Posts Tagged ‘frikadellenbrötchen’

Hirschgulasch mit Spätzle & Preiselbeer-Birne [04.12.2019]

Wednesday, December 4th, 2019

Heute war ein wahrer Schlemmer-Tag. 😉 Am Morgen konnte ich es nicht lassen mir mal wieder eine Fleischpflanzerl-Semmel zum Frühstück gönnen – mir war einfach danach.

Bulettenwecke / Fleischpflanzersemmel / Frikadellenbrötchen

Dieses Mal wieder mit großer, saftiger, lockerer und gut gewürzter Frikadelle – sehr lecker und sehr sättigend. Dafür wollte ich am Mittag dann eigentlich im Abschnitte Veggie der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen, wo heute Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln auf dem Speiseplan stand. Nach vier Tagen Nudeln in Form meines Hackfleisch-Nudelauflaufs mit Paprika und Bohnen wären die Spaghetti Carbonara mit Grand Pandano + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, abgesehen vom Preis und der Menge, sowieso nichts für mich gewesen. Vielleicht wären auch die Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry, die gemeinsam mit Gebratenes Rindfleisch mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurden, auch noch etwas für mich gewesen. Doch als ich den Hirschgulasch mit
Preiselbeerbirne und Spätzle
bei Daily sah, entschied ich mich doch kurzfristig anders, denn ich bin ja ein großer Freund von Wildgerichten. Zuerst überlegte ich noch, ob mir nicht eine halbe Portion ausreicht, doch die Idee verwarf ich schnell wieder. Mit 5,10 Euro war das ganze zwar ein klein wenig teurer, aber das nahm ich billigend in Kauf.

Venison goulash with spaetzle & cranberry pear / Hirschgulasch mit Spätzle & Preiselbeer-Birne

Der Gulasch selbst, der neben zahlreichen grob geschnittenen Stücken von Hirschfleisch-Würfeln auch mit sehr fein gewürfelte Möhren zubereitet worden war, erwies sich schon mal als sehr gelungen, denn das Fleisch war schön mürbe und größtenteils angenehm mager – sieht man von einem einzigen Stück mit etwas mehr Fett mal ab. Leider hatte man bei der kräftig-würzigen, dunklen Sauce mit ihrer leicht süßlichen Note etwas gegeizt, denn die Spätzle waren ohne Sauce etwas trocken – aber durch das kräftige Vermischen von Gulasch und Spätzle erhielt ich letztlich eine gute und leckere Mischung. Und die mit Preiselbeeren garnierte Dosenbirne gehört bei solchen Wildgerichten nun mal einfach dazu – ich mochte sie nicht missen. Ich war also sehr zufrieden und auch sehr satt.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Wildgulasch heute hoch in der Gunst und konnte sich sogar, wenn auch nur knapp, gegen die Spaghetti durchsetzen und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Knapp hinter den somit zweitplatzierten Spaghetti Carbonara folgte dann auch schon das Rührei mit Spinat auf Platz drei. Den Asia-Gerichten blieb somit nur noch ein guter vierter Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Preiselbeer-Birne: ++
Spätzle: ++

Damit war die Schlemmerei aber heute noch nicht vorbei, denn am Nachmittag stand noch eine kleine Feier in meiner alten Abteilung auf dem Plan und die Einladenden hatten erneut großzügig aufgetischt.

Nachmittagssnacks

Neben Kuchen, Chips und Obst standen – im Bild im Hintergrund zu sehen – zwei große Tabletts mit belegten Brötchen für die Gäste bereit, belegt mit Käse, Salami, Kochschinken, Serrano sowie Jagd- und Bierwurst.

Belegte Brötchen

Hätte ich das gewusst, hätte ich wohl auf den Hirschgulasch, so lecker er auch war, verzichtet und ich bei den Brötchen reichlich bedient – das hätte nicht nur Geld sondern auch einiges an Kalorien gespart. Aber was soll es – es war eben so. Mehr als ein halbes Brötchen schaffte ich daher nicht mehr. Dabei war ein Hinweis auf die Nachmittagsschlemmerei in der Einladung versteckt gewesen. Hätte ich sie nur mal richtig gelesen….

