Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Pommes Frites [04.02.2018]

Am Wochenende hatte uns heftiger Schneefall überrascht, das Auto zugeschneit und die Straßen recht schwer befahrbar gemacht. Hinzu kam noch, das derzeit die Ispo-Messe (Intersport) in München stattfindet, was die morgendliche Verkehrssituation nicht gerade verbessert. Daher war ich heute morgen leider erst recht spät an der Arbeit angekommen und hatte noch zusätzlich Zeit mit der Suche nach einem Parkplatz verschwendet. Aus diesem Grund hatte ich eigentlich überlegt die Mittagspause heute ausfallen zu lassen und erst am Abend richtig zu essen. Zumal es nichts wirklich interessantes oder aufregendes auf der Speisekarte gab. Vielleicht wäre der Marrokanischer Kichererbseneintopf mit Fladenbrot bei Vitality etwas, aber so ganz überzeugt war ich nicht. Ebenso wenig wie von dem Schweinegeschnetzeltes “Zigeuner Art” mit Butternudeln (schon WIEDER Butternudeln) bei Tradition der Region oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce. Einzig die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter veranlassten mich schließlich dazu, mich durch den teilweise mehr als knöcheltiefen Schnee zum Betriebsrestaurant durchzukämpfen und mir eine Portion davon zu holen. Ich bin zwar aktuell kein allzu großer Freund von Fritten, entschied aber ihnen mal wieder eine Chance zu geben.

Cevapcici with fresh onions, ajvar & french fries / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ayvar & Pommes Frites

Leider hatte ich das “große Glück” gehabt, mal wieder die letzten Pommes aus der Warmhalteschale zu bekommen, daher setzte ich keine allzu großen Hoffnungen in sie. Und ich hatte mich nicht getäuscht, denn sie waren recht labberig und fast salzfrei. Nicht schlecht, aber auch keine kulinarische Meisterleistung – mit Ketchup und etwas zusätzlichem Salz erwiesen sie sich aber als genießbar. Die sechs Cevapcici hatten auch schon heißere Zeiten erlebt, sprich waren bereits leicht abgekühlt, dafür waren sie wunderbar saftig, locker und gut gewürzt. Gemeinsam mit den frischen Zwiebeln und dem fruchtigen und leider wenig scharfen Paprikamus (Ajvar) durchaus schmackhaft. Eher eines der vielen Standardgerichte unseres Betriebsrestaurants, aber von akzeptabler Qualität wie ich fand. Ich war soweit zufrieden mit meiner Wahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass auch hier Cevapcici gerne gewählt worden waren und sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Wer keinen Appetit auf Balkan-Küche hatte, hatte zum Geschnetzelten “Zigeuner Art” mit Butternudeln gegriffen, das sich somit den Platz zwei sichern konnte. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und Platz vier konnte sich schließlich der Marrokanische Kichererbseneintopf sichern.

Mein Absclußurteil
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Zwiebeln: ++
Pommes Frites: +

Griechischer Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [10.09.2018]

Zwar bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch am heutigen Montag wieder viele alte Bekannte, aber zwei davon waren es dennoch wert in die nähere Auswahl genommen zu werden. Hätte ich nicht großes Verlangen nach einem Gericht mit Fleisch verspürt wären es sogar drei gewesen, denn die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus dem Abschnitt Vitality sah zumindest auf dem Foto, dass wir auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachten konnten, auch sehr verlockend aus. So aber kamen nur das Griechische Gyros mit frischen Zwiebeln, dazu Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter sowie die Nürnberger Rostbratwürstchen auf Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree in die nähere Auswahl. Auf Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse und rotem Thaicurry verspürte ich heute weniger Appetit. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus den Tatsachen, dass ich zum einen bereits am Wochenende mit meinem Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen viel Kartoffeln zu mir genommen hatte und dass ich Gyros einen My lieber mag als Nürnberger Rostbratwürstchen, die mich dazu bewog heute der griechischen Küche den Vorzug zu geben. Leider gab es dazu keinen (Weiß-)Krautsalat im Angebot der Salattheke, obwohl der ja eigentlich am besten dazu gepasst hätte. Aber etwas Rotkohlsalat tat es zur Not auch – besser als gar keine Gemüsebeilage.

Greek style gyros with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Gyros "Griechische Art" mit frischen Zwiebel, Tzatziki & Djuvecreis

Der Djuvec-Reis war auf jeden Fall schon mal sehr gut gelungen mit seiner leichten Geschmacksnote von Tomate und seiner Beigabe von Erbsen, Möhren und Paprika – allerdings trotz einer großzügigen Portion in so geringer Menge, dass man hier nicht von einer Gemüsebeilage sprechen kann. Ebenso wenig die kleinen Salatgurkenstreifen, die sich in dem wie üblich sehr knoblaucharmen Tztatziki, aber schmackhaften fanden. Zählte man noch die knackig frischen Zwiebelringe, die sich jeder nach eigenem Gutdünken aufladen konnte noch dazu, kommt vielleicht letztlich eine kleine Gemüsebeilage zusammen. Aber auf das kleine Schälchen knackigen eingelegten Rotkohlsalat, dieses Mal leider ohne Apfelstückchen, wollte ich dennoch nicht ganz verzichten. Einzig an der wichtigsten Komponente, dem griechischen Gyros vom Schwein, musste ich eine kleine Diskrepanz feststellen, denn in der Würze war ein kleiner Deut zu viel Pfeffer verwendet worden – leider nicht das erste Mal. Aber es war dennoch genießbar und nur wenig von seiner würztechnischen Ideallinie entfernt. Insgesamt war ich mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Gyros und Rostbratwürstchen heute eine enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich war letztlich der Meinung dass, unter Einbeziehung der Tabletts in den Rückgabewagen, die Rostbratwürstchen knapp das Rennen gewannen und das Gyros somit auf einen guten zweiten Platz verwiesen. Verdient will ich nicht sagen, denn von dem Ausrutscher mit dem Pfeffer konnte ja niemand etwas wissen. Auf dem dritten Platz folgten schließlich Asia-Gerichte und Platz vier belegte die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Djuvecreis: ++
Rotkohlsalat: ++