Fleischpflanzerl, Pflaume & Banane

” Da hat uns der Winter ja noch mal richtig erwischt. “, musste ich denken, als ich heute über den kleinen Hof zum Auto meines wartenden Kollegen schritt. Der gefrorene Schnee knirschte unter meinen Schuhsohlen. Als wir gestern Abend gegen halb Zwölf hier eintrafen, zeigte das Thermometer minus 14,5 Grad Celsius, am Morgen waren es dann “nur” noch minus 11,5 Grad. Zum Glück waren die Autobahnen gestern Abend frei gewesen – die Fahrbahnen waren trocken und schneefrei. Der Himmel heute morgen war blau und klar – ein richtig schöner Wintermorgen wie ich ihn mir Anfang Januar oder Februar nicht anders hätte vorstellen können. Aber für März ist das schon ziemlich heftig – immerhin war vor einer Woche meteorlogischer Frühlingsanfang. Und es soll nur langsam besser werden.
Zum Wochenanfang gönnte ich mir heute ausnahmsweise eine Semmel mit Fleischpflanzerl zum Kaffee, die ich mit einer Pflaume und einer Banane aus eigenem Einkauf ergänzte. Joghurts sind aktuell leider keine mehr vorhanden – aber ich werde mich heute Abend neu eindecken, muss eh einkaufen.

Guten Appetit

Rinderhacksteak “Mexiko” [22.02.2010]

Das Angebot des Betriebsrestaurants zum Wochenanfang kann man wieder durchaus als Interessant bezeichnen. Bei den Asia-Speisen lockten u.a. “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen” und “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln,Paprika in Chili- Zitronengrassauce“, wobei mich das zweite ausgrund der Zutat Zitronengras weniger gereizt hätte. Außerdem lockte an der Vitality-Theke eine “Gnocchipfanne mit Kohl“, bei den “Tradition der Region”-Menus gab es ein “Jägerschnitzel in Pilzrahmsoße mit Knöpfle” und in der Sektion Globetrotter schließlich bot man “Rinderhacksteak ‘Mexiko’ mit Mais, Bohnen und Paprika dazu Kartoffelecken“. Zwar wäre die Gnocchipfanne wohl am vernünftigsten gewesen, ich entschied mich aber dann doch für das Rinerhacksteak – zu dem ich noch eine Schale mit Erbsen und Möhren als Beilage wählte.

Rinderhacksteak Mexiko

Das zusätzliche Gemüse wäre eigentlich nicht unbedingt notwendig gewesen, denn in der leicht scharfen Sauce befand sich ja bereits Mais, Kidneybohnen sowie rote und grüne Paprikastreifen. Und wie häufig war dies Gemüse auch nicht mehr richtig heiß – aber geschadet hat es mit Sicherheit auch nicht. Unter der Sauce fand sich schließlich eine große Rinderhack-Frikadelle, die sich als pikant gewürzt und angenehm saftig erwies. Außerdem lag eine annehmbar große Menge an Kartoffelspalten oder -ecken, die sowohl heiß als auch knusprig waren. In der Summe ein wirklich schmackhaftes Gericht, das mir sehr gut gemundet hat. Natürlich ist diskutabel, ob alles zu dem man Mais und Kidneybohnen gibt als “Mexiko”-Gericht bezeichnen kann, aber sei’s drum… <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">
Auf der Beliebtheitsskala lagen das Rinderhacksteak und das Jägerschnitzel heute meines Eindrucks nach gleich auf, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich der Gnocchipfanne. Das lag in etwa in meiner Erwartung, wobei ich dem Schnitzel einen deutlicheren Vorsprung zugebilligt hätte, aber dazu hatte das Rinderhacksteak wohl doch zu gut ausgesehen.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Mexiko-Sauce: ++
Kartoffelecken: ++
Erbsen/Karotten: +/-