Gebackene Scholle mit Remoulade [29.11.2019]

Friday, November 29th, 2019

Heute morgen überfiel mich ein kleiner Hungeranfall, als ich mir den morgendlichen Kaffe im Bistro holte. Vielleicht lag es leckeren Geruch den die Warmhaltetheke dort verströmte. Daher konnte ich es nicht unterlassen, mir mal wieder eine Fleischpflanzerlsemmel zu holen.

Frikadellensemmel & Kaffee

Wie es sich herausstellte hatte ich einen guten Zeitpunkt dazu gewählt, denn die Fleischpflanzerl waren heute mal wieder etwas größer als Normal, so dass sie die gesamte Fläche zwischen den Brötchenhälfte ausfüllte. Wie immer sehr lecker, aber auch sehr reichhaltig.
Daher wollte ich zum Mittag eigentlich kürzer treten und hatte zuerst daran gedacht beim Gebratenen Eierreis mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce zuzugreifen, der gemeinsam mit dem für Freitag üblichen San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Doch meine Entscheidung begann zu schwanken, als ich den Speisesaal betreten hatte. Schon wieder Reis? Schon wieder Asiatisch? Schon wieder Hoi Sin Sauce? Leider waren die Alternativen nicht sonderlich prickelnd. Zuerst überlegte ich aber, ob ich meine Abneigung gegenüber Kapern überwinden und bei den Königsberger Klopse mit Karpern, Weißweinsauce und Salzkartoffeln zugreifen sollte. Oder vielleicht doch die vegetarische Ofenfrische Pizza mit Paprika, Oliven und Zwiebeln? Auch wenn sie nicht schlecht aussah, hat man sich bei Pizzen hier im Betriebsrestaurant ja bisher nicht mit Ruhm bekleckert – man siehe hier oder hier. Letztlich landete ich dann aber doch bei der Gebackenen Scholle mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl aus dem Abschnitt Daily der Tageskarte, auch wenn ich die Komponentenzahl wohl nicht voll kriegen würde. Chinesische Hühnersuppe oder Kartoffelcremesuppe schienen mir beide nicht sonderlich gut als Vorsuppe zu einem Fischgericht mit Kartoffel geeignet. Und weder an der Salattheke noch an der Gemüse-/Restetheke fand ich eine andere passende Beilage. Doch zumindest den zweiten von drei Slots wollte ich füllen und stellte mir noch ein Becherchen Mangocreme aus dem Dessertangebot auf das Tablett. Der erste Slot war ja durch die Kartoffeln belegt worden.

Baked plaice with remoulade / Gebackene Scholle mit Remoulade

Die Panade des Schollenfilets war zwar leicht beschädigt, aber das beeinflusste glücklicherweise den Geschmack nicht. Und das saftige und grätenfreie Fischfilet erwies sich als wirklich gut gelungen, vor allem wenn man es noch mit Zitronensaft aus der beiliegenden Zitronenecke beträufelte und mit der würzigen Remoulade garnierte. Und auch bei den gerösteten Salzkartoffeln hatte man diesmal alles richtig gemacht, denn sie erwiesen sich alles als komplett durchgekocht, aber noch angenehm fest und nicht so matschig wie ich es in der Vergangenheit häufiger erlebt hatte. Insgesamt also eine gute Wahl, ich konnte zufrieden sein. Und auch an der dem fruchtigen und nicht zu süßen, luftigen und cremigen Mangodessert gab es nichts auszusetzen.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Scholle heute großem Zuspruch und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Beim zweiten Platz lagen die Klopse und die Pizza sehr nah beieinander, ich würde letztlich aber den Klöpsen diesen Platz zubillige, womit die Pizza Platz drei belegte. Die Asia-Gerichte belegten heute nur den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Scholle: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++

Hackfleisch-Spieß in Paprikasauce mit Twister Fries [27.11.2019]

Wednesday, November 27th, 2019

Obwohl heute Ausnahmsweise mal keine Meeting-Marathons oder ähnliches anstand, war mir doch mal wieder nach einem Frühstück als ich mich mit meinem Morgenkaffee versorgte. Also griff ich erneut zur Fleischpflanzerlsemmel.

