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Kurztest – Meica Curry King

Sunday, January 28th, 2007

Der King lebt – nun das erste mal auch bei mir. Ob es sich jedoch beim Curry King der Firma Meica wirklich um ein empfehlenswertes Produkt handelt, wird sich im Laufe dieses Teste herausstellen.

Mit 1,79 Euronen bewegt sich der Preis eher im oberen Bereich von dem was ich bereit bin für ein Fertiggericht von dieser Größe auszugeben. Früher gab es den Pack zum selben Preis wohl in der Größe von 200g, aber auch mit den 220g heute ist es recht teuer.
Dreht man die Packung nun um, findet man dort die Anleitung für die Zubereitung – zur Wahl stehen für mich die Erhitzung im Wasserbad oder das Erhitzen in der Mikrowelle.

Gleich für welche Methode man sich entscheidet – man sollte an dieser Stelle nicht vergessen den Aufkleber auf der Rückseite abzuziehen und die dort befindlichen Zugaben zu entnehmen.

Hier finden sich eine verpackte Holzgabel und ein Päckchen sog. Spezial-Curry.
Ich brauchte nicht lange zu überlegen welche Form der Zubereitungsart ich wählen sollte – wozu habe ich denn eine Mikrowelle. 😉
Für diese Form der Zubereitung wird angegeben, man habe die Abdeckfolie mehrfach einzustechen. Also tat ich dies ca. vier bis fünf mal an verschiedenen Stellen.

Anschließend wanderte die so behandelte Packung für genau 2 Minuten in die Mikrowelle. Nach Abschluß des Aufwärmprozesses erhielt ich eine Schale mit in Scheiben geschnittenen Bockwürsten in einer ketchupartigen Soße.

Unter dem Begriff Currywurst versteht man ja, abhängig von der Gegend in der man sich aufhält, etwas anderes. In meiner Heimatgegend kenne ich sie eher aus Bratwurst gefertigt. Zum Beispiel in Berlin versteht man darunter eher eine Brühwurst oder Bockwurst wie hier vorliegend – wobei es da dann sogar noch die Unterscheidung zum einen zwischen “Currywurst mit” (mit Darm) oder “Currywurst ohne” (ohne Darm) kennt und zum andere zwischen Brühwürsten aus Rind- statt Schweinefleisch gibt. Im Ruhrgebiet wiederum ist die Currywurst wie ich es auch kenne aus zerschnittener Bratwurst gefertigt. Im Münsterland soll es sogar eine Variante aus Jäger- oder Zigeunerwurst geben. Warum sich Meica (eigentlich “Ammerländische Fleischwarenfabrik Fritz Meinen GmbH & Co. – jedoch der Werbespruch “Ammerländische Fleischwarenfabrik Fritz Meinen GmbH & Co. macht das Würstchen hätte sich wohl nie durchgesetzt… ), deren Firmensitz in Edewecht westlich von Bremen befindet, nun für diese Variante entschieden hat, hat wohl eher mit den Schwierigkeiten der Konservierung von zubereiteter Bratwurst zu tun.
Aber ich schweife ab. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, ich hatte den CurryKing also in der Mikrowelle erhitzt und nun fehlte nur noch eine Zutat: Der Spezial-Curry, den ich ja vorhin von der Rückseite entnommen hatte. Also öffnete ich die Packung und streute den Curry auf die Wurst-Ketchup-Mischung.

Die Menge des beigelegten Currypulvers stellte sich entgegen meiner Erwartung als mehr als Ausreichend heraus. Am Ende des nicht einmal 5 Minuten dauernden Zubereitungsprozesses hatte ich nun also meine erste Meica Curry King vor mir.