Kaffee, Banane & Fleischpflanzerl

Im morgendlichen Zwielicht stand ich pünktlich zur vereinbarten Zeit vor der Tür und wartete mit Koffer und Notebooktasche auf meine Mitfahrgelegenheit. Es war Freitag und heute ging es wieder in Richtung Heimat. Aber was ist schon Heimat? Dort wo man hauptamtlich gemeldet ist? Für Leute wie mich ist das gar nicht mehr so klar definierbar. Eigentlich bin ich ein Nomade, der dort arbeitet wo es ihn hin verschlägt oder wo er eben hin geschickt wird. Dass ich eine Wohnung bei Frankfurt hatte, in der der Gros meiner Sachen stand dabei eher nebensächlich. Nach Jena, Hamburg, San Francisco, Dresden, Boston und Köln (um nur die wichtigsten Stationen zu nennen) war ich nun also in München gelandet. Ich raffte den Kragen meiner Jacke und drückte die Zigarette in der Blechdose aus, die mir meine Vermieter hier als Aschenbecher vor die Tür gestellt hatten. Bei etwa Plus einem Grad Celsius lag ein Hochnebel über den Häusern und tauchte das Umfeld in eine fast ungemütliches Halbdunkel. Das leise brummen eines Dieselmotors war zu hören und Schnee knirschte unter den Reifen, als mein Kollege mit dem Firmenwagen um die Ecke bog und rückwärts auf den kleinen Hof fuhr, damit ich meinen Koffer in den Kofferraum laden konnte. “Morgen”, trällerte ich über die Abdeckklappe des Kofferraums hinweg in den Innenraum des 1er BMWs und meinte ein bestätigendes Murmeln als Antwort zu hören. Wenig später saß ich auf dem Beifahrersitz und wir fuhren in Richtung unseres Arbeitsplatzes, vorbei an immer noch knapp einen Meter hohen Auftürmungen von Schnee, deren teileweise abgetauten und wieder zu Eis gefrorenen, schroffen Verwerfungen im Nebel wie bizarre Fabelwesen wirkten, die am Straßenrand standen und uns für dieses Wochenende zum Abschied winken wollten.
Langsam kam auch ein Gespräch in Gange, während wir wie eigentlich jedem Morgen im Radio den “Frühaufdrehern” aus Bayern Drei lauschten. Die Autobahn war mal wieder angenehm frei und in angenehm kurzer Zeit erreichten wir schließlich unseren hiesigen Arbeitgeber. Ich stieg wie jeden Morgen am Tor aus und begab mich in das Kantinenbistro um mich dort mit den notwendigen Dingen für mein Frühstück einzudecken. Zum Kaffee kam heute eine Semmel mit Fleischpflanzerl bzw. Frikadelle. Das ganze ergänzte ich schließlich noch mit einer Banane – der letzten ihrer Art in meinem Vorrat. Auf einen Apfel verzichtete ich vorerst, aber ich denke ich werde ggf. noch im Laufe des Vormittags einen Verzehren. Mal schauen.

Guten Appetit

Banane, Trauben & Fleischpflanzerl

Eigentlich wäre ja heute am Aschermittwoch beginn der Fastenzeit, aber daran habe ich erst gedacht als ich mich bereits in altem Trott mit Kaffee und Fleischpflanzerl eingedeckt hatte. Dazu kamen noch eine Banane und einige Trauben, dich ich natürlich vor dem Verzehr gründlich gewaschen hatte. Leider handelte es sich hier nicht um die kernlose Variante, aber lecker waren sie trotzdem.

Guten Appetit

Frikadelle, Pflaume & Mandarine

Nach gstern Abend erfolgter Rückkehr nach München über nur mäßig befahrene Autobahnen – wir bevorzugen die etwas kürzere Strecke von Frankfurt nach München über die A3 und die A9 – gab es heute mal wieder eine Standardzusammenstellung eines Frühstückes für mich. Eine Fleischpflanzerl / Frikadelle auf einer hellen Semmel / Brötchen und ein Kaffe aus dem Kantinenbistro ergänzte ich mit einer Mandarine / Clementine und einer Pflaume aus eigenen Beständen. Langsam geht mir das Obst auch wieder aus, aber da ich sowieso einkaufen muss werde ich die Gelegenheit natürlich gleich nutzen und meine Vorräte aufstocken. Obst der Saison – ich habe mich da ja mal informiert – sind Äpfel, Birnen und Trockenobst – vielleicht sollte ich mich in diese Richtung mal eindecken. Habe eigentlich schon viel zu lange keinen Apfel in Rohform mehr gegessen.

Guten Appetit

Fleischpflanzerl, Clementinen & Kaffee


Die ersten Sonnenstrahlen lugten gerade hinter dem fernen Horizont hervor, als wir bei leichtem Schneefall und schneidender Kälte heute früh in Richtung Arbeitsplatz aufbrachen. Das schwache Licht ließ den Asphalt der Autobahn in Richtung München zwar leicht glänzen, aber von Straßenglätte war glücklicherweise nichts zu bemerken, was mit Sicherheit auch eng mit den Salzmassen zusammenhängt, die in den letzten Wochens auf den Straßen rund um die Stadt verteilt wurden. Sicher kamen wir dank nur mäßigen Verkehrs innerhalb kürzester Zeit an und ich begab mich sogleich in das Kantinenbistro, um mich dort wie fast jeden Morgen mit einem heißen Pott Kaffee und einer Semmel einzudecken, wobei ich letztere heute mit einer Fleischpflanzerl aufwertete. Am Arbeitsplatz angekommen wertete ich das ganze noch mit zwei Clementinen aus eigenem Einkauf auf und – Voilá – fertig war mein heutiges Frühstück. ;-)

Guten Appetit

Kaffee, Pflaume & Fleischpflanzerl

Obwohl wir gestern die Strecke Frankfurt – München in knapp unter 3 Stunden schafften, was für eine Strecke von über 420km wirklich sportlich ist, entschieden wir dennoch heute erst um 8:00 Uhr in Richtung Arbeit aufzubrechen. Dort angekommen holte ich mir erst einmal eine Kleinigkeit zum Frühstück in Form eines heißen Kaffees und einer Semmel mit Frikadelle. Dazu gabs dann noch eine Pflaume, das leider letzte Obst aus eigenem Einkauf. Wenn ich heute Abend nicht zum einkaufen kommen sollte, werde ich dann morgen wohl wieder auf das Kantinenobst zurückgreifen müssen. Aber wird schon irgendwie gehen denke ich.

Guten Appetit