Posts Tagged ‘fried sausages’

Bratwürste mit Pommes Frites – das Kurzrezept

Monday, July 6th, 2020

Nachdem ich zu Mittag ja nur ein Sandwich gehabt hatte, wollte ich heute Abend mal etwas warmes zum Abendbrot reichen. Ich hatte Bratwürste im Kühlschrank, ich hatte frische Kartoffeln vorrätig und außerdem noch etwas Krautsalat. Da lag es natürlich nahe einfach ein Paar Bratwürste mit Pommes Frites zuzubereiten. Ein zugegebenermaßen einfaches Rezept, aber meiner Meinung nach trotzdem wert hier einmal kurz in gewohnter Form vorgestellt zu werden.

Was benötigen wir für 2 Portionen?

  • 800g Kartoffeln
  • 1-1,5 Esslöffel Öl
  • Salz, Pfeffer, Zwiebel- & Knoblauchgranulat, Paprika
  • 4 mittelgroße Bratwürste
  • 1 Teelöffel Öl zum braten
  • 2-3 Esslöffel Krautsalat
  • Beginnen wir damit die Kartoffeln zu schälen
    01 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und sie in Stäbchen zu schneiden. Wer wie ich einen Pommes-Schneider besitzt, ist dabei vor allem zeitlich klar im Vorteil. 😉
    02 - Kartoffeln in Stäbchen schneiden / Cut potatoes in rods

    Anschließend sortieren wir zu kleine Stücke aus, denn sie würden voraussichtlich beim Frittieren zu knusprig werden,
    03 - Kleine Stücke aussortieren / Sort out small pieces

    und legen die verbliebenen Stäbchen für 25-30 Minuten in kaltes Wasser. Das entzieht ihnen ein wenig die Stärke und lässt sie schön knusprig werden.
    04 - Pommes in kaltes Wasser legen / Put fries in cold water

    Ist diese Zeit verstrichen, verteilen wir die rohen Pommes auf Papier-Küchentüchern
    05 - Pommes auf Küchentuch ausbreiten / Put fries on kitchen towel

    und tupfen sie rundherum gründlich trocken. Die Schüssel mit dem Wasser leeren wir außerdem, spülen sie aus und trocknen sie.
    06 - Pommes trocken tupfen / Pat fries dry

    In diese Schüssel geben wir die trocken getupften Roh-Pommes, geben einen Esslöffel Öl dazu (evtl. etwas mehr)
    07 - Öl zu Pommes geben / Add oil to fries

    und vermischen alles gründlich miteinander, so dass die Fritten überall mit einem dünnen Ölfilm bedeckt sind.
    08 - Gründlich mischen / Mix well

    Dann kippen wir die eingeölten Fritten in den Korb unserer Heißluftfritteuse
    09 - Rohe Pommes In Air Fryer schieben / Shove raw french fries in air fryer

    und bereiten sie über 20-25 Minuten bei 180 Grad zu.
    10 - Zwanzig Minuten bei 180 Grad / Twenty minutes at 180 degrees

    In der Zwischenzeit bestreichen wir den Boden einer Pfanne dünn mit etwas Öl, erhitzen dies auf leicht erhöhter Stufe
    11 - Pfanne mit Öl bepinseln / Dredge pan with oil

    und legen dann die Bratwürste hinein
    12 - Bratwürste in Pfanne legen / Put sausages in pan

    und braten sie zuerst auf leicht erhöhter und dann auf normaler mittlerer Stufe rundherum an.
    13 - Bratwürste durchbraten / Fry sausages

    Während die Würste braten, sollten wir auch nicht vergessen die Pommes ein bis zwei Mail aus der Fritteuse zu nehmen und kräftig durchzuschütteln, damit sie rundherum knusprig werden und nicht am Boden anbacken.
    14 - Pommes zwischendurch durchschütteln / Shake french fries well

