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Mini-Frühlingsrollen aus der Heißluftfritteuse – der Kurztest

Dienstag, November 10th, 2020

Ich hatte zwar zuerst überlegt erneut frisch zu kochen, verschob das aber auf einen späteren Zeitpunkt und entschied mich kurzfristig dazu mir heute mal die Mini-Frühlingsrollen zuzubereiten, die noch in meinem Tiefkühlfach lagerten.

01 - Mini spring rolls - Packaging / Mini-Frühlingsrollen - Packung

Die 280g Packung mit 10 vorfrittierten veganen Mini-Frühlingsrollen á jeweils 25g sowie zwei Päckchen fruchtig-pikanten Asia-Dip á 15g hatte ich vor kurzem in einer der hiesigen Edeka-Filiale für gerade mal 1.46 Euro erworben und wurde auch als Produkt von Edeka vertrieben. Wunderte mich, da die Hausmarke von Edeka ja eigentlich Gut & Günstig ist, aber war halt so. In der Papp-Umverpackung finden sich ohne weitere Folienverpackung die 10 tiefgefrorenen Frühlingsrollen sowie der Asia-Dip in zwei kleinen Plastiktütchen.

02 - Mini spring rolls - Content frozen / Mini-Frühlingsrollen -  Packungsinhalt gefroren

Als Snack oder Vorspeise reicht die Menge wohl für 2 Personen, da ich es aber als Hauptgericht servieren wollte entschied ich mich die ganze Packung zu verwenden. Für die Zubereitung werden auf der Verpackung drei Wege vorgeschlagen: Im Ofen für 12-14 Minuten, über 9 Minuten in der Pfanne oder für 5 Minuten in der Fritteuse. Ich entschied mich für die Fritteuse, allerdings nicht für eine gewöhnliche Fett-Fritteuse, sondern für meine bewährte Heißluftfritteuse. Ich informierte mich aber vorher im Internet und fand heraus dass man TK-Frühlingsrollen bei der Heißluftfritteuse etwas länger garen muss. Also gab ich die gefrorenen Frühlingsrollen in den Frittierkorb, schob ihn in die Fritteuse

03 - Put frozen rolls in air fryer / Gefrorene Rollen in Heißluftfritteuse geben

und bereitete sie bei 200 Grad für neun Minuten zu.

04 - Nine minutes at 200 degrees / Neun Minuten bei 200 Grad

Nach der Hälfte der Zeit entnahm ich sie jedoch kurz und wendete sie vorsichtig, damit sie nicht an der Auflagefläche anbrennen können.

05 - Turn at halftime / Zwischendurch wenden

Danach konnte ich das fertige Gericht auch schon, gemeinsam mit dem süß-pikanten Asia-Dip, servieren und genießen.

06 - Mini spring rolls - Served / Mini-Frühlingsrollen - Serviert

Nach kurzem Abkühlen kann man die Mini-Frühlingsrollen übrigens problemlos auch mit den Fingern essen. Beim frittieren war leider recht viel Fett ausgetreten, ich vermute mal dass man sie vor dem einfrieren in einer normalen Heißfett-Fritteuse vorfrittiert hatte, daher war der Vorteil des fettarmen frittierens in der Heißluftfritteuse natürlich zunichte gemacht. Dafür erwiesen sie sich der dünne Teig als wunderbar knusprig und auch an der (angeblich) veganen Füllung aus Mungobohnenkeimlingen, Weißkohl, Möhren und roter Paprika und Porree, die übrigens 60% der Frühlingsrolle ausmachte, gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen.

07 - Mini spring rolls - Latral cut / Mini-Frühlingsrollen - Querschnitt

Ich hatte mir wegen der Menge des Asia-Dips ein wenig Sorge gemacht, denn 30g Dip ist wirklich nicht allzu viel, aber der Inhalt der beiden Tütchen, die ich wirklich bis zum letzten Tropfen ausgequetscht hatte, reichte letztlich für zwei mal Dippen pro Frühlingsröllchen. Und das passte gut, denn so eine Mini-Frühlingsrolle war auch mit zwei Happen verschlungen. 😉

08 - Mini spring rolls - Side view / Mini-Frühlingsrollen - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Fertiggerichts:

