Posts Tagged ‘french fries’

Knoblauch-Parmesan-Fritten aus dem Air Fryer – das Kurzrezept

Thursday, December 24th, 2020

Für den Heiligabend, den ich ja leider wegen Corona alleine verbringen musste, hatte ich mir ein ganz einfaches Rezept herausgesucht: Knoblauch-Parmesan-Fritten, die ich in meiner Heißluftfritteuse (Air Fryer) zubereiten wollte. Normalerweise sind ja für diesen Tag ja Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat das eher traditionelle Gericht, aber darauf hatte ich dieses Jahr irgendwie keine große Lust. Statt dessen halt mal etwas noch viel simpleres, für das ich mir bereits als Kind alle zehn Finger abgeleckt habe und auch als Erwachsener sehr zu schätzen weiß. Und dabei ist die Zubereitung angenehm simpel. 😉

Was benötigen wir also für 1 große Portion?

  • 2-3 mittelgroße Kartoffeln (ca. 300g)
  • 1 Esslöffel Öl (Olivenöl)
  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Paprikapulver (edelsüß)
  • 2-3 Esslöffel geriebener Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • Ketchup & Mayonaise zum dippen
  • Beginnen wir damit die rohen Kartoffeln bei Bedarf zu waschen und in Stäbchen zu schneiden. Je nach Zustand und eigenen Vorlieben kann man sie vorher schälen, es geht aber auch mit Schale.

    01 - Cut potatoes in sticks / Kartoffeln in Stäbchen schneiden

    Die so entstandenen Kartoffelstäbchen legen wir dann für mindestens 1 Stunde, gerne auch bis zu 2 Stunden, in kaltes Wasser. Das entzieht den Kartoffeln die etwas die Stärke und macht sie dadurch hinterher knuspriger.

    02 - Store potatoes in water / Kartoffeln in Wasser lagern

    Nach 1-2 Stunden lassen wir die Kartoffeln dann in einem abtropfen,

    03 - Drain potato sticks / Kartoffelstäbchen abtropfen lassen

    tupfen sie mit Hilfe von Küchenpapier trocken,

    04 - Tap potatoes dry / Kartoffeln trocken tupfen

    geben sie in eine Schüssel und versehen sie mit einem Esslöffel Olivenöl,

    05 - Add olive oil / Olivenöl addieren

    einem Teelöffel Salz, einem Teelöffel Knoblauchpulver, etwas Pfeffer, einem Teelöffel Paprika

    06 - Season with salt / Mit Salz würzen 07 - Add garlic powder / Knoblauchpulver einstreuen
    08 - Season with pepper / Mit Pfeffer würzen 09 - Add paprika / Paprikapulver dazu geben

    sowie zwei gehäuften Esslöffeln geriebenen Parmesans (gerne auch ein wenig mehr)

    10 - Intersperse parmesan / Parmesan einstreuen

    und vermischen alles gründlich miteinander, so dass alle Kartoffelstäbchen mit Öl, Gewürzen und Parmesan versehen sind.

    11 - Mix thoroughly / Gründlich vermischen

    Anschließend geben wir sie so in den Frittierkorb der Heißluftfritteuse, dass sie sich nicht überlagern – ggf. auch in mehreren Durchläufen –

    12 - Put in air fryer / In Heißluftfritteuse geben

    und frittieren sie für 15-20 Minuten bei 200 Grad.

    13 - Fifteen minutes at 200 degrees / Viertelstunde bei 200 Grad

    Nach etwa der Hälfte der Zeit schütteln wir sie dabei einmal kräftig durch, damit sie von allen Seiten knusprig werden und nicht am Boden anhaften.

    14 - Shake and mix in between / Zwischendurch durchschütteln

    Sollten wir mit mehreren Durchgängen arbeiten, lagern wir die erste Korbfüllung im auf 80 Grad vorgeheizten Ofen zwischen

    15 - Store in oven / Im Ofen zwischenlagern

    während wir die nächste Korbfüllung wiederum für 15 Minuten in unserer Heißluftfritteuse zubereiten.

    16 - Deep-fry second bunch / Zweite Ladung frittieren

    Sind alle Fritten fertig, können wir sie gemeinsam mit Ketchup und Mayo zum dippen sowie vielleicht mit etwas Petersilie und zusätzlichem Parmesan garniert auch schon servieren und genießen.

    17 - Garlic Parmesan Fries - Served / Knoblauch Parmesan Pommes - Serviert

    Ganz wie erwartet waren die Fritten außen wunderbar knusprig und innen angenehm weich geworden, so wie man es von guten Pommes auch erwartet. Die Würze aus Salz, Pfeffer, Paprika aber vor allem Knoblauch und Parmesan werteten sie dabei gegenüber üblichen Fritten eindeutig auf uns gaben ihnen ein wunderbar würziges Aroma. Gedippt in fruchtigem Ketchup und/oder würziger Mayonaise ein wirklicher Genuss, auch ohne zusätzliche Fleisch. Ein Rezept das sich mit wenig Aufwand zubereiten lässt, nur etwas Zeit muss man mitbringen, da das Frittieren nun mal einige Minuten dauert. Ich fand die Knoblauch Parmesan Pommes auf jeden Fall sehr lecker und werde sie bestimmt nicht das letzte Mal gemacht haben, egal ob als einzelnes Hauptgericht oder aber als Beilage.

