Hokifilet mit Fenchelgemüse [22.06.2011]

Nach der Ente gestern ließ ich dir Angebote an der Asia-Theke in Form von Chop Suey – Gebratenes Gemüse in Kokosmilchsauce und Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünem Curry heute mal außen vor, auch wenn ich zugeben muss dass die Garnelen durchaus verlockend klangen und aussahen – etwas gleichartiges habe ich hier schon mal verzehrt. Der traditionell-regionale Blumenkohl mit Käsesauce überbacken dazu Salzkartoffeln und die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis, ein Gericht dass ich hier, hier, hier und hier schon probiert hatte, klangen zwar auch nicht schlecht, aber ich bevorzuge Mittwochs nun mal Fisch oder andere Meeresfrüchte. Blieb also nur noch das Gebratene Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix in der Sektion Vitality, ein Gericht das ich früher hier, hier und hier schon mal probiert hatte. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Beerenjoghurt von des Dessertheke.

Hokifilet mit Fenchelgemüse / Hoki filet with fennel veg

Eine wirklich sehr gute Wahl wie ich nach den ersten Bissen schnell feststellen durfte. Das gebratene, gefaltete zarte und absolut grätenfreie Hokifilet war in der “Falte” mit einer dünnen Schicht einer hellen Paste, wohl eine Art Sour Cream, bestrichen, die aber geschmacklich nicht definierbar war, sondern wohl eher dem Zusammenhalt diente. Dazu gab es ein Gemüse auch Fenchel und Karottenscheiben in einer cremigen Sauce mit Safranaroma, die eine sehr interessante und schmackhafte Gemüsebeilage zu dem Fischfilet und dem Mix aus geschälten und dunklem Reis bildete. Sehr lecker, eine gute Wahl – und mit 506kcal pro Portion erwies es sich auch als angenehm leicht. Da konnte ich mir den Quark mit Preiselbeeren, Pistaziengarnitur und einem Stückchen Pflaume auch durchaus noch leisten.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen aber heute ganz deutlich die Bifteki mit Tomatenreis am höchsten in der Gunst der anderen Kantinenbesucher. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und sehr knapp dahinter das Hokifilet auf Platz drei. Der überbackene Blumenkohl erreichte schließlich einen guten vierten Platz. Das entsprach auch meinen Erwartungen, aufgrund meiner bisherigen Erfahrung hatte ich auch kaum ein anderes Ergebnis erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Beerenquark: ++

Fischfilet in Chilisauce [15.06.2011]

Natürlich war auch der heutige Mittwoch wieder traditionell mein Fisch- und Meeresfrüchte-Tag. Zwar stand in der regulären Küche neben dem traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln (die ich hier schon probiert habe) und dem Piccata Milanese von der Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter (das ich hier schon mal verzehrt hatte) heute bei Vitality ein recht vielversprechend klingendes Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln auf der Karte, aber ich entschied mich dann doch für das Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Chilisauce aus der Asia-Thai-Abteilung, welches wie üblich mit einer Schale Reis verzehrt wurde.

Fischfilet in Chilisauce / Fish filet in chili sauce

Das Fischfilet war zwar angenehm zart und schmackhaft, aber das Gemüse hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Die zahlreichen Zucchini-Stücke waren viel zu groß geschnitten und irgendwie zu matschig, die Staudensellerie-Stückchen waren wiederum etwas zu bissfest geraten und auch einige Stücke der Frühlingszwiebeln hätten gerne etwas länger gebraten werden können. Außerdem fand sich noch Paprika, Salat und kleine Chilischoten-Scheiben in der Zusammenstellung. Prinzipiell in Ordnung, aber beim Gemüse hätte man sich etwas mehr Mühe geben können wie ich fand. Am Reis wiederum gab es wie üblich natürlich nichts auszusetzen. So etwas ist zwar selten, aber hin und wieder scheint das eine oder andere Asia-Gericht nicht so ganz zu gelingen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute recht eindeutig das Piccata Milanese ganz oben und somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Käsespätzle, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich dem Barschfilet. Im Nachhinein gesehen hätte ich wohl doch eher auch bei dem Barschfilet zuschlagen sollen, aber man kann ja nicht immer das Beste aus dem Angebot wählen.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet: ++
Gemüse: +/-
Chilisauce: +
Reis: ++

Pla Pad Ped [01.06.2011]

Mittwoch sollte auch dieses Mal wieder mein wöchentlicher Fisch- oder Meeresfrüchte-Tag werden. Und obwohl mit dem Pochierten Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln bei Vitality ein durchaus interessantes Fischgericht in der regulären Küche auf der Karte stand – etwas ähnliches hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal versucht – sollte ich mich dann doch anders entscheiden. Die Ravioli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce und das Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfleließ ich aber außen vor. Viel mehr interessierte mich das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke, das dort heute neben Gebratenem Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce angeboten wurde. Also griff ich heute mal bei den Asiatischen Gerichten, das wie üblich mit einer Schale Reis serviert wurde. Etwas ähnliches hatte ich hier, hier und hier bereits probiert gehabt. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Obstsalat von der Dessert-Theke.