Nährwerte:
  100g 280g
(Packung)
Brennwert: 864 kj
206 kcal
2427,6 kj
577,8 kcal
Eiweiß: 3,1g 8,68g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,6g
0,6g
21,28g
1,68g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
30g
7,08g
84g
19,6g
Natrium (Salz): 1,1g 3,08g

Dass das Gericht ziemlich fettig war hatte ich ja bereits allein durch visuelle Bewertung feststellen können, aber wo sollten sich die fast 5 Stücke Würfelzucker verstecken? Ich tippe mal dass das meiste davon im Asia-Dip zu finden – die Herstellerangaben beziehen sich hier leider nur auf das gesamte Gericht und separiert nicht zwischen Frühlingsrolle und Dip. Gut, ich hatte natürlich auch kein leichtes und supergesundes Gericht erwartet, das kann man bei einem Fertiggericht für einen Euro und sechsundvierzig Cent glaube ich auch nicht verlangen. Zumindest war es auch ohne Fleisch angenehm sättigend und eignet sich, verzehrt man die gesamte Packung, auch wunderbar als schnell zubereitetes Hauptgericht.
Wären meine Wickelkünste besser entwickelt, würde ich ja auch mal überlegen selbst Frühlingsrollen herzustellen, aber ich brauche da noch etwas mehr Übung um eine solche Rolle so gut zu rollen wie ein erfahrener Koch oder eben die Maschine, die diese Frühlingsrollen hergestellt hat. Sollte es aber mal dazu kommen, werde ich wohl eher die Variante der normal großen Frühlingsrollen mit einer Füllung in der auch Fleisch vorkommt wählen. Soviel steht fest… 😉

Guten Appetit

Moo Pad Prik Bai Karprao [06.08.2012]

Montag, August 6th, 2012

Nachdem ich letzte Woche kein einziges Mal an der Asia-Theke zugeschlagen hatte, wollte ich dieses heute auch gleich mal nachholen. Und die Angebote der regulären Küche machten es mir auch einfach, denn das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree erschien mir zu fetthaltig und die Gebratene Hähnchenbrust auf Zucchini-Tomatengemüse und Reis bei Globetrotter und die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen bei Vitality sprachen mich visuell nicht sonderlich an. Also kombinierte ich einige der Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen mit dem Moo Pad Prik Karprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce sowie einer Schale Reis von der Asia-Theke zu meinem heutigen Mittagsmahl.

Moo Pad Prik Bai Karprao

Leider war der Wok relativ leer gewesen, ich konnte mir aber noch eine genügend große Portion herausholen um den Teller einigermaßen zu füllen – leider ohne größere Gemüsestücke welche die Gäste vor mir wohl schon herausgelesen hatten. Zumindest hatten sie mir aber genügend des relativ mageren und zarten Schweinefleisches übrig gelassen, das in einer tatsächlich leicht scharfen, dunklen Sauce gemeinsam mit – soweit ich es erkennen konnte – Paprika, Maiskölbchen, Kohl, Sojasprossen, Bambus und Auberginen angerichtet war. Die Zusammenstellung erwies sich, gemeinsam mit dem Reis, auf jeden Fall schon mal als ganz lecker. Bei den Frühlingsrollen hatte man, im Vergleich zu früheren Zeiten, dieses Mal zwei Varianten aufgetischt: die schmale, gerade Variante war vegetarisch gefüllt, die etwas an ein Tortellini erinnernde Version besaß eine Füllung aus einem hellen, nicht näher definierbaren Fleisch – ich glaube es war wohl Geflügel – die mich im Gegensatz zu ihren vegetarischen Geschwistern geschmacklich nicht so recht überzeugen konnten. Bei den Fleisch-Frühlingsrollen muss ich also Abzüge geben. Aber insgesamt war ich doch sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Bei der großen Allgemeinheit des anderen Kantinengäste war schnell zu erkennen, dass sich das Fleischpflanzerl heute als häufig gewählte Gericht durchsetzte, womit ich ihm den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gericht, auf Platz drei die Hähnchenbrust und auf Platz vier schließlich die Mediterrane Gemüsepfanne auf Weizenrisotto. Hatte bei diesem Angebot auf nichts anderes erwartet, daher spare ich mir hier wie üblich jeden weiteren Kommentar. 😉

