Bratwurst mit Pommes Frites [09.05.2013]

Zum heutigen Vatertag, auch als Christi Himmelfahrt bekannt, zog es uns auf die Friedrichshütte bei Iba in Nordhessen.
Obwohl hier normalerweise eine kulinarisch etwas hochwertigere Speisekarte offeriert wird, hatte man für diesem Tag das dortige Essensangebot auf Bratwurst, Steak, Pommes Frites, Kartoffelsalat und Erbseneintopf reduziert und den Ausschank auf Selbstbedienung am außen stehenden Bierpilz geändert. Also entschloss ich mich heute mal, der klassischen Bratwurst mit Pommes Frites und etwas Ketchup den Vorzug zu geben.

Bratwurst mit Pommes Frites / Fried sausage with french fries

Eine gut gewürzte durchgebratene, angenehm große, grobe nordhessische Bratwurst in Kombination mit frisch frittierten, außen knackigen und innen weichen Pommes Frites sind, vor allem wenn man sie nicht regelmäßig genießt, eine sehr leckere Angelegenheit.

Hamburger, Pommes Frites & Coleslaw [24.10.2012]

Auch wenn normalerweise der Mittwoch mein Fischtag ist, machte ich heute mal eine Ausnahme, denn mit einem Hausgemachten Hamburger mit Pommes Frites und Coleslaw Salat stand in der Sektion Globetrotter ein Angebot auf der Speisekarte, dass ich aufgrund seiner Seltenheit nicht ausschlagen wollte und konnte. Da konnten mich weder das Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße noch der Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratener Fisch mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry an der Asia-Thai-Theke oder die traditionell-regionale Gebratene Hähnchenbrust mit Pilzrahmsauce und Spätzle sowie das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis von abbringen. Auf ein Dessert verzichtete ich bei so einem Menu aber dann doch lieber. Dafür nahm ich mir aber noch etwas Ketchup, denn wenn ich schon mal Pommes verzehre gehört dieser für mich einfach dazu.

Hamburger, Pommes Frites & Coleslaw

Am Coleslaw-Salat, also die britisch-amerikanische Variante eines Krautsalat aus Weißkohl und Möhren mit leichter Mayonaise, war schon mal sehr gelungen und leider auch die einzige Komponente, an der ich überhaupt nichts auszusetzen hatte. Bei den Pommes Frites fehlte etwas Salz – wie üblich – aber das ließ sich mit dem auf jedem Tisch bereitstehenden Salzstreuer glücklicherweise schnell beheben. Ansonsten erwiesen sie sich als heiß und knusprig so wie sie sein sollten. Am Hamburger schließlich, eigentlich die wichtigste Komponente, musste ich dann aber gleich mehrere, teils große Mängel feststellen: Erstens war die untere Brötchenhälfte außen sehr trocken und nährte sich bereits ein wenig der Konsistenz von Zwieback, nur der innere Teil war einigermaßen in Ordnung. Zweitens zeigte die Schicht der orangen Cocktailsauce zwar einen guten Ansatz, aber die spärlich und lieblos verteilten Salatstreifen darauf machten diesen wieder etwas zunichte. Und wenn die, Drittens, gleich doppelte Lage dünner Rindfleisch-Buletten nicht nur noch gerade lauwarm gewesen wäre, hätte sie das Gericht vielleicht noch retten können. Da konnten dann auch die Tomatenscheibe, die von mir selbst nachträglich aufgetragene Mayonaise und der Ketchup sowie die angenehm weiche obere Brötchenhälfte leider nicht mehr allzu viel ändern.

Hamburger - Querschnitt / cross section

Mir erschien es fast so, als hätte man den Burger in der Mikrowelle aufgewärmt, denn gerade die sehr trockene untere Brötchenhälfte kenne ich noch aus meinen Experimenten mit Fertigburgern z.B. hier oder hier sehr gut. Der Burger war zwar letztlich genießbar, aber er rechtfertigte im Nachhinein eigentlich nicht, dass ich mit meiner alten Mittwochs-Tradition Fisch zu verzehren gebrochen hatte. Hamburger sind halt nichts, was man in einem Betriebsrestaurant wählen sollte – die Kernkompetenz liegt hier einfach auf anderen Gerichten.
Dennoch belegte der Hamburger mit Pommes heute letztlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, auch wenn es zuerst nach einem knappen Sieg für die Asia-Gerichte aussah, aber das musste ich im nach hinein noch revidieren nachdem ich die wirklich lange Schlange an der Burger-Theke sah als ich mich auf den Rückweg machte. Somit kamen die Asia-Gerichte auf Platz zwei und den dritten Platz teilten sich heute die Hühnerbrust mit Pilzrahmsauce und der Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud, bei denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Bleibt nur zu Hoffen dass ich mir diese Burger-Erfahrung eine Lehre sein lasse und mich nächstes Mal nicht wieder dazu hinreißen lasse. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +/-
Pommes Frites: ++
Coleslaw: ++

Schloßklausen-Schnitzel mit Pommes Frites

Eigentlich wäre es zwar besser gewesen heute etwas kürzer zu treten, doch eine Einladung zum Mittagessen und der eigene Appetit machte mir dann doch einen Strich durch die Rechnung. Ziel der Einladung war das Restaurant Zur Schloßklause, einem Restaurant am Schloßtor des ehemaligen Landgrafenschlosses in Rotenburg an der Fulda.