Pla Pad Ped

Neben reichlich zarten, gebratenem und grätenfreien Fischfilets fand sich wie üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten im Gericht. Ich entdeckte Möhren, Zucchini, Chinakohl, Thai-Basilikum, Frühlingszwiebeln und schließlich ganze Ringe von Chilischoten. Und diese waren es wohl auch gewesen, die der dunklen und sowieso leicht herben Sauce die kräftige Schärfe gaben. Einzig am Chinakohl muss ich hier ein wenig rummeckern, denn dieser war meiner Meinung nach etwas zu bissfest und hätte gerne noch etwas länger werden können. Aber das machte wirklich nur einen minimalen Teil des Gesamteindrucks aus, daher lasse ich es nicht negativ in die Endnote einfließen. Am Reis gab es wie üblich aber nichts auszusetzen. Der Nachtisch in Form von Stückchen aus Äpfeln, Birnen, Melone, Weintrauben und Orangen in leicht gesüßtem Saft erwies sich auch als gute Wahl und ergab einen guten Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Bei den anderen Kantinengästen erwies sich heute aber, ganz wie ich es vermutet hatte, das Schnitzel mit Pilzen und Knöpfle, das deutlich vor den Ravioli in Spinat-Sahnesauce den ersten Platz belegten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und knapp danach schließlich der Lachs mit Estragonsauce. Ich war mit meiner Entscheidung aber auf jeden Fall mehr als Zufrieden – ganz unabhängig davon wie die anderen Gäste entschieden hatten.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis:++
Obstsalat: ++

Fischfilet in Erdnussauce [06.05.2011]

Heute fand sich im Bereich der regulären Küche meiner Meinung nach nichts, was mich sonderlich ansprach. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality, den ich hier und hier sprach visuell nicht so an, der traditionell-regionale Milchreis mit Wildbeerensauce fiel aus da ich ja kein großer Freund von Süßspeisen zu Mittag bin und der Gebackene Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip sah mit vom Salat her nicht so toll aus. Also wandte ich mich mal wieder der Asia-Ecke zu, wo ich neben Gebackene Ananas und Banane heute auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce auch noch Gebackenes Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnusssauce auf der Karte stand. Und dieses Fischgericht erschien mir in Kombination mit Reis eine gute Wahl zu sein. Also schlug ich hier zu.

Fischfilet mit Gemüse in Erdnussauce / Fish filet with vegs in peanut sauce

Dank der Tatsache dass der Fisch gerade frisch nachgefüllt worden war, konnte ich ein fast 50:50 zwischen Filet und Gemüse erreichen. Die grätenfreien, paniert gebackenen Fischfilet waren wie üblich angenehm zart, wenn auch von der Portionierung etwas groß geraten wie ich fand. Das schmälerte aber natürlich nicht den guten Geschmack, ich hatte mir ja vorsorglicherweise ein Messer mitgenommen. Zusammen mit dem Gemüse, das heute u.a auch Lauchscheiben, Zucchini, Salat, Kohl, Keimlingen und Frühlingszwiebeln bestand war alles in einer leicht scharfen Erdnuss-Sauce angemacht, in der ich sogar einige kleine Erdnüsse entdeckte. In Kombination mit dem Reis ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht wie ich fand, für mich war dies eine gute Wahl gewesen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengästen lag heute recht eindeutig der Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete so auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei – kurioserweise – der Milchreis, der zumindest meines Eindrucks nach noch leicht vor dem Putenbraten lag. Aber das kann auch eine temporäre Verschiebung gewesen sein – ich kann hier natürlich nur einen Ausschnitt der Gesamtbeliebtheit wiedergeben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++

Seehecht in Hoi-Sin-Sauce [15.04.2011]

Eigentlich hatte ich geplant in der Sektion Vitality zuzuschlagen, wo heute Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren. Denn als ich es hier und hier probiert hatte, war es jedes Mal sehr schmackhaft gewesen. Der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce in der Sektion Globetrotter, etwas ähnliches hatte ich hier schon mal verzehrt, sowie der traditionell-regionale Apfelstrudel in Vanillesauce waren heute nichts für mich. Dann aber entdeckte ich dass an der Asia-Theke neben Gebackener Ananas und Banane und Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry heute auch Gebackener Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce angeboten wurde. Das klang lecker und für Fisch kann ich mich meistens begeistern – also landete dieses Gericht mit einer Schale Reis und einem Glückskeks heute auf meinem Tablett.

Seehecht in Hoi-Sin-Sauce / Hake in hoi sin sauce

Neben reichlich zarten, paniert gebratenem Seehechtfilet, das sich wie erwartet als grätenfrei erwies, fand sich natürlich auch wie bei den Asia-Gerichten üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Diese war zwar heute eindeutig recht Blumenkohllastig, aber ich entdeckte auch Möhren, Salat, Kohl, Paprika in rot und orange, Frühlingszwiebeln und Sprossen. Angemacht in der Hoi-Sin-Sauce und zusammen mit dem Reis, unter den ich den Klecks süß-scharfer Chilisauce gemischt hatte, ergab die heutige Zusammenstellung ein absolut schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber eher der Seelachs mit Kartoffelsalat am höchsten in der Gunst und landete somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte die Pute in Honig-Pfeffersauce, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Auf Platz vier folgte schließlich der Apfelstrudel, der wie Freitags üblich natürlich auch hier und da als zusätzlicher Nachtisch diente. Mit reichte die recht große Portion aber aus, weswegen ich heute – abgesehen von dem Glückskeks – auf ein Dessert verzichtete.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht in Hoi-Sin-Sauce: ++
Reis: ++