Diese war zwar heute eindeutig recht Blumenkohllastig, aber ich entdeckte auch Möhren, Salat, Kohl, Paprika in rot und orange, Frühlingszwiebeln und Sprossen. Angemacht in der Hoi-Sin-Sauce und zusammen mit dem Reis, unter den ich den Klecks süß-scharfer Chilisauce gemischt hatte, ergab die heutige Zusammenstellung ein absolut schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber eher der Seelachs mit Kartoffelsalat am höchsten in der Gunst und landete somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte die Pute in Honig-Pfeffersauce, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Auf Platz vier folgte schließlich der Apfelstrudel, der wie Freitags üblich natürlich auch hier und da als zusätzlicher Nachtisch diente. Mit reichte die recht große Portion aber aus, weswegen ich heute – abgesehen von dem Glückskeks – auf ein Dessert verzichtete.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht in Hoi-Sin-Sauce: ++
Reis: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse [13.04.2011]

Da ich nun gestern bereits an der Asia-Theke zugeschlagen hatte, wollte ich heute mal wieder der regulären Küche eine Chance geben. Und das obwohl sowohl das Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße als auch das Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry durchaus verlockend klangen. Aber auch bei den westlichen Gerichten hatte man einige interessante Angebote. Zum einen gab es ein Tagesangebot in Form von Schweinerahmgulasch mit Butternudeln. In der Sektion Globetrotter bot man außerdem Griechische Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis an – ein Gericht dass ich hier, hier, hier und hier bereits probiert hatte. Bei Tradition der Region stand Blumenkohl mit käsesauce überbacken, dazu Salzkartoffeln auf der Karte und bei Vitality lockte man mit Gebratenem Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix. Und da ich ja Mittwochs wenn möglich Fisch oder Meeresfrüchte bevorzuge, brauchte ich nicht lange zu überlegen und entschied mich für das Hokifilet, dem ich übrigens hier und hier auch schon mal zugesprochen hatte. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Quark Melba von der Desserttheke.

Hokifilet mit Fenchelgemüse / Hoki filet with fennel veg

Früher war ich ja Fenchel gegenüber eher abgeneigt und hätte es eher als Tee getrunken, aber seit einiger Zeit habe ich es auch als leckere Gemüsebeilage entdeckt – und das nicht nur dank des Fenchelgemüses am Hokifilet, sondern auch das Fenchel-Tomaten-Ragout vom Oktober letzten Jahres hat zu dieser Entwicklung beigetragen. Und auch heute wurde ich in dieser Meinung bestärkt. Das mit Safran verfeinerte Gemüse aus Fenchel und Möhrensteifen war in einer leicht pikanten Currysauce angemacht und passte geschmacklich meiner Meinung nach wunderbar zu dem zarten, paniert gebratenen Hokifilet, das sich ganz wie erwartet als vollkommen grätenfrei erwies. Geschmacklich war auch am Wildreis-Mix nichts auszusetzen, allerdings fand ich die Menge im Verhältnis zu dem Rest etwas mickrig geraten. Aber die Gesamtmenge reichte vollkommen aus um satt zu werden – und das bei gerade mal 506kcal pro Portion. Da konnte ich mir den kleinen Becher aus Quark der mit einem Schicht aus Kirschenpüree bedeckt war auch durchaus noch leisten. Warum man ihn aber Melba genannt hat war mir allerdings nicht ganz klar – unter Melba verstehe ich ja eher den Pfirsich Melba. Sollte man Pfirsich unter die Kirschen gemischt haben, dann habe ich es zumindest nicht heraus geschmeckt.
Als ich die anderen Kantinengäste so beobachtete um die heutige Allgemeine Beliebtheitsskala zusammenzustellen, meinte ich zu erkennen dass heute der Schweinerahmgulasch noch knapp vor den Bifteki den ersten Platz belegte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte, danach kam das Hokifilet und schließlich der Blumenkohl auf Platz fünf. Alle Angaben dabei natürlich wie immer ohne Gewähr.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse mit Möhren & Safran: ++
Wildreismix: ++

Seehecht in Chili-Ingwer-Sauce [08.04.2011]

Obwohl es mit Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln im Bereich Vitality – ein Gericht das ich hier, hier, hier, hier und hier schon einmal so oder so ähnlich probiert hatte – sowie dem Gebratenen Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln bei Globetrotter, welchen ich von hier schon kannte, durchaus interessante Gerichte in der regulären Küche angeboten wurden, sollte ich mich heute doch anders entscheiden. Doch nicht etwa die traditionell-regionalen Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragou und Vanillesauce reizten mich, sondern der Seehecht mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Sauce, der neben Gebackener Ananas und Banane und Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce an der Asia-Theke angeboten wurde hatte es mir irgendwie angetan. In Kombination mit einer Schale mit süß-scharfer Chilisauce garnierten Reises und einem Glückskeks sollte dies heute mal mein Mittagsmahl sein.

