Der “Löwe”

Wie es Montags schon zur Tradition gehört, war unser Ziel auch heute mal wieder die bereits oft erwähnte Gaststätte “Zum Löwen” im F-Haus.

Im Rahmen der der am 13. und 14. Oktober im F-Haus statt findenden Oktoberfestparty hat auch die aktuelle Mittagskarte im Loewen einen gewissen Bezug zum Oktoberfest – auch wenn dieses letztes Wochenende bereits zu Ende ging. In der Regel gibt es hier aber jede Woche eine neue Mittagskarte, meist mit einer Suppe, einem vegetarischen Gericht sowie verschiedenen Fleischspeisen. Die Preisspanne liegt dabei zwischen zwei bis drei bis hoch zu acht bis neun Euro.


Die aktuelle Loewe-Karte dieser Woche

Ich entschied mich nach kurzer Überlegung für den Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelpüree. Den Backfisch hatte ich ja schon letzte Woche probiert.

Die Scheiben waren recht dünn geschnitten und kräftig angebraten. Ich bin es eher gewöhnt, daß der Leberkäse in dicken Scheiben serviert wird (bevorzugt zwischen zwei Brötchenhälften 😉 ), aber auch die dünne Variante hat was. War jetzt nicht überragend, aber hat für einen anständigen Lunch gereicht.

Lunch im Alt Jena [05.10.2006]

Als kleine Änderung möchte ich mit diesem Post die neue Kategorie Lunchtime einführen, die den lange Zeit durchgeführten täglichen Status ersetzen wird. Hintergrund ist, daß ich darum gebeten wurde die Reviews der einzelnen Mittagslocations etwas eindeutiger einzuordnen. Dieser Bitte komme ich hiermit nach.

Fangen wir also heute mal mit dem Alt Jena am Marktplatz an.

Ich muß gleich zu Anfang bemerken, daß das Alt-Jena über eine spezielle Karte für die Firmen aus dem Turm (und wahrscheinlich auch andere Unternehmen aus Jenas Innenstadt) verfügt, daher müssen die hier angegebenen Gerichte nicht unbedingt auf der Standardkarte zu finden sein. Wenn man aber einfach dorthin geht und einfach die Spezialkarte verlangt, sollte man sie auch erhalten. Niemand von uns wurde bisher nach einer Identifikation gefragt.
Ich entschied mich heute für eine Portion Spiegeleier mit Spinat und Kartoffeln.

Im Gegensatz zu dem berühmten Spinat mit dem Blubb serviert man im Alt Jena eine eigene Kreation mit groben Spinatblättern, denen unter anderem auch Zwiebeln beigefügt wurden. Eine sehr schmackhafte Zusammenstellung. Ansonsten kann man über ein solches Standard-Gericht wohl wenig sagen. Inklusive eines Getränkes kostete das ganze 5,50 Euronen, also ein wirkliches günstiger Lunch. Die Bedienung im Alt Jena ist freundlich und zuvorkommend. Und die Zeit zwischen Bestellung und Servieren ist wirklich kurz, so blieb uns noch Zeit im angrenzenden Markt 11 unsere Mittagspause mit etwas Kaffee abzuschließen.
Als einzig negativer Punkt muß man anmerken, daß die Spezial-Karte sich leider selten ändert. Das ist wohl auch einer der Gründe, weshalb wir eher selten dorthin gehen.

Knorr Express Burger Classic

Am gestrigen Abend fand sich endlich eine Gelegenheit, meine neuste Entdeckung aus dem Kühlregal zu testen: den Knorr Express Burger Classic, den ich zum Preis von 1,10 Euro im hiesigen tegut Markt im Untergeschoss der Goethe-Gallerie erwarb

Nach öffnen der Packung findet sich darin eine Beutel mit dem vorbereiteten Burger. Diesen soll man gemäß der aufgedruckten Kurzanleitung ungeöffnet in die Mikrowelle geben und zwischen 2:00 und 2:45 Minuten auf maximaler Stufe aufwärmen.

Während die Mikrowelle lief, nutzte ich die Zeit um noch einmal die Rückseite der Umverpackung zu studieren.

