Putengyros mit Pommes Frites & Salat [26.10.2018]

Amheutigen Freitag freute ich mich eigentlich auf einen Lahmacun mit frischem Salat und Putenfleisch aus dem Abschnitt Vitaliy. Die Süßspeise bei Tradition der Region, heute , sowie die Asia-Thai-Gerichte in Form von oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce blendete ich von vornherein aus, einzig das Fischgericht bei Globetrotter, heute , wäre vielleicht noch eine Alternative gewesen. Doch obwohl wir mit kurz nach 12:00 Uhr relativ früh dran waren und Freitags ja sowieso nicht so viel los ist, weil ja viele Mitarbeiter von Außerhalb bereits am Donnerstag ihren Heimweg antreten und Freitags Homeoffice machen, wurde ich erneut enttäuscht. Als ich an der Ausgabetheke das Gericht bestellte, teilte man mir mit es sei aus. Allerdings könne man mir Putengyros mit Salad, Joghurtdip und Pommes Frites anbieten. Das ließ mich mal vermuten, dass es heute wohl eher ein Problem mit dem Fladenbrot gegeben hat als ein Problem mit dem gesamten Gericht. Wirklich schade, ich hatte mich wirklich auf das mit Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichene Fladenbrot gefreut, aber Fritten waren eine akzeptable Alternative.

Turkey gyros with french fries & salad / Putengyros mit Pommes Frites & Salat

Und heute waren die Pommes Frites sogar mal recht gut gelungen und besaßen eine fast perfekte Knusprigkeit, dafür waren sie aber leicht übsersalzen. Das Putenfleisch sah auf den ersten Blick zwar etwas hell aus, aber es erwies sich als durchgebacken, ausreichend gewürzt und wohl auch mit etwas Pul Biber oder ähnlichem versehen, denn es besaß eine leichte Schärfe. Gemeinsam mit dem mit ein paar Kräutern versehenen Joghurtdip war es aber ganz lecker. Da zu dem Salat aus Blattsalat und Möhrenstiften aber das Dressing fehlte, musste dieses aber auch parallel als Dressingersatz herhalten. In der Summe also ganz ok, aber ein richtiges Lahmacun mit Fladenbrot hätte ich dennoch eindeutig vorgezogen.
Mit knappen Vorsprung konnte sich das Putengyros mit Fritten dann auch den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte der Fisch, der sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gerne gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die Süßspeise kam schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putenfleisch (Döner): ++
Joghurtdip: ++
Salat: ++
Pommes Frites: ++

Currywurst mit Pommes Frites [08.06.2017]

Einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich bei den Spaghetti mit Balsmicolinsen aus der Abteilung Vitality auf der Speisekarte unsers Betriebsrestaurants zuzugreifen, die heute mit einer neuen, deutlich saftigeren Saucenvariante aufwarteten. Es sah danach aus als hätte man im Gegensatz zu früheren Varianten wie hier oder hier jetzt noch Tomatensauce mit verwendet. Zumal mich weder die Hähnchenkeule mit Thymiansauce und Reis bei Globetrotter noch die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsoße sonderlich reizten. Aber da war ja im Abschnitt Tradition der Region leider noch die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites, die mich irgendwie anlachte. So kam es dazu, dass ich letztlich bei diesem Gericht zugriff und es noch mit etwas zusätzlichem Currypulver auf der Wurst, etwas Ketchup auf den Pommes und einem kleinen Rote Beete-Apfel-Salat aus der Gemüsetheke ergänzte.