Fleischpflanzerl & Kaffee

Das saftige, lauwarme Stück mit Zwiebeln und Gewürzen abgeschmeckten und anschließend gebratene Stück Hackfleisch zwischen den beiden knusprigen Kaiserbrötchen-Hälften in Kombination mit meiner bevorzugten Mischung aus Café Crema mit einem Espresso versorgten mich mit der notwendigen Energie bis zum Mittag.
Für das Mittagsmahl hatte ich mich eigentlich schon früh auf den Seelachs in Pfirsich-Ingwersud und Basmatireis bei Vital festgelegt, ein Gericht dass ich schon länger nicht mehr probiert hatte, obwohl es schon früher zu meinen Favoriten gezählt hatte – an siehe nur hier oder dort. Für Paprikagulasch vom Schwein + drei Komponeten nach Wahl bei Daily, die wohl mit Röstinchen serviert wurden, wollte ich keine 6,30 Euro ausgeben – zumal ich ja gut gefrühstückt hatte. Und auch
Spirelli in Tomatensauce mit Brokkoli und Blumenkohl
wie es im Abschnitt Veggie angeboten wurde hatte ich keine Lust. Eventuell hätte ich noch die Ente süß sauer mit verschiedenem Gemüse von der Asia-Thai-Theke in Betracht gezogen, weniger aber das ebenfalls von dort stammende Gebratene Tofu mit frischem Gemüse in roter Currysauce. Aber ich hatte auch nicht mit dem außerplanmäßigen Zusatzangebot in Form eines Hackfleisch-Spieß in Paprikasauce mit Twister Fries gerechnet. Bis kurz bevor ich an der Theke, an der sowohl der Fisch als auch der Spieß ausgegeben wurde, schwankte ich zwar noch zwischen beiden Gerichten hin und her, entschied aber dann doch für den Hackfleischspieß.

Mincemeat skewer in bell pepper sauce with twister fries / Hackfleisch-Spieß in Paprikasauce mit Twister Fries

Auf dem Spieß befanden sich vier nicht ganz golfballgroße saftige Fleischbällchen aus einem feinen, schmackhaft mit Kräutern und gewürzten Hackfleisch, die durch jeweils ein rotes und grünes Stück Paprika getrennt wurden, zwischen denen sich noch ein Stück dick geschnittener Frühstücksspeck 🥓befand. Gemeinsam mit der mit Paprikastreifen versetzten, leicht rauchigen Tomatensauce schon mal sehr lecker. 😋 Das Paprika war zwar leider sehr weich gekocht, aber bei einer Aufbewahrung in einer Warmhaltetheke ist das wohl kaum zu verhindern. Und auch die angenehm frischen und knusprigen gedrehten und wohl frittierten Kartoffelstäbchen trugen dazu bei, das Gericht zu einem Mittagsmahl zu machen. Ich zumindest bereute es nicht zum Hackfleisch-Spieß gegriffen zu haben.
Die Geschmäcker bei den anderen Gästen war heute mal wieder sehr durchwachsen und breit gestreut. Obwohl er nicht wirklich etwas besonderes war, schien der Paprikagulasch sich dennoch knapp den ersten Platz sichern zu können. Auf dem zweiten Platz sah ich den Hackfleischspieß – wohl auch wegen der Twister Fries. Ihm folgte der Seelachs auf Platz drei, der aber nur ganz knapp vor den Asia-Gerichten zu liegen schien, die somit den vierten Platz belegten. Und Die vegetarischen Spirelli mit Tomatensauce kamen nur auf einen guten fünften Platz.