Größere Kartenansicht
Das kleine, in einem offenen, breiten Vorhof des Schlosses gelegene Restaurant bietet sowohl innen als auch Außen zahlreiche Sitzplätze an, wobei wir uns dazu entschlossen und aufgrund des schönen, wenn auch nicht allzu warmen Wetters im Freien einen Platz zu suchen. Schnell hatten wir auch die Aufmerksamkeit einer der Servicekräfte, die uns sogleich mit Speisekarten versorgte und unsere Getränkebestellungen aufnahm. Die Speisekarte selbst erwies sich als recht übersichtlich, es fanden sich zwei Suppen, einige Schnitzelgerichte, ein Hähnchengericht, ein Salat, ein Fleischgericht mit Medaillons, zwei Angus-Steaks sowie zwei Kindergerichte darin – zusätzliche gab es noch zwei Tagesangebote die auf einer Tafel vor dem Restaurant zu lesen waren. Der Fokus lag aber eindeutig auf den Schnitzel, die wie hier in Nordhessen üblich paniert angeboten wurden und nicht – wie etwa in meiner aktuellen Heimat Bayern – ohne Panade. Nach einigem Überlegen entschied ich mich schließlich für das Schloßklausen-Schnitzel mit Salat und Pommes Frites, einer Schnitzelzubereitung die mit gemischten Pilzen, Speck und Zwiebeln serviert werden sollte. Ich war gespannt was ich da für 10,50 Euro geliefert bekommen würde. Nachdem unsere Bestellungen dann aufgenommen worden waren, begann das Warten. Die Lokalität war, es war ja Sonntag, wirklich sehr gut besucht, was sich als gut für die Betreiber, aber leider eher schlecht für uns herausstellte, da sich dadurch die Wartezeit als etwas länger erwies bevor schließlich unsere bestellten Speisen nach ca. 25 Minuten endlich serviert wurden. Während der Wartezeit wurden wir aber vom freundlichen, unaufdringlichen und aufmerksamen Personal weiterhin gut mit Getränken versorgt.

Schloßklausen-Schnitzel

Aber das Warten hatte sich wirklich gelohnt. Neben einer kleinen Salatzusammenstellung aus Krautsalat, Salatblättern, Ruccola, Paprika, Gurken und Tomaten fand sich ein großes, unter einem riesigen Berg aus fein gewürfeltem, knusprigen Speck, Austernpilze, Champignons, Saitlingen, Stockschwämmchen sowie milden, weich angebratenen Zwiebeln fand sich ein großes, zartes und dünnes Schweineschnitzel in dünner, knuspriger Panade, das ich bereits nach den ersten Bissen als überaus hochwertig meinte identifizieren zu können.

Schloßklausen-Schnitzel - CloseUp

Dazu gab es in einem separaten Schälchen eine mittlere, aber absolut ausreichende Portion knuspriger Pommes Frites, die man nicht nur mit Salz, sondern auch noch mit einer leicht pikanten Paprika-Würzmischung garniert hatte. Ein sehr leckeres und überaus sättigendes Gericht, das seinen Preis mehr als wert war. Da auch alle meine Begleiter, die verschiedene andere Gerichte aus dem Steak- und Schnitzel-Angebot gewählt hatten sich ebenfalls überaus zufrieden äußerten, kann ich das Restaurant Zur Schloßklause in Rotenburg an der Fulda also vorbehaltlos weiter empfehlen – ein weiteres gutes Ziel wenn man im schönen Waldhessen gut und schmackhaft speisen will.

