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Reiberdatschi mit Apfelmus [01.03.2019]

Friday, March 1st, 2019

Trotz des Freitags hatte ich heute irgendie keinen Apptit auf Fisch, was schade war denn mit einem Kabeljaufilet auf sizilanische Art mit Baguette stand im Abschnitt Globetrotter ein mehr als nur akzeptables Gericht auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Und auch für die Gebratene Hühnerbrust mit Mangold und Paprika gefüllt, dazu Reis und Rahmsauce aus dem Abschnitt Vitality oder die Asia-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce. Zum Glück bot man im Abschnitt Tradition der Region heute die einzige Süßspeise an, die ich mir als Mittagsmahl gefallen lasse: Reiberdatschi mit Apfelmus. Also griff ich heute mal bei diesem Angebot zu und bestreute sie noch etwas mit der Zimt-Zucker-Mischung die an der Theke bereitstand.

Potato pancake with apple sauce / Reiberdatschi mit Apfelmus

Zwar hätte ich persönlich wahrscheinlich noch etwas dünner und damit knuspriger gemacht, aber davon abgesehen erwiesen sich die servierten Reiberdatschi als wirklich sehr gut gelungen. Gut gewürzt und mit einem leichten Röstaroma durch das anbraten. Und auch die Portionsgröße erwies sich als absolut ausreichend, um einen Erwachsenen meiner Statur längerfristig zu sättigen. Nur bei Apfelmus war man leider etwas sparsam vorgegangen, hier hätte ich gerne noch etwas mehr von gehabt. Natürlich handelte es sich dabei um industriell hergestelltes Apfelmus, das recht süß und stark zerkleinert ist. Ich persönlich bevorzuge, wenn möglich, natürlich hausgemachtes – aber das wäre für eine Großküche wohl doch zu aufwändig. Trotzdem insgesamt aber eine gute Wahl und ich werde nicht zögern erneut zuzugreifen, wenn mal wieder hausgemachte Reiberdatschi auf der Speisekarte zu finden sind.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gab es heute keinen wirklich klaren Favoriten. Alle Gerichte lagen recht eng beieinander und es fiel mir schwer eine klare Rangfolge auszumachen. Ich würde aber sagen dass die Asia-Gerichte knapp vor dem sizilianischen Kabeljau lagen und dahinter die gebratenen Hühnerbrust eine Nasenlänge vor den Reiberdatschi. Das konnte sich aber minütlich verschieben, daher kann ich heute nur eine ungefähre Beliebtheitsskala anbieten.

Mein Abschlußurteil:
Reiberdatschi: ++
Apfelmus: ++

BBQ-Bacon-Cheesburger mit Pommes Frites [28.02.2019]

Thursday, February 28th, 2019

Heute standen gleich zwei Gerichte der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants ganz oben auf meiner Favoriten-Liste: Zum einen der BBQ-Bacon-Cheesburger mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter und zum anderen das Holzfällersteak mit Schmorzwiebeln und Röstkartoffeln be Tradition der Region. Aufgrund meiner leichten Abneigung gegen Auberginen kam die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Quarkdip bei Vitality nicht in Frage und auch für die Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Schweienfleisch mit frischem Gemüse in süßsaurer Sauce konnte ich mich nicht so recht begeistern. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Burger, wobei aber auf zum tragen kam dass ich erst am Montag ja Röstkartoffeln als Sättigungsbeilage gehabt hatte. Auf die Fritten kam natürlich wie üblich noch etwas Ketchup, eine passende Gemüse- oder Salatbeilage suchte ich an den beiden zuständigen Theken jedoch vergebens.

