Status [21.07.2006] – Inderbuffet

Wetter:

Weiterhin ächzt unsere kleine Stadt unter der Hitze des Sommers – auch wenn es heute zum Glück nicht ganz so drückend wie gestern war und eine leichte Briese hin und wieder für etwas Abkühlung sorgte. Am Samstag soll es noch einmal richtig knackig heiß werden, Sonntag verspricht uns die Vorhersage wieder etwas Abkühlung, nachdem es am Sonntag Abend wohl ein Wärmegewitter geben wird.

Mittag:
Heute war Inder-Tag. Das Taj India am Markt hier in Jena bietet ja bereits (angeblich) seit Anfang April ein sogenanntes Buffet Angebot (sh. Banner oben rechts im Bild unten), aber bei meinem bisherigen Besuchen hatte ich dort nichts gesehen.

Heute bot sich mir nun das erste Mal die Gelegenheit dieses Buffet zu testen.

Das Angebot besteht aus vier Aufwärmschalen – die erste mit Reis und Fladenbrot, die nächste mit einem vegetarischen (irgend etwas mir Erbsen und Pilzen) und die letzten beiden mit Fleischgerichten gefüllt (Chicken Lababda und Lamm Vindaloo waren es wohl). Wie bei einem Buffet üblich nimmt man sich einfach einen Teller und macht sich auf – wobei Nachschlag natürlich inklusive ist. Ich testete zuerst das vegetarische und dann noch eine Portion mit dem Lammgericht.

Kostet insgesamt 6,50 Euronen – mit á la Carte wäre man billiger wegekommen – aber da der Nachschlag bei Bedarf inbegriffen ist, bleibt es ein gutes Angebot. Und es geht sehr viel schneller als würde man bestellen. Daher waren wir in weniger als 30 Minuten fertig mit unserem Mittagsmahl und fanden so noch die Zeit uns etwas Koffeinhaltiges (in meinem Fall einen Eiskaffee) im Markt 11 zu gönnen.

Status [20.07.2006]

Wetter:

Gnadenlos brennt heute die Sonne bereits zum zweiten Male in Folge auf die geplagte Stadt hernieder und macht für die Menschen auf den Straßen jede Bewegung oder größere körperliche Anstrengung zur Qual. Bei fast siebenundreißig Grad Celsius weht kaum Wind durch die Gassen und über die Plätze. Zum Glück ist die Luftfeuchtigkeit nicht ganz so hoch, offensichtlich das einzige Zugeständnis welches man uns von “höherer Stelle” zubilligt 😉
Einzig positiver Punkt ist (wenn das stimmt – hat man mir so erzählt), daß die Mückenpopulation bei so hohen Temperaturen zurückgehen soll. Zum Wochenende hin sollen die Temperaturen sich dann wieder auf “mildere” 31 Grad einpendeln. Wann hat es das letzte mal so eine Wärme gegeben ? Global Warming oder doch nur einfach ein Zufall?

Mittag:
Ich weiß nicht ob ich bereits darüber geschrieben habe, aber unten in der “Neuen Mitte”, jener Einkaufspassage im Sockel des Turms, gibt es den sogenannten Food Court – aktuell bestehend aus einem China-Imbiss mit dem kreativen Namen “Peking” und die eher auf Hausmannskost ausgelegte “Suppenküche”, die aber nicht nur Suppen, sondern auch festere Nahrung anbietet.Bei letzterem entschlossen wir uns heute zu essen, da die Hitze uns etwas die Lust am verlassen des Gebäudes genommen hatte. Sitzplätze für beide Imbisse befinden sich im Sockel des Turmes, wo eine niedrige Halle mit Tischen und Stühlen ausgestattet ist. Früher, also bis letztes Jahr irgend wann, hatte im Food Court noch ein dritter Anbieter existiert, der Dinge wie frittierten Blumenkohl, Kartoffeln und Chicken Wings angeboten hatte – dieser hatte aber zugemacht und der Chinese nutzt nun auch dessen Fläche mit.
Wir begaben uns also zur sogenannten “Suppenküche” und prüften das dortige Angebot. Ich entschied mich für das Schnitzel mit Champinions und Pommes.

Auch wenn das Bild etwas unscharf ist, kann man wohl erkennen daß es sich nicht gerade um hochwertiges Essen handelt. Die Schnitzel werden in einem Glaskasten mit einer Wärmeleuchte auf Esstemperatur gehalten und sehen sehr nach Friteusen-Schnitzel aus. Dafür ist die Größe der Portion aber OK. Für Mitarbeiter aus dem Turm kostet das Essen dort dann auch nur drei Euronen – also sollte man sich nicht zu sehr beschweren. Aber es ist meiner Meinung nach nichts was ich täglich essen könnte. Der Chinese wäre eine Alternative, aber leider gibt es Personen in meiner Mittagsess-Gruppe, die diese Art von Speisen nicht besonders mögen. Ich will natürlich nicht sagen, daß gebratene Nudeln mit Hühnerfleisch sehr viel hochwertiger sind – aber weniger Kalorien und Fett haben sie alle mal.
Da ich noch einen Termin hatte, verzichteten wir heute auf Kaffee – wäre bei der Hitze auch nicht so der Renner gewesen. Einzig zu einem Eiskaffee hätte ich mich vielleicht noch durchringen können, aber sollte halt nicht sein. Vielleicht morgen?!

