Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [21.09.2011]

Auf Asia-Thai-Gerichte hatte ich heute irgendwie keinen Appetit, auch wenn mit Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce und vor allem Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry zwei durchaus interessante Gericht auf der Karte standen. Die Gebackenen Camembert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur bei Tradition der Region sprach mich wiederum nicht sonderlich an. Verlockender klang da schon das Zusatzangebot, eine “Bauernplatte” mit Rinderbraten, Bratwürstchen, Leberknödel und Bauchspeck aus Sauerkraut, und auch die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis in der Abteilung Globetrotter schien recht lecker, doch ich hatte natürlich nicht vergessen dass ich Mittwochs natürlich bevorzugt Fisch und/oder Meeresfrüchte verzehre. Daher entschied ich mich dann doch für das heutige Angebot der Sektion Vitality, ein Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix und ergänzte dies noch mit einem Becherchen Weißes Mousse Chocolate von der Dessert-Theke.

Hokifilet auf Fenchelgemüse / Hoki filet on fennel vegetables

Zu einem aktzeptabel großen Stück in knuspriger Panade gebratenes Hokifilet, das sowohl als angenehm zart als auch grätenfrei erwies, fanden sich eine mehr als ausreichende Portion Reis aus dunklerem Wild- und weißen normalen Reis sowie einem Gemüsemix mit Fenchel und Möhrenstiften in gelber, würziger Safransauce. Die Kombination aus Fisch und Fenchel erschien zwar im ersten Moment ungewöhnlich, erwies sich aber als sehr lecker und geschmacklich gut zusammenpassend. Und auch am Mousse aus weißer Schokolade gab es absolut nichts auszusetzen, es erwies sich sogar als cremiger und schaumiger als die Mousses hier sonst normalerweise sind – auch wenn es kalorientechnisch bestimmt nicht sehr vorteilhaft gewesen ist. Aber bei gerade mal 506kcal für das Hauptgericht war es denke ich mal noch vertretbar.
Der Gros des heutigen Kantinenpublikums hatte sich heute unerwarteterweise doch für die Bifteki entschieden, ich hatte ja doch eher erwartet dass man der Bauernplatte mit dem vielen Fleisch den Vorzug geben würde. Doch diese erreichte nicht mal Platz zwei, hier waren die Asia-Gericht angesiedelt. Statt dessen landete sie nur auf Platz drei, knapp vor dem Hokifilet auf Platz vier und dem Camembert auf Platz fünf. Manchmal halten die Vorlieben der Kantinengäste also doch noch kleine Überraschungen für mich bereit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse: ++
Wildreismix: ++
Weißes Mousse Chocolate: ++

Chu Chi Pla – Fisch süß-sauer [14.09.2011]

Mittwoch sollte wie üblich auch diese Woche wieder mein Fisch- und/oder Meeresfrüchte-Tag werden. Daher fielen traditionell-regionalen Broccoli-Nußecken an mediterranem Gemüse mit Basailikumdip und die Penne Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter schon mal raus. Blieben also noch der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln in der Sektion Vitality (so etwas hatte ich hier, hier und hier bereits verzehrt) sowie das Chu Chi Pla – Knusprig gebackener Fisch Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce, welches ich hier auch schon mal auf dem Tablett gehabt hatte. Letztlich war mir dann doch mehr nach dem süß-sauren Fisch, den ich mir mit etwas Nasi Goreng – Gebratenem Gorengreis mit verschiedenem Gemüse kombinierte. Außerdem gab es natürlich noch eine Schale Reis und einen Glückskeks dazu.

