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Griechischer Spezial-Teller – Poseidon Feldkirchen revisited

Tuesday, July 9th, 2013

Heute Abend entschieden wir uns dazu dem Griechischen Restaurant Poseidon in Feldkirchen über das ich ja in diesem Beitrag schon einmal etwas ausführlicher berichtet habe erneut einen Besuch abzustatten und jetzt im Juli auch den überaus gemütlichen, unter Schatten spendenden Kastanienbäumen gelegenen Biergarten mal auszuprobieren. Trotz des Wochentags waren der größte Teil der etwa zwanzig Tische im Biergarten besetzt und die drei Servicekräfte hatten gut zu tun, sich um alle Gäste zu kümmern. Glücklicherweise hatte das keinerlei negative Auswirkung auf die schnelle und zuvorkommende Art in der wir versorgt wurde. Nach ausgiebiger Durchsicht der Karte entschied mich erst einmal für einen Gebratenen Oktopus auf Blattsalat aus dem Vorspeisenangebot, der dann auch wenig später in Verbindung mit einem Ouzo als Aperitif serviert wurde.

Gebratener Octopus auf Blattsalat / Fried octopus on green salad

Gemeinsam mit einem großen Fangarm, der unter einer hauchdünnen knusprigen Haut viel zartes und saftiges Fleisch zu bieten hatte, servierte man eine in Balsamico-Essig-Dressing angemachte Portion aus grünen Blattspinat, etwas Kräutsalat, frischen Zwiebelringen und einer milden grünen Peperoni sowie je einer Scheibe Möhre, Salatgurke und Tomate, die wohl mehr zur Auflockerung des Gesamtbildes dienten als dass sie maßgeblich an der Geschmacksbildung dieser Vorspeise beteiligt waren.
Nachdem ich mich bereits beim letzten Besuch mit einer umfangreichen Fischplatte über das Fisch- und Meeresfrüchteangebot im Bereich der Hauptspeisen informiert hatte, wollte ich mich heute nun dem Gegrillten zuwenden und bestellte mir einen Spezial-Teller aus je einem Schweinesteak, einem Lammfilet, einem Suzuki und einem Suflaki, die gemeinsam mit einem gemischten Salat und wahlweise Pommes Frites oder Tomatenreis serviert wurden. Ich entschied mich für die Pommes, obwohl der Reis natürlich weitaus stilechter gewesen wäre.
Als erstes wurde schließlich der Gemischte Salat serviert, der sich in seiner Zusammensetzung sehr dem Salat zum Octopus der Vorspeise ähnelte.

Gemischter Salat / Mixed salad

Die größte Abweichungen zur Vorspeise waren wohl, dass die Peperoni auf den Zwiebeln lag und man noch eine schwarze Olive hinzugefügt hatte. Gemeinsam mit dem Balsamico-Dressing aber erneut ein wirklich gelungener Salat. So viel Grünzeug habe ich glaube ich schon lange nicht mehr an einem Abend verzehrt… 😉
Gerade als ich mit dem gemischten Salat fertig war, kam auch schon das Hauptgericht: Der Spezial-Teller

Spezial-Teller / Special dish

Zu einer kleinen, aber ausreichenden Portion Pommes Frites hatte man neben der Garnitur aus Petersilienstengel, schwarzer Olive und Radieschen auf einem Salatblatt eine relativ kleine Portion Tzatziki und eine Zitrone zum beträufeln des Fleisches serviert. Das wichtigste auf dem Teller waren aber natürlich die vier Fleischkomponenten. Oben auf lag das Suflafki. Hinter dem eingedeutschten Begriff vebirgt sich das griechische Souvláki, was so viel wie Spießchen bedeutet und aus in Oregano, Salz, Pfeffer und Zitronensaft mariniertem und anschließend gebratenen Schweinefleisch auf einem Spieß besteht. Die drei Fleischstücke, die hier am Metallspieß serviert wurden, erwiesen sich als angenehm zart und saftig und gaben keinerlei Grund zur Kritik. Sie waren wohl was die Menge anging auch die größte Einzelposition an Fleisch auf dem Teller, gefolgt von dem oben zu sehenden Schweinesteak, welches zwar ein klein wenig trockener wirkte als das Suflaki, aber sich dabei noch absolut im Rahmen bewegte. Das darunter zu sehende Stück Lammfilet, das der Form nach zu urteilen wohl aus der Lammlachse stammte, erwies sich zwar als etwas klein geraten, gab aber was Geschmack und Qualität anging ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Die vierte und letzte Komponente stellten schließlich die Suzuki dar.

