Hausgemachtes Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [20.03.2016]

Die Speisekarte des heutigen Tages bot mal wieder wenig interessantes und wirkliche Alternativen. Da ich gestern bereits Reis als Beilage gehabt hatte und mir heute der Geschmack nach einer anderen Sättigungsbeilage stand, fielen sowohl die Gerichte wie Mexikanische Chili-Linsen mit Reis bei Vitaliy als auch das Gebratene Putensteak in Kräuterrahmsauce und Reis bei Globetrotter und die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce, die ebenfalls mit Reis serviert wurden, für mich aus. Blieb nur noch die Hausgemachtes Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region, wobei man aber Alternativ zum Fleischpflanzerl auch Schweinerückenbraten mit Bratensauce und Röstkartoffeln an der selben Theke bekommen konnte – wohl Reste von gestern. Ich blieb aber beim Fleischpflanzerl, das ich mir noch mit etwas Rahmkohlrabi von der Gemüsetheke und einem Becherchen Schoko-Vanillecreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Homemade meatball with gravy & roast potatoes / Hausgemachtes Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Die Röstkartoffeln waren heute leider größtenteils recht matschig geraten, auch wenn sie geschmacklich ansonsten absolut in Ordnung waren. Dennoch kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Das Fleischpflanzel selbst erschien wiederum recht dunkel, war aber glücklicherweise nicht angebrannt und wartete mit einem wunderbar lockeren und pikant gewürzten Inneren auf.

Meatball - lateral cut / Fleischpflanzerl - Querschnitt

Gemeinsam mit der kräftig-würzigen Bratensauce ein einfaches, aber sehr gelungenes Hauptgericht, dem eigentlich nur das Gemüse fehlte. Doch diesem kleinen Manko hatte ich ja glücklicherweise mit der kleinen Schüssel Rahmkohlrabi abgeholfen, bei der ich allerdings den Verdachte hegte, dass man die Kräutersauce vom gestrigen Fischgericht hier zweitverwendet hatte. Hier passte sie aber sogar sehr gut, da sie mit ihrem eher leichten Eigenaroma den Geschmack der knackigen Kohlrabistreifen nicht überdeckte. Das Dessert mit seiner sahnig-lockeren Cremezubereitung erwies sich wiederum als etwas durchwachsen, denn die Schicht Schokocreme besaß ausreichend Aroma, während ich mir dieses bei der Vanillecreme ein wenig kräftiger gewünscht hätte. Trotz seiner kleinen Macken war alles zusammen aber dennoch ein guter Mittagsmahl.
Und auch bei der Allgemeinheit der Gäste fand das Fleischpflanzerl respektive der Rückenbraten heute den größten Zuspruch und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Dabei sah ich aber eindeutig mehr Fleischpflanzerl als Bratenstücke. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die aber nur einen knappen Vorsprung vor dem somit drittplatziertem Putensteak aufzeigten. Die Chili-Linsen sah ich auch hier und da auf den Tabletts, aber für mehr als den vierten Platz reichte es nicht – wie so häufig bei vegetarischen Angeboten.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: +
Rahmkohlrabi: ++
Schoko-Vanillecreme: +

Fleischpflanzerl-Semmel

Meatball bun / Fleischpflanzerl-Semmel / Frikadellenbrötchen

Heute Morgen war mir mal nach einer leckeren Fleischpflanzerl-Semmel – so zumindest die Bezeichnung hier Bayern. In größten Teil des restlichen Landes würde man wohl eher Frikadellenbrötchen dazu sagen. Auch wenn das übrigens warm servierte Fleischpflanzerl im Vergleich zu früheren Versionen (man vergleiche die heutige Ausführung zum Beispiel mit hier oder hier) etwas geschrumpft ist, denn die Brötchen sind wohl kaum größer geworden, sind diese Dinger immer wieder ein Genuss. Saftiges, lockeres und lecker gewürztes angebratenes Hackfleisch in Bulettenform zwischen den beiden Hälften einer frischen und knusprigen Kaisersemmel – so simpel kann (zumindest aus meiner Sicht) ein leckeres Frühstück sein.

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [02.04.2015]

Trotz des heutigen Gründonnerstags suchte ich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant vergeblich nach der für diesen Tag eigentlich traditionell üblichen Grünen Sauce – man sehe dazu auch hier oder hier. Gut, wir befinden uns in Bayern und Grüne Sauce, auch Frankfurter Grüne Sauce genannt, ist wohl eher in Hessen üblich. Also musste ich mich zwischen den gegebenen Angeboten entscheiden. Zur Wahl standen Spaghetti “Pesto Genovese” mit Tomatensugo und Parmesan bei Vitality, einem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region, Fleischcanneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter, den Resten des Rogan Josh vom Dienstag, das unter der Bezeichnung Lammcurry mit Linsen in Joghurtsauce als Zusatzangebot auf der Karte stand, sowie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Korandersauce und Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke. Ich brauchte nur kurze Bedenkzeit bis ich mich schließlich – obwohl ich ja erst letzten Sonntag etwas ähnliches verzehrt hatte – für das Fleischpflanzerl entschied, das ich mit einigen Erbsen von der Gemüsetheke sowie einem Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meatball with gravy & fried potatoes / Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Bratkartoffeln