Auf der Packung fehlen die Angaben zu den Nährwerten, ich wurde jedoch nach einiger Suche auf der Webseite von Meica fündig. Leider sind die Angaben dort für 100g, wir haben hier aber 220g – daher habe ich mir mal die Mühe gemacht, es für den geneigten Leser hier auszurechnen:

Nährwerte für 220g
Brennwert: 2063 kj
492,8 kcal
Eiweiß: 19,8g
Kohlehydrate: 24,2g
Fett: 25,2g

Geschmacklich war es dann ebenfalls aktzeptabel – leider fehlt mir der Vergleich zu anderen Currywürsten aus Bock-/Brühwurst, aber auch mit dieser Zubereitungsform könnte ich mich durchaus arrangieren. Die zwei Minuten in der Mikrowelle hatten die Masse ausreichend erhitzt, der Ketchup war etwas dünn und etwas zu viel – hier empfiehlt sich vielleicht noch eine oder mehr Scheiben Brot, um die Reste der Ketchup-Soße aus der Schale zu entnehmen. Alternativ könnte man sie auch auslöffeln, das bleibt jedoch jedem selbst überlassen… *g*
Mein Fazit zu diesem Test: Zwar ist der Preis von 1,79 Euronen für die Menge von 220g recht hoch und auch die Kalorienzahlen sind, bezogen auf die Menge, nicht gerade ermutigend, trotzdem konnte der Curry King geschmacklich wirklich positiv überraschen. Natürlich liegt es mir fern, das ganze mit einer Imbissbuden-Version zu vergleichen, aber nach meinen jetzigen Erkenntnissen kann ich es durchaus empfehlen.
Meine Wertung:

Chilli-no-sabroso [26.01.2007]

Friday, January 26th, 2007

Mal wieder war die Abbe-Mensa das Ziel unseres Mittagsausfluges. Neben “Tortellini” oder “Entbeintes Eisbein mit Kartoffeln” (bleibt da dann nur Eis übrig ? 😉 ) gab es dort auch “Chili con Carne mit Pommes Frites“. Obwohl hier die Schlange am längsten war, stellte ich mich mit an und bekam kurz darauf meine “Menu”.

Wenn man das Chili con Carne im Stilbruch als das beste von Jena bezeichnet, kann man das in der Mensa wohl als eines der schlechtesten bezeichnen (daher auch der Titel “no-sabroso” = Nicht Schmackhaft). Die Pommes waren außerdem eher matschig. Dafür hats nur 4,10 Euronen gekostet – zumindest ein Lichtblick. 🙁
Mensa ist halt immer Glückssache…

Gefüllte Mensa-Champignons [24.01.2007]

Wednesday, January 24th, 2007

Heute können wir es eigentlich kurz machen. Es ergab sich so, daß ich mal wieder die Abbe-Mensa besuchte, welche heute neben Kassler mit Herzoginenkartoffeln und Kohlrabigemüse oder Spätzle mit irgendeiner Tomatensoße auch Gefüllte Champignons mit Erbsen und Kartoffelpüree auf dem heutigen Menuplan anbot. Zuerst überlegte ich das Kassler zu nehmen, entschied mich aber kurzfristig zu den Champignons um.

Mit dem oben abgebildeten Quark-Nachtisch kostete es gerade einmal 4,10 Euronen – wirklich günstig so gesehen. Dafür war es natürlich nicht besonders hochwertig, die Champignons waren bereits fast kalt und ziemlich lange gebacken, sprich die Füllung war ziemlich hart. Aber das ist halt Mensa. Zumindest wird man satt und es geht schnell.

Hackbraten und Stampfkartoffeln [23.01.2007]

Tuesday, January 23rd, 2007

Am heutigen Tag verschlug uns kurz entschlossen mal wieder ins Alt-Jena am Martkplatz.

Die Spezial-Mittagskarte hatte sich im Vergleich zum letzten Male wieder leicht gewandelt. Zwar war das Bauernfrühstück gleich geblieben, doch sie bot nun z.B. mit Käse überbackene Spätzle mit Zwiebeln


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und neben weiteren Gerichten schließlich Hackbraten mit Stampfkartoffeln und Mischgemüse – für 5,50 Euronen inkl. Getränk erschien mir dies am verlockensten.