    18 - Garlic Parmesan Fries - Side view / Knoblauch Parmesan Pommes - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Für PInterest:
    Knoblauch-Parmesan-Fritten aus dem Air Fryer

    Cheeseburger mit Pommes Frites [03.09.2020] (und die Rückkehr ins Betriebsrestaurant)

    Thursday, September 3rd, 2020

    Ich hatte mich zwar nicht für unser Betriebsrestaurant angemeldet, was bis Donnerstag letzter Woche hätte geschehen müssen. So dachte ich zumindest. Doch als ein Kollege heute in mein Büro kam und mich fragte, ob ich mit ihn ins Betriebsrestaurant kommen wolle, merkte ich genau dies an und er meinte, man könne auch ohne Anmeldung hingehen, es gäbe wohl Überkapazitäten und man brauche nur seinen Namen am Eingang angeben. Und als ich sah, dass es heute neben Blumenkohlmedallions auf Gemüse-CousCous und einem Bunten Salatteller “Cesar” mit gebratener Hühnerbrust und Parmesandressing auch ein Cheesburger mit Pommes Frites auf der deutlich geschrumpften Speisekarte zu finden ist, schloss ich mich meinem Kollegen an und begab mich auf den Weg zum Betriebsrestaurant – das erste Mal seit Beginn der Coronakrise. Mein letzter Besuch dort war am 13.03. dieses Jahres und liegt somit fast ein halbes Jahr zurück. Der eigentliche Haupteingang war jedoch geschlossen, um Laufkundschaft die dort sonst ebenfalls zu Mittag ist keinen Zugang zu gewähren. Viel mehr musste man durch den Haupteingang am Empfang vorbei über einen Umweg ins Betriebsrestaurant gehen, wo am Eingang ein Mitarbeiter des Restaurantbetreibers saß. Dieser fragte uns nach unserer Reservierung, doch wie mein Kollege gesagt hatte konnten wir hier auch einfach nur unsere Namen sagen, die der Mitarbeiter in eine Liste eintrug. Dann konnten wir ins Restaurant und uns unser Essen holen. Es war natürlich nur wenig los und wir gingen beide zur Ausgabe-Theke, an der die Cheeseburger verteilt wurde. Diese wurden von einem maskenbewehrten Mitarbeiter serviert, der auch gleich Ketchup und/oder Mayo in kleinen Päckchen mit aufs Tablett legte. Die großen Spender, die es früher gab, waren wegen Corona erst mal nicht mehr im Einsatz. Anschließend ging es zur mit Spuckschutzwand aus durchsichtigen Plastik geschützten Kasse zum bezahlen und danach in den eigentlichen Speisesaal, wo an jedem Tisch nur ein einzelner Stuhl stand – mein Kollege und ich mussten uns also zwei benachbarte Tische suchen, um uns ein wenig über die Distanz unterhalten zu können. Auf jedem Tisch lag außerdem eine Tafel, die aussagte dass der Tisch frisch gereinigt und desinfiziert worden war. Dann endlich konnten wir essen.

    Cheeseburger & Pommes Frites

    Der Burger bestand aus einer Broiche-Semmel, deren untere Hälfte mit Cocktailsauce, Salatstreifen, einer Tomatenscheibe und einigen Essiggürkchen-Scheiben belegt war. Darauf lagen zwei Patties aus Rinderhack, von denen das oberste mit angeschmolzenen Käse belegt war. Getoppt wurde alles von der oberen Hälfte der Broiche-Semmel. War soweit ganz ok, hat recht gut geschmeckt, allerdings war der Burger nicht mehr wirklich heiß und die Sauce hatte die untere Hälfte größtenteils durchgeweicht. Bei den Fritten hatten wir jedoch Glück gehabt, denn sie waren gerade frisch aus der Küche gekommen als wir sie serviert bekamen, daher waren sie noch schön heiß und außerdem auch wunderbar knusprig, so wie ich es mag. Ein netter Neueinstieg in meinen Besuchen im Betriebsrestaurant, die aber nicht gleich wieder regelmäßig erfolgen werden. Ich werde die Speisekarte prüfen und von Fall zu Fall entscheiden, ob ich gehe oder nicht. Zumal die Regelung von einer Person pro Tisch größere Gruppen so wie es früher üblich war auch sehr erschwert. Wahrscheinlich werde ich einen Mischbetrieb aus selbst gekochtem, Betriebsrestaurant und Bäcker versuchen, mal schauen.

    Mein Abschlußurteil:
    Cheeseburger: +
    Pommes Frites: ++

    Köfte Burger [31.08.2020]

