Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot [13.11.2018]

Zwar war es heute nicht gerade so, dass ansonsten nichts akzeptables auf der Speisekarte zu finden war. Mit den Spaghetti Bolognese mit Grana Padano bei Globetrotter oder dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten bei Tradition der Region hätte ich durchaus leben können und auch der Gebackene Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce der neben Gebratenem Tofu mit Gemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde besaß seinen Reiz, doch wenn unser Betriebsrestaurant schon eine Eintopf-Woche macht, wollte ich natürlich die Gelegenheit nicht verpassen diese zu probieren. Wäre kein Meerrettich – den ich ja nicht ausstehen kann – drin gewesen, hätte ich wahrscheinlich zum Kartoffel- Wirsingeintopf mit Kassler und Meerrettich gegegriffen, aber so fiel meine Wahl auf den vegetarischen Angebot Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot.

Turkish lentil stew with pita / Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot

Obwohl ich ja eigentlich ein großer Fan von Gerichten mit Fleisch bin, war ich doch mehr als nur positiv überrascht als ich den ersten Löffel dieses Eintopfgerichts probiert hatte. Der Geschmack war kräftig und leicht pikant, was mir schon mal sehr zusagte. Neben Linsen tummelten sich auch Möhren, Kartoffeln, Stangensellerie und Zwiebeln mit im Eintopf und machten ihn auch ohne Fleischeinlage zu einem überaus schmackhaften und sogar einigermaßen sättigenden Gericht. Für den noch fehlenden Teil der Sättigung sorgte schließlich das aufgetoastete, aber inzwischen wieder abgekühlte Fladebrot, welches zwar leicht trocken war, das man aber wunderbar dazu nutzen konnte auch die letzten Reste dieses ungewöhnlich schmackhaften kleinasiatischen Gerichts aus dem viel zu schnell leer gewordenen Teller zu wischen. Ich überlegte ernsthaft ob ich mir noch nachschlag holen sollte, entschied mich dann aber doch dagegen. Aber die Wahl des Linseneintopfes bereute ich nicht einen Moment.
Bei den anderen Gästen lagen heute aber die Spaghetti am höchsten in der Gunst, die sich somit den ersten Platz sichern konnten. Aber nur knapp dahinter auf einem guten zweiten Platz folgte auch schon das Putenschnitzel mit Kroketten. Um den dritten Platz lieferten sich Asia-Gerichte und die beiden Eintöpfe wiederum ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Eintöpfe sehr knapp für sich entscheiden konnten und die Asia-Gerichte somit auf einen guten vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Türkischer Linseneintopf: ++
Fladenbrot: +

Lahmacun mit Salat, Putenfleisch & Dip [17.08.2018]

Obwohl der Lachs in der Folie gegart mit Kartoffeln bei Globetrotter heute auch sehr gut aussah und ich die ganze Woche noch keinen Fisch gegessen hatte, entschied ich mich heute doch recht schnell für den Lahmacun mit Salat, Putenfleisch und Dip, der im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Ich hatte die letzten Male, z.B. hier oder hier, einfach zu gute Erfahrungen damit gemacht. Der Milchreis mit heißen Kirschen bei Tradition der Region wäre sowie nichts für mich gewesen und die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Erdnußsauce konnten da auch nicht mithalten.

Lahmacun with salad, turkey & dip / Lahmacun mit Salat, Putenfleisch & Dip

Bereits nach den ersten Bissen durfte ich zufrieden feststellen, dass ich heute eine gute Entscheidung getroffen hatte. Das dünne Fladenbrot, welches mit einer Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichen war, erschien äußerst frisch und man hätte ihn problemlos rollen können, um den Lahmecun mit den Händen zu verzehren, aber ich entschied mich dann doch dazu, ihn “kultiviert” mit Messer und Gabel zu verzehren. Die Gefahr durch den tropfenden Dip eine kleine Sauerei auf dem Tablett zu veranstalten erschien mir einfach zu groß. Und die Kombination aus Blattsalat, Rotkohlsalat, Putendöner-Fleisch und Joghurt-Kräuter-Dip erwies sich als äußerst gelungene Beilage zum Fladenbrot-Fladen und machte das Gericht im ganzen zum einem überaus leckeren, leicht pikanten und angenehm sättigenden Mittagsmahl. Dass der Teig in der Mitte etwas durchweichte bevor ich dazu kam ihn zu verzehren nahm ich dabei billigend in Kauf. Der Lahmacun ist doch immer wieder eine gute Entscheidung hier in unserem Betriebsrestaurants.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich diese türkische Pizza großer Beliebtheit und überholte beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sogar noch den eigentlich als Primärgericht vorgesehenen in Folie gegarten Lachs, der aber nur knapp dahinter auf einem guten zweiten Platz landete. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und wiederum knapp danach folgte der Milchreis auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun mit Salat, Putenfleisch & Dip: ++

Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot [07.04.2016]

Zwar fanden sich mit einem Rindergeschnetzelten “Stroganoff” mit Kroketten bei Tradition der Region sowie einem Putensteak in der Parmesanhülle mit Tomatensugo und Spagetti im Abschnitt Globetrotter auch interessante Fleischgerichte auf der Speisekarte und auch die Asia-Thai-Angebote wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art sowie Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce nicht uninteressant erschienen, fiel meine Wahl heute doch auf das heutige vegetarische Angebot im Abschnitt Vitaliy, den Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse, Oliven und Fladenbrot. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Obstsalat mit Joghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Greek vegetable stew / Griechischer Gemüsetopf

Leider hatte die Thekenkraft vergessen, meinen Gemüsetopf mit Schafskäse zu garnieren und auch hatte es versäumt danach zu fragen, daher musste ich heute leider darauf verzichten. Der Gemüsetopf selbst war zwar gut gewürzt, aber der Gemüse-Mix aus Stücken von Blumenkohl, Zucchini, Auberginen, Möhren, Spargel, schwarzen Oliven, Tomaten, Broccoli und Zwiebeln war nicht nur teilweise sehr grob geschnitten – was man im Bild vor allem am Blumenkohl erkennen kann – sondern das Gemüse selbst wirkte auch etwas zerkocht. Da kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Das Stück Fladenbrot war zwar eindeutig aufgetoastet, aber an ihm gab es sonst nichts auszusetzen. Und auch am mit einer kräftigen Portion Naturjoghurt garnierten Obstsalat fand ich keinen Grund, irgendwelche Kritik anzubringen.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag eindeutig das Putensteak mit Spaghetti am höchsten in Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der heutigen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, deren Vorsprung vor den drittplatzierten Rindergeschnetzelten aber nur minimal erschien. Auf dem vierten Platz folgte das vegetarische Gemüsetopf.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: +
Fladenbrot: ++
Obstsalat mit Joghurt: ++

Griechisches Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Fladenbrot [05.11.2015]

Heute waren fast alle Angebote mal wieder recht gleichwertig verlockend, aber meine beiden Favoriten waren von Anfang an das Griechische Gyros mit frischen Zwiebeln, Fladenbrot und Tzatziki bei Tradition der Region und der Mexikanische Fleischtortilla mit Avocado-Hollandaise und Käse gratiniert, dazu Beilagensalat bei Globetrotter. Aber auch die Spaghetti mit Balsamicolinsen im Abschnitt Vitality und die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse von der Asia-Thai-Theke sahen nicht schlecht aus. Letztlich fiel die Wahl aber doch auf das Gyros und da mir noch etwas Gemüse fehlte, ergänzte ich es um einen kleinen selbst zusammengestellten Salat von der Salattheke. Außerdem gesellte sich noch ein kleiner Obstsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf das Tablett.

Greek gyros with fresh onions, tzatiki & pita / Griechisches Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Fladenbrot

Der Salat aus Streifen von Möhren, Kohlrabi und roter Beete, die ich mit Mais und Kidneybohnen ergänzt und mit einem Balsamicodressing garniert hatte, war schon einmal sehr lecker und gab keinen Grund zu irgendwelcher Kritik. Das Hauptgericht wiederum war leider nicht ganz so perfekt, denn die Fleischstücke waren zwar gut gewürzt, aber schon deutlich abgekühlt und teilweise von nicht guter Konsistenz – daher kann ich hier keine volle Punktzahl geben. An den frischen Zwiebeln gab es nichts auszusetzen, das mit Streifen von Salatgurke versetzte Tzatiki war zwar für meinen Geschmack etwas dünnflüssig, aber erwies sich als geschmacklich in Ordnung, so dass ich hier von einem Punktabzug absehen kann. Beim Brot handelte es sich meiner Ansicht nach nicht um echtes Fladenbrot, sondern um gewöhnliches Weißbrot, dass man etwas aufgetoastet hatte, aber das störte mich nicht weiter, denn es war dennoch einigermaßen frisch, leicht knusprig und wunderbar soft, wodurch es sich auch sehr gut dazu eignete, die Reste des Gerichts vom Teller aufzuwischen. Der Obstsalat schließlich war deutlich Apfellastig geraten, nur ein paar Stücke Melone und ein einziges Stück Birne lockerten die Mischung etwas auf. Daher kann ich, obwohl das Obst angenehm frisch war, auch hier keine volle Punktzahl geben – in einem Obstsalat wünsche ich mir deutlich mehr Abwechslung.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man sofort dass es heute das Gyros war, das sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte der Fleischtortilla, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgten schließlich die Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Tzatziki: ++
Zwiebeln: ++
Fladenbrot: ++
Salat: ++
Obstsalat: +