Seehecht in Chili-Ingwer-Sauce / Hake in chili ginger sauce

Das zarte, in dünner, teilweise knuspriger Panade gebratene Seehechtfilet erwies sich in seiner dunklen leicht herben und gleichzeitig scharfen Sauce mit leichter Ingwernote stellte sich bereits nach den ersten Bissen als vorzügliche Wahl heraus. In Kombination mit der umfangreichen Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, bei denen ich unter anderem Blumenkohl, Zucchini, Möhren, Salat, Kohl, Schoten und Frühlingszwiebeln entdeckte, sowie dem Reis ergab dieses Gericht sowohl ein leckeres und schmackhaftes als auch ein sehr sättigendes Mittagsgericht. Gab es absolut nichts daran auszusetzen.
Und auch die Allgemeinheit der heutigen Kantinenbesucher schien verstärkt den Asia-Gerichten zuzusprechen. Zumindest meiner Meinung nach lagen sie mit knappen Vorsprung heute auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Eng auf folgte aber schon die Hähnchenbrust und nur knapp dahinter kam der Zander in Mandelbutter. Die Pfannkuchen folgten schließlich auch Platz vier, wobei ich die kleinen Portionen die als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden waren hier mal nicht mitzähle, denn das würde das Gesamtergebnis verfälschen. Alles in allem war das asiatische Seehecht-Gericht aber ein wirklicher Höhepunkt gewesen, vor allem diese Sauce hatte es mir wirklich angetan. Sollte man etwas ähnliches erneut anbieten, bin ich sicher dass ich hier wieder zuschlagen werde.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht in Chili-Ingwer-Sauce: ++
Reis: ++

Königskorallenfisch mit Krabbensauce [25.03.2011]

Natürlich ließ ich auch heute die beiden wie jeden Freitag angebotenen Süßspeisen – zum einen Gebackene Ananas und Banane bei den Asia-Gerichten und zum anderen Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker bei den traditionell-regionalen Gerichten – auch heute außen vor. Das andere Asia-Angebot in Form von Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindlfiesch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry wäre durchaus etwas für mich gewesen – ein ähnliches Gericht nur mit Hühnchen hatte ich hier schon einmal probiert. Wiederum das heutige Vitality-Gericht Gegrilltes Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Brokkoliröschen klang zwar gut, sprach mich aber visuell irgendwie nicht an, da der Brokkoli ziemlich grob zerteilt worden war und der Rest auch nicht sonderlich ansprechend aufbereitet war. Aber zum Glück gab es heute (mal wieder) den Königskorallenfisch auf Krabbensauce mit Gemüsereis, den wir ja schon von hier, hier und hier kennen. Das erschien mir doch ein gutes Gericht zum Wochenabschluss. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Tiramisu-Creme als Nachtisch.

Königskorallenfisch in Garnelensauce / butterfly fish with shrimp sauce

Heute hatte man auf das hinzufügen kleiner Krabben in die Sauce leider verzichtet, der Geschmack danach war aber deutlich zu verspüren. Gemeinsam mit dem angenehm großen, sehr zarten und absolut grätenfreien Stück paniert gebratenen Königskorallenfisches und dem mit Möhrenstiften und etwas gekochten Knollensellerie versetzten Reis als Sättigungsbeilage ergab das Ganze auf jeden Fall ein wirklich sehr gelungenes und schmackhaftes Mittagsgericht. Und auch an der mit einem Röllchen Keks garnierten, luftig-lockeren Tiramisu-Creme gab es absolut nichts auszusetzen. Ich war mal wieder sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Und auch die anderen Kantinengäste sprachen dem Königskorallenfisch heute stark zu, aber ich war der Meinung dass der Putenbraten das Fischgericht in der Allgemeinen Beliebtheit noch leicht überrundete und somit auf Platz zwei der Beliebtheitsskala verdrängte. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier der Kaiserschmarrn, der aber dieses Mal, zumindest meines Eindrucks nach, ziemlich häufig als alleiniges Hauptgericht gewählt worden war.

Mein Abschlußurteil:
Königskorallenfisch: ++
Krabbensauce: ++
Gemüsereis: ++
Tiramisu-Creme: ++