Gebackener Seelachs in Erdnußsauce [18.06.2013]
18.06.2013 20:30 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute schien die Auswahl deutlich bessert an das heiße Wetter angepasst. Zuerst liebäugelte ich heute mit dem vegetarischen Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl das heute in der Sektion Vitality angeboten wurde. Aber auch die Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce und Kroketten bei Globetrotter erschien recht verlockend. Einzig mit den Rahmschwammerl mit Semmelknödeln bei Tradition der Region konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Dann aber entdeckte ich an der Asia-Thai-Theke neben Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und einem Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse heute auch Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce. Das erschien mir durch seiner leichten Hauch von Exotik für den heutigen Tag mit Temperaturen von erneut deutlich über 30 Grad genau das richtige. Zwar hatte man wie so oft zuvor auch heut mal wieder das meiste Fleisch aus dem Wok heraus gelesen und haupsächlich Gemüse zurück gelassen, doch es gelang mir dennoch noch genügend Fisch für eine ausgewogene Mischung zu extrahieren. Dazu noch ein Schälchen Reis und fertig war mein heutige Mittagsgericht.
Mit dem Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, war ich heute mal ausnahmsweise nicht so ganz zufrieden. Er wirkte heute deutlich zu klebrig, fast etwas matschig als wäre zu viel Wasser beim Kochen verwendet worden. Aber das war glücklicherweise der einzige Kritikpunkt. An den in dünner Panade gebackenen, natürlich von Gräten freien Seelachsfilet-Stückchen gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an der leicht scharfen, würzigen Erdnußsauce mit ihren gerösteten Erdnüssen oder der umfangreichen Gemüsemischung aus Blumenkohl, Möhren, Broccoli, Paprika, Chinakohl, Lauch, Zucchini und Stangensellerie. Wie üblich sehr lecker und tatsächlich auch gut für heiße Tage geeignet. Ich war sehr zufrieden.
Zwar waren die Geschmäcker der anderen Gäste auch heute mal wieder sehr breit gestreut, aber im Gegensatz zu gestern fiel es mir heute nicht ganz so schwer eine klare Platzierung der einzelnen Angebote zu finden. So war es deutlich erkennbar, dass die Hähnchenbrust mit Kroketten heute mit einem deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gericht und den dritten Platz belegten schließlich die vegetarischen Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat, die ich noch ein wenig öfters auf den Tabletts sah als die ebenfalls vegetarischen Rahmschwammerl mit Semmelknödeln.
Mein Abschlußurteil:
Gebackener Seelachs in Erdnußsauce: ++
Reis: +/-
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Bifteki mit Tomatenreis [17.06.2013]
17.06.2013 18:31 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Bei Temperaturen von über 30 Grad fiel es mir heute etwas schwer, das richtige Gericht zu finden. Das vegetarische Gericht bei Vitality wäre zwar nicht schlecht gewesen, aber mir stand der Geschmack irgendwie nach etwas mit Fleisch. Der Rindergulasch mit Petersilienkartoffeln bei Tradition der Region erschien mir wiederum zu mächtig und auch das Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce, das neben Knusprigen Frühlingsröllchen an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde erschien mir nicht das richtige. Also fiel meine Wahl auf das letzte verbleibende Gericht, den Griechischen Bifteki mit Tomatenreis, frischen Zwiebeln und Tzatziki, das in der Abteilung Globetrotter auf dem Speiseplan stand. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Portion Erbsen von der Gemüsetheke – ein wenig Gemüse muss schon sein.
Die drei leicht pikant gewürzten, mit Zwiebeln und Schafskäse versehenen Rindfleisch-Frikadellen erwiesen sich gegen meine erste Befürchtung doch als angenehm saftig und gelungen. Normalerweise sind Bifteki meines Wissens zwar mit Schafskäse gefüllt und und nicht nur das Hackfleisch ein wenig damit gespickt, aber die Menge des verwendeten Feta reichte meiner Meinung gerade noch aus, sie als Bifteki durchgehen zu lassen. Gemeinsam mit den frischen Zwiebelringen und dem zwar etwas dünnflüssigen, aber geschmacklich absolut akzeptablen Tzatziki mit seinen kleinen Salatgurken-Stückchen sowie der überaus großzügigen Portion des leicht fruchtigen Tomatenreis ein schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Und auch die Erbsen erwiesen sich also zwar nicht ganz Stilechte, aber dennoch passende Gemüsebeilage. Ich war mit meiner Wahl überaus zufrieden.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute recht breit gestreut, so dass es mir schwer fiel eine klare Wertung aufzustellen. Ich würde aber sagen, dass es heute mal Ausnahmsweise die Asia-Gerichte auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala schafften und sich die Bifteki und der Rindergulasch den zweiten Platz teilten. Das vegetarische Vitality-Angebot schaffte es trotz des warmen Wetters schließlich wieder nur auf den hinteren, heute dritten Platz.
Zuletzt sei noch angemerkt, dass ich es begrüßen würde, wenn man das Speiseangebot etwas mehr an das jeweilige Wetter anpassen würde. Natürlich weiß ich nicht wie weit im Voraus die Speisepläne aufgestellt werden, aber Gerichte wie Rindergulasch sind – zumindest meiner Meinung nach – eher ungeeignet für einen Tag mit Temperaturen über 30 Grad. Aber vielleicht stehe ich ja mit einer solchen Meinung auch alleine da, da sich das Gericht ja dennoch einer recht großen Beliebtheit erfreut hatte. Aber mal schauen was es morgen so gibt, da soll es ja bis 35 Grad heiß werden. Da wären Gänsekeule mit Rotkraut und Klößen, Grünkohl mit Kassler oder ein schöner Wirsing-Eintopf mit Speck dann wohl eher unpassend.
Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Tomatenreis: ++
Erbsen: ++
Tags: beefsteak, betriebsrestaurant, bifteki, erbsen, essen, feta, food, kantine, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, onions, peas, tomatenreis, tomato rice, tzatziki, zwiebeln
Tarte au poule – das Rezept
16.06.2013 20:04 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute war mir mal wieder nach einem leckere Quiche oder Tarte, also einem pikanten Kuchen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf einen Tarte au poule der es mir Wert schien mal ausprobiert zu werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Quiche mit Hühnchen und Champignons, was sich als eine überaus gelungene Kombination von Zutaten erwies. Abgesehen von einer Ruhezeit für den Teig verlief die Zubereitung außerdem angenehm schnell und unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.
Was benötigt man also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?
Für den Mürbeteig
Für die Füllung
Für den Guss
50g geriebenen Käse (z.B. Edamer)