Auch wenn der Text rechts neben der Zubereitungsanleitung wohl eher in den Bereich des Marketing-Bla-Blas eingeordnet werden kann, so erscheint das Bildchen oben rechts doch recht aufschlußreich. Das Prinzip ist recht einfach: Man nehme einen bereits vorgebrateten Burger, packe ihn in einen wasser- und luftdichten Beutel und wärme ihn dann in der Mikrowelle auf. Dieser Beutel verhindert das Austrocknen und behält die Wärme innerhalb dieser Umverpackung, was noch zu einer zusätzliche Erhitzung des Inhaltes führt. Wer jemals eine Mikrowelle verwendet hat, um ein vorgekochtes Gericht aufzuwärmen kennt das Hauptproblem bei der Verwendung der Mikrowellentechnik: Das innere des Gerichts ist kochend heiß, während die äußeren Bereiche maximal lauwarm werden und die Ränder regelrecht austrocknen. Für diese Problematik scheint man mit Hilfe des umgebenden Beutels eine recht passable Lösung gefunden zu haben.
Ein Blick in die Mikrowelle zeigte, daß sich der Beutel inzwischen regelrecht aufgebläht hatte.

Nachdem die zweieinhalb Minuten abgelaufen waren, entnahm ich den Teller mit dem Beutel und wartete die empfohlene ein bis zwei Minuten, bevor ich die Umverpackung entfernte.
Zum Vorschein kam ein Pappkarton, der den eigentlichen Burger enthielt. Dieser stellte sich als sehr viel mickriger heraus, als die größe des Beutels hätte vermuten lassen.

Jetzt wo er ausgepackt war, konnte ich mir mal die Bestandteile des Burgers genauer ansehen. Die obere Hälfte war mit einer hellern, orangfarbenen Sauce bestrichen (welche ich nicht näher identifizieren konnte), die untere mit Ketchup, dem einige Zwiebel- und Gurkenstücke beigefügt waren.

Nach erfolgreicher Reassemblierung des Burgers ging es dann an den Geschmackstest. Wie bei allen Mikrowellengerichten ging ich auch hier von einer relativ niederigen Erwartungshaltung aus. Wider erwarten stellte er sich aber als wirklich essbar heraus. Einzig die Unterschale des Weißbrotes war durch das Erwärmen etwas “cross” geworden. Ob es sich dabei um eine zufällige Begebenheit handelt oder die Regel ist, müsste man noch einmal empirisch untersuchen. Alles in allem aber durchaus essbar. Natürlich keine wirklich Alternative zu einem richtigen Burger wie man ihn in einer der FastFood Ketten bekommt (z.B. MD oder BKing) aber für zu Hause ok.
Natürlich gibt es aufgrund der Mickrigkeit und des harten Unterteils des Brötchens Abzüge in der Endnote.
Meine kulinarische Wertung:
2,5 GMs

Status [02.10.2006]

Wetter:

Nachdem wir gestern beim Bloggertreffen ja wirklich Glück mit dem Wetter hatten, kündigte sich bereit gestern gegen Mitternacht mit dem ziemlich lautem Getöse eines Gewitters der Wetterumschwung an. Im nahen Saale-Holzland-Kreis (SHK) muß es sogar zu einer ziemlich heftigen Windhose gekommen sein, die Dächer teilweise abgedeckt und eine Schneise in einen Wald geschlagen haben muß. Wir sind zum Glück davon verschont geblieben. Heute war es dann kühl, bewölkt und feucht. Geregnet hat es zwar bisher noch nicht wieder, aber für heute Nachmittag bzw. Abend ist wohl ein ein weiterer Regenschauer zu erwarten.

Wie es aussieht, wird es wohl die ganze Woche kühl bleiben. Nicht schön, aber ich werde damit leben können.

Mittag:
Montag ist Loewetag – das müsste zwar inzwischen bekannt sein, aber ich möchte es natürlich nicht vergessen zu erwähnen. 😉

Die Karte diese Woche ist etwas Oktoberfestlastig – es gab neben Weißwurst auch Hähnchenhaxen und ähnliches – zumindest rein theoretisch, denn wie man uns mitteilte gibt es diese Dinge erst ab morgen. Daher mußte wir auf etwas anderes ausweichen. Ich entschied mich daher für den Backfisch mit Petersilienkartoffeln und Gemüse.

War ok, hätte aber etwas besser gewürzt sein können. Da hat auch die Zitrone wenig geholfen. Mit sieben Euronen war es dafür auch recht teuer.

Zum draußen sitzen war es meinen Begleitern einfach zu kühl, daher begaben wir uns für unser koffeinhaltiges Heißgetränk heute mal in die Drogerie.

Spießbraten

gesehen heute Mittag in der Innenstadt Jena.
Evtl. ein junges Rind ?