Mein Abschlußurteil
Hackfleisch-Spieß: ++
Paprika-/Zigeunersauce: ++
Twister Fries: ++

Seelachsfilet Bordolaise mit Weißweinsauce & Salzkartoffeln [22.11.2019]

Friday, November 22nd, 2019

Obwohl es Freitag war, hatte man für 10:00 Uhr das erste Meeting angesetzt, und das gleich für zwei Stunden. Da wollte ich natürlich gestärkt antreten und griff erneut zur Fleischpflanzerlsemmel als ich mir den morgendlichen Kaffee holte.

Fleischpflanzerl im Brötchen & koffeinhaltiges Heißgetränk

Wie man sieht sind die Fleischpflanzerl wieder auf die normale Größe geschrumpft, aber das fand ich nicht allzu schlimm denn die Fleischmenge in Kombination mit dem knusprig-frischen Brötchen reicht vollkommen aus um satt zu werden.
Für den Mittag hatte ich mich bereits früh auf den Fisch in Form des Seelachsfilet Bordolaise mit Weißweinsauce und Salzkartoffeln festgelegt, das bei im Abschnitt Vital der heutigen Tageskarte angeboten wurde. Obwohl das Japanisches Ingwersteak vom Schwein mit Bratensauce+ drei Komponeten nach Wahl bei Daily, das mit Röstinchen und Pariser Möhren serviert wurde, auch nicht schlecht aussah. Aber nach dem Frühstück hätte ich die drei Komponenten nicht ausnutzen können. Der Hausgemachter Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Veggie war für mich als Hauptgericht sowieso nicht geeignet, da es ja nur wenige Süßspeisen gibt, die ich als solches sehe. Und auch das Zusatzangebot Griechische Moussaka mit Hackfleisch und Bechamel, wohl Reste vom Dienstag, reizte mich wenig. Einzig der Gebratene Eierreis mit frischem Gemüse in Masamansauce, der gemeinsam mit San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, ließ mich kurz überlegen ob ich nicht von meinem vorher getroffenen Entschluss abweichen sollte. Aber ein drittes Mal hintereinander vegetarisch war mir dann doch zu gesund. Daher blieb ich letztlich beim Seelachs.

Coalfish filet in white wine sauce with potatoes / Seelachsfilet Bordolaise mit Weißweinsauce & Salzkartoffeln

Erst als man mir das Gericht an der Theke ausgehändigt hatte und ich auf dem Weg zur Kasse war realisierte ich, dass dies nicht das war, was ich aus früheren Versionen wie hier oder dort unter Bordolaise oder Bordelaise (wie es eigentlich richtig geschrieben wird) verstehe. Viel mehr hatte man bei einem Gericht, dass mit Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage serviert wurde einfach Kartoffelbrei auf das unpanierte Fischfilet ausgebracht und dies mit Chiliflocken gewürzt. Por favor, was soll das???? Selbst Wikipedia schreibt, dass man unter einem Schlemmerfilet “Bordelaise” ein Fischfilet mit einer Auflage aus Semmelbröseln, Kräutern, Gewürzen und Fett versteht. Nicht eine aus Kartoffelbrei! 😩 Und in der Vergangenheit war das hier im Betriebsrestaurant auch so, egal ob es BordOlaise oder BordElaise geschrieben worden war. Außerdem: Zu einem Gericht mit Kartoffeln serviert man doch keinen Fisch mit noch mehr Kartoffeln. Damit aber genug echauffiert. Der Fisch selbst war nämlich gar nicht mal übel, angenehm saftig, zart und vollkommen grätenfrei. Am Kartoffelbrei fand ich aber nichts besonderes, es war eben Kartoffelbrei, wahrscheinlich sogar aus Pulver angerührt. Dann hätte man die Salzkartoffeln, an denen es aber ansonsten nichts zu kritisieren gab, gerne durch eine andere Sättigungsbeilage ersetzen können. Die Weißweinsauce dazu war aber kein großer Renner, mal wieder viel zu dünn und auch für meinen Geschmack etwas zu lasch. Im Nachhinein gesehen wäre ich vielleicht mit dem Eierreis doch besser bedient gewesen.
Sowohl das Japanische Ingwersteak als auch der Seelachs lagen beim heutigen Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala eng beieinander, letztlich konnte sich das Steak aber mit einem kleinen Vorsprung durchsetzen und verwies den Fisch auf den zweiten Platz. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und den vierten Platz der Kaiserschmarrn. Das Moussaka nehme ich mal aus der Rangliste, da es scheinbar nur in begrenzten Mengen verfügbar war und schnell aus war.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet mit Kartoffelbrei: +
Weißweinsauce: +
Salzkartoffeln: ++