    Sind die Fritten schließlich schön knusprig frittiert – ein paar Minuten länger schaden hier nicht – schütten wir sie in die zuvor wieder gereinigte Schüssel,
    15 - Fritten in Schüssel geben / Put fries in bowl

    und würzen sie dort mit etwas Salz, Pfeffer, Paprika sowie Zwiebel- und Knoblauchpulver.
    16 - Fritten würzen / Season fries

    Sobald die Würste durchgebraten sind, können wir das fertige Gericht gemeinsam mit dem Krautsalat servieren und genießen. Wer mag kann die Pommes natürlich noch mit Ketchup und/oder Mayonaise garnieren.
    17 - Fried sausage with french fries - Served / Bratwurst mit Pommes Frites - Serviert

    Die frischen Pommes Frites waren außen wunderbar knusprig geworden und im Inneren angenehm weich und fest. Außerdem waren sie dieses Mal auch nicht ganz so dunkel wie beim letzten Mal geworden, was mir zeigt dass 180 Grad scheinbar eine fast schon ideale Temperatur für die Herstellung von Fritten in der Heißluftfritteuse ist. 😉 Dazu passten wunderbar die beiden groben Bratwürste, die – in der gußeisernen Grillpfanne zubereitet – schon fast solche vom echten Kohle- oder Gasgrill erinnerten. Und auch der mit etwas Möhren- und Paprikastreifen versetzte, schön knackige Krautsalat passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Wie einleitend schon erwähnt ein einfaches Gericht, aber genau das richtige für ein schnelles Abendessen nach einem stressigen Arbeitstag. 😋

    18 - Fried sausage with french fries - Side view / Bratwurst mit Pommes Frites - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelstampf [28.01.2019]

    Monday, January 28th, 2019

    Zugegebenermaßen sah die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln im Abschnitt Vitality heute durchaus verlockend aus und ich überlegte auch kurz, ob ich hier zugreifen sollte. Doch es war wieder einer dieser Tage an denen ich Appetit auf Fleisch hatte, daher wandte ich meine Aufmerksamkeit auf die anderen Gerichte. Sowohl die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtigem Curry-Mangochutney, dazu Country Potatos bei Globetrotter als auch die 3 Stück Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelstampf klangen nicht schlecht, obwohl ich auch mit Gebackenen Frühlingsröllchen oder Gebratenem Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce hätte lebenkönnen. Mein geheimer Favorit war jedoch die Hähnchenbrust in Knusperpanade. Doch leider musste ich feststellen dass, obwohl es noch nicht allzu spät war als ich essen ging, die Country Potatoes aus waren und man sie durch recht blasse und labbrig aussehende Pommes Frites ersetzt hatte. Da hatte ich keine große Lust drauf, also änderte ich kurzentschlossen meine Meinung und griff doch zu den Schweinswürsteln mit Sauerkraut.

    Pork sausages with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelstampf

    Die Präsentation war jetzt nicht so der Hit – von früheren Versionen weiß ich dass es auch besser geht – aber was Qualität und Geschmack anging ließ das Gericht meiner Meinung nach nichts zu wünschen übrig. Zu einem mit zahlreichen größeren Stückchen versetzten Kartoffelpüree – deswegen auch Kartoffelstampf – mit einem kräftigen Kartoffelaroma gesellten sich eine ausreichende Portion leicht säuerliches, aber angenehm knackiges Weißkraut und schließlich gleich drei dünne, aber lange Schweins-Bratwürste mit nicht allzu groben, aber sehr schmackhaft mit Gewürzen und Kräutern versetzten Brät. Im ersten Moment erschien es fast schon zu viel Fleisch für das Gemüse und die Sättigungsbeilage, aber wie sich herausstellte war es letztlich doch gut aufeinander abgewogen. Die recht dünne, aber gehaltvolle Sauce wäre dabei nicht unbedingt nötig gewesen, schadete aber letztlich auch nicht. Im nachhinein gesehen hätten ein paar Röstzwiebeln, vielleicht auf dem Kartoffelpüree, das Gericht noch sehr gelungen abgerundet, aber ich fand es auch ohne sehr gelungen und war mit meiner Wahl zufrieden.
    Bei den anderen Gästen lag die Hähnchenbrust aber doch etwas höher in der Gunst und konnte sich mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Dabei hatten die meisten aber noch Country Potatoes bekommen hatten, ich kann also nicht sagen ob nur ich den Wechsel zu Fritten als Nachteil sahen oder ob sich dieser Wechsel nicht auswirkte. Während meines Besuches auf jeden Fall konnten die Schweinswürstel nur einen guten zweiten Platz erreichen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der vegetarischen Pilzpfanne auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinswürstl: ++
    Bratensauce: +
    Sauerkraut: ++
    Kartoffelstampf: ++

    Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [05.11.2018]

    Monday, November 5th, 2018

    Endlich hatte man sich beim Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants im Vergleich zu den letzten Malen wieder dazu durchgerungen, die mundgerecht Kartoffeln zu würfeln und nicht mehr als ganze Salzkartoffeln ins Gericht zu tun, daher war ich wirklich drauf und dran bei diesem Angebot heute zuzugreifen. Doch aller guter Vorsätze zum Trotz verspürte ich, als ich im Speisesaal ankam, einen größeren Appetit und die Lust auf ein Gericht mit Fleisch, daher sah ich mich zuerst einmal anderweitig um. Das Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Austernsauce, das zusätzlich zu den für Montag üblichen Gebackenen Frühlingsrollen heute an der Asia-Thai-Wok-Theke angeboten wurde, wäre zum Beispiel etwas gewesen – vor allem bei der großen Menge an verschiedenen Gemüsesorten die immer in Gerichten zu finden ist. Das Zeug soll ja gesund sein. 😉 War auf jeden Fall verlockender als die Spinat- Ricottatortellini mit Carbonarasauce und Grana Padano bei Globetrotter, die mich noch nie so recht begeistern konnte – sie sehen zu sehr nach Fertiggericht aus. Aber am meisten sprachen mich dann doch die Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, die in der Sektion Tradition der Region zu finden waren. Also griff ich letztlich zu diesem typisch süddeutschen Hausmannskost-Gericht, das man hier ja regelmäßig auf der Speisekarte findet.

    Nuremberger bratwurst with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

    Beim Kartoffelpüree merkte man bereits bei den ersten Bissen, dass es sich hier um aus Pulver angerührtes Instant-Püree handelte, es fehlte der leichte Biss und die kleinen Kartoffelstückchen, die bei handgemachtem Püree trotz allen Stampfens ja immer noch zurück bleiben. Außerdem ist das Aroma einfach etwas anders. Aber zumindest war es nicht zu dünn geraten, wie es früher oft der Fall gewesen war – daher will nicht allzu sehr meckern – als Sättigungsbeilage geht auch mal so etwas. Am mit Kümmelsamen versetzten Sauerkraut gab es aber nichts auszusetzen und auch die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürstchen waren angenehm knackig, gut durchgebraten und geschmacklich einwandfrei. Die würzige und einigermaßen dickflüssige Bratensauce wäre da nicht unbedingt noch zusätzlich notwendig gewesen, schadete aber auch nichts. Und was die Portionsgröße anging konnte man da wirklich nichts sagen, denn um satt zu werden war das mehr als ausreichend. Ich war zufrieden mit meiner Entscheidung.
    Und auch ein großer Teil der anderen Gäste hatte sich heute für die Rostbratwürstchen entschieden und bescherten diesen mit deutlichem Vorsprung einen klaren Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages. Auf Platz zwei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini, die zu keinem Zeitpunkt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz gefährdet schienen. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz folgte schließlich das Kartoffelgröstl mit Lauch und Schafskäse.