Status [18.07.2006]

Wetter:

Die Hitze hat uns wieder – bei blauen Himmel brennt die Sonne gnadenlos auf die Stadt hernieder – jedoch ist die Luftfeuchtigkeit etwasniedriger als bei den Wärmeperioden in den Vorwochen, dadurch ist es nicht ganz so schlimm mit der Schwitzerei. Kann man mit leben – nettes Wetterchen 🙂

Mittag:
Der Weg führte uns heute bereits zum zweiten Mal in recht kurzem Abstand ins Alt-Jena am Martkplatz.

An dieser Stelle muß ich meine Aussage zurücknehmen daß sich die dortige Spezial-Mittagskarte nur selten ändert – denn heute gab es ein zum letzten Mal modifiziertes Angebot. Ich wählte heute mal das Bauernfrühstück – ein mit Kartoffeln gefülltes Omlett mit Zwiebel und etwas Speck.

War sehr schmackhaft und die Portionsgröße reichte vollkommen aus um satt zu werden. Nur etwas mehr Speck hätte drin sein können.
Anschließend begaben wir uns noch nach nebenan ins Markt 11 – heute gönnten wir uns mal wieder etwas Kaffee bzw. eine Eisschokolade zum Abschluß der Mittagspause.

Status [17.07.2006]

Wetter:

Wie sich bereits im Verlauf des Wochenendes herauskristallisierte ist das gemäßigte Wetter wieder vorbei und der Sommer schlägt wieder mit seiner vollen Härte zu. 🙂 Wie man anhand des Bildes oben sehen kann ist hier keine einzige Wolke am Himmel und die Sonne brennt ungebremst auf die Stadt hernieder. Und die nächsten Tage soll es noch wärmer werden – eigentlich schöne Aussichten, aber durch die zu erwartende Hitze auch ein zweischneidiges Schwert. Nun, wir werden sehen wie es sich entwickelt.

Mittag:
Das Gasthaus zum Löwen hat ja wie ich bereits erwähnte während der Kulturarena hier in Jena seine Sommerpause, daher wandten wir uns heute – vorerst ziellos – in Richtung des Marktplatzes.
Unser erster Anlaufpunkt dort, das R2 Bistro, bot uns dann auch gleich neben einem akzeptablen Mittagsangebot freie und schattige Sitzplätze. Also blieben wir auch dort.
Das heutige Mittagsangebot dort bestand aus Putenfleischstreifen mit Käse-Sahnesauce und Rigatoni.

Nichts besonderes und im Nachhinein gesehen und die Portion hätte auch etwas größer sein können – mit Getränk zusammen für 6 Euronen war es aber noch ok. Das Fleisch war schön zart – aber gerade hier hätte es gerne etwas mehr sein können. 🙂
Was wir noch an einer Scheibe dort beim R2 entdeckten möchte ich natürlich hier nicht vorenthalten:

Sage ich aber mal lieber nichts zu. 🙂
Kaffee gabs heute leider keinen.

Status [14.07.2006]

Wetter:

Daß es kühler werden sollte hatte die Vorhersage ja bereits angekündigt, aber ein solcher Temperatursturz wie er von gestern auf heute stattgefunden hat ist für das hitzegeplagte Jena wirklich (meiner Meinung nach) ein kleiner Segen. Es sind nicht ganz 24 Grad und leicht bewölkt – dabei weht eine leichte Briese – sehr angenehm. Und das Wochenende über solls wohl so bleiben.

Mittag:
Meinem Vorschlag zum Inder zu gehen zum Trotz entschied sich die Majorität meiner Mittagsessensgruppe heute fürs Cheers.

Ich wählte, wie sollte es anders ein, natürlich mal wieder für das Chicken-Quesedilla – die kalorientechnisch klügere Variante zum Bacon Cheesburger, den ich ja auch sehr schätze.

Obwohl die Bedienung parallel mit dem Aufbau für den Thüringentag beschäftigt war, wurde relativ schnell serviert, so daß noch Zeit für etwas blieb, was ich die ganze Woche noch nicht machen konnte: Meinen geliebten Mittagskaffee – besser gesagt einen Espresso Doppio – im absolut kaffee.

Für den Nachmittag durfte er natürlich dann auch nicht fehlen: Der gute Obstsalat.

Das macht mir dann auch die Tatsache erträglicher, daß seit fast einer Stunde unten vom Johannistor (wo sich die Stände unserer französischen Gäste befinden) die Marseillaise in einer Endlosschleife zu uns hinauf schallt – hin und wieder begleitet vom mehr oder weniger lautstarken Gesang unserer westlichen Nachbarn. Also: Alles Gute zum Nationalfeiertag, Vive la Révolution und bon appetit. 🙂