Gebratene Mie-Nudeln mit asiatischen Chicken Wings [19.11.2019]

Tuesday, November 19th, 2019

Nachdem ich am Montag auf das Frühstück verzichtet hatte, konnte ich heute leider wieder nicht anders und musste mir mal wieder zum morgendlichen Kaffee eine Fleischpflanzerlsemmel einpacken lassen.

Bulette & Kaffee

Und wie man sieht hatte ich Glück, denn das Fleischpflanzerl war heute besonders groß geraten. Mir drohte gar eine Maulsperre oder ein Kieferkrampf, denn ich konnte den Mund kaum weit genug öffnen um in diese Semmel samt Belag beißen zu können – man musste das Ganze vorher etwas komprimieren. 😉
Nach so einem reichhaltigen Frühstück wollte ich zum Mittag natürlich etwas kürzer treten. Leider sagten mir die Safrannudeln mit getrockneten
Tomaten und Meerrettichspinat
aus dem Abschnitt Veggie der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants nicht besonders zu, da ich kein Meerrettich mag. Daher überlegte ich kurz bei der Hausgemachten grieschischen Moussaka mit Hackfleisch und Bechamel gratiniert bei Vital zuzugreifen, doch diese war mit Auberginenscheiben gemacht und die mag ich auch nicht so gerne. Das Schweinegeschnetzelte “Zürcher Art”+ drei Komponenten nach Wahl bei Daily, das mit Mini-Röstis bzw. Kartoffeltalern serviert wurde, war mir wiederum die 6,30 Euro nicht wert und ich hatte außerdem nicht genug Hunger um alle drei Komponenten auskosten zu können. Also wandte ich mir der Asia-Wok-Theke zu, wo mir gleich die Gebratenen Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry ins Auge fielen, mit denen ich ja zum Beispiel hier schon mal gute Erfahrungen gemacht hatte. Obwohl auch der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce nicht schlecht aussah. Im dritten Wok lockten außerdem Asiatische Chicken Wings mit verschiedenem Gemüse. Da ich mehr Lust auf Mienudeln als auf Reis verspürte, entschied ich mich dazu die eigentlich vegetarischen Mie-Nudeln mit einigen der gut einzeln auflesbaren Chicken Wings zu kombinieren.
Leider hatte ich nicht bedacht, dass dadurch anstatt des reduzierten vegetarischen Preises pro 100g jener für den Fleisch-Wok anfiel. Dadurch kam ich für diese Zusammenstellung auch auf stolze 6,03 Euro. Die Nudeln wiegen schon einiges, während der Reis ja kostenlos zum Wok mit Fleisch, Gemüse und Sauce gibt. War also was die Kosten anging letztlich doch keine so gute Entscheidung, aber es war nicht mehr zu ändern.

Fried mie noodles with asian chicken wings / Gebratene Mie-Nudeln mit asiatischen Chicken Wings

