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Bayrischer Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen – das Rezept

Tuesday, December 24th, 2019

Zum heutigen Heiligabend sollte es heute mal etwas ganz traditionelles geben: Kartoffelsalat mit heißen Wiener Würstchen. Damit die Hausfrau am Heiligabend nicht so viel Arbeit hatte, war es früher in vielen Familien üblich an diesem Tag nur ein einfaches Gericht wie dieses zu servieren und dann für die größere Familie am ersten Weihnachtsfeiertag etwas aufwändigeres zu servieren. Ich entschied mich also für eine bayrische Kartoffelsalat-Variante ohne Mayonaise, die ich aber noch um Essiggurken und etwas angebratenen Speck erweiterte. Dabei hatte ich mich Zwar bei der Speckmenge etwas verschätzt und etwas zu viel angebraten, aber ich habe die Menge im Rezept entsprechend angepasst. Dieses verwendete Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 6-8 Wiener Würstchen
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 250ml Fleischbrühe (Instant)
  • 3 Esslöffel Weißweinessig
  • 4 Esslöffel Öl
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 100g gewürfelten Speck
  • 4-5 Cornichons
  • 1 Bund Schnittlauch
  • etwas Salz & Pfeffer zum würzen
  • Da die Kartoffeln die ich gekauft hatte noch etwas Erde an der Schale anhaften hatten, entschied ich sie vor dem eigentlichen kochen erst mal zu waschen. Wegen der Schale wäre es wahrscheinlich egal gewesen, ob man die Kartoffeln in sauberen oder dreckigen Wasser kocht, aber mir war so wohler. 😉
    01 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

    Dann können wir etwas Wasser in einem Topf aufsetzen und zum kochen bringen
    02 - Wasser in Topf zum kochen bringen / Bring water to a boil

    und die Kartoffeln für 20-25 Minuten darin als Pellkartoffeln (mit Schale) kochen bis sie gar sind.
    03 - Kartoffel als Pellkartoffeln kochen / Cook potatoes with peel

    In der Zwischenzeit schälen und würfeln wir die rote Zwiebel,
    04 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schneiden die Cornichons in Scheiben
    05 - Cornichons in Scheiben schneiden / Cut pickles in slices

    und waschen das Schnittlauch, schütteln es trocken und schneiden es in Röllchen.
    06 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

    Wenn wir nicht sicher sind ob die Kartoffeln durchgehend gegart sind, können wir am besten ein größeres Exemplar mit einer Gabel anstechen. Gleitet sie bis zur Mitte gleichmäßig hinein, ist die Kartoffel gar, stoßen wir weiter drinnen aber noch auf Widerstand, sollten wir sie noch etwas länger kochen.
    07 - Kartoffeln mit Gabel prüfen / Check potatoes with fork

    Die fertig gekochten Kartoffeln gießen wir in ein Sieb ab, schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab und lassen sie dann etwas abtropfen und abkühlen.
    08 - Kartoffeln abtropfen lassen / Drain potatoes

    Sind sie soweit abgekühlt, dass wir sie anfassen können ohne uns die Finger dabei zu verbrennen, können wir die Kartoffeln dann auch schälen
    09 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und anschließend in Scheiben schneiden.
    10 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

    In einem kleinen Topf braten wir dann unsere Speckwürfel an. Ich hatte 150g verwendet, das ist aber im Nachhinein gesehen viel zu viel. 100g oder sogar noch weniger sollten hier vollkommen ausreichen.
    11 - Speck anbraten / Fry bacon

    Zum Speck geben wir dann die gewürfelte Zwiebel,
    12 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

    dünsten sie für einige Minuten mit an bis sie leicht glasig wird
    13 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    und löschen schließlich alles mit der Fleischbrühe ab.
    14 - Mit Fleischbrühe ablösche / Deglaze with meat broth

    Nun addieren wir 3 Esslöffel Weißweinessig, 4 Esslöffel Öl
    15 - Weißweinessig & Öl hinzufügen / Add white wine vinegar & oil

    sowie einen Esslöffel mittelscharfen Senf,
    16 - Senf addieren / Add mustard

    verrühren dann alles gründlich miteinander und lassen es dabei kurz aufkochen.
    17 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & let simmer

    Anschließend lassen wir alles für 4-5 Minuten vor sich hin köcheln, schmecken es dabei noch einmal mit Salz und Pfeffer ab und nehmen es dann vom Herd.
    18 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Im Topf in dem wir zuvor die Kartoffeln gekocht haben erhitzen wir außerdem etwas Wasser, lassen es aber nicht kochen.
    19 - Wasser erwärmen aber nicht kochen / Heat but do not cook water

    Kartoffel- und Cornichon-Scheiben geben wir nun in eine größere Schüssel,
    20 - Kartoffeln & Essiggurken in Schüssel geben / Put potatoes & pickles in bowl

    gießen die noch warme Brühe mit Speck und Zwiebel darüber
    21 - Brühe eingießen / Add broth

    und vermischen alles gründlich miteinander, um es anschließend für ca. 15 Minuten durchziehen zu lassen.
    22 - Gründlich verrühren / Mix well

    Während der Kartoffelsalat durchzieht, geben wir die Wiener Würstchen in das heiße Wasser und lassen sie heiß werden. Das Wasser sollte aber nicht kochen, da sonst die Würstchen leicht platzen können.
    23 - Würstchen garen / Simmer sausages

    Jetzt brauchen wir nur das Schnittlauch in die Schüssel zu geben,
    24 - Schnittlauch addieren / Add chives

    es gründlich mit dem restlichen Inhalt vermischen
    25 - Schnittlauch unterheben / Stir in chives

    und alles noch einmal mit Salz und Pfeffer abzuschmecken,
    26 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    dann können wir den noch warmen Kartoffelsalat mit den heißen Wiener Würstchen servieren und genießen.
    27 - Potato salad with vienna sausages - Served / Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen - Serviert

    Einfach und doch sehr lecker kann ich da nur sagen. Der leicht säuerlich angemachte und mit Speck, Cornichons und Schnittlauch verfeinerte Kartoffelsalat war allein schon eine sehr gelungene Komposition wie ich fand – nur etwas weniger Speck hätte es, wie bereits erwähnt, auch getan. Vor allem weil ja noch die weiteres Fleisch in Form der heißen Wiener Würstchen gemeinsam mit dem Salat serviert wurden. Ich persönlich ziehe diese süddeutsche und leichtere Variante des Kartoffelsalats inzwischen der schweren Variante mit Mayonaise, wie ich sie aus meiner alten Heimat im Norden Deutschlands kannte, vor. Allerdings sollte ich bei meinem nächsten Kartoffelsalat die Kartoffelscheiben noch mal etwas kleiner schneiden, denn so wie ich sie hier serviert hatte waren sie nicht ganz mundgerecht. Aber ich bin halt nicht so der erfahrene Salatmacher, aber ich lerne natürlich immer wieder dazu. 😉

    28 - Potato salad with vienna sausages - Side view / Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Apfel-Kalbsgulasch mit Klößen – das Rezept