    Monday, August 31st, 2020

    Da mein Bürokollege ab morgen im Urlaub ist, begab ich mich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit am heutigen Montag mal ins Firmengebäude, denn ich wollte ihn verabschieden und für eventuelle Übergaben zur Verfügung stehen. Zur Mittagszeit entschlossen wir uns dann, am diesem letzten Arbeitstag vor dem Urlaub des besagten Kollegen uns unser Mittagessen mal wieder in Arda-Kaan’r Kebaphaus in Dornach zu holen, das ja bereits in diesem und jenem Beitrag einmal kurz vorgestellt hatte. Fast genau einen Monat waren wir nicht mehr dort gewesen, da war es wirklich mal wieder an der Zeit.
    Um mal etwas Neues zu probieren und meinen geneigten Lesern auch etwas Abwechslung zu bieten, die sie ja seit Beginn der Corona-Krise etwas vermissen mussten, entschied ich mich dieses Mal für einen sogenannten Köfte Burger, der mit 8 Euro zwar kein wirkliches Schnäppchen war, aber irgendwie lecker aussah. Bei Köfte handelt es sich um gebackene, gegrillte oder gebratene, kräftig gewürzte Hackfleischbällchen oder -röllchen aus Lamm- und/oder Rindfleisch, die zum Grundrepertoire der orientalischen und nordafrikanischen Küche gehören, aber auch in Südosteuropa und sogar in Indien verbreitet sind.
    Hätte ich geahnt was jetzt kam, hätte mich vielleicht anders entschieden, denn der Mann hinter der Theke verschwand nun kurz in der Küche und kam wenig später mit frischen rohen Hackfleisch zurück, dass er zu vier flachen Frikadellen formte und auf der Grillplatte frisch anbriet. Das nahm natürlich seine Zeit in Anspruch und mein mich begleitender Kollege musste warten. Außerdem wurden noch eine Handvoll Pommes Frites in die Friteuse geworfen. Bis die Köfte schließlich fertig gebraten waren, konnte die Thekenkraft sogar noch einen weiteren Kunden mit zwei frischen Kebap versorgen, was zeigt wie lange so ein Köfte-Burger dauert. Als die Hackfleisch-Stückchen schließlich richtig dunkel angebraten waren, wurden sie wie ein Döner Kebap mit Salat, Zwiebeln und Joghurtsauce auf den Pommes Frites in einem aufgebackenen Fladenbrot zusammengestellt und mit etwas “Scharf” versehen, sprich mit Pul Biber gewürzt.

    Köfte Burger

    Wir nahmen uns die Speisen anschließend mit ins Büro und begannen dort sie zu verzehren. Als sonderlich stabil erwies sich mein Köfte Burger dabei nicht, denn noch bevor ich das erste Mal hinein beißen konnte, fiel mir eines der Köfte heraus – zum Glück hatte ich die Alufolie in die es verpackt gewesen war untergelegt, so dass er darauf landete und nicht auf dem Boden. Nachdem ich den/das Köfte aber wieder zurück in Fladenbrot gesteckt hatte und das erste Mal hinein biss, war es ein wahres Geschmacksfeuerwerk, dass sich in meinem Mund abspielte. Ich liebe ja sowieso Frikadellen alles Art, aber die besondere Würze der frischen Köfte setzten dem sowieso leckeren Frikadellengeschmack noch eine Krone auf. Und dann noch Kombiniert mit frischen knackigen Salaten, einigen Zwiebeln und der zusätzlichen Schärfe des Pul Biber erwies sich der Köfte-Burger als regelrechte Offenbarung. Nur die Pommes fand ich letztlich als nicht unbedingt notwendige Beilage, denn eigentlich lieferte das Fladenbrot ja schon genügend Kohlehydrate und außerdem waren sie durch Joghurtsauce und der Fett der Köfte auch total durchgeweicht. Wenn ich mir meinen nächsten Köfte-Burger bestelle, werde ich sie wahrscheinlich weglassen. Ansonsten hatte es sich aber heute wirklich gelohnt mal aus der gewohnten Ernährungslinie auszubrechen und etwas Neues zu probieren. War nur etwas fettig und bestimmt keine leichte Kost. Dennoch: Ich war auf jeden Fall mehr als nur zufrieden mit meiner heutigen Wahl.

    Bratwürste mit Pommes Frites – das Kurzrezept

    Monday, July 6th, 2020

    Nachdem ich zu Mittag ja nur ein Sandwich gehabt hatte, wollte ich heute Abend mal etwas warmes zum Abendbrot reichen. Ich hatte Bratwürste im Kühlschrank, ich hatte frische Kartoffeln vorrätig und außerdem noch etwas Krautsalat. Da lag es natürlich nahe einfach ein Paar Bratwürste mit Pommes Frites zuzubereiten. Ein zugegebenermaßen einfaches Rezept, aber meiner Meinung nach trotzdem wert hier einmal kurz in gewohnter Form vorgestellt zu werden.

    Was benötigen wir für 2 Portionen?

  • 800g Kartoffeln
  • 1-1,5 Esslöffel Öl
  • Salz, Pfeffer, Zwiebel- & Knoblauchgranulat, Paprika
  • 4 mittelgroße Bratwürste
  • 1 Teelöffel Öl zum braten
  • 2-3 Esslöffel Krautsalat
  • Beginnen wir damit die Kartoffeln zu schälen
    01 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und sie in Stäbchen zu schneiden. Wer wie ich einen Pommes-Schneider besitzt, ist dabei vor allem zeitlich klar im Vorteil. 😉
    02 - Kartoffeln in Stäbchen schneiden / Cut potatoes in rods

    Anschließend sortieren wir zu kleine Stücke aus, denn sie würden voraussichtlich beim Frittieren zu knusprig werden,
    03 - Kleine Stücke aussortieren / Sort out small pieces

    und legen die verbliebenen Stäbchen für 25-30 Minuten in kaltes Wasser. Das entzieht ihnen ein wenig die Stärke und lässt sie schön knusprig werden.
    04 - Pommes in kaltes Wasser legen / Put fries in cold water

