Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [05.11.2018]

Endlich hatte man sich beim Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants im Vergleich zu den letzten Malen wieder dazu durchgerungen, die mundgerecht Kartoffeln zu würfeln und nicht mehr als ganze Salzkartoffeln ins Gericht zu tun, daher war ich wirklich drauf und dran bei diesem Angebot heute zuzugreifen. Doch aller guter Vorsätze zum Trotz verspürte ich, als ich im Speisesaal ankam, einen größeren Appetit und die Lust auf ein Gericht mit Fleisch, daher sah ich mich zuerst einmal anderweitig um. Das Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Austernsauce, das zusätzlich zu den für Montag üblichen Gebackenen Frühlingsrollen heute an der Asia-Thai-Wok-Theke angeboten wurde, wäre zum Beispiel etwas gewesen – vor allem bei der großen Menge an verschiedenen Gemüsesorten die immer in Gerichten zu finden ist. Das Zeug soll ja gesund sein. 😉 War auf jeden Fall verlockender als die Spinat- Ricottatortellini mit Carbonarasauce und Grana Padano bei Globetrotter, die mich noch nie so recht begeistern konnte – sie sehen zu sehr nach Fertiggericht aus. Aber am meisten sprachen mich dann doch die Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, die in der Sektion Tradition der Region zu finden waren. Also griff ich letztlich zu diesem typisch süddeutschen Hausmannskost-Gericht, das man hier ja regelmäßig auf der Speisekarte findet.

Nuremberger bratwurst with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

Beim Kartoffelpüree merkte man bereits bei den ersten Bissen, dass es sich hier um aus Pulver angerührtes Instant-Püree handelte, es fehlte der leichte Biss und die kleinen Kartoffelstückchen, die bei handgemachtem Püree trotz allen Stampfens ja immer noch zurück bleiben. Außerdem ist das Aroma einfach etwas anders. Aber zumindest war es nicht zu dünn geraten, wie es früher oft der Fall gewesen war – daher will nicht allzu sehr meckern – als Sättigungsbeilage geht auch mal so etwas. Am mit Kümmelsamen versetzten Sauerkraut gab es aber nichts auszusetzen und auch die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürstchen waren angenehm knackig, gut durchgebraten und geschmacklich einwandfrei. Die würzige und einigermaßen dickflüssige Bratensauce wäre da nicht unbedingt noch zusätzlich notwendig gewesen, schadete aber auch nichts. Und was die Portionsgröße anging konnte man da wirklich nichts sagen, denn um satt zu werden war das mehr als ausreichend. Ich war zufrieden mit meiner Entscheidung.
Und auch ein großer Teil der anderen Gäste hatte sich heute für die Rostbratwürstchen entschieden und bescherten diesen mit deutlichem Vorsprung einen klaren Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages. Auf Platz zwei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini, die zu keinem Zeitpunkt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz gefährdet schienen. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz folgte schließlich das Kartoffelgröstl mit Lauch und Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Röstbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +

Grillteller mit Ofenkartoffel & Quarkdip [21.06.2018]

Wäre ich vernünftiger gewesen, hätte ich wahrscheinlich zum Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Vitality der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gegriffen oder mich bei den immer sehr gemüsereichen Asia-Angeboten wie Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Erdnußsauce bedient – die Gebackene Banane und Ananas mit Honig dort ist eher was für das Dessert. Selbst das Rindergeschnetzeltes “Stroganoff Art” mit Spätzle bei Globetrotter oder die als unangekündigtes Zusatzangebot aufgetischten Bifteki mit Ajvar und Pommes Frites wären wahrscheinlich gesünder gewesen. Doch ich hatte mich heute für den absoluten Fleisch-Overkill entschieden und wählte ohne große Umschweife den Grillteller mit mariniertem Schweine und Putensteak, Grillwürstchen und Wammerl, dazu Ofenkartoffel und Quarkdip aus dem Abschnitt Tradition der Region. Damit ich wenigstens ein paar Vitamine bekam, gesellte sich dazu noch ein Schälchen mit Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

BBQ dish with marinated pork & turkey steak, fried sausage & pork belly, oven potato & curd dip / Grillteller mit mariniertem Schweine und Putensteak, Grillwürstchen und Wammerl, Ofenkartoffel & Quarkdip

Und ich hatte bei der Verwendung des Begriffs Fleisch-Overkill hier nicht übertrieben, denn das Hauptgericht bestand fast ausschließlich daraus und die recht kleine Ofenkartoffel spielte auf dem Teller eher eine unbedeutende Alibi-Funktion. 😉 Leider war das Fleisch nicht mehr hundertprozentig heiß, aber was die Qualität anging konnte man sich wirklich nicht beschweren. Am Wammerl besaß natürlich etwas Schwarte an einer Seite und die Steaks, vor allem das Schweinesteak wie bei dieser Fleischsorte üblich, leicht durchwachsen, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen, nur fehlte mir irgendwie etwas Steaksauce, Ketchup, Guacamole oder was man sonst noch zu gegrilltem Fleisch servieren konnte. Der für die Ofenkartoffel gedachte Quarkdip ohne Kräuter war dazu etwas zu wenig. Gut, Ketchup hätte ich noch kriegen können, das war mein eigener Fehler, aber eine größere Auswahl an solchen Saucen hätte das Angebot komplettiert. Das nächste Mal werde ich mich aber auf jeden Fall mit etwas zusätzlichem Ketchup versorgen, den gibt es immer wenn auch Pommes auf der Speisekarte zu finden sind. Die Ofenkartoffel erwies sich leider als etwas trocken, war aber als Sättigungsbeilage soweit in Ordnung dank des Quarkdips. Und auch an dem noch angenehm knackigen und ausreichend warmen Gemüse-Mix aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl gab es aus meiner Sicht nichst auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit konnte sich der Grillteller heute leider nicht so ganz als Favorit durchsetzen, viel mehr schienen das Rindergeschnetzelte Stroganoff und die Bifteki einen spannenden Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auszufechten. Ich würde aber sagen dass die Bifteki knapp gewannen, gefolgte vom Rindergeschnetzelten auf dem zweiten Platz. Erst auf Platz drei sah ich den Grillteller, der sich aber nur um haaresbreite gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Und mit geringem Abstand folgte das Rührei mit Spinat auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Putensteak: ++
Bratwurst: ++
Wammerl: ++
Ofenkartoffel: +
Quarkdip: ++