    Sunday, October 25th, 2015

    Das Rezept das ich heute vorstellen möchte, hatte mich vor allem wegen seiner Kombination aus Fleisch, Früchten und Kräutern gereizt, mit denen ich ja bereits in früheren Gerichten gute Erfahrungen gemacht hatte. Beim Fleisch war ich zu Beginn unsicher, ob ich zu Rind, Schwein, eine Kombination aus beiden oder Kalb greifen sollte, entschied mich dann aber trotz des etwas höheren Preises für Kalbsfleisch, das ich mir beim Metzger bereits klein schneiden ließ. Und zu Gulasch, so dachte ich bei mir, passen als Sättigungsbeilage wunderbar Kartoffelknödel, da ich aber nicht den Aufwand betreiben wollte sie selbst zuzubereiten, griff ich hier einfach zu fertigen Knödelteig. Das sehr leckere Ergebnis diesen kleinen Kochexperimentes möchte ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    230-250g Zwiebeln
    01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    2 Zehen Knoblauch
    02 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    120g Knollensellerie
    03 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

    5-6 Stiele frischen Majoran
    04 - Zutat Majoran / Ingredient majoram

    200g Möhren
    05 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    750g Kalbfleisch
    06 - Zutat Kalbfleisch / Ingredient veal

    450ml Fleischbrühe
    07 - Zutat Fleischbrühe / Ingredient meat broth

    3 kleine oder 2 große Lorbeerblätter
    08 - Zutat Lorbeerblätter / Ingredient bay leafs

    450g Äpfel (säuerliche Sorte – z.B. Boskop)
    09 - Zutat Äpfel / Ingredient apples

    200ml Sahne
    10 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    1/2 Esslöffel Honig
    11 - Zutat Honig / Ingredient honey

    3/4 Esslöffel Weizenmehl
    12 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    1 Päckchen Kloßteig (750g)
    13 - Zutat Kloßteig / Ingredient dumpling dough

    etwas Butterschmalz zum braten
    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu schälen und würfeln wir die Zwiebeln,
    14 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen
    15 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    und schälen den Knollensellerie, um ihn grob zu reiben.
    16 - Knollensellerie reiben / Grate celeriac

    Dann erhitzen wir etwas Butterschmalz in einem Topf oder einer Pfanne,
    17 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

    geben das gewürfelte Kalbfleisch hinein – ich hatte es bereits beim Metzger würfeln lassen –
    18 - Kalbfleisch in Pfanne geben / Put veal in pan

    und braten es auf leicht erhöhter Stufe rundherum an. Sollte dabei zu viel Flüssigkeit austreten, gießen wir diese ab.
    19 - Kalbfleisch rundherum anbraten / Fry veal

    Dann geben wir die Zwiebeln, das Knoblauch
    20 - Zwiebeln & Knoblauch hinzufügen / Add onions & garlic

    und wenig später auch das geriebene Knollensellerie mit in die Pfanne
    21 - Knollensellerie addieren / Add celeriac

    und braten alles für einige Minuten mit an.
    22 - Zutaten andünsten / Braise ingredients

    Anschließend löschen wir alles mit der Fleischbrühe ab, so dass die Zutaten knapp bedeckt sind,
    23 - Mit Fleischbrühe ablöschen / Deglaze with meat broth

    geben die Lorbeerblätter hinzu
    24 - Lorbeerblätter hinzufügen / Add bay leafs

    und lassen alles für 60 Minuten geschlossen köcheln, wobei wir es hin und wieder mal umrühren.
    25 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    In der Zwischenzeit können wir schon mal die Möhren schälen und würfeln
    26 - Möhren schälen & würfeln / Peel & dice carrots

    und das Majoran waschen, trocken schütteln,
    27 - Majoran waschen / Wash majoram

    die Blättchen von den Stielen zupfen und diese gründlich zerkleinern.
    28 - Majoran zerkleinern / Mince majoram

    Außerdem setzen wir einen Topf mit Wasser für die Klöße auf, kneten wir den Kloßteig durch
    29 - Kloßteig durchkneten / Kneat dumpling dough

    und formen mit feuchten Händen Klöße daraus.
    31 - Klöße formen / Shape dumplings

    Ist die Stunde um, geben wir die gewürfelte Möhren
    32 - Möhren addieren / Add carrots

    und den zerkleinerten Majoran in die Pfanne,
    33 - Majoran dazu geben / Add majoram

    verrühren alles gut miteinander
    34 - Gründlich verrühren / Mix well

    und lassen alles für weitere 15 Minuten geschlossen köcheln.
    35 - Weiter geschlossen köcheln lassen / Continue to simmer closed

    Inzwischen müsste auch das Wasser für die Klöße kochen, so dass wir es salzen
    36 - Wasser salzen / Salt water

    und die Klöße darin auf reduzierter Stufe gar ziehen lassen können.
    37 - Klöße kochen / Cook dumplings

    Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, die Äpfel zu schälen, zu vierteln
    38 - Äpfel schälen & vierteln / Peel & quarter apples

    und in mundgerechte Würfel zu schneiden.
    39 - Äpfel würfeln / Dice apples

    Sind die zusätzlichen 15 Minuten vorbei, geben wir auch die gewürfelten Äpfel mit in die Pfanne,
    40 - Apfelwürfel hinzufügen / Add apple dices

    verrühren sie gründlich mit den restlichen Zutaten
    41 - Gründlich verrühren / Mix well

    und lassen alles für noch einmal 15 Minuten geschlossen köcheln.
    42 - Weiter geschlossen köcheln lassen / Continue to simmer closed

    Nach insgesamt 90 Minuten geben wir dann auch die Sahne hinzu
    43 - Sahne hinzufügen / Add cream

    vermischen alles wieder gut miteinander
    44 - Gut verrühren / Mix well

    und rühren dann den Esslöffel Mehl ein, um die Sauce etwas zu binden.
    45 - Sauce mit Mehl binden / Thicken sauce with flour

    Anschließend würzen wir alles mit Salz und Pfeffer,
    46 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

    probieren unsere bisherige Kreation
    47 - Probieren / Try

    und schmecken dann alles noch mit etwas Honig ab. Die Menge sollte dabei davon abhängen, wie stark sich das säuerliche Aroma der Äpfel auf den Gesamtgeschmack auswirkt.
    48 - Mit Honig süßen / Sweet with honey

    Sobald die Klöße oben schwimmen, also fertig gekocht sind,
    49 - Klöße fertig gekocht / Dumplings finished cooking

    können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
    50 - Apple veal goulash with dumplings - Served / Apfel-Kalbsgulasch mit Klößen - Serviert

    Das durch das lange köcheln angenehm zart gewordene Kalbfleisch harmonierte geschmacklich wirklich wunderbar mit dem Aroma des frischen Majoran und dem fruchtigen Geschmack der Apfelstücke und auch das Knollensellerie und Möhren passten gut in das geschmackliche Gesamtbild. Die Kombination aus würzigen und fruchtigen Komponenten ergaben für einen Gulasch einen ungewöhnliches, aber doch sehr gelungenen Geschmack, der mir persönlich sehr zusagte. Dazu passte auch sehr gut der Kartoffelkloß, obwohl ich mir das Gericht auch gut mit Salzkartoffeln oder ähnlichem vorstellen könnte. Ggf. könnte man auch ganz auf eine Sättigungsbeilage verzichten. Ich hatte noch überlegt, ob ich zusätzlich eine Gemüsebeilage wie zum Beispiel Rotkraut dazu reiche, doch es war gut dass ich es nicht getan hatte, denn es hätte einfach nicht gepasst. Mal wieder eine sehr gelungenes Rezept, ich war mit dem Ergebnis überaus zufrieden.