Pulled Pork im Fladenbrot mit Coleslaw & Steakhouse Pommes [09.07.2015]

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, zu welchem der Angebote ich greifen sollte, denn mit Pulled Pork im Fladenbrot mit Coleslaw-Salatund Steak House Pommes stand im Bereich Globetrotter ein Gericht auf dem Speiseplan, das es meinen Aufzeichnungen nach so noch nicht in unserem Betriebsrestaurant gegeben hatte und das ich daher natürlich unbedingt probieren musste. Pulled Pork ist Schweineschulter oder Nacken, der (normalerweise) mit Öl und Gewürzen eingerieben, mindestens 24 Stunden mariniert und anschließend über 10 bis 15 Stunden langsam im Dampf eines BBQ-Grills (Smokers) langsam bei 100 bis 130 Grad gegart, wobei man es zusätzlich noch mit Würzsauce einreibt. Zum Schluss wird es mit BBQ-Sauce eingerieben und mit zwei Gabeln auseinander gezogen, sozusagen zerzupft (engl. “to pull” – daher der Name). Ich bezweifle zwar, dass man diesen Aufwand auch hier betrieben hatte, aber es sah auch so einfach zu verlockend aus. Dagegen kamen weder die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region oder die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce auch nur annährend an. Dazu nahm ich mir noch etwas Ketchup für die Pommes Frites und ein Becherchen Aprikosencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pulled pork in pita with cole slaw & steak house fries / Pulled pork im Fladenbrot mit Cole Slaw & Steakhouse Pommes

Das Fladenbrot war zwar eindeutig aufgebacken und nicht frisch, aber dafür noch warm und knusprig. Die untere Hälfte war mit etwas Cocktailsauce bestrichen und ein wenig Salat belegt, was aber bei der angenehm großen Menge des Pulled Pork geschmacklich kaum eine Bedeutung hatte. Das Fleisch selber war wunderbar zart und hatte auch den leicht rauchigen Geschmack den man erwartet, hätte aber gerne noch etwas würziger sein können. Hier hätte es nicht geschadet, wenn man noch etwas BBQ-Sauce mit ins Brötchen gemacht hätte oder die für die Gäste bereit gestellt hätte, damit sie dies selber tun. Denn gemeinsam mit dem aufgetoasteten Fladenbrot war es dann doch ein klein wenig trocken. Gut, ich hätte vielleicht Ersatzweise noch etwas Ketchup ins Fladenbrot machen können, aber daran hatte ich leider zu spät gedacht – letztlich ging es aber natürlich auch so. Die Steakhouse Pommes schließlich waren zwar nicht mehr hundertprozentig heiß, aber ansonsten gab es daran nichts auszusetzen. Leider war der Coleslaw für einen Krautsalat zwar etwas zu Möhrenlastig geraten, ergänzte das Gericht aber dennoch überaus schmackhaft. Insgesamt nicht perfekt, aber für ein Betriebsrestaurants dennoch eine sehr leckere Zusammenstellung. Daher kann ich hier wohl bedenkenlos volle Punktzahl geben. Der nicht zu süße, fruchtige und schön schaumige Becher Aprikosencreme schloss die Mahlzeit heute schließlich sehr gelungen ab.
Und auch die anderen Gäste hatten heute bevorzugt beim Pulled Pork zugeschlagen und diesem Angebot mit einem uneinholbare großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Nach einer großen Lücke folgten dann die Asia-Gerichte auf Platz zwei, knapp gefolgt von den Schinkennudeln auf dem dritten Platz und die Gnocchi schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: ++
Fladenbrot: ++
Cole Slaw: ++
Steakhouse Pommes: ++
Aprikosencreme: ++