Speisekarte Poseidon

Hinter diesem Begriff, der eine starkes Verwechslungsgefahr mit der japanischen Motorradmarke in sich birgt 😉 , versteckt sich wohl das griechische Souzukakia, also gewürzte Hackfleischröllchen. Traditionell werden Souzukakia zwar eher mit Tomatensauce serviert, aber hier bildete es als Suzuki eben Bestandteil eines Grilltellers – und leider auch die einzige Komponente von der ich etwas enttäuscht war. Die würzung des lockeren Hackfleisches war zwar sehr gelungen, aber die Stellen an denen es auf dem Rost (oder der Grillpfanne) aufgelegen hatte waren fast schon verkohlt, was den Genuss natürlich etwas minderte. Abgesehen von diesem kleinen Fauxpas war der Spezial-Teller im Poseidon aber wirklich gelungen und fast jeden Cent der 12,90 Euro die er kostete wert. Daher kann ich wohl bedenkenlos meine das letzte Mal ausgesprochene Empfehlung für das griechische Restaurant Poseidon in Feldkirchen bei München erneuern und es jedem Freund der griechischen Küche wärmstens ans Herz legen.

Schweinshaxe & Pommes Frites – Wirtshaus “Dicke Sophie”

Tuesday, July 2nd, 2013

Heute Abend erschien uns das Wetter genau richtig für einen Besuch im Biergarten. Dabei fiel unsere Wahl auf den Biergarten am Wirtshaus Dicke Sophie im Münchner Stadtteil Johanniskirchen, über das ich ja bereits in diesem Artikel ausführlicher berichtet hatte.
Der dortige Biergarten, der wie hier in der Gegend üblich von hohen, Schatten spendenden Kastanienbäumen durchzogen ist, ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Im hinteren Teil befinden sich einige Tische, an dem es dem Kunden überlassen ist sich selbst zu bedienen – so wie es hier in den meisten Biergärten üblich ist – und der vordere, dem Gebäude näher liegende Teil wurde vom Ausschankpersonal mit Speisen und Getränken versorgt. Und obwohl die Location wie erwartet gut besucht war, fanden wir schließlich doch noch einen Platz im vorderen Teil des Biergartens. Natürlich waren wir nicht nur wegen des Biers, sondern auch wegen eines Abendbrots hier her gekommen und passend zum Wetter bot man neben der regulären Karte auch zahlreiche Gerichte frisch vom Grill an, darunter Steckerlfisch, gebackenen Camembert, Schweinshaxe und halbe Hendel. Nach einigem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Schweinshaxe, die ich mir mit einer Portion Pommes Frites servieren ließ.

Schweinshaxe / Roasted pork knuckle

Pommes Frites / French fries

Glücklicherweise hatte man zur Schweinshaxe auch gleich ein scharfes, mit Sägezähnen versehenes Messer beigelegt, was den Verzehr erheblich vereinfachte. Unter einer knusprig gebratenen Haut, die nur an kleinen Stellen so hart geraten war dass man sie nicht mehr beißen, sondern maximal lutschen konnte (;-)) fand sich um den Beinknochen angenehm viel zartes Schweinefleisch und erfreulicherweise nur wenig Fett. Und obwohl der Knochen relativ groß geraten war, erwies sich die Ausbeute an verwertbaren Fleisch als mehr als ausreichend. An den Pommes Frites fehlte zwar ein wenig Salz, aber das war dann auch glücklicherweise der einzige Kritikpunkt, den ich an den ansonsten außen angenehm knusprigen und innen weichen Fritten anbringen konnte. Gemeinsam mit etwas Ketchup und der dunklen Sauce, die man mit der Haxe serviert hatte ein wahrer Genuss – auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass es sich hier um nicht gerade leichte Kost handelte. Aber hin und wieder geht das schon einmal. 😉
Und auch wenn das Bedienpersonal aufgrund der großen Besucherzahlen nicht immer sofort zur Stelle sein konnten wenn ein Getränk alle war, waren wir sowohl mit Service als auch mit der Qualität der angebotenen Speisen und Getränke überaus zufrieden. Ich kann somit meine bereits ausgesprochene Empfehlung für dieses Wirtshaus in Johanniskirchen auch vorbehaltlos auf den gemütlichen Biergarten ausweiten. Wer in München traditionell-bayrisch speisen will, dem sei die “Dicke Sophie” wärmstens ans Herz gelegt.