    51 - Apple veal goulash with dumplings - Side view / Apfel-Kalbsgulasch mit Klößen - Seitenansicht

    Werfen wir wie üblich zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf Nährwerte dieses Gerichtes. Die Gulaschzubereitung kommt meiner Kalkulation nach auf 1700kcal, also 425kcal pro Portion. Dazu kommen noch die Kartoffelknödel, die mit 107kcal pro 100g zu Buche schlagen. Bei einem Teigpäckchen von 750g bei 6 Knödeln sind das 125g pro Knödel sind das also etwa 134kcal pro Knödel. Bei einem Knödel pro Portion kommen wir also auf eine Summe 557kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert finde ich. Da gibt es aus meiner Sicht keine Notwendigkeit zu überlegen, ob man diesen Wert irgendwie reduzieren kann.

    Guten Appetit

    Bifteki mit Tomatenreis – das Rezept

    Saturday, June 22nd, 2013

    Auf Anregung aus einem Kommentar möchte ich mit dem heutigen Tage beginnen, hin und wieder eines der Kantinengerichte mal selbst und hoffentlich auch besser nach zu kochen. Den Anfang machen die Bifteki mit Tomatenreis, die ich am Montag in unserem Betriebsrestaurant gewählt hatte. Zwar hatte ich bei der Zubereitung ein Ei zu viel verwendet, weswegen die Hackfleischmasse etwas feuchter war als beabsichtigt, aber das habe ich in diesem Rezept natürlich korrigiert. Somit sollte dem ungetrübten Genuss der griechischen, mit Feta gefüllten Version des Hacksteaks also nichts im Wege stehen.

    Was brauch man also für 4 Portionen?

    Für die Bifteki

    1 mittelgroße Zwiebel
    01 - Zutat Zwiebel / Ingredient oniona

    1 altbackenes Brötchen
    02 - Zutat altbackenes Brötchen / Ingredient stale bun

    450g Rinderhackfleisch
    03 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

    1 Hühnerei
    04 - Zutat Ei / Ingredient egg

    1 Bund Petersilie
    05 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

    1 Hand voll frisches Oregano
    06 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

    1 TL Kreuzkümmel
    07 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

    1 TL Piment
    08 - Zutat Piment / Ingredient pimento

    1 EL Gyrosgewürz
    09 - Zutat Gyrosgewürz / Ingredient gyros spice

    ca. 150g Schafskäse
    10 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

    sowie Salz & Pfeffer zum würzen
    und etwas Olivenöl zum andünsten und braten

    Für den Tomatenreis

    200g Langkornreis
    11 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

    2 kleine Strauchtomaten
    12 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

    400g Tomatenstücke (Dose oder Tetra-Pack)
    13 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomato pieces

    400ml Fleischbrühe
    (Anmerkung: Dadurch wird der Reis etwas kräftiger im Geschmack, wer es mild mag, sollte besser zu Gemüsebrühe greifen)
    14 - Zutat Fleischbrühe / Ingedient meat broth

    1 EL Olivenöl
    07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    sowie auch hier etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Dazu passt natürlich Tzatziki, den ich allerdings als Fertig-Produkt gekauft habe und der nicht Bestandteil dieses Rezeptes ist. Wer mag, kann es aber auch gerne selbst machen.

    Beginnen wir also damit, das altbackene Brötchen in etwas Wasser einzuweichen.
    15 - Brötchen einweichen / Soak bun

    Dann würfeln wir die Zwiebel fein – wahlweise mit dem Messer oder der manuellen Küchenmaschine –
    16 - Zwiebel hacken / Dice onion

    und erhitzen anschließend etwas Olivenöl in einer Pfanne
    17 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    um die Zwiebeln darin einige Minuten anzudünsten. Anschließend nehmen wir sie von der Platte und lassen sie etwas abkühlen.
    18 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

    Während die Zwiebel abkühlen, waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken
    19 - Petersilie waschen / Wash parsley

    zupfen die Blättchen von den Stielen
    20 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern diese dann sehr fein. Ich nehme zum Zerkleinern von Kräutern lieber eine Plastik-Unterlage, da sich der Pflanzensaft immer nur schwer von Holz entfernen lässt.
    21 - Petersilie hacken / Hash parsley

    Mit dem Oregano verfahren wir genau so: Wir waschen es, schütteln es trocken
    22 - Oregano waschen / Wash oregano

    zupfen die Blättchen von den Stielen
    23 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern diese dann gründliche.
    24 - Oregano zerkleinern / Mince oregano

    Nun geben wir das Hackfleisch in eine Schüssel und fügen das Brötchen, das wir zuvor gründlich ausgedrückt haben, in kleinen Stücken hinzu.
    25 - Hackfleisch& Brötchen in Schüssel geben / Add ground meat & bun to bowl

    Außerdem addieren wir die inzwischen abgekühlten Zwiebeln
    26 - Zwiebeln addieren / Add onions

    und vermengen dann alles gut miteinander.
    27 - Vermengen / Mix

    Jetzt geben wir das Ei
    28 - Ei hinzufügen / Add egg

    sowie Oregano und etwa die Hälfte der Petersilie mit hinein,
    29 - Oregano & Petersilie hinzufügen / Add oregano & parsley

    vermischen alles
    30 - Mische / Mix

    und schmecken es dann mit Kreuzkümmel, Piment und Gyrosgewürz
    31 - Gewürze hinzufügen / Add herbs

    sowie Salz und Pfeffer ab
    32 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

    um dann alles erneut gut miteinander zu vermengen.
    33 -  Gut vermengen / Mix well

    Auf einem Stück Alufolie formen wir aus einem Viertel bzw einem Achtel dem Hackfleisch-Teig (je nachdem ob man lieber ein großes oder zwei kleine Bifteki pro Portion möchte) nun ein flaches Rechteck
    34 - Auf Alufolie auslegen / Put on tin foil

    bestreuen die eine Hälfte mit zerbröseltem Feta-Käse,
    35 - Mit Schafskäse bestreuen / Dredge with feta

    klappen mit Hilfe der Alufolie die leer gelassene Hälfte über den Schafskäse
    36 - Umklappen / Turn down

    und drücken dann die Ränder noch etwas fest. Das fertige Stück legen wir z.B. auf einen Teller bei Seite und fertigen das nächste bis der Hackfleisch-Teig alle ist.
    37 - Seiten andrücken / Close properly

    Die fertigen Bifteki-Rohlinge habe ich dann erst einmal mit der Alufolie abgedeckt im Kühlschrank zwischengelagert und habe mich dem Tomatenreis zugewandt.