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Form
Beginnen wir damit, den Mürbeteig herzustellen. Dazu schmelzen wir erst einmal die Butter mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle.

Während die Butter verflüssigt wird, geben wir Mehl und Salz in eine Schüssel,

und addieren schließlich noch die geschmolzene Butter.

Dann verkneten wir alles gründlich,

formen mit der Hand eine Kugel

und packen alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Teig lagern wir für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Während der Teig ruht, schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein.

Außerdem brausen wir die Champignons ab, putzen sie,

entfernen die trockenen Stielenden und vierteln sie dann.

Anschließend waschen wir die Petersilie

zupfen die Blättchen von die Stielen

und zerkleinern sie dann gründlich.

Nun waschen wir die Hähnchenbrust sorgfältig ab, tupfen sie trocken

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel

die wir von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.

In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Olivenöl

und braten darin die Hähnchenbrustwürfel rundherum gut an

um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.

Unter Zugabe eines weitere Esslöffels Olivenöl dünsten wir dann die gewürfelten Zwiebeln in der Pfanne an

und geben wenig später die geviertelten Champignons hinzu und braten sie ebenfalls für einige Minuten an.

Zuletzt geben wir auch die Hähnchenbrustwürfel wieder mit in die Pfanne

und braten alles für zwei bis drei Minuten weiter an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Herdplatte und lassen alles etwas abkühlen.

Nun ist es an der Zeit, sich um den Guss zu kümmern. Dazu geben wir die Milch in eine Schüssel

schlagen die drei Eier mit hinein

und verquirlen alles gut miteinander.

Dann geben wir den gerieben Käse hinzu

addieren die zerkleinerte Petersilie

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen fetten wir eine Tarte-Form aus, bestreuen alles mit etwas Mehl damit sich der Teig später besser lösen lässt.

Dann nehmen wir den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus

um ihn dann in die Tarte-Form einzupassen und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel anzustechen.

Das Ganze backen wir dann im inzwischen aufgeheizten Ofen für ca. 8 – 10 Minuten vor.

In den vorgebackenen Teig geben wir dann die Mischung aus Hähnchenbrust, Champignons und Zwiebeln

und übergießen alles mit dem gewürzten Guss aus Milch, Eiern, Käse und Petersilie.

Nachdem wir Käse und Petersilie etwas gleichmäßiger verteilt haben

bestreuen wir alles mit dem zerzupften Mozzarella

und backen dann alles für 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.