Die Mie-Nudeln, die wie üblich mit zahlreichen Gemüsesorten wir Broccoli, Paprika, Möhren, Lauch, Chinakohl und Blumenkohl versetzt war, erwies sich trotz des angekündigten Thai-Currys als eher mild gewürzt – und leider hatte ich es heute versäumt sie mit etwas von der süß-scharfen Chilisauce zu garnieren wie ich es beim letzten Mal getan habe. Doch zum Glück lieferte die leicht knusprig gebackene Glasur der Hähnchenschenkel eine nicht zu verachtende Schärfe. Und die Fleischausbeute war erstaunlich gut, wobei sich dieses auch angenehm leicht von den Knochen lösen ließ. So hätten mir im Nachhinein gesehen wohl drei Chicken Wings vollkommen ausgereicht. Aber dank der großen Teller an der Asia-Theke neigt man dazu sich doch etwas mehr aufzuladen als man eigentlich braucht um satt zu werden – ich denke das ist aber so gewollt. Insgesamt war ich aber, mal abgesehen vom Preis, sehr zufrieden mit meiner selbst gewählten Zusammenstellung.
Obwohl die Geschmäcker heute wieder recht breit gestreut waren, konnte man das Schweinegeschnetzelte das wohl am häufigsten gewählte Gericht des Tages war und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich beanspruchen konnte.Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, knapp gefolgt vom Moussaka auf Platz drei und den Safran-Bandnudeln schließlich knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gebratene Mienudeln: ++
Asiatische Chicken wings: ++

Viktoriabarsch an Kokosreis mit Tikka Masala Sauce[15.11.2019]

Friday, November 15th, 2019

Wie es sich für den Freitag gehört wollte ich heute natürlich Fisch essen. Und da hatte man sich in unserem Betriebsrestaurant mal etwas außergewöhnliches ausgedacht und abseits von den sonst üblichen Seelachs- und Schollenfilets sowie den Calamari im Abschnitt Vital der Tageskarte ein Gebratenes Vitoriabarschfilet mit Kokosreis und Tikka Masala Sauce auf die Tageskarte gesetzt – und das zum unschlagbaren Preis von 4,30 Euro. Das traf sich gut, denn für Gefüllte Paprikaschote mit Hackfleischfüllung und Tomatensoße + drei Komponenten nach Wahl hätte ich keine 6,30 Euro hingeblättert. Zumal ich am Vormittag mal wieder gesündigt hatte:

Meatball & coffee / Fleischpflanzerl & Kaffee

Der Milchreis mit Kirschen und Zimt-Zucker bei Veggie war sowieso eher etwas für Nachtisch und Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse in Hoi-Sinsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce waren auch nicht dazu angetan, mich vom Fischgericht abzuhalten. Also landete das Viktoriabarschfilet auf meinem Tablett.

Nile perch in tikka masala sauce with coconut rice / Viktoriabarsch in Tikka Masala Sauce mit Kokosreis

Alleine schon der Reis mit seiner leichten, aber klar herausschmeckbaren Kokosnote und die fruchtig und leicht scharfe Tikka Masala Sauce waren schon ein Genuss, aber gekrönt wurde das Ganze durch das wahrlich riesige Filet vom Viktoriabarsch, auch Nilbarsch genannt. Dieser Süßwasserfisch aus der Familie der Riesenbarsche ist in ganz Afrika verbreitet und kann pro Tier bis zu zwei Meter lang und 200kg schwer werden. Eine gute Fleischausbeute also und somit günstig im Verkauf. Deswegen ist er wahrscheinlich auch hier in Europa, wo er als Viktoriabarsch vermarktet wird sowie in den USA sehr bei den Verbrauchern sehr beliebt. Dabei kam er ursprünglich im Viktoriasee, der ihm seinen Marktnamen verliehen hat, ursprünglich gar nicht vor, sondern wurde dort erst in den 1960ern von Menschen ausgesetzt und vermehrte sich schnell. Geschmacklich fand ich das saftige Fischfilet auf jeden Fall sehr gelungen, auch wenn das Fleisch etwas grobfasriger ist als z.B. Hoki oder Scholle. Aber das tut dem leckeren Geschmack keinen Abbruch, ich neige sogar dazu den Viktoriabarsch zu einem meiner Lieblingsspeisefische zu erklären. Gut durchgebraten, mit sehr dünner, nur einseitig aufgebrachter Panade und in Kombination mit Kokosreis und Tikka Masala Sauce machte er dieses Gericht auf jeden Fall zu einem Highlight und gelungenen Wochenabschluß meines Speiseplans dieser Woche. Ich war mehr als nur zufrieden.
Und auch die anderen Gäste griffen heute verstärkt beim Viktoriabarsch zu, der sich somit sogar vor die gefüllten Paprika setzen und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Die Paprika konnten sich aber nach anfänglicher Schwäche doch noch gegen die ebenfalls starken Asia-Gerichte durchsetzen und sich den zweiten Platz sichern, womit für die Asia-Gerichte nur der dritte und dem Milchreis der vierte Platz verblieb.

