Käsespätzle mit Röstzwiebeln [09.05.2018]

Am heutigen Mittwoch standen mit Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites – dieses mal im Abschnitt Globetrotter – mal wieder eines der vielen überaus beliebten Standard-Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Doch ich war der Meinung ich hatte hier in letzter Zeit etwas zu häufig zugegriffen und sah mich nach Alternativen um. Mein erster Blick fiel auf das Gebackenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Salzkartoffeln bei Vitality, was mich aber visuell nicht so recht überzeugen konnte. Und auch die Asia-Gerichte an der Wok-Theke wie Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Gebratene Ente mit Gemüse in Massamansauce konnten mich nicht so recht überzeugen, obwohl Ente eigentlich ganz gut klang. Daher griff ich schließlich zu einem weiteren Klassiker, den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus der Sektion Tradition der Region. Auf Gemüse oder Salat verzichtete ich aber.

Cheese spaetzle with roast onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Dieses Gericht war zwar keine gourmettechnische Höchstleistung, sondern eher so ein Rezept, dass man leicht in großen Mengen und mit wenig Aufwand herstellen kann und somit wunderbar für die Massenverköstigung geeignet ist, aber was den Geschmack anging fand ich es durchaus gelungen. Der Käse, der mit den Spätzle verarbeitet worden war, hätte zwar gerne noch etwas würziger sein können, aber die dazu servierten Röstzwiebeln erwiesen sich als überaus gut gelungen. Und gute Käsespätzle stehen oder fallen ja bekanntlicherweise mit ihren Röstzwiebeln. Und das hier waren keine Instant-Röstzwiebeln aus der Dose, sondern wirklich frisch zubereitet und auf den Punkt knusprig gebratene Zwiebeln. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
Bei den anderen Gästen lag natürlich die Currywurst ganz oben in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asia-Gerichte, was meines erachtens vor allem an der Ente lag, gefolgt von den Käsespätzle auf Platz drei. Einen guten vierten Platz belegte schließlich das Hokifilet mit Fenchel.

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++

Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Bratensauce & Röstkartoffeln [07.05.2018]

Der Montag bot mal wieder wenig wirklich interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality waren nichts für mich, denn ich mag ja keinen Meerrettich. Und auf Asia-Gerichte wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Schweinefleisch gebraten in Austernsauce und Thaigemüse hatte ich auch keine große Lust. Blieben also noch das Holzfällersteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region oder die Spinat-Ricottatortellini in Carbonarasauce bei Globetrotter. Kurz neigte ich zwar zu den Tortellini, griff letztlich aber dann doch zum Holzfällersteak, weil ich ja erst am Wochenende Nudeln satt hatte. An der Gemüsetheke ergänzte ich mir das Gericht schließlich noch mit ein einem Schälchen Erbsen und Pariser Möhren mit Spargel.

Lumberjack steak with fried onions, gravy & roast potatoes / Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Bratensauce & Röstkartoffeln

Das Holzfällersteak war, wie üblich, recht durchwachsen, aber geschmacklich in Ordnung und mit genügend verwertbaren Fleisch, das man gut mit den knusprigen Röstzwiebeln und der leider etwas dünnen, aber doch würzigen Bratensauce kombinieren konnte. Und auch an den Röstkartoffeln gab es nichts auszusetzen, bis auf zwei kleine, matschige Ausnahmen waren sie bissfest und eine geeignete Sättigungsbeilage, so wie bereits am Freitag wo ich die gleiche Beilage zu meinem Seelachs hatte. Und obwohl sie bestimmt bereits einige Zeit unter den Wärmelampen der Gemüsetheke geruht hatten, erwies sich auch die Kombination aus Erbsen, Möhren und einigen Spargelstückchen noch als heiß, recht frisch und knackig. Ein altbekannter Klassiker unseres Betriebsrestaurants, aber immer wieder eine gute Wahl.
Und auch der Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich beim Holzfällersteak zugeschlagen, womit ihm der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf Platz zwei sah die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern gewählten Spinat-Ricotta-Tortellini besaßen, welche somit den dritten Platz belegten. Auf einem guten Platz vier kamen schließlich die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstzwiebeln: ++
Bratensauce: +
Röstkartoffeln: ++
Gemüsemix: ++

Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck & würziger Gruyeresauce [06.03.2018]

Obwohl die Schweinswürste auf Sauerkraut mit Bratensauce und hausgemachten Kartoffelpüree bei Globetrotter ebenfalls sehr verlockend aussahen und dufteten, entschied ich mich erneut dazu beim Schweiz-Special unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, wo heute Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck und würziger Gruyeresauce auf der Speisekarte zu finden war. Das Paprikageschnetzelte von der Pute mit Butternudeln bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote von der Wok-Theke wie Gebratener Tofu mit Thaigemüse in Austernsauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Massamansauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Allerdings entschied ich mich dazu, noch etwas Mischgemüse in Cremesauce von der Gemüsetheke mit auf mein Tablett zu laden.