Ist der Tarte schließlich fertig gebacken, entnehmen wir ihn und lassen ihn noch einmal für ca. 5 Minuten ruhen

bevor wir ihn dann zerteilen und servieren. Dank des Mehls auf der Butter ließ sich der Teig ohne Probleme vom Boden lösen.

Meine Befürchtung dass ich zu viele Zwiebeln verwendet hatte erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr harmonierte die Menge sehr gut mit den verwendeten Champignons und der angebratenen Hühnerbrust und gab dem pikanten Tarte genau das richtige Aroma. Die Petersilie rundete alles schließlich geschmacklich wunderbar ab.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Laut meiner Berechnung erwies sich das Gericht mit etwa 3200kcal für den gesamten Tarte, also 800kcal pro Portion, als nicht gerade leichte Kost. Dabei hat es vor allem der Mürbeteig in sich, der alleine mit der Butter und dem Weizenmehl schon mit 1800kcal zu Buche schlägt. Wenn man ihn durch Blätterteig ersetzt, kann man schon alleine knapp 1400kcal sparen. Allerdings lässt sich Blätterteig erfahrungsgemäß weitaus schlechter in Stücke schneiden, daher hatte ich mich heute mal für klassischen Mürbeteig entschieden. Ich muss mal schauen ob es in Bezug auf Quiches noch weitere Alternativen zu Blätter- oder Mürbeteig gibt. Eventuell würde sich hier ja auch ein Quark-Öl-Teig oder ein klassischer Pizzateig eignen. Mal schauen womit ich dann meinen nächsten Quiche anfertigen werde.
Guten Appetit

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Cabanossi-Feta-Muffins – das Rezept
15.06.2013 19:15 kochexperimente, kulinarisches4 Kommentare
Unter dem Begriff Cabanossi versteht man längliche Rohwürste aus fein gehacktem Rinder- und Schweinefleisch, die pikant mit verschiedenen Gewürzen wie Paprika, Salz, Pfeffer und Knoblauch versehen sind und die durch das Paprika eine charakteristische rote Farbe erhalten. Aber nicht nur als Aufschnitt für Brot sind solche Würste geeignet, man kann sie auch wunderbar in Rezepten wie Muffins verwenden. Und als großer Freund von pikanten Muffins aller Art, wollte ich das heute gleich mal ausprobieren. Das dabei entstandene Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen.
Was benötigt man also für ein Blech (12 Muffins)?
100g Vollkorn-Weizenmehl (Typ 1050)

4 gestrichene Teelöffel Backpulver

5-6 TL italienische Kräuter (TK)

sowie etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Muffin-Form
Beginnen wir also damit, das Schnittlauch zu waschen, trocken zu schütteln

und in feine Röllchen zu schneiden.

Außerdem zerteilen wir die Cabanossi

und den Feta in möglichst kleine Würfel.

Während dann die Butter auf der Auftau-Stufe der Mikrowelle schmilzt

geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel

geben die vier gestrichenen Teelöffel Backpulver hinzu (ich verwendete hier übrigens wieder das gute Weinstein-Backpulver)

und vermischen alles gründlich miteinander.

In eine zweite, kleinere Schüssel geben wir dann die Milch und die Buttermilch

schlagen die beiden Eier hinein

und verquirlen alles gut miteinander.

Die Ei-Milch-Mischung geben wir dann zum Mehl

und verrühren alles gut miteinander, wobei ein ziemlich klebriger Teig entsteht.

Nun geben wir noch die Butter hinzu

und heben sie gründlich unter.

Es folgen das Schnittlauch und die 5-6 Teelöffel italienische Kräuter

die wir erst einmal wieder gut verrühren

und dann den geriebenen Edamer

sowie die Cabanossi-Würfelchen hinzu geben

und diese ebenfalls gut in den Teig einrühren.

Nachdem wir dann den Backofen auf 180 Grad eingestellt haben, fetten wir unsere Muffin-Form mit etwas Butter oder Öl aus

und füllen die Vertiefungen dann vorsichtig mit Hilfe eines Esslöffels mit der Teigmasse.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir das Blech auf der mittleren Schiene hinein und backen unsere Muffins für 35 bis 40 Minuten.

Anschließend entnehmen wir das Blech, lassen es ein paar Minuten ruhen und lösen dann die fertigen Muffins vorsichtig z.B. mit einem kleinen spitzen Messer aus den Vertiefungen

um sie anschließend noch warm zu servieren und zu genießen.