    Mein Abschlußurteil:
    Röstbratwürste: ++
    Bratensauce: ++
    Sauerkraut: ++
    Kartoffelpüree: +

    Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [19.02.2017]

    Monday, February 19th, 2018

    Nachdem ich heute die Speisekarte im Intranet gelesen hatte, nahm ich mir eigentlich vor beim Kartoffelgeröstel mit Lauch und Hirtenkäse aus dem Abschnitt Vitality zugreifen. Das hatte ich ja angedeutet, als ich mich über das Tiroler Geröstl etwas negativ geäußert hatte. Aber die Präsentation selbst aus kleinen ganzen angerösteten Salzkartoffeln, bis zur Unkenntlichkeit zerkleinerten Gemüse und sehr grob gewürfelten Schafskäse war letztlich dann doch nicht so ansprechend, wie ich es aus früheren Varianten in Erinnerung hatte – mit mundgerechten Kartoffelwürfeln. Also sah ich mich erst einmal weiter um. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit den Spinat-Ricotta-Tortellini mit Carbonarasauce und Hartkäse in der Sektion Globetrotter, während die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce mich weniger reizten. Dann aber griff ich doch zu den Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree aus dem Abschnitt Tradition der Region, einem Klassiker unsere Betriebsrestaurants. Hinzu kam, dass ich zu erkennen meinte dass man sie heute mit der neuen Version des Kartoffelbreis mit größeren Kartoffelstückchen servierte, das deutlich besser war als das früher verwendete Pulver-Kartoffelpüree. Und dank des beiliegenden Sauerkrauts konnte ich auf weiteres Gemüse oder Salat verzichten.

    Nuremberg fried sausages with sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelbrei

    Und ich hatte mich nicht getäuscht, denn es handelte sich beim Kartoffelbrei tatsächlich um die neue Variante mit Biss, die meiner Meinung nach ein viel natürlicheres Kartoffelaroma besitzt. Dazu eine zugegebenermaßen recht kleine, aber schmackhafte Portion Sauerkraut, das man unter anderem mit Wacholderbeeren verfeinert hatte und die üblichen, genau abgezählten sechs kleinen, aber würzigen Nürnberger Bratwürstchen. Die Bratensauce, die dieses Mal schön dickflüssig und ebenfalls sehr würzig geraten war, hätte es dazu nicht unbedingt gebraucht, da ja keine der Komponenten von trockener Natur war, aber geschadet hat sie auch nicht. Keine leichte Kost, aber sehr schmackhaft. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
    Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute etwas breiter gefächert als üblich, aber dennoch kann ich mit Sicherheit sagen dass die Rostbratwürste mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich behaupten konnten. Um den zweiten Platz lieferten sich die Tortellini und die Asia-Gerichte ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das dieses Mal die Asia-Gerichte gewonnen zu haben schienen und die Tortellini somit auf einen guten dritten Platz verwiesen. Und mit nur geringem Abstand folgte schließlich dasKartoffelgeröstel, das für ein vegetarisches Gericht auch sehr häufig gewählte worden war. So schlecht schien es also doch nicht gewesen zu sein. Ich hätte mich vielleicht nicht zu sehr vom äußeren täuschen lassen sollen.

    Mein Abschlußurteil:
    Nürnberger Rostbratwürste: ++
    Bratensauce: ++
    Sauerkraut: ++
    Kartoffelpüree: ++

    Schweinswürstl auf Weinsauerkraut, Kartoffel-Pastinakenpürree, Bratensaft & Röstzwiebeln [25.09.2017]

    Monday, September 25th, 2017

    Auch diese Woche ist der eigentliche Bereich Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants dem aktuell hier in München stattfindenden Oktokberfest geweiht und mit für diese Veranstaltung typischen Gerichte bestückt. Den Anfang machten heute Zwei Paar Schweinswürst´l auf Weinsauerkraut, Kartoffel-Pastinakenpürree, Bratensaft und Röstzwiebeln und das erschien mir auch gleich so verlockend, dass ich nicht lange überlegen brauchte im hier zuzugreifen. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem bei Vitality Mexikanische Chililinsen mit Reis, bei Globetrotter Putensteak “Picatta Milanese” mit würziger Tomatensauce und Butternudeln und an der Asia-Thai-Theke Pho Pard Thord – Knusprige Vegetarische Frühlingsrollen sowie Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Schweinefleisch mit Chilli frischem Gemüse und Thaicurrysauce angeboten wurden.

