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Putenrollbraten mit Champignonsauce & Rösti [16.02.2018]

Friday, February 16th, 2018

Heute war ich mal wieder etwas hin- und hergerissen zwischen zwei Angeboten unseres Betriebsrestaurants, kurzzeitig sogar zwischen dreien. Doch das dritte Gericht, ein reduziertes Resteangebot aus hausgemachten, wahrscheinlich wieder lauwarmen Kartoffelsalat den man wahlweise mit einem Cordon bleu vom Mittwoch oder einem Putensteak “Piccata Milanese” vom Donnerstag kombinieren konnte, schloss ich schnell wieder aus. Da entsprachen der Putenrollbraten mit Champignonsauce und Rösti bei Vitality oder der Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfeln und Ciabatta bei Globetrotter. Auf Apfelstrudel mit Vanillesauce aus dem Bereich Tradition der Region beziehungsweise Frisch gebratenem Gemüse in Austernsauce oder Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Schweinefleisch mit Gemüse in Kokosmilchsauce und rotem Curry schloss ich von Anfang an aus. Obwohl jetzt, wenn ich dies schreibe, das knusprige Schweinefleisch doch gar nicht mal so schlecht klingt. Aber nun ist es ja leider etwas zu spät. Ich stand zuerst fast eine Minute vor der Theke, an der der Kabeljau ausgegeben wurde, doch dann gab ich mir doch noch einen Ruck und schwenkte zur Theke mit dem Putenrollbraten, denn irgendwie verspürte ich großen Appetit auf Röstis. Leider gab weder an der Gemüsetheke noch bei den Salaten etwas passendes zu diesem Gericht.

Turkey roast with mushroom sauce & hash browns / Putenrollbraten mit Champignonsauce & Rösti

Die Fleischscheiben aus gerolltem Putenfleisch mit würziger Putenhackfleisch-Füllung zwischen den Lagen erwies sich schon mal als sehr gut gelungen, denn das magere Putenfleisch war angenehm zart und harmonierte gut sowohl mit der Füllung als auch mit der sahnigen und nicht zu dünnflüssigen Champignonsauce. Darüber dass man hier Dosenchampignons und keine frische Ware verwendet hatte, sah ich dabei großzügig hinweg. 😉 Dazu noch die außen schön knusprigen und innen noch weichen Röstis aus geriebenen Kartoffeln als Sättigungsbeilage komplettierten das Gericht zu einer gelungenen Zusammenstellung. Aus meiner Sicht eine gute Wahl.
Dieser Meinung schlossen sich der Gros meiner Kollegen und “Mit-Esser” allerdings nicht an, denn auf ihren Tabletts sah ich deutlich häufiger den tiefen Teller, in dem der sizilianische Kabeljau serviert wurde. Somit landete der dieses italienische Fischgericht auf den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala, aber der Putenrollbraten konnte sich immerhin einen ansehnlichen Platz zwei sichern. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier kam schließlich der Apfelstrudel.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Champignonsauce: ++
Röstis: ++

Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo & Butternudeln [15.11.2017]

Wednesday, November 15th, 2017

Während mich der Hausgemachte Semmelknödel mit Rahmschwammerl und frischen Kräutern bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce bzw. Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce weniger interessierten, konnte ich mich heute sowohl für das Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo und Butternudeln bei Vitality als auch die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert durchaus erwärmen. Im ersten Moment tendierte ich dabei zwar zur Lasagne, entschied mich nach kurzem Abwägen aber dann doch für den Tilapia, eine aus Afrika stammende Buntbarsch-Art und folgte damit meiner alten Gewohnheit am Mittwoch zum wöchentlich angebotenen Fischgericht zu greifen. Obwohl ich die Zubereitung mit Butternudeln und Tomatensauce normalerweise nicht so mag, erschien mir das paniert gebratene Fischfilet heute einfach doch zu angenehm groß und verlockend.

