Kostenlos im Subway :) [28.10.2006]

Wie ich bereits vor einigen Tagen beim “ausmisten” meines Portmonaies feststellte, verfügte ich inzwischen über 2 volle “SubClub“-Karten, den Bonuskarten des Subways. Im Rahmen meines Wochenenddienstes an diesem Wochenende bot sich daher die Gelegenheit, dies einmal in Anspruch zu nehmen.

SubClub Bonuskarten

Also begab ich mich zur Mittagszeit runter ins Subway, wo wie es eigentlich zu erwarten war ziemlich reger Betrieb herrschte. Trotzdem gelang es den Mitarbeitern dort, die Kunden schnell und professionell abzuarbeiten. Kleines Lob an dieser Stelle.

Nach nur kurzem Überlegen entschied ich mich für ein “Steak & Cheese” Sandwich auf der bereits im vorherigen Subway-Post erwähnten “verschärften” Brotsorte. Um den die Schärfe diesmal aber etwas genauer zu testen wählte ich nicht meinen ebenfalls scharf gewürzten Saucen-Favorit “Mexican Southwest”, sondern eine einfache Barbeque-Sauce. Was ich am Ende bekam entsprach natürlich visuell nicht dem, was die Werber da auf der Subway-Seite präsentieren – Nahrungsmittelfotografie ist glaube ich gerade in der Werbebranche eine Kunst für sich 😉 – aber lecker war es trotzdem.

Die leichte “Verschärfung” des Sandwiches trat beim anschließenden Geschmackstest / Verzehr sehr viel deutlicher zu Tage als bei dem vorherigen Male. Nicht sehr kräftig wie ich ja bereits schrieb, aber trotzdem ganz nett.
Mal schauen wie lange diese Aktion noch läuft. Wie mir auffiel, ist diese Art von Brot im “Sandwich-Konfigurator” auf der deutschen Webseite des Franchise-Gebers nicht verfügbar, auch wenn es dort beworben wird. Nun – um ganz ehrlich zu sein halte ich diese Funktion dort sowieso für nicht mehr als eine Art Werbegag.

Jütro – Asia Curry Huhn

Im Tiefkühlregal des hiesigen teGut entdeckte ich vor einigen Tagen ein Fertiggericht, das mir wert schien mal getestet zu werden – “Jütro – Asia Curry Huhn“. Gestern Abend war es nun endlich so weit.

In der Pappumverpackung findet sich mit einer Folie abgedeckte Kunststoff-Dose. Diese soll lt. Anleitung für 8 bis 12 Minuten bei voller Leistung in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Dabei soll es wie in der Beschreibung heißt “schonend dampfgegart” werden. Um Überdruck zu verhindern verfügt die Abdeckfolie dabei über eine kleines Ventil, durch welches überschüssiger Dampf entweichen soll.

Ich führte die Zubereitung so durch wie es beschrieben war und ließ es zwölf Minuten lang auf maximaler Stufe in der Mikrowelle. Dort blähte sich die Abdeckfolie auf und der Dampf entwich mit einem deutlich hörbaren Pfeifen durch besagtes Folienventil. Das mit dem Dampfgaren schien also soweit zu stimmen. 😉

Die Portion stellte sich beim umpacken auf einen Teller dann als erheblich größer heraus als es zuerst aussah. Genau richtig für den durchschnittlichen Hunger dachte ich bei mir. Wenn man sich 650g Beutel mit Tiefkühlgerichten von z.B. Frosta kauft steht man oft vor dem Problem, daß die Menge zu klein ist, um (nach meiner persönlichen Auffassung!) zwei anständige Portionen daraus zu machen. Entweder man hat zwei zu kleine Teller oder macht sich den ganzen Beutel warm und hat eine bisschen zu viel für eine gute Mahlzeit. Hier hatte Jütro mit 450 Gramm genau die richtige Menge erwischt. Aber dies nur am Rande erwähnt, denn nun ging es darum, das Gericht geschmacklich zu bewerten.