Bratwurst mit Pommes Frites [09.05.2013]

Thursday, May 9th, 2013

Zum heutigen Vatertag, auch als Christi Himmelfahrt bekannt, zog es uns auf die Friedrichshütte bei Iba in Nordhessen.
Obwohl hier normalerweise eine kulinarisch etwas hochwertigere Speisekarte offeriert wird, hatte man für diesem Tag das dortige Essensangebot auf Bratwurst, Steak, Pommes Frites, Kartoffelsalat und Erbseneintopf reduziert und den Ausschank auf Selbstbedienung am außen stehenden Bierpilz geändert. Also entschloss ich mich heute mal, der klassischen Bratwurst mit Pommes Frites und etwas Ketchup den Vorzug zu geben.

Bratwurst mit Pommes Frites / Fried sausage with french fries

Eine gut gewürzte durchgebratene, angenehm große, grobe nordhessische Bratwurst in Kombination mit frisch frittierten, außen knackigen und innen weichen Pommes Frites sind, vor allem wenn man sie nicht regelmäßig genießt, eine sehr leckere Angelegenheit.

Hamburger, Pommes Frites & Coleslaw [24.10.2012]

Wednesday, October 24th, 2012

Auch wenn normalerweise der Mittwoch mein Fischtag ist, machte ich heute mal eine Ausnahme, denn mit einem Hausgemachten Hamburger mit Pommes Frites und Coleslaw Salat stand in der Sektion Globetrotter ein Angebot auf der Speisekarte, dass ich aufgrund seiner Seltenheit nicht ausschlagen wollte und konnte. Da konnten mich weder das Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße noch der Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratener Fisch mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry an der Asia-Thai-Theke oder die traditionell-regionale Gebratene Hähnchenbrust mit Pilzrahmsauce und Spätzle sowie das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis von abbringen. Auf ein Dessert verzichtete ich bei so einem Menu aber dann doch lieber. Dafür nahm ich mir aber noch etwas Ketchup, denn wenn ich schon mal Pommes verzehre gehört dieser für mich einfach dazu.

Hamburger, Pommes Frites & Coleslaw

Am Coleslaw-Salat, also die britisch-amerikanische Variante eines Krautsalat aus Weißkohl und Möhren mit leichter Mayonaise, war schon mal sehr gelungen und leider auch die einzige Komponente, an der ich überhaupt nichts auszusetzen hatte. Bei den Pommes Frites fehlte etwas Salz – wie üblich – aber das ließ sich mit dem auf jedem Tisch bereitstehenden Salzstreuer glücklicherweise schnell beheben. Ansonsten erwiesen sie sich als heiß und knusprig so wie sie sein sollten. Am Hamburger schließlich, eigentlich die wichtigste Komponente, musste ich dann aber gleich mehrere, teils große Mängel feststellen: Erstens war die untere Brötchenhälfte außen sehr trocken und nährte sich bereits ein wenig der Konsistenz von Zwieback, nur der innere Teil war einigermaßen in Ordnung. Zweitens zeigte die Schicht der orangen Cocktailsauce zwar einen guten Ansatz, aber die spärlich und lieblos verteilten Salatstreifen darauf machten diesen wieder etwas zunichte. Und wenn die, Drittens, gleich doppelte Lage dünner Rindfleisch-Buletten nicht nur noch gerade lauwarm gewesen wäre, hätte sie das Gericht vielleicht noch retten können. Da konnten dann auch die Tomatenscheibe, die von mir selbst nachträglich aufgetragene Mayonaise und der Ketchup sowie die angenehm weiche obere Brötchenhälfte leider nicht mehr allzu viel ändern.

Hamburger - Querschnitt / cross section

Mir erschien es fast so, als hätte man den Burger in der Mikrowelle aufgewärmt, denn gerade die sehr trockene untere Brötchenhälfte kenne ich noch aus meinen Experimenten mit Fertigburgern z.B. hier oder hier sehr gut. Der Burger war zwar letztlich genießbar, aber er rechtfertigte im Nachhinein eigentlich nicht, dass ich mit meiner alten Mittwochs-Tradition Fisch zu verzehren gebrochen hatte. Hamburger sind halt nichts, was man in einem Betriebsrestaurant wählen sollte – die Kernkompetenz liegt hier einfach auf anderen Gerichten.
Dennoch belegte der Hamburger mit Pommes heute letztlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, auch wenn es zuerst nach einem knappen Sieg für die Asia-Gerichte aussah, aber das musste ich im nach hinein noch revidieren nachdem ich die wirklich lange Schlange an der Burger-Theke sah als ich mich auf den Rückweg machte. Somit kamen die Asia-Gerichte auf Platz zwei und den dritten Platz teilten sich heute die Hühnerbrust mit Pilzrahmsauce und der Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud, bei denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Bleibt nur zu Hoffen dass ich mir diese Burger-Erfahrung eine Lehre sein lasse und mich nächstes Mal nicht wieder dazu hinreißen lasse. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +/-
Pommes Frites: ++
Coleslaw: ++

