Subnetmask Kochstudio – Folge 2

Ich präsentiere die Folge 002 des Subnetmask Kochstudios – heute mit einem Rezept für Chili con Carne, welches ich freundlicherweise via Mail von Frau Titania erhalten und gleich mal nachkochen mußte.
Hier noch einmal die notwendigen Zutaten:

400g gewürztes Gehacktes
1 Zwiebel
Knoblauch
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose geschälte Tomaten (400g)
1 Dose Tomatenmark
1 kleine Dose Mais
Chilischoten
1 Becher saure Sahne (geht auch mit süßer Sahne)
Schuss trockner Rotwein

Die Zwiebeln hätte ich vielleicht früher rein machen sollen – kann ich aber nicht mehr ändern. Schmeckte auch so sehr gut.
Für Frage oder Anregungen aller Art stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.
Ebenso bin ich für weitere Rezepte natürlich jederzeit offen – leider ist die Produktion recht aufwendig, daher bitte ich um Geduld. Und immer bedenken, daß ich nur zwei Kochplatten zur Verfügung habe. 😉

Chili mit Reis [04.07.2007]

Heute noch mal kurz in Dresden gewesen – und dabei im “Tischlein deck dich” – einer öffentlichen Kantine neben einem Skoda-Autohaus irgendwo im Stadtteil Pieschen, zu Mittag gegessen.

Das Angebot war Mensa-like eher unteres Mittelmaß – aber preislich extrem günstig. Ich wählte nachdem ich mir einen Überblick über die angebotenen Speisen gemacht hatte das Chili-con-Carne mit Reis und Salat, welches mit 3,50 €uronen zu buche schlagen sollte.

War für ein Kantinenessen in Ordnung muß ich sagen – nicht besonderes und keineswegs mit dem guten Chili im hiesigen Stilbruch zu vergleichen, aber ich bin einigermaßen satt geworden.

Pizza und Conchiglioni [03.07.2007]

Heute verschlug es uns ins Lo Studente in der Johannisstraße. Das dortige aktuelle Angebot umfasst Conchiglioni in verschiedenen Ausfertigungen, also Schneckenhausmuscheln. Ich war ja bereits am Samstag dort und habe sie mit der Lo Studente Soße ausprobiert

– und als Sorte sprechen sie mich nicht besonders an. Das Verhältnis Nudelmasse zu Soße stimmt hier einfach nicht mehr – außerdem neigen sie dazu die heiße Soße in ihrem Innenren fangen, welche sich dann beim draufbeißen in den Mundraum ergießt und zu leichten Verbrennungen führen kann. Für 5,90 €uronen waren sie auch nur minimal billiger als meine heutige Mahlzeit: eine gute Standard-Pizza mit Salami, Proscuitto & Funghi – also Salami, Schinken und Pilzen, die mit 6 €uronen zu buche schlagen sollte.

War wie immer sehr schmackhaft – der dünne Teig, der eine leicht blätterteigartige Struktur besitzt, ist einfach unvergleichlich lecker. Nur die Tomatensoße, die unter die sonstigen Zutaten gestrichen wird schmeckt meiner Meinung extrem künstlich – hier würde noch Verbesserungsbedarf seitens des Lo Studente bestehen – und ich wäre sogar bereit einige Cent-Groschen mehr für so etwas auszugeben.

Lamm-Gemüse-Curry

Ich bin wieder in Jena. Über Dresden werden im Laufe des Wochenendes zwar noch ein bis zwei Posts folgen, aber um diesem Blog wieder einen etwas aktuelleren Anstrich zu geben gibt es heute mal wieder einen lunchtime Post. Da das Wetter heute ja nicht so berühmt war – der Himmel war bewölkt und die Temperaturen hätten ein im Freien sitzen auch nicht gerade angenehm gemacht – entschlossen wir uns zu einem Besuch im Restaurant “Zum Loewen” – allerdings ohne vorher die aktuelle Mittagskarte geprüft zu haben. Das rächte sich, denn das aktuelle Angebot war dann doch nicht ganz so gut. Der indische Linseneintopf war leider bereits aus, auf Veggi-Kartoffelpuffer mit Kräutercreme hatte ich nicht besonders Lust, das Thüringer Zwiebelfleisch mit Bratkartoffeln wie es mein Begleiter wählte

war mir zu mächtig und die Kräuter-Garnelen-Spieße an Oliven-Soße etwas zu teuer – außerdem bin ich kein großer Fan von Oliven. Also entschied ich mich letztlich für das “Lamm-Gemüse-Curry im Reisrand” für 6,70 €uronen.

War zwar nicht schlecht – aber ihm fehlte irgendwie der Pepp. Nicht daß das Curry nicht scharf gewesen wäre oder so – das Thema hatten wir ja schon einmal und dabei festgestellt daß nicht alle Currysorten automatisch scharf sein müssen – aber geschmackstechnisch hätte meiner Meinung nach etwas mehr drin sein können.

Wer sich übrigens fragt, warum aus Dresden keine Lunch-Posts kamen, dem sei hier noch kurz angemerkt, daß die Möglichkeiten dort eher eingeschränkt waren und ich ja auch ohne entsprechende Begleitung ungern in Restaurants gehe – daher sah mein Mittag dort meist so aus:

Kann man mal machen – aber ich ziehe wenn möglich natürlich die warme Mittagsspeise vor.

Hähnchenbrust süß-sauer [19.06.2007]

Am Dienstag war das Ziel unseres mittäglichen Ausfluges in die “freie Wildbahn” von Jena das Asia-Food am Ende der Wagnergasse, Ecke Quergasse – meiner Meinung nach einer der besten Asiaten der Stadt. Da wir erst später gegen ein Uhr los gingen, war der Betrieb dort nicht mehr allzu groß. Nach kurzer Zeit fand ich dann auch das passende für mich auf der Karte: Gebratene Hähnchenbrust mit Ananas in einer süß-sauren Soße – zum Preis von 4,50 €uronen. Wie bereits bekannt bestellten wir unsere Mahlzeiten an der Theke, von der aus man auch direkt in die offene Garküche sehen kann, bezahlten sofort und nahmen Platz. Einige Zeit später brachte man uns die Speisen, die meiner Einschätzung nach frisch zubereitet wurden, an den Tisch.

Muß ich glaube ich nicht viel zu sagen – wie immer sehr lecker und vor allem frisch und “vollwertig”. 😉 Ihre etwas abgelegene Lage einige Gehminuten vom eigentlichen Zentrum der Stadt macht das Asia-Food durch seinen guten Service und seine guten Gerichte alle mal wett. Da geht man gern mal ein kleines Stück durch die Wagnergasse…