Curried fried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Der Unterschied zwischen weißer und roter Wurst zeichnet sich dadurch aus, dass es sich bei der weißen Variante um eine Bratwurst der (aus meiner sicht) herkömmlichen Art, ähnlich der Thüringer Rostbratwurst handelt, während die rote Variante mehr einer Debrecziner ähnelt. Ich hatte mich für die rote Variante entschieden, weil ich mir mehr Würze davon versprach. Doch dank der heißen, mit Zwiebeln versetzte Currysauce wäre das eigentlich gar nicht notwendig gewesen, denn die Sauce war geschmacklich eindeutig dominanter. Und auch an den frittierten Kartoffelstäbchen, im Volksmund auch gerne als Fritten bezeichnet, ließen nichts zu wünschen übrig. Sie waren heiß, knusprig und ausreichend gesalzen. Aber da kann man natürlich auch wenig falsch machen. Dazu passte auch wunderbar der kleine Salat, der sehr gelungen Streifen von roter Beete mit kleinen Apfelstückchen kombinierte. Definitiv kein leichter Genuss, aber immer wieder lecker. Ich war zumindest zufrieden.
Das schien bei den anderen Gästen ähnlich gewesen zu sein, denn wie nicht anders erwartet lagdie Currywurst bei ihnen ebenfalls sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit einem klaren Vorpsrung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Den zweiten Platz belegte,zugegeben etwas unerwartet, die vegetarischen Spaghetti mit Balsamacilinsen, aber nur knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. Und, ebenfalls in kurzem Abstand, belegte die Hähnchenkeule in Thymiansauce letztlich den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Wurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++
Rote Beete-Apfel-Salat: ++

Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Pommes Frites [22.07.2015]

Es war mal wieder Mittwoch in unserem Betriebsrestaurant, eigentlich ein Tag an dem ich traditionell zu dem Fischgericht greife, das im Bereich Vitality angeboten wird. Und das Seelachsfilet in Estragonsauce mit Gemüsreis klang auch eigentlich ganz gut. Aber auch die anderen Angebote waren heute nicht von der Hand zu weisen. Vor allem die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter reizten mich heute ungemein, aber auch das unangekündigte Zusatzangebot in Form einer Currywurst mit Pommes Frites klang nicht schlecht. Außerdem gab es noch neben den Asia-Gerichten noch Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region, doch diese Angebote kamen heute nicht in meine nähere Auswahl – meine Entscheidung fiel auf die Cevapcici. Dazu gesellte sich noch etwas Ketchup, ein kleiner, selbst zusammengestellter Salat aus roter Beete, weißen Riesenbohnen und Selleriesteifen in einem Toskana-Dressing sowie ein Becherchen Vanille-Amaretto-Creme auf Kirschen aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Cevapcici with fresh onions, ajvar & french fries / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Pommes Frites

Wie erwartet handelte es sich bei dem Ajvar leider nur um eine sehr milde, dafür aber angenehm fruchtige Variante, die sich wunderbar dazu eignete, die lockeren, mild-würzigen Hackfleischröllchen – die Cevapcici – damit zu garnieren. Leider waren diese, ebenso wie die Pommes Frites, zwar nicht mehr ganz heiß, aber darüber konnte ich großzügig hinwegsehen. Zumindest waren die frittierten Kartoffelstäbchen aber schön knusprig und gut gesalzen und somit eine passende Sättigungsbeilage. Die frischen Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich geschmacklich wunderbar ab. Und auch der Salat aus knackigem Gemüse und würzigen Dressing passte wie ich fand sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Mit dem mal wieder überaus sahnigen und cremigen Vanille-Amarettorcreme auf Kirschen im eigenen Saft, das man mit Pistaziensplittern, einer Schokobohne und einem Schokostick garniert hatte, schloss ich das heutige Mittagsmahl schließlich ab.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute natürlich Cevapcici und Currywurst mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Und ich war der Meinung, dass die Cevapicici diesen Kampf mit einem kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung gewonnen haben und die Currywurst somit auf Platz zwei verwiesen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, Platz vier belegte meiner Meinung nach der Fisch in Estragonsauce und knapp dahinter folgte schließlich die Rahmschwammerl mit Semmelknödel.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Frische Zwiebeln: ++
Pommes Frites: ++
Salat-Mix: ++
Amarettocreme: ++