Zu einem angenehm großen, lockeren und saftigem Fleischpflanzerl, das wie üblich mit einigen Zwiebelstückchen versetzt war, hatte man zahlreiche kleine, gemeinsam mit einigen Zwiebeln, Kräutern und Gewürzen geröstete Salzkartoffeln sowie einer nicht sehr großen aber gerade so ausreichenden Portion, einer schön würzigen, aber heute leider nur recht dünnflüssigen Bratensauce serviert. Insgesamt gab es hier aber keine Komponente, bei der ich einen Punktabzug vornehmen müsste. Ebenso wenig trifft dies für die mit leichter Knoblauchnote versehenen, noch knackigen Erbsen sowie dem nicht zu süßen Vanille-Milchreis mit seiner roten Kirschgrütze samt ihrer zahlreichen Fruchtstücke zu. Eine sehr gelungene Zusammenstellung, um diese verkürzte Woche vor dem Osterfest abzuschließen.
Aufgrund des bevorstehenden verlängerten Wochenendes waren die Besucherzahlen im Betriebsrestaurant heute eher gering, so dass ich in Bezug auf die heutige Allgemeine Beliebtheitsskala zwar klar sagen kann dass das Fleischpflanzerl eindeutig und mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz landete, bei den anderen Angeboten heute aber leider keine klaren Vorlieben erkennen konnte, da ich sie nur sehr sporadisch zwischen den vielen Tabletts mit Frikadellen entdecken konnte. Daher vergebe ich den zweiten Platz heute mal Ausnahmsweise an alle anderen Gerichte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Fleischpflanzerl mit Kaisergemüse, Sauce & Bratkartoffeln [22.09.2014]

Leider sahen die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten aus dem Bereich Vitality heute etwas zu dunkel, fast schon angebrannt, aus, daher ansonsten hätte ich wahrscheinlich bei diesem Gericht zugeschlagen. Und auch den Szegediner Gulasch mit Butternudeln bei Globetrotter fand ich nicht sonderlich verlockend. Blieben also noch das Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce, das neben Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden und das Fleischpflanzerl mit Kaisergemüse, Sauce und Bratkartoffeln aus dem Bereich Tradition der Region. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf die kalorientechnisch bestimmt nicht optimale Frikadelle. Im Gegenzug verzichtete ich daher heute mal auf das Dessert.

Fleischpflanzerl mit Kaisergemüse, Sauce und Bratkartoffeln / Meatball with vegetables, sauce & fried potatoes

Das lockere, mit Zwiebeln und einer guten Gewürzmischung versehene Fleischpflanzerl war schon einmal sehr gut gelungen und auch an der knackigen Gemüsezusammenstellung aus Blumenkohl, Möhren und Broccoli gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an den kleinen, rundherum leicht knusprig angebratenen Salzkartoffeln gab es nicht auszusetzen. Wäre die milden Bratensauce ein klein wenig dickflüssiger gewesen, wäre das ein fast ein perfektes Gericht gewesen. Ich war auf jeden Fall zufrieden – einfache, gute Hausmannskost.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Fleischpflanzerl heute mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich den Szegediner Gulasch, den ich meinte ein klein wenig häufiger auf den Tabletts zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf Platz drei folgten. Die Gnocchi, die an der Ausgabe-Theke wohl dann doch nicht so angebrannt aussahen wie in der Vitrine, schafften es schließlich auf einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Kaisergemüse: ++
Sauce: +
Bratkartoffeln: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Kartoffelpüree [01.09.2014]

Auch wenn man die Zubereitung etwas verbessert hatte, konnte ich mich auch heute für die vegetarischen Farfalle mit Zucchiniragout bei Vitality nicht so recht begeistern. Und auch die Knusprig gebackenen Frühlingsrollen oder das Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit Gemüse und Kaffir-Limetten in rotem Panang-Curry an der Asia-Thai-Theke schienen mir nicht so das richtige für den heutigen Montag. Blieben also noch das Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und das Rindergeschnetzelte mit Röstis bei Globetrotter zwischen denen ich mich entscheiden konnte. Letztlich war es die etwas längere Schlange an der Theke mit dem Rindergeschnetzelten, die mich dazu bewog beim Fleischpflanzerl zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein kleines Becherchen Erdbeerpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Kartoffelpüree / Meatball with gravy & mashed potatoes

Das lockere, mit zahlreichen Zwiebelstückchen versehene und gut gewürzte Fleischpflanzerl – in anderen Teilen Deutschlands auch unter Begriffen wie Frikadelle, Bulette, Fleischküchle, Brisolette oder Hacktäschli bekannt – war schon mal von gewohnt guter Qualität und auch mehr als ausreichend groß. Dazu passte geschmacklich sehr gut die dunkle, etwas kräftigere Bratensauce. Und selbst das Kartoffelpüree, auch wenn es sich mit ziemlicher Sicherheit aus Instant-Pulver hergestellt war, erwies sich heute sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack her als absolut in Ordnung. Die Erbsen, Pariser Möhren und Kohlrabi als Gemüsebeilage waren eine ebenfalls eine gute Wahl gewesen, zumal sie sich als noch einigermaßen frisch und knackig erwiesen. Da wäre der kleine Becher fruchtigen Erdbeerpuddings mit seiner Garnitur aus Cocktailkirsche und einem Klecks Sahne eigentlich gar nicht mehr notwendig gewesen, schloss das heutige Mittagsmahl aber sehr schmackhaft ab.
Bei den anderen Gästen lag mit knappen Vorsprung das Rindergeschnetzelte durchsetzen und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber das Fleischpflanzerl lag nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Auf einem guten Platz drei folgten die Asia-Gerichte und die vegetarischen Farfalle mit Zucchiniragout.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Kartoffelpüree: ++
Gemüsemix: ++
Erdbeerpudding: ++