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Prik Bai Karprao: ++
Reis: ++
Vegetarische Frühlingsrollen: ++
Frühlingsrollen mit Fleischfüllung: +/-

Krabben & Frühlingsrollen [26.08.2010]

Donnerstag, August 26th, 2010

Die „Farfalle al peperoni“ im Bereich Vitality sahen heute durchaus verlockend aus und ich nahm sie tatsächlich einen Moment in betracht und auch die „Schinkennudeln mit Tomtanesauce“ als heutiges traditionell-regionales Gericht sahen nicht allzu schlecht und nicht zu kalorienreich aus. Schlecht sah zwar der „Burgunderbraten mit Kartoffelknödeln in Rotweinsauce“ bei Globetrotter auch nicht aus, aber so ohne Gemüse und bei dem zu erwartenden Kalorienwert war dies nicht für mich. Außerdem gab es noch als Zusatzangebot einen „Hähnchenschenkel mit buntem Salatteller“ – was wie ich fand auch nicht schlecht klang. Als ich aber bei den Asia-Gerichten neben „Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce“ auch die „Gebratenen Krabben mit frischem Gemüse“ entdeckte, nahm ich mir dann doch eine Portion davon. Außerdem griff ich auch noch bei den vegetarischen „Poh Piard Thort – Knusprige Frühlingsröllchen“ zu. Dazu gab es natürlich eine Schüssel mit Sambal Olek garnierten Reis.

Krabben & Frühlingsrollen

Die Krabben waren zwar leider mal wieder mit Schwänzen dem Gericht beigefügt, so dass ich hier mal wieder die Finger zu Hilfe nehmen musste, aber das bin ich ja bei den Asia-Krabbengerichten hier schon gewöhnt und nehme es billigend in Kauf. Da überwiegt eindeutig meine Vorliebe für Krabben. Und die Auswahl an beigefügten Gemüse war heute mal wieder sehr umfangreich. Ich entdeckte Paprika, Broccoli, Blumenkohl, Salat, Karotten, Mungobohnenkeimlinge, Schoten, Würfel von Auberginen (zumindest glaube ich dass es welche waren) und vieles mehr. Wenn man gesundes Gemüse mag, ist man bei den hiesigen Asia-Gerichten auf jeden Fall immer aufgehoben. Die Frühlingsrollen erwiesen sich aber heute eindeutig als ziemlich Teiglastig, von der Füllung konnte man wirklich nicht allzu viel entdecken. Ich meine aber dass wohl Spuren von Karotten und Keimlingen in den Teig…äh…Frühlingsrollen enthalten waren.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag aber heute eindeutig der Burgunderbraten vorne. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte. Beim dritten Platz ergab sich heute eine recht gleiche Verteilung der beiden Nudelgerichte und dem Hähnchenschenkel. Wenn überhaupt lagen vielleicht die Farfalle wohl leicht vorne – aber meine Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen.

Mein Abschlußurteil:
Krabben mit Gemüse: ++
Reis: ++
Frühlingsröllchen: +

Gai Tod Kratiem Prik Thai [14.06.2010]

Montag, Juni 14th, 2010

Im Bereich Vitality bot man heute eine „Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln“ an, was ich schon mal als sehr verlockend registrierte. Aber auch das heutige Angebot bei Tradition der Region, eine „Rindsbratwurst auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree“ wäre so denke ich mal noch kalorientechnisch akzeptabel gewesen und selbst „Tortellini in Schinkensauce„, welche heute als Globetrotter-Speise auf der Karte stand klang eigentlich sehr gut. Aber auch im Asia-Bereich gab es einige interessante Angebote, die ich nicht ignorieren konnte. Neben „Gebratene Ente mit verschiedenen Gemüsen“ fanden sich dort auch „Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen“ sowie „Gai Tod Kratiem Prik Thai – Hähnchenstreifen gebraten mit frischem Gemüse schwarzem Pfeffer und Zwiebeln„. Nach einigem Überlegen entschloss ich mich heute mal, die Frühlingsrollen und die Hähnchenstreifen zu kombinieren. Dazu gabs natürlich noch eine Portion Reis, den ich mir mit etwas Sambal Olek garnierte.
Gai Tod Kratiem Prik Thai
Reichlich zarte Hähnchenfiletstücke, die meiner Meinung nach wohl auf irgend eine Art mariniert erschienen, waren in diesem Gericht kombiniert mit einer bunten Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Ich fand Streifen von roter Paprika, Frühlingszwiebeln, Schoten, Mungobohnenkeimlinge sowie zum Würzen Teile von Chilischoten und schwarze Pfefferkörner. Dank des Sambal Olek eine doppelt würzige Speise. Die knusprigen, vegetarischen Mini-Frühlingsrollen hätten im Nachhinein gesehen eigentlich nicht mehr notwendig gewesen, aber ich habe sie mir dennoch schmecken lassen. Mit Sicherheit nicht das kalorientechnisch optimalste Gericht heute wie ich zugeben, aber sehr gelungen und lecker wie eigentlich fast immer bei den Asia-Gerichten hier.
In der allgemeinen Beliebtheit schienen mir heute die Asia-Speisen mit der Bratwurst etwa gleich auf vorne zu liegen, gefolgt von den Tortellini und schließlich der Pilzpfanne. Diese Einschätzung ist aber wie immer mit Vorsicht zu genießen, da ich ja immer nur einen kleinen zeitlichen Ausschnitt beobachten kann.

Mein Abschlußurteil:
Gai Tod Kratiem Prik Thai: ++
Reis: ++
Frühlingsrollen: ++

Gebratene Ente & Frühlingsrollen

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Nachdem ich die ganze Woche noch nichts Asiatisches probiert hatte, wollte ich das heute endlich mal nachholen. Nicht dass die Angebote der regulären Küche aber heute besonders schlecht gewesen wäre. Absolut nicht. Der „Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven“ aus dem Bereich Vitality war sowohl was die Kalorien als auch die Zusammenstellung angeht (sieht man von den Oliven mal ab) schon mal sehr verlockend. Und auch mir der traditionell-regionalen „Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis“ wäre durchaus interessant gewesen. Nur was Curryreis mit regional und der hiesigen Region zu tun hat erschloß sich mir hierbei nicht ganz. 😉 Das heutige Globetrotter-Gericht, „Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites“ wäre das einzige Gericht heute gewesen, dass ich wegen der zu hohen Fettwerte wohl aus der regulären Küche abgelehnt hätte – auch wenn es durchaus lecker klang. An der Asia-Theke bot man heute neben „Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce“ auch „Gebratene Ente mit verschiedem Gemüse in Chilisauce“ und „Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen“ an. Ich entschloß mich die Ente heute mal mit ein paar Frühlingsrollen sowie dem üblichen mit Sambal Olek garnierten Reis zu kombinieren.

Gebratene Ente & Frühlingsrollen / Baked duck & egg roll

Die vegetarischen Frühlingsrollen erwiesen sich als wirklich sehr knusprig und mit einer Füllung aus Bohnenkeimlingen, Karottenstreifen und anderem Gemüse versehen. Waren schon mal sehr lecker als Vorspeise, auch wenn das Verhältnis von Teig zu Gemüse meiner Ansicht nach etwas zu stark zu mehr Teig als zur Füllung. Anders herum wäre es mir etwas lieber gewesen – aber das ist natürlich Geschmackssache. Das Entenfleisch hatte man ebenfalls mit einer reichhaltigen Garnitur von Gemüse versehen. Ich entdeckte dabei unter anderem Kohl, , Keimlingen, Karotten, Paprika, Zwiebeln und kleine Stücke von roten Chilischoten. Dabei war die Schärfe die sie dem Gericht gaben eher unterschwellig und das harmonierte gut mit der direkten Schärfe des Sambal Olek. Nicht gerade ein Diätgericht, das gebe ich zu. Ich will hoffen dass es mir meine Waage morgen früh nicht zu sehr abstraft.
Ganz meiner Erwartung entsprechend lag das Cordon Bleu mit Pommes Frites heute natürlich in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit ganz vorne. Auf Platz zwei lag wohl die Hähnchenkeule, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich dem vegetarischen griechischem Gemüsetopf. Auch wenn ich heute etwas mehr geschlemmt habe als ich eigentlich sollte, war ich mit meiner Wahl dennoch durchgehend zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Ente mit gebratenem Gemüse: ++
Reis: ++
Frühlingsrollen: ++