    Bei den zuvor natürlich gewaschenen Tomaten entfernen wir nun mit einem spitzen Messer den Stielansatz,
    38 - Stielansatz entfernen / Remove shaft

    vierteln
    39 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

    und entkernen sie
    40 - Tomaten entkernen / Core tomatoes

    und schneiden sie dann in kleine Stücke.
    41 - Tomaten in kleine Stücke schneiden / Cut tomatoes in small pieces

    In einem Topf erhitzen wir nun einen Esslöffel Olivenöl
    42 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und dünsten darin den Reis für zwei bis drei Minuten glasig an.
    43 - Reis glasig andünsten / Braise rice lightly

    Dann geben wir die Tomaten hinzu und braten sie kurz mit an.
    44 - Tomaten addieren / Add tomatoes

    Nun folgen die Tomatenstücke aus der Dose oder dem Tetrapack
    45 - Tomatenstücke hinzufügen / Add tomato pieces

    die wir sogleich mit der Fleischbrühe aufgießen
    46 - Fleischbrühe hinzu gießen / Drain meat broth

    und sie dann kurz aufkochen lassen, wobei wir alles mit ein wenig Pfeffer und Salz abschmecken.
    47 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with salt & pepper

    Anschließend lassen wir alles für ca. 20 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir hin und wieder das umrühren nicht vergessen sollten. Und keine Angst, auch wenn es am Anfang eher nach Tomaten-Reis-Suppe aussieht, erweist sich der Reis als unglaublich saugfähig und nimmt so gut wie die gesamte Flüssigkeit in sich auf.
    48 - Auf niederiger Stufe köcheln lassen / Simmer on low level

    Wenig später erhitzen wir in einer Pfanne wieder etwas Olivenöl
    49 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und geben dann unsere Bifteki-Rohlinge hinein
    50 - Bifteki einlegen / Add bifteki

    um sie 4-5 Minuten von beiden Seiten gut anzubraten.
    51 - Beidseitig anbraten / Fry both sides

    Kurz vor Garende rühren wir schließlich noch die verbleibende Petersilie unter den Tomatenreis.
    53 - Petersilie einrühren / Add parsley

    Sobald die Bifteki gut durchgebraten sind, können wir das Gericht dann auch schon servieren und genießen.
    54 - Bifteki mit Tomatenreis - Serviert / Bifteki with tomato rice - Served

    Die Bifteki mit ihrer angenehm pikanten Kombination aus Gewürzen und der Füllung aus geschmolzenen Schafskäse erwiesen sich schon einmal als überaus gelungen. Garniert mit etwas Tzatziki und etwas von dem mit zahlreichen Tomatenstückchen versehenen Reis als Sättigungsbeilage ein wirklicher Genuss. Dabei ist der Geschmack des Tomatenreis durch die Fleischbrühe etwas kräftiger, aber mir hat es auch so geschmeckt. Zwar waren die Bifteki durch das eine Ei, das ich zuviel verwendet hatte, nicht ganz so fest geworden wie ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, aber das habe ich ja wie bereits erwähnt in diesem Rezept berichtigt. Und auch frische Zwiebelringe wie bei der Variante im Betriebsrestaurant konnte ich dank der beigemengten Zwiebeln auch vollends verzichten.

    55 -Bifteki mit Tomatenreis - Seitenansicht / Bifteki with tomato rice - Side view

    Insgesamt ein nicht allzu aufwändiges und überaus empfehlenswertes Rezept und ein guter Auftakt zur neuen Serie der nachgekochten Kantinengerichte. Mal schauen an was ich mich als nächstes ran wage. 😉

    Guten Appetit

    Madras Fisch-Curry – das Rezept

    Sunday, March 25th, 2012

    Heute war mir mal nach Fisch. Daher entschloss ich mich dazu, endlich mal das Rezept für das Madras Fisch-Curry auszuprobieren, das bei mir noch rum lag. Da ich auch schon länger nichts indisches geschweige den indisch angehauchtes gekocht hatte, kam mir die Gelegenheit natürlich gerade recht. Die Zubereitung las sich im ersten Moment recht simpel, aber die Tücke liegt hier im Detail. Doch dazu später mehr, wenden wir uns nun der Zubereitung zu.

    Was brauchen wir also für 2 Portionen?

    400g Fischfilet nach Wahl – ich entschied mich für Seelachs den ich noch vorrätig hatte
    01 - Zutat Seelachs / Ingredient coalfish

    1 kleiner Apfel – säuerliche Sorte
    02 - Zutat Apfel / Ingredient apple

    2-3 TL Madras-Curry – wenn das nicht im Haus ist, geht notfalls auch gewöhnliches Curry-Pulver, aber ich finde diesen einfach würziger
    03 - Zutat Madras-Curry / Ingredient Madras curry powder

    1 kleine Zwiebel
    04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    125ml Fleischbrühe
    05 - Zutat Fleischbrühe / Ingredient meat stock

    1-2 EL Mehl
    06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    200g Saure Sahne
    07 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

    etwas Zitronensaft
    08 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

    eine Sättigungsbeilage nach Wahl – ich entschied mich für Basmati-Reis
    09 - Zutat Basmati Reis / Ingredient basmati rice

    sowie etwas Ghee, Butter oder Olivenöl zum anbraten
    und bei Bedarf etwas hellen Soßenbinder

    Während der Fisch auftaut – ich nahm die Auftaustufe meiner Mikrowelle zur Hilfe – bereiten wir wie üblich die anderen Zutaten vor. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
    10 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schälen auch den Apfel,
    11 - Apfel schälen / Peel apple

    vierteln ihn, entfernen die Kerne und schneiden ihn ebenfalls in mundgerechte Würfel.
    12 - Apfel würfeln / Dice apple

    Sobald das Fischfilet gut angetaut ist, schneiden wir dieses auch in Würfel – wobei dies leichter geht wenn der Fisch noch leicht gefroren ist –
    13 - Seelachs würfeln / Dice coalfish

    und beträufeln die Würfel dann mit dem Zitronensaft und salzen sie etwas. Dies lassen wir für mindestens 10 Minuten einwirken.
    14 - Salzen und mit Zitronensaft beträufeln / Salt and sprinkle with lemon juice

    In der Zwischenzeit können wir das Mehl und das Currypulver in eine kleine Schüssel oder einen Teller geben
    15 - Curry zu Mehl geben / Add curry to flour

    und vermengen alles gut miteinander.
    16 - Curry und Mehl vermengen / Mix curry and flour

    Ist der Zitronensaft gut in die Fischwürfel eingezogen, wenden wir diese in der Mehl-Curry-Mischung. Das ist, wie sich herausstellte, eine ziemlich umständliche Aktion, zumal das Mehl dabei an den Fingerspitzen neigt zu verklumpen. Hier muss ich mir mal eine andere Verfahrensweise überlegen – evtl. kann man sie ja mit einem feinen Sieb bestäuben. Aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.
    17 - Fisch in Mehl-Curry-Mischung wälzen / Turn fish in flour curry mix

    In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann etwas Ghee oder Öl und braten die panierten Fischwürfel rundherum an. Da wir sie nach dem Anbraten wieder entnehmen, können wir hier gerne auch Portionsweise vorgehen.
    18 - Fisch anbraten / Fry fish

    Im verbliebenen Bratenfett (sollte keines mehr übrig sein geben wir noch etwas frisches dazu) dünsten wir dann zuerst die Zwiebeln an
    19 - Zwiebeln andünsten / Stew onion

    und geben wenig später auch die Apfelwürfel hinzu. Alles lassen wir für ca. 5 Minuten bei gelegentlichem Wenden in der Pfanne sanft bruzzeln
    21 - Apfelwürfel mit dünsten / stew apple dices.