Swiss alps cheese noodles with bacon / Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck & würziger Gryersauce

Meines Wissens macht man die traditionellen Makrönli ja aus Hörnchen-Nudeln und nicht aus Penne, aber darüber konnte ich hinweg sehen. Unter einer großzügigen Portion offensichtlich hausgemachter Röstzwiebeln fanden sich also mit einer leider nicht ganz so würzigen Käsesauce sowie in kleine Stücke Frühstücksspeck vermischten Nudeln, die genau gut als Mac&Cheese hätten durchgehen können. Hier wäre es schöner gewesen wenn man richtige Speckwürfel und diese auch in etwas größerer Anzahl verwendet hätte. Außerdem fand ich den Käse auch viel zu lasch, aber wie eine Kollegin passend bemerkte war das wohl einfach am Massenkompatibelsten. Das Gericht war also in Ordnung, riss den Esser aber auch nicht gerade vom Hocker. Dazu hatte ich mir eine Mischung aus Erbsen, orangen und gelben Möhren, grünen Bohnen und Blumenkohl in einer mit Kräutern versetzten, cremigen Käse-Sahne-Sauce als Gemüsebeilage gewählt, die sich für Gemüsetheke-Insassen als absolut akzeptabel erwiesen und das Gericht um ein paar Vitamine ergänzten – auch wenn sie bereits teilweise etwas zerköchelt erschienen. War ok, auch wenn ich im Nachhinein denke ich wäre mit den Bratwürsten oder dem Thai-Fisch besser bedient gewesen.
Bei den anderen Gästen lag natürlich, wie nicht anders zu erwarten, die Bratwürste am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf einem guten Platz zwei folgten aber auch schon die Alpen-Makrönli, die natürlich auch von ihrem Exoten-Bonus profitierten. Obwohl Käsespätzle, sieht man von dem Speck mal ab, ja sehr ähnlich sind. Den dritten Platz belegten knapp dahinter die Asia-Gerichte und das Paprikageschnetzelte von de Pute folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Alpen-Makrönli: +
Mischgemüse: +

Schwabenteller [01.03.2018]

Zum Beginn des neuen Monats hatte das Betriebsrestaurant mal wieder einen altbekannten und beliebten Klassiker aus seinem Repertoire auf die Speisekarte gesetzt: Im Abschnitt Tradition der Region wurde mal wieder der Schwabenteller – Steak vom Schwein mit Schwammerlsoße, Röstzwiebeln und Käsespätzle angeboten. Alternativ gab es Pikantes Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Vitality, Rindergeschnetzeltes mit grünem Pfeffer und Kroketten bei Globetrotter und Gebackene Banane und Ananas mit Honig sowie Gaeng Massamann Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massamann Curry an der Asia-Thai-Theke. Davon ließ mich allerdings nur das Kichererbsencurry, mit dem ich in der Vergangenheit ja gute Erfahrungen gemacht hatte, kurz überlegen ob ich meine Entscheidung ändern sollte, doch letztlich blieb ich bei meiner Wahl des Schwabentellers.

Swabish dish - Pork steak with mushroom sauce, fried onions & cheese spaetzle / Schwabenteller - Steak vom Schwein mit Schwammerlsoße, Röstzwiebeln & Käsespätzle