BBQ bacon cheeseburger with french fries / BBQ-Bacon-Cheesburger mit Pommes Frites

Auf den ersten Blick hatte der Burger wirklich gut ausgesehen, aber auf dem Teller serviert offenbarte er bald einige kleine Schwächen. Zum einen war die BBQ-Sauce auf dem leider nur noch lauwarmen Rindfleisch-Bratling bereits etwas eingetrocknet, zum anderen war die untere Hälfte des aufgetoasteten Sesambrötchens durch die Flüssigkeit der darauf aufgetragenen bzw. aufliegenden Cocktailsauce, der Gewürzgurkenscheibchen und vor allem der Tomatenscheibe bereits stark durchgeweicht, während die obere Hälfte durch auftoasten und anschließendes längeres liegen an der frischen Luft ein wenig trocken geworden war. Unter der Bulette fanden sich noch einige Salatblätter und ein Streifen angebratener Bacon, oben hatte man außerdem eine Scheibe Cheddarkäse auf dem damals noch heißen Bratling anschmelzen lassen. Die Burger-Frikadelle selbst erwies sich aber als sehr gut gelungen, schön locker im Inneren, gut gewürzt und noch angenehm saftig.

BBQ Bacon Cheeseburger - Lateral cut / Querschnitt

Tunkte man den Burger noch etwas in den für die Pommes vorgesehenen Ketchup, konnte man die Trockenheit der oberen Brötchenhälfte glücklicherweise gut kompensieren. An den Fritten konnte ich heute nichts aussetzen, denn obwohl ich die Reste aus einer bereits fast leeren Warmhalte-Schale erhielt, erwiesen sie sich als noch recht heiß und angenehm knusprig, so wie es sein sollte. Insgesamt also kein Meister-Burger, aber dennoch gut gelungen. Wäre ich eine halbe Stunde früher zum Essen gegangen, hätte ich bestimmt noch weniger am Burger aussetzen müssen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, aber wäre bestimmt auch mit dem Holzfällersteak gut bedient gewesen.
Beim Schweifen meines Blickes über die Tabletts der anderen Gäste erkannte ich schnell, dass sich der Burger heute mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gesichert hatte. Auf einem guten zweiten Platz folgte das Holzfällersteak, das sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die vegetarische gefüllte Aubergine war auch nicht selten zu sehen, aber für mehr als einen guten vierten Platz reichte es leider nicht.

Mein Abschlußurteil:
BBQ-Bacon-Burger: +
Pommes Frites: ++

Sauerbraten mit Blaukraut & Serviettenknödel [27.02.2019]

Wednesday, February 27th, 2019

Heute fiel mir die Wahl wieder recht leicht. Auf die Gebratene Forelle nach Balkan-Art bei Vitality hatte ich ebenso wenig Lust wie auf Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce mit Käse gratiniert oder eines der Angebote von der Asia-Wok-Theke wie Gebratenes Gemüse mit Pok Choi in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in grüner Thai-Currykokosmilchsauce. Da blieb nur noch der Sauerbraten mit Blaukraut und Serviettenknödel aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Und der sah meiner Meinung nach auch noch sehr verlockend aus. Da konnte ich unmöglich Nein sagen.

Marinated pot roast with red cabbage & bread dumpling / Sauerbraten mit Blaukraut & Serviettenknödel

Der Sauerbraten selbst war angenehm mürbe, dabei war das Fleisch aber dennoch angenehm zart und saftig geblieben und besaß auch das ganz leicht säuerliche Aroma wie man es von selbst gemachten Sauerbraten her kennt. Und auch die angenehm dickflüssige Sauce hatte ein kräftiges und leckeres Aroma. Da konnte man darüber hinweg sehen, dass das Fleisch nicht mehr hundertprozentig heiß war. Allerdings waren die Scheiben etwas dünner geschnitten als auf dem Bild auf dem Monitor am Eingang, außerdem hatte man mir ein Endstück gegeben. Aber letztlich war die Fleischmenge doch mehr als ausreichend. Und auch am leicht fruchtig angemachten Blaukraut gab es nichts auszusetzen, ebenso wenig wie an den beiden etwa fingerdicken Serviettenknödel-Scheiben, die eine überaus passende Sättigungsbeilage bildeten. Sehr lecker und fast schon zu gut und besonders für einen ganz normalen Mittwoch. Aber ich bereute meine Entscheidung nicht, das war eindeutig die beste Wahl des heutigen Tages.
Das schienen sich auch viele der anderen Gäste gedacht zu haben, denn der Sauerbraten gehörte mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung zu den beliebtesten Gerichten des heutigen Tages, womit er eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Den zweiten Platz belegten meiner Meinung nach die Cannelloni, aber nur mit ganz geringem Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten, die somit den dritten Platz belegten. Die Forelle folgte schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Blaukraut: ++
Serviettenknödel: ++

Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten & Mandelbrokkoli [26.02.2019]

Tuesday, February 26th, 2019

Heute sah ich wenig Alternativen im Speiseangebot auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Die Ofenkartoffel mit Blattspinat und Joghurtdip bei Vitality sah zwar nicht schlecht aus und wäre auch angenehm leicht gewesen, jedoch lag mir heute der Appetit nach Fleisch. Da wäre die Gefüllte Paprikaschote mit Rinderhackfleisch und Reis, dazu fruchtige Tomatensoße aus dem Abschnitt Tradition der Region natürlich besser geeignet gewesen, aber ich war hatte auch keinen großen Appetit auf so viel Paprika. Kurz überlegte ich ob ich nicht beim Gebackenen Seelachs mit frischem Gemüse in Massamansauce, der neben Gebratenem Thaigemüse in Erdnuss-Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugreifen sollte, doch am besten schien sich letztlich dann doch das Gebratene Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten und Mandelbrokkoli aus der Sektion Globetrotter für mich zu eignen.

Saddle of pork steak with sauce hollandaise, croquettes & almond broccoli / Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten &  Mandelbrokkoli

Meine größte Befürchtung war es gewesen, dass das Fleisch der kurzen, aber etwas mehr als fingerdicken Schweinesteaks etwas trocken sein könnte, denn sein äußeres schien darauf hinzuweisen. Doch der Eindruck hatte zum Glück getäuscht, für ein Steak erwies sich das magere Schweinefleisch als einigermaßen zart und saftig. Und wo es das nicht war, kompensierte dies sie dickflüssige, aromatische und wohl mit einem Spritzer Zitrone verfeinerte Sauce Hollandaise. Dazu passten sehr gut die genau abgezählten fünf Kroketten, die noch angenehm heiß waren und mit einer dünnen, knusprigen Kruste und einer cremigen Füllung aus Kartoffelpüree aufwarteten. Und auch das knackig blanchierte und mit Mandelblättchen versetzte Broccoli passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Keine leichte Kost, aber sehr gelungen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Schweinrückensteak großem Zuspruch und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich noch einen kleine, aber klaren Vorsprung vor der Gefüllten Paprikaschote auf Reis erarbeitet hatten. Somit landete die Paprika also auf Platz drei und die vegetarische Ofenkartoffel belegte einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: ++
Sauce Hollandaise: ++
Krokette: ++
Mandelbroccoli: ++

Wurstsemmel [26.02.2019]

Tuesday, February 26th, 2019
Sausage bun / Wurstsemmel

Heute Morgen hatte ich, entgegen meiner sonstigen Doktrin nicht zu frühstücken, Lust auf etwas kräftiges am Morgen. Da ich aber keine große Lust hatte das Gebäude zu verlassen und extra ins Bistro unseres Betriebsrestaurant zu laufen, begab ich mich an den Brötchen- und Snackautomaten im Untergeschoss und sah mich dort nach einer kleinen Stärkung um. Viel war nicht mehr da, aber als beste Alternative unter den noch vorhandenen belegten Brötchen erschien mir eine Wurstsemmel mit Mortadella oder Lyoner. Und die Wahl erwies sich als gar nicht mal so übel. Drei Scheiben Wurst, Salat sowie eine Tomaten- und Gurkenscheibe machten das mit Butter bestrichene und knusprig-frische Brötchen zu einem mehr als ausreichenden Frühstückssnack für mich. Es muss nicht immer gleich eine Fleischpflanzerl- oder Leberkässemmel sein, auch eine einfache Wurstsemmel eignet sich wunderbar als Frühstück. 😉