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Reis aufzusetzen und nach Packungsanleitung zuzubereiten.
    20 - Reis kochen / Cook rice

    Sind Apfel und Zwiebel gut angedünstet, gießen wir den Pfanneninhalt mit der Fleischbrühe auf
    22 - Mit Fleischbrühe aufgießen / Pour meat stock

    geben die Saure Sahne hinzu, verrühren alles gut miteinander
    23 - Saure Sahne addieren / Add sour cream

    und würzen es mit einem Teelöffel Madras-Currypulver, bei Belieben aber auch gerne etwas mehr.
    24 - Mit Curry würzen / Taste with curry

    Das Ganze lassen wir dann kurz aufkochen und für mindestens 2-3 Minuten leise vor sich hin köcheln
    25 - aufkochen lassen / boil up

    bevor wir dann auch die bereits angebratenen Fischwürfel wieder hinzu geben
    26 - Fisch hinzufügen / Add fish

    und dann weiter köcheln lassen bis die Sauce etwas andickt. Gegebenenfalls können wir hier aber auch gerne etwas hellen Soßenbinder zur Hilfe nehmen.
    27 - Köcheln lassen / simmer

    Sobald der Reis dann fertig, können wir das Gericht auch sogleich servieren und genießen.
    28 - Madras Fisch-Curry / Madras fish curry - Serviert

    Auch wenn das panieren der Fischstücken durchaus etwas mehr Aufwand bedeutet, so hatte sich dieser aber geschmacklich auf jeden Fall gelohnt. In ihrer durch das Currypulver leicht scharfen und würzigen Panade ergaben die Fischwürfel gemeinsam mit den Apfelwürfeln, die dem Ganzen eine fruchtige Komponente gaben, ein leckeres und pikantes Currygericht dem man seine indische Note nicht verkennen konnte. Zwar ist Seelachs nicht gerade ein Fisch der in der dortigen Zubereitung üblich ist, aber wer es noch authentischer haben will kann natürlich auch auf eine eher dort heimische Sorte zurückgreifen – ich denke da zum Beispiel an Pangasius. Und der Basmatireis gab dazu eine mehr als passende Sättigungsbeilage ab.

    29 - Madras Fisch-Curry / Madras fish curry - CloseUp

    Bei der Berechnung der Nährwerte kam ich dabei auf ca. 1200kcal für die komplette Zubereitung inkl. des Reis, das entspricht 600kcal pro Portion. Für ein so sättigendes Hauptgericht wie dieses ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Hatte nicht gedacht dass man mit nur einer Gewürzmischung, dem fruchtig-pikanten Madras-Curry, ein so leckeres Gericht zaubern kann. Muss mich bei Gelegenheit wirklich mal nach weiteren Zubereitungen damit umsehen – das heutige Kochexperiment hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. 😉

    Guten Appetit

    Gulasch auf italienische Art – das Rezept

    Sunday, October 2nd, 2011

    Irgend wie war mit mal wieder danach etwas mit Rindfleisch zu kochen und bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich auf eine Anleitung für einen Gulasch auf italienische Art, den ich aber nach einigen Recherchen noch etwas modifizierte und an meinen persönlichen Geschmack anpasste. Und das Ergebnis konnte sich mal wieder wirklich sehen lassen.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen? (3 Portionen bei kleinem Appetit)

    550 – 600g mageres Rindfleisch
    01 - Zutat Rindfleisch

    70g gewürfelten Speck
    02 - Zutat Speck

    1 Zweig Rosmarin
    03 - Zutat Rosmarin

    1 große Chilischote
    04 - Zutat Chili

    2 Zwiebeln
    05 - Zutat Zwiebeln

    200g stückige Tomaten (kleine Dose)
    06 - Zutat Tomaten stückig

    2 EL Tomatenmark
    07 - Zutat Tomatenmark

    250ml Fleischbrühe
    08 - Zutat Fleischbrühe

    2 Lorbeerblätter
    09 - Zutat Lorbeerblätter

    2 Zehen Knoblauch
    10 - Zutat Knoblauch

    1 – 1,5 EL Paprikapulver rosenscharf
    11 - Zutat Paprikapulver rosenscharf

    3 TL Italienische Kräuter (TK)
    12 - Zutat Italienische Kräuter

    Sättigungsbeilage nach Wahl, hier gehen Nudeln, Kartoffeln, Reis oder Knödel. Ich entschied mich dabei für Semmelknödel.
    13 - Zutat Semmelknödel

    Außerdem benötigen wir noch 1 EL Butterschmalz oder Butter zum anbraten sowie Salz, Pfeffer und rosenscharfes Paprika zum würzen.

    Beginnen wir wie üblich damit die Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen und würfeln wir erst einmal die Zwiebel,
    14 - Zwiebel würfeln

    entkernen und zerschneiden die Chilischote in kleine Stücke,
    15 - Chili entkernen und schneiden

    schälen und hacken die Knoblauchzehen grob
    16 - Knoblauch zerkleinern

    und waschen das Rindfleisch, tupfen es trocken und zerteilen es in mundgerechte Würfel.
    17 - Rindfleisch würfeln

    Nun zerlassen wir etwas Butterschmalz in einem größeren Topf
    18 - Butterschmalz zerlassen

    und braten das gewürfelte Rindfleisch darin Portionsweise scharf an.
    19 - Fleisch scharf anbraten

    Das Fleisch legen wir beiseite und gießen den dabei entstandenen Saft ab. Dann schalten wir die Platte runter, dünsten die Zwiebelwürfel im Topf glasig an
    20 - Zwiebeln anschwitzen

    und braten den Speck anschließend mit an.
    21 - Speck mit anbraten

    Jetzt addieren wir wieder die angebratenen Rindfleischwürfel,
    22 - Fleisch wieder hinzu

    geben die Chili und das gehackte Knoblauch dazu,
    23 - Knoblauch und Chili addieren

    fügen dann das Tomatenmark
    24 -Tomatenmark mitrösten

    und einen kräftigen Esslöffel rosenscharfes Paprikapulver in den Topf und lassen alles für 2-3 Minuten einrösten.
    25 - Mit Paprikapulver würzen

    Es folgen die stückigen Tomaten aus der Dose
    26 - Tomaten eingießen

    um schließlich alles mit der Fleischbrühe aufzugießen.
    27 - Fleischbrühe aufgießen

    Das ist auch der Zeitpunkt an dem wir den Zweig Rosmarin und die Lorbeerblätter mit in den Topf geben
    28 - Rosmarin und Lorbeerblätter dazu

    und alles kräftig mit Salz und Pfeffer
    29 - Würzen

    sowie etwas italienischen Kräutern zu würzen.
    30 - Mit Kräutern würzen

    Für 1,5 Stunden lassen wir den Gulasch dann auf niedriger Stufe bei geschlossenem Deckel vor sich hin köcheln
    31 - Zugedeckt köcheln lassen

    und rühren ihn zwischendurch immer mal wieder um.
    32 - Regelmäßig umrühren

    Kurz vor Ende der Schmorzeit entfernen wir schließlich die Lorbeerblätter und das Rosmarin,
    33 - Lorbeerblätter und Rosmarin entfernen

    bereiten unsere Sättigungsbeilage – ich hatte mich ja für Semmelknödel entschieden – nach Packungsanleitung zu
    34 - Klöße zubereiten

    und dicken bei Bedarf schließlich die Sauce mit etwas Mehl oder Saucenbinder noch einmal an.
    35 - Sauce andicken