Chu Chi Pla - Fisch süß-sauer / Fish sweet sour

Einen einzigen Kritikpunkt habe ich heute leider doch gefunden, denn die Möhren im Gemüse des süß-sauren Fisches waren größtenteils nur unzureichend gekocht und ziemlich hart geraten. An den restlichen Gemüsesorten wie Blumenkohl, Zucchini, Salat, Frühlingszwiebeln und Tomaten sowie dem paniert gebratenen, zarten und grätenfreien Fischfilets gab es nichts auszusetzen. Und auch am Curryreis mit bunter Gemüsemischung (Nasi Goreng) fand ich nichts auszusetzen. Dennoch gebe ich heute aufgrund der massiven Versäumnisse bei den Karotten mal keine volle Punktzahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber eindeutig die Penne Bolognese am höchsten in der Günst und landete so auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach folgten die Asia-Gerichte auf Platz zwei, danach der Fisch im Tomatenbett und schließlich die Broccoli-Nußecken. Hier also keine Überraschungen – ganz wie erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Chu Chi Pla: +
Nasi Goreng: ++
Reis: ++
Glückskeks: ++

Gebratener Zander in Mandelbutter [09.09.2011]

Die Süßspeisen wie die Gebackene Ananas und Banane bei Asia-Thai-Theke sowie die Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Vanillesauce bei Tradition der Region ließ ich heute wie üblich außen vor. Interessant jedoch erschienen sowohl das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce von der Asia-Thai-Theke als auch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialische Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln aus dem Bereich Vitality und schließlich der Gebratene Zander in Manelbutter mit Petersilienkartoffeln aus dem Bereich Globetrotter. Da ich die Hähnchenbrust aber schon mit hier, hier, hier, hier und hier bereits fünf Mal gewählt hatte, den Zander aber meines Wissens noch nie probiert hatte, fiel meine Wahl schließlich auf das Fischgericht. Dazu nahm ich mir noch ein paar Erbsen aus dem Gemüseangebot sowie einen Becher Pfirsichjoghurt von der Gemüsetheke.

Gebratener Zander in Mandelbutter

Ich hatte mir die Mandelbutter ja als reine Fettbeigabe vorgestellt, doch wie ich heute feststellen durfte steckt da viel mehr darin. Zu den beiden paniert gebratenen Stücken, zarten und grätenfreien Zander gab es reichlich mit feinem Mandelaroma versehene Mandelbutter die mit zahlreichen Mandelstücken versehen war. Und diese Mandelstückchen erwiesen sich als wahrer Leckerbissen, denn sie waren sehr pikant gewürzt und gaben dem Gericht das gewisse etwas. Gemeinsam mit den Erbsen und den Petersilienkartoffeln, an denen es ebenfalls absolut nichts auszusetzen gab, ein sehr sättigendes und sehr schmackhaftes Mittagsgericht. Auf den kleinen Becher Joghurt, der sich als recht dünnflüssig und für meinen Geschmack einen Deut zu süß herausstellte hätte ich da eigentlich verzichten können, aber wo ich ihn mir schon aufgeladen hatte verschwand er schließlich auch noch in meinem Magen.
Auf der Beliebtheitsskala des restlichen Kantinenpublikums lag heute meiner Meinung nach das Zanderfilet mit knappen Vorsprung vor der Hähnchenbrust auf Platz eins. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und schließlich die Pfannkuchen auf dem vierten Platz. Hätte ich geahnt dass die Mandelbutter doch so Pikant ist, hätte ich hier wohl schon öfter zugeschlagen – aber ich bin sicher dass es dieses Gericht hier nicht das letzte Mal gegeben hat.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet: ++
Mandelbutter mit Mandeln: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Erbsen: ++
Pfirsichjoghurt: +

Pla Sam Rod [10.08.2011]

Mittwoch sollte wie üblich auch dieses Mal wieder mein Fischtag sein. Also fielen der traditionell-regionale Bunte Gemüseeintopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern und die Gebratene Putenoberkohle auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei Globetrotter – letzteres hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal probiert – für heute natürlich aus. Eine Alternative wäre das Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis aus der Sektion Vitality gewesen, ein Gericht welches ich hier, hier, hier und hier gewählt hatte, aber auch das Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce, welches neben dem Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, klang nicht schlecht. Dieses Fischgericht hatte ich hier und hier schon mal verspeist. Spontan entschied ich mich schließlich für den Asia-Fisch, den ich neben der üblichen Schüssel Reis noch mit einem Becherchen Panna cotta mit Himbeeren von der Desser-Theke ergänzte.