Frühlingsrollen & Putenfleisch [14.12.2009]

Montag, Dezember 14th, 2009

Von den regulären Gerichten, bestehend aus „Vollkornspiralen mit Raddicchio & Ruccola“ im Bereich Vitality, „Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Petersilienkartoffeln“ bei den traditionell-regionalen Gerichten und „Gegrillte Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Gemüsereis“ bei den Globetrotter-Gerichten sagte mir visuell heute nichts sonderlich zu. Daher griff ich auf einige „Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingröllchen“ sowie auf „Gebratenes Putenfleisch auf geschmorten Gemüse in Sesamsauce“ aus der Asia-Ecke zurück – dazu natürlich ein Schälchen Reis, den ich mir mit etwas Sambal Olek würzte. Das dritte Asia-Gericht „Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Zitronengrassauce“ war nichts für mich, da ich ja bekanntlichermaßen Zitronengras nicht besonders gerne esse.

Frühlingsrolle & Putenfleisch

Die Frühlingsrollen, um damit zu beginnen, fand ich nicht so prickelnd muss ich sagen. Zum einen waren sie bereits stark abgekühlt und zum anderen war kaum Füllung zwischen den ansonsten knusprigen Teig. Ganz anders der Pute-Gemüse-Mix. Nicht nur dass er noch schön heiß war, die Putenfleisch-Stücke waren wirklich sehr zart, schmackhaft und reichlich vorhanden. Nur etwas kleiner hätte man sie schneiden können. Das Gemüse bestand unter anderem aus Frühlingszwiebeln, Zuchini, asiatischen Pilzen, Brokkoli und Paprika – und auch hier hätte man etwas feiner schneiden können. Aber es war gut durchgebraten und passte in dieser Kombination und mit der Sesamsauce auch gut zu dem Putenfleisch. Gemeinsam mit dem Reis verzehrt war ich hinterher auch jedenfall gut gesättigt muss ich sagen. Bis auf die Frühlingsrollen ein durchaus empfehlenswertes Menu.
Bei den regulären Gerichten hielten sich meines Eindruckes nach heute Fleischpflanzerl und Hähnchenkeule die Waage, gefolgt von den unerwarteterweise auch recht häufig genommenen Vollkornspiralen mit Raddicchio und den Asia-Gerichten. So gesehen wäre die Keule wohl em ehesten das gewesen, was ich hier gewählt hätte – Fleischpflanzerl hatte ich schon zum Frühstück. 😉

Mein Abschlußurteil:
Frühlingsrollen: +/-
Pute mit gebratenem Gemüse & Sesamsauce: ++
Reis: ++

Frühlingsrollen mit Reissalat [14.04.2009]

Dienstag, April 14th, 2009

Heute bestand die Auswahl in unserer Kantine zwischen „Spaghetti al Pesto mit Sauce Bolognese“ und „Frühlingsrollen mit süß-sauerer Sauce und Reissalat„. Als ich heute früh auf die Karte sah habe ich den Teil mit dem „salat“ am Ende des zweiten Gerichts gelesen, hätte ich mich wohl für die Spaghetti entschieden, so aber bestellte ich mir das Gericht mit den Frühlingsrollen.

Frühlingsrollen mit Reissalat

Nachdem ich das Gericht erhalten hatte und mich gesetzt hatte, probierte ich zuerst den Reis – und fast Zeitgleich mit dem Kollegen der neben mir saß entfuhr es mir „Das ist ja KALT.„. Tja, hätten wir die Menubeschreibung richtig gelesen… 😉
Schmeckte aber gut, trotz der Tatsache dass ich eigentlich eine warme Sättigungsbeilage bevorzuge. Der Reis war mit Erbsen und Möhrenstreifen sowie einer cremigen Sauce versetzt. Die kleinen Frühlingsrollen erwiesen sich als schön kross fritiert und waren mit Sojasprossen und weiterem Gemüse gefüllt. Dazu gab es eine angenehm scharfen süß-sauren Dip. Alles in allem mal wieder eine sehr schmackhafte Zusammenstellung – und das ganze auch noch vollkommen vegetarisch. Trotz des kleinen „Verlesers“ bei der Bestellung war das Gericht eine sehr gute Wahl gewesen.