Unter einer angenehm großen Portion frischer und scheinbar hausgenmachter Röstzwiebeln fand sich ein mageres und nicht zu trocken ge(b)ratenes, fingerdickes und nicht ganz handflächengroßes Schweinesteak , welches man außerdem mit einem großzügigen Schüpflöffel einer mild gewürzten und mit kleinen Doseknchampignons versetzten Sahnesauce garniert hatte. Hätten zwar gerne etwas mehr Champignons sein können, aber die Menge war noch akzeptabel, so dass ich hier auf Punktabzug verzichten kann. Aus früheren Zubereitungen kenne ich den Schwabenteller mit zwei deutlich kleineren Schweinesteaks, das machte aber effektiv wenig Unterschied. Ganz unten in diesem Nahrungsmittel-Stapel fanden sich schließlich die mit einem mild-würzigen Käse versetzten Spätzle oder besser gesagt Knöpfle in mehr als ausreichend großer Portion als Sättigungsbeilage. Das Stapeln der einzelnen Komponenten macht visuell zwar deutlich mehr her als das nebeneinander legen wie zum Beispiel hier oder hier, erschwert aber auch das Schneiden, da die Spätzle keinen festen Untergrund bilden. Will man also kleine “Unfälle” vermeiden, schiebt man die Spätzle etwas auf einer Seite zusammen, bugsiert das Steak auf den Tellerboden und kann dann mit dem Verzehr beginnen. Aber da das Auge ja auch mitisst, denke ich dennoch dass man das Stapeln beibehalten sollte. In der Summe erwies sich der Schwabenteller auch dieses mal wieder als ein sehr gelungenes Hauptgericht. Keine leichte Kost, aber immer wieder lecker. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Und auch ein großer Anteil der anderen Gäste hatte bevorzugt zum Schwabenteller gegriffen, so dass dieses Gericht ohne Zweifel den erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich, wenn auch nur mit knappen Vorsprung, das vegetarische Kichererbsencurry, welches sich durch seine kurkuma-gelbe Farbe deutlich von den anderen Speisen abhob. Um den dritten Platz lagen schließlich das Geschnetzelte mit Kroketten und die Asia-Gerichte fast Ranggleich, letztlich schien ich aber doch etwas mehr der gläsernen Asia-Thai-Teller gesehen zu haben, so dass ich ihnen den dritten und dem Rindergeschnetzleten einen guten vierten Platz zubilligen würde.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: ++

Käse-Makkaroni mit Speck und Röstzwiebeln [23.10.2017]

Am ersten Arbeitstag nach der Rückkehr aus der Karibik bot man leider wenig interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants an. Die Mexikanische Chililinsen mit Reis aus dem Abschnitt Vitality schloss ich von Anfang an aus, obwohl man sie heute ein wenig mit zusätzlichen Tortilla-Chips etwas aufgewertet hatte. Und auch auf das Wiener Backhendl mit Kartoffel-Gurkensalat bei Tradition der Region hatte ich heute wenig Appetit. Nachdem ich mich versichert hatte, dass auch die Gebackene Frühlingsrollen sowie das Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Hähnchenfleisch mit frischem Gemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke nicht das richtige für mich war, griff ich schließlich zu den Käse-Makkaroni mit Chedderkäse, Speck und Röstzwiebeln bei Globetrotter.

Maccaroni and Cheese with bacon & roast onions / Käse-Makkaroni mit Speck und Röstzwiebeln

Ob es sich bei dem eher milden Käse wirklich um Cheddar handelte, ließ sich nicht ohne weiteres feststellen, aber die Kombination aus Nudeln, Käse-Sahnesauce und Speck erwies sich dennoch als überaus schmackhaft und wurde sehr gelungen durch die scheinbar tatsächlich selbst hergestellten Röstzwiebeln sehr gelungen abgerundet. Ich persönlich hätte wahrscheinlich eher einen kräftigeren Käse gewählt, aber man muss in Großküchen wie diesen ja immer einen Kompromiss für den allgemeinen Geschmack finden. Erinnerte deutlich an die in den USA und Großbritannien verbreiteten Mac and Cheese Gerichte, die meines Wissens aber ohne Speck und Röstzwiebeln serviert werde, andererseits ist es auch eine abgewandelte Form der bereits häufiger servierten Käsespätzle. Mir hat es auf jeden Fall gut geschmeckt und obwohl es mit Sicherheit kein leichter Genuss ist, würde ich vorbehaltlos wieder bei diesem Gericht zugreifen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass hier heute natürlich das Wiener Backhendl das am häufigsten gewählte Gericht und somit auf Platz eins einzuordnen war. Auch wenn der Vorsprung nicht ganz so riesig war und die Asia-Gerichte auf dem zweiten Platz ihm eng auf den Fersen waren und deren Abstand zu den drittplatzierten Käse-Makkaroni war ebenfalls nur gering. Auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Chililinsen.

Mein Abschlußurteil:
Käse-Makkaroni mit Speck: ++
Röstzwiebeln: ++