Pla Sam Rod

Auch dieses Mal erwies sich das Gemüse – ich entdeckte Zucchini, Blumenkohl, grüne Bohnen, Paprika, Möhren, Chinakohl und Frühlingszwiebeln – als eher kurz, aber vollkommen ausreichend gegart so dass es sich im Biss als etwas fester herausstellte. Dazu gab es reichlich in ganz dünner Panade gebackenes, zartes und grätenfreies Fischfilet von etwas festerer Fleischstruktur. Und alles war in einer würzigen Sauce angerichtet, die geschmacklich gut zum Rest des Gerichtes passte. In Kombination mit dem Reis ein sehr leckeres und sättigendes Gericht. Und der stichfeste Panna cotta mit der Garnitur aus Himbeerenmus erwies sich als gute Wahl.
Der Gros der anderen Kantinengäste hatte sich heute aber eher für die Putenoberkeule entschieden, die recht deutlich den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala eroberte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, auf Platz drei würde ich das Barschfilet sehen – aber nur mit knappen Vorsprung vor dem Gemüseeintopf mit Maultaschen. Wäre heute nicht mein Fischtag gewesen, hätte ich mich aber wohl für die vegetarischen Maultaschen entschieden – irgendwie sah das Gericht sehr verlockend sein. Sollte es einmal an einem anderen Wochentag angeboten werden, würde ich hier vorbehaltlos zuschlagen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Sam Rod: ++
Reis: ++
Pana cotta mit Himbeeren: ++

Fischfilet in süßer Chilisauce [29.07.2011]

Zumindest ein Mal in der Woche wollte ich auch an der Asia-Thai-Theke zuschlagen. Und das obwohl mit Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln bei Vitality (etwas ähnliches hatte ich hier schon mal probiert) und einer Forelle “Müllerin Art” mit Kräuterkartoffeln bei Globetrotter (was ich hier in fast gleicher Form schon mal auf dem Tablett gehabt hatte) zwei durchaus interessante auf der Karte der regulären Küche zu finden waren. Die traditionell-regionalen Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Vanillesauce klang zwar lecker, aber zum einen bin ich ja kein Freund von Süßspeisen zum Mittagessen, zum anderen wollte ich heute ja Asiatisch speisen. Und in diesem Bereich standen neben Gebackene Annas und Banane auch Pute mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce oder Gebratenes Fischfilet mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce zur Auswahl. Die beiden letzteren Gerichte klangen beide recht verlockend und nach kurzem Überlegen entschied ich mich für das Fischgericht. Dazu gab es wie immer eine Schale Reis und heute auch mal wieder einen Glückskeks.

Fischfilet in süßer Chilisauce / Fish filet in sweet chili sauce

Eine gute Entscheidung wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Zu dem zarten, paniert gebratenen, grätenfreien Fischfilet hatte man wie üblich mit einer bunten Auswahl verschiedener Gemüsesorten kombiniert. Ich entdeckte dabei vor allem Frühlingszwiebeln, Paprika, Möhren, Blumenkohl, Zucchini und Chinakohl sowie ein paar Stücke Ananas. Die Sauce in der alles erinnerte zwar etwas an die süß-saure Variante, wartete aber mit einer leichten Schärfe auf und erschien etwas dunkler als üblich. In der Summe wirklich mal wieder ein leckeres Asia-Gericht, ich war sehr zufrieden mit meiner Auswahl.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala fochten heute die Forelle Müllerin und die Provenzialische Hähnchenbrust ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz – und ich würde sagen dass die Forelle dieses Rennen knapp für sich gewann. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die gefüllten Pfannkuchen, die aber natürlich auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genutzt wurden. Außerdem konnte man wie üblich vereinzelte Salatesser und selbst zusammengestellte Menüs beobachten, die ich aber wie ebenfalls üblich nicht in die Bewertung einfließen lasse.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Chilisauce: ++
Reis: ++