Grillteller mit Ofenkartoffel & Quarkdip [21.06.2018]

Wäre ich vernünftiger gewesen, hätte ich wahrscheinlich zum Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Vitality der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gegriffen oder mich bei den immer sehr gemüsereichen Asia-Angeboten wie Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Erdnußsauce bedient – die Gebackene Banane und Ananas mit Honig dort ist eher was für das Dessert. Selbst das Rindergeschnetzeltes “Stroganoff Art” mit Spätzle bei Globetrotter oder die als unangekündigtes Zusatzangebot aufgetischten Bifteki mit Ajvar und Pommes Frites wären wahrscheinlich gesünder gewesen. Doch ich hatte mich heute für den absoluten Fleisch-Overkill entschieden und wählte ohne große Umschweife den Grillteller mit mariniertem Schweine und Putensteak, Grillwürstchen und Wammerl, dazu Ofenkartoffel und Quarkdip aus dem Abschnitt Tradition der Region. Damit ich wenigstens ein paar Vitamine bekam, gesellte sich dazu noch ein Schälchen mit Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

BBQ dish with marinated pork & turkey steak, fried sausage & pork belly, oven potato & curd dip / Grillteller mit mariniertem Schweine und Putensteak, Grillwürstchen und Wammerl, Ofenkartoffel & Quarkdip

Und ich hatte bei der Verwendung des Begriffs Fleisch-Overkill hier nicht übertrieben, denn das Hauptgericht bestand fast ausschließlich daraus und die recht kleine Ofenkartoffel spielte auf dem Teller eher eine unbedeutende Alibi-Funktion. 😉 Leider war das Fleisch nicht mehr hundertprozentig heiß, aber was die Qualität anging konnte man sich wirklich nicht beschweren. Am Wammerl besaß natürlich etwas Schwarte an einer Seite und die Steaks, vor allem das Schweinesteak wie bei dieser Fleischsorte üblich, leicht durchwachsen, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen, nur fehlte mir irgendwie etwas Steaksauce, Ketchup, Guacamole oder was man sonst noch zu gegrilltem Fleisch servieren konnte. Der für die Ofenkartoffel gedachte Quarkdip ohne Kräuter war dazu etwas zu wenig. Gut, Ketchup hätte ich noch kriegen können, das war mein eigener Fehler, aber eine größere Auswahl an solchen Saucen hätte das Angebot komplettiert. Das nächste Mal werde ich mich aber auf jeden Fall mit etwas zusätzlichem Ketchup versorgen, den gibt es immer wenn auch Pommes auf der Speisekarte zu finden sind. Die Ofenkartoffel erwies sich leider als etwas trocken, war aber als Sättigungsbeilage soweit in Ordnung dank des Quarkdips. Und auch an dem noch angenehm knackigen und ausreichend warmen Gemüse-Mix aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl gab es aus meiner Sicht nichst auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit konnte sich der Grillteller heute leider nicht so ganz als Favorit durchsetzen, viel mehr schienen das Rindergeschnetzelte Stroganoff und die Bifteki einen spannenden Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auszufechten. Ich würde aber sagen dass die Bifteki knapp gewannen, gefolgte vom Rindergeschnetzelten auf dem zweiten Platz. Erst auf Platz drei sah ich den Grillteller, der sich aber nur um haaresbreite gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Und mit geringem Abstand folgte das Rührei mit Spinat auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Putensteak: ++
Bratwurst: ++
Wammerl: ++
Ofenkartoffel: +
Quarkdip: ++

Nürnberger Rostbratwürstel mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [06.12.2017]

Zwar überlegte ich heute kurz, ob ich bei der Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, aber das Gericht sah mir ein wenig kleinteilig und trocken aus, daher wandte ich mich dann doch den Nürnberger Rostbratwürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüreebei Tradition der Region zu. Die Fleischcanneloni mit Tomatensauce bei Globetrotter sowie die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

Nuremberger fried sausages with sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürstel mit Sauerkraut & Kartoffelpüree

Mein erster Blick galt natürlich dem Kartoffelpüree, das ja immer die Schwachstelle an diesem Gericht gewesen war und häufig eher einer dicklichen Sauce als einem echten Kartoffelpüree glich, da es aus Pulver angerührt war. Nicht dass man heute kein Instant-Kartoffelpüree verwendet hatte, aber was Konsistenz und Geschmack anging war es dieses Mal absolut in Ordnung. Und auch am Sauerkraut mit seiner leichter Weinnote gab es nichts auszusetzen. Neben den genau abgezählten sechs kleinen Nürnberger Rostbratwürstchen, die sich als angenehm würzig erwiesen, auch wenn sie nicht mehr ganz heiß waren, hatte man noch etwas dünne Bratensauce mit auf den Teller getan, was aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig gewesen wäre, da Püree und Sauerkraut eigentlich genügend Flüssigkeit mitbrachten. Aber geschadet hat sie letztlich auch nicht. Ich war insgesamt auf jeden Fall zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lagen die Nürnberger Rostbratwürstel heute hoch in der Gunst und sie konnten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den somit drittplatzierten Fleischcanneloni besaßen. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich die südfranzösische Fischpfanne.