Heiß war es geworden, das Konzept der Dampfgarung in der Mikrowelle schien also tatsächlich zu funktionieren. Im Geschmack enttäuschte es mich dann aber doch etwas. Es war zwar pikant wie auf der Pappumverpackung beschrieben, aber den etwas chemischen Beigeschmack konnte dies nicht übertünchen. So deutlich wie hier war es mir bisher noch nie aufgefallen daß etwas leicht nach irgendwelchen Zusatzstoffen schmeckte – das weckte Erinnerung an Ollis Kommentare zum Test der Knorr Express Burger.
Fazit: Kann man essen und macht satt, aber der leicht chemische Beigeschmack eröffnet deutlich noch Raum für Verbesserungen dieses Fertiggerichtes seitens von Jütro.
Meine Wertung: 2,5 GMs

Mittag im Hanfrieds [26.10.2006]

Mal wieder führte uns unser heutiger Weg in Richtung des Markplatzes – bei einem wirklich wundervollen Herbstwetter mit viel Sonnenschein. Unser ursprünglicher Plan war ins R2 zu gehen, jedoch gab es dort keine freien Sitzplätze draußen und wir hatten es uns in den Kopf gesetzt draußen zu essen, daher schwenkten wir um und landeten letztendlich im Hanfrieds, wo sich noch ein letzter freier Tisch für uns fand.

Als die Bedienung schließlich zu uns kam um die Bestellung aufzunehmen, sagte ich ihr daß wir noch keine Speisekarte haben. Darauf hin bemerkte sie mit etwas genervtem Unterton so etwas wie “… da muß man sich die halt mal vom Nachbartisch holen…” und nahm zwei Karten von einem der angrenzenden Tische, um sie uns auf den Tisch zu legen. Klang für uns so, als wäre es die Pflicht der Gäste, sich gefälligst selbst um die Speisekarten zu kümmen. Ich schiebe es aber mal auf den Streß den sie hatte – es war wirklich extrem viel los.
Während der Durchsicht der Karte überlegte ich ob ich wieder das “Marktrad” (sh. auch hier) nahme, aber so riesigen Hunger hatte ich dann doch nicht und entschied mich schließlich für die “Reispfanne mit Putenstreifen und Gemüse” für 5,50 Euronen.

Irgendwie hatten wir wohl vergessen oder verdrängt wie lange es das letzte mal von der Bestellung bis zum servieren der Speisen im Hanfrieds gedauert hatte – und dieses mal war es leider nicht besser. Aber irgendwann stand unser Mittagessen dann doch vor uns. Die bestellte Reispfanne war dann nicht so “der Renner” – Reis, Gemüse und Fleisch waren zwar gut, aber dem ganzen fehlte meiner Meinung nach irgendwie der würztechnische Pepp und die Zutaten schwammen regelrecht in einer Art Gemüsebrühe. Das nächste Mal werde ich wohl die Spätzlepfanne nehmen, für die sich meine Kollegen entschieden hatten. 🙂

Am Markt im Alt-Jena [24.10.2006]

Unser Weg führte uns heute mal wieder auf den Markplatz von Jena. Da das R2 mit einem Cordon Bleu mit Kartoffelsalat nichts wirklich interessantes bot, entschieden wir uns ins Alt-Jena zu gehen.

Auch wenn wir dort nicht gerade zur Stammkundschaft gehören, wußte die Bedienung offensichtlich sofort daß wir aus dem Turm kamen und präsentierte uns ohne weitere Nachfrage die Spezialkarte mit den Gerichten (inkl. Getränk) für 5,50 Euronen. Geändert hatte sich die Karte nicht seit unserem letzten Besuch – nach kurzem Überlegen entschlossen wir uns alle für das sogenannte “Bauernfrühstück“, Rührei und Bratkartoffeln mit Speck und (recht vielen) Zwiebeln an einem Mini-Salat.

Als Lunch wirklich ausreichend – auch wenn die vielen Zwiebeln Geschmackssache sind. Ich persönlich habe nichts dagegen, auch wenn ich Gerichte mit zu großen Mengen davon (irgend etwas mit Röstzwiebeln) nicht bewußt bestellen würde, wenn es Alternativen gibt.
Die Zeit zwischen Bestellung und Auslieferung der Speisen dauerte heute leider (trotz nicht allzu vielen Gästen im Erdgeschoß) etwas länger, lag aber mit ca. 20 Minuten noch im Rahmen des erträglichen.

Wochenanfangslunch im Loewen [23.10.2006]

Wie Montags üblich zog es uns auch diesen Montag mal wieder in die Gaststätte “Zum Loewen” im F-Haus. Die aktuelle Wochenkarte umfasste wieder einige interessante Gerichte, darunter “Gulasch mit Semmelknödel und Weißkrautsalat“, “Thüringer Röstbrätel mit Zwiebeln und Bratkartoffeln” und schließlich “Puten-Curry mit Reis“. Für jenes Puten-Curry entschied ich mich nach einigem Überlegen.

Für 6,50 Euronen erschien mir die Portion zwar etwas klein, aber das Gericht war gut und schmackhaft wie immer. Leider ist das heutige Foto etwas unscharf geworden, ich hoffe daß man es trotzdem noch gut erkennen kann.