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Hackbraten und Stampfkartoffeln [23.01.2007]

Tuesday, January 23rd, 2007

Am heutigen Tag verschlug uns kurz entschlossen mal wieder ins Alt-Jena am Martkplatz.

Die Spezial-Mittagskarte hatte sich im Vergleich zum letzten Male wieder leicht gewandelt. Zwar war das Bauernfrühstück gleich geblieben, doch sie bot nun z.B. mit Käse überbackene Spätzle mit Zwiebeln


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und neben weiteren Gerichten schließlich Hackbraten mit Stampfkartoffeln und Mischgemüse – für 5,50 Euronen inkl. Getränk erschien mir dies am verlockensten.

Stampfkartoffeln sind ja etwas, was man eher selten serviert bekommt. Größter Unterschied zum Kartoffelbrei ist hier, daß man im Brei auch noch größere Stücke der beliebten Essenbeilage darin findet. Halte ich für eine sehr gute Alternative zum Brei oder Püree wie man es sonst bekommt. Ich bezweifle des weiteren, daß es Stampfkartoffeln als Fertiggericht zu kaufen gibt – viel mehr vermute ich, daß hier “Handarbeit” im Spiel war bzw. das ganze zumindest maschinell aus frischen Kartoffeln produziert wurde. Und da schmeckt man schon einen Unterschied.
Auch am Hackbraten und dem Mischgemüse gibt es nichts auszusetzen – das leicht mit Zwiebeln versetzte Fleisch des Hackbraten schmeckte vorzüglich und das Mischgemüse, bestehend aus Bohnen, Karotten und Broccoli, war schön zart und wohl nur gedünstet, nicht etwa gekocht.
Alles in allem auf jeden Fall wieder ein sehr lohnender Besuch zum kleinen Preis – ich kann meine Empfehlung für das Alt-Jena als Location zum Mittagsessen nur aufrecht erhalten.

Test: Maggi Magic Asia – Gebratene Nudeln

Monday, January 22nd, 2007

Während einer kleinen Expedition durch meine Schränke fiel mir heute eine Tüte Maggi Magic Asia – Gebratene Nudeln in die Hände. Keine Ahnung wie lange sie bereits dort vor sich hin dümpelte, jedoch war das Verfallsdatum noch nicht überschritten (so etwas hält sich ja fast ewig), daher ging ich sogleich daran, das ganze einmal zuzubereiten.

Die Anleitung besagte, man müsse 375ml (ein ziemlich krummer Wert) Wasser in einer Pfanne zu erwärmen und den Inhalt der Tüte dort einzurühren.

Anschließend noch einen Esslöffel Öl (natürlich das gute Olivenöl) dazu geben.

Nun lassen wir es ca. 7-8 Minuten vor sich hin bruzzeln und rühren immer mal wieder etwas um.

Beim Umladen von der Pfanne auf den Teller stellte ich dann mit Erschrecken fest: Ich hatte die Gußeisenpfanne genommen, ein uraltes Ding ohne Teflonbeschichtung. 🙁
Lässt sich sehr schlecht reinigen und gerade Nudeln pappen leider schnell dort an. Vielleicht sollte ich sie mal langsam weg werfen. Aber auf der anderen Seite ist sie ja auch noch in Ordnung – wäre schade drum. Sobald ich sie sauber habe, werde ich sie wohl in die hintereste Ecke meines Töpfeschrankes verbannen. Nein, ich bin kein Küchengeräte-Messi

Schließlich hatte ich den Teller vor mir – und die Portion erwies trotz des eher kleinen Beutels als recht umfangreich.

Hätte wohl auch mal vorher auf den Beutel schauen sollen, denn dort waren deutlich unten “2 Portionen” angegeben. Nun, in der Regel sind es dann jedoch 2 kleine Portionen, die dann eine Erwachsenenportion ergeben – hier jedoch mußte ich wirklich “kämpfen”. Geschmacklich trotz der Tatsache daß es sich um ein Trocken-Fertiggericht handelt doch erstaunlich nah am Original vom Standard-Stehchinesen um die Ecke. Tja, die braten halt auch nur mit Nudeln …äh… kochen auch nur mit Wasser. 😉

Nährwerte für eine Portion
(ca. 173g mit Öl)
Brennwert: 1155 kj
274 kcal
Eiweiß: 7,6g
Kohlehydrate: 41,4g
Fett: 8,7g

Kommt nahe an den vor einiger Zeit getesteten Knorr Hüttenschmaus heran, kann ihm aber letzten endes doch nicht ganz das Wasser reichen. Original-Chinamann würde ich natürlich weiterhin vorziehen.
Meine Wertung:

Test Knorr Hüttenschmaus mit Zwischendesaster [18.01.2007]

Thursday, January 18th, 2007

Da sich heute Abend keinerlei Brot mehr bei mir fand, kramte ich ein wenig in meinem Fertiggerichte-Schrank und fand dort eine Packung Knorr Hüttenschmaus in der Geschmacksrichtung Schinken Makaroni. Genau das Richtige dachte ich so bei mir.

Einen halben Liter Wasser zum kochen bringen, einrühren und auf niedriger Flamme ca. 8 Minuten köcheln lassen. Das in seiner Unkomplexität kaum zu unterbieten… Das mit dem Wasser zum kochen bringen und einrühren verließ dann soweit problemlos.