    Sobald die Klöße (oder was immer man als Sättigungsbeilage gewählt hat) fertig sind, können wir sie abschrecken, öffnen und das Gericht schließlich servieren.
    36 - Italienischer Gulasch / Goulash italian style - Fertiges Gericht

    Das Geschmackserlebnis das diese Gulasch-Zubereitung bot erwies sich als wirklich unübertrefflich und variantenreich. Da war zum einen der fruchtige Geschmack von Tomaten und Tomatenmark, gepaart mit der angenehmen Schärfe von Chili und Paprikapulver und schließlich nuanciert mit der Würze von Rosmarin, Lorbeerblättern und den italienischen Kräutern. In Kombination mit dem durch die lange Schmorzeit unglaublich zarten Rindfleischwürfeln ein unglaublich leckeres Geschmackserlebnis.

    37 - Italienischer Gulasch / Goulash italian style - CloseUp

    Einziges kleines Manko war die Tatsache dass sich die Rosmarinnadeln beim Kochen von den Zweigen gelöst hatten und somit im ganzen Gulasch verteilt waren. Teilweise konnte ich sie rauslesen, doch wie ich feststellte bemerkte man sie überhaupt nicht beim Verzehr denn sie sind durch das lange kochen so weich dass sie sich nahtlos in die übrige Masse einbetten und nicht auffallen. Von daher kann ich mein sonntägliches Kochexperiment mal wieder als vollen Erfolg verbuchen. Persönlich fand ich es auf jeden Fall geschmacklich mehr als nur gelungen – und vielleicht kann ich dem einen oder anderen (Hobby-)Koch damit eine kleine Anregung für eine neue Gulaschvariation geben.

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Lasagne al forno – das Rezept

    Saturday, March 26th, 2011

    Irgendwie war mir heute mal wieder nach Lasagne gewesen. Also wälzte ich einige Rezepte und stellte mir daraus ein eigenes zusammen. Dabei entschied ich mich dazu, möglichst wenig Fertigprodukte zu verwenden, welche die Zubereitung vielleicht vereinfacht hätten – wenn ich am Wochenende koche scheue ich selten den Aufwand einige Zutaten auch mal selbst zuzubereiten, ich finde das schmeckt einfach besser. Auch wenn die Verwendung von Béchamelsauce bei Lasagne wegen ihrer hohen Fettwerte immer gerne kritisiert wird und es durchaus Alternativen gibt, wählte ich hier jedoch die klassische Zubereitung mit dieser Sauce.
    Aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Kochexperiment: Einer Lasagne al forno, so zumindest die Bezeichnung hier in Deutschland. In Italien bezeichnet man diese Zubereitungsform wohl eher als Lasagne pasticciate bzw. Lasagne alla casalinga.

    Was benötigen wir also für eine Auflaufform – das entspricht 3-4 Portionen (je nach Appetit).

    Für die Bolognese-Schicht brauchen wir

    300g Rinderhack / Mett / Faschiertes
    01 - Zutat Rinderhack

    1 mittelgroße Zwiebel
    02 - Zutat Zwiebel

    130g Knollensellerie
    03 - Zutat Knollensellerie

    130g Möhren / Karotten
    04 - Zutat Möhren

    2 Knoblauchzehen
    05 - Zutat Knoblauchzehen

    75g durchwachsenen Speck
    06 - Zutat Speck

    1 Dose geschälte Tomaten (400g)
    07 - Zutat geschälte Tomaten

    1 TL Italienische Kräuter – eine Mischung aus roten Zwiebeln, Petersilie, Basilikum, grünem Knoblauch, Oregano und Thymian, die man auch als TK-Ware kaufen kann. Ich hatte mich hier für ein Produkt von Iglo im praktisch wiederverschließbaren Becherchen entschieden, gibts aber auch noch günstiger in einfachen Pappverpackungen. Wer will kann das ganze natürlich auch selbst mischen, ich wüßte aber jetzt auch Anhieb nicht wo ich grünen Knoblauch finden könnte… 😉

    12 - Zutat Italienische Kräuter 13 - Zutat Italienische Kräuter - Packung

    2 EL Tomatenmark
    14 - Zutat Tomatenmark

    einen Schuß trockenen Rotwein
    11 - Zutat Rotwein

    sowie etwas Olivenöl zum anbraten und Salz und Pfeffer nach Belieben zum Würzen.

    Für die Bechamel-Sauce benötigen wir des weiteren

    40g Butter
    08 - Zutat Butter

    40g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
    09 - Zutat Mehl

    250ml Milch (1,5% Fett)
    10 - Zutat Milch

    333ml Fleischbrühe
    15 - Zutat Fleischbrühe

    ca. 170ml fettreduzierte Sahne zum Kochen (200g)
    16 - Zutat Sahne

    75g Käse – ich nahm hier Edamer, es geht aber natürlich auch Gouda oder Emmentaler. Hinzu kommt natürlich noch eine weitere Menge Käse zum bestreuen der fertigen Lasagne
    17 - Zutat Emmentaler

    sowie zum Würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

    Außerdem benötigen wir

    ca. 6 Platten Lasagne – am besten die Variante ohne Vorkochen
    18 - Zutat Lasagneplatten

    Kommen wir nun zur Zubereitung. Die ersten Schritte ähneln grob meiner Bolognese-Sauce, ich habe aber einige Details hier geändert, daher gehe ich auf den kompletten Prozess ein.

    Zuerst schälen, waschen und zerschneiden wir Knollensellerie und Karotten und zerkleinern sie sehr fein – ich verwendete hierzu die Küchenmaschine.

    19 - Möhren raspeln 20 - Sellerie raspeln

    21 - Gemüse geraspelt

    Die Zwiebel schälen wir und würfeln wir fein. Ich hätte zwar auch hier wieder die Küchenmaschine nehmen können, ich finde aber dass Zwiebeln ihren Geschmack weitaus besser entfalten wenn man sie nicht allzu sehr zerkleinert.
    22 - Zwiebel würfeln

    Außerdem schneiden wir den Speck in kleine Würfel. Hier hätte man natürlich auch fertig gewürfelten Speck verwenden können, aber da ich diesen noch im Kühlschrank hatte und er verbraucht werden musste verarbeitete ich ihn vom Stück.
    23 - Speck würfeln

    Speck und Zwiebeln und in der Knoblauchpresse gepresste Knoblauchzehen braten wir nun in einer Pfanne oder einem Topf mit etwas Olivenöl an.
    24 - Speck und Zwiebeln anbraten

    Dann fügen wir das Rindergehackte hinzu und braten es krümelig an bis es gräulich wird.
    25 - Gehacktes anbraten

    Es folgen nun die 2 EL Tomatenmark, die wir unter das Gehacktes heben und kurz mit anschwitzen,
    26 - Tomatenmark mit anschwitzen

    dann geben wir die geraspelten Möhren und das Sellerie hinzu,
    27 - Karotten und Sellerie hinzu

    vermischen es gut mit den anderen Zutaten und braten es ebenfalls für einige Minuten mit.
    28 - anbraten