Tilapia picatta with tomato herb sauce & butter noodles / Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo & Butternudeln

Der Eindruck hatte wirklich nicht getäuscht, denn das Buntbarschfilet in seiner dünnen Panada war tatsächlich angenehm groß geraten und fast schon zu viel. Es war zwar vor allem an den dickeren Stellen in der Mitte nicht durchgehend saftig, afür aber dennoch angenehm zart und grätenfrei. Allerdings musste ich feststellen, dass Tilapia scheinbar über nur wenig Eigengeschmack verfügt. Dazu gab es in Butter geschwenkte Penne Rigata mit einer fruchtigen und einigermaßen würzigen Sauce aus Tomaten, Zwiebeln und Kräutern. Bei der Sauce hätte man etwas großzügiger sein können, aber ging man etwas umsichtlich damit um, reichte sie doch für die Menge der Nudeln aus. Ich bereute meine Wahl nicht.
Bei den anderen Gästen waren die Geschmäcker heute zwar mal wieder recht breit gestreut, dennoch kann ich sagen dass die Lasagne mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf Platz zwei sah ich den Semmelknödel, der aber nur sehr knapp vor dem Tilapia auf dem dritten Platz lag. Auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Piccata vom Tilapia: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Knödel [19.09.2011]

Monday, September 19th, 2011

Als ich gestern Rouladen mit Rotkohl und Klößen zubereitete, konnte ich ja nicht ahnen dass heute im Rahmen der Wies’n Gerichte, die aktuell die Sektion Tradition der Region in unserem Betriebsrest ersetzt, eine Gebratene Entenkeule mit Orangensauce, Blaukraut und Kartoffeknödel auf der Speisekarte stehen sollte. Das toppte natürlich sowohl den Curryreis mit Zucchini-Möhrengemüse bei Vitality und die Tortellini in Schinkensahnesauce bei Globetrotter als auch Asia-Thai-Gerichte in Form von Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce oder Gaeng Panang Gai – Gebretenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry. Obwohl es kalorientechnisch keine weise Wahl war entschied ich mich also für die Entenkeule. Dazu gesellte sich noch ein winziges Becherchen – dieses Mal noch kleiner als sonst – aus einer Schicht Fruchtmasse, Milchreis und etwas Obst.

Entenkeule mit Blaukraut & Kloß / Duck haunch with red cabbage & dumpling

Das erste was natürlich auffällt ist die riesige Menge an Sauce die man mit auf den Teller getan hatte – hier drängt sich mal wieder Frage auch ob man das bereits tote Tier noch einmal zusätzlich ertränken wollte. 😉 Dabei war sie aber angenehm würzig und gleichzeitig fruchtig und passte gut zu der Ente. Glücklicherweise war das der einzige Punkt den ich als Kritik anbringen musste, denn der Rest erfüllte voll meine Erwartungen: Die Keule war angenehm groß, reich zartem an Fleisch und mit knuspriger Haut, das Rotkraut schmeckte mit seinem leichten Apfelaroma war sehr schmackhaft und auch der feste Kartoffelknödel mit seiner Füllung aus gerösteten Weißbrotwürfeln war für einen Kantinenknödel sehr gelungen. Der kleine Nachtisch seiner Garnitur wäre da wirklich nicht mehr notwendig gewesen, aber hier hatte mich die Macht der Gewohnheit einfach überwältig…
Und auch der Gros des anderen Kantinenpublikums hatte heute den selben Geschmack wie ich und schlug mir deutlicher Vorliebe bei der Entenkeule mit Blaukraut zu, die mit Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gericht, auf Platz drei die Tortellini mit Schinkensahnesauce und auf Platz vier das Zucchini-Möhrenragout. Das entsprach auch meinen Erwartungen, so eine Entenkeule gibt es nun einmal zu verlockend.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Orangensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Milchreis auf Obst: ++

Mensa Geflügelschnitzel [15.12.2007]

Saturday, December 15th, 2007

Nach einem arbeitsamen Morgen führte mich der Weg am Samstag mal wieder in die Mensa am Ernst-Abbe-Platz hier in Jena. Leider schaffte wir es erst nach 13.30 Uhr dort hin, die Mensa schließt Samstags meines Wissens um 14.00 Uhr. Wahrscheinlich daher gab es nur noch zwei nicht-vegetarische Gerichte: Zum einen Sahnegulasch mit Butterhörnchen und zum anderen Geflügelschnitzer mit Kartoffeln und Erbsen. Ich entschied mich für das Geflügelschnitzel, zu dem es wahlweise eine kleine Schale Krautsalt oder aber ein Stück Kuchen gab. Da der Krautsalat aufgrund der fortgeschrittenen Stunde bereits etwas eingefallen wirkte, nahm ich mir ein Stück des Kuchens.

Zwar ganz ok, aber bei Leibe nichts besonderes. Und auch wieder recht lieblos auf den Teller geschaufelt. Für 3,50 €uronen kann man heutzutage aber auch kein Luxusmenu mehr erwarten. Das Stück Kirchkuchen war dann leider auch recht trocken und bereits etwas eingetrocknet. Mensa ist halt Mensa – für ein schnelles und vor allem günstiges Mittagessen aber geeignet.