Hähnchen Cordon Bleu & Pommes Frites [05.06.2012]

Nachdem ich am gestrigen Tag mal nichts zu berichten hatte, geht es heute schließlich wie gewohnt wieder weiter. Leider war das Angebot im Betriebsrestaurant aber leider nicht übermässig berauschend wie ich feststellen musste. Zuerst dachte ich daran, bei den Asiatischen Gerichten zuzugreifen, wo heute Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry und Ko Lo Han Zai – Herzharftes Chinagemüse in süß-sauerer Sauce nach Shanghai-Art angeboten wurde, dann aber erinnerte ich mich daran dass ich die Ente genau, die mich hier am meisten gereizt hätte, in genau der selben Form erst letzte Woche Donnerstag gehabt hatte, daher entschied ich mich letztlich dann doch dagegen. Im Angebot der regulären Küche wären zwar die Pappardelle mit Tomaten & Ruccola wohl am idealsten gewesen, sie sprachen mich visuell nicht besonders an und die Gebratene Kalbsleber “Berliner Art” mit geschmorten Zwiebeln und Apfelscheiben mit Kartoffelpüree bei als heutiges Globetrotter-Gericht sagte mir aufgrund der Leber nicht sonderlich zu. Irgendwann überwinde ich meine Abneigung diesbezüglich vielleicht mal, aber heute war eindeutig nicht der Tag. So blieb nur noch das Hähnchen Cordon Bleu mit Zitronenscheibe und Pommes Frites als traditionell-regionales Angebot übrig, also entschied ich mich letztlich für dieses Gericht, garnierte die Pommes mit etwas Ketchup und komplettierte alles noch mit einem kleinen Becherchen Vanillemousse von der Dessert-Theke.

Cordon bleu

Eindeutig ein typisches Kantinen-Gericht dachte ich so bei mir, als ich das Tablett zu meinen mitessenden Kollegen an den Tisch trug. Aber ich hatte schon seit Ewigkeiten eigentlich keine Pommes Frites mehr gegessen, daher war es eigentlich wirklich mal wieder an der Zeit gewesen. Dass man gerade für meine Portion die letzten Reste aus dem Pommes-Trog geschöpft hatte stimmte mich zwar nicht sehr zuversichtlich, aber ich muss zugeben dass ich positiv überrascht war. Wie üblich fehlte zwar das Salz, aber wie ich gehört hatte ist dies wohl ein Zugeständnis an Leute die es nicht vertragen und jedem ist freigestellt seine Portion mit den überall auf den Tischen bereit stehenden Salzstreuern nach eigenem Gutdünken nachzusalzen – was ich auch gleich tat. Und so mit Salz durfte ich feststellen, dass diese Kartoffelstäbchen – obwohl es Reste und Kantinenpommes waren – sich als gar nicht mal so schlecht herausstellten. Sie waren noch angenehm heiß, knusprig und es gab eigentlich keinerlei übermäßig hart frittierte Kleinst-Pommes, die ich dann wohl eher auf dem Teller zurückgelassen hätte. Im Bereich frittierter Kartoffelstäbchen hatte man sich seit meinem letzten Verzehr hier eindeutig verbessert – was jedoch nicht bedeuten soll dass ich unbedingt wieder verstärkt auf dieses Frittierte zurückgreifen möchte. Dies aber eher aus kalorientechnischen als aus geschmacklichen Gründen. Wo wir gerade beim Frittierten sind, kommen wir auch gleich zum Hähnchen Cordon Bleu: Ich vermute nämlich, dass es sich bei den servierten Cordon Bleus um fertig gelieferte Zubereitungen handelte, die dann einfach in der Fritteuse warm gemacht und serviert werden. Geschmacklich waren sie zwar in Ordnung, auch wenn ich den Käse ein klein wenig fad fand, aber gegen ein hausgemachtes Cordon Bleu kommt so etwas natürlich nicht an. Aber wenn man eine große Menge an Gästen damit versorgen will, kommt man um die Verwendung von “Fertig-Cordon Bleu” wohl nicht herum.

Cordon bleu - Querschnitt

Der kleine Becher locker-schaumigen Vanillemousses, das man mit einem Stück Erdbeere und einigen Schokokügelchen garniert hatte, gab schließlich, wie üblich beim Nachtisch, keinerlei Grund zur Kritik.
Dass das Cordon Bleu mit Pommes auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala natürlich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte, Platz drei belegte die gebratene Kalbsleber und Platz vier die vegetarischen Pappardelle mit Tomaten & Ruccola. Hier also keine Überraschungen, daher kann ich mir glaube ich hier jeglichen weiteren Kommentar sparen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen Cordon Bleu: +
Pommes Frites: ++
Vanillemousse: ++

Bockwurst & Pommes frites

Bockwurst & Pommes frites

Zum Abendessen am heiligen Abend war heute die traditionelle Kombination aus heißer Bockwurst und Kartoffelsalat vorgesehen. Da ich kein großer Freund von Kartoffelsalat bin, wich ich auf die angebotene Alternative in Form von Pommes Frites aus welche ich mir noch mit etwas Ketchup garnierte. Insgesamt nichts besonderes, aber dennoch lecker. Die richtige Schlemmerei beginnt dann traditionell ab dem ersten Weihnachtsfeiertag. 😉