    Pork sausages with potato parsnip puree, sauerkraut & fried onions / Schweinswürst´l auf Weinsauerkraut, Kartoffel-Pastinakenpürree, Bratensaft & Röstzwiebeln

    Eins kann ich gleich zu Beginn anmerken: Die Portion war wirklich recht groß geraten und mit vier Würsten auch sehr fleischlastig. Selbst ich musste kämpfen, um alles zu schaffen. Würstchen waren auch qualitativ in Ordnung und angenehm würzig, während die Sauce mal wieder etwas dünn geraten war, aber das kenne ich ja bereits. Und die Röstzwiebeln hätten für meinen Geschmack gerne noch etwas knuspriger sein können, aber auch sie waren soweit in Ordnung. Das gleiche gilt für das Weinsauerkraut und das einigermaßen dickflüssige Püree, bei dem ich geschmacklich allerdings nicht wirklich bestimmen konnte ob dort nun Pastinaken mit verarbeitet worden waren oder nicht. Insgesamt aber ein gut gelungenes Mittagsmahl, das auch einen hungrigen ausgewachsenen Mann problemlos satt machen konnte. Ich war zufrieden.
    Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute recht durchwachsen und nur mit knappen Vorsprung gelang es den Schweinswürstel heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu gewinnen. Um Platz zwei lieferten sich Asia-Gerichte und Putensteak ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Asia-Gerichte knapp für sich entscheiden konnte. Auf dem vierten Platz folgten schließlich die Chililinsen mit Reis.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinswürstel: ++
    Weinsauerkraut: ++
    Bratensauce: +
    Röstzwiebeln: ++
    Kartoffel-Pastinakenpüree: ++

    Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [12.12.2016]

    Monday, December 12th, 2016

    Die Wahl des richtigen Mittagsgerichts fiel mir heute mal wieder sehr leicht, denn ich hatte weder auf die Asia-Thai-Angebote wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai-Cury und verschiedenem Gemüse noch auf die Farfalle mit Zucchiniragout bei Vitality oder die Hähnchenbrust mit fruchtiger Currysauce und Koksreis bei Globetrotter große Lust. Blieben also nur noch die Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants.

    Nuremberger fried sausages with sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut & Kartoffelpüree

    Sechs würzige, gut durchgebratene Rostbratwürstchen, eine dickflüssige Bratensauce mit einer leichten Kümmel-Note, eine relativ kleine, aber schmackhafte Portion Sauerkraut und schließlich das heute mal angenehm dickflüssige Kartoffelpüree, das aber natürlich wie üblich aus Pulver hergestellt worden waren ergaben ein einfaches, aber doch sehr leckeres Mittagsgericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Für ein Betriebsrestaurant wie dieses absolut akzeptabel – nur beim Anrichten hätte man sich etwas mehr Mühe geben können.
    Natürlich erfreuten sich die Rostbratwürstchen, wie nicht anders zu erwarten, auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit und konnten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Und auch wenn die Asia-Gerichte ihr dicht auf den Fersen war, belegte schließlich doch die Hähnchenbrust in Currysauce den zweiten Platz. Nach den somit drittplatzierten Asia-Gerichten folgte auf Platz vier die vegetarischen Farfalle mit Zucchiniragout.