Ich hatte zwar noch kurz mit dem Gedanken gespielt, den Teig zusätzlich mit Salz und Pfeffer zu würzen, war im Nachhinein aber froh es nicht getan zu haben, denn die Kombination aus leicht pikantem Cabanossi, würzigem Feta, dem Schnittlauch und den italienischen Kräutern reichte vollkommen aus, um den Muffins einen angenehm würzigen Geschmack zu geben. Der Teig war beim Backen außerdem angenehm lufitg aufgegangen, so dass die Muffins unter einer hauchdünnen, knusprigen Hülle ein saftiges und lockeres Inneres mit kleinen Cabanossi-Würfeln und geschmolzenem Feta bargen. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch in abgekühlten Zustand erwiesen sich die Muffins weiterhin als wahrer Genuss, was sie auch als Fingerfood überaus geeignet macht.
Werfen wir abschließend natürlich wie üblich einen kleinen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Für das gesamt Blech komme ich bei meiner Berechnung auf etwa 3000kcal, aufgeteilt auf die 12 Muffins haben wir also einen Wert von deftigen 250kcal pro Muffin. Bei drei Muffins pro Portion sind wir also schon bei 750kcal. Aber bei Verwendung von Cabanossi hatte ich auch kaum mit einem anderen Ergebnis rechnen können. Wen die Kalorien nichts ausmachen und pikante Muffins mag, dem sei dieses Rezept aber wärmstens ans Herz gelegt. Es lohnt sich…
Guten Appetit

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Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [14.06.2013]
14.06.2013 18:40 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch wenn der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region und die Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke aufgrund ihres Charakters als Süßspeise für mich weniger Interessant erschienen, hatte man mit dem asiatischen Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, den Gebackenen Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter sowie einer Zarten Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato bei Vitality durchgehend sehr interessant und verlockend klingende Gerichte aufgefahren. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Calamari, irgendwie war mir heute mal danach. Dazu kam noch ein Schälchen Mischgemüse und noch ein kleines Dessert in Form eines Mousse Tiramisu.
Mir war natürlich bewusst, dass die Tintenfischringe in ihrer dünnen, knusprigen Panade höchstwahrscheinlich frittiert waren und somit keinen allzu leichten Genuss boten. Aber da sie nicht nur noch angenehm heiß waren, sondern auch das Fleisch im Inneren sich als angenehm zart erwies, hatte sich der Griff zu diesem Gericht aus meiner Sicht wirklich gelohnt. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und einigen Spritzern Zitronensaft ein wirklicher Genuss. Und auch der mild-säuerliche Kartoffelsalat, der wie hier in Bayern üblich ohne Mayo angemacht war, erwies sich zwar als einfache, aber geschmacklich überaus gelungene Zubereitung. Nur beim Mischgemüse aus Erbsenschoten, Möhren und etwas Blumenkohl muss ich heute etwas in der Wertung abziehen, denn es war bereits etwas matschig geworden. Dennoch besser als gar kein Gemüse. Dafür entschädigte mich aber das locker-cremige Mousse mit seiner Garnitur aus Cocktailkirsche und dunkler Schokolade, das ich ebenfalls als sehr gelungen bezeichnen muss. Auch wenn alles zusammen nicht gerade kalorienarm war, war ich mit der Zusammenstellung dennoch überaus zufrieden.
Sah man sich im Gastraum um, erkannte man schnell dass die Tintenfischringe sich auch bei den anderen Essern überaus großer Beliebtheit erfreuten, was ihnen fraglos den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Um den zweiten Platz lieferten sich die Hühnerbrust und die Asia-Gerichte ein recht knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Hühnerbrust aber letztlich doch unterlag und von den Asia-Gerichten auf Platz drei verwiesen wurden. Zum Kaiserschmarrn mit Apfelmus war zwar auch hier und da gegriffen worden, aber für mehr als Platz vier reichte es auch heute leider nicht aus. Statistisch betrachtet also mal wieder eine der Normalverteilung entsprechende Platzierung ohne Überraschungen – der Mensch ist eben ein “Gewohnheitstier”…
Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Mischgemüse: +
Mousse Tiramisu: ++
Tags: baked, betriebsrestaurant, Blumenkohl, calamari, carrots, coliflower, dessert, erbsen, essen, food, gebacken, gemüse, kantine, kartoffelsalat, lunch, möhren, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, peas, potato salad, remoulade, tintenfisch, tintenfischringe, tiramisu-mousse, vegetables




