    Ist diese Zeit verstrichen, verteilen wir die rohen Pommes auf Papier-Küchentüchern
    05 - Pommes auf Küchentuch ausbreiten / Put fries on kitchen towel

    und tupfen sie rundherum gründlich trocken. Die Schüssel mit dem Wasser leeren wir außerdem, spülen sie aus und trocknen sie.
    06 - Pommes trocken tupfen / Pat fries dry

    In diese Schüssel geben wir die trocken getupften Roh-Pommes, geben einen Esslöffel Öl dazu (evtl. etwas mehr)
    07 - Öl zu Pommes geben / Add oil to fries

    und vermischen alles gründlich miteinander, so dass die Fritten überall mit einem dünnen Ölfilm bedeckt sind.
    08 - Gründlich mischen / Mix well

    Dann kippen wir die eingeölten Fritten in den Korb unserer Heißluftfritteuse
    09 - Rohe Pommes In Air Fryer schieben / Shove raw french fries in air fryer

    und bereiten sie über 20-25 Minuten bei 180 Grad zu.
    10 - Zwanzig Minuten bei 180 Grad / Twenty minutes at 180 degrees

    In der Zwischenzeit bestreichen wir den Boden einer Pfanne dünn mit etwas Öl, erhitzen dies auf leicht erhöhter Stufe
    11 - Pfanne mit Öl bepinseln / Dredge pan with oil

    und legen dann die Bratwürste hinein
    12 - Bratwürste in Pfanne legen / Put sausages in pan

    und braten sie zuerst auf leicht erhöhter und dann auf normaler mittlerer Stufe rundherum an.
    13 - Bratwürste durchbraten / Fry sausages

    Während die Würste braten, sollten wir auch nicht vergessen die Pommes ein bis zwei Mail aus der Fritteuse zu nehmen und kräftig durchzuschütteln, damit sie rundherum knusprig werden und nicht am Boden anbacken.
    14 - Pommes zwischendurch durchschütteln / Shake french fries well

    Sind die Fritten schließlich schön knusprig frittiert – ein paar Minuten länger schaden hier nicht – schütten wir sie in die zuvor wieder gereinigte Schüssel,
    15 - Fritten in Schüssel geben / Put fries in bowl

    und würzen sie dort mit etwas Salz, Pfeffer, Paprika sowie Zwiebel- und Knoblauchpulver.
    16 - Fritten würzen / Season fries

    Sobald die Würste durchgebraten sind, können wir das fertige Gericht gemeinsam mit dem Krautsalat servieren und genießen. Wer mag kann die Pommes natürlich noch mit Ketchup und/oder Mayonaise garnieren.
    17 - Fried sausage with french fries - Served / Bratwurst mit Pommes Frites - Serviert

    Die frischen Pommes Frites waren außen wunderbar knusprig geworden und im Inneren angenehm weich und fest. Außerdem waren sie dieses Mal auch nicht ganz so dunkel wie beim letzten Mal geworden, was mir zeigt dass 180 Grad scheinbar eine fast schon ideale Temperatur für die Herstellung von Fritten in der Heißluftfritteuse ist. 😉 Dazu passten wunderbar die beiden groben Bratwürste, die – in der gußeisernen Grillpfanne zubereitet – schon fast solche vom echten Kohle- oder Gasgrill erinnerten. Und auch der mit etwas Möhren- und Paprikastreifen versetzte, schön knackige Krautsalat passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Wie einleitend schon erwähnt ein einfaches Gericht, aber genau das richtige für ein schnelles Abendessen nach einem stressigen Arbeitstag. 😋

    18 - Fried sausage with french fries - Side view / Bratwurst mit Pommes Frites - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Putengyros mit Tzatziki, Krautsalat & Pommes Frites – Resteverbrauch [14.06.2020]

    Sunday, June 14th, 2020

    Turkey gyros with tzatziki, french fries & cole slaw - Leftovers - Served / Putengyros mit Tzatziki, Krautsalat & Pommes Frites - Reste - Serviert
    Für heutigen Sonntag hatte ich noch mehr als genug Reste meine Putengyros mit Tzatziki, Krautsalat & Pommes Frites vom Samstag übrig, um mir eine weitere Portion davon zuzubereiten. Da aufgewärmte Pommes Frites furchtbar schmecken, hatte ich mir einfach die Hälfte der rohen, eingeölten Pommes vom Vortag im Ziplock-Beutel im Kühlschrank aufbewahrt und erst heute frisch im Air Fryer zubereitet. Das Gyros wärmte ich in der Mikrowelle auf und servierte dann alles gemeinsam mit dem gekauften Krautsalat und selbst gemachten Tzatziki.
    Turkey gyros with tzatziki, french fries & cole slaw - Side view - Served / Putengyros mit Tzatziki, Krautsalat & Pommes Frites - Seitenansicht - Serviert
    Sieht fast genau wie das gestrige Gericht aus, um es unterscheiden zu können habe ich aber einfach mal die Position von Tzatziki und Krautsalat vertauscht. 😉 Und auch geschmacklich gab es kaum Unterschiede: Dem Fleisch merkte man das Aufwärmen zwar ein wenig an, das es minimal trockener war als frisch zubereitet, bei den wieder frisch zubereiteten Pommes gab es aber keine Abstriche und das Tzatziki war mit nun zwei Tagen Zeit zum Durchziehen im Kühlschrank fast noch ein bisschen besser als gestern. Insgesamt auch so wieder ein wahrer Genuss und für Morgen hab ich auch noch etwas, auch wenn ich keine Pommes mehr übrig habe. Mal sehen was ich dann mache…

    Putengyros mit Tzatziki, Krautsalat & Pommes Frites – das Rezept

    Saturday, June 13th, 2020

    Nachdem unsere Kantine nun schon aufgrund der Corona-Krise so lange geschlossen war und ich schon eine gefühlte Ewigkeit kein Gyros mit Pommes Frites mehr gegessen hatte, entschloss ich mich dieses Wochenende dazu mir dieses Gericht einfach selbst zuzubereiten. Dabei entschied ich mich für ein Putengyros, das ich mit selbst hergestellten Tzatziki, frischen Pommes Frites aus dem Air Fryer und etwas Krautsalat ergänzte. Das so entstandene Rezept möchte ich hier nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    Für das Putengyros

  • 600g Putenschnitzel
  • 90ml Öl nach Wahl
  • 1 mittelgroße Zwiebel (ca. 75g)
  • 3 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
  • 2 Teelöffel Oregano
  • 2 Teelöffel Thymian
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Teelöffel Senf
  • Für das Tzatziki

  • 350-400g Griechischer Joghurt
  • 1 kleine Salatgurke
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 2-3 Stängel Dill
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer zum würzen
  • Für die Pommes Frites

  • 800g festkochende Kartoffeln
  • 2 Esslöffel Öl
  • Salz, Paprika, Zwiebelgranulat & Knoblauchgranulat zum würzen
  • Dazu passt außerdem gut Krautsalat, den ich aber fertig kaufte und nicht selber herstellte.

    Sowohl das Gyros als auch das Tzatziki brauchen etwas Zeit um durchzuziehen zu können, daher empfiehlt es sich mit der Vorbereitung bereits am Vorabend des geplanten Verzehrs zu beginnen. Ich startete dabei damit, das Putengyros zu marinieren.
    Wir schälen also eine Zwiebel und schneiden sie in Spalten,
    01 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion into cleaves

    anschließend geben wir das Olivenöl in eine Schüssel,
    02 - Olivenöl in Schüssel geben / Put olive oil in bowl

    streuen die drei Teelöffel Paprikapulver ein,
    03 - Paprikapulver einstreuen / Intersperse paprika

    fügen die beiden gestrichenen Teelöffel Oregano hinzu,
    04 - Oregano hinzufügen / Add oregano

    addieren die beiden gestrichenen Teelöffel Thymian,
    05 - Thymian addieren / Add thyme

    geben den Teelöffel Salz dazu,
    06 - Salz dazu geben / Add salt

    versehen alles mit einem Teelöffel Kreuzkümmel,
    07 - Mit Kreuzkümmel versehen / Add cumin

    mahlen eine kräftige Prise Pfeffer hinein,
    08 - Pfeffer dazu mahlen / Add pepper

    pressen die beiden Knoblauchzehen in die Mischung,
    09 - Knoblauch hinein pressen / Squeeze garlic

    addieren den frisch gepressten Zitronensaft,
    10 - Zitronensaft addieren / Add lemon juice

    fügen den Teelöffel Senf hinzu
    11 - Senf hinzufügen / Add mustard

    und verrühren dann alles sehr gründlich miteinander.
    12 - Gründlich verrühren / Mix well

    Anschließend waschen wir die Putenschnitzel, schneiden sie in schmale Streifen
    13 - Putenschnitzel in Streifen schneiden / Cut turkey escalopes in stripes

    und geben diese dann in ein verschließbares Behältnis, z.B. eine Tupperdose,
    14 - Putenstreifen in Behältnis geben / Put turkey stripes in box

    addieren die Zwiebelspalten,
    15 - Zwiebelspalten dazu geben / Add onion

    rühren die Marinade noch einmal durch bevor wir sie ebenfalls dazu geben
    16 - Mit Marinade übergießen / Douse with marinade

    und vermischen dann alles gründlich miteinander. Anschließend verschließen wir die Dose und lassen die Marinade im Kühlschrank über mindestens 3 Stunden, besser noch über Nacht, ins Fleisch einziehen.
    17 - Gründlich vermischen / Mix well

    Wenden wir uns dann dem Tzatziki zu. Dazu waschen wir unsere kleine Salatgurke,
    18 - Salatgurke waschen / Wash cucumber

    reiben sie auf der groben Seite unserer Küchenreibe
    19 - Gurke reiben / Grate cucumber

    und geben die Gurkenraspel in eine Schüssel, wo wir sie mit einem halben Teelöffel Salz versehen,
    20 - Mit Salz bestreuen / Add salt

    dieses etwas untermischen
    21 - Vermischen / Stir

    und alles dann für 15, besser noch 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Das Salz entzieht der Gurke zusätzlich die Flüssigkeit.
    22 - Abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen / Cover and let infuse in fridge

    In der Zwischenzeit zupfen wir die Fähnchen von unseren Dillstängeln, zerkleinern diese ein wenig
    23 - Dill zerkleinern / Mince dill

    und schälen die Knoblauchzehen. Ich verwende dazu wir üblich meinen bewährten Schälschlauch. 😉
    24 - Knoblauchzehen schälen / Peel garlic

    Schließlich nehmen wir die Gurkenraspeln wieder aus dem Kühlschrank und drücken sie gründlich in einem Küchentuch aus, so dass möglichst viel Flüssigkeit entfernt wird.
    25 - Flüssigkeit von Gurkenstreifen ausdrücken / Squeeze fluids out of grated cucumber

    Dann geben wir den griechischen Joghurt in eine Schüssel,
    26 - Joghurt in Schüssel geben / Put yoghurt in bowl

    addieren einen Esslöffel gutes Olivenöl,
    27 - Olivenöl addieren / Add olive oil

    pressen die Knoblauchzehen hinein,
    28 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

    fügen den Zitronensaft hinzu,
    29 - Zitronensaft hinzufügen / Add lemon juice

    geben die ausgedrückten Gurkenraspeln in die Schüssel,
    30 - Gurkenraspeln in Schüssel geben / Add grated cucumber

    streuen das zerkleinerte Dill ein,
    31 - Dill einstreuen / Add dill

    schmecken es mit Salz und Pfeffer ab
    32 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    und verrühren alles gründlich miteinander
    33 - Gründlich verrühren / Stir well

    um es dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen zu lassen.
    34 - Abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen / Let infuse in fridge

    Am nächsten Tag für die eigentliche Zubereitung nehmen wir das Gyros aus dem Kühlschrank, dann schälen wir dann die Kartoffeln,
    35 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    schneiden sie in Stäbchenform, wozu ich meinen Pommes-Schneider verwendete,
    36 - Kartoffeln in Stäbchen schneiden / Cut potatoes in sticks

    sortieren die kleinen Stückchen aus, da sie ansonsten nur im Air Fryer verkokeln würden,
    37 - Kleine Stücke aussortieren / Sort out small pieces

    und spülen sie dann unter fließendem Wasser ab. Das entfernt die Stärke und lässt die Pommes knuspriger werden.
    38 - Kartoffelstäbchen abspülen / Rinse off potato sticks

    Die Kartoffelstäbchen lassen wir abtropfen, tupfen sie rundherum mit einem Küchenpapiertuch trocken,
    39 - Kartoffelstäbchen trocken-tupfen / Dry potato sticks

    und geben sie dann in einen Ziplock-Beutel
    40 - Kartoffelstäbchen in Beutel geben / Put potato stickes in ziploc bag

    wo wir sie mit zwei Esslöffeln Öl versehen
    41 - Öl hinzufügen / Add oil

    und schütteln bzw. kneten dann alles gründlich durch, so dass alle Stäbchen mit Öl bedeckt sind.
    42 - Gründlich durchmischen / Mix well

    Anschließend geben wir sie in unseren Air Fryer
    43 - Pommes in Air Fryer schieben / Put fries in air fryer

    und lassen sie zuerst einmal für 10 Minuten bei 120 Grad garen.
    44 - Zehn Minuten bei 120 Grad garen / Cook 10 Minutes at 120 degrees

    Danach sind die Fritten zwar noch nicht gebräunt, aber durchgegart,
    45 - Gegarte Pommes / Cookes fries

    so dass wir sie durchschütteln und für weitere 15-20 Minuten bei 180 Grad zurück in den Fryer schieben können.
    46 - Fünfzehn Minuten bei 180 Grad / Fifteen minutes at 180 degrees

    Jetzt ist es auch an der Zeit, das gut durchgezogene Putengyros noch einmal durchzumischen und dann ohne zusätzliches Öl in eine vorgeheizte Pfanne zu geben
    47 - Putengyros in Pfanne geben / Add turkey gyros in pan

    und auf leicht erhöhter Stufe anzubraten.
    48 - Putengyros scharf anbraten / Sear turkey gyros

    Nach neun bis zehn Minuten sollten wir außerdem die Frittier-Schublade mit Pommes kurz aus dem Air Fryer nehmen und die Pommes kurz durchschütteln, damit sie rundherum gebräunt werden können.
    49 - Pommes durchschütteln / Shake french fries

    Haben sie schließlich den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, geben wir die Fritten in eine Schüssel
    50 - Pommes in Schüssel geben / Put fries in bowl

    wo wir sie mit Salz, Paprika sowie Zwiebel- und Knoblauchgranulat würzen.
    51 - Pommes Frites würzen / Season french fries

    Anschließend können wir das fertige Gericht aus Pommes Frites, Krautsalat, Putengyros und Tzatziki auch schon servieren und genießen. Wer mag kann natürlich gerne auch noch einige frische Zwiebelringe dazu geben.
    52 - Turkey gyros with tzatziki, french fries & cole slaw - Served / Putengyros mit Tzatziki, Krautsalat & Pommes Frites - Serviert

    Das Putengyros was meiner Meinung nach wirklich traumhaft gut gelungen. Ich befürchte vor allem bei Geflügel ja immer, dass das Fleisch zu trocken werden könnte, doch das war hier absolut nicht der Fall – viel mehr war es auch nach dem anbraten wunderbar saftig geblieben und hatte wunderbar die Gewürze die Marinade in sich aufgenommen. Und noch leckerer wurde es, wenn man die Fleischstücke mit dem hausgemachten, wunderbar würzigen Tzatziki mit seiner deutlichen Knoblauchnote garnierte. Und auch die Pommes Frites waren waren wunderbar knusprig geworden und bildeten eine überaus gut passende Sättigungsbeilage – auch wenn sie letztlich durch meine Fotografiererei leider letztlich nicht mehr ganz heiß waren, was den Genuss für mich etwas minderte. Der Krautsalat rundete das Gericht schließlich sehr gelungen ab und gehört für mich bei Gyrosgerichten einfach dazu. Alles in allem ein überaus gut gelungenes Gericht, das zwar mit etwas mehr Vorbereitung und dafür aber erfreulich wenig Arbeit am eigentlichen Tag der Zubereitung punkten konnte. Und nach all den Aufläufen die ich in letzter Zeit gekocht hatte, bot es mir außerdem auch mal etwas willkommene Abwechslung. Ich war jedenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

    53 - Turkey gyros with tzatziki, french fries & cole slaw - Side view / Putengyros mit Tzatziki, Krautsalat & Pommes Frites - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Hähnchen Burger mit Pommes Frites [11.03.2020]

    Wednesday, March 11th, 2020

    Ich hätte zwar noch Reste meiner Dan Dan Nudeln gehabt, aber die Menge war nur noch gering gewesen und ich habe sie einfach gestern zum Abend verzehrt, so dass heute der Weg für meinen ersten Besuch im Betriebsrestaurant diese Woche frei war. Dort sah ich dann auch das erste Mal, dass man aufgrund der derzeitigen Corona-Epedemie einige Maßnahmen getroffen hatte, um die Infektionsgefahr zu reduzieren: Zum ersten gab es keine Selbstbedienungstheken mehr, man bekam Salat, Gemüse oder auch Dessert von einem Mitarbeiter gereicht bzw. zusammengestellt. Außerdem hatte man die Besteckkästen an den Kassen abgeschafft und reichte das Besteck nun direkt an der Essensausgabe und die Saucencontainer für Ketchup oder Mayonaise wurden auch nun direkt an den Theken bedient. Last but not least stand an jedem Eingang ein Desinfektionsgel-Spender für die Gäste. Aber kommen wir nun zum heutigen Angebot. Die Tageskarte bot, aus meiner Sicht, gleich zwei Gerichte die mein Interesse weckten. Zum einen war dies der Hähnchen Burger mit Eisbergsalat, Zwiebeln und Hamburgersauce + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, der mit Pommes Frites serviert wurde, zum anderen der Viktoriabarsch in Parmesan- Eihülle, dazu Tomatensugo und Pasta bei Vital. Da kamen das Hausgemachtes vegetarisches Moussaka bei Veggie leider nicht ganz heran und auch die auf Asia-Gerichte konnten mich nicht wirklich überzeugen, zumal sie zwar noch angeboten aber nicht mehr auf der Speisekarte namentlich aufgeführt werden. Im Asia-Veggie-Bereich gab es wohl etwas mit Mie-Nudeln, außerdem irgend etwas mit viel Gemüse und irgend welchem dunklen Fleisch, vermutlich Rind. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich nach zwei Tagen Abstinenz heute mal auf dem vollen zu schöpfen und wählte den teureren Hähnchen-Burger, den ich noch mit einem Schälchen Mischgemüse sowie einem Joghurt ergänzte. Damit waren dann auch alle drei Komponenten ausgereizt. War aber schon komisch als ich mir das Gemüse nicht selbst portionieren konnte, sondern es die Thekenkraft für mich erledigte. Und sogar den Joghurt konnte ich mir nicht selbst nehmen, sondern bekam ihn samt einem Löffel gereicht. Was für ein Mehraufwand – aber wenn es der Eindämmung dient, soll es eben so sein.

    Chicken burger with french fries / Hähnchen Burger mit Pommes Frites

    Die Fritten erwiesen sich, bezogen auf diese Location, als qualitativ leicht überdurchschnittlich, denn sie waren knusprig, ausreichend gewürzt und sogar noch einigermaßen frisch – obwohl ich die Reste bekommen hatte, kurz bevor eine neue Lieferung aus der Küche gekommen war. Und auch der Burger erwies sich als einfach, aber doch wirklich gut gelungen. Das lag wohl auch daran, dass das gebratene Hähnchenfilet in seiner Mitte wunderbar zart und saftig geblieben war. Und es war eirklich ein Filet-Stück, keine Patty aus Hackfleisch, was das ganze meiner Meinung nach zusätzlich aufwertete. In Kombination mit der Mischung aus Eisbergsalat-Streifen, rohen Zwiebeln und Hamburgersauce auf der unteren Brötchenhälfte, die dem Ganzen noch etwas mehr “Schmatz” gaben, gar nicht mal übel, vor allem wenn man es zusätzlich noch in den reichlich vorhandenen Ketchup tunkte.

    Chicken burger - Lateral cut / Hähnchenburger - Querschnitt

    Die Mischung aus Erbsen, Pariser Möhren, grünen Bohnen und einigen Spargelspitzen passte erstaunlich gut dazu, zumal es auch noch angenehm frisch erschien und mit einer leichten und leckeren Knoblauchnote aufwartete. Als Dessert gab es schließlich einen Becher Joghurt mit Mango-Litschi-Geschmack der Firma Bauer – hier hatte man von den sonst offenen Bechern auf hygienisch verschlossene Industrieware gewechselt, wahrscheinlich um auch hier die Infektionsgefahrt möglichst gering zu halten. Und der Joghurt war auch so durchaus lecker – auch wenn ich ohne die Beschriftung nicht hätte sagen können ob es sich um Mango-Litschi oder Pfirsich-Maracuja gehandelt hätte – fruchtig war es aber alle mal und außerdem auch nicht zu süß. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, die 6,39 Euro waren gut investiert.
    Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Hähnchen Burger heute extrem großer Beliebtheit, so dass ihm unangefochten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Viktoriabarsch, der sich auch relativ großer Beliebtheit erfreute. Somit konnte ich zwischen Asia-Gerichten und Moussaka keine klare Platzierung erkennen, weswegen Beide sich den dritten Platz teilen.

    Mein Abschlußurteil:
    Hähnchen Burger: ++
    Pommes Frites: ++
    Mischgemüse: ++
    Joghurt: ++

    Doppelter Cheeseburger mit Pommes Frites [19.02.2020]

    Wednesday, February 19th, 2020

    Nachdem ich mich die ersten beiden Wochentage von Resten ernährt hatte, kam ich heute das erste Mal dazu wieder unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Und meine bereits gestern geäußerte Vermutung bestätigte sich tatsächlich, denn es stand im Abschnitt Daily ein Doppelter Cheeseburger mit Eisbergsalat und Gewürzgurke + drei Komponenten nach Wahl auf der Speisekarte. Ich bin zwar eigentlich aus dem Cheeseburger-Alter langsam raus und die Cheeseburger die hier angeboten werden gehören auch nicht unbedingt zu den Top-Cheeseburgern von München, aber da es sonst leider nichts interessantes auf der Karte zu finden gab, war ich dazu geneigt hier zuzugreifen. Beim Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” mit Reis hätte ich in der wasserdünnen Sauce die winzigen Fleischstücke mit der Lupe suchen müssen und auf die Asia-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Erdnußsauce hatte ich nach vier Tagen Teryika Chicken auch keine Lust. Und hätte ich nicht so großen Appetit auf Fleisch verspürt, wäre das Pikante Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie wäre noch eine Alternative gewesen. So aber blieb ich beim doppelten Cheeseburger. Dazu kam noch Ketchup auf die Pommes und ein kleiner Becher Heidelbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot gesellte sich ebenfalls mit aufs Tablett.

    Double Cheeseburger with french fries / Doppelter Cheeseburger mit Pommes Frites

    Eigentlich wären in den 6,30 Euro die dieses Gericht kostete noch eine weitere Komponente drin gewesen, aber weder an Gemüse- noch Salattheke gab es etwas interessantes bzw. passendes und auf Suppe hatte ich heute keine Lust, dazu war mein Appetit doch nicht groß genug.
    Die Fritten waren zwar nicht mehr ganz frisch, aber noch einigermaßen knusprig und dieses Mal auch gut gewürzt – nicht nur mit Salz sondern wohl auch mit etwas Paprika.Gemeinsam mit entsprechend viel Ketchup bildeten sie schon mal eine gute Sättigungsbeilage. Doch wie war der Burger? Das Double am Burger manifestierte sich dadurch dass man zwei anstatt nur einem Fleischpatty zwischen die Brötchen gesteckt hatte, eines davon mit Käse überbacken, was wiederum das Cheese am Cheeseburger ausmachte.

    Double Cheeseburger with french fries - Lateral cut / Doppelter Cheeseburger mit Pommes Frites - Querschnitt

    Die untere Brötchenhälfte hatte man außerdem mit Cocktailsauce bestrichen und mit einer Mischung aus gewürfelter Zwiebel, in Streifen geschnittenen Gewürzgurken und ebenfalls in Streifen geschnittenen Eisbergsalat belegt. Dass man alle Bestandteile zerkleinert hatte, hatte den Vorteil dass man beim abbeißen am Burger nicht Gefahr lief die ganze Salat- bzw. Gurkenscheibe vom Burger zu ziehen. Da die Burger aber nicht frisch an der Theke zubereitet werden, sondern fertig belegt aus der Küche kommen hatte die Cocktailsauce die untere Brötchenhälfte inzwischen auch etwas durchgeweicht und matschig gemacht. Das Gesamteindruck war letztlich aber dennoch, dass ich den Burger insgesamt etwas trocken fand. Hier hätte noch etwas Ketchup oder Mayo auf den Fleischpatties vielleicht etwas Abhilfe geschaffen. Das Sesam-Brötchen selbst war auch nicht mehr das allerfrischeste, aber dass man Burger mit frisch zubereiteten Brötchen serviert habe ich selbst in den besten Burger-Restaurants noch nicht erlebt. Aufgebacken, ja, aber frische Burgerbrötchen sind wirklich sehr selten. Daher nehme ich das mal so hin. Ingesamt also ein gut-durchschnittliches Burger-Mahl für die Verhältnisse der Lokation. Die fruchtige und nicht zu süße Creme mit Heidelbeer-Aroma samt kleiner Fruchtstücke derselben bildete einen gelungenen Abschluß dieses kalorienreichen Mittagsmahls.
    Wie nicht anders erwartet war der Burger heute natürlich auch bei den anderen Gäste der Renner und konnte sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten der ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich das vegetarische Kichererbsencurry, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und der Rindergeschnetzelten Stroganoff knapp dahinter auf Platz vier. Aber da der Burger so beliebt war, lagen die anderen Gerichte sehr eng beieinander – wer zwanzig Minuten früher oder später essen ging, könnte in diesem Bereich also ein abweichendes Ergebnis erhalten haben. 😉

    Mein Abschlußurteil:
    Burger: ++
    Pommes Frites: ++
    Heidelbeercreme: ++