    Mein Abschlußurteil:
    Rostbratwürstchen: ++
    Bratensauce: ++
    Sauerkraut: ++
    Kartoffelpüree: +

    Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [14.11.2016]

    Monday, November 14th, 2016

    Auch wenn die heutigen Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchgehend zum Standard-Repertoire gehörten, weckten sie doch durchgehend ein gewisses Interesse bei mir. Hätte das Gemüse nicht etwas zerkocht ausgesehen, hätte ich vielleicht zum Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse aus der Sektion Vitality gegriffen und bei der Gebratenen Hähnchenbrust in Tikka-Masallasauce und Jasminreis aus dem Abschnitt Globetrotter musste ich an das Gericht von vor zwei Wochen denken und entschloss mich daher schließlich dazu, bei den Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree aus dem Bereich Tradition der Region zuzugreifen. Und das obwohl die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und das Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thaicurry und verschiedenem Gemüse von der Asia-Thai-Theke heute auch nicht übel aussahen. Aber Bratwürstchen erschienen mir genau das richtige für heute.

    Nuremberger fried sausages with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

    Die genau abgezählten sechs kleinen Bratwürstchen waren zwar nicht mehr ganz heiß, aber dafür schön würzig und gut durchgebraten, so dass ich knapp von einem Punktabzug absehen kann. An der etwas klein geratenen Portion Sauerkraut gab es ebenso wenig auszusetzen wie an der dunklen, dickflüssigen und ebenfalls würzigen Bratensauce. Nur beim (Pulver-)Kartoffelpüree kann ich mal wieder keine volle Wertung geben, auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass die Herstellung von echtem Kartoffelpüree für eine so große Menge an Gästen wie hier unverhältnismäßig aufwändig wäre. Aber in der Summe erwiesen sich die Rostbratwürstchen als gute Wahl und ich konnte mit meiner Entscheidung auch heute mal wieder zufrieden sein.
    Bei der großen Allgemeinheit der Gäste war es heute auch die Rostbratwürstchen, die sich mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz sichern konnten. Aber die Hähnchenbrust in Tikka-Massalasauce war ihnen sehr dicht auf den Fersen und konnten sich einen guten Platz zwei sichern. Den dritten Platz belegten die Asia-Thai-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse.

    Mein Abschlußurteil:
    Nürnberger Rostbratwürstchen: ++
    Bratensauce: ++
    Sauerkraut: ++
    Kartoffelpüree: +

    Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [24.10.2016]

    Monday, October 24th, 2016

    Wie so häufig zu Beginn der neuen Woche war auch das Angebot in unserem Betriebsrestaurant am heutigen Montag leider nur etwas mittelmäßig. Der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality sah aus meiner Sicht nicht sehr verlockend aus und auch die Gnocchi alla Carbonara mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter begeisterten nicht sonders. Und da ich auf Poh Piard Thord – Knusprige Frühlinsgröllchen oder Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse auch keine große Lust verspürte, blieb ich letztlich bei den Nürnberger Rostbratwürstchen mit Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, die im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte zu finden waren.

    Nuremberger fried sausages with wine sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürstchen mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

    Die genau abgezählten sechs Nürnberger Rostbratwürstchen waren wie üblich in Ordnung, denn sie waren gut mit einigen Kräutern gewürzt und auch von ihrer Konsistenz her gut gelungen. Ebenso wenig gab es etwas am leicht säuerlichen Weinsauerkraut etwas zu kritisieren und auch die Bratensauce war dieses Mal angenehm dickflüssig und würzig – auch wenn sie aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Einzig beim recht dünnen, wie üblich wohl aus Pulver angerührten Kartoffelpüree kann ich auch heute leider keine volle Punktzahl geben. Aber dennoch denke ich, heute die beste aller Alternativen gewählt zu haben.
    Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, lagen die Nürnberger Rostbratwürstchen auch hier am höchsten in der Gunst und konnten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber die Gnocchi alla Carbonara waren ihnen dicht auf den Fersen und konnten sich einen guten Platz zwei sichern, gefolgte von den Asia-Thai-Gerichten auf dem dritten Platz und dem vegetarischen Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Nürnberger Rostbratwürstchen: ++
    Bratensauce: ++
    Weinsauerkraut: ++
    Kartoffelpüree: +