Mein Abschlußurteil:
Viktoriabarschfilet: ++ (mit Sternchen)
Tikka-Masala-Sauce: ++
Kokosreis: ++

Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensauce & Mozzarella [07.11.2019]

Thursday, November 7th, 2019

Auch am heutigen Morgen gab ich meinem Drang nach, den Tag mit einem kräftigen Frühstück zu beginnen. So gesellte sich also, genau wie gestern, erneut eine Fleischpflanzerlsemmel zu meinem Morgenkaffee.

Bun & coffe mug / Fleischpflanzerlsemmel & Tasse Kaffee

Und die wunderbar saftige Riesenfrikadelle zwischen den beiden knusprig-frischen Brötchenhälften erwies sich auch heute als leckere und sättigende Wahl.
Das hatte aber zur Folge, dass mein Appetit zum Mittag nicht sonderlich groß war, weswegen der Ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersauce + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, der mit einem riesigen Kartoffelknödel und hausgemachten Krautsalat serviert wurde natürlich nicht in Frage kam. Ursprünglich hatte ich geplant gehabt, beim Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse aus dem Abschnitt Veggie der heutigen Tageskarte zuzugreifen, aber als ich mir die einzelnen Gerichte ansah, fand ich dass die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensauce & Mozzarella aus dem Abschnitt Vital irgendwie interessanter aussahen. Nach Gebratenem Rindfleisch mit frischem Gemüse in Massamansauce, das gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, stand mir auf jeden Fall nicht so der Sinn. Daher landeten letztlich die Tortellini auf meinem Tablett.

Spinach ricotta tortellini with tomato sauce / Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensauce

Das Gericht waren zwar nicht schlecht, aber insgesamt fand ich das Gericht trotz der leicht fruchtigen Tomatensauce und des aufgestreuten geriebenen Mozzarella, der unter der Hitze von Tortellini und Sauce langsam schmolz, doch eher langweilig. Die Tortellini aus Spinat-Nudelteig mit Ricottafüllung hatten an sich wenig Eigengeschmack, so dass man hauptsächlich die mild gewürzte Tomatensauce und den ebenfalls sehr milden Käse wahrnahm. Nudeln allgemein sind zwar nie besonders geschmacksintensiv, aber wenn man etwas Spinat-Ricotta-Tortellini nennt, hätte ich – so denke ich – eine deutlichere Spinat-Note erwartet. Vielleicht hätte es noch ein wenig geholfen, wenn man anstatt des Mozzarella einen würzigeren Parmesan oder Grand Pandano verwendet hätte? Wie gesagt: Es war nicht schlecht und sättigte auch gut, aber ich hatte eben mehr erwartet. Daher gebe ich auch keinen Punktabzug, werde mir aber dennoch überlegen ob so schnell erneut bei diesem Gericht zugreifen werde.
Auf den Tabletts der anderen Gäste dominierte heute natürlich, wie nicht anders erwartet, der Schweinebraten, der aber auch wirklich sehr gut aussah und den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verdient hatte. Beim zweiten Platz lieferten sich die Asia-Gerichte mit den Spinat-Ricotta-Tortellini ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Asia-Gerichte aber knapp für sich entscheiden konnten und die Tortellini auf den Platz drei verwiesen. Das Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse folgte auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spinat-Ricotta-Tortellini: ++
Tomatensauce: ++
Mozzarella: ++

Gnocchi in Limonensauce mit Lachswürfeln & Spinat [06.11.2019]

Wednesday, November 6th, 2019

Der heutige Vormittag sollte, mal wieder, größtenteils von einem mindestens zweistündigen Meeting ausgefüllt werden. Das bedeutet ich musste mich vorher etwas stärken und besorgte mir daher bereits bei meiner Ankunft im Kantinenbistro etwas frischen Kaffee und eine Semmel mit Fleischpflanzerl.