Mein Abschlußurteil:
Rostbratwürstel: ++
Bratensauce: +
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++

Bratwursttoast – Reloaded

Spontan entschied ich mich heute Abend dazu, mir mal wieder einen Bratwursttoast zuzubereiten, ein Rezept das ich in diesem Beitrag ja schon einmal ausführlicher vorgestellt hatte. Einzige kleine Änderung zu damals war, dass ich dieses Mal mit zusätzlichen Komponenten zwischen Toast und Bratwurst-Brät experimentierte.

01 - Bratwursttoast - Fertig gebacken / Finished baking

Während ich auf den ersten Toast nur das Brät auftrug, kamen auf den zweiten Margarine, den dritten Kräuterfrischkäse und auf den vierten Ziegenfrischkäse, bevor ich ebenfalls das Brät darauf tat. Oben auf kamen jeweils ein paar Zwiebelringe, die ich dann mit Käse abdeckte, welchen ich wiederum mit etwas Paprikapulver würzte. Dann schob ich es bei 180 Grad für ca. 15 Minuten in den Ofen.

02 - Bratwursttoast - Serviert / Served

Die Margarine führte nur dazu, dass das Brät nicht mehr so gut haftetet, brachte aber geschmacklich keinen Zuwachs, während sowohl der Kräuterfrischkäse als auch der Ziegenfrischkäse eine sehr leckere Aufwertung des Rezepts.

03 - Bratwursttoast - Seitenansicht / Side view

Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber immer wieder lecker.

Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [27.04.2017]

Einen Moment überlegte ich heute, ob ich nicht bei der Ofenfrischen Schweinshaxe mit Bratensaft und hausgemachten Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, denn die Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce bei Vitality oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich nicht besonders. Aber irgendwie sah sie mir dann doch etwas zu knusprig aus und ich wählte lieber die Bratwurstschnecke frisch vom Metzger mit Weinsacerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, die im Abschnitt Globetrotter zu finden war.

Fried sausage with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

Natürlich handelte es sich auch heute bei dem Kartoffelpüree wieder um eine aus Pulver angrührte Version, davon aber mal abgesehen erwies sich die Bratwurstschnecke als wirklich gute Wahl. Die angenehm große Bratwurstschnecke war nicht nur gut gewürzt, sondern wirkte tatsächlich angenehm frisch, was die Behauptung dass sie frisch vom Metzger stammte etwas unterstützte. Und auch am Weinsauerkraut mit seiner leichten, aber doch merklichen Weinnote gab es nichts auszusetzen. Die Bratensauce hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, zumal sie wie üblich recht dünn war, aber geschadet hat sie auch nicht. Insgesamt also eine gute Wahl.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute aber die Schweinshaxe eindeutig am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Bratwurstschnecke auf Platz zwei war ihr aber dicht auf den Fersen. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählte, viertplatzierte Spinat-Ricottalasagne durchsetzen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Weinsauerkraut: ++
Bratensauce: +
Kartoffelpüree: +

Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [19.09.2016]

Anlässlich der letztes Wochenende gestarteten Wies’n, dem Oktoberfest, hatte man in unserem Betriebsrestaurant für diese Woche ein kleines Wies’n-Spezial angesetzt, das heute mit einem 1/2 Brathendel mit Kartoffel-Gurkensalat und Brezel im Bereich Globetrotter (warum auch immer dort?) startete. Einen kurzen Moment überlegte ich auch, ob ich dort zuschlagen sollte, doch da ich erst letzten Freitag Kartoffelsalat gehabt hatte,w ar mir heute nicht schon wieder danach. Also sah ich mich erst einmal weiter um und überlegte, ob ich bei den Spaghetti mit Balsamico-Linsen und Ruccola bei Vitality, den Nürnberger Rostbratwürsten mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen beziehunsgweise dem Cury Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse zugreifen sollte. Schließlich entschied ich mich ganz konserativ für die Rostbratwürste.

Nuremberger rostbratwurst with sauerkraut, mashed potatoes & gravy / Nürnberger Rostbratwürste auf Sauerkraut mit Bratensauce & Kartoffelpüree

Das Kartoffelpüree war mal wieder viel zu dünnflüssig geraten und eindeutig ein Pulverprodukt, das womöglich niemals eine lebende Kartoffel zu Gesicht bekommen hatte, auch wenn es geschmacklich eindeutig danach schmeckte und dahingehend in Ordnung war. Dennoch kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürste erwiesen sich aber geschmacklich als gut gelungen und auch am würzigen Sauerkraut gab es nicht auszusetzen. Die Bratensauce wiederum war zwar gut gewürzt und ergänzte gut die anderen Komponenten, aber auch hier muss ich wegen der eher wasserartigen Konsistenz einen kleinen Punktabzug vornehmen. Insgesamt also ein akzeptables, aber leider nicht perfekte Gericht.
Bei den anderen Gästen lag heute mit einem knappen Vorsprung das Wiesenhendel auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, aber die Rostbratwürste lagen ihm eng auf den Fersen und konnten sich den zweiten Platz sichern. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und die vegetarischen Spaghetti mit Balsamico-Linsen belegten schließlich Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Nürnberger Rostbratwürste: ++
Sauerkraut: ++
Bratensauce: +
Kartoffelpüree: +/-