Schloßklausen-Schnitzel mit Pommes Frites

Sunday, July 22nd, 2012

Eigentlich wäre es zwar besser gewesen heute etwas kürzer zu treten, doch eine Einladung zum Mittagessen und der eigene Appetit machte mir dann doch einen Strich durch die Rechnung. Ziel der Einladung war das Restaurant Zur Schloßklause, einem Restaurant am Schloßtor des ehemaligen Landgrafenschlosses in Rotenburg an der Fulda.

Größere Kartenansicht
Das kleine, in einem offenen, breiten Vorhof des Schlosses gelegene Restaurant bietet sowohl innen als auch Außen zahlreiche Sitzplätze an, wobei wir uns dazu entschlossen und aufgrund des schönen, wenn auch nicht allzu warmen Wetters im Freien einen Platz zu suchen. Schnell hatten wir auch die Aufmerksamkeit einer der Servicekräfte, die uns sogleich mit Speisekarten versorgte und unsere Getränkebestellungen aufnahm. Die Speisekarte selbst erwies sich als recht übersichtlich, es fanden sich zwei Suppen, einige Schnitzelgerichte, ein Hähnchengericht, ein Salat, ein Fleischgericht mit Medaillons, zwei Angus-Steaks sowie zwei Kindergerichte darin – zusätzliche gab es noch zwei Tagesangebote die auf einer Tafel vor dem Restaurant zu lesen waren. Der Fokus lag aber eindeutig auf den Schnitzel, die wie hier in Nordhessen üblich paniert angeboten wurden und nicht – wie etwa in meiner aktuellen Heimat Bayern – ohne Panade. Nach einigem Überlegen entschied ich mich schließlich für das Schloßklausen-Schnitzel mit Salat und Pommes Frites, einer Schnitzelzubereitung die mit gemischten Pilzen, Speck und Zwiebeln serviert werden sollte. Ich war gespannt was ich da für 10,50 Euro geliefert bekommen würde. Nachdem unsere Bestellungen dann aufgenommen worden waren, begann das Warten. Die Lokalität war, es war ja Sonntag, wirklich sehr gut besucht, was sich als gut für die Betreiber, aber leider eher schlecht für uns herausstellte, da sich dadurch die Wartezeit als etwas länger erwies bevor schließlich unsere bestellten Speisen nach ca. 25 Minuten endlich serviert wurden. Während der Wartezeit wurden wir aber vom freundlichen, unaufdringlichen und aufmerksamen Personal weiterhin gut mit Getränken versorgt.

Schloßklausen-Schnitzel

Aber das Warten hatte sich wirklich gelohnt. Neben einer kleinen Salatzusammenstellung aus Krautsalat, Salatblättern, Ruccola, Paprika, Gurken und Tomaten fand sich ein großes, unter einem riesigen Berg aus fein gewürfeltem, knusprigen Speck, Austernpilze, Champignons, Saitlingen, Stockschwämmchen sowie milden, weich angebratenen Zwiebeln fand sich ein großes, zartes und dünnes Schweineschnitzel in dünner, knuspriger Panade, das ich bereits nach den ersten Bissen als überaus hochwertig meinte identifizieren zu können.

Schloßklausen-Schnitzel - CloseUp

Dazu gab es in einem separaten Schälchen eine mittlere, aber absolut ausreichende Portion knuspriger Pommes Frites, die man nicht nur mit Salz, sondern auch noch mit einer leicht pikanten Paprika-Würzmischung garniert hatte. Ein sehr leckeres und überaus sättigendes Gericht, das seinen Preis mehr als wert war. Da auch alle meine Begleiter, die verschiedene andere Gerichte aus dem Steak- und Schnitzel-Angebot gewählt hatten sich ebenfalls überaus zufrieden äußerten, kann ich das Restaurant Zur Schloßklause in Rotenburg an der Fulda also vorbehaltlos weiter empfehlen – ein weiteres gutes Ziel wenn man im schönen Waldhessen gut und schmackhaft speisen will.