Bun & coffee / Semmel & Kaffee

Vielleicht lag es daran dass ich schon länger keine mehr gegessen hatte, aber die Fleischpflanzerlsemmel fand ich heute besonders gelungen, denn die Frikadelle war ganz besonders saftig und das Brötchen angenehm frisch und knusprig. Und auch der frisch ausgebrühte Kaffee erfüllte meine Anforderungen vollends.
Gegen 12:00 Uhr nach dem Meeting ging es dann fast direkt ins Betriebsrestaurant. Hätte ich nicht gefrühstückt, wäre vielleicht das Cordon Bleu vom Schwein + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily, das man natürlich mit Pommes Frites servierte, in Frage gekommen. So aber wollte ich eher etwas nicht ganz so mächtiges und umfangreiches. Daher nahm ich die Gnocchi mit Limonensauce, dazu Lachswürfel und Spinat bei Vital und die Hähnchenkeule süß sauer mit frischem Gemüse von der Asia-Wok-Theke in die nähere Auswahl. Obwohl auch die Gebratene Mienudeln mit Gemüse in rotem Thaicurry von dort, mit denen ich ja hier bereits gute Erfahrungen gemacht hatte, ebenfalls nicht schlecht aussahen. Nur mit dem Gebratener Tofu mit asiatischem Gemüse und Ingwer bei Veggie konnte ich mich heute nicht so ganz anfreunden. Letztlich fiel meine Wahl dann auf die Gnocchi, die Kombination mit Lachs, Spinat und Limonensauce klang einfach zu interessant.

Gnocchi in lime sauce with salmon dices & spinach / Gnocchi in Limonensauce mit Lachswürfel & Spinat

Natürlich sah ich sofort, dass es sich hier offensichtlich nicht um echten, sondern – mal wieder – nur um Seelachs handelte. Und Seelachs ist, wie wir ja wissen, kein echter Lachs aus der Familie der Salmoniden sondern stammt vom Köhlerfisch, der ja zur Familie der Dorsche gehört. Aber mit echtem Lachs wäre es bei dieser Menge an Fischfilet-Würfeln auch schwierig gewesen, das Gericht für gerade mal 4,20 Euro zu verkaufen. In der mit einer leichten, aber nicht zu dominaten Limonen-Aroma versehenen Spinat-Sahnesauce machten sie auf jeden Fall einen guten Eindruck und sorgten für die richtige Fischnote. An einem einzigen Würfel biss auch dabei auf zwei kleine Gräten, aber darüber kann man problemlos hinwegsehen. Geschmacklich war das Gericht eher von der milden Sorte, aber hätte man es kräftiger gewürzt wäre das Limonenaroma wahrscheinlich untergegangen, daher war es gut so wie es war. Und Spinat und Fisch passen ja sowieso immer zusammen. Die Sauce hätte zwar etwas dickflüssiger sein können, aber das ist ja wie bereits gestern erwähnt eher eine persönliche Vorliebe.
Wie nicht anders zu erwarten erfreute sich heute natürlich das Cordon Bleu mit Pommes der größten Beliebtheit bei den anderen Gästen und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber die Gnocchi mit Limonensauce waren ihnen enger auf den Fersen als man vielleicht gedacht hätte, wobei sie sich ihren zweiten Platz wiederum nur mit einem knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten, im speziellen der Hähnchenkeule, sichern konnten. Diese landeten somit auf Platz drei und für den vegetarischen Tofu blieb daher nur noch ein guter vierter Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi in Limonensauce mit Lachs & Spinat: ++