Nürnberger Rostbratwürstel mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [06.12.2017]

Zwar überlegte ich heute kurz, ob ich bei der Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, aber das Gericht sah mir ein wenig kleinteilig und trocken aus, daher wandte ich mich dann doch den Nürnberger Rostbratwürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüreebei Tradition der Region zu. Die Fleischcanneloni mit Tomatensauce bei Globetrotter sowie die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

Nuremberger fried sausages with sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürstel mit Sauerkraut & Kartoffelpüree

Mein erster Blick galt natürlich dem Kartoffelpüree, das ja immer die Schwachstelle an diesem Gericht gewesen war und häufig eher einer dicklichen Sauce als einem echten Kartoffelpüree glich, da es aus Pulver angerührt war. Nicht dass man heute kein Instant-Kartoffelpüree verwendet hatte, aber was Konsistenz und Geschmack anging war es dieses Mal absolut in Ordnung. Und auch am Sauerkraut mit seiner leichter Weinnote gab es nichts auszusetzen. Neben den genau abgezählten sechs kleinen Nürnberger Rostbratwürstchen, die sich als angenehm würzig erwiesen, auch wenn sie nicht mehr ganz heiß waren, hatte man noch etwas dünne Bratensauce mit auf den Teller getan, was aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig gewesen wäre, da Püree und Sauerkraut eigentlich genügend Flüssigkeit mitbrachten. Aber geschadet hat sie letztlich auch nicht. Ich war insgesamt auf jeden Fall zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lagen die Nürnberger Rostbratwürstel heute hoch in der Gunst und sie konnten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den somit drittplatzierten Fleischcanneloni besaßen. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich die südfranzösische Fischpfanne.

Mein Abschlußurteil:
Rostbratwürstel: ++
Bratensauce: +
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++

Bratwursttoast – Reloaded

Spontan entschied ich mich heute Abend dazu, mir mal wieder einen Bratwursttoast zuzubereiten, ein Rezept das ich in diesem Beitrag ja schon einmal ausführlicher vorgestellt hatte. Einzige kleine Änderung zu damals war, dass ich dieses Mal mit zusätzlichen Komponenten zwischen Toast und Bratwurst-Brät experimentierte.

01 - Bratwursttoast - Fertig gebacken / Finished baking

Während ich auf den ersten Toast nur das Brät auftrug, kamen auf den zweiten Margarine, den dritten Kräuterfrischkäse und auf den vierten Ziegenfrischkäse, bevor ich ebenfalls das Brät darauf tat. Oben auf kamen jeweils ein paar Zwiebelringe, die ich dann mit Käse abdeckte, welchen ich wiederum mit etwas Paprikapulver würzte. Dann schob ich es bei 180 Grad für ca. 15 Minuten in den Ofen.

02 - Bratwursttoast - Serviert / Served

Die Margarine führte nur dazu, dass das Brät nicht mehr so gut haftetet, brachte aber geschmacklich keinen Zuwachs, während sowohl der Kräuterfrischkäse als auch der Ziegenfrischkäse eine sehr leckere Aufwertung des Rezepts.

03 - Bratwursttoast - Seitenansicht / Side view

Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber immer wieder lecker.

Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [27.04.2017]

Einen Moment überlegte ich heute, ob ich nicht bei der Ofenfrischen Schweinshaxe mit Bratensaft und hausgemachten Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, denn die Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce bei Vitality oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich nicht besonders. Aber irgendwie sah sie mir dann doch etwas zu knusprig aus und ich wählte lieber die Bratwurstschnecke frisch vom Metzger mit Weinsacerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, die im Abschnitt Globetrotter zu finden war.

Fried sausage with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

Natürlich handelte es sich auch heute bei dem Kartoffelpüree wieder um eine aus Pulver angrührte Version, davon aber mal abgesehen erwies sich die Bratwurstschnecke als wirklich gute Wahl. Die angenehm große Bratwurstschnecke war nicht nur gut gewürzt, sondern wirkte tatsächlich angenehm frisch, was die Behauptung dass sie frisch vom Metzger stammte etwas unterstützte. Und auch am Weinsauerkraut mit seiner leichten, aber doch merklichen Weinnote gab es nichts auszusetzen. Die Bratensauce hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, zumal sie wie üblich recht dünn war, aber geschadet hat sie auch nicht. Insgesamt also eine gute Wahl.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute aber die Schweinshaxe eindeutig am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Bratwurstschnecke auf Platz zwei war ihr aber dicht auf den Fersen. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählte, viertplatzierte Spinat-Ricottalasagne durchsetzen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Weinsauerkraut: ++
Bratensauce: +
Kartoffelpüree: +