Einen Moment land verhielt sich das Gemisch auch noch ruhig und köchelte beim umrühren vor sich hin.

Doch dann geschah es und das ganze Zeug kochte über. “Na toll.”, dachte ich. War der Topf zu klein oder hatte ich die Herdplatte zu hoch gestellt? Wie dem auch sei – das Desaster war nun mal geschehen.

Also vorsichtig das ganze sauber gemacht und weiter gings. Langsam verdampfte das Wasser und es bildete sich das eigentliche Schinken-Kase-Nudel-Gemisch heraus.

Das ganze noch auf einen Teller gegegeben und fertig war der Hüttenschmaus.

Im Geschmack war es wirklich klasse – nur war die Portion für eine Person dann doch fast etwas zu groß.

Nährwerte für eine Portion
Brennwert: 1360 kj
323 kcal
Eiweiß: 10g
Kohlehydrate: 46g
Fett: 11g

Für ein Fertiggericht war es geschmacklich wirklich klasse muß ich sagen. Bis auf das kleine Überkochunglück geht es auch ziemlich einfach zuzubereiten – muß nochmal schauen was es kostet, aber wenn auch der Preis stimmt, werde ich es mir wohl noch einmal holen.
Meine Wertung:

Gefährliche Lammchops (?) [18.01.2007]

Thursday, January 18th, 2007

Lange ist es her, daß ich das letzte Mal über Lunch berichtete, daher heute mal wieder ein kleiner Bericht vom Mittag. Ziel war heute der Löwe, wo neben Rotbarschfilet oder gefüllten Paprikaschoten auch Lammchops mit grünen Bohnen und Kartoffelpüree auf der Wochenkarte. Für dieses Gericht entschied ich mich schließlich.

War sehr gut, aber auch gefährlich, denn wie ich beim Verzehr entdeckte verbargen sich in den Lammkotletts viel kleine und kleinste Knochensplitter. Ich will zwar kein Horrorszenario an die Wand malen, aber man stelle sich vor (zart besaitetete bitte ab hier nicht weiterlesen !!!) man schluckt so einen Knochensplitter, schlitzt sich einen Teil der Speiseröhre, den Magen oder im Darm etwas auf und verblutet innerlich. oO Ich bin zwar kein Mediziner und vielleicht ist so etwas auch gar nicht möglich – aber rein hypothetisch…. Würde man es merken und könnte rechtzeitig zum Arzt gehen ?
Wie dem auch sei – geschmeckt hat es jedenfalls mal wieder, auch wenn der Preis von 7,50 Euronen ziemlich heftig war. Aber da ich die letzten Tage ja nicht zu mittag war, kann ich es mir denke ich einmal gönnen. Falls ich mich nicht mehr melden sollte … ihr wißt ja … Knochensplitter… Hmm, bemerke ich da nicht gerade Schluckbeschwerden ? 😉 *zumHypochonderWerd*

Kurztest – Vaku Bio-Gyros mit Reis

Wednesday, January 17th, 2007

Habe mich mal wieder zu einer Packung Convience Food (Fertiggericht) hinreißen lassen – um genau zu sein Gyros – Schweinegeschnetzeltes mit Reis der Firma Vaku – versehen mit einem Bio-Siegel und gekauft im teGut in der Goethegallerie für wenn ich mich recht entsinne 1,59 Euronen. Ob es seinen Preis wert war, wird sich im Laufe dieses Tests herausstellen. Was ich seltsam fand, war das vollkommene fehlen von Nährwertangeben auf der Umverpackung – ich dachte immer diese wären Vorschrift, jedoch scheine ich mich da wohl geirrt zu haben.

Nach öffnen der Packung fand ich zwei zusammenhänge Beutel vor, der eine wohl mit dem Reis und der andere mit der Fleischzubereitung. Auf der einen Seite (unten links) war der Text aufgedruckt “Ein mögliches Durchschimmern des Produktes entsteht durch die spezielle Würzung und stellt keinen Qualitätsverlust der Produktes dar.“. Gut zu wissen – sah schon etwas seltsam aus.

Für die Zubereitung boten sich mit nun folgende drei Alternativen:

  • Mit etwas Fett den Inhalt der Beutel in die heiße Pfanne geben und unter leichtem umrühren in 4 bis 5 Minuten braten
  • Den Beutel geschlossen im Wasserbad 7 bis 8 Minuten im offenen Topf erhitzen
  • Beutelinhalt auf einen Teller geben und in der Mikrowelle für ca. 5 Minuten erwärmen

Ich entschloß mich – faul wie ich nun mal bin 😉 – für die dritte Option und gab das ganze auf einen Teller, um diesen dann abgedeckt in die Mikrowelle zu stellen.

Nach etwas mehr als fünf Minuten bei höchster Stufe in der Mikrowelle bot sich dann folgendes Bild.

Visuell gab es ja nicht viel her – zumindest meines persönlichen Eindruckes nach.
Es folgte der Geschmackstest, der auch eher mittelmässig ausfiel. Beim Fleisch war eine gallerartige Masse, wohl eine Art Sülze zur Konservierung, hinzugegegeben und im Nachhinein muß ich zugeben, daß es mir etwas auch jetzt etwas schwer im Magen liegt. Zwar essbar, aber kein Gericht, das ich noch einmal kaufen würde.
Meine Wertung: