Cordon bleu mit Pommes Frites & Krautsalat [31.10.2018]

Als ich am Vormittag einen Blick auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurant geworfen hatte, war ich eigentlich entschlossen gewesen beim Gebackenen Hokifilet auf Fenchel-Safrangemüse und Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen. Das Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region erschien mir zu mächtig, auf die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter hatte ich keine Lust, weil ich in den letzten Tagen bereits zu viele Nudeln in Form der Reste meines Spirelli-Topfs vom Wochenende verzehrt hatte und der Appetit stand mir auch nicht nache einem der Asia-Thai-Angebote wie Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce. Obwohl ich gehört habe, dass das Rindfleisch an der Wok-Theke inzwischen nicht mehr so zäh ist wie ich es von früher in Erinnerung habe. Aber was man da servierte sah mit den ganzen Salzkartoffeln und dem fast püriert wirkenden Fenchelgemüse nicht sehr ansehnlich aus, nicht mehr wie hier vor einigen Jahren und natürlich bei weitem nicht so gut wie selbst gekocht in diesem Beitrag. Also ließ ich mich entgegen meines vorherigen Entschlusses doch dazu, beim Cordon bleu zuzugreifen. Dazu gesellte sich neben dem Ketchup auf den Pommes Frites noch ein kleines Schälchen Krautsalat.

Cordon bleu & Pommes Frites

Doch ich sollte die Entscheidung bereuen – mal ganz davon abgesehen dass wir heute ungewöhnlich lange nach einem Sitzplatz suchen mussten weil es so extrem voll war. Am Krautsalat gab es zwar nichts auszusetzen und sogar die Pommes Frites waren heute einigermaßen knusprig, jedoch leider nur ungenügend gesalzen. Aber das Stück Cordon bleu dass ich da heute auf dem Teller fand war eine wirklich Katastrophe. Nur das etwas erhöhte und hellere Stück in der Mitte, weniger als die Hälfte, war als anstandslos gefülltes Cordon bleu zu bezeichnen. Die dunkleren Bereiche darum waren steinhart gebacken oder gebraten und kein wirklicher Genuss – da konnte ich auch mit viel Zitronensaft aus den beiliegenden Zitronenecken kaum Abhilfe schaffen. Das war wirklich Pech gewesen, denn das nächste Stück Cordon bleu wäre wahrscheinlich wieder in Ordnung gewesen, aber was solls: Ich hatte ja eh keinen so großen Appetit und ließ – entegegn meiner Erziehung – heute mal einen Teil des Cordon bleu und ein paar Pommes auf dem Teller zurück. Dann gibt es morgen eben schlechtes Wetter…
Dennoch lag das Cordon bleu heute mit klaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Ich meine die Schinkennudeln wären auf dem zweiten Platz gefolgt, aber mit nur geringem Abstand zu den Asia-Gerichten auf Platz drei. Das Hoki-Filet folgte, wiederum nur mit kleinem Unterschied, auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: –
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Rote Currywurst mit Pommes Frites [04.10.2018]

Zwar ging auch heute, nach dem gestrigen Tag der deutschen Einheit, das Oktoberfestschmankerl-Special in unserem Betriebsrestaurant weiter. Und die Rahmpfifferlinge und Egerlinge mit hausgemachtem Semmelknödel und frischen Kräutern dort sah auch gar nicht so schlecht aus, aber es musste gegen eine Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites aus der Sektion Tradition der Region ankämpfen. Hätte sich die Küche die Mühe gemacht, die zugehörigen Kartoffeln zu würfeln, hätte ich vielleicht auch noch das Kartoffelgeröst´l mit Lauch und Hirtenkäse bei Vitality mit in die nähere Auswahl genommen, aber dieses Mal hatte man sich nicht mal die Mühe gemacht, die Kartoffeln irgendwie zu zerkleinern und sie als Ganzes mit in das Gericht gegeben. Das konnte ich nicht honorieren, denn es nimmt dem Gericht einfach seinen Charme wie ich finde. die Penne alla Carbonara mit Kirschtomaten und Rucola bei Globetrotter waren auf jeden Fall nichts für mich, ich hatte ja bereits gestern bereits mehr als genug selbst zubereitete Nudeln gehabt. Und auch die Gebackene Banane und Ananas mit Honig von der Asia-Thai-Theke taugte maximal als Nachtisch. Allerdings hielt ich kurz bei der Gebratenen Ente mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce, da ich Ente ja eigentlich sehr schätze. Aber letztlich fiel meine Entscheidung dann doch zugunsten der Currywurst, die ich nach der Weißen beim letzten Mal dieses Mal in ihrer roten Ausführung wählte. Auf die Currywurst kam natürlich noch Currypulver aus dem bereit stehenden Streuer und auf den Fritten durfte etwas zusätzlicher Ketchup nicht fehlen.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Auf den ersten Blick hatten die Pommes Frites ja ganz gut ausgesehen, aber bereits als ich die erste Fritte mit der Gabel anstechen wollte, zerbrach sie und die eine Hälfte landete auf dem Fußboden. Ganz so hart wie diese waren dann zwar nicht alle, aber sie waren eindeutig viel knuspriger als ein Fritten-Fan wie ich sie sich wünschen würde. Der Ketchup und die warme Currysauce weichten die überknusprigen Fritten zusätzlich noch etwas auf, was den Verzehr und insbesondere die Aufnahme mit der Gabel etwas vereinfachte. An der roten Wurst, einer gebratenen Brühwurst wir mir erschien, gab es wiederum fast gar nichts auszusetzen.

Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

Sie hätte etwas wärmer sein können, aber was Geschmack und Konsistenz anging war sie vollkommen in Ordnung und passte wunderbar zur mit Zwiebelstückchen versetzten, heißen Curry-Tomatensauce. Außerdem war sie heute erfreulich groß geraten. War also Ok, aber an den Fritten muss die Küche weiterhin arbeiten – dabei hatten sie vor kurzem Mal eine Phase in der diese fast perfekt waren, aber das hat sich leider wieder deutlich verschlechtert.
Natürlich erfreute sich die Currywurst heute auch bei den anderen Gästen großem Zuspruch und konnte sich deutlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber der Semmelknödel aus dem Oktoberfest-Special war ihr auf den Fersen und belegte einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte, die wohl vor allem wegen der Ente heute gerne genommen wurden. Bei den hinteren Plätzen konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen, daher vergebe ich den vierten Platz heute mal sowohl an das Kartoffelgeröstl als auch an die Penne.

Mein Abschlußurteil:
Rote Wurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +/-

1/2 Wiesn-Hendl mit Pommes Frites [02.10.2018]

Auch am heutigen Dienstag wurde natürlich das Special mit Oktoberfest-Schmankerln in unserem Betriebsrestaurant fortgesetzt. Dazu hatte man heute ein 1/2 Wiesn-Hendl mit Bratensaft und Pommes Frites auf die Speisekarte gesetzt. Doch bevor ich mich entgültig entschied, wollte ich natürlich noch einen Blick auf die reguläre Karte werfen. Der Gebratener marinierter Tofu mit Ingwer- Currygemüse bei Vitality oder das Asiatisches Gemüse in pikanter Sauce an der Asia-Thai-Theke waren hier schon mal nichts für mich, aber sowohl mit dem Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilch und grünem Thaicurry als zweites Angebot an der Wok-Theke als auch dem Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region und vor allem den Griechischen Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter hätte ich durchaus leben können. Doch diese Gerichte bekommt man ja immer mal wieder serviert, während ein Hendl eher selten ist. Daher fiel meine Wahl letztlich auf das halbe Hähnchen, wobei ich allerdings auf die optionale Bratensauce verzichtete. Etwas Ketchup auf dem Pommes Frites durfte aber natürlich nicht fehlen.

1/2 roast chicken with french fries / 1/2 Wiesn-Hendl mit Pommes Frites

Das Hendl sah leider etwas blass aus, auch im Vergleich zum letzten hier verzehrten Hendl vor eineinhalb Jahren, wodurch die Haut leider nicht ganz so knusprig war wie man sie sich vielleicht gewünscht hätte. Aber es gab hier leider keinen Grill, die Hendl waren offensichtlich vorgegart und dann im Steinofen – der selbe den man auch für die Pizzen verwendet – fertig gegart und warm gehalten. Und so, ganz ohne Grill, entsteht leider keine Knusperhaut. Das kenne ich vom Oktoberfest etwas anders. Schade. Aber die Fleischausbeute war recht gut und das Fleisch auch nicht allzu trocken. Allerdings gab es dieses Mal viele Knochen, was den Genuss etwas erschwerte.

Roast chicken - Remainings / Wiesn-Hendl - Reste

Und auch die Pommes Frites ließen leider etwas zu wünschen übrig. Nachdem man die letzten Male recht gut gewesen waren, erwiesen sie sich dieses Mal wieder als etwas zu knusprig geraten. Das ging so weit dass einige der Kartoffelstäbchen nicht mehr zu kauen waren, sondern höchstens gelutscht hätten können. Die Portion war aber sowieso zu riesig als dass ich sie komplett geschafft hätte – im Gegensatz zu sonst ließ ich einige der Fritten auf dem Teller als ich ihn in den Rückgabewagen stellte. Auch wenn dass meiner Erziehung widerspricht, die besagt dass ein nicht leer gegessener Teller schlechtes Wetter am nächsten Tag bedeutet. Aber viel schlechter als Kälte und Regen wie wir es morgen haben werden, kann es sowieso kaum werden. 😉 Ein akzeptables Oktoberfest-Gericht, aber eindeutig verbesserungswürdig – vor allem bei einem Preis von 6,85 Euro pro Portion.
Dennoch erfreute sich das Hendl heute großem Zuspruch und konnte sich beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala knapp gegen den ebenfalls gern genommenen Linseneintopf durchsetzen. Erst auf Platz drei folgten die Bifteki, die ich eigentlich ganz vorne gesehen hatte, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz und schließlich dem Tofu auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
1/2 Wiesn-Hendl: +
Pommes Frites: +

Cordon bleu mit Pommes Frites [13.09.2018]

Natürlich war das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchaus verlockend, aber das Gericht versprach natürlich auch recht schwer und kalorienreich zu sein. Daher sah ich mir die anderen Gerichte zumindest einmal an, bevor ich mich entschied. Am ehesten hätte ich vielleicht noch dem Pikanten Bohnengulasch aus der Sektion Vitality zugesprochen, der neben verschiedenen Bohnensorten auch mit Kartoffelstückchen versehen war, aber auch der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in süß-saurer Sauce, die neben Gebackener Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Auf die Spaghetti al arrabiata mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter verspürze ich weniger Appetit. Doch letztlich konnte ich mich dann doch nicht dazu durchringen, vom Cordon bleu abzuweichen und griff letztlich entgegen meiner Vorbehalte bei diesem Gericht zu. Dazu gab es noch eine Zitronenecke, etwas Ketchup auf die Pommes Frites und – da es leider mal wieder kein passendes Gemüse oder sonstigen Salat gab – ein Schälchen Krautsalat aus der Salattheke. Ist dann zwar das dritte Mal hintereinander dass ich Krautsalat als Beilage habe, aber damit kann ich gut leben. 😉

Cordon bleu with french fries / Cordon bleu mit Pommes Frites

Von dem mit Kochschinken und Käse gefüllten Schweineschnitzel blätterte zwar massiv die dünne Panade ab, aber geschmacklich gab es glücklicherweise nichts daran auszusetzen, denn das magere Schweinefleisch war einigermaßen zart und saftig und die verbliebene Panade einigermaßen knusprig. Nur die äußersten, dünnen Ränder waren mal wieder etwas härter gebacken, das war aber nichts was einen Punktabzug rechtfertigen würde. Und an den Pommes fehlte mal wieder etwas Salz, aber auch das war kein allzu großes Problem dank des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers. Was Temperatur und Knusperfaktor bei den Kartoffelstäbchen anging erreichten sie einen guten Durchschnitt. Dazu noch die kleine Portion des auch heute wieder mit reichlich Kümmelsamen versetzten, knackigen Krautsalats und fertig war ein schmackhaftes, wenn auch nicht ganz leichtes Mittagsmahl.
Natürlich lag das Cordon bleu auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala mal wieder ganz vorne und belegte den ersten Platz, aber der Vorsprung war auch schon einmal größer gewesen. Denn ganz unerwartet erfreuten sich auch die Spaghetti al arrabiata heute großer Beliebtheit und konnten sich einen guten zweiten Platz sichern, noch klar vor den somit drittplatzierten Asia-Gerichten. Auf einem ebenfalls guten vierten Platz folgte schließlich der vegetarische Kartoffelgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [06.09.2018]

Wie nicht anders zu erwarten schlug ich am heutigen Donnerstag natürlich beim Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites zu, das mal wieder im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Die Alternativangebote wie Mexikanische Chili-Linsen mit Reis bei Vitality, Cannelloni con Carne mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter bzw. Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Schwein mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke waren auch nicht gerade starke Gegnespieler. Hätte ich unerwartet unter Schnitzelallergie gelitten, wären wohl die Cannelloni meine zweite Wahl gewesen, aber zum Glück war dem nicht so. 😉 Dazu kam noch eine Zitronenecke – die vorletzte übrigens, da wir heute sehr spät dran waren – sowie etwas Ketchup auf die Fritten. Salat- und Gemüsetheke waren, zumindest in den interessanten Schalen, bereits größtenteils ausgeplündert, daher musste ich auf weitere Beilagen verzichten.

Pork escalope vienna style with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Das Schnitzel sah mit seiner rundlicheren Form für den langwierigen Gast hier etwas ungewöhnlich aus, frühere Versionen wie hier oder hier waren eher länglich gewesen, aber trotz der Befürchtung am Tisch, man könnte hier auf Formfleisch umgestiegen sein, erwies sich das dünne und mit knuspriger Panade überzogene Schweineschnitzel als einigermaßen zart und saftig sowie von mehr als nur akzeptabel guter Qualität. Und auch was die Größe anging gab es nichts zu meckern.

Pork Escalope - Lateral Cut / Schweineschnitzel - Querschnitt

Dazu gab es, wie bereits erwähnt, frittierte Kartoffelstäbchen in mehr als ausreichend großer Menge und schön knusprig noch dazu. Garniert mit dem Ketchup eine überaus leckere, aber leider nicht gerade leichte Sättigungsbeilage. Ich war mit diesem Klassiker unseres Betriebsrestaurants auf jeden Fall auch heute wieder sehr zufrieden.
Natürlich lag die Vorliebe des Gros der anderen Esser im Speisesaal ebenfalls bei dem Schnitzel, so dass diesem mit deutlichem Vorsprung und ohne jeden Zweifel der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Die Cannelloni konnten sich mit einem gewissen Abstand aber einen dennoch guten zweiten Platz sichern, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Auf dem vierten und letzten Platz folgten schließlich die Chililinsen mit Reis.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++