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Knusprige Ravioli aus dem Air Fryer mit Tomaten-Basilikum-Dip

Monday, July 20th, 2020

Crispy Ravioli with tomato basil dip - Served  / Knusprige Ravioli mit Tomaten-Basilikum-Dip - Serviert
Obwohl ich wie Montag üblich Homeoffice machte, hatte ich zu Mittag leider keine Zeit zu kochen. Daher entschied ich mich heute Abend dazu, ein Rezept auszuprobieren, das ich vor einiger Zeit entdeckt hatte: Panierte Ravioli mit Tomaten-Basilikum-Dip. Ich verzichtete dieses Mal auf eine detaillierte Foto-Dokumentation, möchte aber trotzdem mal kurz das Ergebnis präsentieren.
Wir benötigen für 1-2 Portionen:

  • 1 Päckchen fertige Ravioli aus dem Kühlregal (z.B. mit Spinat-Ricotta-Füllung)
  • 2 Eier
  • 100-120g Paniermehl
  • 15-20g geriebener Parmesan
  • 2 Eier
  • Etwas Öl
  • 1 kleines Glas Tomaten-Basilikum-Sauce
  • Zuerst kochen wir die Ravioli für 4-5 Minuten in heißem Wasser und lassen sie dann in einem Sieb abtropfen. Während die Ravioli etwas abkühlen verquirlen wir die Eier in einem tiefen Teller und mischen Brotkrumen mit Parmesan in einem weiteren, flachen Teller. Sobald die Ravioli abgekühlt sind, tupfen wir sie etwas mit einem Papiertuch trocken, wälzen sie dann zuerst in dem verquirlten Ei und anschließend in der Paniermehl-Parmesan-Mischung. Sind alle Ravioli paniert, legen wir so viele Ravioli wie hinein gehen damit gerade der Boden bedeckt ist in die Schublade unserer Heißluftfritteuse und frittieren sie für 8-9 Minuten bei 180 Grad. Damit sei dabei etwas brauner werden, bepinseln wir sie nach der ca. 4-5 Minuten mit etwas zusätzlichem Öl. Da wir nicht alle Ravioli auf einmal frittieren können, machen wir es in mehrere Durchläufen und legen am ende noch mal alle zusammen für ein bis eineinhalb Minuten erneut in die Fritteuse, damit sie alle wieder heiß sind. Danach werden sie, mit Tomaten-Basilikum-Dip und etwas Parmesan garniert serviert und genossen.
    Crispy Ravioli with tomato basil dip - Side view / Knusprige Ravioli mit Tomaten-Basilikum-Dip - Seitenansicht
    Letztlich ein schnell zubereitetes und sehr leckeres Fingerfood. Ich hatte mir Ravioli mit Spinat-Ricotta-Füllung besorgt, die sich wunderbar für diesen Zweck geeignet hatten. Dabei hatte sich die Ravioli in der Fritteuse gegen Ende ein wie ein Ballon aufgebläht, was sich aber beim Verzehr als vorteilhaft herausstellte, da man so nach dem ersten Abbeißen weitaus mehr vom leckeren Tomaten-Basilikum-Dip aufnehmen konnte – der Dip konnte mit dem Inneren der Ravioli wie mit einem kleinen Löffel aufgenommen werden. Obwohl die Sauce dank der Panade sowieso sehr gut an ihnen haftet. Ich hatte zuerst etwas befürchtet, dass die dünnen Ränder der Ravioli in der Fritteuse zu hart werden könnten, aber das war hier nicht geschehen. Alles in allem gab es nichts an diesem leckeren Snack zu meckern, der somit auch mein heutiges Abendbrot darstellte. Ich kann das Rezept also vorbehaltlos weiter empfehlen. 😁

    Pollo frito, arroz y ensalada [04.06.2016]

    Saturday, June 4th, 2016
    Pollo frito, arroz y ensalada

    Zum Mittag gab es heute mal wieder dominikanische Hausmannskost in Form von angebratenen und frittierten Hähnchenteilen, Gewürzreis und einem Salat mit Öldressing und leicht angedünsteten Zwiebeln. Das Fleisch des Hähnchens war zwar etwas trocken und es gab leider keine Sauce dazu, aber ich half mir mit einigen Spritzern einer pikanten Würzsauce aus, die am Tisch bereit stand.

    Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [19.10.2012]

    Friday, October 19th, 2012

    Während der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce aus der Abteilung Tradition der Region heute nicht das richtige für mich war, so fand ich unter den anderen Angeboten heute doch vieles das mir zusagte. Zum ersten waren da das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce oder der Gebackene Fisch mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce an der Asia-Thai-Theke – die hier ebenfalls auf der Speisekarte zu findendenGebackene Ananas und Banane aus diesem Bereich eigneten sich meiner Meinung nach weniger als Hauptgericht – zum anderen waren da die Frittierten Calamari mit Remoulade, Zitronenecke und Country Potatoes bei Globetrotter und das Putensteak aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln. Zwar wären sowohl die Asia-Gerichte als auch das Putensteak was die Nährwerte angeht mit Sicherheit die beste Wahl gewesen, doch ich ließ mich schließlich doch dazu hinreißen bei den Calamari zuzugreifen. Ich liebe nun mal Tintenfischringe und mir fällt es in einem solchen Fall leider sehr schwer zu widerstehen. Dazu gesellten sich dann noch mit einer kleinen Schale Mischgemüse und einem Becherchen Tiramisu-Mousse um das heutige Menu zu komplettieren.

    Tintenfischringe mit Remoulade & Kartoffelspalten / Calamari with remoulade & potatoe wedges

    Das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und Spargelspitzen erwies sich heute mal auch ohne Nachwürzen als überaus geschmackvoll, womit sie eine sehr gute und wie ich fand auch passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht bildeten, über dass ich auch kaum negatives zu bemängeln habe. Gut, die Country Potatoes, also frittierte Kartoffelspalten, hätten ein klein wenig wärmer sein können, aber der Grad der Abkühlung war glücklicherweise noch nicht so fortgeschritten dass hier ein Abzug in der Wertung zu vertreten gewesen wäre. Vor allem weil sie auch weiterhin noch außen schön knusprig und innen schön weich waren so wie ich es mag. Das Highlight waren aber natürlich die Ringe aus Tintenfisch in ihrem ebenfalls angenehm knusprigen Panademantel, die ich mir vor dem Verzehr natürlich mit dem Saft der beigefügten Zitronenscheiben und reichlich Kräuter-Remoulade garnierte. Größte Gefahr bei Großküchen und Kantinen ist hier immer, dass die Tintenfischringe zäh und gummiartig sind, was aber hier absolut nicht zutraf – die hier servierten waren zwar fest, aber von ihrem Volumen genau richtig. Auch wenn beide Komponenten frittiert und damit nicht gerade kalorienarm waren, so war ich mit dem Geschmack absolut zufrieden. Und auch bei der luftig-lockeren, nicht zu allzu süß geratenen Tiramisu-Creme gab es keinen Grund Kritik auszuüben.
    Auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Tintenfischringe natürlich auf Platz eins, gefolgt von den Asia-Gerichten welche das Putensteak aber nur mit einem knappen Vorsprung schlugen. Auf Platz vier folgte schließlich der Germknödel, der wohl wenn ich richtig gesehen habe mit Pflaumenmus gefüllt war. Als Nachtisch bestimmt sehr lecker, aber als Hauptspeise ist so etwas ja leider nichts für mich.

    Mein Abschlußurteil:
    Tintenfischringe: ++
    Country Potatoes: ++
    Remoulade: ++
    Mischgemüse: ++
    Tiramisu-Creme: ++