    Als nächstes geben wir die geschälten Tomaten samt Saft in die Pfanne und lassen sie kurz mit bruzzeln. Dabei sollte sie langsam etwas zerfallen, wenn nicht können wir mit einem Pfannenwender auch etwas nachhelfen.
    29 - Tomaten rein

    Nun geben wir den Teelöffel mit den italienischen Kräutern hinzu und heben sie unter
    30 - Mit Kräutern würzen

    um das ganze noch abschließend mit Salz und Pfeffer zu würzen.
    31 - Mit Salz und Pfeffer würzen

    Zum Schluss löschen wir alles mit einem Schuss Rotwein ab, mischen diesen gut unter und lassen es auf niedriger Stufe zu einer dicklichen Masse köcheln.
    32 - Mit Rotwein ablöschen

    Während die Bolognese vor sich hin köchelt, wenden wir uns der Zubereitung der Béchamelsauce zu. Dazu lassen wir zuerst die Butter in einem Topf zergehen
    33 - Butter zerlassen

    und geben dann unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen das Mehl nach und nach zu der Butter. Hier sollte das Ganze nach Möglichkeit nicht dauerhaft verklumpen, wenn es aber doch passieren sollte können wir alles durch ein feines Sieb pressen und dadurch wieder “entklumpen”.
    34 - Mehl einrühren

    Anschließend geben wir Fleischbrühe, Milch und Sahne in den Topf, vermengen alles gut mit dem Butter-Mehl-Gemisch und lassen es kurz aufkochen.
    35 - Brühe, Sahne und Milch hinzu

    Nachdem wir die Platte wieder auf eine niedrigere Stufe gestellte haben, geben wir den Käse hinzu und lassen in gelegentlichem Rühren in der Sauce schmelzen.
    36 - Käse rein

    Zuletzt würzen wir alles noch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss (die ich hierzu frisch rieb) und lassen es kurz auf niedriger Stufe köcheln. Sobald die Masse eindickt, nehmen wir sie sofort von der Platte und stellen diese ab.
    37 - würzen

    Nachdem wir den Ofen auf 180Grad zum vorheizen eingestellt haben, kommen wir nun zur Schichtung unserer Lasagne. Dazu fetten wir mit etwas Butter eine Kasten- oder Auflaufform aus und bestreichen den Boden mit etwas von der Béchamelsauce.
    38 - mit Bechamelsauce bestreichen

    Dann legen wir den so bestrichenen Boden der Form mit Lasagneplatten aus, wobei die Sauce primär dazu da ist zu verhindern dass die Platten bei den folgenden Schritten hin- und her rutschen.
    39 - Lasagneplatten hinein

    Auf die Lasagneplatten geben wir eine dünne Schicht der Bolognesesauce
    40 - Bolognemischung drauf

    und bestreichen sie wieder mit Béchamelsauce.
    41 - Mit Sauce bestreichen

    Darauf kommt wieder eine Schicht Lasagneplatten
    42 - weitere Schicht Platten

    eine weitere Schicht Bolognese
    43 - noch mal Bolognesmischung drauf

    und wieder etwas Béchamel.
    44 - Sauce darüber

    Auf eine letzte Schicht von Lasagneplatten
    45 - noch mal Lasagneplatten

    geben wir dann den Rest der Bolognese-Mischung
    46 - Rest Bolognese drauf

    sowie noch einmal etwas Sauce
    47 - Bechamelsauce

    und bestreuen das Ganze dann mit geraspelten Käse.
    48 - Mit Käse bestreuen

    Ist der Ofen auf 180 Grad vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene ein und lassen sie dort für ca. 45-50 Minuten überbacken.
    49 - Im Ofen überbacken

    Ich war bei der ersten Schicht mit der Bolognese etwas zu großzügig umgegangen, daher reichte es nicht mehr ganz für die obere Schicht – wenn man aber etwas sparsamer damit umgeht, reicht die Menge meiner Einschätzung genau für eine klassische Drei-Schichten-Lasagne.

    Sobald der Käse geschmolzen und schon goldbraun gebacken ist, hier ist natürlich auch Augenmaß und nicht nur die Vorgabe von 45 Minuten maßgeblich, können wir die Lasagne aus dem Backofen entnehmen.
    50 - fertige Lasagne

    Am besten lassen wir sie nun vor dem Anschneiden für einige Minuten ruhen, da sie wie mehrere Rezeptschreiber in meinen Quellrezepten warnten, ansonsten zusammenfällt. Habe ich zwar noch nie erlebt, aber ich hielt mich dennoch dran – schaden konnte es jedenfalls nicht. Nach kurzer Ruhezeit können wir den Inhalt der Form leicht mit Hilfe eines Pfannenwenders zerteilen und servieren.
    51 - Lasagne - serviert

    Meine Kreation erwies sich bereits nach den ersten Bissen als mehr als nur gelungen – nein – sie war absolut genial geworden und zählte wohl zu einer der besten Lasagnen die ich jemals verzehrt habe. Ob das nun die Kräuter, die Béchamelsauce oder einfach nur die Kombination war, die diese Lasagne so herausragend hatte gelingen lassen kann ich dabei leider nicht sagen, aber der Geschmack war wirklich einmalig. Ich hätte mich regelrecht reinknien können, aber mehr als die Hälfte der Auflaufform schaffte ich beim besten Willen nicht.

    51 - CloseUp

    Was die Kalorienwerte angeht ist so ein Gericht natürlich nichts für Leute mit Diätbestrebungen, 40g Butter haben da schon einiges an Fett zu bieten und da hilft auch die Verwendung von fettarmer Milch und fettreduzierter Sahne nur wenig. Aber das war es mir wert gewesen – dieses Rezept bekommt einen Ehrenplatz in meiner Rezeptsammlung und wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal auf meinem Speiseplan gestanden haben. Natürlich hätte man hier noch mit einem Lorbeerblatt in der Bolognesesauce, anderen Gewürzen oder verschiedenen Käsesorten experimentieren können – und ich bin nicht abgeneigt diese Zubereitung trotz des wunderbaren Geschmackes trotzdem noch mal zu variieren – aber für heute kann ich nur sagen dass ich absolut zufrieden mit dem Ergebnis war. Den Rest tue ich nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank, ein bis zwei Tage sollte sich das Ganze dort halten. Sobald ich getestet habe inwieweit man so eine Lasagne in der Mikrowelle aufwärmen kann, werde ich das natürlich hier festhalten.

    Nachtrag: Mehr zum Thema aufwärmen dieses Gerichtes gibt es hier zu lesen.

    Guten Appetit

    Perlgraupeneintopf mit Gemüse & Fleisch – das Rezept

    Saturday, March 12th, 2011

    Auch am heutigen Samstag wollte ich natürlich nicht auf das Kochen verzichten. Aber ich tat es mir wirklich schwer etwas zu finden – weniger weil ich gar nichts sondern eher weil ich zu viel fand und mich nicht so recht entscheiden konnte. Nach langer Studie verschiedener Kandidaten fiel meine Wahl schließlich auf einen Perlgraupeneintopf mit Gemüse und Fleisch. Ich hatte bisher noch nichts mit Graupen – geschälte, polierte Gersten- oder Weizenkörner von halb- oder länglich-runder Form – gekocht und die Zusammenstellung erschien mir einfach nur verlockend. Perlgraupen mit ihren kleinen runden Körnern sind übrigens die qualitativ hochwertigste Graupenart.

    Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

    70 – 80g Perlgraupen – kling wenig, aber die Dinger quellen beim Kochen kräftig auf
    01 - Zutat Perlgraupen

    200 – 250g Kartoffeln (2 mittelgroße)
    02 - Zutat Kartoffeln

    1 mittelgroße Möhre
    03 - Zutat Möhre

    1/2 Bund bzw. 2 Lauchzwiebeln bzw. Frühlingszwiebeln
    04 - Zutat Lauchzwiebeln

    250g Schweinefleisch – hier können wir Schulter, Schnitze, Nuss oder auch Kotlett nehmen, ich wählte etwas Schulter. Natürlich sind Alternativ auch Rindfleisch, Geflügel oder Lamm denkbar.
    06 - Zutat Schweinefleisch

    1 Handvoll Erbsen (TK-Ware)
    05 - Zutat Erbsen

    60-70g gewürfelter Speck
    07 - Zutat gewürfelter Speck

    1 Lorbeerblatt
    08 - Zutat Lorbeerblatt

    500ml Fleischbrühe
    09 - Zutat Fleischbrühe

    1 Zehe Knoblauch (optional)
    10 - Zutat Knoblauchzehe

    sowie etwas Olivenöl zum anbraten und zum Würzen Salz & Pfeffer

    Kommen wir nun zur Zubereitung:

    Zuerst schälen wir die Kartoffeln und zerteilen sie in kleine Würfel.
    11 - Kartoffeln würfeln

    Ebenso schälen wir die Karotte und schneiden sie in Scheiben.
    12 - Karotte in Scheiben schneiden

    Die Perlgraupen brausen wir mit etwas kalten Wasser ab und lassen sie anschließend abtropfen.
    13 - Perlgraupen abbrausen

    Die Lauchzwiebeln waschen wir gründlich und schneiden sie dann in ca. 1cm breite Ringe.
    14 - Lauchzwiebeln in Ringe schneiden

    Nachdem wir das Schweinefleisch von Fett befreit haben zerteilen wir es in mundgerechte Stücke.
    14 - Fleisch würfeln

    Mit etwas Olivenöl schwitzen wir zuerst das gepresste Knoblauch an und braten dann die Speckwürfel ebenfalls an. Ist kein Knoblauch gewünscht, lassen wir dieses einfach weg – ich aber fand es lecker und passend.
    16 - Speck anbraten

    Ist der Speck angebraten, entnehmen wir ihn aus dem Topf, legen ihn bei Seite und geben das Fleisch hinein um es anzubraten. Gegebenenfalls sollte man hier auch etwas zusätzliches Olivenöl hinzugeben.
    17 - Fleisch anbraten

    Wenn das Fleisch rundherum gut angebraten ist, fügen wir die Kartoffelwürfel,
    18 - Kartoffeln hinzu

    die Karottenscheiben
    19 - Möhren hinein

    und die Frühlingszwiebel-Ringe in den Topf,
    20 - Lauchzwiebelringe rein

    wo wir das Gemüse zusammen mit dem Fleisch noch einige Minuten anbraten.
    21 - Gemüse anbraten

    Dann gießen wir alles mit Fleischbrühe auf
    22 - Mit Fleischbrühe aufgießen

    und geben das Lorbeerblatt
    23 - Lorbeerblatt hinein

    sowie die etwas aufgequollenen Perlgraupen in den Topf.
    24 - Perlgraupen dazu

    Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt das ganze etwas mit Salz und Pfeffer zu würzen.
    25 - Würzen

    Wenn die Perlgraupen nach einigen Minuten beginnen aufzuquellen und das Wasser köchelt, geben wir auch die TK-Erbsen in den Topf
    26 - Erbsen hinein

    und verrühren alles gut miteinander. Hier ist Vorsicht geboten, denn das Lorbeerblatt neigt dazu am Rührbesteck kleben zu bleiben – es gehört aber natürlich in den Topf. Also lieber zwei mal gucken bevor man den Löffel oder was immer man verwendet beiseite legt.
    27 - rühren

    Bei geschlossenem Deckel und auf mittlerer Stufe lassen wir den Eintopf nun für ca. 45 bis 60 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es allerdings regelmässig umrühren müssen da die Graupen sonst drohen am Topfboden anzupappen.
    28 - geschlossen köcheln

    Wenn die Masse zu dick wird, können wir jederzeit ein wenig Wasser nachgießen.
    29 - Wasser nachgießen

    Nach ca. 30 Minuten geben wir dann die Speckwürfel wieder hinein.
    30 - Speck wieder hinein

    Haben die Speckwürfel sich in den Rest unseres Perlgraupeneintopfes wieder integriert und sind warm geworden können wir unser Gericht probieren
    31 - probieren

    und es ggf. mehr oder weniger kräftig mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
    32 - kräftig würzen

    Sind die Perlgraupen ausgequollen und der Eintopf träge zu blubbern beginnt, kann man unseren Perlgraupeneintopf als fertig bezeichnen. Wir können den Topf von der Platte nehmen und diese ausschalten.
    33 - fertig ausgequollen

    Nun brauchen wir das Gericht nur noch zu servieren und bei Bedarf etwas garnieren. Ich hatte noch ein wenig Petersilie da, die ich hier hier nutzen konnte. Das Auge isst ja mit.

    34 - Fertiges Gericht

    Und ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Kochkreation. Ich hatte zu Beginn befürchtet dass es vom Geschmack her zu lasch werden würde, doch das war vollkommen unbegründet. Salz und Pfeffer hatten gemeinsam mit dem Gemüse und dem Fleisch dem Ganzen einen sehr leckeres Aroma gegeben. Sowohl die Perlgraupen und auch ein wenig die Kartoffeln hatten wohl viel Stärke abgegeben und dem Eintopf eine angenehm feste Konsistenz. Hinzu kam dass sich das Ganze nicht nur als sehr lecker, sondern auch als sehr sättigend erwies.

    35 - CloseUp

    Ein einfaches, schmackhaftes und ohne größeren Aufwand zuzubereitendes Gericht, das mir mehr Lust auf Perlgraupen gemacht hat. Werde mich mal umschauen ob ich weitere Gerichte mit dieser Zutat entdecken kann. Eine Portion ist noch übrig – ich habe sie nach dem Abkühlen kalt gestellt und werde die Tauglichkeit als Mikrowellen/Aufwärmgericht in den nächsten Tagen testen. Sobald ich dazu Ergebnisse habe, werde ich diesen Beitrag updaten und über eine Erfahrung berichten.

    Nachtrag vom 14.03.2011: Hab die Reste nach zwei Tagen am Montag aus dem Kühlschrank genommen und in der Mikrowelle aufgewärmt. Die Konsistenz war zwar trotz abgedeckter Aufbewahrung deutlich fester geworden, geschmacklich war es aber noch einwandfrei. Ich kann das Gericht also auch vorbehaltlos für die Aufbewahrung und zum Aufwärmen weiter empfehlen.