Stampfkartoffeln sind ja etwas, was man eher selten serviert bekommt. Größter Unterschied zum Kartoffelbrei ist hier, daß man im Brei auch noch größere Stücke der beliebten Essenbeilage darin findet. Halte ich für eine sehr gute Alternative zum Brei oder Püree wie man es sonst bekommt. Ich bezweifle des weiteren, daß es Stampfkartoffeln als Fertiggericht zu kaufen gibt – viel mehr vermute ich, daß hier “Handarbeit” im Spiel war bzw. das ganze zumindest maschinell aus frischen Kartoffeln produziert wurde. Und da schmeckt man schon einen Unterschied.
Auch am Hackbraten und dem Mischgemüse gibt es nichts auszusetzen – das leicht mit Zwiebeln versetzte Fleisch des Hackbraten schmeckte vorzüglich und das Mischgemüse, bestehend aus Bohnen, Karotten und Broccoli, war schön zart und wohl nur gedünstet, nicht etwa gekocht.
Alles in allem auf jeden Fall wieder ein sehr lohnender Besuch zum kleinen Preis – ich kann meine Empfehlung für das Alt-Jena als Location zum Mittagsessen nur aufrecht erhalten.

Test: Maggi Magic Asia – Gebratene Nudeln

Monday, January 22nd, 2007

Während einer kleinen Expedition durch meine Schränke fiel mir heute eine Tüte Maggi Magic Asia – Gebratene Nudeln in die Hände. Keine Ahnung wie lange sie bereits dort vor sich hin dümpelte, jedoch war das Verfallsdatum noch nicht überschritten (so etwas hält sich ja fast ewig), daher ging ich sogleich daran, das ganze einmal zuzubereiten.

Die Anleitung besagte, man müsse 375ml (ein ziemlich krummer Wert) Wasser in einer Pfanne zu erwärmen und den Inhalt der Tüte dort einzurühren.

Anschließend noch einen Esslöffel Öl (natürlich das gute Olivenöl) dazu geben.

Nun lassen wir es ca. 7-8 Minuten vor sich hin bruzzeln und rühren immer mal wieder etwas um.

Beim Umladen von der Pfanne auf den Teller stellte ich dann mit Erschrecken fest: Ich hatte die Gußeisenpfanne genommen, ein uraltes Ding ohne Teflonbeschichtung. 🙁
Lässt sich sehr schlecht reinigen und gerade Nudeln pappen leider schnell dort an. Vielleicht sollte ich sie mal langsam weg werfen. Aber auf der anderen Seite ist sie ja auch noch in Ordnung – wäre schade drum. Sobald ich sie sauber habe, werde ich sie wohl in die hintereste Ecke meines Töpfeschrankes verbannen. Nein, ich bin kein Küchengeräte-Messi

Schließlich hatte ich den Teller vor mir – und die Portion erwies trotz des eher kleinen Beutels als recht umfangreich.

Hätte wohl auch mal vorher auf den Beutel schauen sollen, denn dort waren deutlich unten “2 Portionen” angegeben. Nun, in der Regel sind es dann jedoch 2 kleine Portionen, die dann eine Erwachsenenportion ergeben – hier jedoch mußte ich wirklich “kämpfen”. Geschmacklich trotz der Tatsache daß es sich um ein Trocken-Fertiggericht handelt doch erstaunlich nah am Original vom Standard-Stehchinesen um die Ecke. Tja, die braten halt auch nur mit Nudeln …äh… kochen auch nur mit Wasser. 😉

Nährwerte für eine Portion
(ca. 173g mit Öl)
Brennwert: 1155 kj
274 kcal
Eiweiß: 7,6g
Kohlehydrate: 41,4g
Fett: 8,7g

Kommt nahe an den vor einiger Zeit getesteten Knorr Hüttenschmaus heran, kann ihm aber letzten endes doch nicht ganz das Wasser reichen. Original-Chinamann würde ich natürlich weiterhin vorziehen.
Meine Wertung: